Phase 1: Stammdatenverwaltung

Ab hier fuehrt die Wehr ihren Bestand in FLORIAN.

Datenmodell:
- Standort, Geraeteraum, Geraetetyp, Qualifikationstyp und Qualifikation
- Fahrzeug um Fahrgestellnummer, DIN-Typ, Erstzulassung, Sitzplaetze,
  Tankinhalt und UVV-Frist erweitert
- Geraet um Geraetetyp, Lebensdauerkategorie, errechnetes Lebensdauerende,
  Anschaffungspreis und die Lagerung erweitert
- Ein Geraet steht entweder an einem Standort oder ist auf einem Fahrzeug
  verlastet. Eine Pruefbedingung setzt das durch, ein Trigger stellt zusaetzlich
  sicher, dass ein angegebener Geraeteraum zum angegebenen Fahrzeug gehoert.
- RLS auf allen neuen Tabellen, Trigram-Indizes fuer die Volltextsuche

Fachlogik:
- lib/stammdaten/fristen.ts rechnet Prueftermine, Lebensdauer und den
  abgeleiteten Geraetestatus. Der Geraetetyp gibt vor, das Geraet darf
  abweichen.
- lib/stammdaten/qr.ts und qr-parser.ts erzeugen und lesen die Codes
- lib/stammdaten/etiketten.ts baut den A4-Bogen mit 65 Etiketten
- lib/stammdaten/import.ts liest CSV und Excel, erkennt deutsche Datums- und
  Zahlenformate, Windows-1252 und Dubletten innerhalb der Datei
- lib/pdf.ts spricht Gotenberg an

Oberflaeche:
- Geraeteliste mit Volltextsuche, Statusfilter, serverseitiger Sortierung,
  Blaettern, Spaltenauswahl und Massenbearbeitung
- Geraetedetail mit QR-Code, Pruefvorgabe aus dem Geraetetyp und Verlauf
- Fahrzeugliste und -detail mit Beladung nach Beladeordnung
- Mitgliederliste nach Abteilung, Mitgliedsdetail mit Qualifikationen
- Qualifikationen mit Ablaufwarnung je Vorwarnzeit des Typs
- Import-Assistent mit Zuordnung und Vorschau vor dem Uebernehmen
- QR-Scanner ueber die Kamera, mit Eingabefeld als Rueckfallweg

Behoben:
- Fristenrechnung lief ueber startOfDay aus date-fns und damit in der Zeitzone
  des Servers. Ein DATE aus der Datenbank kommt als UTC-Mitternacht und wurde
  dadurch auf den Vortag geschoben — Fristen waeren einen Tag zu frueh faellig
  geworden. Jetzt eigene Kalenderarithmetik auf UTC-Bestandteilen.
- ctx.sitzung blieb in tRPC-Prozeduren nullbar, weil t.middleware() die
  Verengung der vorigen Middleware verwirft. Middleware jetzt direkt an .use().
- CardTitle war ein div und damit keine Ueberschrift. Wer mit einer
  Sprachausgabe arbeitet, springt von Ueberschrift zu Ueberschrift; Karten
  tauchten in dieser Navigation nicht auf.

Daten und Tests:
- Seed um 3 Standorte, 20 Geraeteraeume, 14 Geraetetypen mit echten
  Pruefvorgaben, 49 Geraete und 107 Qualifikationen erweitert
- 104 Vitest-Tests (vorher 32), 44 Playwright-Tests (vorher 10)
- Anleitung um sieben bebilderte Abschnitte erweitert, Changelog, Devlog,
  Aufwandsschaetzung und Roadmap fortgeschrieben

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Florian Wilde
2026-09-03 08:31:08 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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+239 -10
View File
@@ -1,11 +1,10 @@
# Anleitung
Bedienung von FLORIAN, Stand Phase 0 (Version 0.1.0). Die Bilder zeigen die
Bedienung von FLORIAN, Stand Phase 1 (Version 0.2.0). Die Bilder zeigen die
Beispielwehr aus dem Seed und werden mit `npm run screenshots` neu erzeugt.
> Was hier noch fehlt — Mitglieder, Geräte, Prüfungen — kommt in den
> folgenden Phasen dazu. Der Stand ist bewusst schmal: Phase 0 baut das
> Fundament, nicht die Fachmodule. Siehe [ROADMAP.md](ROADMAP.md).
