Ein Server, mehrere Wehren. Ein Konto, mehrere Zugehoerigkeiten. Eine Kreisebene, die zusieht. Datenmodell und RLS trugen seit Phase 0 mehrere Wehren. Was fehlte, war alles darueber: bis hierher war die Personenakte zugleich das Anmeldekonto, und die gehoert genau einer Wehr. Wer in zweien gefuehrt wurde, brauchte zwei Passwoerter, und die Anmeldung per E-Mail war mehrdeutig. Neu sind `Benutzer` (das Konto) und `Mitgliedschaft` (die Zugehoerigkeit). Das Konto traegt bewusst keine Mandantenkennung und kann keine tragen - es ist der Angelpunkt, an dem ein Mensch zu mehreren Wehren gehoert. Geschuetzt wird es deshalb ueber Rechte statt ueber RLS, wie `Berechtigung` seit Phase 0. Was es in einer Wehr darf, entscheidet seine Mitgliedschaft. Die Sitzung behaelt ihre Form und entsteht nur anders - aus der aktiven Mitgliedschaft statt aus der Person. Von 414 Fundstellen in 61 Dateien musste dadurch keine angefasst werden. Die eine Ausnahme ist Absicht: `personId` ist nullbar geworden, weil eine Aufsichtssitzung keine Akte hat, und der Typechecker hat daraus genau die fuenf Stellen gemacht, an denen die Kreisaufsicht nichts verloren hat. Ihre Rechte werden gefiltert statt aufgezaehlt: alles, was `.lesen` heisst, minus Kasse, Audit-Log, KI-Protokoll und Personenexport. So bekommt sie neue Leserechte automatisch und neue Schreibrechte nie. Die Migration ist datenerhaltend und bricht ab, statt einen halben Zustand zu hinterlassen. Nebenbei behoben: `db:test-reset` liess die Nachbarwehr stehen, der Fehlversuch-Test sperrte das gemeinsame Testkonto, ein Testaufbau war nicht wiederholbar, und die Wartelogik der Bildschirmfotos konnte ausloesen, bevor eine Seite ueberhaupt geladen war. 581 Unit-Tests und 266 E2E-Tests gruen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
16 KiB
Roadmap
Was FLORIAN wann kann. Die Phasen kommen aus Phase-0.md bis Phase-8.md und
werden einzeln abgearbeitet — nie zwei in einem Schritt.
Aufwände je Phase: AUFWANDSSCHAETZUNG.md. Versionszuordnung: VERSIONIERUNG.md.
Stand
Phase 0 ████████████████████ fertig 0.1.0
Phase 1 ████████████████████ fertig 0.2.0
Phase 2 ████████████████████ fertig 0.3.0
Phase 3 ████████████████████ fertig 0.4.0
Phase 4 ████████████████████ fertig 0.5.0
Phase 5 ████████████████████ fertig 0.6.0
Phase 6 ████████████████████ fertig 0.7.0
Phase 7 ████████████████████ fertig 0.8.0
Phase 8 ████████████████████ fertig 0.9.0
Phase 9 ████████████████████ fertig 0.10.0
Phase 10 ████████████████████ fertig 0.11.0
Freigabe ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 1.0.0
Phase 0 — Fundament · fertig
Alles, worauf der Rest aufsetzt.
- Monorepo, Docker Compose mit Traefik, PostgreSQL 17 + PostGIS, Redis, MinIO, Gotenberg
- Mandantentrennung über Row Level Security, geprüft gegen eine echte Datenbank
- Append-only-Audit-Log mit kontrolliertem Aufbewahrungslauf
- Anmeldung: OIDC gegen authentik, lokaler Passwort-Login, Terminal per PIN und RFID
- 9 Rollen, 38 Einzelrechte, zentral in
lib/authz.ts - Dateiablage in MinIO, Zugriff nur über
lib/storage.ts - Basis-Layout mit Seitenleiste und dunkler Darstellung
- Seed mit einer vollständigen Beispielwehr
Phase 1 — Stammdaten · fertig
Die Wehr trägt ein, was sie hat.
