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florian.wilde 173d6d2e61 Merge branch 'phase/045-wiederherstellung'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-10 19:31:35 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 409a02561d feat(deploy): Wiederherstellung proben und Skript dafuer (#045)
Einer der vier Punkte bis 1.0.0: eine Sicherung einmal wirklich
zurueckspielen. Mit einem eigenen Stapel durchgespielt - Datenstand
festgehalten, Marke gesetzt, PDF abgelegt, gesichert, alle Volumes
zerstoert, zurueckgespielt. Datenbank, PDF und Anmeldung waren zurueck.

Zwei Luecken kamen erst dabei heraus:

1. Ohne --clean liess sich die Sicherung nur in eine LEERE Datenbank
   zurueckspielen - im Ernstfall also gerade nicht. Jetzt
   pg_dump --clean --if-exists, gegen eine Datenbank mit Daten geprueft.
2. Fuer die hochgeladenen PDFs gab es keinen beschriebenen Weg zurueck.

deploy/restore.sh haelt die Dienste an, spielt Datenbank und PDFs zurueck,
startet wieder und prueft die Erreichbarkeit. Die .env bleibt unangetastet:
Sie traegt APP_SECRET, und ein falscher Wert dort macht gespeicherte
Zugangsdaten unlesbar.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-10 19:31:35 +02:00
florian.wilde 8119aaad66 Merge branch 'phase/045-abhaengigkeiten'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-10 19:01:22 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 ee36f78cc3 fix(deps): sharp und source-map-js wegen hoher Meldungen anheben
Turnusmaessiger Blick auf npm audit: Fuer sharp vor 0.35.5 wurde eine als
hoch eingestufte Luecke in der mitgelieferten librsvg gemeldet
(CVE-2026-96889); source-map-js erlaubt in Fassungen vor 1.2.2 eine
Blockade der Ereignisschleife und kommt ueber postcss und vite mit.

sharp nutzt ProxLedger nur beim Erzeugen der Symbole, nicht zur Laufzeit -
angreifbar war die Installation also nicht. Aktualisiert gehoert es
trotzdem. Dazu Next.js auf 16.4.0.

Tests, Typen, Lint und Build gruen, npm audit ohne Befund.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-10 19:01:22 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 38e674de34 docs(roadmap): Reihenfolge nach dem Produktivgang neu ordnen
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Die erste Fassung entstand vor dem Einsatz. Was seitdem aus der Benutzung kam,
war fast immer wichtiger als das, was vorher auf der Liste stand - deshalb
stehen jetzt Rechnungsimport, Verlaengerung mit einem Klick und
Oberflaechentests oben.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-04 08:18:17 +02:00
florian.wilde b745910afa Merge branch 'phase/044-eigenbedarf'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-04 06:54:43 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 840e902b26 feat(kunden): Eigenbedarf fuer eigene Hosts (#044)
Eigene Hosts brauchen einen Kunden - sonst stehen sie unter "Nicht
zugeordnet" und fehlen in jeder Auswertung. Als gewoehnlicher Kunde erzeugen
sie aber Aufgaben, die es nicht gibt: Kundenrechnung erstellen, Kundenrechnung
unbezahlt, dazu eine negative Marge in jeder Summe.

Das Kennzeichen Eigenbedarf am Kunden nimmt die Verkaufsseite heraus: kein
Formular fuer die Kundenrechnung, keine Warnungen darueber, keine Aufgabe,
keine Marge - und in den Summen zaehlt der Einkauf mit, Verkauf und Marge
nicht.

Die Einkaufsseite bleibt vollstaendig: Eigene Hosts kosten echtes Geld, und
die Rechnung von Proxmox will bezahlt werden.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-04 06:54:43 +02:00
florian.wilde 5e5028c53d Merge branch 'phase/043-kunden-laufzeiten'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 20:57:07 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 83320f0443 feat(laufzeiten): anlegen, bearbeiten und zusammenfuehren (#043)
Laufzeiten entstanden bisher nur als Vorschlag aus dem Agenten-Report;
bestaetigen oder verwerfen war alles. Anlegen von Hand gab es als Aktion ohne
Oberflaeche, Aendern und Zusammenfuehren gar nicht - obwohl der Doppelfall
zwangslaeufig auftritt, sobald das gemeldete Ablaufdatum von der Bestellung
abweicht.

Jetzt: Formular zum Anlegen auf der Rechnungsseite (Key vorgeschlagen, Ende
aus dem Beginn vorbelegt), Bearbeiten von Key, Zeitraum und Notiz im
Laufzeit-Detail, und Zusammenfuehren zweier Laufzeiten desselben Hosts. Die
aufgeloeste gibt ihre Rechnungen ab, sofern das Ziel dort nichts hat; sonst
bricht der Vorgang mit Erklaerung ab - zwei Einkaufsrechnungen auf einem
Lizenzjahr waeren nicht mehr zuzuordnen.

Dazu die Kundenansicht: Laufzeit und Host verlinkt, Marge und Rabatt je Zeile.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 20:57:07 +02:00
florian.wilde f076f49631 Merge branch 'phase/042-qdevice'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 18:11:38 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 8e5bf74a30 fix(agent): Cluster-Knoten mit QDevice richtig lesen (#042)
Der Agent nahm aus `pvecm nodes` blind die dritte Spalte als Knotennamen.
Mit einem QDevice steht dort dessen Zustand (A,V,NMW oder NR), und der Name
rutscht eine Spalte weiter - gemeldet wurden damit die Zustandskuerzel und
das QDevice als zusaetzlicher vierter Knoten.

Die Namensspalte wird jetzt aus der Kopfzeile bestimmt, die Zeile des QDevice
(Nodeid 0) uebersprungen. Beide Ausgabeformen sind als Testfall hinterlegt.

Agent-Version 0.2.2.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 18:11:38 +02:00
florian.wilde 02845ed717 Merge branch 'phase/041-doppelte-hosts'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 17:57:18 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 3657b60d16 feat(hosts): Doppelte Hosts erkennen und stilllegen (#041)
Zwei Eintraege desselben Namens beim selben Kunden entstehen, wenn sich die
Kennung aus /etc/machine-id aendert - Neuinstallation, geklonter Container,
zurueckgespielte Sicherung. Dieselbe Maschine meldet sich dann als neuer Host,
der alte Eintrag bleibt stehen. Zwei getrennte Maschinen mit gleichem Namen
sind aber genauso moeglich.

Neue dreizehnte Warnregel meldet den Fall und nennt die IP-Adressen zum
Unterscheiden; gleiche Namen bei verschiedenen Kunden bleiben still.

Dazu die bis dahin fehlende Moeglichkeit, einen Host loszuwerden: Stilllegen
blendet ihn aus Listen, Zahlen, Suche und Warnungen aus und schliesst seine
offenen Warnungen, laesst Laufzeiten und Rechnungen aber unberuehrt.
Endgueltig loeschen geht nur ohne Laufzeiten - Buchhaltung wirft man nicht weg.

Kein automatisches Zusammenfuehren: Es muesste raten, welcher Eintrag welche
Rechnung erbt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 17:57:18 +02:00
florian.wilde f86a328b3c Merge branch 'phase/040-tags-sichtbar'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 17:43:55 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 b2664de62f feat(hosts): Schlagworte und Notizen sichtbar machen (#040)
Gleichnamige Hosts in verschiedenen Kundennetzen liessen sich in der Liste
nicht auseinanderhalten. Schlagworte und Notizen gab es zwar schon, aber nur
im Reiter "Notizen und Tags" - und damit nutzlos zum Unterscheiden.

Jetzt stehen die Schlagworte als anklickbare Abzeichen in der Liste und oben
im Host-Detail, es gibt einen Filter dafuer, eine Notiz zeigt ein
Zettel-Symbol mit dem Text beim Ueberfahren, und beides wird mitdurchsucht -
auch von der globalen Suche.

Bewusst kein zweites Feld "Kommentar": Das haette dieselbe Angabe an zwei
Orten gehalten.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 17:43:55 +02:00
florian.wilde dfb2118bac Merge branch 'phase/039-laufzeit-zugang'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 17:08:54 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 335fc47496 fix(ui): Zugang zur Laufzeit auf dem Telefon (#039)
Im Reiter Rechnungen der Host-Detailansicht war die Laufzeit nie verlinkt,
und in der Rechnungsliste ist diese Spalte erst ab 992 px sichtbar. Auf dem
Telefon fuehrte damit kein Weg zu den Rechnungsformularen.

Die Laufzeit ist jetzt ein Link und zugleich Ueberschrift der Karte; in der
Liste bleibt sie auf dem Telefon sichtbar und entfaellt nur zwischen 768 und
992 px. Dafuer braucht es eine eigene Klasse: Bootstraps d-*-Hilfsklassen
setzen display mit !important und ueberschreiben das Kartenlayout.

Nebenbefund: Auch dieser Reiter rechnete den Einkauf ohne Rabatt - dritte
Stelle nach #037 und #038.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 17:08:54 +02:00
florian.wilde e570d30019 Merge branch 'phase/038-klapplisten'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 17:01:43 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 c5293f5915 fix(ui): Ueberbreite auf dem Handy beseitigen (#038)
Beim Oeffnen der Warnungen und auf der Host-Detailansicht zoomte der Browser
die ganze Seite heraus. Ursache war jeweils ein Element breiter als das
Fenster: die 22 rem breite Klappliste, drei Tabellen ohne table-responsive
und eine 32-stellige Server-ID ohne Umbruch.

Klapplisten richten sich auf dem Telefon jetzt am Fenster aus statt am Knopf,
die Tabellen bekommen ihre Huelle, lange IDs duerfen umbrechen. Geprueft mit
einer neuen Aufnahme in Telefonbreite (--mobil).

Dabei ein eigener Fehler aus #037 aufgefallen: Die Laufzeit-Detailseite
rechnete weiter mit dem Listenpreis statt mit dem Betrag nach Rabatt - Marge
und Vorschlag fuer die Kundenrechnung waren um den Rabatt zu hoch.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 17:01:43 +02:00
florian.wilde c1177067e6 Merge branch 'phase/037-rabatt-position'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 16:42:12 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 e50fb30ab3 feat(rechnungen): Rabatt je Position, Reverse Charge, Ablauf-Regel (#037)
Eine echte Proxmox-Rechnung zeigt je Subscription-Key eine Zeile mit
Listenpreis und eine mit "Client Discount". Unser Modell hing den Rabatt an
die Rechnung - bei einer Sammelrechnung ueber zwei Hosts liesse er sich damit
keinem Host zuordnen, und die Marge je Host waere falsch. Schlimmer: Er wurde
nirgends abgezogen.

Jetzt haengt der Rabatt an der Position, der Rechnungsbetrag ist die Summe
nach Abzug, und Marge wie Summen rechnen mit dem tatsaechlich gezahlten
Betrag. Die Migration verteilt vorhandene Rabatte anteilig auf die Positionen
und rechnet die Summen neu - nichts geht verloren.

Dazu ein eigener Steuersatz fuer den Einkauf mit Vorgabe 0: Proxmox rechnet
gegenueber Unternehmen mit USt-IdNr. ueber Reverse Charge ab.

Neue zwoelfte Warnregel aus Florians Ablauf: Der Kunde hat bezahlt, die
Proxmox-Rechnung ist noch offen - der Moment, an dem man selbst zahlt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 16:42:12 +02:00
florian.wilde 97f6450f1f Merge branch 'phase/035-mobil-tabellen'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 16:20:20 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 ca2af0c2fc feat(ui): Tabellen als Karten auf dem Handy, Standort am Host (#035, #036)
Breite Tabellen (Kunden, Rechnungen, Ablauf-Kalender) werden unterhalb von
768 px zu Karten: jede Angabe mit ihrer Beschriftung, statt rechts
abgeschnitten zu sein. Kartenkoepfe brechen um, die Jahresbahn bekommt eine
schmalere Namensspalte und einen Hinweis aufs Wischen.

Standort am Host (#036): Das Formular sendete nur den Kunden, die Aktion las
aber auch standortId - jede Kundenzuweisung hat den Standort still geloescht.
Jetzt stehen Kunde und Standort in einem Formular, die Liste richtet sich nach
dem Kunden, und die Aktion prueft, dass der Standort zum Kunden gehoert.

Nebenbefund: Das Kontrollkaestchen fuer den Rechnungsstatus trug
pl-touch-target und wurde dadurch selbst zum 44 Pixel hohen leeren Kasten.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 16:20:20 +02:00
florian.wilde 9c873a4069 Merge branch 'phase/034-mobil'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 15:55:59 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 09bb98235b fix(ui): Seitenmenue auf dem Handy schliessbar machen (#034)
Das Markup stammt von AdminLTE, dessen JavaScript wir bewusst nicht
einbinden. Die Klasse sidebar-open liess sich damit setzen, aber nichts nahm
sie wieder weg: keine Flaeche zum Antippen, kein Schliessen beim Navigieren,
kein Escape. Auf dem Telefon blieb das Menue ueber dem Inhalt stehen.

Jetzt gibt es einen eigenen Zustand, auf den Kopfzeile und Menue gemeinsam
hoeren, eine abdunkelnde Flaeche dahinter, einen Schliessen-Knopf im Menuekopf
und das Schliessen beim Navigieren. Der Inhalt dahinter scrollt nicht mehr mit.

Ausserdem zeigt die Dashboard-Tabelle auf dem Telefon nur Host und Ablauf, den
Kunden klein darunter - vorher war rechts die Haelfte abgeschnitten.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 15:55:59 +02:00
florian.wilde 4bcf3daedd Merge branch 'phase/033-adresse-haerten'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 15:35:19 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 94d5edbc6c fix(adresse): Weiterleitungen nie aus der Lausch-Adresse bauen (#033, #032)
Abmelden fuehrte im Docker-Betrieb auf 0.0.0.0:3000 - eine Adresse, die kein
Browser aufrufen kann. Ursache war hausgemacht: ENV HOSTNAME=0.0.0.0 aus
#031 reparierte die Zustandspruefung und lenkte zugleich alle Weiterleitungen
aus Server Actions dorthin, weil Next sie serverseitig absolut macht. Vorher
stand dort der Containername - derselbe Fehler, nur unauffaelliger.

Neuer Helfer eigenerPfad() baut die Adresse aus Einstellung, APP_URL oder den
Kopfzeilen der Anfrage. Betroffen waren Abmelden, die Sitzungspruefung und das
Loeschen eines Kunden. Zusaetzlich uebergeht oeffentlicheBasis() eine als
Lausch-Adresse eingetragene APP_URL, statt sie zu uebernehmen.

Gegen einen Docker-Stapel geprueft: Mit APP_URL=http://0.0.0.0:3000 leitet die
Anwendung jetzt auf den tatsaechlich aufgerufenen Namen.

Dazu #032: Das ct-Skript setzt die Herkunft der App-Skripte selbst, und die
Speichervorgabe steht auf 4 GB.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 15:35:19 +02:00
florian.wilde 92210e9099 Merge branch 'phase/032-ct-basis'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 15:01:58 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 6dfa85381a fix(lxc): Herkunft der Skripte im ct-Skript festhalten
Ein per curl geladenes ct-Skript kann seine eigene Herkunft nicht ermitteln.
Das Geruest suchte install/proxledger-install.sh deshalb bei den
community-scripts auf GitHub und brach mit 404 ab, nachdem der Container
bereits angelegt war. Jetzt setzt das Skript COMMUNITY_SCRIPTS_URL selbst;
fuer Forks und andere Zweige bleibt es ueberschreibbar.

Ausserdem die Vorgabe fuer den Arbeitsspeicher auf 4 GB angehoben: next build
braucht waehrend der Installation deutlich mehr als 2 GB.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 15:01:58 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 11e514dd25 feat(deploy): Update und Sicherung fuer beide Installationsarten (#031)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
deploy/update.sh und deploy/backup.sh konnten nur Docker. Beide erkennen die
Installationsart jetzt selbst und beherrschen auch die Installation als
Dienst: npm ci, prisma migrate deploy, bauen, systemctl restart - und
pg_dump ueber DATABASE_URL fuer die Sicherung.

Beim Durchspielen gegen einen laufenden Stapel zwei Fehler gefunden:

1. Die Zustandspruefung des Web-Containers konnte nie gelingen. Next bindet
   im Standalone-Modus an die Adresse aus HOSTNAME, und Docker setzt dort
   den Containernamen - der Server lauschte nur auf der Container-IP. Der
   Dienst web blieb dauerhaft auf "health: starting". Behoben mit
   ENV HOSTNAME=0.0.0.0; geprueft wird jetzt ueber 127.0.0.1.
2. Eine fehlgeschlagene Sicherung hielt die Aktualisierung nicht auf. Jetzt
   bricht sie ab, bevor etwas veraendert wird, und nennt die Auswege.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 07:26:30 +02:00
florian.wilde 9f1eb189db Merge branch 'phase/031-aktualisierung'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-10-03 00:25:03 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 585173622d fix(deps): Next.js auf 16.3.8 wegen kritischer Meldung
Fuer Next.js 16.2.0 bis 16.3.5 wurde eine als kritisch eingestufte Luecke in
next/og gemeldet (RCE, GHSA-vcvr-r3jv-pc5j). ProxLedger nutzt next/og nicht
und war damit nicht angreifbar; vor einem Produktivgang gehoert die Fassung
trotzdem aktualisiert.