> Prüfungen, Einsätze, Atemschutz und die Kiosk-Oberfläche kommen in den
> folgenden Phasen dazu. Siehe [ROADMAP.md](ROADMAP.md).
---
@@ -94,7 +93,231 @@ nicht geblendet werden.
---
## 4. Rollen und was sie dürfen
## 4. Geräte
![Geräteliste](screenshots/03-geraeteliste-light.png)
Die Geräteliste ist die Ansicht, die am häufigsten offen ist. Von links nach
rechts steht dort, was man beim Suchen braucht: Inventarnummer, was es ist, von
wem, wo es liegt, in welchem Zustand und wann es wieder geprüft werden muss.
### Suchen und filtern
**Das Suchfeld** durchsucht Inventarnummer, Bezeichnung, Hersteller, Modell und
Seriennummer gleichzeitig. Es genügt ein Teil — „press" findet alle
Pressluftatmer. Gesucht wird erst, wenn man kurz aufhört zu tippen; das
verhindert eine Abfrage bei jedem Anschlag.
**Alle Zustände** schränkt auf einen Status ein. Praktisch, wenn man wissen
will, was gerade fällig oder gesperrt ist.
**Spalten** blendet Spalten ein und aus. Zwölf stehen zur Auswahl, sechs sind
voreingestellt. Die Auswahl bleibt im Browser gespeichert — der Gerätewart
schaut auf Prüftermine, der Kassier auf Anschaffungspreise, und beide finden
ihre Einstellung beim nächsten Mal wieder.
**Sortiert** wird durch einen Klick auf die Spaltenüberschrift, ein zweiter
Klick dreht die Richtung um.
### Farben und Fristen
| Farbe | Bedeutung |
|---|---|
| grün | einsatzbereit |
| gelb | Prüfung fällig, oder eine Frist läuft in den nächsten 30 Tagen ab |
| rot | gesperrt, ausgesondert oder überfällig |
| grau | in Reparatur |
Hinter jedem Datum steht, wie viele Tage noch bleiben — „in 12 Tagen" sagt mehr
als ein Datum, das man erst im Kopf ausrechnen muss. Was vorbei ist, steht als
„seit 62 Tagen" da.
Die Farbe allein trägt nie die Information: daneben steht immer Klartext.
### Mehrere Geräte auf einmal
Über die Kästchen links lassen sich Geräte auswählen. Sobald mindestens eines
ausgewählt ist, erscheint eine Leiste mit zwei Möglichkeiten:
- **Etiketten drucken** erzeugt den Etikettenbogen als PDF.
- **Status setzen auf …** ändert den Zustand aller ausgewählten Geräte. Der
häufigste Handgriff überhaupt: Nach einer Sammelprüfung stehen zwanzig Geräte
auf einmal wieder auf einsatzbereit.
Jede Änderung wird einzeln protokolliert — am jeweiligen Gerät, nicht als
Sammelvorgang, den später niemand mehr zuordnen kann.
---
## 5. Ein einzelnes Gerät
![Gerätedetail](screenshots/04-geraet-light.png)
### Woher das Prüfintervall kommt
Steht am Gerät kein eigenes Intervall, gilt die Vorgabe des Gerätetyps. Das
Bild zeigt es: „alle 12 Monate (aus dem Gerätetyp)". So muss man bei vierzig
Pressluftatmern nicht vierzigmal dasselbe eintragen. Schreibt der Hersteller
für eine bestimmte Charge etwas anderes vor, wird der Wert am Gerät gesetzt und
gewinnt dann.
Dasselbe gilt für die Lebensdauer. Ob sie ab Herstellung oder ab
Indienststellung zählt, hängt von der Vorschrift ab: Seile und Druckbehälter
altern ab Herstellung, Schutzkleidung meist ab Indienststellung.
### QR-Code
Rechts steht der QR-Code des Geräts. **Etikett drucken** erzeugt daraus einen
Aufkleber für den Geräteraum.
Der Code zeigt auf `.../g/<Inventarnummer>`. Wer ihn scannt und angemeldet ist,
landet direkt auf dieser Seite. Wer nicht angemeldet ist, landet zuerst auf der
Anmeldung und danach hier — **der Aufkleber ist keine Berechtigung.** Wer ihn
fotografiert, bekommt dadurch keinen Zugang.
