#038: Die E2E-Ablaeufe laufen ab jetzt vor jedem Merge nach main, nicht vor jedem Commit. Gemessen: Bau 14 s, Start 7 s, Ablaeufe 256 s — zu den vier Minuten des bestehenden Tores. Neun Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird. Vor jedem Merge waeren es in Phase 2 acht Laeufe gewesen, und jeder der vier Befunde aus #027 waere am Tag seiner Entstehung aufgefallen. Geprueft wurde jeder der 16 Ablaeufe gegen die Frage, ob es ein Vitest-Gegenstueck gibt. Neun Zusagen haengen ausschliesslich dort, und keine laesst sich holen: alle brauchen einen echten Browser. Die Liste steht in CLAUDE.md. Der eigentliche Fund dabei war keine Testluecke, sondern eine Konvention ohne Pruefer: "jede Seite prueft selbst" steht seit #007 in CLAUDE.md, und geprueft hat es bis hierher nur ein Mensch, der nachsieht. Der Review von Phase 2 hat alle 27 Seiten durchgesehen — ein Ergebnis, das fuer genau einen Tag gilt. tests/zugang.test.ts liest sie jetzt, samt jedem Route Handler; die Ausnahmen (Auth, Healthcheck) stehen namentlich mit Begruendung, und ein Test prueft auch die Gegenrichtung. #037: Das Lesemodell der Anhaenge liegt in queries/ und engt selbst ein — vorher hing das daran, dass beide Aufrufer den Lauf vorher pruefen. /meine-geraete wird bei 390 px gemessen, mit einem echten MITARBEITER-Konto aus dem E2E-Vorlauf, dazu ein Test, dass dort kein Link in die Verwaltung angeboten wird. Dabei selbst einen Fehler gemacht, der die neue Regel begruendet: fuer das zweite Konto brauchte `anmelden` eine Variante, die nicht auf / wartet, und ich habe das Warten fuer alle gelockert. Das machte zwei unverwandte Ablaeufe unzuverlaessig — sichtbar nur im vollen Durchgang, einzeln waren beide gruen. Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand. Ohne vollen Durchgang haette ich zwei rote Ablaeufe gemergt. 1457 Vitest-Tests (vorher 1454), 115 E2E-Ablaeufe (vorher 113). Offen bleibt nur noch #024, und das verlangt einen echten Proxmox-Host. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
5.3 KiB
#038 Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor und waren monatelang rot
Status: erledigt Im Tracker: – Meilenstein: v0.2.0 Labels: phase-2, test, infra Geschätzt: 3 h Tatsächlich: 1 h 35 min
Ziel
Beim Abschluss von #027 lief pnpm test:e2e erstmals seit dem
26. September wieder vollständig. Sieben Abläufe waren rot, und niemand hatte es gemerkt.
Keiner der sieben war ein Produktfehler — und genau das ist das Problem. Vier Ursachen:
| Ablauf | Ursache | Seit |
|---|---|---|
laeufe.spec.ts |
zählt die Felder des Zustands auf, anzahlAnhaenge fehlte |
#033 |
stammdaten.spec.ts |
„kommt aus dem Verzeichnis“ steht seit #020 zweimal auf der Seite | #020 |
vorlagen-editor.spec.ts |
zieht am Handy feste 300 px, der Abstand ist 532 px | #030/#031 |
onboarding.spec.ts |
die Entwicklungsdaten wichen vom Seed ab | unbekannt |
Alle vier sind behoben. Das Muster bleibt: die E2E-Schicht trägt Zusagen, die das Commit-Tor nicht fährt — Rückfall auf Polling, Herzschlag, 390 px, die Auslieferung eines Anhangs über seine Adresse. Steht eine Zusage nur in Playwright, und läuft Playwright nur gelegentlich, dann ist sie eine Notiz und keine Prüfung.
Zu entscheiden
pnpm test:e2eins Tor vor dem Commit? → Nein. Dagegen: es verlangt einen gebauten, laufenden Stand (pnpm build && pnpm start), dauert über vier Minuten und braucht eine Datenbank mit Seed-Bestand. Vier Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird.- Gewählt: eine kleinere, verbindliche Regel. E2E läuft vor jedem Merge nach
main— das wären acht Läufe in Phase 2 gewesen und hätte jeden der vier Befunde am Tag seiner Entstehung gezeigt. Das ist die Empfehlung. - Nicht im CI (
.gitea/workflows/ci.yml). Dort ist kein Runner registriert; das zu ändern ist eine eigene Entscheidung und gehört nicht in dieses Issue.