Ausserdem @simplewebauthn/server auf 14.0.3. Tests, Typen, Lint und Build
gruen, npm audit ohne Befund.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-03 00:25:03 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 9c6c6a1c35 docs: echte Repository-Adresse eintragen
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
README und Inbetriebnahme nannten Platzhalter, die community-scripts-Dateien
einen falschen Benutzerpfad (fw statt florian.wilde) - der Einzeiler haette
dort ins Leere gezeigt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-19 15:21:12 +02:00
florian.wilde 2195418867 Merge branch 'phase/030-netbird-proxy'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-09-19 10:56:05 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 ddca903687 docs(betrieb): netbird Reverse Proxy (Beta) aufnehmen (#030)
netbird bringt seit v0.65 einen eigenen Reverse Proxy mit, v0.72 ergaenzte
private Dienste. Damit entfaellt ein zusaetzlicher nginx: TLS-Terminierung
und Weiterleitung durchs Mesh, ohne offenen Port.

Wichtigster Hinweis in der Anleitung: Eine Anmeldehuerde vor dem Dienst
(SSO, Passwort, PIN) gilt auch fuer /api/agent. Die Agents weisen sich mit
eigenem Token aus und koennen sich nirgends anmelden - sie wuerden stumm ins
Leere melden. Zwei Auswege beschrieben: zwei Dienste oder ein privater
Dienst, der nur aus dem netbird-Netz erreichbar ist.

Beta-Einschraenkungen benannt: kein Rosenpass, selbst gehostet nur mit
Traefik (TLS-Passthrough).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-19 10:56:05 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 eaaabd8e75 docs(anleitung): drei Anmeldewege im Handbuch beschreiben (#028)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Das Kapitel nannte nur Passwort und OIDC; der Passkey-Weg fehlte. Bild der
Anmeldeseite aufgefrischt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-19 00:53:43 +02:00
florian.wilde 6317b731a2 Merge branch 'phase/029-betriebsdoku'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-09-19 00:51:16 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 b6fdd4f64a docs(betrieb): Einrichtung Schritt fuer Schritt dokumentieren (#029)
Vier Anleitungen unter docs/betrieb/: Inbetriebnahme in der richtigen
Reihenfolge, HTTPS mit nginx Proxy Manager sowie netbird als privates Netz,
OIDC mit authentik samt Fehlerbildern, und Sicherung einschliesslich
Zurueckspielen.

Beim Aufschreiben zwei Fehler gefunden, die nur hinter einem Reverse Proxy
auftreten: Die OIDC-Rueckkehradresse uebersah die im Dashboard eingetragene
Adresse, und beim Einloesen des Codes wurde die interne Adresse verwendet -
der Anbieter haette den Tausch abgelehnt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-19 00:51:16 +02:00
florian.wilde 2d886ac062 Merge branch 'phase/027-rollen'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-09-19 00:46:29 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 2f45e33e20 feat(auth): Rollen, Benutzerverwaltung und Passkeys (#027, #028)
Drei Rollen: Administrator, Techniker, Kunde. Jede der 28 Aktionen nennt das
Recht, das sie verlangt; die Rechte stehen an einer Stelle. Kundenkonten
haengen an genau einem Kunden und sehen nur dessen Hosts und Rechnungen -
ohne Einkaufspreise und Marge. Die Einschraenkung sitzt in den Abfragen
selbst, damit keine Seite vergessen kann, sie weiterzugeben; sechs Tests
pruefen das.

Dabei gefunden: Neu ueber OIDC angelegte Konten haetten die Vorgabe des
Datenmodells geerbt - ADMIN. Jetzt gibt es dafuer eine Einstellung mit der
Vorgabe Techniker.

Passkeys (#028) als gleichwertiger, passwortloser Anmeldeweg neben Passwort
und OIDC. Mehrere je Konto, Aufgabe in einem kurzlebigen Cookie, rpID aus der
oeffentlichen Adresse. Ohne HTTPS sagt die Seite es, statt still zu scheitern.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-19 00:46:29 +02:00
florian.wilde 7d8e5c9172 Merge branch 'phase/026-auslieferung'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-09-19 00:11:33 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 6c3729bae8 feat(deploy): Auslieferung als Docker-Stack und als Helper-Script (#026)
Docker: deploy/update.sh sichert, baut, migriert und prueft die
Erreichbarkeit; der Worker hat jetzt eine Zustandspruefung. Der ganze Stapel
wurde durchgespielt - bauen, starten, migrieren, anmelden, Agent-Skript
abrufen.

Dabei ein echter Fehler aufgefallen: Nach der Anmeldung zeigte die
Weiterleitung auf den internen Containernamen. Hinter einem Reverse Proxy
waere das eine tote Adresse gewesen. Weiterleitungen nehmen jetzt die
eingetragene Adresse, sonst APP_URL, sonst die Proxy-Kopfzeilen.

Dazu Skripte nach Art der Proxmox VE Helper-Scripts (Node und PostgreSQL
direkt im LXC, ohne Docker). Vorerst intern: Eine Einreichung setzt
oeffentlichen Quelltext voraus und laeuft ueber ProxmoxVED.

Ausserdem docs/roadmap.md: Bis 1.0.0 fehlt kein Code mehr, sondern
Erprobung.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-19 00:11:33 +02:00
florian.wilde ffc80a8fcf Merge branch 'phase/025-einstellungen'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-09-18 23:58:30 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 d416f3869a feat(einstellungen): Betriebswerte im Dashboard einstellbar (#025)
Vier Bereiche unter Einstellungen -> System: Adresse und Agent,
Kaufmaennisches, Sicherheit sowie Firma und Darstellung. Alles liegt als
eine JSON-Zeile in der Tabelle Einstellung; fehlende Felder bekommen ihren
Vorgabewert, eine kaputte Zeile legt den Betrieb nicht lahm.

Die Werte wirken auch wirklich: Die Dashboard-Adresse und der Melderhythmus
landen im ausgelieferten Einzeiler und im systemd-Timer (live geprueft),
der Steuersatz in neuen Rechnungspositionen, die Sitzungsdauer im Token,
die Firmenangaben im Kopf der PDF-Dateien.

Nebenbei geschlossen: die OIDC-Luecke aus #024. Erlaubte Domaenen und ein
Schalter gegen automatisch angelegte Konten. Dazu raeumt der Worker nachts
nach den eingestellten Fristen auf - der juengste Report je Host bleibt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-18 23:58:30 +02:00
florian.wilde 19b0751c16 Merge branch 'phase/024-owasp'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-09-18 23:45:35 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 7775b6211f feat(security): Haertung nach OWASP Top 10 (#024)
Drei echte Luecken gefunden und geschlossen:

1. Die 27 Server Actions verliessen sich allein auf proxy.ts. Jede prueft die
   Sitzung jetzt selbst und schlaegt gegen die Datenbank nach, ob das Konto
   noch gilt - damit lassen sich Sitzungen ueberhaupt erst widerrufen.
2. Der Anmelde-Endpunkt prueft die Herkunft des Formulars; vorher war
   Login-CSRF moeglich.
3. Content-Security-Policy mit Nonce je Anfrage und strict-dynamic.

Dazu: npm audit ist ohne Befund (mysql2 und deepmerge-ts per overrides
angehoben statt Prisma zurueckzustufen), eine Benutzerverwaltung fuer die
Kommandozeile und docs/sicherheit.md mit allem, was bewusst offen bleibt -
keine Rollen, keine Zwei-Faktor-Anmeldung.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-18 23:45:35 +02:00
florian.wilde 94f1eb4e6f Merge branch 'phase/023-feldtest-pbs'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-09-18 23:27:02 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 1bfd549838 fix(agent): PBS-Ausgaben richtig auswerten (#023)
Feldtest auf einem echten Proxmox Backup Server 4.2: `proxmox-backup-manager
subscription get` gibt eine Rahmentabelle aus, keine "feld: wert"-Zeilen. Der
Agent hat dort bisher nichts gelesen - nicht einmal die Server-ID. PBS kann
(anders als PVE) `--output-format json`; das wird jetzt genutzt, die Tabelle
dient als Rueckfall. Die Testfaelle stammen ab sofort vom echten Host, der
bisherige PBS-Testfall war erfunden und hat den Fehler verdeckt.

Ausserdem: die PBS-Version enthielt die laufende Fassung doppelt, und die
Versionspruefung meldete "neue Version" auch bei aelteren Fassungen.

Installation, Report, Warnungen und Uninstall wurden auf dem Host vollstaendig
durchgespielt - damit ist auch der letzte offene Punkt aus #018 erledigt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-18 23:27:02 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 52466eee3f docs(feldtest): Feldtest fuer PBS und PMG als #023 festhalten
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
PBS-Hosts stehen spaeter zur Verfuegung, allerdings nur unlizenziert; fuer
PMG gibt es derzeit keinen Host. Der heutige PBS-Testfall im Testlauf ist
erfunden (JSON) und gehoert gegen echte Ausgaben geprueft - bei PVE war
genau diese Annahme falsch.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-18 18:45:36 +02:00
florian.wilde 2e79dfb111 Merge branch 'phase/018-feldtest'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-09-18 18:05:13 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 7728fcb565 feat(cluster): Cluster-Knoten ohne Agent erkennen (#022, #018)
Feldtest auf zwei echten Proxmox-VE-9.2-Hosts (#018): Installation, Timer,
Zwischenspeicher und Nachsenden laufen wie vorgesehen. `pvesubscription get`
kennt kein JSON, ohne Subscription fehlen fast alle Felder, `pveversion`
enthaelt den Kernel doppelt - alles im Agent beruecksichtigt.

Dabei zeigte sich: in Proxmox hat jeder Knoten eine eigene Subscription.
Der Agent meldet darum die Cluster-Mitglieder aus `pvecm nodes`, und eine
elfte Warnregel meldet Knoten, von denen sich kein Agent meldet (#022).