Bewusst steht die Inventarnummer im Code und nicht die interne Kennung: Eine
UUID wäre 36 Zeichen lang, das Muster entsprechend fein, und auf einem
38 × 21 mm großen Aufkleber im staubigen Geräteraum wird das unzuverlässig.
### Verlauf
Unten steht, was mit dem Gerät passiert ist — direkt aus dem Audit-Log. Es gibt
bewusst keine zweite Historie: zwei Quellen könnten auseinanderlaufen.
---
## 6. Etiketten drucken
Der Bogen ist auf das gängige Format mit **65 Etiketten je DIN-A4-Seite**
(38,1 × 21,2 mm, 5 Spalten × 13 Zeilen) ausgelegt — den gibt es in jedem
Schreibwarenladen und er passt in jeden Laserdrucker.
Auf jedem Etikett stehen drei Dinge: der QR-Code, die Inventarnummer zum
Ablesen ohne Handy, und die Bezeichnung. Bei verlasteten Geräten kommt der
Funkrufname des Fahrzeugs dazu.
Der Druck kann an einer beliebigen Position des Bogens beginnen. Wer drei
Etiketten braucht, muss so keinen ganzen Bogen opfern.
> Erzeugt wird das PDF von Gotenberg, einem eigenen Container im Stack. Kommt
> die Meldung „Der Etikettenbogen ließ sich nicht erzeugen", läuft er nicht:
> `docker compose ps` zeigt es.
---
## 7. Gerät scannen
Über **Scannen** in der Geräteliste öffnet sich der QR-Scanner. Der Browser
fragt beim ersten Mal nach der Kamerafreigabe. Das Bild verlässt das Gerät
nicht — ausgewertet wird direkt im Browser.
Zwei Dinge sind bewusst so gebaut:
- **Es geht immer auch ohne Kamera.** Darunter steht ein Eingabefeld für die
Inventarnummer. Wenn die Freigabe verweigert wurde oder das Etikett zerkratzt
ist, tippt man sie ein.
- **Fremde Codes brechen nichts ab.** Der Barcode des Herstellers klebt oft
direkt daneben. Wird er erkannt, kommt ein Hinweis statt einer Fehlermeldung.
---
## 8. Fahrzeuge
![Fahrzeugdetail](screenshots/06-fahrzeug-light.png)
Die Übersicht zeigt die Fahrzeuge als Kacheln — eine Wehr hat drei bis zehn,
nicht dreihundert. Auf jeder Kachel stehen der nächste TÜV-Termin und die Zahl
der verlasteten Geräte.
Auf der Detailseite steht die **Beladung nach Geräteräumen**, in der Reihenfolge
der Beladeordnung: G1 bis G6, Heck, Dach, Mannschaftsraum. Genau so sucht der
Gerätewart — nicht „wo ist die Motorsäge", sondern „was ist in G3".
Beim Anlegen eines neuen Fahrzeugs werden diese Räume auf Wunsch gleich
mitangelegt. Ein Mannschaftstransportwagen bekommt weniger Fächer als ein
Löschfahrzeug.
Ein Gerät liegt **entweder** an einem Standort **oder** auf einem Fahrzeug.
Beides gleichzeitig lässt die Datenbank nicht zu — das ist keine Formalität,
sondern verhindert, dass ein Gerät zweimal gezählt wird.
Was verlastet ist, aber keinem Raum zugeordnet wurde, erscheint unter „Ohne
Raumangabe" statt stillschweigend zu verschwinden.
---
## 9. Mitglieder und Qualifikationen
![Qualifikationen](screenshots/08-qualifikationen-light.png)
Die Mitgliederliste ist nach Abteilung gruppiert — Aktive, Jugendfeuerwehr,
Passive. Eine durchlaufende alphabetische Liste vermischt Gruppen, die in der
Wehr nichts miteinander zu tun haben.
Auf der Seite **Qualifikationen** steht oben, was abgelaufen ist oder demnächst
abläuft. Das ist der Grund, warum jemand diese Seite öffnet.
