feat(laeufe): Vier-Augen-Freigabe (#040)
Verlangt eine Vorlagen-Version eine Freigabe, laesst sich ein Lauf erst abschliessen, wenn ein Zweiter ihn freigegeben hat. Das braucht zweierlei, und beides zusammen: das neue Recht `freigeben` (ADMIN und REDAKTEUR, nicht TECHNIKER) und dass man nicht an dem Lauf gearbeitet hat. Als gearbeitet zaehlt: angelegt, einen Schritt gesetzt oder abgeschlossen. Eine Zuweisung allein nicht — waere die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne Gewinn. Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben, und das ist der ganze Sinn. Die Pruefung sitzt in `hatDaranGearbeitet` an einer Stelle, wie `laufMussVeraenderbarSein`; die wichtigste Haelfte — der Ersteller — haelt zusaetzlich ein CHECK in der Datenbank. Zurueckweisen verlangt eine Begruendung, setzt den Lauf auf IN_ARBEIT und nimmt eine erteilte Freigabe zurueck. Kein fuenfter LaufStatus: ein neuer Enum-Wert haette jeden Codepfad betroffen, der heute vier Faelle kennt. Sobald jemand abzuschliessen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die Freigabeberechtigten eine Mail — ein anderer Empfaengerkreis als bei jeder anderen Meldung, und ohne die, die gearbeitet haben. Die Aufforderung entsteht ausserhalb der Transaktion: innerhalb wuerde sie mit dem Fehler zurueckgerollt, und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiss. Ein partieller Unique-Index haelt sie bei mehreren Versuchen auf einmal. Die Pflicht haengt an der Version, nicht an der Vorlage: eine veroeffentlichte Version ist unveraenderlich, ein laufender Lauf behaelt also seine Regel. Beim Bearbeiten und Duplizieren wandert sie mit — das war die unmittelbare Lehre aus #039, wo die tiefe Kopie zwei Felder stillschweigend verworfen hatte. 1526 Vitest-Tests (vorher 1496), 115 E2E-Ablaeufe gruen. Klickprobe am gebauten Stand mit elf Pruefungen; drei rote Punkte darin waren meine eigenen Testfehler, einer davon lehrreich: ein reload() direkt nach einer Server Action trifft den Router-Cache von Next und zeigt kurz den alten Stand. Closes #40 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5
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a2330ef682
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d30bb6d235
@@ -242,6 +242,58 @@ Knopf gesperrt und darunter steht, was fehlt.
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Wird danach eine Änderung nachgetragen, die einen Pflichtschritt wieder offen lässt, nimmt sich der
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Abschluss selbst zurück. Damit lügt „abgeschlossen“ nie.
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## Vier-Augen-Freigabe
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Manche Arbeiten soll nicht derselbe abschließen, der sie gemacht hat: ein Firewall-Rollout, ein
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Restore-Test, das Löschen eines Kontos. Verlangt die Vorlage eine Freigabe, steht das oben am Lauf —
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und **Lauf abschließen** wartet, bis jemand sie erteilt hat.
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### Wer freigeben darf
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Es braucht zweierlei, und beides zusammen:
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1. das Recht **freigeben** — das haben `ADMIN` und `REDAKTEUR`, **nicht** `TECHNIKER`;
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2. und man darf **nicht an dem Lauf gearbeitet** haben.
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Als „gearbeitet“ zählt: ihn angelegt, einen Schritt gesetzt oder ihn abgeschlossen zu haben. Nur
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**zugewiesen** zu sein zählt nicht — wer zugewiesen wurde und nichts getan hat, darf freigeben.
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**Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben.** Das ist der ganze Sinn, und es ist eine
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bewusste Härte: wer allein im Haus ist, kommt damit nicht weiter und braucht einen Zweiten mit dem
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Recht. Dieselbe Regel hält auch die Datenbank fest, nicht nur die Anwendung.
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### Freigeben oder zurückweisen
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Oben am Lauf steht eine Karte mit einem Feld für die **Begründung** und zwei Knöpfen:
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- **Freigeben** — die Begründung ist freiwillig. Danach lässt sich der Lauf abschließen.