- Standort, Geraeteraum, Geraetetyp, Qualifikationstyp, Qualifikation
- Fahrzeug um Fahrgestellnummer, DIN-Typ und TÜV-Termin erweitern
- Geraet um Lebensdauerkategorie und die Zuordnung „Standort ODER Fahrzeug + Geräteraum" erweitern
- Tabellen mit Sortierung, Filter, Volltextsuche und Spaltenauswahl
- QR-Code je Gerät, Etikettenbogen als PDF (DIN A4, 65 Etiketten)
- QR-Scan über die Kamera öffnet direkt die Gerätedetailseite
- CSV-/Excel-Import mit Spaltenzuordnung und Vorschau
- Gerätehistorie aus dem Audit-Log
- Qualifikationen mit Ablaufwarnung auf der Übersicht
- Formular zum Anlegen und Bearbeiten eines einzelnen Geräts, mit Fristenvorschau beim Ausfüllen
Danach kann die Wehr: ihren Bestand vollständig führen und jedes Gerät per QR-Code am Regal wiederfinden.
Phase 2 — Wartung und Prüfung · fertig
Das wichtigste Modul. Ab hier ersetzt FLORIAN den Ordner.
- Wartungsvorlagen mit Checklisten, Intervall und Vorwarnzeit
- Fristen-Dashboard: überfällig / diese Woche / diesen Monat / nächste 90 Tage, gebündelt nach Fahrzeug, Standort, Gerätetyp oder Zuständigem
- Nächtlicher Lauf erzeugt Termine, zieht den Gerätestatus nach und erinnert bei T-30, T-7, T-0 und einmal bei Überfälligkeit
- Prüfwizard mit Foto je Checklistenpunkt, Zeiterfassung und Unterschrift auf dem Zeichenfeld
- PDF-Prüfprotokoll über Gotenberg, unveränderlich in MinIO — die Sperre setzt ein Datenbanktrigger durch, nicht der Anwendungscode
- Korrekturen erzeugen ein neues Protokoll mit Verweis auf das alte
- Lebensdauerüberwachung mit Aussonderungsvorschlag
- Rückrufe suchen betroffene Geräte über Bauart, Modell, Seriennummernbereich und Herstellungszeitraum
- Mängel-Workflow: melden → zugewiesen → in Arbeit → behoben, mit Gerätesperre bei kritischen Mängeln
- Externe Wartung: Fachfirma, Kosten und Fremdprotokoll als PDF
Danach kann die Wehr: einen DGUV-Nachweis führen, der einer Prüfung durch die Unfallkasse standhält.
Phase 3 — Einsätze und Übungen · fertig
- Einsatz mit allen Zeitstempeln: alarmiert, ausgerückt, eingetroffen, Einsatzende, eingerückt, einsatzbereit
- Schnellerfassung: Stichwort, Adresse, Fahrzeuge — Rest später
- Geocoding über self-hosted Nominatim
- Personalauswahl mit Vorschlag nach Verfügbarkeit und Qualifikation
- Stärkeberechnung nach FwDV 3
- Einsatzbericht als PDF, Jahresexport für die Gemeinde
- Statistik: Kategorien, Eintreffzeiten, Beteiligung, Fahrzeugauslastung
- Externes Portal für Fremdwehren über signierten QR-Link, ohne Anmeldung
Danach kann die Wehr: ihre Jahresstatistik auf Knopfdruck erzeugen.
Phase 4 — Kiosk-PWA · fertig
Für die Wandtablets in der Fahrzeughalle.
- Eigenes Layout: große Kacheln, mindestens 64px, mit Handschuhen bedienbar
- Anmeldung per RFID, PIN oder QR vom Handy, Abmeldung nach Untätigkeit
(
KIOSK_IDLE_TIMEOUT, Vorgabe 120 Sekunden) - Wizards: Fahrtenbuch, Mangel melden, Inventur, Wäsche, Anwesenheit. Die Prüfung bleibt beim Wizard aus Phase 2 — Checkliste, Fotos und Unterschrift lassen sich nicht sinnvoll in eine Warteschlange legen; die Kachel sagt „braucht Netz"
- Hallen-Monitor: Vollbild mit Terminen, überfälligen Prüfungen, Fahrzeugstatus, Wetterwarnung
- Offline-Betrieb mit IndexedDB-Outbox, Idempotenzschlüssel und Konfliktliste für alles, was sich beim Nachtragen nicht anwenden lässt
Danach kann die Wehr: einen Mangel in unter 30 Sekunden melden, ohne den Rechner im Büro einzuschalten — auch wenn das Netz gerade weg ist.
Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7 · fertig
Sicherheitsrelevant. Jede Ansicht zeigt dauerhaft den Hinweis, dass die analoge Überwachung führend bleibt — abschaltbar erst über eine Option, die eine dokumentierte Freigabe durch den Kommandanten voraussetzt.
