Terminal im Geraetehaus mit Offline-Betrieb ergaenzen

Phase 4: eine eigene Oberflaeche unter /kiosk fuer das Wandtablet in der
Fahrzeughalle — mit Handschuhen bedienbar und arbeitsfaehig, wenn das Netz
weg ist.

Datenmodell: Fahrt, Anwesenheit, Waescheabgabe, Inventurgang,
Inventurposten, KioskVorgang und SyncKonflikt. Die Kennung eines Vorgangs
erzeugt der Browser beim Einreihen und ist damit der Idempotenzschluessel;
kommt derselbe Vorgang nach abgebrochener Uebertragung erneut an, erkennt
ihn der Server wieder. Die Datenbank setzt vier Regeln selbst durch und
verweigert UPDATE und DELETE auf kiosk_vorgang.

Offline: von Hand geschriebener Service Worker, Warteschlange in der
IndexedDB (Dexie), Fotos als Blob daneben, sichtbarer Zustand als Leiste
ueber allem. Was sich beim Nachtragen nicht anwenden laesst, landet als
Konflikt unter /terminal statt verworfen zu werden.

Dazu: Anmeldung per Ausweis, PIN oder signierter QR-Marke vom Handy,
Hallenmonitor mit optionalen DWD-Warnungen, Installation als App.

Behoben: die Warteschlange zog ihren Wiederholungstakt bei jedem Rendern
neu auf und haette einen liegen gebliebenen Vorgang nie ein zweites Mal
geschickt. Gefunden vom Offline-E2E-Test.

31 neue Tests (20 Unit, 11 gegen eine echte Datenbank, 9 E2E je Browser).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Florian Wilde
2026-09-03 18:35:48 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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+37 -1
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@@ -192,7 +192,7 @@ Zwei Dinge fielen erst beim Tun auf:
## Phase 4 — Kiosk-PWA
**Vergleichsaufwand: 16–22 PT**
**Vergleichsaufwand: 16–22 PT** · **Tatsächlich: 3:00 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT |
|---|---:|
@@ -211,6 +211,42 @@ unter Verbindungsabbruch, Doppelklick und parallelem Zugriff von zwei
Terminals nichts verliert und nichts doppelt schreibt, ist die eigentliche
Arbeit. Die Idempotenzschlüssel sind dafür der Schlüssel, nicht die Synchronisation.
**Rückblick.** Der Satz oben hat sich bestätigt, nur anders als gedacht. Die
Outbox selbst war in einer halben Stunde geschrieben und mit zwölf Unit-Tests
belegt. Zwei Stellen kosteten die Zeit, und keine davon steht in der
Aufstellung:
- **Der Zeitgeber, der nie ablief.** Die Warteschlange hatte einen
Wiederholungstakt von 20 Sekunden — und der wurde bei jedem Rendern neu
aufgezogen, weil das Mutationsobjekt von React Query in den Abhängigkeiten
stand. Alles sah richtig aus, alle Unit-Tests waren grün, und der liegen
gebliebene Vorgang wäre im Gerätehaus trotzdem liegen geblieben. Gefunden hat
das nur der Playwright-Test, der `context.setOffline(true)` setzt und dann
wartet. Die 1,5 PT für „Playwright-Tests für den Offline-Fall" waren der
bestangelegte Posten der Phase.
- **Die Frage, wann ein Vorgang aus der Warteschlange darf.** Nicht „wenn
erfolgreich", sondern „wenn er beim Server angekommen ist" — dazu gehört auch
„bereits verarbeitet" und „in der Konfliktliste". Diese Unterscheidung ist die
ganze Idempotenz; ohne sie kreist ein Vorgang für immer.
Billiger als angesetzt war die Anmeldung per RFID: die Aufstellung nennt WebHID,
gebraucht wurde es nicht. Handelsübliche Leser geben die Kartenkennung als
Tastatureingabe aus. Ein Zuhörer auf dem Fenster, der am Anschlagstempo
erkennt, dass da keine Hand tippt, ersetzt eine ganze Geräteschnittstelle.
Billiger war auch der Service Worker — 80 Zeilen von Hand, ohne Workbox. Die
Regeln sind einfach, solange man sie sich traut aufzuschreiben: Seiten aus dem
Netz mit Ausweichseite, lesende Abfragen aus dem Zwischenspeicher mit
Nachladen, schreibende **überhaupt nicht** anfassen. Eine Bibliothek hätte hier
mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet.
Teurer war die Terminaloberfläche selbst. Nicht die Kacheln, sondern die
Zustände dahinter: Wer schon eingecheckt ist, sieht „Gehen" statt „Kommen". Wer
mit einem Fahrzeug unterwegs ist, sieht „Fahrt beenden". Wer keine Rechte für
die Inventur hat, sieht die Kachel nicht. Jede dieser Verzweigungen ist
trivial — sechs davon in einem Schirm, der ohne Nachdenken bedienbar bleiben
soll, sind es nicht.
## Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7
**Vergleichsaufwand: 14–18 PT**