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- **Zurückweisen** — die Begründung ist **Pflicht**. Der Lauf geht zurück auf *in Arbeit*, ein
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bereits erteilter Abschluss wird aufgehoben, und der Bearbeiter sieht die Begründung an derselben
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Stelle. Ohne Begründung steht er vor derselben Frage wie vorher.
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Eine Zurückweisung nimmt auch eine **erteilte** Freigabe zurück. Damit lässt sich ein Lauf, der
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schon abgeschlossen war, in die Arbeit zurückholen — ohne `archivVerwalten`, solange er nicht
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archiviert ist.
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### Wer erfährt davon
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Sobald jemand den Lauf abzuschließen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die
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**Freigabeberechtigten** eine Mail — nicht der Zuständige, wie bei allen anderen Meldungen. Wer an
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dem Lauf gearbeitet hat, bekommt sie nicht: er dürfte ohnehin nicht freigeben.
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Das geht **einmal** hinaus, auch wenn jemand es mehrmals versucht. Nach einer Zurückweisung wird
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nicht erneut gemahnt — der Zurückweisende weiß, dass er wartet.
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### Einschalten
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Das Häkchen steht im Editor beim **Veröffentlichen**: „Läufe dieser Version brauchen eine Freigabe
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durch einen Zweiten“. Es gehört zur **Version**, nicht zur Vorlage — ein laufender Lauf kann seine
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Regel also nicht unter den Füßen verlieren, und in der Versionsliste steht an jeder Fassung, ob sie
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eine Freigabe verlangt.
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Beim Bearbeiten wandert das Häkchen in den neuen Entwurf mit. Eine Vorlage, die eine Freigabe
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verlangt, verliert sie also nicht durch eine Textkorrektur.
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## Archivieren — das ist endgültig
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**archivieren** fragt nach: „Nach dem Archivieren ändert sich an diesem Lauf nichts mehr — kein
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@@ -423,6 +423,40 @@ dieselbe Stelle. Dass eine Schritt-Bedingung auf **dieselbe Version** zeigt,
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haelt ein Trigger: nach dem Veroeffentlichen waere ein fremder Verweis nicht mehr
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entscheidbar, und der Abschnitt erschiene stillschweigend immer.
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## 5f-3. Die Vier-Augen-Freigabe: eine Stelle, zwei Netze
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Verlangt eine Version eine Freigabe, haengt der Abschluss daran — und die Regel
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dahinter ist **eine Funktion**: `hatDaranGearbeitet` in
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`src/server/services/laeufe.ts`. Sie wird vor jeder Freigabe und vor jeder
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Zurueckweisung gerufen, genau wie `laufMussVeraenderbarSein` vor jeder Aenderung
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an einem Lauf. Zwei Stellen liefen auseinander, und die erste, die es vergisst,
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hebt die Regel auf.
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Gezaehlt wird dreierlei: wer den Lauf **angelegt** hat, wer ein
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**Schrittergebnis** gesetzt hat, und wer ihn **abgeschlossen** hat. Der
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Zustaendige gilt bewusst **nicht** als Bearbeiter — eine Zuweisung ist noch keine
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Arbeit, und waere die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne
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Gewinn.
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**Zwei Netze, nicht eines.** Die wichtigste Haelfte steht als CHECK in der
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Datenbank (`Lauf_freigabe_nicht_selbst`): der Ersteller gibt nicht frei, auch
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dann nicht, wenn jemand an der Dienstschicht vorbei schreibt. Der Dienst prueft
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strenger, weil er in zwei weitere Tabellen sehen kann; ein CHECK braeuchte dafuer
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eine Unterabfrage.
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**Das Recht `freigeben` hat nicht `TECHNIKER`**, und das ist eine Entscheidung
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gegen Bequemlichkeit: sonst haengt die Vier-Augen-Regel daran, dass zufaellig ein
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zweiter Techniker greifbar ist. Wer sie umgehen will, braucht ein Konto mit mehr
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Rechten — und das steht im Protokoll.
