Ein Schritt nimmt jetzt Bilder (JPEG, PNG, WebP, HEIC) und PDF auf, am Handy direkt aus der Kamera. Die Dateien liegen im Dateisystem unter ANHAENGE_PFAD, nach Kunde und Lauf gegliedert; in der Datenbank stehen nur Name, Typ, Groesse und Pruefsumme. Der Pfad entsteht aus der Kennung, nie aus dem Dateinamen vom Browser. Jeder Abruf prueft Recht und Mandantengrenze — auch der des Bildes selbst: der Route Handler ruft rechtErforderlich() selbst, weil die Huelle unter (app) Route Handler nicht abdeckt. Hochgeladen wird ueber eine Server Action statt ueber einen zweiten Endpunkt; der Archiv-Schreibschutz haengt an derselben einen Stelle wie alles andere am Lauf. Kein SVG: ein SVG ist ein Dokument, das Skripte ausfuehrt. In der Datenbank halten zwei CHECK-Bedingungen und zwei zusammengesetzte Fremdschluessel fest, was auch gilt, wenn jemand an der Service-Schicht vorbei schreibt — ein Anhang kann strukturell nicht an einem Schritt eines anderen Laufs oder bei einem fremden Kunden haengen. docs/betrieb/sicherung.md ist neu geschrieben: dort stand "Kein Upload-Verzeichnis, keine erzeugten Dateien", und eine Sicherung nach der alten Anleitung haette ab hier still Daten verloren. Sicherung und Ruecksicherung sind einmal wirklich gefahren, mit Pruefsummenvergleich. Gefunden in der Klickprobe am gebauten Stand und nur dort: zwei Felder "datei" in einem Formular, und FormData.get nahm das leere. Wer "Datei" waehlte, bekam "Keine Datei gewaehlt", waehrend "Foto" ging. Die Regel liegt jetzt als reine Funktion in src/lib, und tests/e2e/anhaenge.spec.ts laedt bewusst ueber den zweiten Knopf hoch. Closes #52 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Laufzettel — Anleitung
Laufzettel ist eine Checkliste für wiederkehrende IT-Arbeiten. Ein Redakteur schreibt einmal auf, was bei einer PC-Neuinstallation, einem Onboarding oder einem Patchday zu tun ist — das ist eine Vorlage. Aus einer veröffentlichten Vorlage entsteht ein Lauf: die Abschrift für einen bestimmten Fall, mit einem bestimmten Gerät und einer bestimmten Person. Den Lauf arbeitet ein Techniker Schritt für Schritt ab, oft am Handy, direkt am Gerät. Am Ende wird er abgeschlossen und archiviert und ändert sich nie wieder.
Auf jedem Gerät klebt ein QR-Aufkleber. Wer ihn scannt, landet auf der Geräteseite und sieht, was dort zu tun ist und was dort schon getan wurde. Der Code auf dem Aufkleber wird nie geändert und nie an ein zweites Gerät vergeben — er ist die einzige Angabe am Gerät, die Jahre hält.
Wer welches Kapitel braucht
Techniker — du arbeitest Läufe ab, scannst Aufkleber und druckst Etiketten:
- 01 Erste Schritte — anmelden, wo was steht
- 02 Läufe abarbeiten — der Alltag, am Schreibtisch und am Handy
- 03 QR-Aufkleber und Tags — scannen, registrieren, Etiketten drucken
- 08 Fehlerbehebung — wenn etwas klemmt
Administrator oder Redakteur — du richtest ein und pflegst:
- 04 Vorlagen bauen — Abschnitte, Schritte, Variablen, veröffentlichen
- 05 Mitarbeiter, Abteilungen und Geräte — Stammdaten und CSV-Import
- 06 Verzeichnis anbinden — Active Directory als Quelle der Personen
- 07 Verwaltung — Benutzer, Rollen, Einstellungen, Betriebsmodus, Kunden
Zwei Betriebsmodi
Laufzettel läuft in einem von zwei Modi. Der Modus entscheidet, ob es eine Kundenebene gibt, und ändert einige Beschriftungen.
| Modus | Für wen | Kundenebene |
|---|---|---|
| Intern | eine Firma und ihre eigenen Mitarbeiter | unsichtbar |
| Dienstleistung | IT-Dienstleister mit mehreren Kunden | sichtbar: Kundenliste, Kundenwahl, Kürzel auf dem Etikett |
Im Modus Intern heißt der Menüpunkt „Mitarbeiter & Geräte“, im Modus Dienstleistung „Personen & Geräte“; dort kommt außerdem „Kunden“ dazu, und das Verzeichnis fällt weg. Wo diese Anleitung „Person“ schreibt, heißt es im Modus Intern auch „Mitarbeiter“ — gemeint ist dasselbe. Umgestellt wird der Modus unter Admin, siehe Kapitel 07.
Drei Zusagen, die überall gelten
- Eine veröffentlichte Version wird nie verändert. Sonst zeigte ein alter Lauf Schritte, die es damals nicht gab. „Bearbeiten“ erzeugt stattdessen eine Kopie als Entwurf.
- Ein archivierter Lauf ist schreibgeschützt. Kein Haken, keine Notiz, kein Kommentar geht danach noch. Nur ein Administrator holt ihn zurück.
- Gelöscht wird fast nichts. Geräte, Abteilungen, Vorlagen und Kunden werden archiviert, Personen nur deaktiviert. Ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren noch sagen können, für wen er lief.