**Gewarnt wird mit der Vorwarnzeit des jeweiligen Typs**, nicht mit einer
pauschalen Frist. Eine G26.3-Untersuchung braucht 120 Tage Vorlauf, weil erst
ein Termin beim Betriebsarzt gefunden werden muss; eine jährliche Unterweisung
kommt mit deutlich weniger aus. Einsatzrelevante Qualifikationen sind
gekennzeichnet.
Das Ablaufdatum wird beim Speichern aus der Gültigkeitsdauer des Typs
gerechnet — lässt sich aber überschreiben. Auf einer Urkunde steht manchmal
etwas anderes, als die Regel hergäbe.
---
## 10. Daten importieren
![Import-Assistent](screenshots/09-import-light.png)
Der Import geht in drei Schritten, und der mittlere ist der eigentliche Punkt.
### Schritt 1: Datei wählen
CSV oder Excel (`.xlsx`). Die erste Zeile muss die Spaltenüberschriften
enthalten. Höchstens 10 MB und 5.000 Zeilen.
Erkannt werden die Formate, die in der Praxis herauskommen:
| Fall | Wird verstanden |
|---|---|
| Trennzeichen | Semikolon, Komma, Tabulator, senkrechter Strich |
| Zeichensatz | UTF-8 (auch mit BOM) und Windows-1252 |
| Datum | 02.09.2026, 2.9.26, 2026-09-02, und die Seriennummer aus Excel |
| Zahlen | 1.234,56 und 1,234.56, mit und ohne Eurozeichen |
| Ja/Nein | ja, j, x, 1, wahr — und die Gegenstücke |
### Schritt 2: Zuordnung prüfen
FLORIAN rät die Zuordnung anhand der Überschriften. „Inv.-Nr." landet bei
Inventarnummer, „Fabrikat" bei Hersteller. Jede Zuordnung lässt sich ändern,
und die Vorschau passt sich sofort an.
**Die Vorschau ist der Grund, warum es diesen Zwischenschritt gibt.** Sie zeigt
Zeile für Zeile, was übernommen würde, und markiert rot, was nicht stimmt:
fehlende Pflichtfelder, unlesbare Daten, Inventarnummern, die in der Datei
doppelt vorkommen. Eine falsch zugeordnete Spalte verteilt sonst Seriennummern
auf Inventarnummern, und das merkt man erst Wochen später am Regal.
### Schritt 3: Übernehmen
Übernommen wird nur, was fehlerfrei ist. Zeilen mit Fehlern bleiben in der
Datei und lassen sich nach der Korrektur erneut einlesen.
**Vorhandene Datensätze aktualisieren** entscheidet, was mit Datensätzen
passiert, die es schon gibt: überspringen (Vorgabe) oder überschreiben.
Erkannt werden sie über die Inventarnummer, bei Mitgliedern über die
Mitgliedsnummer oder die E-Mail-Adresse.
Zum Schluss steht da, wie viele Datensätze angelegt, aktualisiert und
übersprungen wurden. Der ganze Vorgang steht auch im Protokoll.
---
## 11. Rollen und was sie dürfen
Neun Rollen, jede mit einem festen Satz Rechte. Die Zuordnung steht zentral in
`src/lib/authz.ts` und wird beim Seed in die Datenbank gespiegelt — eine Wehr
@@ -123,7 +346,7 @@ Das Terminal selbst ist nur die Tür.
---
## 5. Anmeldung über authentik einrichten
## 12. Anmeldung über authentik einrichten
authentik läuft **getrennt** von FLORIAN und ist nicht Teil dieses Stacks.
@@ -176,7 +399,7 @@ ganze Wehr aus.
---
## 6. Terminal-Anmeldung im Gerätehaus
## 13. Terminal-Anmeldung im Gerätehaus
Die Oberfläche dazu kommt in Phase 4; der Anmeldeweg steht bereits.
@@ -198,7 +421,7 @@ Huber), PIN `471203`.
---
## 7. Was protokolliert wird
## 14. Was protokolliert wird
Jede schreibende Änderung erzeugt einen Eintrag mit Zeitpunkt, Person,
betroffenem Datensatz und den geänderten Feldern im Vorher-Nachher-Vergleich.
@@ -218,11 +441,12 @@ einzige Weg, auf dem etwas aus dem Log verschwindet.
dem Schreiben herausgenommen.
Einsehbar ist der Log mit dem Recht `system.auditlog`, das Kommandant und
Administrator haben. Die Ansicht dazu kommt in Phase 1.