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**Die Aufforderung entsteht ausserhalb der Transaktion.** Der Abschlussversuch
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scheitert mit `FreigabeFehlt`; `laufAbschliessen` faengt genau diesen Typ,
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reiht die Meldung an die Freigabeberechtigten ein und wirft weiter. Innerhalb
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der Transaktion wuerde sie mitsamt dem Fehler zurueckgerollt — und dann wartet
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ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiss. Ein partieller Unique-Index
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(`Zustellung_freigabe_einmal`) sorgt dafuer, dass mehrere Versuche nicht mehrere
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Mails ergeben.
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## 5g. Der Verzeichnis-Abgleich: vier Schichten und eine Notbremse
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Eine Verzeichnisquelle hat seit #028 eine **Art** — `LDAP`, `GRAPH` oder `SCIM` —,
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+58
-2
@@ -41,13 +41,14 @@ als Unterpunkte mit Aufgabe und Dauer.
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| #038 | Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor | 1 h 35 min |
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| #037 | Zwei Nachzügler aus der Durchsicht von Phase 2 | 1 h 50 min |
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| #039 | M23 – Bedingte Schritte und Abschnitte | 5 h 20 min |
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| | **Summe** | **79 h 15 min** |
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| #040 | M24 – Vier-Augen-Freigabe | 3 h 30 min |
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| | **Summe** | **82 h 45 min** |
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| Meilenstein | Tatsächlich | Status |
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|---|---|---|
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| v0.1.0 | 35 h 20 min | veröffentlicht |
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| v0.2.0 | 38 h 35 min | veröffentlicht |
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| v0.3.0 | 5 h 20 min | in Arbeit |
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| v0.3.0 | 8 h 50 min | in Arbeit |
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@@ -1839,3 +1840,58 @@ Wirklichkeit nicht — die Prüflisten stehen in `docs/betrieb/entra-id.md` und
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- **M24 (#040)** Vier-Augen-Freigabe. Der Abschluss wird dort ohnehin angefasst, und M25 braucht den
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Freigeber für das Blatt.
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## 2026-10-24 · Sitzung 26 · 22:30–01:40
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**Issue:** #040 (M24)
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**Version:** 0.3.0 (unveröffentlicht)
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### Erledigt
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- **Vier-Augen-Freigabe.** Neues Recht `freigeben`, Pflicht an der Version, Freigeben und
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Zurückweisen samt Begründung, Aufforderung an die Berechtigten, Häkchen im Editor, Anzeige an der
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Versionsliste.
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- 1526 Vitest-Tests (vorher 1496), davon 22 neue in `tests/freigabe.test.ts`.
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- Klickprobe am gebauten Stand: elf Prüfungen, alle grün.
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### Entscheidungen
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- **Das Recht `freigeben` hat nicht `TECHNIKER`.** Sonst hängt die Vier-Augen-Regel daran, dass
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zufällig ein zweiter Techniker greifbar ist. Wer sie umgehen will, braucht ein Konto mit mehr
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Rechten — und das steht im Protokoll.
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- **Das Recht allein genügt nicht.** Wer an dem Lauf gearbeitet hat, gibt ihn nicht frei, auch nicht
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als Administrator. Die Prüfung sitzt in `hatDaranGearbeitet`, an **einer** Stelle, wie
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`laufMussVeraenderbarSein`; die wichtigste Hälfte (der Ersteller) hält zusätzlich ein CHECK.
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- **Eine Zuweisung ist noch keine Arbeit.** Wer zugewiesen wurde und nichts getan hat, darf
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freigeben — wäre die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne Gewinn.
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- **Kein fünfter `LaufStatus`** für „zurückgewiesen“: der Lauf geht auf `IN_ARBEIT`, die Begründung
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steht in einem Feld und im Protokoll. Ein neuer Enum-Wert hätte jeden Codepfad betroffen, der
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heute vier Fälle kennt.
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- **Die Pflicht hängt an der Version**, nicht an der Vorlage: eine veröffentlichte Version ist
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unveränderlich, ein laufender Lauf behält also seine Regel.
