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Laufzettel/docs/devlog.md
T
florian.wildeandClaude Opus 5 7a0f875f55
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
feat(datenmodell): Schema, tagCodes und Geheimnisse (#20)
Vollständiges Datenmodell in deutscher Benennung: 20 Tabellen, 9 Aufzählungen,
eine Migration, dazu die framework-freien Helfer für tagCodes und Geheimnisse.

Regeln stehen zusätzlich in der Datenbank, nicht nur im Service: 12 CHECKs,
2 partielle Eindeutigkeitsindizes, 4 zusammengesetzte Fremdschlüssel. Die
Mandantengrenze ist damit strukturell erzwungen. Schrittergebnisse, Kommentare
und Protokolleinträge kaskadieren bewusst nicht — das Archiv ist das Gedächtnis
der Anwendung.

106 Tests, davon 42 gegen die echten Datenbankregeln.

Closes #6

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-24 23:11:58 +00:00

9.7 KiB
Raw Blame History

DEVLOG – Laufzettel

Entwicklungstagebuch mit Zeiterfassung. Eine Sitzung ist ein Abschnitt; Sub-Agenten-Läufe stehen als Unterpunkte mit Aufgabe und Dauer.

Zeitübersicht

Issue Titel Tatsächlich
#005 M0 – Gerüst, Prozess, Design-Token 1 h 25 min
#006 M1 – Datenmodell 1 h 10 min
Summe 2 h 35 min
Meilenstein Tatsächlich Status
v0.1.0 2 h 35 min in Arbeit

2026-09-24 · Sitzung 1 · 22:05–23:30

Issue: #005 (M0) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Umgebung geprüft: Node v24.21.0 nur über nvm (nicht im PATH nicht-interaktiver Shells), Docker 29.1.3, Chromium-Systembibliotheken vorhanden, kein pandoc
  • Gitea aufgesetzt: 11 Labels, 5 Meilensteine (v0.1.0–v0.5.0), 19 Issues (#1–#19), Nummern passen zu den Dateinamen unter docs/issues/
  • Projektgerüst angelegt und alle vier Schranken grün: lint, typecheck, test, build
  • Betriebsstand gehärtet und der Nachweis in tests/betriebsstand.test.ts festgeschrieben
  • Abnahme von #005 wirklich gefahren, nicht behauptet: docker compose up -d --build startet den Stack, migrate läuft und beendet sich, web wartet korrekt darauf, /api/gesundheit meldet ok — und 5432 ist vom Host nicht erreichbar, aus web schon
  • scripts/pruefe-doku.mjs gegen vier eingebaute Fehler geprüft: es findet abweichende Zeiten, fehlende Einträge, Verweise auf fehlende Dateien und fehlende Bilder

Entscheidungen

  • Deutsch im Code, auch für Bezeichner. Der Auftragstext verlangte Englisch; Florian hat sich für Einheitlichkeit mit ProxLedger entschieden. Verbindliche Namensabbildung in CLAUDE.md.
  • Kein Auth.js. v5 steht seit Jahren auf Beta (5.0.0-beta.32), authjs.dev führt das Projekt im Wartungsmodus („now part of Better Auth"), die Maintainer nennen „no immediate plans for v5", und @auth/prisma-adapter deklariert Prisma nur bis 6 — wir fahren Prisma 7. Stattdessen openid-client + jose wie in ProxLedger. Dieselbe Überlegung wie dort, nur ein Jahr später noch deutlicher.
  • prisma exakt auf 7.10.0 gepinnt. Der latest-Tag von prisma zeigt auf 8.0.0-rc.17, der von @prisma/client auf 7.10.0. Ein unbedachtes pnpm add prisma hätte einen Versions-Konflikt erzeugt.
  • eslint bleibt auf 9.x. Mit eslint 10 bricht das Regelwerk beim Laden ab: eslint-config-next bringt eslint-plugin-react@7.37.5 mit, das eslint nur bis ^9.7 unterstützt, und eine neuere Fassung des Plugins gibt es nicht (letzte Veröffentlichung April 2025). Empirisch festgestellt, nicht geraten.
  • typescript bleibt auf ~6.0.3. typescript-eslint@8.70.1 erlaubt nur >=4.8.4 <6.1.0; TypeScript 7.0.2 ist zwar latest, aber noch nicht unterstützt.
  • @node-rs/argon2 statt argon2. Liefert vorgebaute musl- und gnu-Binaries, braucht auf node:24-alpine also keine C++-Toolchain in der Bau-Stufe.
  • barcode-detector statt jsQR. jsqr ist seit April 2021 unveröffentlicht. Der Polyfill bietet dieselbe API wie das native BarcodeDetector, also ein Codepfad statt zwei.
  • Seed läuft nicht automatisch. Die Migrationen schon, der Seed bleibt ein dokumentierter Handgriff — so steht es in den Abnahmekriterien.
  • shadcn/ui eingerichtet, aber der Button folgt der Vorgabe, nicht dem Preset. Der Vertrag von shadcn (--background, --primary, --border, …) wird in globals.css aus den Laufzettel-Token gespeist; jedes später kopierte Bauteil sieht damit sofort richtig aus und folgt auch dem hellen Modus. Der Scannen-Knopf nutzt den shadcn-Button, überschreibt aber Form und Höhe (Pille, 44 px am Handy statt 32 px).
  • PDF der Anleitung über Playwright. pandoc und wkhtmltopdf fehlen und sind ohne root nicht installierbar; Chromium ist für die E2E-Tests ohnehin da.