- Truppanlage per RFID, Eingangsdruck erfassen
- Serverseitig autoritative Zeitstempel; verteilt über Server-Sent Events
statt Socket.IO — es geht nur in eine Richtung, und so bleibt es bei
next startohne eigenen Node-Server - Rückzugsdruck-Berechnung mit Ampel und akustischem Alarm
- Erinnerung zur Druckabfrage im konfigurierbaren Intervall
- Mayday-Knopf je Trupp
- Lückenloses PDF-Protokoll am Einsatz
- G26.3-Fristen, Belastungsübungen, Tauglichkeitsübersicht
Danach kann die Wehr: die Überwachung digital mitführen — parallel zur analogen, bis die Wehr ausdrücklich anders entscheidet.
Phase 6 — Kartenmodule · fertig
- MapLibre GL mit selbst gehosteten Kacheln fürs Ausrückegebiet
- Hydranten mit Typ, Nennweite, Durchfluss, letzter Prüfung; Import aus GeoJSON und Stadtwerke-CSV
- Objekte und Feuerwehrpläne nach DIN 14095, vom Einsatz aus erreichbar
- Lagekarte mit taktischen Zeichen nach FwDV 102, Abgleich über denselben Ereignisstrom wie der Atemschutz
- Wasserförderung: Druckverlust, Verstärkerpumpen, druckbares Schema
Danach kann die Wehr: auf der Anfahrt sehen, wo der nächste Hydrant liegt und was ihn hergibt.
Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine · fertig
Die Wehr weiß, wann der nächste Dienst ist — ohne dass jemand eine Rundmail tippt.
- Terminkalender mit Dienst, Übung, Lehrgang, Arbeitsdienst, Veranstaltung und Sitzung. Serientermine werden ausgeschrieben, nicht als Regel gespeichert.
- Selbstanmeldung mit Platzbegrenzung und einer Warteliste, die von selbst nachrückt. Absage mit Grund, wahlweise für alle folgenden Termine einer Serie.
- Anwesenheitsliste über alle aktiven Mitglieder — zum Abhaken am Tablet oder zum Ausdrucken. Zusage und Anwesenheit sind getrennt.
- Vier Kanäle hinter Schnittstellen: E-Mail (echtes SMTP statt Platzhalter), ntfy (selbst gehostet), Telegram, Web-Push. Was das Netz der Wehr verlässt, bekommt nur die Kurzfassung.
- Vorlagen je Ereignis und Kanal mit Platzhaltern, Vorschau und eingebautem Standardtext für alles.
- ICS-Abonnement je Person, Token nur als Hash gespeichert, einzeln widerrufbar.
- Digitaler Dienstausweis: signierter QR, fünf Minuten gültig, Prüfseite ohne Anmeldung.
Danach kann die Wehr: ihren Jahresplan führen, Rückmeldungen einsammeln, Anwesenheit nachweisen und jedes Mitglied auf dem Weg erreichen, den es selbst gewählt hat.
Kein CalDAV
CalDAV ist ein Schreib-Lese-Protokoll mit Rechteverwaltung und Konfliktauflösung. Gebraucht wird hier nur Lesen — die Termine entstehen in FLORIAN, nicht im Kalender des Anwenders. Dafür genügt eine Adresse, die eine ICS-Datei ausliefert; jeder Kalender kann das. CalDAV wäre ein Vielfaches an Aufwand für dieselbe Wirkung.
Warum kein WhatsApp
Die WhatsApp Business API kostet je Konversation und verlangt einen zugelassenen Anbieter dazwischen — laufende Kosten für eine Wehr, die keinen Etat dafür hat. Der schwerere Grund ist der Datenschutz: die Nachrichten liefen über Server von Meta, die Wehr müsste einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließen, und die gewöhnliche App gleicht zusätzlich das Telefonbuch ab. Das verträgt sich nicht mit einer Anwendung, die bewusst im Gerätehaus steht. Telegram, ntfy und Web-Push decken denselben Bedarf ab, ntfy sogar vollständig selbst gehostet.
Wer seine Wehr trotzdem über WhatsApp erreichen will, hat den Weg schon: die Gruppe, die es ohnehin gibt. Ein Link zum Termin hineinkopiert kostet nichts.
Phase 8 — Lokale KI · fertig
Alles gegen selbst betriebene Modelle, kein externer Anbieter, komplett abschaltbar.