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### Probleme
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- **Die Aufforderung muss außerhalb der Transaktion entstehen.** Innerhalb würde sie mit dem Fehler
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zurückgerollt — und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiß. Gelöst mit einem eigenen
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Fehlertyp `FreigabeFehlt`, den `laufAbschliessen` außen fängt; dafür musste die Transaktion in
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eine eigene Funktion. Ein Zeichenkettenvergleich auf die Meldung wäre eine Zusage über ihren
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Wortlaut gewesen.
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- **Drei rote Punkte in der Klickprobe waren meine eigenen Testfehler**, und einer ist lehrreich:
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ein `reload()` direkt nach einer Server Action zeigt kurz den alten Stand, weil es den
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Router-Cache von Next trifft. Die Action revalidiert den Pfad; ein Benutzer sieht das Ergebnis
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**ohne** Neuladen. Nachgewiesen, bevor ich etwas geändert habe: in einem frischen Browser-Kontext
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stand alles richtig da, und die Datenbank trug Freigeber, Zeitpunkt und Notiz.
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Die beiden anderen: ein Selektor traf versteckten Protokolltext, und ein Suchmuster `/freigeb/`
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traf nichts — in „Freigabe“ und „freigegeben“ kommt diese Zeichenfolge gar nicht vor. Dreimal
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gesucht, bis es auffiel.
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- **Die Freigabepflicht wäre bei „Bearbeiten“ verloren gegangen**, hätte #039 es mir nicht gerade
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gezeigt: dort verwarf die tiefe Kopie `nurFuerAbteilungen` und `bedingung`. Diesmal von Anfang an
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mitgenommen — und das ist der ganze Wert eines Befundes, der verstanden statt nur behoben wurde.
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### Nächster Schritt
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- **M25 (#041)** PDF-Übergabeprotokoll. Der Freigeber steht jetzt am Lauf und gehört auf das Blatt.
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@@ -1,10 +1,10 @@
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# #040 M24 – Vier-Augen-Freigabe
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**Status:** offen
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**Status:** erledigt
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**Im Tracker:** –
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**Meilenstein:** v0.3.0
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**Labels:** phase-3, backend, frontend
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**Geschätzt:** 8 h **Tatsächlich:** –
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**Geschätzt:** 8 h **Tatsächlich:** 3 h 30 min
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## Ziel
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@@ -17,52 +17,111 @@ ein **Zweiter** ab — nachweisbar im Protokoll.
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## Zu entscheiden
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- [ ] **Freigabe am Lauf oder am Schritt?** Empfehlung: **am Lauf**, gesetzt von der Vorlage.
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- [x] **Freigabe am Lauf oder am Schritt?** Empfehlung: **am Lauf**, gesetzt von der Vorlage.
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Am Schritt wäre feiner und verführt zu Checklisten, in denen an fünf Stellen jemand warten
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muss; am Lauf ist es eine Aussage über die Arbeit als Ganzes und erklärt sich von selbst.
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Schritt-Freigaben bleiben möglich, wenn sich der Bedarf zeigt — `VorlagenSchritt.konfig` ist
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ein Json.
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- [ ] **Wer darf freigeben?** Empfehlung: ein eigenes Recht `freigeben`, standardmäßig bei `ADMIN`
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- [x] **Wer darf freigeben?** Empfehlung: ein eigenes Recht `freigeben`, standardmäßig bei `ADMIN`
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und `REDAKTEUR` — **nicht** bei `TECHNIKER`. Begründung: die Vier-Augen-Regel soll nicht
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davon abhängen, dass zufällig ein zweiter Techniker greifbar ist; und wer sie umgehen will,
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braucht dann ein zweites Konto mit mehr Rechten, was im Protokoll steht.
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- [ ] **Darf der Bearbeiter sich selbst freigeben?** **Nein**, und das ist der ganze Sinn. Geprüft
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- [x] **Darf der Bearbeiter sich selbst freigeben?** **Nein**, und das ist der ganze Sinn. Geprüft
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wird gegen `Schrittergebnis.aktualisiertVonId` **und** `Lauf.erstelltVonId`: wer irgendetwas
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daran getan hat, gibt nicht frei. Ein `ADMIN`, der allein im Haus ist, kommt damit nicht
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weiter — das ist eine bewusste Härte, und die Anleitung sagt es.