Ausserdem behoben: die Bilder des Handbuchs zeigten allesamt die
Anmeldeseite, weil Firefox eine selbst erzeugte Cookie-Datei stillschweigend
verwirft. Das Skript nutzt jetzt einen lokalen Vermittler und bricht ab,
wenn alle Aufnahmen gleich gross sind.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-18 18:05:08 +02:00
florian.wilde dc685980d8 Merge branch 'phase/021-geheimnisse'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-09-17 23:50:46 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 db3d38aa3c feat(security): Zugangsdaten verschluesselt speichern (#021)
AES-256-GCM mit Schluessel aus APP_SECRET fuer SMTP-Passwort und
Webhook-Geheimnis. Bestehende Klartextwerte werden weiter gelesen und beim
naechsten Speichern umgeschluesselt. 156 Tests.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-17 23:50:46 +02:00
florian.wilde d2ebc4e096 Merge branch 'phase/019-ci'
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
2026-09-17 23:47:38 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 0d16dfd379 ci: Pruefung bei jedem Push und Konsistenzpruefung der Doku (#019)
Gitea-Actions-Workflow mit Lint, Typen, Tests gegen PostgreSQL, Build,
ShellCheck und einem Skript, das Version, Issue-Uebersicht und Handbuch-Bilder
abgleicht.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-17 23:47:38 +02:00
florian.wilde af38a4efce Merge branch 'phase/017-favicons' 2026-09-17 23:46:21 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5 9c0cefcfe8 feat(ui): Symbole fuer Tab, Startbildschirm und Manifest (#017)
npm run icons erzeugt SVG, ICO und PNG aus den Vorlagen in assets/. Fuer kleine
Groessen kommen die vereinfachten Fassungen zum Einsatz.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-17 23:46:21 +02:00
206 changed files with 10102 additions and 779 deletions
+5 -1
View File
@@ -24,7 +24,8 @@ OIDC_CLIENT_ID=""
OIDC_CLIENT_SECRET=""
OIDC_NAME="authentik"
# Öffentlich erreichbare Adresse des Dashboards (für install.sh und E-Mails)
# Öffentlich erreichbare Adresse des Dashboards (für install.sh und E-Mails).
# Lässt sich später unter Einstellungen → System überschreiben.
APP_URL="http://localhost:3000"
# Zeitplan des Workers (Standard: stündlich zur vollen Stunde)
@@ -33,6 +34,9 @@ WORKER_CRON="0 * * * *"
# Zeitplan der Zusammenfassung (Standard: täglich 07:00 Uhr)
ZUSAMMENFASSUNG_CRON="0 7 * * *"
# Zeitplan fürs Aufräumen alter Reports und Protokolleinträge (Fristen: Einstellungen → System)
AUFRAEUM_CRON="30 3 * * *"
# Ablage für hochgeladene Rechnungs-PDFs
UPLOAD_DIR="./data/uploads"
+75
View File
@@ -0,0 +1,75 @@
# Prüft jeden Push und jede Pull-Request-Änderung.
# Läuft mit Gitea Actions (act_runner); die Syntax entspricht GitHub Actions.
name: Prüfung
on:
push:
branches: [main, "phase/**"]
pull_request:
branches: [main]
jobs:
pruefung:
runs-on: ubuntu-latest
services:
postgres:
image: postgres:17-alpine
env:
POSTGRES_USER: proxledger
POSTGRES_PASSWORD: proxledger
POSTGRES_DB: proxledger_test
options: >-
--health-cmd "pg_isready -U proxledger"
--health-interval 5s
--health-timeout 5s
--health-retries 10
ports:
- 5432:5432
env:
DATABASE_URL: postgresql://proxledger:proxledger@localhost:5432/proxledger_test?schema=public
TEST_DATABASE_URL: postgresql://proxledger:proxledger@localhost:5432/proxledger_test?schema=public
APP_SECRET: ci-geheimnis-mit-mindestens-32-zeichen-laenge
APP_URL: http://localhost:3000
steps:
- name: Quelltext holen
uses: actions/checkout@v4
- name: Node einrichten
uses: actions/setup-node@v4
with:
node-version: 24
cache: npm
- name: Abhängigkeiten installieren
run: npm ci
- name: Prisma-Client erzeugen
run: npx prisma generate
- name: Code-Stil prüfen
run: npm run lint
- name: Typen prüfen
run: npm run typecheck
- name: Tests
run: npm test
- name: Anwendung bauen
run: npm run build
- name: Worker bauen
run: npm run build:worker
- name: Agent-Skripte prüfen
run: |
sudo apt-get update -qq
sudo apt-get install -y -qq shellcheck
shellcheck --severity=warning agent/*.sh deploy/*.sh
- name: Dokumentation und Versionen prüfen
run: npm run pruefe:doku
+235
View File
@@ -17,6 +17,241 @@ und dieses Projekt folgt [Semantic Versioning](https://semver.org/lang/de/).
### Sicherheit
## [0.27.0] – 2026-10-10
### Hinzugefügt
- `deploy/restore.sh`: spielt Datenbank **und** hochgeladene PDFs aus einer Sicherung zurück, startet die Dienste und prüft die Erreichbarkeit (#045)
### Behoben
- **Sicherungen ließen sich nur in eine leere Datenbank zurückspielen** – im Ernstfall also gerade nicht. `pg_dump` läuft jetzt mit `--clean --if-exists` (#045)
- Für die hochgeladenen PDFs gab es keinen beschriebenen Weg zurück (#045)
### Dokumentation
- `docs/betrieb/sicherung.md` beschreibt den **geprobten** Ablauf: Daten zerstört, zurückgespielt, geprüft (#045)
## [0.26.1] – 2026-10-10
### Sicherheit
- `sharp` auf 0.35.5 angehoben: Für ältere Fassungen wurde eine als hoch eingestufte Lücke in der mitgelieferten librsvg gemeldet (CVE-2026-96889). ProxLedger nutzt `sharp` nur beim Erzeugen der Symbole, nicht zur Laufzeit – die Fassung gehört trotzdem aktualisiert
- `source-map-js` über `overrides` auf 1.2.2 angehoben (Denial of Service, kam über postcss und vite mit)
- Next.js auf 16.4.0
## [0.26.0] – 2026-10-04
### Hinzugefügt
- Kennzeichen **Eigenbedarf** am Kunden: für eigene Hosts entfallen Kundenrechnung, die zugehörigen Warnungen, die Aufgabe „Kundenrechnung erstellen“ und die Marge – die Proxmox-Rechnung wird weiterhin geführt (#044)
## [0.25.0] – 2026-10-03
### Hinzugefügt
- **Laufzeit von Hand anlegen** – für Hosts, die (noch) kein Ablaufdatum melden, und für Nachträge (#043)
- **Laufzeit bearbeiten**: Key, Beginn, Ende und Notiz lassen sich nachträglich ändern (#043)
- **Laufzeiten zusammenführen**, wenn neben einer erfassten Laufzeit ein Vorschlag mit abweichendem Datum steht; die Rechnungen wandern mit (#043)
- Kundenansicht: Laufzeit und Host verlinkt, dazu Marge und Rabatt je Zeile (#043)
## [0.24.1] – 2026-10-03
### Behoben
- **Cluster mit QDevice meldeten falsche Knotennamen** (`A,V,NMW`, `NR`) und das QDevice als zusätzlichen Knoten: `pvecm nodes` hat dann eine Spalte mehr. Die Namensspalte wird jetzt aus der Kopfzeile bestimmt (#042)
- Agent-Version 0.2.2
## [0.24.0] – 2026-10-03
### Hinzugefügt
- Dreizehnte Warnregel: Mehrere Hosts desselben Kunden tragen denselben Namen – mit IP-Adressen zum Unterscheiden (#041)
- Hosts lassen sich **stilllegen**: Sie verschwinden aus Listen, Zahlen, Suche und Warnungen, ihre Laufzeiten und Rechnungen bleiben erhalten (#041)
- Endgültiges Löschen für Hosts, an denen keine Laufzeit hängt (#041)
- Schalter „stillgelegte Hosts zeigen“ in der Host-Liste (#041)
## [0.23.0] – 2026-10-03
### Hinzugefügt
- Schlagworte stehen jetzt in der Host-Liste und oben im Host-Detail; ein Klick darauf filtert die Liste (#040)
- Filter „Alle Schlagworte“ in der Host-Liste (#040)
- Eine vorhandene Notiz zeigt ein Zettel-Symbol in der Liste; der Text erscheint beim Überfahren und steht oben im Host-Detail (#040)
- Suche und globale Suche finden Hosts auch über Schlagwort und Notiztext (#040)
## [0.22.2] – 2026-10-03
### Behoben
- **Auf dem Telefon führte kein Weg zu den Rechnungsformularen**: Im Reiter *Rechnungen* der Host-Detailansicht war die Laufzeit nicht verlinkt, und in der Rechnungsliste ist diese Spalte erst ab 992 px sichtbar (#039)
- Der Reiter *Rechnungen* rechnete den Einkauf noch ohne Rabatt (#039)
### Geändert
- Der Reiter *Rechnungen* nutzt auf dem Telefon das Kartenlayout (#039)
## [0.22.1] – 2026-10-03
### Behoben
- **Die ganze Seite wurde auf dem Telefon herausgezoomt**, sobald die Warnungen geöffnet wurden oder eine Host-Detailansicht eine lange Server-ID enthielt. Ursache war jeweils ein Element breiter als das Fenster (#038)
- Die Laufzeit-Detailseite rechnete noch mit dem Listenpreis statt mit dem Betrag nach Rabatt – Marge und der Vorschlag für die Kundenrechnung waren um den Rabatt zu hoch (#037)
### Hinzugefügt
- `npm run screenshots -- --mobil name=/pfad` für gezielte Aufnahmen in Telefonbreite (#038)
## [0.22.0] – 2026-10-03
### Geändert
- **Der Rabatt gehört jetzt zur Rechnungsposition statt zur Rechnung** – so, wie Proxmox abrechnet: je Subscription-Key eine Zeile mit Listenpreis und eine mit „Client Discount“. Nur so bleibt er bei einer Sammelrechnung dem richtigen Host zugeordnet (#037)
- Der Rechnungsbetrag ist die Summe der Positionen nach Abzug ihrer Rabatte; Marge und Summen rechnen mit dem tatsächlich gezahlten Betrag (#037)
- Eigener Steuersatz für den Einkauf, Vorgabe 0 % wegen Reverse Charge (#037)
- Das Betragsfeld heißt „Listenpreis netto“ und zeigt beim Tippen, womit gerechnet wird (#037)
### Hinzugefügt
- Zwölfte Warnregel `kunde-bezahlt-einkauf-offen`: Der Kunde hat bezahlt, die Proxmox-Rechnung ist noch offen – der Moment, an dem man selbst zahlt (#037)
### Behoben
- Der Rabatt wurde bisher **nirgends abgezogen**, weder in der Summe noch in der Marge (#037)
## [0.21.0] – 2026-10-03
### Hinzugefügt
- Standort eines Hosts lässt sich in der Detailansicht setzen; die Auswahl richtet sich nach dem gewählten Kunden (#036)
- Breite Tabellen werden auf dem Telefon zu Karten: jede Angabe mit ihrer Beschriftung, statt rechts abgeschnitten zu sein (#035)
### Behoben
- **Jede Kundenzuweisung löschte den Standort des Hosts**, weil das Formular ihn nicht mitsendete, die Aktion ihn aber las (#036)
- Ein Standort, der zu einem anderen Kunden gehört, wird nicht mehr gespeichert (#036)
- Kartenköpfe mit Knöpfen liefen auf dem Telefon über den Rand (#035)
- Das Kontrollkästchen für den Rechnungsstatus wurde auf dem Telefon zum 44 Pixel hohen leeren Kasten (#035)
## [0.20.2] – 2026-10-03
### Behoben
- **Das Seitenmenü ließ sich auf dem Handy nicht schließen.** Es gab weder eine Fläche zum Antippen noch ein Schließen beim Navigieren – das Markup stammt von AdminLTE, dessen JavaScript wir bewusst nicht einbinden (#034)
- Die Dashboard-Tabelle war auf dem Telefon rechts abgeschnitten; sie zeigt dort jetzt Host und Ablauf, den Kunden klein darunter (#034)
### Hinzugefügt
- Schließen-Knopf im Menükopf, Schließen per Escape, und der Inhalt hinter dem offenen Menü scrollt nicht mehr mit (#034)
## [0.20.1] – 2026-10-03
### Behoben
- **Abmelden führte auf `0.0.0.0:3000`** und damit ins Leere. Next.js macht Weiterleitungen aus Server Actions serverseitig absolut und nahm dafür die Lausch-Adresse des Servers. Betroffen waren Abmelden, die Sitzungsprüfung und das Löschen eines Kunden (#033)
- Eine als Lausch-Adresse eingetragene `APP_URL` (`0.0.0.0`, `::`) wird jetzt übergangen statt übernommen (#033)
- Die LXC-Installation brach mit *404 – Could not fetch install/proxledger-install.sh* ab: Ein per curl geladenes ct-Skript kennt seine Herkunft nicht und suchte bei den community-scripts (#032)
### Geändert
- Vorgabe für den Arbeitsspeicher des LXC von 2 auf 4 GB – `next build` scheitert sonst während der Installation am Speicher (#032)
## [0.20.0] – 2026-10-03
### Hinzugefügt
- `deploy/update.sh` und `deploy/backup.sh` erkennen die Installationsart selbst und beherrschen jetzt auch die Installation als Dienst (Node und PostgreSQL direkt im Container) – nicht mehr nur Docker (#031)
- Eine fehlgeschlagene Sicherung bricht die Aktualisierung ab, bevor etwas verändert wird (#031)
### Behoben
- Die Zustandsprüfung des Web-Containers konnte nie gelingen: Next bindet im Standalone-Modus an die Adresse aus `HOSTNAME`, und Docker setzt dort den Containernamen – der Server lauschte nur auf der Container-IP. `web` blieb dauerhaft auf „health: starting“ (#031)
## [0.19.2] – 2026-10-03
### Sicherheit
- Next.js auf 16.3.8 angehoben. Für 16.2.0 bis 16.3.5 wurde eine als **kritisch** eingestufte Lücke in `next/og` gemeldet (Remote Code Execution, GHSA-vcvr-r3jv-pc5j). ProxLedger nutzt `next/og` nicht, war also nicht angreifbar – die Fassung gehört trotzdem aktualisiert, bevor etwas produktiv läuft
- `@simplewebauthn/server` auf 14.0.3
## [0.19.1] – 2026-09-19
### Hinzugefügt
- Anleitung für den netbird Reverse Proxy (Beta): Dienst anlegen, Zertifikat, private Dienste – samt Warnung, dass eine Anmeldehürde vor dem Dienst auch die Agents aussperrt (#030)
## [0.19.0] – 2026-09-19
### Hinzugefügt
- `docs/betrieb/`: Inbetriebnahme, Reverse Proxy (nginx Proxy Manager und netbird), OIDC mit authentik und Sicherung – jeweils Schritt für Schritt (#029)
### Behoben
- Die OIDC-Rückkehradresse berücksichtigte die im Dashboard eingetragene Adresse nicht, sondern nur `APP_URL` (#029)
- Beim Einlösen des OIDC-Codes wurde hinter einem Reverse Proxy die interne Adresse verwendet; der Tausch wäre am Anbieter gescheitert (#029)
## [0.18.0] – 2026-09-19
### Hinzugefügt
- Drei Rollen: Administrator, Techniker und Kunde. Kundenkonten sehen nur die eigenen Hosts und Rechnungen – ohne Einkaufspreise und Marge – und dürfen Notizen schreiben sowie Warnungen quittieren (#027)
- Benutzerverwaltung unter *Einstellungen → Benutzer*: anlegen, Rolle ändern, sperren, Passwort setzen, löschen (#027)
- Anmeldung mit Passkeys (WebAuthn), gleichwertig neben Passwort und OIDC; eigene Seite *Meine Passkeys* (#028)
- Einstellung, welche Rolle automatisch angelegte OIDC-Konten bekommen (#027)
### Behoben
- Neu über OIDC angelegte Konten hätten die Vorgabe des Datenmodells geerbt und wären Administratoren geworden; Vorgabe ist jetzt *Techniker* (#027)
- Das Screenshot-Skript meldete sich mit einem erfundenen Konto an – seit der Sitzungsprüfung gegen die Datenbank landete es auf der Anmeldeseite (#027)
## [0.17.0] – 2026-09-19
### Hinzugefügt
- `deploy/update.sh`: sichert, baut neu, migriert und prüft, ob das Dashboard wieder antwortet (#026)
- Installationsskripte nach Art der Proxmox VE Helper-Scripts unter `deploy/community-scripts/` – Container mit Node und PostgreSQL, ohne Docker (#026)
- `docs/roadmap.md`: was bis 1.0.0 fehlt und was danach lohnt (#026)
- Zustandsprüfung für den Worker im Docker-Stack (#026)
### Behoben
- Nach der Anmeldung führte die Weiterleitung im Container auf den internen Containernamen (`http://<container-id>:3000`) statt auf die erreichbare Adresse – hinter einem Reverse Proxy landete man damit im Nichts. Beim Prüfen des Docker-Stapels aufgefallen (#026)
### Geändert
- README auf den tatsächlichen Stand gebracht: Der Feldtest ist erledigt, der Hinweis „noch nicht erprobt“ war überholt (#026)
## [0.16.0] – 2026-09-18
### Hinzugefügt
- *Einstellungen → System*: Dashboard-Adresse, Melderhythmus und Selbstaktualisierung der Agents, kaufmännische Vorgaben, Sicherheitsgrenzen, Firmenangaben und Zeitzone (#025)
- Die Dashboard-Adresse und der Melderhythmus landen im ausgelieferten Installations-Einzeiler und im systemd-Timer (#025)