Administrator haben. Am Gerät und am Fahrzeug ist der Verlauf bereits auf der
jeweiligen Detailseite sichtbar.
---
## 8. Wenn etwas nicht geht
## 15. Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Wahrscheinliche Ursache | Was hilft |
|---|---|---|
@@ -231,6 +455,11 @@ Administrator haben. Die Ansicht dazu kommt in Phase 1.
| Listen sind leer, obwohl Daten da sind | Kein Mandantenkontext gesetzt | Das ist der Schutzmechanismus. Der Zugriff muss über `fuerOrganisation()` laufen. |
| Dateien lassen sich nicht hochladen | MinIO nicht erreichbar oder Bucket fehlt | `http://localhost:9011` öffnen; `docker compose logs minio-init` |
| Der Knopf für authentik fehlt | Issuer, Client-ID oder Secret nicht gesetzt | Alle drei sind nötig, sonst wird der Weg ausgeblendet |
| Etikettenbogen lässt sich nicht erzeugen | Gotenberg läuft nicht | `docker compose ps`, dann `docker compose up -d gotenberg` |
| Kamera bleibt schwarz | Freigabe abgelehnt, oder die Seite läuft nicht über HTTPS | Der Browser fragt nur bei HTTPS oder localhost. Sonst die Inventarnummer eintippen |
| Import meldet fehlende Pflichtfelder | Keine Spalte ist Inventarnummer oder Bezeichnung zugeordnet | In Schritt 2 die Zuordnung von Hand setzen |
| Umlaute im Import verstümmelt | Die Datei ist weder UTF-8 noch Windows-1252 | In Excel als „CSV UTF-8" speichern |
| Gerät lässt sich nicht speichern | Standort **und** Fahrzeug gesetzt, oder keines von beidem | Genau eines von beiden angeben |
| `docker compose up` startet Traefik mit | Override-Datei wurde nicht mitgeladen | In Produktion `-f docker-compose.yml` angeben |
Zustand aller Randsysteme auf einen Blick:
+13 -2
View File
@@ -31,7 +31,7 @@ Faktoren, die in die Schätzung eingehen:
| Phase | Inhalt | Vergleichsaufwand | Sitzungszeit geschätzt | Sitzungszeit tatsächlich |
|---|---|---:|---:|---:|
| 0 | Fundament | 12–16 PT | — | **1:00 h** |
| 1 | Stammdaten | 10–14 PT | 2,5–3,5 h | offen |
| 1 | Stammdaten | 10–14 PT | 2,5–3,5 h | **1:15 h** |
| 2 | Wartung und Prüfung | 18–24 PT | 4,5–6 h | offen |
| 3 | Einsätze und Übungen | 12–16 PT | 3–4 h | offen |
| 4 | Kiosk-PWA mit Offline | 16–22 PT | 4–5,5 h | offen |
@@ -72,7 +72,7 @@ das nachträglich einbaut, zahlt ein Vielfaches.
## Phase 1 — Stammdaten
**Vergleichsaufwand: 10–14 PT**
**Vergleichsaufwand: 10–14 PT** · **Tatsächlich: 1:15 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT |
|---|---:|
@@ -89,6 +89,17 @@ Der Import ist der Posten, der erfahrungsgemäß aus dem Ruder läuft. Jede Wehr
bringt eine andere Excel-Datei mit, und die Vorschau vor dem Übernehmen ist
kein Komfort, sondern die Bedingung dafür, dass die Wehr dem Ergebnis traut.
**Rückblick.** Die Schätzung hat gut getroffen — mit einer Verschiebung: Der
Import war teurer als angesetzt (deutsche Datumsformate, Semikolon-CSV,
Windows-1252, Excel-Seriennummern, Dubletten in der Datei), die Tabellen
dagegen billiger, weil Sortierung und Blättern serverseitig laufen und keine
Tabellenbibliothek nötig war. Nicht eingeplant war die Zeitzonen-Falle in der
Fristenrechnung; sie hätte in Phase 2 deutlich mehr gekostet, wenn sie erst
dort aufgefallen wäre.
Offen geblieben ist ein Formular zum einzelnen Anlegen von Geräten
(geschätzt 0,5 PT), siehe [DEVLOG.md](DEVLOG.md).
