Eine veroeffentlichte Vorlagen-Version ist fuer immer unveraenderlich — daran haengt, dass ein archivierter Lauf in zehn Jahren noch genau die Schritte zeigt, mit denen er gestartet wurde. Die Regel steht deshalb zweimal: im Service, der die verstaendliche Meldung gibt, und in der Datenbank, die die Garantie gibt. Vier Trigger fangen Schreibzugriffe ab, die nicht durch den Service kommen — Migrationen, psql, der Seed und ab Phase 4 die Connectoren — und versperren den Rueckweg nach ENTWURF, der alles andere ausgehebelt haette. - Service: anlegen, Kopfdaten bearbeiten, Entwurf als tiefe Kopie der letzten veroeffentlichten Version, speichern, veroeffentlichen, verwerfen, duplizieren, archivieren - Hoechstens ein Entwurf je Vorlage, durchgesetzt vom partiellen Index; zwei gleichzeitige Klicks auf „Bearbeiten“ bekommen denselben Entwurf statt eines Fehlers - Optimistisches Sperren ueber geaendertAm: wer auf einem ueberholten Stand speichert, wird abgewiesen statt die Arbeit des anderen spurlos zu ersetzen - JSON-Export und -Import samt Format-Dokumentation; der Export ist nachsichtig, der Import streng - src/lib/validierung.ts als einzige Zod-Quelle mit deutschen Meldungen, per ESLint-Regel erzwungen Der unabhaengige Review fand drei Blocker, alle an der Mandantengrenze: der Suchfilter brachte ein zweites OR mit und ueberschrieb die Kundenbedingung, Historie und Aufbau einer Version filterten gar nicht. Zu queries/vorlagen.ts gab es keinen Test — jetzt gibt es tests/vorlagen-sicht.test.ts. 428 Tests gruen (vorher 336). Schliesst #009 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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3.9 KiB
PL/PgSQL
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PL/PgSQL
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-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma hatte hier zusaetzlich sieben Loeschbefehle erzeugt:
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-- vier zusammengesetzte Fremdschluessel (Mandantengrenze) und drei
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-- Trigramm-Indizes (Archivsuche) aus der ersten Migration. Prisma kennt sie
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-- nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen, und will sie deshalb
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-- bei jeder Migration entfernen. Die Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
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-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
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-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
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-- Stand des Entwurfs, gegen den der Editor beim Speichern prueft.
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ALTER TABLE "VorlagenVersion"
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ADD COLUMN "geaendertAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP;
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-- Eine veroeffentlichte Version ist unveraenderlich.
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-- Diese Regel traegt die Nachvollziehbarkeit des ganzen Archivs: ein Lauf zeigt
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-- auch in zehn Jahren genau die Schritte, die damals abgearbeitet wurden.
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-- Bisher stand sie nur in der Service-Schicht — Migrationen, psql, Skripte und
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-- ab Phase 4 die Connectoren schreiben daran vorbei. Deshalb steht sie jetzt
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-- auch hier.
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-- TRUNCATE loest Zeilen-Trigger nicht aus; das Leeren der Testdatenbank bleibt
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-- also moeglich.
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CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_version_unveraenderlich() RETURNS trigger AS $$
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DECLARE
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betroffene_version TEXT;
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aktueller_status TEXT;
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BEGIN
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betroffene_version := COALESCE(NEW."versionId", OLD."versionId");
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SELECT status::TEXT INTO aktueller_status
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FROM "VorlagenVersion" WHERE id = betroffene_version;
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IF aktueller_status = 'VEROEFFENTLICHT' THEN
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RAISE EXCEPTION
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'Version % ist veroeffentlicht und unveraenderlich (%).',
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betroffene_version, TG_TABLE_NAME
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USING ERRCODE = 'integrity_constraint_violation';
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END IF;
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RETURN COALESCE(NEW, OLD);
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END;
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$$ LANGUAGE plpgsql;
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CREATE TRIGGER "VorlagenAbschnitt_unveraenderlich"
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BEFORE INSERT OR UPDATE OR DELETE ON "VorlagenAbschnitt"
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FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_version_unveraenderlich();
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CREATE TRIGGER "VorlagenVariable_unveraenderlich"
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BEFORE INSERT OR UPDATE OR DELETE ON "VorlagenVariable"
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FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_version_unveraenderlich();
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-- Schritte haengen ueber den Abschnitt an der Version, brauchen also den Umweg.
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CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_schritt_unveraenderlich() RETURNS trigger AS $$
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DECLARE
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aktueller_status TEXT;
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BEGIN
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SELECT v.status::TEXT INTO aktueller_status
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FROM "VorlagenAbschnitt" a
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JOIN "VorlagenVersion" v ON v.id = a."versionId"
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WHERE a.id = COALESCE(NEW."abschnittId", OLD."abschnittId");
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IF aktueller_status = 'VEROEFFENTLICHT' THEN
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RAISE EXCEPTION
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'Der Abschnitt gehoert zu einer veroeffentlichten Version und ist unveraenderlich.'
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USING ERRCODE = 'integrity_constraint_violation';
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END IF;
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RETURN COALESCE(NEW, OLD);
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END;
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$$ LANGUAGE plpgsql;
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CREATE TRIGGER "VorlagenSchritt_unveraenderlich"
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BEFORE INSERT OR UPDATE OR DELETE ON "VorlagenSchritt"
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FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_schritt_unveraenderlich();
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-- Der Weg zurueck von VEROEFFENTLICHT nach ENTWURF waere die Hintertuer, durch
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-- die sich alles Obige aushebeln liesse.
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CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_version_status_einbahn() RETURNS trigger AS $$
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BEGIN
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IF OLD.status = 'VEROEFFENTLICHT' AND NEW.status <> 'VEROEFFENTLICHT' THEN
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RAISE EXCEPTION
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'Eine veroeffentlichte Version laesst sich nicht wieder zum Entwurf machen.'
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USING ERRCODE = 'integrity_constraint_violation';
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END IF;
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RETURN NEW;
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END;
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$$ LANGUAGE plpgsql;
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CREATE TRIGGER "VorlagenVersion_status_einbahn"
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BEFORE UPDATE ON "VorlagenVersion"
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FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_version_status_einbahn();
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