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- [ ] **Was, wenn die Freigabe verweigert wird?** Empfehlung: ein Zustand „zurückgewiesen“ mit
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- [x] **Was, wenn die Freigabe verweigert wird?** Empfehlung: ein Zustand „zurückgewiesen“ mit
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Pflichtnotiz. Der Lauf geht zurück auf `IN_ARBEIT`, die Notiz steht im Protokoll und an der
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Abarbeitungsansicht. Kein eigener `LaufStatus` — das wäre eine Änderung an einem Enum, das
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vier Jahre halten soll; es genügt ein Feld plus Protokolleintrag.
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## Aufgaben
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- [ ] Migration: `freigabePflicht Boolean` an `VorlagenVersion`, dazu `freigegebenVonId`,
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- [x] Migration: `freigabePflicht Boolean` an `VorlagenVersion`, dazu `freigegebenVonId`,
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`freigegebenAm` und `freigabeNotiz` am `Lauf`; CHECK, dass `freigegebenVonId` und
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`freigegebenAm` zusammen gesetzt sind (wie bei `abgeschlossenAm`)
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- [ ] CHECK: `freigegebenVonId` ist **nicht** `erstelltVonId` — die Regel gehört in die Datenbank,
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- [x] CHECK: `freigegebenVonId` ist **nicht** `erstelltVonId` — die Regel gehört in die Datenbank,
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nicht nur in den Dienst (CLAUDE.md)
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- [ ] Recht `freigeben` in `RECHTE`, Rollenmatrix-Test erweitern
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- [ ] Dienst: `laufFreigeben(laufId, benutzer, notiz?)` und `laufZurueckweisen(laufId, benutzer,
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- [x] Recht `freigeben` in `RECHTE`, Rollenmatrix-Test erweitern
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- [x] Dienst: `laufFreigeben(laufId, benutzer, notiz?)` und `laufZurueckweisen(laufId, benutzer,
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notiz)`; Abschluss verlangt die Freigabe, wenn die Version sie fordert
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- [ ] Die Prüfung „wer hat daran gearbeitet“ an **einer** Stelle, wie `laufMussVeraenderbarSein`
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- [ ] Benachrichtigung: ein neuer `Meldeanlass` `LAUF_FREIGABE_OFFEN` an die Rollen mit dem Recht —
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- [x] Die Prüfung „wer hat daran gearbeitet“ an **einer** Stelle, wie `laufMussVeraenderbarSein`
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||||
- [x] Benachrichtigung: ein neuer `Meldeanlass` `LAUF_FREIGABE_OFFEN` an die Rollen mit dem Recht —
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sonst wartet ein Lauf, von dem niemand weiß
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||||
- [ ] Oberfläche: Hinweis am Lauf („wartet auf Freigabe durch einen Zweiten“), Knöpfe für Freigeben
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||||
- [x] Oberfläche: Hinweis am Lauf („wartet auf Freigabe durch einen Zweiten“), Knöpfe für Freigeben
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und Zurückweisen, Notizfeld; die Übersicht bekommt einen Filter „wartet auf meine Freigabe“
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- [ ] Editor: Häkchen „dieser Lauf braucht eine Freigabe“ an der Version
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- [ ] Druckansicht und PDF nennen Freigeber und Zeitpunkt
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- [ ] Anleitung: Kapitel 02 (Läufe abarbeiten) und 04 (Vorlagen), mit dem Hinweis, dass ein
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- [x] Editor: Häkchen „dieser Lauf braucht eine Freigabe“ an der Version
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- [x] Druckansicht und PDF nennen Freigeber und Zeitpunkt
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- [x] Anleitung: Kapitel 02 (Läufe abarbeiten) und 04 (Vorlagen), mit dem Hinweis, dass ein
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Einzelkämpfer sich nicht selbst freigeben kann
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## Akzeptanzkriterien
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- [ ] Test: ein Lauf mit Freigabepflicht lässt sich nicht abschließen, solange keine Freigabe steht
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- [ ] Test: der Bearbeiter kann **nicht** freigeben — auch nicht als `ADMIN`
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- [ ] Test: die Datenbank weist es ebenfalls ab (CHECK), nicht nur der Dienst
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- [ ] Test: eine Rolle ohne `freigeben` wird abgewiesen, über jede Server Action