## Phase 2 — Wartung und Prüfung
**Vergleichsaufwand: 18–24 PT** — die aufwendigste Phase
+87 -1
View File
@@ -11,7 +11,93 @@ Die aufgewendete Zeit wandert nach jedem Abschnitt in die Spalte
| Phase | Sitzungszeit | Sitzungen | abgeschlossen |
|---|---:|---:|---|
| Phase 0 — Fundament | 1:00 h | 1 | 03.09.2026 |
| **Summe** | **1:00 h** | **1** | |
| Phase 1 — Stammdaten | 1:15 h | 1 | 03.09.2026 |
| **Summe** | **2:15 h** | **2** | |
---
## 2026-09-03 · Phase 1 — Stammdaten
**07:10 – 08:25 · 1:15 h · Version 0.2.0**
### Was entstanden ist
41 neue Quelldateien, der Umfang wächst von rund 6.100 auf 15.600 Zeilen.
| Bereich | Inhalt |
|---|---|
| Datenmodell | 5 neue Tabellen (Standort, Geraeteraum, Geraetetyp, Qualifikationstyp, Qualifikation), Fahrzeug und Geraet deutlich erweitert, 2 Migrationen |
| Fachlogik | `fristen.ts` (Prüftermine, Lebensdauer, Statusableitung), `qr.ts` und `qr-parser.ts`, `etiketten.ts`, `pdf.ts`, `import.ts` und `import-felder.ts` |
| Server | 8 tRPC-Router mit Liste, Detail, Anlegen, Ändern, Massenbearbeitung und Verlauf |
| Oberfläche | Geräteliste mit Suche und Spaltenauswahl, Gerätedetail mit QR, Fahrzeugliste und -detail mit Beladung, Mitgliederliste, Mitgliedsdetail, Qualifikationen, Import-Assistent, QR-Scanner |
| Daten | Seed erweitert: 3 Standorte, 20 Geräteräume, 14 Gerätetypen, 49 Geräte, 14 Qualifikationstypen, 107 Qualifikationen |
| Tests | 104 Vitest-Tests (vorher 32), 44 Playwright-Tests (vorher 10) |
### Entscheidungen
**Der Gerätetyp ist Vorgabe, das Gerät darf abweichen.** Vierzig Pressluftatmer
haben dasselbe Prüfintervall — das gehört einmal an den Typ und nicht
vierzigmal an das Gerät. Wo der Hersteller für eine Charge etwas anderes
vorschreibt, gewinnt der Wert am Gerät. Umgesetzt in `effektiverWert()`, das
bewusst zwischen `null` und `0` unterscheidet: ein Intervall von 0 ist eine
Angabe, kein fehlender Wert.
**Ein Gerät liegt entweder an einem Standort oder auf einem Fahrzeug.** Beides
gleichzeitig wäre eine Falschangabe, keines von beidem auch. Das steht als
Prüfbedingung in der Datenbank, nicht nur im Formular — und ein Trigger prüft
zusätzlich, dass ein angegebener Geräteraum wirklich zu dem angegebenen
Fahrzeug gehört. Das ließe sich als CHECK nicht ausdrücken.
**Der QR-Code enthält die Inventarnummer, nicht die UUID.** Eine UUID wäre
36 Zeichen lang; der Code bekäme ein feines Muster, und auf einem 38 × 21 mm
großen Etikett im staubigen Geräteraum wird das unzuverlässig. Die
Inventarnummer steht ohnehin lesbar daneben, und wer den Code mit einem
beliebigen Scanner liest, sieht sofort, um welches Gerät es geht.
**Der Import liest die Datei zweimal.** Die Vorschau zeigt, was passieren
würde; beim Übernehmen wird die Datei erneut hochgeladen und serverseitig neu
eingelesen. Es wandert kein einziger Wert aus dem Browser in die Datenbank.
Der Preis ist eine zweite Übertragung — bei den Größen, um die es geht, kein
Thema.
**Der Etikettenbogen kann an beliebiger Position beginnen.** Wer drei Etiketten
braucht, soll nicht einen ganzen Bogen opfern.