- OIDC lässt sich auf bestimmte E-Mail-Domänen begrenzen; das automatische Anlegen unbekannter Konten ist abschaltbar (#025)
- Nächtliches Aufräumen nach einstellbaren Aufbewahrungsfristen für Reports und Protokoll – der jüngste Report jedes Hosts bleibt erhalten (#025)
- Firmenangaben erscheinen im Kopf der PDF-Ausgaben (#025)
### Geändert
- Steuersatz, Zahlungsziel und Aufschlag kommen aus den Einstellungen statt aus fest eingetragenen 19 % (#025)
## [0.15.0] – 2026-09-18
### Hinzugefügt
- `docs/sicherheit.md`: Zuordnung aller Maßnahmen zu den OWASP Top 10, samt der Punkte, die bewusst offen bleiben (#024)
- Content-Security-Policy mit frischem Nonce je Anfrage (#024)
- Sitzungen lassen sich widerrufen: gesperrtes Konto oder neues Passwort beendet laufende Sitzungen sofort (#024)
- Benutzerverwaltung auf der Kommandozeile: `npm run benutzer -- liste|sperren|entsperren|passwort` (#024)
### Behoben
- Server Actions verließen sich allein auf den Schutz in `proxy.ts`; jede der 27 Aktionen prüft die Sitzung jetzt selbst (#024)
- Die Anmeldung prüfte die Herkunft des Formulars nicht – damit war Login-CSRF möglich (#024)
- `npm audit` meldete vier hohe Schwachstellen in Beiwerk von Prisma (`mysql2`, `deepmerge-ts`); über `overrides` angehoben, jetzt ohne Befund (#024)
## [0.14.1] – 2026-09-18
### Behoben
- Auf Proxmox Backup Server las der Agent **keine einzige Angabe** aus: `proxmox-backup-manager subscription get` gibt eine Rahmentabelle aus, keine `feld: wert`-Zeilen. Jetzt wird für PBS `--output-format json` genutzt, und die Tabelle wird als Rückfall ausgewertet (#023)
- Die PBS-Version enthielt die laufende Fassung ein zweites Mal (#023)
- Der Agent meldete eine „neue Version“, auch wenn die installierte neuer war als die des Dashboards (#023)
### Geändert
- Agent-Version 0.2.1; die Tests prüfen die Versionsangabe jetzt gegen die Konstante des Dashboards statt gegen eine abgeschriebene Zahl (#023)
## [0.14.0] – 2026-09-18
### Hinzugefügt
- Der Agent meldet die Mitglieder seines Proxmox-Clusters; das Dashboard warnt bei Knoten ohne eigenen Agent (#022)
- Host-Detail zeigt alle Cluster-Knoten mit Zustand „meldet sich“ oder „kein Agent“ (#022)
- Wartezeiten zwischen Sendeversuchen über `PROXLEDGER_WARTEZEITEN` einstellbar, damit sich der Zwischenspeicher testen lässt (#018)
### Behoben
- Die Produktversion enthielt bei Proxmox VE den Kernel ein zweites Mal (#018)
- Die Bilder des Handbuchs zeigten allesamt die Anmeldeseite: Firefox verwirft fremd erzeugte Cookie-Dateien stillschweigend. Das Skript nutzt jetzt einen lokalen Vermittler, der die Sitzung mitschickt, und bricht ab, wenn alle Aufnahmen gleich groß sind (#016)
## [0.13.1] – 2026-09-17
### Sicherheit
- SMTP-Passwort und Webhook-Geheimnis werden verschlüsselt in der Datenbank abgelegt (AES-256-GCM, Schlüssel aus `APP_SECRET`); eine Sicherung gibt sie damit nicht mehr im Klartext preis (#021)
- Werte aus der Zeit davor werden weiterhin gelesen und beim nächsten Speichern umgeschlüsselt (#021)
## [0.13.0] – 2026-09-17
### Hinzugefügt
- Prüfung bei jedem Push über Gitea Actions: Lint, Typen, Tests gegen PostgreSQL, Build, ShellCheck und Dokumentationsprüfung (#019)
- `npm run pruefe:doku` vergleicht Version, Issue-Übersicht und Handbuch-Bilder auf Konsistenz (#019)
## [0.12.1] – 2026-09-17
### Hinzugefügt
- Symbole für Browser-Tab (SVG und ICO), iOS-Startbildschirm und Web-Manifest, erzeugt mit `npm run icons` aus den SVG-Vorlagen in `assets/` (#017)
## [0.12.0] – 2026-09-17
### Hinzugefügt
+114 -3
View File
@@ -2,7 +2,7 @@
## Zeitübersicht
**Gesamt:** 7 h 08 min
**Gesamt:** 25 h 28 min
| Issue | Zeit |
|---|---|
@@ -23,6 +23,34 @@
| #014 Deployment | 0 h 40 min |
| #015 Feinschliff | 0 h 35 min |
| #016 Handbuch | 0 h 30 min |
| #017 Favicons | 0 h 15 min |
| #019 CI-Pipeline | 0 h 20 min |
| #021 Geheimnisse verschlüsseln | 0 h 20 min |
| #018 Feldtest auf echten Hosts | 0 h 40 min |
| #022 Cluster-Abgleich | 0 h 25 min |
| #023 Feldtest PBS | 0 h 35 min |
| #024 OWASP-Härtung | 0 h 45 min |
| #025 Einstellungen | 1 h 10 min |
| #026 Auslieferung | 0 h 40 min |
| #027 Rollen und Benutzerverwaltung | 1 h 20 min |
| #028 Passkeys | 0 h 45 min |
| #029 Einrichtungsdokumentation | 0 h 40 min |
| #030 netbird Reverse Proxy | 0 h 20 min |
| #031 Update für beide Varianten | 0 h 45 min |
| #032 LXC-Installation korrigiert | 0 h 20 min |
| #033 Weiterleitung auf Lausch-Adresse | 0 h 30 min |
| #034 Bedienung auf dem Handy | 0 h 40 min |
| #035 Tabellen als Karten | 0 h 50 min |
| #036 Standort am Host | 0 h 30 min |
| #037 Rabatt je Position | 0 h 55 min |
| #038 Überbreite auf dem Handy | 0 h 40 min |
| #039 Zugang zur Laufzeit | 0 h 30 min |
| #040 Schlagworte sichtbar | 0 h 40 min |
| #041 Doppelte Hosts | 0 h 50 min |
| #042 QDevice im Cluster | 0 h 20 min |
| #043 Laufzeiten bearbeiten | 1 h 05 min |
| #044 Eigenbedarf | 0 h 40 min |
| #045 Wiederherstellung geprobt | 0 h 50 min |
| Meilenstein | Zeit |
|---|---|
@@ -45,7 +73,7 @@
## 2026-09-17 · Sitzung 1 · 19:36–laufend
**Issue:** #001–#007 (Meilensteine v0.1.0 bis v0.4.0)
**Version:** 0.12.0
**Version:** 0.27.0
### Erledigt
- Auftrag gelesen, Rückfragen gestellt
@@ -88,6 +116,9 @@
- Als v0.11.0 veröffentlicht statt 1.0.0: Feldtest, Handbuch, Favicons, CI und Verschlüsselung der Zugangsdaten stehen noch aus
- 0.11.1: Anmeldefehler behoben (Secure-Cookie über http)
- #016 abgeschlossen: Handbuch mit elf Kapiteln und 16 Bildern, dazu `npm run screenshots` zum Auffrischen
- #017 abgeschlossen: Symbole für Tab, Startbildschirm und Manifest, erzeugt mit `npm run icons` aus SVG-Vorlagen
- #019 abgeschlossen: Gitea-Actions-Workflow mit Lint, Typen, Tests, Build, ShellCheck und Doku-Prüfung
- #021 abgeschlossen: SMTP-Passwort und Webhook-Geheimnis liegen verschlüsselt in der Datenbank (AES-256-GCM, Schlüssel aus APP_SECRET)
### Entscheidungen
- **Warnungen sammelweise anlegen:** Einzelne Upserts kosteten bei 737 neuen Warnungen 3,8 s; mit `createMany` sind es 0,3 s.
@@ -121,6 +152,86 @@
- Der Agent wurde noch auf keinem echten Proxmox-Host installiert; die Tests arbeiten mit nachgebauten Befehlen.
- Offen: Rolle „readonly“ zusätzlich zu Admin? (vorläufig vorgesehen)
- #018 abgeschlossen: Feldtest auf zwei echten PVE-9.2-Hosts (einer mit, einer ohne Subscription, einer im Cluster); Installation, Timer, Zwischenspeicher und Nachsenden geprüft
- #022 abgeschlossen: Cluster-Abgleich – jeder Agent meldet die Mitglieder, das Dashboard warnt bei Knoten ohne Agent
- **Fehler im eigenen Werkzeug gefunden:** Alle Handbuch-Bilder waren in Wahrheit die Anmeldeseite. Firefox verwirft eine selbst angelegte Cookie-Datei stillschweigend. Jetzt läuft ein lokaler Vermittler mit, und das Skript bricht ab, wenn alle Aufnahmen gleich groß sind.
- Feldtest auf einem echten Proxmox Backup Server (#023): der Agent hätte dort **nichts** gelesen – PBS gibt eine Rahmentabelle aus, kein `feld: wert`. Behoben, mit den echten Ausgaben als Testfälle
- Der erfundene PBS-Testfall hatte den Fehler verdeckt. Lehre: ausgedachte Testdaten bestätigen nur die eigene Annahme
- Uninstall zum ersten Mal auf einem echten Host geprüft – restlos sauber, damit ist #018 vollständig
- Durchsicht nach OWASP (#024): drei echte Lücken gefunden – Server Actions ohne eigene Zugriffsprüfung, Login-CSRF und fehlende CSP. Alle behoben und mit Tests abgesichert
- Erkenntnis: Der Schutz lag vollständig in einer einzigen Schicht (`proxy.ts`). Das fällt erst auf, wenn man die Endpunkte einzeln betrachtet statt die Oberfläche
- Einstellungen im Dashboard (#025): vier Bereiche, alle Werte wirken auch wirklich – der Melderhythmus zum Beispiel bis in den erzeugten systemd-Timer hinein, live geprüft
- Dabei die OIDC-Lücke aus #024 geschlossen: Domänenliste und Schalter gegen automatisch angelegte Konten
- Bewusst nicht gebaut: „stumm nach X Tagen“ (steht schon bei den Warnregeln) und die Währung in der Browseransicht
- Auslieferung finalisiert (#026): Docker-Weg mit Update-Skript, dazu Skripte nach Art der Helper-Scripts für einen LXC ohne Docker
- Recherche dazu: Das Gerüst der community-scripts liegt inzwischen in einem eigenen Repository, und neue Skripte gehören zuerst nach ProxmoxVED. Eine Einreichung setzt öffentlichen Quelltext voraus – deshalb vorerst intern
- Roadmap geschrieben: Bis 1.0.0 fehlt kein Code mehr, sondern Erprobung (PMG, PBS mit Lizenz, ein Monat Dauerbetrieb, einmal eine Sicherung zurückspielen)
- Rollen und Benutzerverwaltung (#027): Die Einschränkung sitzt in den Abfragen selbst, damit keine Seite vergessen kann, sie weiterzugeben. Sechs Tests prüfen, dass ein Kundenkonto weder fremde Hosts noch Einkaufspreise sieht
- Dabei aufgefallen: Neu angelegte OIDC-Konten hätten die Modellvorgabe ADMIN geerbt – behoben, mit eigener Einstellung und Test
- Passkeys (#028): passwortlos, mehrere je Konto, Aufgabe in einem kurzlebigen Cookie. Nur über HTTPS nutzbar – die Seite sagt es, statt still zu scheitern
- Einrichtungsdokumentation (#029): Beim Aufschreiben des OIDC-Wegs fielen zwei Fehler auf, die nur hinter einem Reverse Proxy auftreten – Rückkehradresse und Code-Einlösung nahmen die interne Adresse. Beides behoben
- Erkenntnis: Eine Anleitung Schritt für Schritt aufzuschreiben findet Fehler, die kein Test findet, weil sie nur in einer bestimmten Betriebsform auftreten
- netbird Reverse Proxy (#030) in die Anleitung aufgenommen – Florians Hinweis, dass die Beta gut läuft. Beim Durchgehen der Möglichkeiten fiel der Fallstrick auf: Eine Anmeldehürde vor dem Dienst trifft auch `/api/agent` und legt alle Agents still
### 03.10.2026 – Prüfung vor dem Einsatz
- `npm audit` vor der Freigabe erneut laufen lassen: In den zwei Wochen seit dem letzten Stand kam eine kritische Meldung zu Next.js dazu (RCE in `next/og`). Wir nutzen `next/og` nicht, waren also nicht angreifbar – angehoben auf 16.3.8, Tests und Build grün
- Lehre für den Betrieb: Vor jedem Produktivgang und danach regelmäßig `npm audit` prüfen, nicht nur bei Änderungen am Code
- Update- und Sicherungsskript für beide Installationsarten (#031). Beim Durchspielen zwei Fehler gefunden: Die Zustandsprüfung des Web-Containers konnte nie gelingen (Next bindet an `HOSTNAME`, Docker setzt dort den Containernamen), und eine fehlgeschlagene Sicherung hielt die Aktualisierung nicht auf
- Lehre: Ein Skript, das nie unter echten Bedingungen gelaufen ist, ist eine Behauptung. Erst der Durchlauf gegen einen laufenden Stapel hat beide Fehler gezeigt
- Erster echter Einsatz durch Florian – und prompt zwei Fehler, die kein Test gezeigt hatte (#032, #033)
- #033 war hausgemacht: Mein `HOSTNAME=0.0.0.0` aus #031 hat den Healthcheck repariert und dafür alle Weiterleitungen aus Server Actions auf `0.0.0.0` gelenkt. Vorher stand dort der Containername – derselbe Fehler, nur unauffälliger
- Lehre: Weiterleitungen gehören aus der konfigurierten Adresse gebaut, nie aus dem, was der Server über sich selbst weiß
- Mobile Bedienung (#034): Das Menü ließ sich auf dem Telefon nicht schließen – AdminLTE-Markup ohne AdminLTE-JavaScript. Eigener Zustand, abdunkelnde Fläche, Schließen beim Navigieren und mit Escape
- Lehre: Die Mobilansicht war mit Screenshots geprüft, nicht mit den Fingern. Ein Bild zeigt nicht, dass etwas nicht wieder weggeht
- Breite Tabellen werden auf dem Telefon zu Karten (#035); dabei fiel auf, dass `pl-touch-target` am Kontrollkästchen selbst saß und es zum leeren Kasten aufblies
- Standort am Host (#036): Die Meldung lautete „kann man nicht einstellen“ – tatsächlich löschte jede Kundenzuweisung den vorhandenen Standort, weil das Formular ihn nicht mitsendete und die Aktion ihn trotzdem las
- Beide Fehler kamen aus dem echten Einsatz, nicht aus den Tests. Das bleibt die ergiebigste Quelle
- Eine echte Proxmox-Rechnung hat drei Fehler im Rechnungsteil aufgedeckt (#037): Rabatt an der falschen Ebene, nirgends abgezogen, und 19 % USt als Vorgabe, wo Reverse Charge gilt
- Florians Schilderung des Ablaufs (unbezahlte Rechnung → Kundenrechnung → Kunde zahlt → selbst zahlen → PAID-Fassung) ergab die zwölfte Warnregel
- Lehre: Ein Beleg aus der Praxis sagt mehr über das Datenmodell als jede Annahme darüber, wie Rechnungen aussehen
- Überbreite auf dem Handy (#038): Drei Verursacher, ein Muster – ein Element breiter als das Fenster zoomt die ganze Seite heraus
- Dabei einen eigenen Fehler aus #037 gefunden: Die Detailseite rechnete weiter mit dem Listenpreis. Beim Ändern einer Rechengröße reicht es nicht, die Abfragen anzupassen – auch die Seiten rechnen selbst
- Das Aufnahme-Skript kann jetzt gezielt in Telefonbreite aufnehmen; damit ließ sich die Behebung belegen statt nur behaupten
- #039: Auf dem Telefon führte kein Weg zu den Rechnungsformularen – die Laufzeit war nicht verlinkt und die Spalte erst ab 992 px sichtbar
- Dritte Stelle, die den Einkauf ohne Rabatt rechnete. Beim Ändern einer Rechengröße gehört jede Stelle gesucht, die sie selbst bildet – nicht nur die Abfragen
- Bootstraps `d-*`-Klassen setzen `display` mit `!important`; für Spalten in der Kartenansicht braucht es eigene Klassen
- Schlagworte und Notizen sichtbar gemacht (#040). Beides gab es längst – nur eben versteckt in einem Reiter, und damit nutzlos zum Unterscheiden gleichnamiger Hosts
- Kein neues Feld gebaut: Ein zweites „Kommentar“ hätte dieselbe Angabe an zwei Orten gehalten
- Doppelte Hosts (#041): Zwei Einträge desselben Namens beim selben Kunden entstehen, wenn sich die Maschinenkennung ändert. Neue Warnregel plus die bis dahin fehlende Möglichkeit, einen Host überhaupt loszuwerden
- Bewusst kein automatisches Zusammenführen: Es müsste raten, welcher Eintrag welche Rechnung erbt
- QDevice im Cluster (#042): Der Agent nahm blind die dritte Spalte von `pvecm nodes` als Namen. Mit QDevice steht dort der Zustand des QDevice
- Dritter Fall dieser Art: Was beim Feldtest auf einem Cluster stimmte, stimmt nicht überall. Spalten gehören über ihre Überschrift angesprochen
- Laufzeiten (#043): Anlegen gab es nur als Server-Aktion ohne Oberfläche, Ändern und Zusammenführen gar nicht. Dabei tritt der Doppelfall zwangsläufig auf, sobald das gemeldete Ablaufdatum von der Bestellung abweicht
- Beim Zusammenführen muss die Quelle ihre Rechnungsposition zuerst loslassen – die Datenbank lässt eine Position nur an einer Laufzeit zu. Der Test hat die falsche Reihenfolge sofort gezeigt
- Eigenbedarf (#044): Eigene Hosts brauchen einen Kunden, sonst fehlen sie in jeder Auswertung – als gewöhnlicher Kunde erzeugen sie aber Aufgaben, die es nicht gibt, und eine negative Marge
- Die Einkaufsseite bleibt vollständig: Eigene Hosts kosten echtes Geld
