feat(selbstauskunft): Mitarbeiter sehen ihre eigenen Geraete (#55)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s

„Was ist eigentlich mit meinem Notebook passiert?“ musste bisher ein
Techniker nachsehen. Ein Mitarbeiter kann die Arbeiten an **seinen**
Geraeten jetzt selbst ansehen — mit der fuenften Rolle MITARBEITER,
zugeordnet beim Anmelden ueber den UPN.

Was er sieht, sind Titel, Zeitraum und Status. Keine Schritte, keine
Notizen, keine Kommentare, keine Anhaenge: in einem Lauf stehen
Arbeitsnotizen ueber Menschen und Befehle mit Platzhaltern fuer
Zugangsdaten. Eine Selbstauskunft ist keine Akteneinsicht, und das haelt
nicht die Seite fest, sondern das Lesemodell — eine Seite, die filtert,
ist eine Seite, die es vergessen kann.

`selbstauskunft` ist ein **Ersatz** fuer `lesen` und kein Zusatz; auch
ein ADMIN hat es nicht. Ein zweiter Weg zu denselben Daten waere eine
zweite Stelle, an der jemand die Einschraenkung auf die eigene Person
vergisst. Die Datenbank verlangt das sogar: ein CHECK haelt fest, dass
Rolle und Zuordnung zusammengehoeren, in beide Richtungen.

Ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen und protokolliert. Zwei Kunden
koennen dieselbe Person fuehren; ein findFirst entschiede nach
Sortierung darueber, wessen Geraete jemand sieht.

**Verhaltensaenderung:** wer sich anmeldet und in keiner Rollengruppe
steht, bekommt nicht mehr automatisch LESER — also nicht mehr
Lesezugriff auf alle Laeufe des Hauses. Das greift nur mit
konfigurierten OIDC_GROUP_*; ohne sie bleibt alles wie vorher, denn ohne
abgebildete Gruppen laesst sich Techniker nicht von Mitarbeiter
unterscheiden.

Nebenbei behoben: `staerksteRolle` benutzte LESER als Startwert und
damit als Untergrenze — mit einer Rolle darunter lieferte sie mehr
Rechte als uebergeben. Gefunden von einem Test, der seit #007
unveraendert dasteht.

Closes #55

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Florian Wilde
2026-10-06 07:32:54 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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# Meine Geräte
> **Dieses Kapitel ist für dich, wenn du kein IT-Mitarbeiter bist.** Alle anderen Kapitel richten
> sich an die Leute, die Laufzettel bedienen — dieses hier an die, über die darin etwas steht.
Wenn die IT an deinem Rechner gearbeitet hat, hält sie das in Laufzettel fest: was gemacht wurde,
wann und mit welchem Gerät. Unter **Meine Geräte** siehst du den Teil davon, der dich betrifft.
## Anmelden
Du meldest dich mit demselben Konto an wie überall sonst im Haus — über den Knopf **Mit dem Anbieter
anmelden**. Ein eigenes Passwort für Laufzettel gibt es nicht.
Danach landest du direkt auf **Meine Geräte**. Mehr gibt es für dich nicht zu sehen, und das ist
keine Einschränkung aus Versehen: alles andere in Laufzettel sind Arbeitsunterlagen der IT.
## Was dort steht
Für jedes Gerät, das auf dich läuft:
- **Name und Typ** — etwa „NB-042, Notebook“
- **Seriennummer und Aufkleber-Code** — hilfreich, wenn du bei der IT anrufst
- **Die Arbeiten daran**, neueste zuerst: Titel, Zeitraum und ob sie fertig sind
Darunter, falls es das gibt, ein Abschnitt **Zu mir persönlich**: Arbeiten, die an keinem Gerät
hängen — etwa das Einrichten deines Kontos, als du angefangen hast.
Und ganz oben **Meine Daten**: dein Name, deine Funktion, deine Abteilung und deine Mailadresse, so
wie das Verzeichnis sie führt. Stimmt da etwas nicht, sag es der IT — ändern lässt es sich hier
nicht, denn diese Angaben kommen aus dem Verzeichnis des Hauses.
## Was dort nicht steht, und warum
Du siehst **Titel, Zeitraum und Status** einer Arbeit. Du siehst **nicht**:
- die einzelnen Schritte
- Notizen der Techniker
- Kommentare
- angehängte Fotos
Das ist Absicht und keine Geheimniskrämerei. In einem Lauf stehen Arbeitsnotizen, die während der
Arbeit entstehen, und Befehle mit Platzhaltern für Zugangsdaten. Beides ist nicht dafür gedacht,
gelesen zu werden — weder von dir noch von sonst jemandem außerhalb der IT.
**Wenn du wissen willst, was genau gemacht wurde, frag die IT.** Dann antwortet ein Mensch, der den
Zusammenhang kennt, statt einer Liste, die man missverstehen kann.
## Ein archiviertes Gerät steht weiter da
Geräte, die nicht mehr in Benutzung sind, bleiben in der Liste — mit dem Vermerk **nicht mehr in
Benutzung**. „Was war eigentlich mit meinem alten Notebook?“ ist genau die Frage, um die es hier
geht, und das alte Notebook ist archiviert.
## Die Liste ist leer
Dann hat die IT zu dir nichts festgehalten. Kein Fehler — es heißt nur, dass auf dich gerade kein
Gerät läuft und keine Arbeit zu dir vermerkt ist.
## „Dein Konto ist keiner Person im Verzeichnis zugeordnet“
Diese Meldung bei der Anmeldung heißt: Laufzettel konnte dein Konto keiner Person zuordnen. Meist
liegt es daran, dass dein Anmeldename im Verzeichnis anders geschrieben steht als beim
Anmeldeanbieter. Das kann nur die IT auflösen — melde dich dort.
## Keine Mail, keine Benachrichtigung
Laufzettel schickt dir nichts. Die Benachrichtigungen, die es gibt, gehen an die IT: wenn eine
Arbeit jemandem zugewiesen wird, überfällig ist oder fertig. Du erfährst von einer Arbeit an deinem
Gerät auf dem üblichen Weg — der Techniker sagt es dir.
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@@ -29,6 +29,14 @@ nie an ein zweites Gerät vergeben — er ist die einzige Angabe am Gerät, die
- [06 Verzeichnis anbinden](06-verzeichnis.md) — Active Directory als Quelle der Personen
- [07 Verwaltung](07-admin.md) — Benutzer, Rollen, Einstellungen, Betriebsmodus, Kunden
**Mitarbeiter** — du bedienst Laufzettel nicht, sondern willst nur wissen, was mit deinem Gerät
passiert ist:
- [09 Meine Geräte](09-selbstauskunft.md) — anmelden, was dort steht und was nicht
Dieses eine Kapitel ist **an Mitarbeiter gerichtet** und nicht an die IT. Wer die Selbstauskunft im
Haus freigibt, kann es weitergeben, ohne den Rest der Anleitung mitzuschicken.
## Zwei Betriebsmodi
Laufzettel läuft in einem von zwei Modi. Der Modus entscheidet, ob es eine Kundenebene gibt, und