Eine veroeffentlichte Vorlagen-Version ist fuer immer unveraenderlich — daran
haengt, dass ein archivierter Lauf in zehn Jahren noch genau die Schritte zeigt,
mit denen er gestartet wurde. Die Regel steht deshalb zweimal: im Service, der
die verstaendliche Meldung gibt, und in der Datenbank, die die Garantie gibt.
Vier Trigger fangen Schreibzugriffe ab, die nicht durch den Service kommen —
Migrationen, psql, der Seed und ab Phase 4 die Connectoren — und versperren den
Rueckweg nach ENTWURF, der alles andere ausgehebelt haette.
- Service: anlegen, Kopfdaten bearbeiten, Entwurf als tiefe Kopie der letzten
veroeffentlichten Version, speichern, veroeffentlichen, verwerfen,
duplizieren, archivieren
- Hoechstens ein Entwurf je Vorlage, durchgesetzt vom partiellen Index; zwei
gleichzeitige Klicks auf „Bearbeiten“ bekommen denselben Entwurf statt eines
Fehlers
- Optimistisches Sperren ueber geaendertAm: wer auf einem ueberholten Stand
speichert, wird abgewiesen statt die Arbeit des anderen spurlos zu ersetzen
- JSON-Export und -Import samt Format-Dokumentation; der Export ist nachsichtig,
der Import streng
- src/lib/validierung.ts als einzige Zod-Quelle mit deutschen Meldungen, per
ESLint-Regel erzwungen
Der unabhaengige Review fand drei Blocker, alle an der Mandantengrenze: der
Suchfilter brachte ein zweites OR mit und ueberschrieb die Kundenbedingung,
Historie und Aufbau einer Version filterten gar nicht. Zu queries/vorlagen.ts
gab es keinen Test — jetzt gibt es tests/vorlagen-sicht.test.ts.
428 Tests gruen (vorher 336).
Schliesst #009
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OIDC mit Discovery, PKCE, state und nonce; lokaler Login mit argon2 als
Notfallzugang; Rechte in einer Tabelle, Prüfung ausschließlich serverseitig,
Rolle und Aktiv-Status pro Anfrage aus der Datenbank.
Ein unabhängiger Review fand eine offene Weiterleitung: die Präfix-Prüfung des
Rücksprungziels ließ /<TAB>/fremd.example durch, woraus der Browser
//fremd.example macht. Das Ziel wird jetzt aufgelöst und die Herkunft
verglichen. Dazu acht weitere Befunde, alle behoben.
274 Tests.
Closes#7
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Legt die Grundlage, auf der alle weiteren Meilensteine nur noch Fachlichkeit
ergänzen: Next 16 mit App Router und TypeScript strict, Tailwind 4, Prisma 7,
Vitest 5, Playwright, ESLint, Prettier und die Hooks für Lint und Commits.
Zwei Dinge sind bewusst so gebaut und durch Tests festgehalten:
Die Datenbank ist im Betriebsstand von außen nicht erreichbar. Sie hat kein
ports:-Mapping und hängt allein im Netz "intern", das ohne Gateway läuft; nur
"web" kommt zusätzlich nach draußen. tests/betriebsstand.test.ts schlägt an,
falls ein Port-Mapping zurückkehrt. Geprüft, nicht behauptet: docker compose up
startet den Stack, 5432 ist vom Host aus zu, aus "web" offen.
pnpm pruefe:doku hält Dokumentation und Code zusammen — Version im Changelog,
Issue-Dateien gegen ihre Übersicht, keine Verweise auf fehlende Dateien, keine
fehlenden Bilder. Das Skript wurde gegen vier eingebaute Fehler gegengeprüft.
Drei Versions-Obergrenzen sind nötig und in CLAUDE.md begründet: eslint bleibt
auf 9.x, weil eslint-plugin-react keinen Nachfolger für eslint 10 hat und das
Regelwerk sonst beim Laden abbricht; typescript bleibt auf 6.0.x, weil
typescript-eslint TypeScript 7 noch nicht unterstützt; prisma ist exakt auf
7.10.0 gepinnt, weil sein latest-Tag auf einen 8.0-RC zeigt, der von
@prisma/client aber nicht.
Auth.js entfällt entgegen der ursprünglichen Vorgabe: v5 steht dauerhaft auf
Beta, das Projekt ist im Wartungsmodus und sein Prisma-Adapter deckt Prisma 7
nicht ab. Stattdessen openid-client und jose, wie in ProxLedger.
Dieser erste Commit geht direkt auf main, weil es noch keinen Branch gibt, von
dem abzuzweigen wäre. Ab #006 läuft jedes Issue über einen eigenen Branch.
Closes#5
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