- Wiki mit pgvector: Dienstvorschriften und Ausbildungsunterlagen als Markdown, Wortsuche und semantische Suche nebeneinander, Antwort mit Fundstellenangabe
- Diktat: Aufnahme im Browser, faster-whisper, Transkript als Vorschlag
- Berichtsassistent: aus Stichpunkten ein Einsatzberichtsentwurf, immer mit Übernehmen/Verwerfen
- Belegerfassung: Foto einer Quittung, Vorschlag für Betrag, Datum, Händler — nicht Erkanntes bleibt leer statt geraten zu werden
- KI-Protokoll und Audit-Log-Ansicht nebeneinander
- Eigenes Postgres-Image mit PostGIS und pgvector
Danach kann die Wehr: ihr Wissen ablegen und befragen, Berichte diktieren statt tippen und Belege fotografieren statt abzuschreiben — ohne dass eine Zeile Text das Gerätehaus verlässt.
Die Regel, die den Aufbau bestimmt
Jede KI-Ausgabe ist zuerst ein eigener Datensatz und nicht ein Feld im Zieldokument. Sie ist gekennzeichnet, sie steht daneben statt mittendrin, und sie braucht eine Entscheidung, bevor etwas mit ihr geschieht. Die Datenbank hält gegen: Eingabe, Ausgabe und Modell sind unveränderlich, gelöscht wird nicht, und über einen Vorschlag wird genau einmal entschieden.
Ohne das ließe sich in einem Jahr nicht mehr sagen, welcher Satz in einem Einsatzbericht von einem Menschen stammt.
Kein Rückfall auf einen Anbieter
Fehlen die Container, fehlt die Funktion — sie wird nicht durch einen fremden Dienst ersetzt. Das ist die einzige Bauart, bei der der Satz „die Daten bleiben im Haus" auch dann noch stimmt, wenn der eigene Server aus ist.
Dafür bleibt alles andere ohne Modell vollständig benutzbar: Wiki lesen und schreiben, Wortsuche, Belege ablegen, beide Protokolle. Wo etwas fehlt, steht ein Satz, der sagt was fehlt und wie es ohne geht.
Phase 9 — Kassenverwaltung · fertig
Am 03.09.2026 ergänzt. Die Rolle KASSIER war seit Phase 0 angelegt, ein Modul
dazu fehlte in der ursprünglichen Planung. Spezifikation: Phase-9.md.
- Kassenkonten (Bar, Bank, Rücklage), Buchungskategorien, Buchungen mit Beleg
- Beitragslauf je Jahr nach Abteilung, Mahnstufen, Zahlungsabgleich aus CAMT.053 oder MT940
- Rechnungen an Dritte mit Nummernkreis und PDF
- Kassenabschluss mit gezähltem Bestand, Differenz und Kassenprüfbericht
- Auswertungen nach Kategorie und Monat, offene Posten, Beitragsrückstände
- Export für Steuerberater und Kassenprüfung der Gemeinde
Zwei Festlegungen, die den Rest bestimmen: eine festgeschriebene Buchung ist
unveränderbar — Korrekturen laufen über eine Gegenbuchung mit Verweis. Und der
Kassenabschluss friert seinen Zeitraum ein, danach nimmt die Buchungsmaske
kein Datum daraus mehr an. Beträge durchgängig als DECIMAL(12,2), nie als
Fließkommazahl.
Beides sitzt in Triggern und nicht im Router: ein vergessener Zustandscheck, ein Skript oder ein Import würden sonst reichen, um den geprüften Bestand zu ändern, ohne dass irgendwo etwas auffällt.
Die Wehr kann jetzt: ihre Kasse führen und den Kassenprüfbericht auf Knopfdruck erzeugen.
Phase 10 — Mandantenfähigkeit · fertig
Am 05.09.2026 ergänzt. Datenmodell und RLS trugen seit Phase 0 mehrere Wehren; was fehlte, war alles darüber.
BenutzerundMitgliedschaft: das Anmeldekonto ist von der Personenakte gelöst. Ein Mensch, ein Passwort, beliebig viele Wehren.- Wehrwähler in der Seitenleiste — er erscheint nur, wenn es etwas zu wählen gibt.
- Die Rolle
AUFSICHTfür die Kreisebene: Kreisbrandrat und Kreisbrandinspektion sehen die betreuten Wehren und ändern nichts. - Verwaltung der Installation unter
/wehren: Wehren anlegen, Konten führen, Zuordnungen vergeben.