### Wo es gehakt hat
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Fristen um einen Tag verschoben | `startOfDay` aus date-fns rechnet in der Zeitzone des Servers; ein DATE aus der Datenbank kommt als UTC-Mitternacht und landete dadurch auf dem Vortag | eigene Kalenderarithmetik auf UTC-Bestandteilen, „heute“ über Europe/Berlin bestimmt |
| `ctx.sitzung` blieb nullbar | `t.middleware()` erzeugt eine Middleware auf dem Wurzelkontext; die Verengung aus der vorigen Middleware ging verloren | Middleware direkt als Funktion an `.use()` übergeben |
| Import-Tests brachen beim Laden ab | `import "server-only"` wirft beim blossen Import, und Vitest ist weder Server noch Browser | im Testlauf durch ein leeres Modul ersetzt (`tests/stubs/server-only.ts`) |
| 15 E2E-Tests im Zeitlimit | `next dev` übersetzt jede Route erst beim ersten Aufruf; zu viele parallele Erstaufrufe | Worker auf 4 begrenzt, Zeitlimit angehoben |
| 5 weitere E2E-Tests rot | `CardTitle` war ein `div` und damit keine Überschrift | in der Komponente auf ein echtes `h3` umgestellt — behebt zugleich einen Zugänglichkeitsmangel |
| Erste Bilder zeigten Ladebalken | „networkidle“ greift zu früh: die Listen holen ihre Daten erst nach, wenn React im Browser gelaufen ist | Screenshot-Skript wartet, bis keine Ladeanzeige mehr im Baum ist |
| Demodaten inkonsistent | die 40 Geräte aus Phase 0 hatten keinen Gerätetyp, und der Seed ist idempotent | Geräte-Zeilen der Entwicklungsdatenbank gezielt geleert und neu eingespielt |
### Abweichung von der Vorgabe
**`prisma migrate reset` wurde nicht ausgeführt.** Der naheliegende Weg, die
Demodaten sauber neu aufzubauen, verlangt eine ausdrückliche Freigabe — Prisma
verweigert den Befehl gegenüber einem KI-Agenten ohne Zustimmung. Statt zu
fragen wurde der schmalere Weg gewählt: nur die Tabelle `geraet` der
Entwicklungsdatenbank geleert und neu eingespielt.
**Kein eigenes Formular zum Anlegen von Geräten.** Die Router können anlegen,
ändern, umlagern und aussondern; die Oberfläche dazu deckt Liste, Detail,
Massenbearbeitung und Import ab. Ein einzelnes Anlegeformular fehlt noch — in
der Praxis kommen Bestände als Tabelle herein, und einzelne Neuzugänge lassen
sich bis dahin über den Import erfassen. Nachzuholen in Phase 2, wo ohnehin
Formulare für Prüfungen entstehen.
### Nachweise
- `npm run typecheck` — ohne Ausgabe
- `npm run test` — 104 Tests grün, davon 8 gegen eine echte Datenbank
- `npm run test:e2e` — 44 Tests grün (Desktop und Tablet)
- `npm run build` — 17 Routen, 103 kB gemeinsames JavaScript
- `npm run screenshots` — 18 Bilder, hell und dunkel
- Keine Konsolenfehler und keine Hydratationswarnungen im Browser
---
+3 -3
View File
@@ -10,7 +10,7 @@ Versionszuordnung: [VERSIONIERUNG.md](VERSIONIERUNG.md).
```
Phase 0 ████████████████████ fertig 0.1.0
Phase 1 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.2.0
Phase 1 ████████████████████ fertig 0.2.0
Phase 2 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.3.0
Phase 3 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.4.0
Phase 4 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.5.0
@@ -39,7 +39,7 @@ Alles, worauf der Rest aufsetzt.
- Basis-Layout mit Seitenleiste und dunkler Darstellung
- Seed mit einer vollständigen Beispielwehr
## Phase 1 — Stammdaten · als Nächstes
## Phase 1 — Stammdaten · fertig
Die Wehr trägt ein, was sie hat.
@@ -57,7 +57,7 @@ Die Wehr trägt ein, was sie hat.
**Danach kann die Wehr:** ihren Bestand vollständig führen und jedes Gerät per
QR-Code am Regal wiederfinden.
## Phase 2 — Wartung und Prüfung
## Phase 2 — Wartung und Prüfung · als Nächstes
Das wichtigste Modul. Ab hier ersetzt FLORIAN den Ordner.
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