### 10.10.2026 – Wartungsblick
- `npm audit` turnusmäßig geprüft: zwei neue hohe Meldungen (`sharp`/librsvg, `source-map-js`). Beide angehoben, Tests und Build grün
- Produktivinstanz antwortet: `https://proxledger.wilde-ste.de/api/gesundheit` meldet Datenbank erreichbar
- Wiederherstellung geprobt (#045): Daten zerstört, zurückgespielt, geprüft. Zwei Lücken kamen erst dabei heraus – ohne `--clean` ließ sich nur in eine leere Datenbank zurückspielen, und für die PDFs gab es gar keinen Weg
- Damit ist einer der vier Punkte bis 1.0.0 erledigt. Offen bleiben PMG, PBS mit Lizenz und ein vollständiger Lizenzjahr-Durchlauf (17.10.)
### Nächster Schritt
- #016 Benutzerhandbuch mit Screenshots, danach #017 Favicons und #019 CI-Pipeline
- Für 1.0.0 fehlt vor allem der Feldtest auf echten Proxmox-Hosts (#018)
- Für 1.0.0 fehlt noch: PMG (kein Host verfügbar) und der Fall „aktive Subscription auf PBS“ (#023)
+3
View File
@@ -24,6 +24,9 @@ RUN npx prisma generate \
FROM basis AS laufzeit
ENV NODE_ENV=production
ENV PORT=3000
# Ohne diese Zeile nimmt Next den von Docker gesetzten HOSTNAME als Bindeadresse und lauscht
# nur auf der Container-IP. Die Zustandsprüfung über 127.0.0.1 schlägt dann immer fehl.
ENV HOSTNAME=0.0.0.0
RUN addgroup -g 1001 -S proxledger && adduser -S proxledger -u 1001 -G proxledger
+67 -14
View File
@@ -3,15 +3,17 @@
Zentrales Dashboard für den Subscription-Status aller Proxmox-Hosts (VE, Backup Server, Mail Gateway).
Auf jedem Host meldet ein schlanker Agent täglich per HTTPS seinen Status (Push-Modell) – auch aus Kundennetzen hinter NAT.
> **Status:** in Entwicklung. Der Funktionsumfang steht, der Agent wurde aber noch nicht auf echten
> Proxmox-Hosts erprobt (#018).
> **Status:** einsatzbereit. Der Agent ist auf echten Hosts erprobt – Proxmox VE 9.2 mit und ohne
> Subscription, im Cluster und einzeln, sowie Proxmox Backup Server 4.2 (#018, #023).
> Ungeprüft: Mail Gateway und eine aktive Subscription auf PBS. Was bis 1.0 fehlt, steht in
> [docs/roadmap.md](docs/roadmap.md).
## Schnellstart
Auf einem Rechner mit Docker:
```bash
git clone <dieses-repo> proxledger && cd proxledger
git clone https://git.wilde-server.de/florian.wilde/ProxLedger.git proxledger && cd proxledger
cp .env.example .env
# Pflichtangaben setzen: APP_SECRET, POSTGRES_PASSWORD, ADMIN_PASSWORD, APP_URL
docker compose up -d
@@ -20,14 +22,27 @@ docker compose up -d
Beim ersten Start legt der Dienst `migrate` das Schema an und erzeugt den Administrator aus der `.env`.
Danach ist das Dashboard unter `APP_URL` erreichbar.
**Auf einem Proxmox-Host** legt der Installer einen fertigen LXC-Container an:
Aktualisieren geht mit einem Befehl – er sichert vorher, baut neu, migriert und prüft zum Schluss,
ob das Dashboard wieder antwortet:
```bash
bash deploy/lxc-installer.sh
bash deploy/update.sh
```
Er fragt Ressourcen und Netzwerk ab, installiert Docker, holt den Quelltext, erzeugt Zufallspasswörter
und startet alles. Am Ende stehen Adresse, Benutzer und Passwort auf dem Bildschirm.
**Auf einem Proxmox-Host** gibt es zwei Wege zu einem fertigen LXC-Container:
```bash
bash deploy/lxc-installer.sh # eigener Installer: Container mit Docker darin
```
```bash
# Nach Art der Proxmox VE Helper-Scripts: Container mit Node und PostgreSQL direkt darin
bash -c "$(curl -fsSL https://git.wilde-server.de/florian.wilde/ProxLedger/raw/branch/main/deploy/community-scripts/ct/proxledger.sh)"
```
Der zweite Weg folgt den Konventionen von [community-scripts.org](https://community-scripts.org) und
braucht kein Docker; Einzelheiten und die Voraussetzungen für eine Einreichung stehen in
[deploy/community-scripts/README.md](deploy/community-scripts/README.md).
### Agent ausrollen
@@ -63,7 +78,20 @@ npm run worker # Dauerbetrieb
npm run alerts:check # einmalige Auswertung
```
Weitere Skripte: `npm run db:studio` (Datenbank-Oberfläche), `npm run db:down` (Container stoppen).
Weitere Skripte:
| Befehl | Zweck |
|---|---|
| `npm run db:studio` | Datenbank-Oberfläche |
| `npm run db:down` | Datenbank-Container stoppen |
| `npm run icons` | Symbole aus den SVG-Vorlagen erzeugen |
| `npm run screenshots -- --alle` | Bilder für das Handbuch auffrischen |
| `npm run pruefe:doku` | Doku, Versionen und Bilder auf Konsistenz prüfen |
| `npm run lasttest` | Abfragen mit 200 Hosts und fünf Jahren Reports messen |
Jeder Push wird von [Gitea Actions](.gitea/workflows/ci.yml) geprüft: Lint, Typen, Tests gegen eine
PostgreSQL-Instanz, Build, ShellCheck für die Agent-Skripte und die Konsistenz der Dokumentation.
Dafür muss auf dem Gitea-Server ein `act_runner` eingerichtet sein.
## Agent auf einem Proxmox-Host installieren
@@ -92,13 +120,38 @@ Die Oberfläche ist vollständig geschützt; die Agent-API und die Skript-Auslie
sie sich mit eigenen Tokens ausweisen.
- **Lokaler Zugang:** E-Mail und Passwort aus dem Seed (`ADMIN_EMAIL`, `ADMIN_PASSWORD`). Fünf Fehlversuche
je Kennung und Viertelstunde, danach Sperre.
- **OIDC (z. B. authentik):** `OIDC_ISSUER`, `OIDC_CLIENT_ID`, `OIDC_CLIENT_SECRET` setzen. Rückkehradresse
je Kennung und Viertelstunde, danach Sperre (einstellbar unter *Einstellungen → System*).
Benutzer sperren oder Passwort setzen: `npm run benutzer -- sperren <email>`.
- **Passkey:** passwortlos über WebAuthn, mehrere je Konto, Verwaltung unter *Meine Passkeys*. Setzt HTTPS voraus (außer `localhost`).
- **OIDC (z. B. authentik):** `OIDC_ISSUER`, `OIDC_CLIENT_ID`, `OIDC_CLIENT_SECRET` setzen – Schritt für Schritt in [docs/betrieb/authentik.md](docs/betrieb/authentik.md). Rückkehradresse
ist `<APP_URL>/api/auth/oidc/callback`. Ohne diese Werte erscheint nur der lokale Zugang – der bleibt
absichtlich immer nutzbar, falls der Anmeldedienst ausfällt.
absichtlich immer nutzbar, falls der Anmeldedienst ausfällt. Unter *Einstellungen → System* lässt sich
einschränken, welche E-Mail-Domänen zugelassen sind und ob unbekannte Konten angelegt werden dürfen.
- **`APP_SECRET`** (mindestens 32 Zeichen) signiert die Sitzungs-Cookies. Ändert sich der Wert, sind alle
Sitzungen ungültig.
## Einrichtung im Betrieb
| Anleitung | Inhalt |
|---|---|
| [Inbetriebnahme](docs/betrieb/inbetriebnahme.md) | von null zum meldenden Host, in der richtigen Reihenfolge |
| [Reverse Proxy](docs/betrieb/reverse-proxy.md) | HTTPS mit nginx Proxy Manager, netbird Reverse Proxy (Beta) oder netbird pur |
| [authentik](docs/betrieb/authentik.md) | Anmeldung über OIDC, samt Fehlerbildern |
| [Sicherung](docs/betrieb/sicherung.md) | was gesichert wird – und wie man es zurückspielt |
## Einstellungen
Die meisten Betriebswerte stehen unter *Einstellungen → System* und wirken sofort: Dashboard-Adresse,
Melderhythmus und Selbstaktualisierung der Agents, Steuersatz, Zahlungsziel und Aufschlag,
Sitzungsdauer und Anmeldeversuche, OIDC-Beschränkungen, Aufbewahrungsfristen sowie Firmenangaben und
Zeitzone für die PDF-Ausgaben.
In der Umgebung bleiben nur `APP_SECRET` und `DATABASE_URL` – beide werden gebraucht, bevor die
Anwendung die Datenbank lesen kann.
Wie die Anwendung gegen die OWASP Top 10 dasteht (einschließlich der Punkte, die bewusst offen
bleiben), steht in [docs/sicherheit.md](docs/sicherheit.md).
## Exporte
| Ansicht | CSV | PDF |
@@ -167,9 +220,9 @@ Zum Zurückspielen:
gunzip -c datenbank-20260917-023000.sql.gz | docker compose exec -T postgres psql -U proxledger proxledger
```
**Wichtig:** `APP_SECRET` mitsichern. Ohne diesen Wert sind alle Sitzungen ungültig; die Zugangsdaten für
SMTP und Webhook liegen (noch) unverschlüsselt in der Datenbank, eine Sicherung enthält sie also im Klartext
– siehe Issue #021.
**Wichtig:** `APP_SECRET` mitsichern und sicher aufbewahren. Der Wert signiert die Sitzungen **und**
verschlüsselt die Zugangsdaten für SMTP und Webhook in der Datenbank. Geht er verloren, müssen diese
Zugangsdaten neu eingetragen werden; eine Sicherung allein gibt sie nicht preis.
## Dokumentation
+15 -7
View File
@@ -16,9 +16,17 @@ set -o nounset
set -o pipefail
DASHBOARD_URL="${PROXLEDGER_URL:-@@DASHBOARD_URL@@}"
# Melderhythmus und Streuung setzt das Dashboard beim Ausliefern ein (Einstellungen → System).
# Wird das Skript unverändert aus dem Quelltext ausgeführt, bleiben die Platzhalter stehen;
# dann gelten die Vorgaben.
TIMER_ONCALENDAR="@@TIMER_ONCALENDAR@@"
TIMER_STREUUNG="@@TIMER_STREUUNG@@"
case "$TIMER_ONCALENDAR" in *@@*) TIMER_ONCALENDAR="daily" ;; esac
case "$TIMER_STREUUNG" in *@@*) TIMER_STREUUNG="4h" ;; esac
TOKEN=""
CA_CERT=""
AUTO_UPDATE="no"
AUTO_UPDATE="@@AUTO_UPDATE@@"
case "$AUTO_UPDATE" in yes | no) ;; *) AUTO_UPDATE="no" ;; esac
AKTION="install"
CONFIG_VERZEICHNIS="/etc/proxledger"
@@ -202,14 +210,14 @@ ProtectSystem=full
ProtectHome=true
UNIT
cat >"${SYSTEMD_VERZEICHNIS}/proxledger.timer" <<'UNIT'
cat >"${SYSTEMD_VERZEICHNIS}/proxledger.timer" <<UNIT
[Unit]
Description=Täglicher ProxLedger-Report
Description=ProxLedger-Report
[Timer]
OnCalendar=daily
# Verteilt die Meldungen aller Hosts über vier Stunden.
RandomizedDelaySec=4h
OnCalendar=${TIMER_ONCALENDAR}
# Verteilt die Meldungen aller Hosts über diesen Zeitraum.
RandomizedDelaySec=${TIMER_STREUUNG}
Persistent=true
Unit=proxledger.service
@@ -219,7 +227,7 @@ UNIT
systemctl daemon-reload
systemctl enable --now proxledger.timer >/dev/null
erfolg "systemd-Timer aktiviert (täglich, zufällig um bis zu 4 Stunden versetzt)."
erfolg "systemd-Timer aktiviert (${TIMER_ONCALENDAR}, zufällig um bis zu ${TIMER_STREUUNG} versetzt)."
hinweis "Sende ersten Report …"
if "$AGENT_PFAD" --report; then
+61 -7
View File
@@ -12,11 +12,12 @@
set -o nounset
set -o pipefail
AGENT_VERSION="0.2.0"
AGENT_VERSION="0.2.2"
CONFIG_DATEI="${PROXLEDGER_CONFIG:-/etc/proxledger/agent.conf}"
SPOOL_VERZEICHNIS="${PROXLEDGER_SPOOL:-/var/lib/proxledger/spool}"
SPOOL_MAXIMUM=30
WARTEZEITEN=(30 120 480)
# Wartezeiten zwischen den Versuchen; für Tests über PROXLEDGER_WARTEZEITEN kürzbar.
read -r -a WARTEZEITEN <<<"${PROXLEDGER_WARTEZEITEN:-30 120 480}"
# --------------------------------------------------------------------- Protokoll
@@ -105,15 +106,24 @@ produkt_erkennen() {
}
subscription_ausgabe() {
local ausgabe=""
case "$1" in
# PVE kennt --output-format nicht (geprueft auf 9.2), liefert aber "feld: wert".
pve) pvesubscription get 2>/dev/null ;;
pbs) proxmox-backup-manager subscription get 2>/dev/null ;;
# PBS gibt ohne --output-format eine Rahmentabelle aus, aus der sich schlecht lesen laesst.
# JSON kann es (geprueft auf 4.2); aeltere Fassungen faengt die Tabellenauswertung ab.
pbs)
ausgabe=$(proxmox-backup-manager subscription get --output-format json 2>/dev/null)
[ -n "$ausgabe" ] || ausgabe=$(proxmox-backup-manager subscription get 2>/dev/null)
printf '%s' "$ausgabe"
;;
pmg) pmgsubscription get 2>/dev/null ;;
*) printf '' ;;
esac
}
# Liest ein Feld aus der Subscription-Ausgabe. Unterstützt "feld: wert" und JSON.
# Liest ein Feld aus der Subscription-Ausgabe. Unterstuetzt "feld: wert", JSON und die
# Rahmentabelle von PBS ("| feld | wert |" mit Unicode-Strichen).
feld_lesen() {
local feld="$1" text="$2" wert
wert=$(printf '%s\n' "$text" | sed -n "s/^[[:space:]]*${feld}[[:space:]]*:[[:space:]]*//p" | head -n1)
@@ -121,6 +131,15 @@ feld_lesen() {
wert=$(printf '%s\n' "$text" |
sed -n "s/.*\"${feld}\"[[:space:]]*:[[:space:]]*\"\{0,1\}\([^\",}]*\)\"\{0,1\}.*/\1/p" | head -n1)
fi
if [ -z "$wert" ]; then
# Tabellenzeile: Trennzeichen ist U+2502; awk zerlegt daran und liefert die zweite Spalte.
wert=$(printf '%s\n' "$text" |
awk -F'\xe2\x94\x82' -v feld="$feld" '
NF >= 3 {
name = $2; gsub(/^[ \t]+|[ \t]+$/, "", name)
if (name == feld) { wert = $3; gsub(/^[ \t]+|[ \t]+$/, "", wert); print wert; exit }
}')
fi
# Umschließende Anführungszeichen und Leerzeichen entfernen.
wert=${wert%\"}
wert=${wert#\"}
@@ -128,9 +147,13 @@ feld_lesen() {
}
produkt_version() {
# Bei PVE hängt die Kernel-Angabe mit im String ("… (running kernel: …)").
# Der Kernel wird separat gemeldet, deshalb hier abschneiden.
case "$1" in
pve) pveversion 2>/dev/null | head -n1 ;;
pbs) proxmox-backup-manager version 2>/dev/null | head -n1 ;;
pve) pveversion 2>/dev/null | head -n1 | sed 's/ (running kernel.*//' ;;
# PBS haengt die laufende Fassung an ("… 4.2.6-1 running version: 4.2.1");
# gemeldet wird die installierte.
pbs) proxmox-backup-manager version 2>/dev/null | head -n1 | sed 's/ running version.*//' ;;
pmg) pmgversion 2>/dev/null | head -n1 ;;
*) printf '' ;;
esac
@@ -150,6 +173,29 @@ cluster_name() {
fi
}
# Namen aller Cluster-Mitglieder laut corosync. Auch Knoten ohne Agent stehen hier –
# daraus erkennt das Dashboard vergessene Knoten (#022).
# Namen aller Cluster-Knoten aus `pvecm nodes`.
#
# Die Spaltenzahl ist nicht fest: Mit einem QDevice steht zwischen Votes und Name noch dessen
# Zustand (A,V,NMW oder NR). Deshalb wird die Spalte "Name" aus der Kopfzeile bestimmt, statt
# blind die dritte zu nehmen. Die Zeile des QDevice selbst traegt die Nodeid 0 und ist kein Knoten.
cluster_mitglieder() {
if command -v pvecm >/dev/null 2>&1; then
pvecm nodes 2>/dev/null | awk '
/Nodeid/ {
for (i = 1; i <= NF; i++) if ($i == "Name") spalte = i
next
}
/^[[:space:]]*[0-9]+[[:space:]]+[0-9]+/ {
if ($1 == 0) next
name = (spalte ? $spalte : $3)
sub(/\(.*/, "", name)
if (name != "") print name
}'
fi
}
node_name() {
if command -v pvecm >/dev/null 2>&1 && pvecm status >/dev/null 2>&1; then
hostname -s 2>/dev/null
@@ -220,6 +266,7 @@ report_erzeugen() {
"ips": $(ip_adressen | json_liste),
"clusterName": $(json_text "$(cluster_name)"),
"nodeName": $(json_text "$(node_name)"),
"clusterMitglieder": $(cluster_mitglieder | json_liste),
"kernel": $(json_text "$(uname -r 2>/dev/null)"),
"uptimeSekunden": $(json_zahl "$(uptime_sekunden)"),
"cpuModell": $(json_text "$(cpu_modell)"),
@@ -383,8 +430,15 @@ aktion_test() {
[ "$(printf '%s' "$antwort" | tail -n1)" = "200" ]
}
# Ist $1 eine neuere Fassung als $2? `sort -V` vergleicht Versionsnummern der Reihe nach.
version_neuer() {
[ "$1" != "$2" ] && [ "$(printf '%s\n%s\n' "$1" "$2" | sort -V | tail -n1)" = "$1" ]
}
version_pruefen() {
if [ -n "${NEUESTE_VERSION:-}" ] && [ "$NEUESTE_VERSION" != "$AGENT_VERSION" ]; then
# Nur melden, wenn das Dashboard wirklich eine neuere Fassung kennt. Sonst warnt ein Agent,
# der einer Testinstallation vorauseilt, gegen sich selbst (im Feldtest #023 aufgefallen).
if [ -n "${NEUESTE_VERSION:-}" ] && version_neuer "$NEUESTE_VERSION" "$AGENT_VERSION"; then
protokoll notice "Neue Agent-Version verfügbar: ${NEUESTE_VERSION} (installiert: ${AGENT_VERSION})."
if [ "$AUTO_UPDATE" = "yes" ]; then
aktion_update
+4
View File
@@ -0,0 +1,4 @@
<!-- Fassung für 16 px: nur das P. -->
<svg viewBox="0 0 48 48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg">