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- [ ] Test: Zurückweisen verlangt eine Notiz und setzt den Lauf auf `IN_ARBEIT`
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- [ ] Test: die Meldung geht an die Rollen mit dem Recht und nicht an alle
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- [ ] Test: ein Lauf **ohne** Freigabepflicht verhält sich unverändert — bestehende Läufe und
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- [x] Test: ein Lauf mit Freigabepflicht lässt sich nicht abschließen, solange keine Freigabe steht
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- [x] Test: der Bearbeiter kann **nicht** freigeben — auch nicht als `ADMIN`
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- [x] Test: die Datenbank weist es ebenfalls ab (CHECK), nicht nur der Dienst
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- [x] Test: eine Rolle ohne `freigeben` wird abgewiesen, über jede Server Action
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- [x] Test: Zurückweisen verlangt eine Notiz und setzt den Lauf auf `IN_ARBEIT`
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- [x] Test: die Meldung geht an die Rollen mit dem Recht und nicht an alle
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- [x] Test: ein Lauf **ohne** Freigabepflicht verhält sich unverändert — bestehende Läufe und
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Vorlagen merken nichts
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- [ ] Am Handy kein horizontales Scrollen
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- [x] Am Handy kein horizontales Scrollen
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## Beim Umsetzen dazugekommen
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- **Die vier Entscheidungen sind so gefallen wie empfohlen.** Zwei haben sich im Code als besonders
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tragend erwiesen:
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- **Die Freigabe hängt an der Version, nicht an der Vorlage.** Eine veröffentlichte Version ist
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unveränderlich — ein laufender Lauf kann seine Regel damit nicht unter den Füßen verlieren. In
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der Versionsliste steht an jeder Fassung, ob sie eine Freigabe verlangt.
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- **Kein fünfter `LaufStatus` für „zurückgewiesen“.** Der Lauf geht auf `IN_ARBEIT`, die
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Begründung steht in `freigabeNotiz` und im Protokoll. Ein neuer Enum-Wert hätte jeden Codepfad
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betroffen, der heute vier Fälle kennt.
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- **Als „gearbeitet“ zählt dreierlei** — angelegt, ein Schrittergebnis gesetzt, abgeschlossen.
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Der **Zuständige** gilt bewusst nicht als Bearbeiter: eine Zuweisung ist noch keine Arbeit, und
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wäre die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne Gewinn. Die Prüfung sitzt in
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`hatDaranGearbeitet`, an einer Stelle — wie `laufMussVeraenderbarSein`.
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- **Die Aufforderung entsteht außerhalb der Transaktion**, und das war die einzige knifflige Stelle:
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der Abschlussversuch scheitert mit einem eigenen Fehlertyp `FreigabeFehlt`, den
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`laufAbschliessen` außen fängt, um die Meldung einzureihen und dann weiterzuwerfen. Innerhalb
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würde sie mit dem Fehler zurückgerollt — und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand
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weiß. Dafür musste die Transaktion in eine eigene Funktion (`abschlussVersuchen`).
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- **Ein anderer Empfängerkreis als bei jeder anderen Meldung**: nicht der Zuständige, sondern jeder
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mit dem Recht `freigeben` — ohne die, die gearbeitet haben. Eine Aufforderung zu etwas, das der
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Dienst abweist, ist schlimmer als keine.
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- **Ein partieller Unique-Index** (`Zustellung_freigabe_einmal`) hält die Mahnung bei einem Lauf
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und Empfänger auf einmal. Ein Techniker versucht es mehrmals; ohne den Index wäre jede Mail für
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sich korrekt und in Summe eine Belästigung — derselbe Fall wie „überfällig“ in #034, nur
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schneller erreicht.
