Acht Meilensteine lagen ohne fremden Blick auf main. Ein Review mit eigener
Datenbank, Gegenproben und vollem Suitenlauf hat sie gegen die
Akzeptanzkriterien und gegen CLAUDE.md geprueft.
Die Kernregeln halten: fuenf von fuenf Gegenproben gegen Versionierung,
Mandantengrenze, Abschlussregel und Selbstauskunft wurden rot. Alle Befunde
lagen am Rand — und die drei wertvollsten waren Gegenproben, die gruen blieben.
Schwer:
- Der Link in der Mail "Verzeichnis-Abgleich fehlgeschlagen" war ein 404
(/verwaltung/verzeichnis statt /admin/verzeichnis). Die eine Meldung, die an
alle Administratoren geht, im Moment eines Ausfalls. Ein Test prueft jetzt
jeden Meldungspfad gegen die vorhandenen Routen.
- Der Export eines Entwurfs mit Baustein lieferte einen leeren Abschnitt unter
dem Platzhalter "wird ersetzt" — der Zweck des Formats ist, eine Vorlage in
eine zweite Installation zu bringen. Bausteine werden jetzt aufgeloest.
Mittel:
- Der Anhang-Handler hatte keinen Test; die ganze Rechtepruefung liess sich
durch einen hartcodierten ADMIN ersetzen, Suite gruen. Es ist die einzige
Stelle, die rohe Dateibytes ausliefert. tests/anhang-route.test.ts faehrt ihn
jetzt echt, acht Pruefungen.
- /api/scim in der Proxy-Allowlist stand in keinem Test. OEFFENTLICH ist
exportiert, der Test vergleicht beide Richtungen: eine Liste, die nur in einer
Richtung geprueft wird, laeuft dem Code hinterher.
- Ein offener Ereignisstrom ueberlebte Abmelden, Deaktivieren und
Sitzungswiderruf. Der Herzschlag prueft die Sitzung jetzt nach. Dass es kein
Test zeigte, lag an einer Attrappe `sitzung: {}` — eine Attrappe ohne die Form
der Wirklichkeit prueft etwas anderes als die Wirklichkeit.
- README kannte MITARBEITER nicht und behauptete, unbekannte Benutzer wuerden
angelegt. Wer auf v0.2.0 hebt und nur das README liest, haette genau diese
Leute ausgesperrt.
- sicherung.md nannte einen Anhaenge-Pfad, den es nirgends gibt — als
Rueckfallwert in einem Skript mit rm -rf. Jetzt bricht es ab statt zu raten.
- Attributnamen wurden nur in der Server Action geprueft, waehrend der
Graph-Leser sich im Kommentar darauf berief.
Dazu #027: die Ende-zu-Ende-Ablaeufe raeumen jetzt zentral auf, vor und nach
dem Lauf, und ein struktureller Test bewacht es. Beim ersten echten Lauf seit
dem 26. September waren sieben Ablaeufe rot, vier Ursachen, keine ein
Produktfehler — unbemerkt, weil pnpm test:e2e in keinem Tor steht. Das ist jetzt
#038 und keine Fussnote.
Ein Befund des Reviews war falsch (der Zustands-Handler habe keinen Test; er hat
acht direkte Aufrufe). Nachgeprueft, bevor etwas geaendert wurde.
1454 Vitest-Tests (vorher 1432), 113 E2E-Ablaeufe gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
5.8 KiB
#027 Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen
Status: erledigt Im Tracker: #46 Meilenstein: v0.2.0 Labels: phase-2, test Geschätzt: 1 h Tatsächlich: 2 h 10 min
Ziel
In der Entwicklungsdatenbank stehen über hundert Vorlagen mit Namen wie
ZZ E2E Editor 1790324192596 C. Die Ende-zu-Ende-Abläufe legen sie an und räumen sie nicht weg; bei
jedem Lauf kommen drei dazu.
Aufgefallen beim Nachsehen zu #021, als eine Abfrage über
Vorlage statt sieben Zeilen über hundert lieferte.
Das ist kein Schaden an den Tests — das ZZ-Präfix sortiert sie ans Ende, und jeder Ablauf legt
seine eigenen an. Es ist ein Schaden an allem, was danach in dieselbe Datenbank sieht: die
Vorlagenliste in der Oberfläche, Screenshots, und jede Abfrage von Hand. Bei einem Fehler, der
„0 Treffer“ oder „zu viele Treffer“ heißt, kostet das Zeit.