<path fill-rule="evenodd" d="M6 2h21a14 14 0 0 1 0 28H18v16H6zM18 13h8a3 3 0 0 1 0 6h-8z" fill="#1E2A44"/>
</svg>

After

Width:  |  Height:  |  Size: 217 B

+5
View File
@@ -0,0 +1,5 @@
<!-- Fassung für 32 px: eine Linie, kräftigere Formen. -->
<svg viewBox="0 0 48 48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg">
<path fill-rule="evenodd" d="M7 3h20a13 13 0 0 1 0 26H17v16H7zM17 12h9a4 4 0 0 1 0 8h-9z" fill="#1E2A44"/>
<path d="M24 38h19" stroke="#17A2B8" stroke-width="5" stroke-linecap="round"/>
</svg>

After

Width:  |  Height:  |  Size: 319 B

+8
View File
@@ -0,0 +1,8 @@
<!-- Fassung für Startbildschirm-Symbole: Monogramm auf dunklem Grund mit Rand. -->
<svg viewBox="0 0 180 180" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg">
<rect width="180" height="180" rx="34" fill="#1E2A44"/>
<g transform="translate(34 30) scale(2.3)">
<path fill-rule="evenodd" d="M8 4h19a12 12 0 0 1 0 24H16v16H8zM16 11h10a5 5 0 0 1 0 10H16z" fill="#FFFFFF"/>
<path d="M22 36h20M22 43h14" stroke="#17A2B8" stroke-width="3.5" stroke-linecap="round"/>
</g>
</svg>

After

Width:  |  Height:  |  Size: 473 B

+5
View File
@@ -0,0 +1,5 @@
<!-- ProxLedger-Monogramm, Standardfassung (heller Grund). Quelle für alle abgeleiteten Dateien. -->
<svg viewBox="0 0 48 48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg">
<path fill-rule="evenodd" d="M8 4h19a12 12 0 0 1 0 24H16v16H8zM16 11h10a5 5 0 0 1 0 10H16z" fill="#1E2A44"/>
<path d="M22 36h20M22 43h14" stroke="#17A2B8" stroke-width="3.5" stroke-linecap="round"/>
</svg>

After

Width:  |  Height:  |  Size: 373 B

+43 -8
View File
@@ -1,5 +1,6 @@
#!/usr/bin/env bash
# Sichert Datenbank und hochgeladene PDFs von ProxLedger.
# Sichert Datenbank, hochgeladene PDFs und die Konfiguration von ProxLedger.
# Erkennt selbst, ob die Installation mit Docker oder als Dienst im Container läuft.
#
# ./backup.sh /pfad/zum/sicherungsordner
#
@@ -13,17 +14,51 @@ set -o pipefail
ZIEL="${1:-/var/backups/proxledger}"
AUFBEWAHRUNG_TAGE="${AUFBEWAHRUNG_TAGE:-30}"
STAND=$(date +%Y%m%d-%H%M%S)
COMPOSE_VERZEICHNIS="${COMPOSE_VERZEICHNIS:-/opt/proxledger}"
VERZEICHNIS="${COMPOSE_VERZEICHNIS:-$(cd "$(dirname "${BASH_SOURCE[0]}")/.." && pwd)}"
mkdir -p "$ZIEL"
cd "$COMPOSE_VERZEICHNIS"
cd "$VERZEICHNIS"
echo "Sichere Datenbank …"
docker compose exec -T postgres pg_dump -U "${POSTGRES_USER:-proxledger}" "${POSTGRES_DB:-proxledger}" \
| gzip > "${ZIEL}/datenbank-${STAND}.sql.gz"
# Siehe deploy/update.sh – der Dienst ist das eindeutigere Merkmal.
if systemctl cat proxledger.service >/dev/null 2>&1; then
ART="dienst"
else
ART="docker"
fi
echo "Sichere hochgeladene Dateien …"
docker compose run --rm -T --entrypoint tar web -czf - /data/uploads > "${ZIEL}/uploads-${STAND}.tar.gz" 2>/dev/null || true
echo "Sichere ProxLedger (${ART}) nach ${ZIEL} …"
if [ "$ART" = "docker" ]; then
echo "Sichere Datenbank …"
docker compose exec -T postgres pg_dump --clean --if-exists \
-U "${POSTGRES_USER:-proxledger}" "${POSTGRES_DB:-proxledger}" \
| gzip > "${ZIEL}/datenbank-${STAND}.sql.gz"
echo "Sichere hochgeladene Dateien …"
docker compose run --rm -T --entrypoint tar web -czf - /data/uploads > "${ZIEL}/uploads-${STAND}.tar.gz" 2>/dev/null || true
else
# DATABASE_URL steht in der .env; pg_dump versteht sie direkt.
# shellcheck disable=SC1091
set -o allexport
. ./.env
set +o allexport
[ -n "${DATABASE_URL:-}" ] || {
echo "DATABASE_URL fehlt in der .env – ohne sie keine Sicherung." >&2
exit 1
}
echo "Sichere Datenbank …"
pg_dump --clean --if-exists "$DATABASE_URL" | gzip > "${ZIEL}/datenbank-${STAND}.sql.gz"
echo "Sichere hochgeladene Dateien …"
UPLOADS="${UPLOAD_DIR:-${VERZEICHNIS}/data/uploads}"
if [ -d "$UPLOADS" ]; then
tar -czf "${ZIEL}/uploads-${STAND}.tar.gz" -C "$(dirname "$UPLOADS")" "$(basename "$UPLOADS")"
else
echo " (kein Upload-Verzeichnis unter ${UPLOADS})"
fi
fi
echo "Sichere Konfiguration …"
cp .env "${ZIEL}/env-${STAND}.txt"
+85
View File
@@ -0,0 +1,85 @@
# Installation als LXC-Container nach Art der Proxmox VE Helper-Scripts
Diese beiden Skripte folgen den Konventionen von [community-scripts.org](https://community-scripts.org)
(der Nachfolge von tteck's Helper-Scripts). Sie legen einen unprivilegierten Debian-13-Container an,
installieren Node.js 24 und PostgreSQL 17, holen ProxLedger aus dem Git-Repository, richten zwei
systemd-Dienste ein (Dashboard und Worker) und schreiben die erzeugten Zugangsdaten nach
`/opt/proxledger/.credentials`.
**Ressourcen:** Die Vorgabe ist 2 CPU-Kerne, **4 GB RAM** und 12 GB Platte. Die 4 GB braucht
`next build` während der Installation; im Betrieb genügen 2 GB, die sich im Nachhinein in Proxmox
wieder absenken lassen.
| Datei | Zweck |
|---|---|
| `ct/proxledger.sh` | Container anlegen, Ressourcen abfragen, Aktualisierung (`update_script`) |
| `install/proxledger-install.sh` | Installation im Container |
## Verwendung im eigenen Netz
Auf dem Proxmox-VE-Host als root:
```bash
bash -c "$(curl -fsSL https://git.wilde-server.de/florian.wilde/ProxLedger/raw/branch/main/deploy/community-scripts/ct/proxledger.sh)"
```
Das Gerüst (`build.func`) lädt das Skript von den community-scripts nach – das ist öffentlich und ohne
Konto erreichbar. Nur ProxLedger selbst kommt aus dem eigenen Git.
**Wichtig:** Ein per `curl` geladenes ct-Skript kann seine eigene Herkunft nicht ermitteln. Ohne
Angabe sucht das Gerüst `install/proxledger-install.sh` bei den community-scripts auf GitHub und
bricht mit *404 – Could not fetch install/proxledger-install.sh* ab. Das ct-Skript setzt deshalb
```bash
COMMUNITY_SCRIPTS_URL="https://git.wilde-server.de/florian.wilde/ProxLedger/raw/branch/main/deploy/community-scripts"
```
selbst. Für einen anderen Zweig oder einen Fork lässt sich die Angabe von außen überschreiben:
```bash
COMMUNITY_SCRIPTS_URL=https://git.example.de/<nutzer>/ProxLedger/raw/branch/<zweig>/deploy/community-scripts \
bash -c "$(curl -fsSL …/ct/proxledger.sh)"
```
Das Verzeichnis dahinter muss `ct/` und `install/` enthalten – deshalb zeigt die Angabe auf
`deploy/community-scripts`, nicht auf die Wurzel des Repositorys.
Zwei Umgebungsvariablen steuern die Quelle, solange das Repository nicht öffentlich ist:
```bash
PROXLEDGER_REPO=https://git.example.de/fw/ProxLedger.git PROXLEDGER_BRANCH=main bash -c "$(curl -fsSL …)"
```
Ist das Git-Repository nicht ohne Anmeldung lesbar, gehört ein Lesezugriffs-Token in die Adresse
(`https://<token>@git.example.de/...`). Das Token landet dann in der Prozessliste des Containers –
also besser einen Deploy-Token verwenden, der nur lesen darf.
## Was eine Einreichung bei community-scripts verlangen würde
Wir liefern die Skripte vorerst **nur intern** aus. Für eine Einreichung wären zusätzlich nötig:
1. **Öffentlich erreichbarer Quelltext.** Die Skripte dort holen die Anwendung praktisch immer aus
einem öffentlichen GitHub-Repository (`fetch_and_deploy_gh_release`). Ein privates Gitea genügt nicht.
2. **Pull Request gegen [ProxmoxVED](https://github.com/community-scripts/ProxmoxVED)**, nicht gegen
ProxmoxVE. Neue Skripte, die direkt gegen ProxmoxVE eingereicht werden, werden ohne Prüfung
geschlossen.
3. **MIT-Lizenz** im eigenen Repository und der Lizenzkopf in beiden Skripten (steht bereits darin).
4. **Englische Dokumentation** – die Skripte selbst sind auf Englisch gehalten, die deutschen
Kommentare in diesem Verzeichnis müssten übersetzt werden.
5. **Metadaten für die Webseite.** Die JSON-Dateien liegen inzwischen nicht mehr im Skript-Repository;
wo sie hingehören, steht in der aktuellen Beitragsanleitung. Das ist beim Einreichen zu prüfen.
Die Skripte sind so geschrieben, dass für eine spätere Einreichung nur die Quelle zu tauschen und die
Kommentare zu übersetzen sind – am Ablauf ändert sich nichts.
## Unterschied zum Docker-Weg
| | Helper-Script (LXC) | Docker Compose |
|---|---|---|
| Umgebung | eigener Container auf dem Proxmox-Host | beliebiger Docker-Host |
| Datenbank | PostgreSQL im selben Container | eigener Dienst |
| Aktualisierung | `update`-Weg des Skripts | `bash deploy/update.sh` |
| Sicherung | Proxmox-Sicherung des Containers | `bash deploy/backup.sh` |
Beide Wege sind gleichwertig. Wer ohnehin Proxmox betreibt, fährt mit dem LXC-Weg meist einfacher –
die Sicherung des Containers erledigt dann die gewohnte Proxmox-Sicherung mit.
+81
View File
@@ -0,0 +1,81 @@
#!/usr/bin/env bash
# Woher die App-Skripte kommen. Ein per curl geladenes ct-Skript kann seine eigene Herkunft nicht
# ermitteln – ohne diese Angabe sucht das Geruest install/proxledger-install.sh bei den
# community-scripts und bricht mit 404 ab. Ueberschreibbar fuer eigene Zweige oder Forks.
COMMUNITY_SCRIPTS_URL="${COMMUNITY_SCRIPTS_URL:-https://git.wilde-server.de/florian.wilde/ProxLedger/raw/branch/main/deploy/community-scripts}"
export COMMUNITY_SCRIPTS_URL
_CS_DEFAULT_URL="$COMMUNITY_SCRIPTS_URL"
_cs_boot="${COMMUNITY_SCRIPTS_CORE_DIR:-$(dirname "${BASH_SOURCE[0]}")/../../core}/core/build.func"
source "$_cs_boot" 2>/dev/null || source <(curl -fsSL "${COMMUNITY_SCRIPTS_CORE_URL:-https://raw.githubusercontent.com/community-scripts/core/main}/core/build.func")
# Copyright (c) 2021-2026 tteck
# Author: Florian Wilde
# License: MIT | https://github.com/community-scripts/ProxmoxVE/raw/main/LICENSE
# Source: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/ProxLedger
APP="ProxLedger"
var_tags="${var_tags:-monitoring;licensing}"
var_cpu="${var_cpu:-2}"
# 4 GB fuer die Installation: `next build` braucht deutlich mehr als 2 GB und bricht sonst mit
# einem Speicherfehler ab. Nach der Installation genuegen 2 GB im Betrieb.
var_ram="${var_ram:-4096}"
var_disk="${var_disk:-12}"
var_os="${var_os:-debian}"
var_version="${var_version:-13}"
var_arm64="${var_arm64:-yes}"
var_unprivileged="${var_unprivileged:-1}"
header_info "$APP"
variables
color
catch_errors
function update_script() {
header_info
check_container_storage
check_container_resources
if [[ ! -d /opt/proxledger ]]; then
msg_error "No ${APP} Installation Found!"
exit
fi
NODE_VERSION="24" setup_nodejs
msg_info "Stopping Services"
systemctl stop proxledger proxledger-worker
msg_ok "Stopped Services"
# Die .env traegt APP_SECRET; geht sie verloren, sind Sitzungen und gespeicherte
# Zugangsdaten unbrauchbar. Deshalb vor jedem Update sichern und danach zurueckspielen.
create_backup /opt/proxledger/.env
msg_info "Updating ${APP}"
cd /opt/proxledger
$STD git pull --ff-only
$STD npm ci
$STD npx prisma generate
$STD npx prisma migrate deploy
$STD npm run build
$STD npm run build:worker
msg_ok "Updated ${APP}"
restore_backup
msg_info "Starting Services"
systemctl start proxledger proxledger-worker
msg_ok "Started Services"
msg_ok "Update Successful"
exit
}
start
build_container
description
msg_ok "Completed Successfully!\n"
echo -e "${CREATING}${GN}${APP} setup has been successfully initialized!${CL}"
echo -e "${INFO}${YW} Access it using the following URL:${CL}"
echo -e "${TAB}${GATEWAY}${BGN}http://${IP}:3000${CL}"
echo -e "${INFO}${YW} Login credentials are in:${CL}"
echo -e "${TAB}${GATEWAY}${BGN}/opt/proxledger/.credentials${CL}"
+135
View File
@@ -0,0 +1,135 @@
#!/usr/bin/env bash
# Copyright (c) 2021-2026 tteck
# Author: Florian Wilde
# License: MIT | https://github.com/community-scripts/ProxmoxVE/raw/main/LICENSE
# Source: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/ProxLedger
source /dev/stdin <<<"$FUNCTIONS_FILE_PATH"
color
verb_ip6
catch_errors
setting_up_container
network_check
update_os
# Die Quelle laesst sich ueberschreiben, solange das Repository nicht oeffentlich ist.
QUELLE="${PROXLEDGER_REPO:-https://git.wilde-server.de/florian.wilde/ProxLedger.git}"
ZWEIG="${PROXLEDGER_BRANCH:-main}"
msg_info "Installing Dependencies"
$STD apt install -y git ca-certificates
msg_ok "Installed Dependencies"
NODE_VERSION="24" setup_nodejs
PG_VERSION="17" setup_postgresql
msg_info "Setting up Database"
DB_NAME="proxledger"
DB_USER="proxledger"
DB_PASS=$(openssl rand -base64 24 | tr -dc 'A-Za-z0-9' | head -c 24)
ADMIN_PASS=$(openssl rand -base64 24 | tr -dc 'A-Za-z0-9' | head -c 20)
# APP_SECRET signiert die Sitzungen und verschluesselt gespeicherte Zugangsdaten.
APP_SECRET=$(openssl rand -base64 48)
$STD sudo -u postgres psql -c "CREATE USER ${DB_USER} WITH PASSWORD '${DB_PASS}';"
$STD sudo -u postgres psql -c "CREATE DATABASE ${DB_NAME} WITH OWNER ${DB_USER} ENCODING 'UTF8';"
msg_ok "Set up Database"
msg_info "Setting up ProxLedger"
$STD git clone --branch "$ZWEIG" --depth 1 "$QUELLE" /opt/proxledger
cd /opt/proxledger
# Erreichbare Adresse des Containers ermitteln. `hostname -I` liefert sie in aller Regel;
# notfalls hilft die Route nach draussen. 0.0.0.0 waere eine Lausch-Adresse und im Browser nutzlos.
IP_ADRESSE=$(hostname -I 2>/dev/null | awk '{print $1}')
if [ -z "$IP_ADRESSE" ] || [ "$IP_ADRESSE" = "0.0.0.0" ]; then
IP_ADRESSE=$(ip route get 1.1.1.1 2>/dev/null | awk '/src/ {print $7; exit}')
fi
[ -n "$IP_ADRESSE" ] || IP_ADRESSE="localhost"
cat <<EOF >/opt/proxledger/.env
DATABASE_URL="postgresql://${DB_USER}:${DB_PASS}@localhost:5432/${DB_NAME}?schema=public"
APP_SECRET="${APP_SECRET}"
APP_URL="http://${IP_ADRESSE}:3000"
ADMIN_EMAIL="admin@proxledger.local"
ADMIN_NAME="Administrator"
ADMIN_PASSWORD="${ADMIN_PASS}"
UPLOAD_DIR="/opt/proxledger/data/uploads"
NODE_ENV="production"
PORT="3000"
EOF
chmod 600 /opt/proxledger/.env
mkdir -p /opt/proxledger/data/uploads
$STD npm ci
$STD npx prisma generate
$STD npx prisma migrate deploy
$STD npx prisma db seed
$STD npm run build
$STD npm run build:worker
msg_ok "Set up ProxLedger"
msg_info "Creating Services"
cat <<EOF >/etc/systemd/system/proxledger.service
[Unit]
Description=ProxLedger Dashboard
After=network.target postgresql.service
Requires=postgresql.service
[Service]
Type=simple
WorkingDirectory=/opt/proxledger
EnvironmentFile=/opt/proxledger/.env
ExecStart=/usr/bin/npm run start
Restart=always
RestartSec=10
[Install]
WantedBy=multi-user.target
EOF
cat <<EOF >/etc/systemd/system/proxledger-worker.service
[Unit]
Description=ProxLedger Worker (Warnregeln und Benachrichtigungen)
After=network.target postgresql.service
Requires=postgresql.service
[Service]
Type=simple
WorkingDirectory=/opt/proxledger
EnvironmentFile=/opt/proxledger/.env
ExecStart=/usr/bin/node dist/worker.mjs
Restart=always
RestartSec=10
[Install]
WantedBy=multi-user.target
EOF
systemctl enable -q --now proxledger proxledger-worker
msg_ok "Created Services"
# Die Zugangsdaten liegen fuer den Betreiber lesbar im Container; APP_SECRET steht in der .env.
{
echo "ProxLedger"
echo "Adresse: http://${IP_ADRESSE}:3000"
echo " (Im Journal steht 0.0.0.0:3000 - das ist nur die Lausch-Adresse,"