Aufgaben
- Die gewählte Regel in
CLAUDE.mdaufschreiben, mit gemessener Dauer und der Begründung, warum sie nicht im Commit-Tor steht - Die Voraussetzungen, die
tests/e2e/global-setup.tsprüft, in derselben Reihenfolge dokumentieren — der Vorlauf ist inzwischen die ehrlichste Beschreibung dessen, was E2E braucht - Prüfen, welche Zusagen ausschließlich in E2E stehen, und für jede entscheiden: gehört sie
zusätzlich in einen Vitest-Test, der den Handler direkt fährt? (Das Muster steht in
tests/scim.test.ts,tests/anhang-route.test.tsundtests/lauf-ereignisse.test.ts.) - Mindestens die Rechteprüfung der beiden Phase-2-Handler ist damit schon abgedeckt — bleiben Rückfall auf Polling, Herzschlag am echten Browser und 390 px
Akzeptanzkriterien
- In
CLAUDE.mdsteht, wann E2E läuft, und die Angabe ist gemessen, nicht geschätzt - Eine Liste der Zusagen, die nur in E2E stehen — und zu jeder eine Entscheidung
Die Entscheidung, und was sie gekostet hat
Nicht im Commit-Tor. Gemessen am 2026-10-11: Bau 14 s, Start 7 s, Abläufe 256 s — zusammen 4 min 37 s, zu den vier Minuten des bestehenden Tores. Neun Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird, und ein umgangenes Tor prüft nichts.
Vor jedem Merge nach main. In Phase 2 wären das acht Läufe gewesen, und jeder der vier
Befunde aus #027 wäre am Tag seiner Entstehung aufgefallen. Die Regel steht in CLAUDE.md mit den
gemessenen Zahlen und der Begründung; docs/architektur.md §5b trägt sie mit.
Nicht im CI, weil dort kein Runner registriert ist. Das zu ändern ist eine eigene Entscheidung und gehört nicht in dieses Issue.
Die Liste der Zusagen — und was sich davon holen ließ
Geprüft wurde jeder der 16 Abläufe gegen die Frage „gibt es dafür ein Vitest-Gegenstück?“. Das
Ergebnis steht als Tabelle in CLAUDE.md. Die Kurzfassung:
Nichts davon lässt sich nach Vitest holen — alle brauchen einen echten Browser: Layout bei
390 px, BarcodeDetector, Touch-Ereignisse, zwei Browser-Kontexte gleichzeitig, Zwischenablage,
Print-CSS, gerendertes DOM, und überhaupt die Hydrierung. Die Antwort auf #038 ist deshalb nicht
„verlagern“, sondern „regelmäßig laufen lassen“.
Was sich holen ließ, ist geholt — und das war mehr als erwartet:
-
Die Rechteprüfung der Route Handler steht seit #036 in
tests/anhang-route.test.ts,tests/lauf-ereignisse.test.tsundtests/scim.test.ts: die Handler werden mit echtenRequest-Objekten gefahren, nicht über die Oberfläche. -
Neu in diesem Issue:
tests/zugang.test.tsprüft strukturell, dass jedepage.tsxunter(app)und jederroute.tssein Recht selbst prüft. Die Ausnahmen (Auth, Healthcheck) stehen dort namentlich samt Begründung, und ein Test prüft auch die Gegenrichtung: eine Ausnahme für einen Handler, den es nicht mehr gibt, verdeckt beim nächsten Mal einen echten Befund.Dass das nötig war, ist der eigentliche Fund: die Zusage „jede Seite prüft selbst“ steht seit #007 in
CLAUDE.md, und sie hielt bis hierher nur durch Nachsehen von Hand. Der Review von Phase 2 hat alle 27 Seiten durchgesehen — das gilt für den Tag, an dem es lief. Beide Gegenproben (eine Seite, ein Handler ohne Prüfung) werden jetzt rot.