Aufgaben
- Die Abläufe unter
tests/e2e/, die Vorlagen anlegen, räumen sie in einem Nachlauf wieder weg — über ihr Präfix, nicht über gemerkte Kennungen (ein abgebrochener Lauf merkt sich nichts) - Dasselbe für Geräte, Personen und Läufe prüfen, die die Abläufe anlegen
- Einmalig aufräumen: die vorhandenen Reste aus der Entwicklungsdatenbank entfernen
- Prüfen, ob ein Nachlauf das überhaupt leisten kann — ein Ablauf, der mitten im Lauf scheitert, darf den Nachlauf nicht überspringen
Akzeptanzkriterien
- Nach
pnpm test:e2esteht inVorlagekeine Zeile mitZZ E2E - Ein abgebrochener Lauf lässt ebenfalls nichts stehen
Beim Umsetzen dazugekommen
- Die Beschreibung oben war zur Hälfte überholt. „Bei jedem Lauf kommen drei dazu“ stimmte beim
Schreiben, aber nicht mehr: alle 105 Reste stammen aus einem Fenster von sechzehn Stunden am
25./26. September, und seither ist keine dazugekommen.
tests/e2e/vorlagen-editor.spec.tsräumt seit #018 über das Präfix auf, und das hält. Nachgewiesen an den Zeitstempeln der Zeilen, nicht vermutet. - Dafür gab es eine neue Lücke, an anderer Stelle:
anhaenge.spec.ts(#032) undlive.spec.ts(#033) legenZZ E2E-Läufe an und hatten keinen Nachlauf. In der Entwicklungsdatenbank stand von ihnen nichts — nicht weil sie aufräumten, sondern weil die E2E-Suite dort seit dem 26. September nicht mehr gelaufen war. - Geräumt wird jetzt zentral und an einer Stelle:
tests/e2e/aufraeumen.ts. EinafterAllje Datei ist die falsche Form für diese Zusage — beim nächsten Meilenstein fehlt wieder einer. - Vor und nach dem Lauf. Ein
globalTeardownläuft bei Testfehlern und bei Zeitabläufen, aber nicht beiStrg+C. Der Vorlauf fängt genau das: ein Vorlauf lässt sich nicht überspringen. Er sagt es laut („Rückstand aus einem früheren Lauf: …“), denn still wegzuräumen hieße, die Ursache zu verdecken. - Das Präfix ist
ZZund nichtZZ E2E. Die Abläufe benutzen es in fünf Schreibweisen (ZZ E2E Editor …,ZZ-E2E-<zeit>-PC-01— ein Hostname darf kein Leerzeichen haben —,ZZPruef…,ZZQuelle…,ZZ Abteilung …). Alle fünf sind sinnvoll, alle fünf beginnen mitZZ. Darauf zu greifen deckt sie ab, ohne sechzehn Dateien umzubenennen. - Ein struktureller Test bewacht das (
tests/betriebsstand.test.ts): er liest die Abläufe und schlägt an, wenn einer Zeilen anlegt, ohne das Präfix zu benutzen — und prüft, dass Vor- und Nachlauf registriert sind. Er fand beim ersten Durchgang sofort zwei Dateien, die ich übersehen hätte. - Protokoll-Waisen werden nicht erraten. Eine Zeile, deren Gegenstand schon fort ist, bleibt
stehen; sie über den Namen im Json zu greifen wäre naheliegend und falsch, weil derselbe Name in
echter Historie einer noch bestehenden Zeile steht. Dass eine Protokollzeile ihren Gegenstand
überlebt, ist der Grund, warum
entitaetIdkein Fremdschlüssel ist.
Was der erste echte Lauf zutage brachte
Der E2E-Durchgang war die ganze Zeit rot, und niemand hat es gemerkt — pnpm test:e2e steht
nicht im Tor vor dem Commit (Reviewbefund zu #029). Sieben Fehlschläge, vier
Ursachen, keine davon ein Produktfehler, alle vier behoben:
laeufe.spec.tszählte die Felder des Zustands auf und kannteanzahlAnhaengenicht — das kam mit #033 dazu. Die Aufzählung ist Absicht und bleibt: der Zustand ist die Antwort, die am häufigsten hinausgeht, und ein Feld, das sich einschleicht, wandert ungesehen mit.stammdaten.spec.tssuchte „kommt aus dem Verzeichnis“ — seit #020 steht derselbe Satz auch am Vorgesetzten-Feld, also zweimal auf der Seite. Playwright wies das als „strict mode violation“ ab.vorlagen-editor.spec.tszog am Handy feste 300 px. Der Abstand zwischen den Anfassern ist 532 px, seit mit #030 und #031 Bausteinverweis und Abteilungsfilter in jeden Abschnitt kamen — gemessen, nicht geschätzt. Dazu lag der erste Anfasser beiy = -115, also außerhalb des Sichtfensters: der Touch-Start traf nichts. Jetzt wird erst gescrollt und die Zugweite aus dem Layout genommen. Eine feste Pixelzahl in einem Sortiertest ist eine Zusage über das Layout, die niemand pflegt.onboarding.spec.tsprüft denNew-ADUser-Befehl zeichengenau und scheiterte anDC=firma,DC=destattDC=firma,DC=local: die Entwicklungsdaten wichen vom Seed ab, und der Seed setzt bestehende Abteilungen absichtlich nicht zurück. Der Vorlauf prüft das jetzt und sagt, was zu tun ist — statt einer Meldung, die nach einem Fehler im Befehlsbau aussieht.
Daraus folgt ein eigenes Issue: pnpm test:e2e gehört ins Tor oder mindestens in eine
nachvollziehbare Regel, sonst wiederholt sich das. Siehe #038.