Probleme

  • Projektverzeichnis gehörte root. ~/Projekte/Laufzettel war root-eigen, die Sitzung läuft als florianwilde, und sudo verlangt hier ein Passwort. Bis Florian den chown gemacht hat, wurde das Gerüst im Scratchpad vorgebaut und danach hineinverschoben — die Gitea-Arbeit brauchte das Verzeichnis nicht und lief parallel.
  • pnpm 12 hat die Einstellung für Build-Skripte umbenannt. onlyBuiltDependencies wird noch von pnpm config list angezeigt, aber nicht mehr angewandt; wirksam ist allowBuilds als Zuordnung in pnpm-workspace.yaml. Das pnpm-Feld in package.json liest pnpm 12 gar nicht mehr. Gefunden über pnpm approve-builds --all, das die richtige Form selbst schreibt.
  • Context7-MCP ist nicht autorisiert, der OAuth-Ablauf geht in dieser Sitzung nicht. Alle Versionen wurden stattdessen direkt gegen das npm-Registry und die offiziellen Docs geprüft.
  • pnpm 12 prüft die Lieferkette und lehnt taufrische Pakete ab. vite@8.3.1 (8,7 h alt) und lucide-react@1.48.0 (15,3 h alt) fielen durch. Beide auf die Vorgängerfassung gesetzt, die Richtlinie bleibt an. Bei der Gelegenheit alle direkten Abhängigkeiten auf ihr Alter geprüft.
  • shadcn init lässt sich nicht skripten. Es fragt auch mit --yes nach einem Preset und bleibt hinter einer Pipe stumm hängen. shadcn add <bauteil> --yes --overwrite < /dev/null geht dagegen. Zusätzlich nötig: Pfad "cn": ["./src/lib/utils"] in tsconfig.json und das Paket radix-ui, beides schreibt init nicht.
  • Port 3000 ist von ProxLedger belegt. Die Abnahme lief auf 3100 und 3200.
  • Kein Gitea-Actions-Runner registriert (0 Runner). .gitea/workflows/ci.yml wird trotzdem angelegt und ist nutzbar, sobald ein Runner da ist; verbindlich sind bis dahin der Pre-Commit-Hook und die Durchläufe vor jedem Commit.

Offen

  • Der pct create-Teil des Proxmox-Skripts (#019) lässt sich hier nicht ausführen, weil kein PVE-Host erreichbar ist. Geplant: shellcheck plus --dry-run, und deploy/install.sh vollständig in einem debian:13-Container geprüft. Der Lauf auf echtem Proxmox braucht eine Gegenprüfung durch Florian, dafür kommt eine Prüfliste.
  • Der OpenLDAP-Testcontainer wandert von #005 nach #016, wo er tatsächlich benutzt wird — ein Dienst, den noch kein Test anfasst, wäre eine Attrappe.

