feat(verzeichnis): LDAP-Abgleich, Zeitplan, CSV-Import und Log (#30)
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@@ -276,6 +276,61 @@ Vom Mitarbeiter holt dieses Lesemodell **nur Name, UPN und Abteilung** — nicht
alles und dann gefiltert. Ein Ausdruck liegt herum, wird kopiert und weitergegeben;
was darauf steht, ist aus der Hand gegeben.
## 5g. Der Verzeichnis-Abgleich: vier Schichten und eine Notbremse
Das LDAP-Modul liegt unter `src/server/ldap/` und ist absichtlich in vier Dateien
geteilt, von denen nur eine das Netz anfasst:
| Datei | Was darin steht |
|---|---|
| `fehler.ts` | `VerzeichnisFehler` — die Basis, unterhalb der Dienstschicht, damit `verbindung.ts` von ihr erben kann, ohne die Schichtung umzudrehen |
| `verbindung.ts` | Adressformen (`ldaps://`, `ldap+starttls://`, `ldap://`), TLS-Optionen, `mitVerbindung()` und das Saeubern fremder Fehlermeldungen |
| `zuordnung.ts` | reine Funktionen: aus einem `Entry` wird ein Datensatz in unseren Feldern, DNs werden vergleichbar, Vorgesetzte aufgeloest |
| `leser.ts` | `searchPaginated` in 1000er-Seiten, Eintrag fuer Eintrag weitergegeben |
Die **Attributzuordnung** und die Grenzen des Intervalls stehen in
`src/lib/verzeichnis.ts` und nicht bei den LDAP-Modulen: das Formular braucht
dieselbe Liste und dieselben Zahlen, und eine Client-Komponente importiert nichts
aus `src/server/*`. Als beides zweimal geschrieben war, lief es auseinander — die
Oberflaeche liess hoechstens 1440 Minuten zu, der Dienst 10080.
**Der Abgleich laeuft nicht in einer Transaktion.** Das ist eine Entscheidung mit
Folgen: bricht er in der Mitte ab, bleiben die bis dahin geschriebenen Personen
stehen. Eine Transaktion ueber das gesamte Verzeichnis haette die Tabelle so lange
gesperrt, wie das Lesen dauert. **Deaktiviert wird dagegen nur nach einem
vollstaendigen Durchlauf** — sonst haette ein Netzwerkfehler nach der halben Liste
die andere Haelfte der Firma abgeschaltet.
Darum herum liegen drei Regeln, die alle denselben Fehler verhindern — dass eine
kaputte Eingabe wie „alle sind gegangen“ aussieht:
1. **Kein einziger Eintrag zuordenbar ⇒ Fehler, kein Abschalten.** Steht in der
Zuordnung ein Kennungsattribut, das es am Server nicht gibt, wird jeder Eintrag
uebersprungen: das Lesen hat geklappt, niemand wurde wiedergesehen, und die
Abschaltung traefe die gesamte Belegschaft — mit Status `ERFOLG`. Danach sucht
niemand mehr nach dem Grund.
2. **Uebersprungene Eintraege sind nicht verschwunden.** Sie werden am `dn` erkannt
und aus der Abschaltung herausgenommen.
3. **Von Hand angelegte Personen werden uebernommen, nicht verdoppelt.** Beim
Onboarding entsteht die Person hier und das AD-Konto danach; der Abgleich findet
sie ueber `upn` oder `sam` (ohne Rucksicht auf Gross- und Kleinschreibung) und
haengt Quelle und Kennung an dieselbe Zeile. Eine Person, die schon eine andere
Quelle fuehrt, wird nie uebernommen.
Uebersprungene Eintraege kommen als `hinweis` zurueck und **nicht** als `fehler`:
`Verzeichnisquelle.letzterAbgleichFehler` soll heissen, dass etwas schiefging, und
nicht „ein Konto war krumm“.
Der **Zeitplan** ist `node-cron` im selben Prozess wie die Anwendung, gestartet aus
`src/instrumentation.ts` — nur in der Node-Laufzeit und nur, wenn `ZEITPLAN_AKTIV`
nicht `false` ist. Zwei Gruende fuer „im selben Prozess“: der nativ ausgerollte LXC
braucht keine zweite systemd-Unit, und der Abgleich benutzt denselben Dienst wie
„Jetzt abgleichen“, also gibt es keinen zweiten Weg mit eigenen Regeln. Die Sperre
liegt in der Datenbank (`AbgleichSperre`) und **nicht** im Prozess: zwei Instanzen
hinter einem Reverse Proxy kommen sich sonst in die Quere. Der Zeitplan nimmt
ausdruecklich **keine** eigene Sperre — sie traege einen anderen Schluessel und
liefe an der des Dienstes vorbei.
## 6. Betrieb: zwei Wege, eine Regel
Die Datenbank ist auf beiden Wegen von außen nicht erreichbar: