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Laufzettel/docs/betrieb
Florian WildeandClaude Opus 5 2d3325ef20
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / pruefung (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (pull_request) Canceled after 0s
feat(meldungen): Benachrichtigungen per Mail und Webhook (#54)
Ein zugewiesener Lauf fiel bisher nur auf, wenn jemand die Uebersicht
oeffnete; ein ueberfaelliger ueberhaupt nicht. Vier Anlaesse gehen jetzt
hinaus — zugewiesen, ueberfaellig, abgeschlossen und Verzeichnisabgleich
fehlgeschlagen —, je Person abschaltbar. Niemand bekommt Post ueber die
eigene Tat: das ist der haeufigste Grund, Benachrichtigungen ganz
abzuschalten, und deshalb faellt der Handelnde immer aus der
Empfaengerliste.

Eingereiht wird im Anfrage-Pfad, gesendet wird es nicht. Ein haengender
Mailserver darf kein Abhaken blockieren, also schreibt der Dienst eine
Zeile in `Zustellung` und ein eigener Zeitplan schickt sie. Betreff und
Rumpf stehen fertig darin: eine Meldung sagt, was *damals* war.

In keiner Nachricht steht ein Schrittinhalt, und damit auch kein
erzeugtes Passwort. Darueber wacht src/lib/meldungen.ts — die Funktionen
dort nehmen nur Kopfdaten, der Typ laesst nichts anderes zu. Geprueft
wird es zusaetzlich ueber alle Rumpftexte, die wirklich verschickt
wurden, so wie #012 es fuer die Druckansicht tat.

Zwei Dinge haetten ohne Datenbank nicht gehalten. Die Einmaligkeit der
Ueberfaelligkeitsmeldung liegt in einem partiellen eindeutigen Index:
der Zeitplan sieht jede Minute nach, und ohne ihn bekaeme der
Zustaendige fuer einen Lauf, der ueber das Wochenende steht, 2880
Mails — jede fuer sich korrekt, kein Test rot. Und die Sperre der
Warteschlange liegt in derselben Tabelle wie die des Abgleichs, denn
hinter einem Lastverteiler laufen zwei Instanzen.

Eine stille Warteschlange ist schlimmer als keine: Verwaltung →
Zustellungen zeigt mit Grund, was hinausging und was nicht.

Geprueft gegen einen echten SMTP-Faenger (mailpit) statt gegen eine
abgefangene Funktion — und `mailpit` gehoert damit ins Tor vor dem
Commit, sonst ueberspringt die Suite 3 Tests und sieht gruen aus.

Closes #54

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-05 17:22:20 +02:00
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Laufzettel betreiben

Diese Sammlung richtet sich an den, der Laufzettel betreibt, aber nicht gebaut hat. Sie führt von einem leeren Server bis zur ersten Anmeldung, und danach durch Aktualisierung, Sicherung und Fehlersuche. Wer die Anwendung benutzen will, liest stattdessen die Anleitung.

Es gibt zwei Wege in den Betrieb. Beide sind gleichwertig und führen zum selben Stand.

Weg Für wen Was du mitbringen musst
Docker Compose Es gibt schon einen Docker-Host, und weitere Dienste laufen dort ebenso. Aktualisieren heißt neu bauen. Docker mit Compose-Plugin
Nativ im Proxmox-LXC Es gibt einen Proxmox-Host und keinen Docker. Ein Skript legt den Container an und installiert darin alles — PostgreSQL, Node, die Anwendung, einen systemd-Dienst. Proxmox VE 8 oder 9, oder ein leeres Debian 13

Nimm den Compose-Weg, wenn du schwankst: er ist der Weg, gegen den hier entwickelt und getestet wird. Der pct-Teil des Proxmox-Skripts ist ungetestet — das steht so, und warum, in proxmox.md.

Was auf beiden Wegen gilt

Vier Dinge sind keine Empfehlung, sondern Teil des Aufbaus. Sie zu übergehen heißt, einen anderen Stand zu betreiben als den beschriebenen.

Die Datenbank ist von außen nicht erreichbar. Im Compose-Stand hat postgres kein ports:-Mapping und hängt nur im Netz intern, das internal: true ist — ein Netz ohne Gateway. Nativ läuft PostgreSQL mit listen_addresses = '', also nur am Unix-Socket. Dieselbe Regel, zwei Mittel. Daraus folgt, dass jede Sicherung und jeder Blick in die Daten über den Dienstnamen beziehungsweise den Socket läuft, nie über psql -h localhost. tests/betriebsstand.test.ts hält das für den Compose-Stand fest, damit ein ports:-Mapping nicht versehentlich zurückkommt.

Die Anwendung bindet auf 127.0.0.1 und spricht kein HTTPS. Davor gehört ein Reverse Proxy, der das Zertifikat hält — siehe reverse-proxy.md. Ohne Proxy erreicht die Anwendung niemand außer dem Host selbst, und das ist die richtige Voreinstellung: ein Dienst, der aus Versehen im LAN steht, fällt keinem auf.

APP_URL ist die öffentliche Adresse und wird nicht geraten. Aus ihr entstehen die QR-Adressen auf den gedruckten Aufklebern und die OIDC-Rücksprungadresse. Sie später zu ändern ist möglich, aber teuer — der Grund steht am Anfang von reverse-proxy.md. Leg die Adresse fest, bevor der erste Aufkleber gedruckt wird.

Geheimnisse entstehen im Zielsystem. APP_SECRET, das Datenbank-Passwort und das erste Admin-Passwort werden dort erzeugt, wo sie gelten, und stehen in keinem Repository und in keiner Vorlage. APP_SECRET gehört mit in die Sicherung: ohne ihn sind nach dem Zurückspielen alle Sitzungen ungültig und die verschlüsselt gespeicherten LDAP-Bind-Passwörter unlesbar. Siehe sicherung.md.

Die Kapitel

  • Inbetriebnahme mit Docker Compose — von null bis zur ersten Anmeldung, mit der vollständigen Tabelle der Umgebungsvariablen, dem Seed und der Aktualisierung
  • Der native Weg im Proxmox-LXC — deploy/proxmox/laufzettel.sh und deploy/install.sh, was sie anlegen, wie ein zweiter Aufruf aktualisiert, und die Prüfliste für den ersten echten Lauf
  • Reverse Proxy — Caddy und nginx als vollständiges Beispiel, TLS, Weiterleitungen, welche Kopfzeilen nötig sind und welche schaden
  • Anmeldung über authentik — OIDC-Provider, Gruppen auf Rollen, Notfallzugang
  • Sichern und Zurückspielen — auf beiden Wegen, was in die Sicherung gehört und was nicht, und wie du prüfst, dass das Zurückspielen wirklich funktioniert
  • Benachrichtigungen — SMTP einrichten, den Webhook prüfen, die Signatur nachrechnen, und wo man nachsieht, wenn keine Mail mehr ankommt

Wo sonst noch etwas steht