Geschrieben wurde es seit dem Datenmodell, ansehen konnte es niemand: wer wissen wollte, wer wann eine Rolle geaendert hat, brauchte psql. Neue Seite Verwaltung -> Protokoll: Volltext ueber Aktion und Lauftitel, Filter nach Urheber und Zeitraum, fuenfzig Eintraege je Seite, neueste zuerst. Ein Eintrag ohne Urheber steht als Systemlauf da und nicht als Luecke -- der Zeitplan des Verzeichnisabgleichs hat keinen Menschen hinter sich. Am Lauf selbst stehen seine Eintraege eingeklappt in der Abarbeitungsansicht. Kein eigenes Recht dafuer: wer den Lauf sehen darf, darf auch sehen, was an ihm geschehen ist. Dafuer traegt Protokoll jetzt eine kundeId, wie CLAUDE.md es fuer jede kundenbezogene Zeile verlangt. Ohne sie liess sich die Mandantensicht nicht anwenden, ohne je Eintrag die Entitaet nachzuschlagen. Leer heisst global; laufbezogene Eintraege bleiben ohne, weil der Lauf die bessere Quelle ist. Die Migration fuehrt bestehende Eintraege nach -- an echten Daten gefahren, 59 von 733 bekamen einen Kunden. Ein Eintrag, der sich keinem Kunden zuordnen laesst, wird einem beschraenkten Benutzer nicht gezeigt: vorher/nachher koennen einen Hostnamen enthalten, und bei einer Mandantengrenze wird im Zweifel zugemacht. Keine Tabelle, sondern Karten: sieben Spalten sind bei 390 px nicht darstellbar, ohne horizontal zu scrollen. Im gebauten Stand durchgeklickt: blaettern, filtern, Werte aufklappen, Abschnitt am Lauf, 390 px auf beiden Seiten ohne Scrollen. Closes #35
Laufzettel — Anleitung
Laufzettel ist eine Checkliste für wiederkehrende IT-Arbeiten. Ein Redakteur schreibt einmal auf, was bei einer PC-Neuinstallation, einem Onboarding oder einem Patchday zu tun ist — das ist eine Vorlage. Aus einer veröffentlichten Vorlage entsteht ein Lauf: die Abschrift für einen bestimmten Fall, mit einem bestimmten Gerät und einer bestimmten Person. Den Lauf arbeitet ein Techniker Schritt für Schritt ab, oft am Handy, direkt am Gerät. Am Ende wird er abgeschlossen und archiviert und ändert sich nie wieder.
Auf jedem Gerät klebt ein QR-Aufkleber. Wer ihn scannt, landet auf der Geräteseite und sieht, was dort zu tun ist und was dort schon getan wurde. Der Code auf dem Aufkleber wird nie geändert und nie an ein zweites Gerät vergeben — er ist die einzige Angabe am Gerät, die Jahre hält.
Wer welches Kapitel braucht
Techniker — du arbeitest Läufe ab, scannst Aufkleber und druckst Etiketten:
- 01 Erste Schritte — anmelden, wo was steht
- 02 Läufe abarbeiten — der Alltag, am Schreibtisch und am Handy
- 03 QR-Aufkleber und Tags — scannen, registrieren, Etiketten drucken
- 08 Fehlerbehebung — wenn etwas klemmt
Administrator oder Redakteur — du richtest ein und pflegst:
- 04 Vorlagen bauen — Abschnitte, Schritte, Variablen, veröffentlichen
- 05 Mitarbeiter, Abteilungen und Geräte — Stammdaten und CSV-Import
- 06 Verzeichnis anbinden — Active Directory als Quelle der Personen
- 07 Verwaltung — Benutzer, Rollen, Einstellungen, Betriebsmodus, Kunden
Zwei Betriebsmodi
Laufzettel läuft in einem von zwei Modi. Der Modus entscheidet, ob es eine Kundenebene gibt, und ändert einige Beschriftungen.
| Modus | Für wen | Kundenebene |
|---|---|---|
| Intern | eine Firma und ihre eigenen Mitarbeiter | unsichtbar |
| Dienstleistung | IT-Dienstleister mit mehreren Kunden | sichtbar: Kundenliste, Kundenwahl, Kürzel auf dem Etikett |
Im Modus Intern heißt der Menüpunkt „Mitarbeiter & Geräte“, im Modus Dienstleistung „Personen & Geräte“; dort kommt außerdem „Kunden“ dazu, und das Verzeichnis fällt weg. Wo diese Anleitung „Person“ schreibt, heißt es im Modus Intern auch „Mitarbeiter“ — gemeint ist dasselbe. Umgestellt wird der Modus unter Admin, siehe Kapitel 07.
Drei Zusagen, die überall gelten
- Eine veröffentlichte Version wird nie verändert. Sonst zeigte ein alter Lauf Schritte, die es damals nicht gab. „Bearbeiten“ erzeugt stattdessen eine Kopie als Entwurf.
- Ein archivierter Lauf ist schreibgeschützt. Kein Haken, keine Notiz, kein Kommentar geht danach noch. Nur ein Administrator holt ihn zurück.
- Gelöscht wird fast nichts. Geräte, Abteilungen, Vorlagen und Kunden werden archiviert, Personen nur deaktiviert. Ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren noch sagen können, für wen er lief.
