Quelle anlegen, Verbindung testen, nach Zeitplan oder auf Knopfdruck abgleichen. Gelesen wird seitenweise mit searchPaginated, objectGUID kommt als Puffer und wird gemischt-endian zur GUID umsortiert. Wer im Verzeichnis verschwindet, wird hier inaktiv und nie geloescht. Drei Regeln verhindern, dass eine kaputte Eingabe wie "alle sind gegangen" aussieht: laesst sich kein einziger Eintrag zuordnen, wird niemand deaktiviert; uebersprungene Eintraege werden am dn erkannt und ausgenommen; eine von Hand angelegte Person wird uebernommen statt verdoppelt. Der Zeitplan laeuft ueber node-cron im selben Prozess, gestartet aus src/instrumentation.ts, und nimmt keine eigene Sperre - die liegt in der Datenbank, damit zwei Instanzen sich einig sind. Closes #16 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
5.2 KiB
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#016 M11 – Verzeichnis und LDAP-Abgleich
Status: erledigt Meilenstein: v0.1.0 Labels: phase-1, backend, frontend, security Geschätzt: 12 h Tatsächlich: 3 h 25 min
Ziel
Die Mitarbeiter der eigenen Firma kommen aus dem Active Directory, damit beim Start eines Laufs nichts abgetippt werden muss. Gilt nur für die eigene Organisation; im Modus DIENSTLEISTUNG ist das Verzeichnis-Modul ausgeblendet.
Aufgaben
ldapts9.x:ldapsbevorzugt, StartTLS optional, eigenes CA-Zertifikat hinterlegbar (caCertPem),minVersion: TLSv1.2searchPaginatedmitpageSize: 1000— nichtsearchmitpaged, das puffert alles im SpeicherexplicitBufferAttributes: ['objectGUID']und korrekte Umsortierung der gemischt-endianen Bytes zur GUID-Zeichenkette alsexterneId- Standardfilter
(&(objectCategory=person)(objectClass=user)(!(userAccountControl:1.2.840.113556.1.4.803:=2))) - Attribut-Mapping mit AD-Vorgaben:
givenName,sn,displayName,mail,userPrincipalName→upn,sAMAccountName→sam,department,title,manager→vorgesetzterExterneId,distinguishedName→dn - „Verbindung testen“: zeigt die ersten 10 Treffer mit gemappten Feldern, ohne etwas zu schreiben
abgleichService: anlegen, aktualisieren, verschwundene oder deaktivierte Konten aufaktiv = false— nie löschen; Ergebnis (angelegt/aktualisiert/deaktiviert/Fehler) inletzterAbgleichStatus,letzterAbgleichFehler,letzterAbgleichAmund imProtokoll- Zeitplan mit
node-cronim selben Prozess, Intervall je Quelle (Standard 60 min), Sperre überAbgleichSperrein der Datenbank, damit nur eine Instanz läuft; zusätzlich „Jetzt abgleichen“ - Bind-Passwort verschlüsselt über
src/lib/geheimnisse.ts, Serializer entferntbindPasswortVerschluesseltaus jeder Antwort - Admin → Verzeichnis: Quelle anlegen und bearbeiten, Verbindung testen, Abgleich-Status und -Log, „Jetzt abgleichen“
- Manuelle Mitarbeiter und CSV-Import (
givenName,sn,displayName,mail,upn,sam,department,title) - Abteilungsvorschläge aus den
department-Werten des Abgleichs, vom Admin inAbteilung-Einträge übernehmbar - Nur die gemappten Attribute speichern: keine Passwörter, keine Gruppenmitgliedschaften des Mitarbeiters
docker-compose.test.ymlum OpenLDAP erweitern, mit AD-ähnlichem Fixture-Schema (sAMAccountName,userPrincipalName, binäresobjectGUID) — aus #005 hierher verschoben, weil der Dienst erst hier benutzt wird- Screenshots Verzeichnis, Verbindungstest, Abgleich-Log, CSV-Import in
docs/screenshots/m11/
Akzeptanzkriterien
- Integrationstest gegen den Container: erster Lauf legt Mitarbeiter an, zweiter Lauf aktualisiert sie ohne Duplikate
- Integrationstest: ein aus dem Verzeichnis entferntes Konto wird
aktiv = falseund bleibt in der Datenbank - Integrationstest: ein per
userAccountControldeaktiviertes Konto wirdaktiv = false - Test:
{{ou}}wird korrekt aus demdnabgeleitet - Test:
objectGUIDals Buffer ergibt reproduzierbar dieselbe GUID-Zeichenkette (bekannter Byte-Vektor als Fixture) - Test: keine API-Antwort und kein Server-Log enthält das Bind-Passwort im Klartext
- Test: zwei gleichzeitig gestartete Abgleiche derselben Quelle — der zweite wird von der Sperre abgewiesen
- Im Modus
DIENSTLEISTUNGist Admin → Verzeichnis nicht erreichbar
Ergebnis
Erledigt am 2026-09-26. 1098 Tests (vorher 980) und 71 Ende-zu-Ende-Tests (vorher 67) grün,
Screenshots in docs/screenshots/m11/.
Über die Vorgabe hinaus entstanden drei Dinge, die der Review verlangt hat und die zum Kern der Sache gehören:
- Eine Notbremse gegen den teuersten Fehler. Lässt sich kein einziger gelesener Eintrag
zuordnen, wird niemand deaktiviert — der Lauf meldet einen Fehler mit Namen. Ein Tippfehler im
Kennungsattribut hätte sonst die gesamte Belegschaft abgeschaltet und dabei
ERFOLGgemeldet. - Die Attributzuordnung ist in der Oberfläche bearbeitbar. Vorher stand sie nur in der Datenbank, obwohl Code und Hilfetext etwas anderes versprachen.
- Ein Abgleich-Log je Quelle mit den letzten zehn Läufen: gelesen, angelegt, übernommen, aktualisiert, deaktiviert, übersprungen — und wer sie angestoßen hat, Mensch oder Zeitplan.
Der unabhängige Review
Ein Blocker, acht Befunde, sieben Anmerkungen:
- Blocker: Abgleich ohne zuordenbare Einträge schaltete alle ab. Siehe oben. Das Log hat den Fall danach selbst dokumentiert — der Lauf um 01:20 zeigt „3 deaktiviert, 4 übersprungen“.
- Übersprungene Einträge wurden mitdeaktiviert, obwohl sie im Ergebnis standen.
VerbindungsFehlererbte nicht vonVerzeichnisFehler: falsches Passwort, falscher Basis-DN und ein toter Server sahen in der Oberfläche identisch aus.- Ergebniscodes wie
0x31standen roh in der Meldung. - Bei einem Abbruch mitten im Lesen stand „angelegt: 1500, gelesen: 0“.
faelligeQuellenfragte ohne Mandantengrenze.- Eine von Hand angelegte Person mit demselben
samwurde vom Abgleich verdoppelt. - Ein hinterlegtes CA-Zertifikat war unsichtbar und nicht entfernbar.
- Die Intervallgrenzen liefen auseinander: 1440 Minuten in der Oberfläche, 10080 im Dienst.