# #026 Zwei Konventionen präzisieren, die strenger klingen als sie gemeint sind **Status:** offen **Im Tracker:** – **Meilenstein:** v0.2.0 **Labels:** phase-2, docs **Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** – ## Ziel Zwei Sätze in `CLAUDE.md` (und gleichlautend in `docs/architektur.md`) beschreiben den Code nicht genau. Beide fielen beim Abnahme-Review zu [#019](019-betrieb-release.md) auf. **1. Rohe Hexwerte.** Die Regel sagt „Komponenten greifen nur darauf zu, nie auf rohe Hexwerte“. Tatsächlich stehen vier begründete Ausnahmen im Code: `#ffffff` in `drucken/lauf/[id]/page.tsx` und `drucken/etiketten/page.tsx` (Druck ist immer hell, unabhängig vom Farbschema der Anwendung) sowie `#0B0D10` in `layout.tsx` und `manifest.ts` (`themeColor` und das Manifest vertragen keine CSS-Variablen). Die Regel ist strenger formuliert als gemeint — sie soll um diese Ausnahmen ergänzt werden, nicht der Code geändert. **2. `pnpm test` ohne LDAP-Container.** „Vor jedem Commit“ in `CLAUDE.md` und „Qualitätsschranken“ im README nennen `pnpm test`, aber nicht `docker compose -f docker-compose.test.yml up -d ldap`. Ohne den Container überspringt die Suite die Tests gegen das echte Verzeichnis — sie sagt das auf stderr, aber der Lauf sieht grün aus. Wer nur dem dokumentierten Weg folgt, prüft den Verzeichnis-Abgleich nie. Ein Satz in beiden Dateien. ## Aufgaben - [ ] Ausnahme für rohe Hexwerte in `CLAUDE.md` und `docs/architektur.md` benennen, mit Begründung - [ ] Den LDAP-Container in `CLAUDE.md` („Vor jedem Commit“) und `README.md` aufnehmen - [ ] Prüfen, ob sich der Hinweis maschinell absichern lässt — `pruefe:doku` könnte verlangen, dass jede in `CLAUDE.md` genannte Schranke auch den nötigen Vorlauf nennt ## Akzeptanzkriterien - [ ] Die vier Hexwerte im Code stehen in Einklang mit der Regel, ohne den Code zu ändern - [ ] Wer `CLAUDE.md` von oben nach unten befolgt, fährt die Suite mit LDAP-Container