echo " im Browser gehoert die obige IP oder der spaetere DNS-Name hinein.)"
echo "Benutzer: admin@proxledger.local"
echo "Passwort: ${ADMIN_PASS}"
echo
echo "Datenbank: ${DB_NAME} / ${DB_USER} / ${DB_PASS}"
echo
echo "Wichtig: APP_SECRET aus /opt/proxledger/.env mitsichern."
echo "Ohne diesen Wert sind Sitzungen und gespeicherte Zugangsdaten unbrauchbar."
} >>~/proxledger.creds
cp ~/proxledger.creds /opt/proxledger/.credentials
chmod 600 /opt/proxledger/.credentials
motd_ssh
customize
msg_info "Cleaning up"
$STD apt -y autoremove
$STD apt -y autoclean
msg_ok "Cleaned"
+2 -1
View File
@@ -181,4 +181,5 @@ printf ' 3. Für den Betrieb über HTTPS einen Reverse Proxy davorsetzen (Beisp
echo
gelb "APP_URL in /opt/proxledger/.env auf die endgültige Adresse setzen, sobald der Reverse Proxy steht."
printf ' Logs ansehen: pct exec %s -- docker compose -f /opt/proxledger/docker-compose.yml logs -f\n' "$CTID"
printf ' Aktualisieren: pct exec %s -- bash -c "cd /opt/proxledger && git pull && docker compose up -d --build"\n' "$CTID"
printf ' Aktualisieren: pct exec %s -- bash -c "bash /opt/proxledger/deploy/update.sh"\n' "$CTID"
printf ' Sichern: pct exec %s -- bash -c "bash /opt/proxledger/deploy/backup.sh /var/backups/proxledger"\n' "$CTID"
+127
View File
@@ -0,0 +1,127 @@
#!/usr/bin/env bash
# ProxLedger aus einer Sicherung wiederherstellen (#046).
#
# bash deploy/restore.sh /var/backups/proxledger # jüngste Sicherung
# bash deploy/restore.sh /var/backups/proxledger 20261010-192437
# bash deploy/restore.sh … --ja # ohne Rückfrage
#
# Spielt Datenbank und hochgeladene PDFs zurück. Die `.env` wird **nicht** angefasst:
# Sie trägt APP_SECRET, und ein falscher Wert dort macht gespeicherte Zugangsdaten unlesbar.
# Die passende Fassung liegt als env-<Stand>.txt in der Sicherung – im Zweifel von Hand vergleichen.
set -o errexit
set -o nounset
set -o pipefail
VERZEICHNIS=$(cd "$(dirname "${BASH_SOURCE[0]}")/.." && pwd)
cd "$VERZEICHNIS"
blau() { printf '\033[1;36m› %s\033[0m\n' "$*"; }
gruen() { printf '\033[1;32m✓ %s\033[0m\n' "$*"; }
fehler() {
printf '\033[1;31m✗ %s\033[0m\n' "$*" >&2
exit 1
}
QUELLE="${1:-/var/backups/proxledger}"
STAND="${2:-}"
[ "${2:-}" = "--ja" ] && STAND=""
OHNE_RUECKFRAGE="nein"
for argument in "$@"; do [ "$argument" = "--ja" ] && OHNE_RUECKFRAGE="ja"; done
[ -d "$QUELLE" ] || fehler "Kein Sicherungsordner unter ${QUELLE}."
# Jüngste Sicherung nehmen, wenn kein Stand angegeben ist.
if [ -z "$STAND" ]; then
DATENBANK=$(ls -1t "${QUELLE}"/datenbank-*.sql.gz 2>/dev/null | head -n1 || true)
else
DATENBANK="${QUELLE}/datenbank-${STAND}.sql.gz"
fi
[ -n "${DATENBANK:-}" ] && [ -f "$DATENBANK" ] || fehler "Keine Datenbanksicherung in ${QUELLE} gefunden."
UPLOADS="${DATENBANK/datenbank-/uploads-}"
UPLOADS="${UPLOADS/.sql.gz/.tar.gz}"
# Siehe deploy/update.sh – der Dienst ist das eindeutigere Merkmal.
if systemctl cat proxledger.service >/dev/null 2>&1; then
ART="dienst"
else
ART="docker"
fi
printf '\033[1;33m! Achtung: Der aktuelle Datenbestand wird durch die Sicherung ersetzt.\033[0m\n'
echo " Installationsart: ${ART}"
echo " Datenbank: $(basename "$DATENBANK")"
echo " Uploads: $([ -f "$UPLOADS" ] && basename "$UPLOADS" || echo 'keine in dieser Sicherung')"
if [ "$OHNE_RUECKFRAGE" != "ja" ]; then
read -r -p "Wirklich zurückspielen? [tippen Sie ja] " antwort
[ "$antwort" = "ja" ] || fehler "Abgebrochen."
fi
# ---------------------------------------------------------------- Datenbank
blau "Datenbank zurückspielen …"
if [ "$ART" = "docker" ]; then
# Web und Worker anhalten: Sie würden während des Einspielens weiterschreiben.
docker compose stop web worker >/dev/null 2>&1 || true
docker compose up -d postgres >/dev/null
# Kurz warten, bis Postgres Verbindungen annimmt.
for _ in $(seq 1 30); do
docker compose exec -T postgres pg_isready -U "${POSTGRES_USER:-proxledger}" >/dev/null 2>&1 && break
sleep 1
done
gunzip -c "$DATENBANK" | docker compose exec -T postgres psql -U "${POSTGRES_USER:-proxledger}" \
-d "${POSTGRES_DB:-proxledger}" >/dev/null
else
systemctl stop proxledger proxledger-worker >/dev/null 2>&1 || true
# shellcheck disable=SC1091
set -o allexport
. ./.env
set +o allexport
[ -n "${DATABASE_URL:-}" ] || fehler "DATABASE_URL fehlt in der .env."
gunzip -c "$DATENBANK" | psql "$DATABASE_URL" >/dev/null
fi
gruen "Datenbank zurückgespielt."
# ---------------------------------------------------------------- Uploads
if [ -f "$UPLOADS" ]; then
blau "Hochgeladene PDFs zurückspielen …"
if [ "$ART" = "docker" ]; then
# Das Archiv enthält den Pfad /data/uploads – deshalb nach / entpacken.
docker compose run --rm -T --entrypoint tar web -xzf - -C / < "$UPLOADS"
else
ZIEL_UPLOADS="${UPLOAD_DIR:-${VERZEICHNIS}/data/uploads}"
mkdir -p "$(dirname "$ZIEL_UPLOADS")"
tar -xzf "$UPLOADS" -C "$(dirname "$ZIEL_UPLOADS")"
fi
gruen "PDFs zurückgespielt."
fi
# ---------------------------------------------------------------- Starten und prüfen
blau "Dienste starten …"
if [ "$ART" = "docker" ]; then
docker compose up -d >/dev/null
else
systemctl start proxledger proxledger-worker
fi
PORT="${PORT:-3000}"
for versuch in $(seq 1 45); do
if [ "$ART" = "docker" ]; then
erreichbar=$(docker compose exec -T web wget -qO- "http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit" >/dev/null 2>&1 && echo ja || echo nein)
else
erreichbar=$(curl -fsS -o /dev/null --max-time 2 "http://localhost:${PORT}/api/gesundheit" && echo ja || echo nein)
fi
if [ "$erreichbar" = "ja" ]; then
gruen "ProxLedger läuft wieder (nach ${versuch} s)."
echo
echo "Bitte jetzt anmelden und stichprobenartig prüfen, ob die Daten vollständig sind."
echo "Passt das Passwort nicht, stammt die Sicherung aus einer Zeit vor der letzten Änderung –"
echo "dann hilft: npm run benutzer -- passwort <email>"
exit 0
fi
sleep 1
done
fehler "Das Dashboard antwortet nicht. Protokoll ansehen: docker compose logs -n 50 web"
+128
View File
@@ -0,0 +1,128 @@
#!/usr/bin/env bash
# ProxLedger aktualisieren – erkennt selbst, ob die Installation mit Docker
# oder als Dienst im Container (Node + PostgreSQL direkt) läuft.
#
# bash deploy/update.sh # sichern, holen, bauen, migrieren, neu starten
# bash deploy/update.sh --ohne-sicherung
#
# Vor dem Aktualisieren wird gesichert – das dauert Sekunden und erspart schlechte Abende.
set -o errexit
set -o nounset
set -o pipefail
VERZEICHNIS=$(cd "$(dirname "${BASH_SOURCE[0]}")/.." && pwd)
cd "$VERZEICHNIS"
blau() { printf '\033[1;36m› %s\033[0m\n' "$*"; }
gruen() { printf '\033[1;32m✓ %s\033[0m\n' "$*"; }
fehler() {
printf '\033[1;31m✗ %s\033[0m\n' "$*" >&2
exit 1
}
SICHERN="ja"
[ "${1:-}" = "--ohne-sicherung" ] && SICHERN="nein"
# Wohin gesichert wird. Der Standardort gehört root; wer anders arbeitet, setzt SICHERUNG_ZIEL.
SICHERUNG_ZIEL="${SICHERUNG_ZIEL:-/var/backups/proxledger}"
# ---------------------------------------------------------------- Art der Installation
#
# Der systemd-Dienst ist das eindeutigere Merkmal: Die docker-compose.yml liegt auch im
# Quelltext der Dienst-Installation, ein Dienst namens proxledger aber nur dort.
installationsart() {
if systemctl cat proxledger.service >/dev/null 2>&1; then
printf 'dienst'
elif command -v docker >/dev/null 2>&1 && [ -f docker-compose.yml ]; then
printf 'docker'
fi
}
ART=$(installationsart)
[ -n "$ART" ] || fehler "Keine Installation gefunden – weder der Dienst proxledger noch Docker mit docker-compose.yml."
blau "Installationsart: ${ART}"
# ---------------------------------------------------------------- Sicherung
if [ "$SICHERN" = "ja" ]; then
blau "Sicherung anlegen nach ${SICHERUNG_ZIEL} …"
if ! bash deploy/backup.sh "$SICHERUNG_ZIEL"; then
fehler "Die Sicherung ist fehlgeschlagen – deshalb wird nicht aktualisiert.
Häufigste Ursache: fehlende Rechte am Zielordner. Mögliche Wege:
sudo bash deploy/update.sh
SICHERUNG_ZIEL=/pfad/mit/rechten bash deploy/update.sh
bash deploy/update.sh --ohne-sicherung (nur wenn anderweitig gesichert ist)"
fi
gruen "Sicherung abgeschlossen."
else
printf '\033[1;33m! Ohne Sicherung – auf eigenes Risiko.\033[0m\n'
fi
# ---------------------------------------------------------------- Quelltext
if [ -d .git ]; then
blau "Neuen Stand holen …"
git pull --ff-only
else
printf '\033[1;33m! Kein Git-Verzeichnis – der Quelltext bleibt wie er ist.\033[0m\n'
fi
# ---------------------------------------------------------------- Aktualisieren
if [ "$ART" = "docker" ]; then
[ -f .env ] || fehler "Keine .env gefunden – wird dieses Skript im richtigen Verzeichnis ausgeführt?"
blau "Abbilder neu bauen …"
docker compose build --pull
blau "Datenbank migrieren …"
docker compose run --rm migrate
blau "Dienste neu starten …"
docker compose up -d
else
command -v npm >/dev/null 2>&1 || fehler "npm nicht gefunden – gehört zur Installation als Dienst."
[ -f .env ] || fehler "Keine .env gefunden (erwartet in ${VERZEICHNIS})."
# Die .env trägt APP_SECRET; ein git pull fasst sie nicht an, aber sicher ist sicher.
cp .env "/tmp/proxledger-env-$(date +%s).sicherung"
blau "Abhängigkeiten installieren …"
npm ci
blau "Datenbank migrieren …"
npx prisma generate
npx prisma migrate deploy
blau "Anwendung bauen …"
npm run build
npm run build:worker
blau "Dienste neu starten …"
systemctl restart proxledger proxledger-worker
fi
# ---------------------------------------------------------------- Prüfen
blau "Warte auf das Dashboard …"
PORT="${PORT:-3000}"
for versuch in $(seq 1 45); do
if [ "$ART" = "docker" ]; then
erreichbar=$(docker compose exec -T web wget -qO- "http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit" >/dev/null 2>&1 && echo ja || echo nein)
else
erreichbar=$(curl -fsS -o /dev/null --max-time 2 "http://localhost:${PORT}/api/gesundheit" && echo ja || echo nein)
fi
if [ "$erreichbar" = "ja" ]; then
gruen "ProxLedger läuft wieder (nach ${versuch} s)."
[ "$ART" = "docker" ] && docker compose ps
[ "$ART" = "dienst" ] && systemctl --no-pager --lines=0 status proxledger proxledger-worker | grep -E "●|Active:"
exit 0
fi
sleep 1
done
if [ "$ART" = "docker" ]; then
fehler "Das Dashboard antwortet nicht. Protokoll ansehen: docker compose logs -n 50 web"
else
fehler "Das Dashboard antwortet nicht. Protokoll ansehen: journalctl -u proxledger -n 50"
fi
+9 -1
View File
@@ -60,7 +60,7 @@ services:
volumes:
- uploads:/data
healthcheck:
test: ["CMD", "wget", "-qO-", "http://localhost:3000/api/gesundheit"]
test: ["CMD", "wget", "-qO-", "http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit"]
interval: 30s
timeout: 5s
retries: 5
@@ -81,8 +81,16 @@ services:
APP_URL: ${APP_URL:-http://localhost:3000}
WORKER_CRON: ${WORKER_CRON:-0 * * * *}
ZUSAMMENFASSUNG_CRON: ${ZUSAMMENFASSUNG_CRON:-0 7 * * *}
AUFRAEUM_CRON: ${AUFRAEUM_CRON:-30 3 * * *}
volumes:
- uploads:/data
healthcheck:
# Der Worker spricht kein HTTP; geprüft wird schlicht, ob der Prozess noch da ist.
test: ["CMD-SHELL", "pgrep -f dist/worker.mjs > /dev/null"]
interval: 60s
timeout: 5s
retries: 3
start_period: 20s
volumes:
datenbank:
+210 -12
View File
@@ -11,16 +11,22 @@ auch mit Hosts hinter NAT.
2. [Erste Anmeldung](#2-erste-anmeldung)
3. [Agent auf einem Host ausrollen](#3-agent-auf-einem-host-ausrollen)
4. [Hosts einem Kunden zuweisen](#4-hosts-einem-kunden-zuweisen)
4a. [Cluster](#4a-cluster)
5. [Kunden und Standorte pflegen](#5-kunden-und-standorte-pflegen)
6. [Laufzeiten und Rechnungen](#6-laufzeiten-und-rechnungen)
7. [Warnungen](#7-warnungen)
8. [Benachrichtigungen einrichten](#8-benachrichtigungen-einrichten)
9. [Exporte](#9-exporte)
9a. [Einstellungen](#9a-einstellungen)
9b. [Benutzer, Rollen und Passkeys](#9b-benutzer-rollen-und-passkeys)
10. [Sicherung und Aktualisierung](#10-sicherung-und-aktualisierung)
11. [Fehlersuche](#11-fehlersuche)
---
> **Einrichtung statt Bedienung?** Reverse Proxy, OIDC und Sicherung stehen in
> [docs/betrieb/](../betrieb/README.md). Dieses Handbuch beschreibt die tägliche Arbeit.
## 1. Installation
### Mit Docker
@@ -70,10 +76,16 @@ Traefik liegen in [`deploy/reverse-proxy/`](../../deploy/reverse-proxy/).
![Anmeldeseite](bilder/login.png)
Anmelden mit der E-Mail-Adresse und dem Passwort aus der `.env`. Ist ein Anmeldedienst über OIDC
eingerichtet (`OIDC_ISSUER`, `OIDC_CLIENT_ID`, `OIDC_CLIENT_SECRET`), erscheint zusätzlich ein Knopf
„Mit authentik anmelden“. Der lokale Zugang bleibt absichtlich immer nutzbar – falls der Anmeldedienst
einmal ausfällt, kommst du trotzdem hinein.
Es gibt drei gleichwertige Wege hinein:
- **Passkey** – der Knopf ganz oben. Der Browser fragt nach Fingerabdruck, Gesicht oder PIN. Anlegen
lässt sich einer unter *Meine Passkeys* ([Kapitel 9b](#9b-benutzer-rollen-und-passkeys)).
- **Passwort** – E-Mail-Adresse und Passwort aus der `.env` bzw. aus der Benutzerverwaltung.
- **OIDC** – ist ein Anmeldedienst eingerichtet, erscheint zusätzlich „Mit authentik anmelden“
(Einrichtung: [docs/betrieb/authentik.md](../betrieb/authentik.md)).
Der lokale Zugang bleibt absichtlich immer nutzbar – falls der Anmeldedienst einmal ausfällt, kommst du
trotzdem hinein.
Nach der Anmeldung landest du auf dem Dashboard:
@@ -112,6 +124,12 @@ Der Installer erkennt selbst, ob es sich um Proxmox VE, Backup Server oder Mail
registriert den Host, legt die Konfiguration unter `/etc/proxledger/agent.conf` (Rechte 600) ab,
richtet einen systemd-Timer ein und schickt sofort den ersten Report.
> **Stand der Erprobung:** Proxmox VE (9.2, mit und ohne Subscription, einzeln und im Cluster) und
> Proxmox Backup Server (4.2, ohne Subscription) sind auf echten Hosts geprüft. Für **Mail Gateway**
> stand bisher kein Host zur Verfügung – dort beruht die Auswertung noch auf Annahmen, und bei PBS hat
> sich genau so eine Annahme als falsch erwiesen. Bitte den ersten PMG-Host nach der Installation
> kurz gegenprüfen (`proxledger-agent --dry-run` zeigt, was gemeldet würde).
Nützliche Befehle auf dem Host:
| Befehl | Zweck |
@@ -157,6 +175,53 @@ weitergeben, und der Zurück-Knopf funktioniert wie erwartet.
---
Im Detail eines Hosts lassen sich Kunde **und Standort** gemeinsam ändern. Die Standortliste zeigt nur
die Standorte des gewählten Kunden; angelegt werden sie auf der Kundenseite.
## 4a. Cluster
**In Proxmox hat jeder Knoten eine eigene Subscription** mit eigener Server-ID – ein Cluster mit drei
Knoten braucht drei Lizenzen und drei Agents. Ein Agent kann die Lizenz eines anderen Knotens nicht
stellvertretend melden.
Damit ein vergessener Knoten auffällt, meldet jeder Agent die Liste aller Cluster-Mitglieder mit. Das
Dashboard vergleicht sie mit den Hosts, die sich tatsächlich melden:
![Host in einem Cluster](bilder/host-detail-cluster.png)
Hier laufen auf `hv-rz5-pve-02` und `hv-rz5-pve-03` noch keine Agents – das Dashboard sagt es zweimal