Nächster Schritt

  • #006 Datenmodell: das vollständige Schema in deutscher Benennung, tagCode-Generator, Krypto-Helfer, erste Migration, idempotenter Seed-Rumpf.

2026-09-25 · Sitzung 2 · 00:05–01:15

Issue: #006 (M1) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Vollständiges Schema in deutscher Benennung: 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, eine Migration
  • src/lib/tagcode.ts und src/lib/geheimnisse.ts samt Tests, parallel von einem Sub-Agenten gebaut, während ich das Schema schrieb (Dauer dort: rund 10 min)
  • Idempotenter Seed für Betriebsmodus, eigene Organisation und Administrator — zweimal hintereinander gefahren, keine Zeile geändert
  • Unabhängiger Review-Agent gegen die Akzeptanzkriterien; alle Blocker und alle neun „sollte behoben werden"-Punkte abgearbeitet
  • 106 Tests grün (vorher 11), davon 42 gegen die echten Datenbankregeln

Entscheidungen

  • Regeln gehören zusätzlich in die Datenbank. Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle Eindeutigkeitsindizes und vier zusammengesetzte Fremdschlüssel. Begründung: die Service-Schicht ist nicht der einzige Weg, auf dem Daten entstehen — Migrationen, psql, Skripte und ab Phase 4 die Connectoren schreiben an ihr vorbei.
  • Die Mandantengrenze wird strukturell erzwungen. Lauf verweist mit ("geraetId", "kundeId") auf Geraet("id", "kundeId"), analog für Person und Abteilung. docs/architektur.md nennt die Grenze eine Sicherheitsgrenze — dann soll sie nicht allein an kundeErmitteln() hängen. MATCH SIMPLE lässt einen Lauf ohne Gerät weiter zu.
  • Kein Cascade dort, wo das Archiv hängt. Ein DELETE auf einen Lauf hätte Schrittergebnisse und Kommentare stillschweigend mitgenommen, ein Protokolleintrag hätte seinen Urheber verlieren können. Beides jetzt Restrict.
  • TagCodeVergabe als Vergabebuch. Die Eindeutigkeit allein aus Geraet.tagCode zu ziehen reicht nicht: verschwindet die Zeile, wäre der Code wieder frei und ein alter Aufkleber im Regal zeigte auf ein fremdes Objekt.
  • Widerspruch im Auftrag beim tagCode-Alphabet. Das wörtliche Alphabet enthält ein L, die Klammer daneben verbietet es. Aufgelöst zugunsten des wörtlichen Alphabets: die Klammer benennt Verwechslungsgruppen, keine Ausschlussliste — aus {1, I, L} sind 1 und I weg, dadurch ist L eindeutig. Das Akzeptanzkriterium in #006 ist richtiggestellt worden, statt einen grünen Test darüber zu setzen.
  • Ein Systemlauf muss darstellbar sein. Lauf.erstelltVonId ist optional, wie schon Schrittergebnis.aktualisiertVonId. Wiederkehrende Läufe und der Start per Webhook (Phase 4) haben keinen Menschen dahinter.

Probleme

  • prisma migrate reset --force zeigte den Bestätigungsdialog trotzdem und ließ einen Schema-Engine-Prozess zurück, der die Advisory-Sperre hielt; der nächste migrate dev lief daraufhin in einen Timeout. Verlässlicher: DROP SCHEMA public CASCADE per psql, dann migrate dev --create-only < /dev/null.
  • Port 5433 ist von ProxLedger belegt. Die Entwicklungsdatenbank liegt jetzt auf 5434, umstellbar über DEV_DB_PORT.
  • Eine Regex-Ersetzung hat quelle.length auch aus der Längenprüfung gerissen und den Krypto-Helfer unübersetzbar gemacht. Die Testsuite hat es sofort gezeigt — ein Argument mehr dafür, nach jeder Sammeländerung wirklich alle Schranken laufen zu lassen.

Nächster Schritt

  • #007 Auth, Rollen, Benutzer: openid-client mit Discovery, jose-Sitzungscookie, lokaler Login mit argon2, RECHTE-Tabelle, Login-Seite mit Rücksprung auf die ursprüngliche URL.