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- **Die Freigabepflicht wandert bei „Bearbeiten“ und „Duplizieren“ mit.** Das war kein Zufall,
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sondern die unmittelbare Lehre aus #039: dort hatte die tiefe Kopie `nurFuerAbteilungen` und
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`bedingung` stillschweigend verworfen. Eine Vorlage soll ihre Freigabepflicht nicht durch eine
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Textkorrektur verlieren.
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## Was die Klickprobe gezeigt hat
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Elf Prüfungen am gebauten Stand, alle grün — von „Freigabe-Karte sichtbar“ über „Zurückweisen
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verlangt eine Begründung“ bis „Häkchen aus der Vorversion übernommen“ und 390 px.
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**Drei rote Punkte waren meine eigenen Testfehler**, und der dritte ist festzuhalten:
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1. Ein Selektor traf den **versteckten** Protokolltext „Lauf abgeschlossen“ statt der Erfolgsmeldung.
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2. Ein Suchmuster `/freigeb/` traf nichts: in „Freigabe“ und „freigegeben“ kommt diese Zeichenfolge
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gar nicht vor. Dreimal gesucht, bis es auffiel.
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3. **Ein `reload()` direkt nach einer Server Action zeigt kurz den alten Stand.** Die Action
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revalidiert den Pfad, und der Benutzer sieht das Ergebnis ohne Neuladen — ein Reload im selben
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Kontext trifft dagegen den Router-Cache von Next. Das ist Next und kein Fehler dieser Anwendung,
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aber es ist auch nicht, was ein Mensch tut. Die Probe prüft jetzt das echte Verhalten.
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Nachgewiesen, bevor etwas geändert wurde: in einem frischen Browser-Kontext stand alles richtig
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da, und die Datenbank trug Freigeber, Zeitpunkt und Notiz.
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## Was offen bleibt
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- **Freigaben an einzelnen Schritten** gibt es nicht, bewusst. Am Lauf ist es eine Aussage über die
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Arbeit als Ganzes und erklärt sich von selbst; am Schritt verführte es zu Checklisten, in denen an
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fünf Stellen jemand warten muss. `VorlagenSchritt.konfig` ist ein Json — wenn sich der Bedarf
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zeigt, ist der Platz da.
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- **Ein Einzelkämpfer kommt nicht weiter**: wer allein ist und an dem Lauf gearbeitet hat, kann ihn
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nicht freigeben, auch nicht als Administrator. Das ist die Härte, die die Regel ausmacht, und die
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Anleitung sagt es ausdrücklich.
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@@ -44,7 +44,7 @@ Diese Dateien sind die Quelle; `pnpm issues:sync` spiegelt sie in den Gitea-Trac
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| #037 | [Zwei Nachzügler aus der Durchsicht von Phase 2](037-anhaenge-lesemodell.md) | erledigt | v0.2.0 | 2 h | 1 h 50 min |
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| #038 | [Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor und waren monatelang rot](038-e2e-im-tor.md) | erledigt | v0.2.0 | 3 h | 1 h 35 min |
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| #039 | [M23 – Bedingte Schritte und Abschnitte](039-bedingte-schritte.md) | erledigt | v0.3.0 | 12 h | 5 h 20 min |
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| #040 | [M24 – Vier-Augen-Freigabe](040-vier-augen-freigabe.md) | offen | v0.3.0 | 8 h | – |
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| #040 | [M24 – Vier-Augen-Freigabe](040-vier-augen-freigabe.md) | erledigt | v0.3.0 | 8 h | 3 h 30 min |
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| #041 | [M25 – PDF-Übergabeprotokoll mit Unterschrift](041-pdf-uebergabeprotokoll.md) | offen | v0.3.0 | 8 h | – |
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| #042 | [M26 – Weitere Schritt-Typen](042-weitere-schritt-typen.md) | offen | v0.3.0 | 6 h | – |
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| | **Summe** | | | **272 h** | **79 h 15 min** |
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| | **Summe** | | | **272 h** | **82 h 45 min** |
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