Die Entscheidung, die alles andere bestimmt: das Konto trägt keine
Mandantenkennung. Es kann keine tragen — es ist ja der Angelpunkt, an dem
ein Mensch zu mehreren Wehren gehört. Geschützt wird es deshalb wie
Berechtigung über Rechte statt über Row Level Security, und was ein Konto in
einer Wehr darf, entscheidet nicht es selbst, sondern seine Mitgliedschaft —
und die trägt organisationId wie jede andere Tabelle.
Bewusst nicht dabei: wehrübergreifende Auswertungen. Eine Zahl über mehrere Wehren hinweg braucht eine abgestimmte Definition, und ohne die ist sie schlimmer als keine. Die Aufsicht sieht jede Wehr einzeln.
Die Wehr kann jetzt: sich einen Server mit anderen teilen, ohne dass jemand über die Grenze sieht — und die Kreisebene kann hineinschauen, ohne etwas anfassen zu können.
1.0.0 — Freigabe
Kein neues Modul, sondern eine Entscheidung: die Wehr setzt FLORIAN im Echtbetrieb ein. Voraussetzungen:
- Datenübernahme aus der bisherigen Verwaltung abgeschlossen und abgeglichen
- Sicherungskonzept steht und ist einmal wiederhergestellt worden
- Schulung von Kommandant, Gerätewart und Atemschutzgerätewart erfolgt
- Löschkonzept nach DSGVO abgenommen
- Der Hinweis zur analogen Atemschutzüberwachung wird bewusst und dokumentiert abgeschaltet — oder bewusst stehen gelassen
Getroffene Festlegungen
Am 03.09.2026 entschieden:
| Punkt | Entscheidung |
|---|---|
| Kassenmodul | Als Phase 9 ergänzt und mit 0.10.0 umgesetzt. Spezifikation in Phase-9.md. |
Berechtigung ohne organisationId |
Bleibt so. Die Tabelle ist der systemweite Katalog dessen, was die Software kann, für alle Wehren identisch — mandantenbezogen wird es erst über RolleBerechtigung. Für die Anwendungsrolle nur lesbar. |
Benutzer ohne organisationId |
Notwendige Ausnahme, seit Phase 10. Die Tabelle ist der Angelpunkt der Doppelmitgliedschaft — mit Mandantenkennung könnte sie das nicht sein. Geschützt über Rechte statt RLS, wie Berechtigung: die Anwendungsrolle darf lesen und die Anmeldefelder fortschreiben, mehr nicht. |
AUFSICHT nicht im Prisma-Enum |
Die Kreisebene ergibt sich aus der Mitgliedschaftsart, nicht aus einer Rollenzuweisung. Vergebbar zu machen hiesse, dass jemand innerhalb einer Wehr Rechte an einer anderen verteilen könnte. |
istVerwalter als Kontomerkmal |
Kein Recht. Rechte gelten je Wehr; wer Wehren anlegt, steht über allen. Ein Recht, das in Wehr A vergeben wird und in Wehr B wirkt, wäre die Hintertür, die Phase 10 vermeiden soll. |
| Löschausnahme im Audit-Log | Bleibt so. UPDATE ist dauerhaft gesperrt, DELETE nur mit SET LOCAL app.audit_bereinigung = 'an' im Aufbewahrungslauf des Workers. Ohne diese Ausnahme wäre das Löschkonzept nach DSGVO nicht umsetzbar. |
Weitere Kandidaten für später
| Idee | Nutzen | grob |
|---|---|---|
| Fahrtenbuch als eigenes Modul | derzeit nur als Kiosk-Wizard in Phase 4 vorgesehen | 3–4 PT |
| Kleiderkammer und Wäscheverwaltung | in Phase 4 nur als Wizard, ohne Bestandsführung | 4–6 PT |
| Jugendfeuerwehr mit eigener Abzeichenverwaltung | eigene Fachlichkeit | 5–7 PT |
| Schnittstelle zur Integrierten Leitstelle | Alarmdaten automatisch übernehmen | 6–10 PT, stark abhängig von der ILS |
Die Mandantenfähigkeit ist mit Phase 10 umgesetzt: umschalten, Kreisebene, Doppelmitgliedschaft, Verwaltung. Offen geblieben sind bewusst die gemeindeübergreifenden Auswertungen — dafür braucht es zuerst eine abgestimmte Definition dessen, was verglichen werden soll.