feat(verzeichnis): Entra ID als Quelle ueber Microsoft Graph (#48)
Ein Haus ohne lokales Active Directory hat kein LDAP, auf das sich zeigen liesse. Eine Verzeichnisquelle hat jetzt eine **Art** — LDAP oder GRAPH —, und beide laufen durch **denselben** Abgleich: anlegen, aktualisieren, deaktivieren, nie loeschen. Nur das Holen der Eintraege unterscheidet sich; zwei Abgleiche nebeneinander wuerden auseinanderdriften, und die Zusage „es wird nichts geloescht“ gaelte dann fuer eine Art und fuer die andere nicht mehr ganz. Gelesen wird mit dem Client-Credentials-Flow, seitenweise ueber @odata.nextLink, der Vorgesetzte ueber $expand=manager($select=id). Das Client-Secret wird verschluesselt gespeichert wie das Bind-Passwort und erreicht keine Antwort und keinen Protokolleintrag. Die Art ist **unveraenderlich**, und das steht nicht im Issue: an ihr haengt, was `externeId` bedeutet. Im AD eine objectGUID, in Entra ID eine andere GUID — nach einem Wechsel wuerde kein einziger Mitarbeiter wiedererkannt, der naechste Abgleich legte die ganze Belegschaft neu an und setzte die alten Zeilen auf aktiv = false, mit allen Laeufen und Geraeten daran. Der teuerste Fund beim Bauen: „in Entra ID deaktiviert“ als *uebersprungen* zu melden haette die Leute **aktiv** gelassen. Uebersprungen heisst im Abgleich „nicht zuordenbar“, und solche Eintraege werden seit #016 absichtlich nicht abgeschaltet. Gefiltert wird deshalb serverseitig mit `$filter=accountEnabled eq true`, als Gegenstueck zum LDAP-Standardfilter. Gefunden hat es der Test — aber nur, weil der Doppelgaenger den Filter wirklich auswertet statt ihn bloss zu empfangen. {{ou}} bleibt bei einer Graph-Quelle leer: Entra ID hat keine OU, und etwas hineinzudeuten waere ein Wert, den kein PowerShell-Befehl brauchen kann — er saehe nur richtig aus. Steht an der Abteilung eine Ziel-OU gepflegt, greift die. Gegen einen echten Entra-Mandanten ist das **nicht** gelaufen. Geprueft ist es gegen einen HTTP-Doppelgaenger mit aufgezeichneten Antworten; die Pruefliste fuer den ersten echten Lauf steht am Ende von docs/betrieb/entra-id.md. Closes #48 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5
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76a61ec771
@@ -67,6 +67,19 @@ und dieses Projekt folgt [Semantic Versioning](https://semver.org/lang/de/).
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### Hinzugefügt
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- **Entra ID als Verzeichnisquelle, über Microsoft Graph.** Ein Haus ohne lokales Active Directory
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hat kein LDAP, auf das sich zeigen ließe. Eine Verzeichnisquelle hat jetzt eine **Art** — `LDAP`
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oder `GRAPH` —, und beide laufen durch **denselben** Abgleich: anlegen, aktualisieren,
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deaktivieren, **nie löschen**. Nur das Holen der Einträge unterscheidet sich, sonst drifteten die
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Regeln auseinander.
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Gelesen wird mit dem Client-Credentials-Flow über `GET /v1.0/users`, seitenweise über
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`@odata.nextLink`, der Vorgesetzte über `$expand=manager($select=id)`. Das Client-Secret wird
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verschlüsselt gespeichert wie das LDAP-Bind-Passwort und erscheint in keiner Antwort und in keinem
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Protokolleintrag.
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**Zwei Platzhalter bleiben bei Graph bewusst leer:** `{{ou}}` (Entra ID hat keine OU — steht an der
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Abteilung eine Ziel-OU, greift die) und `{{sam}}` ohne AD-Synchronisierung. Was in Entra ID
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einzurichten ist, steht in `docs/betrieb/entra-id.md` — mit einer Prüfliste, denn gegen einen
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echten Mandanten ist dieser Weg **nicht** gelaufen (#028)
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- **Mitarbeiter-Selbstauskunft.** „Was ist eigentlich mit meinem Notebook passiert?“ musste bisher
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ein Techniker nachsehen. Ein Mitarbeiter kann die Arbeiten an **seinen** Geräten jetzt selbst
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ansehen, unter **Meine Geräte** — mit der neuen Rolle `MITARBEITER`, zugeordnet über den **UPN**
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