Verlangt eine Vorlagen-Version eine Freigabe, laesst sich ein Lauf erst
abschliessen, wenn ein Zweiter ihn freigegeben hat. Das braucht zweierlei, und
beides zusammen: das neue Recht `freigeben` (ADMIN und REDAKTEUR, nicht
TECHNIKER) und dass man nicht an dem Lauf gearbeitet hat.
Als gearbeitet zaehlt: angelegt, einen Schritt gesetzt oder abgeschlossen. Eine
Zuweisung allein nicht — waere die Regel hier strenger, blockierte sie kleine
Teams ohne Gewinn.
Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben, und das ist der ganze
Sinn. Die Pruefung sitzt in `hatDaranGearbeitet` an einer Stelle, wie
`laufMussVeraenderbarSein`; die wichtigste Haelfte — der Ersteller — haelt
zusaetzlich ein CHECK in der Datenbank.
Zurueckweisen verlangt eine Begruendung, setzt den Lauf auf IN_ARBEIT und nimmt
eine erteilte Freigabe zurueck. Kein fuenfter LaufStatus: ein neuer Enum-Wert
haette jeden Codepfad betroffen, der heute vier Faelle kennt.
Sobald jemand abzuschliessen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die
Freigabeberechtigten eine Mail — ein anderer Empfaengerkreis als bei jeder
anderen Meldung, und ohne die, die gearbeitet haben. Die Aufforderung entsteht
ausserhalb der Transaktion: innerhalb wuerde sie mit dem Fehler zurueckgerollt,
und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiss. Ein partieller
Unique-Index haelt sie bei mehreren Versuchen auf einmal.
Die Pflicht haengt an der Version, nicht an der Vorlage: eine veroeffentlichte
Version ist unveraenderlich, ein laufender Lauf behaelt also seine Regel. Beim
Bearbeiten und Duplizieren wandert sie mit — das war die unmittelbare Lehre aus
#039, wo die tiefe Kopie zwei Felder stillschweigend verworfen hatte.
1526 Vitest-Tests (vorher 1496), 115 E2E-Ablaeufe gruen. Klickprobe am gebauten
Stand mit elf Pruefungen; drei rote Punkte darin waren meine eigenen
Testfehler, einer davon lehrreich: ein reload() direkt nach einer Server Action
trifft den Router-Cache von Next und zeigt kurz den alten Stand.
Closes#40
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#038: Die E2E-Ablaeufe laufen ab jetzt vor jedem Merge nach main, nicht vor
jedem Commit. Gemessen: Bau 14 s, Start 7 s, Ablaeufe 256 s — zu den vier
Minuten des bestehenden Tores. Neun Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das
umgangen wird. Vor jedem Merge waeren es in Phase 2 acht Laeufe gewesen, und
jeder der vier Befunde aus #027 waere am Tag seiner Entstehung aufgefallen.
Geprueft wurde jeder der 16 Ablaeufe gegen die Frage, ob es ein
Vitest-Gegenstueck gibt. Neun Zusagen haengen ausschliesslich dort, und keine
laesst sich holen: alle brauchen einen echten Browser. Die Liste steht in
CLAUDE.md.
Der eigentliche Fund dabei war keine Testluecke, sondern eine Konvention ohne
Pruefer: "jede Seite prueft selbst" steht seit #007 in CLAUDE.md, und geprueft
hat es bis hierher nur ein Mensch, der nachsieht. Der Review von Phase 2 hat
alle 27 Seiten durchgesehen — ein Ergebnis, das fuer genau einen Tag gilt.
tests/zugang.test.ts liest sie jetzt, samt jedem Route Handler; die Ausnahmen
(Auth, Healthcheck) stehen namentlich mit Begruendung, und ein Test prueft auch
die Gegenrichtung.
#037: Das Lesemodell der Anhaenge liegt in queries/ und engt selbst ein — vorher
hing das daran, dass beide Aufrufer den Lauf vorher pruefen. /meine-geraete wird
bei 390 px gemessen, mit einem echten MITARBEITER-Konto aus dem E2E-Vorlauf,
dazu ein Test, dass dort kein Link in die Verwaltung angeboten wird.
Dabei selbst einen Fehler gemacht, der die neue Regel begruendet: fuer das
zweite Konto brauchte `anmelden` eine Variante, die nicht auf / wartet, und ich
habe das Warten fuer alle gelockert. Das machte zwei unverwandte Ablaeufe
unzuverlaessig — sichtbar nur im vollen Durchgang, einzeln waren beide gruen.
Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand. Ohne vollen
Durchgang haette ich zwei rote Ablaeufe gemergt.
1457 Vitest-Tests (vorher 1454), 115 E2E-Ablaeufe (vorher 113). Offen bleibt nur
noch #024, und das verlangt einen echten Proxmox-Host.
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Der Einstieg am Schreibtisch und das Gedaechtnis der Anwendung. Die Uebersicht
sortiert nach Dringlichkeit — ueberfaellig zuerst, und das ist das Einzige in
Warnfarbe; alles andere auf der Seite ist Auskunft.
Das Archiv sucht ueber Titel, Notizen, erfasste Werte und Kommentare in einer
SQL-Anweisung: `Schrittergebnis.wert` ist ein Json, und nur `("wert")::text`
trifft den Trigramm-Index aus #006. Vor allem aber gehoert die Fundstelle zum
Treffer — ein Treffer ohne sichtbaren Grund ist fuer den Suchenden wertlos.
Die Druckansicht ist ein eigenes Lesemodell und kein Schalter an
`laufZumAbarbeiten`: dort entsteht beim Fuellen der Befehle ein Passwort, und auf
einem Blatt, das jemand abheftet, darf keines stehen. Vom Mitarbeiter holt sie
nur Name, UPN und Abteilung — nicht alles und dann gefiltert.
Der unabhaengige Review fand zwei Blocker, beide im Dashboard: „ueberfaellig“
verglich mit dem Augenblick statt mit dem Tagesbeginn, und der Schnellstart
zaehlte Laeufe fremder Kunden mit. Was „ueberfaellig“ heisst, steht seitdem in
`src/lib/fristen.ts` — eine Regel fuer Lesemodell und Anzeige.
Closes#15
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Ein Lauf wird vorbereitet, abgearbeitet, abgeschlossen und archiviert. Der
Archiv-Schreibschutz sitzt in genau einer Funktion und wird vor jeder Aenderung
an Kopfdaten, Schrittergebnis und Kommentar gerufen; abgeschlossen bleibt
aenderbar, archiviert nicht.
Die Abarbeitungsansicht speichert jeden Schritt einzeln, frischt sich alle zehn
Sekunden auf und pausiert im Hintergrund. Sie traegt in der Polling-Antwort
keine Befehle und laedt sich auch nicht von selbst neu, solange ein generiertes
Passwort auf der Seite steht: beides tauschte es dem Techniker zwischen Lesen
und Einfuegen aus.
Der unabhaengige Review fand zwei Blocker: ein Befehl konnte zwei verschiedene
Passwoerter tragen (Konto bekommt A, Benutzer erfaehrt B), und „nicht
zutreffend“ liess sich nicht zuruecknehmen, waehrend die Oberflaeche
behauptete, nichts sei gewaehlt. Beides behoben und in Tests festgehalten.
Closes#13
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