deutlich. Sobald dort installiert wird, schließen sich die Warnungen von selbst.
### Gleichnamige Hosts auseinanderhalten
In verschiedenen Kundennetzen heißen Hosts oft gleich – `hv-pve-01` gibt es womöglich dreimal. Dafür
gibt es Schlagworte und Notizen, zu finden im Host-Detail unter *Notizen und Tags*:
- **Schlagworte** erscheinen als Abzeichen unter dem Hostnamen in der Liste. Ein Klick darauf zeigt
alle Hosts mit diesem Schlagwort; dasselbe geht über die Auswahl *Alle Schlagworte*.
- **Notizen** zeigen in der Liste ein Zettel-Symbol, dessen Text beim Überfahren erscheint. Im
Host-Detail steht die Notiz oben bei den Stammdaten.
- Beides wird mitdurchsucht – auch von der globalen Suche (Strg+K).
Bewährt haben sich kurze, wiederverwendbare Worte: `cluster`, `backup`, `produktiv`, `aussenstelle`.
### Wenn ein Host doppelt erscheint
Steht derselbe Name zweimal beim selben Kunden, meldet ProxLedger das als Hinweis und nennt die
IP-Adressen beider Einträge. Zwei Fälle sind möglich:
- **Zwei verschiedene Maschinen** heißen gleich. Dann helfen Schlagworte beim Auseinanderhalten.
- **Dieselbe Maschine hat sich neu registriert** – etwa nach einer Neuinstallation oder weil ein
Container geklont wurde. Hosts werden an ihrer Kennung aus `/etc/machine-id` erkannt, nicht am
Namen; ändert sie sich, entsteht ein zweiter Eintrag.
Den alten Eintrag legst du im Host-Detail still. Er verschwindet dann aus Listen, Zahlen und
Warnungen, seine Laufzeiten und Rechnungen bleiben aber erhalten – mit dem Schalter *stillgelegte
Hosts zeigen* findest du ihn wieder. **Endgültig löschen** geht nur, solange keine Laufzeit daran
hängt.
---
## 5. Kunden und Standorte pflegen
![Kundenübersicht](bilder/kunden.png)
@@ -172,6 +237,16 @@ mit Marge. Die vier Kästen oben fassen Hosts, Einkauf, Verkauf und Marge zusamm
Standorte sind optional und lohnen sich bei Kunden mit mehreren Filialen: Sie erscheinen in der
Host-Tabelle und lassen sich bei der Zuweisung mit angeben.
### Eigene Hosts
Auch die eigenen Hosts gehören einem Kunden zugeordnet – sonst fehlen sie in jeder Auswertung und
lösen die Warnung „Host ohne Kunde“ aus. Lege dafür dich selbst als Kunden an und setze im
Kundenformular den Haken **Eigenbedarf**.
Für solche Kunden entfällt alles, was mit Weiterberechnung zu tun hat: keine Kundenrechnung, keine
Warnungen darüber, keine Aufgabe „Kundenrechnung erstellen“ und keine Marge. Die Proxmox-Rechnung
wird weiterhin geführt und erinnert ans Bezahlen – die Kosten fallen ja an.
---
## 6. Laufzeiten und Rechnungen
@@ -214,6 +289,39 @@ Positionen und wird automatisch nachgeführt.
Die Jahresbahn zeigt zwölf Monate mit einer Linie für „heute“, gruppiert nach Kunde. Darunter stehen die
Abläufe der nächsten 90 Tage und die bereits abgelaufenen Subscriptions.
### Woher Laufzeiten kommen
Eine Laufzeit ist ein Lizenzjahr eines Hosts. Es gibt zwei Wege:
1. **Vom Agent vorgeschlagen.** Meldet ein Host ein Ablaufdatum, legt ProxLedger eine Laufzeit von
diesem Datum bis ein Jahr später an – zunächst als *Vorschlag*. Unter *Rechnungen → Vorschläge*
bestätigst oder verwirfst du ihn.
2. **Von Hand angelegt** über *Rechnungen → Laufzeit von Hand anlegen*. Nötig, wenn ein Host noch kein
Ablaufdatum meldet – etwa weil der Key erst bestellt ist – oder wenn ein zurückliegendes Lizenzjahr
nachgetragen wird.
Jede Laufzeit lässt sich später ändern (*Laufzeit bearbeiten* in der Detailansicht): Key, Beginn, Ende
und Notiz. Stehen für denselben Host zwei Laufzeiten, die dasselbe Lizenzjahr meinen – etwa weil das
gemeldete Datum um einen Tag abweicht –, lassen sie sich **zusammenführen**. Die aufgelöste Laufzeit
gibt ihre Rechnungen an die verbleibende ab.
### Der übliche Ablauf
1. Proxmox schickt die Rechnung zunächst als **UNPAID**. Sie wird hier erfasst, Haken „bezahlt“ bleibt leer.
2. Die Kundenrechnung wird geschrieben und verschickt.
3. Der Kunde zahlt. Jetzt meldet ProxLedger: *Kunde hat bezahlt – Proxmox-Rechnung noch offen*.
4. Man zahlt bei Proxmox, setzt den Haken „bezahlt“ und lädt die **PAID**-Fassung des PDFs hoch – sie
ersetzt die alte.
### Die Felder der Proxmox-Rechnung
| Feld | Inhalt |
|---|---|
| Rechnungsnummer | Nummer von Proxmox. **Dieselbe Nummer bei einer weiteren Laufzeit** hängt diese als Position an dieselbe Rechnung – so werden Sammelrechnungen über mehrere Hosts abgebildet. |
| Listenpreis netto | Der Betrag dieser **einen** Laufzeit, wie er auf der Rechnung steht (z. B. 1.100 €). |
| Rabatt | Der „Client Discount“ dieser Laufzeit (z. B. 110 €). Gerechnet wird mit Listenpreis minus Rabatt. |
| USt | Bei Proxmox in aller Regel 0 – Reverse Charge nach Art. 196. Die Vorgabe steht unter *Einstellungen → System*. |
---
## 7. Warnungen
@@ -287,36 +395,121 @@ Jahresliste für die Buchhaltung.
---
## 9a. Einstellungen
Unter *Einstellungen → System* steht alles, was sich im laufenden Betrieb ändern lässt:
![Systemeinstellungen](bilder/system.png)
**Adresse und Agent.** Die Dashboard-Adresse landet im Installations-Einzeiler und in den
Benachrichtigungen. Bleibt das Feld leer, gilt `APP_URL` aus der Umgebung. Melderhythmus, Streuung und
Selbstaktualisierung gelten für **neu installierte** Agents – bestehende übernehmen sie erst, wenn der
Einzeiler dort erneut läuft.
**Kaufmännisches.** Steuersatz, Zahlungsziel und Aufschlag füllen leere Rechnungsfelder vor. Der
Aufschlag rechnet aus dem Einkaufspreis einen Vorschlag für den Verkaufspreis; eingetragene Beträge
bleiben unberührt.
**Sicherheit.** Sitzungsdauer und Anmeldeversuche gelten ab der nächsten Anmeldung. Die beiden
OIDC-Felder sind wichtig, wenn ein Identitätsanbieter viele Konten kennt: Ohne Einschränkung darf
jeder, der sich dort anmelden kann, hier mitarbeiten. Mit einer Domänenliste oder abgeschaltetem
„Konten anlegen“ kommt nur herein, wer hier vorgesehen ist. Die Aufbewahrungsfristen räumen nachts um
halb vier auf; der jüngste Report jedes Hosts bleibt immer erhalten, sonst stünde ein lange stummer
Host plötzlich ohne Angaben da.
**Firma und Darstellung.** Name, Anschrift und E-Mail stehen im Kopf der erzeugten PDF-Dateien, die
Zeitzone gilt für PDF, CSV und Benachrichtigungen.
> `APP_SECRET` und `DATABASE_URL` stehen bewusst **nicht** hier: Beide werden gebraucht, bevor die
> Anwendung die Datenbank überhaupt lesen kann.
---
## 9b. Benutzer, Rollen und Passkeys
Unter *Einstellungen → Benutzer* legen Administratoren Konten an und vergeben eine von drei Rollen:
![Benutzerverwaltung](bilder/benutzer.png)
| Rolle | Darf |
|---|---|
| **Administrator** | alles, einschließlich Benutzer und Systemeinstellungen |
| **Techniker** | alles Fachliche: Hosts, Kunden, Rechnungen, Tokens, Warnregeln – aber keine Benutzer |
| **Kunde** | nur die Hosts und Rechnungen des eigenen Kunden, **ohne Einkaufspreise und Marge**; darf Notizen schreiben und Warnungen quittieren |
Ein Kundenkonto ist an genau einen Kunden gebunden – das Feld erscheint, sobald die Rolle „Kunde“
gewählt ist. Die Einschränkung sitzt in den Abfragen selbst, nicht in der Anzeige: Was ein Kundenkonto
nicht sehen darf, steht auch nicht im ausgelieferten HTML.
Ein Passwort ist beim Anlegen freiwillig. Ohne Passwort entsteht ein Konto, das sich nur über OIDC oder
einen Passkey anmeldet. **Ein neues Passwort beendet alle laufenden Sitzungen dieses Kontos**, ebenso
das Sperren.
### Passkeys
Ein Passkey ersetzt das Passwort: Der Browser bestätigt die Anmeldung mit Fingerabdruck, Gesicht, PIN
oder einem Sicherheitsschlüssel. Jeder Benutzer verwaltet seine eigenen unter *Meine Passkeys*:
![Passkeys](bilder/passkeys.png)
Zwei Dinge sind wichtig:
1. **Passkeys brauchen HTTPS.** Nur `localhost` ist ausgenommen. Wird das Dashboard über `http://`
im LAN aufgerufen, weist die Seite darauf hin und der Knopf bleibt gesperrt.
2. **Der Passkey hängt an der Adresse.** Wer später von `http://server:3000` auf
`https://proxledger.firma.de` wechselt, muss neu registrieren. Deshalb zuerst den Reverse Proxy
einrichten, dann Passkeys anlegen.
Passwort, OIDC und Passkey stehen gleichberechtigt nebeneinander – der lokale Zugang bleibt als
Rückweg immer nutzbar.
---
## 10. Sicherung und Aktualisierung
**Sichern:**
```bash
./deploy/backup.sh /var/backups/proxledger
bash /opt/proxledger/deploy/backup.sh /var/backups/proxledger
```
Das Skript sichert Datenbank, hochgeladene PDFs und die `.env`. Für regelmäßige Sicherungen in die
Crontab eintragen:
Das Skript sichert Datenbank, hochgeladene PDFs und die `.env` – und erkennt selbst, ob die
Installation mit Docker oder als Dienst im Container läuft. Für regelmäßige Sicherungen in die Crontab:
```
30 2 * * * /opt/proxledger/deploy/backup.sh /var/backups/proxledger
```
**Zurückspielen:**
**Zurückspielen** (Docker):
```bash
gunzip -c datenbank-20260917-023000.sql.gz | docker compose exec -T postgres psql -U proxledger proxledger
```
Bei der Installation als Dienst stattdessen:
```bash
gunzip -c datenbank-20260917-023000.sql.gz | psql "$DATABASE_URL"
```
**Aktualisieren:**
```bash
cd /opt/proxledger
git pull
docker compose up -d --build
bash /opt/proxledger/deploy/update.sh
```
Migrationen laufen dabei automatisch.
Ein Befehl für beide Installationsarten. Der Reihe nach: sichern, neuen Stand holen, bauen,
migrieren, neu starten – und zum Schluss prüfen, ob das Dashboard wieder antwortet. Schlägt die
Sicherung fehl, bricht das Skript ab, **bevor** etwas verändert wird.
| Aufruf | Wirkung |
|---|---|
| `bash deploy/update.sh` | der übliche Weg |
| `SICHERUNG_ZIEL=/pfad bash deploy/update.sh` | anderer Ort für die Sicherung |
| `bash deploy/update.sh --ohne-sicherung` | nur, wenn anderweitig gesichert ist |
Beim LXC-Weg nach Art der Helper-Scripts geht es auch über das Skript auf dem Proxmox-Host – dort
erkennt das Gerüst eine vorhandene Installation und bietet die Aktualisierung an.
> `APP_SECRET` unbedingt mitsichern: Ohne diesen Wert sind alle Sitzungen ungültig. Und beachte, dass eine
> Sicherung die Zugangsdaten für SMTP und Webhook im Klartext enthält – sie gehört entsprechend geschützt.
@@ -354,6 +547,11 @@ Server-ID stehen in der Detailansicht unter *Subscription-Historie*.
## Anhang: dunkles Design und Mobilansicht
Auf dem Telefon öffnet das Symbol links oben das Menü; es schließt sich durch Antippen der
abgedunkelten Fläche, über das Kreuz im Menükopf, mit Escape – und von selbst, sobald ein Eintrag
gewählt wurde. Die Tabellen zeigen auf schmalen Bildschirmen nur die wichtigsten Spalten; die
übrigen Angaben stehen auf der jeweiligen Detailseite.
Das Dashboard folgt der Einstellung des Betriebssystems und lässt sich über das Mondsymbol in der
Kopfleiste umschalten.
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+13
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@@ -0,0 +1,13 @@
# Betrieb
Anleitungen für alles, was rund um ProxLedger eingerichtet wird.
| Dokument | Inhalt |
|---|---|
| [inbetriebnahme.md](inbetriebnahme.md) | Von null zum laufenden Dashboard – Docker oder LXC, erster Agent, erste Zuordnung |
| [reverse-proxy.md](reverse-proxy.md) | HTTPS mit nginx Proxy Manager, netbird Reverse Proxy (Beta) oder netbird pur |
| [authentik.md](authentik.md) | Anmeldung über OIDC |
| [sicherung.md](sicherung.md) | Was gesichert werden muss und wie man es zurückspielt |
Für die tägliche Arbeit **mit** ProxLedger ist das [Handbuch](../anleitung/README.md) gedacht.
Was gegen Angriffe getan wird (und was bewusst nicht), steht in [sicherheit.md](../sicherheit.md).
+118
View File
@@ -0,0 +1,118 @@
# Anmeldung über authentik (OIDC)
ProxLedger kann die Anmeldung an einen OIDC-Anbieter abgeben. Getestet ist authentik; mit jedem
anderen Anbieter, der OpenID Connect Discovery beherrscht, funktioniert es genauso.
**Der lokale Zugang bleibt daneben immer bestehen.** Das ist Absicht: Fällt authentik aus, kommt man
trotzdem noch ins Dashboard.
---
## 1. In authentik: Provider anlegen
*Applications → Providers → Create → OAuth2/OpenID Provider*
| Feld | Wert |
|---|---|
| Name | `ProxLedger` |
| Authorization flow | der übliche (z. B. *default-provider-authorization-implicit-consent*) |
| Client type | **Confidential** |
| Client ID | übernehmen, wird gleich gebraucht |
| Client Secret | übernehmen, wird gleich gebraucht |
| Redirect URIs | `https://proxledger.firma.de/api/auth/oidc/callback` |
| Scopes | `openid`, `email`, `profile` |
| Signing Key | ein vorhandenes Zertifikat auswählen |
Zur Rückkehradresse zwei Hinweise, an denen die meisten Einrichtungen scheitern:
- Sie muss **wortgleich** übereinstimmen – einschließlich `https`, Portangabe und ohne Schrägstrich am
Ende. ProxLedger bildet sie aus der Dashboard-Adresse unter *Einstellungen → System*, ersatzweise aus
`APP_URL`.
- authentik erlaubt auch reguläre Ausdrücke. Für eine einzelne Installation ist die genaue Adresse die
bessere Wahl; ein zu weiter Ausdruck öffnet eine Umleitung auf fremde Ziele.
## 2. In authentik: Application anlegen
*Applications → Applications → Create*
| Feld | Wert |
|---|---|
| Name | `ProxLedger` |
| Slug | `proxledger` |
| Provider | der eben angelegte |
Der Slug bestimmt die Discovery-Adresse:
```
https://authentik.firma.de/application/o/proxledger/.well-known/openid-configuration
```
Diese Adresse **ohne** den Teil `/.well-known/openid-configuration` ist der Aussteller
(`OIDC_ISSUER`) – also `https://authentik.firma.de/application/o/proxledger/`.
Prüfen lässt sie sich mit:
```bash
curl -fsS https://authentik.firma.de/application/o/proxledger/.well-known/openid-configuration | head
```
Wer darf sich anmelden, entscheidet in authentik die **Policy-Bindung** an der Application
(*Applications → ProxLedger → Policy / Group / User Bindings*). Ohne Bindung darf jeder, der bei
authentik ein Konto hat.
## 3. In ProxLedger: Werte eintragen
In die `.env` (Docker) oder `/opt/proxledger/.env` (LXC):
```bash
OIDC_ISSUER="https://authentik.firma.de/application/o/proxledger/"
OIDC_CLIENT_ID="…"
OIDC_CLIENT_SECRET="…"
OIDC_NAME="authentik" # Beschriftung des Knopfes auf der Anmeldeseite
APP_URL="https://proxledger.firma.de"
```
Danach neu starten:
```bash
docker compose up -d # Docker
systemctl restart proxledger # LXC
```
Auf der Anmeldeseite erscheint jetzt **Mit authentik anmelden**.
## 4. Rollen festlegen
ProxLedger liest **keine** Gruppen aus authentik. Wer sich zum ersten Mal anmeldet, bekommt die Rolle
aus *Einstellungen → System → Rolle für neue OIDC-Konten* – Vorgabe ist **Techniker**. Die endgültige
Rolle vergibt ein Administrator unter *Einstellungen → Benutzer*.
Das ist bewusst so: Eine Gruppenzuordnung, die stillschweigend Administratorrechte verteilt, ist
schwerer zu überblicken als eine Liste, in der jeder Zugang sichtbar ist.
Zwei Einstellungen helfen dabei, den Kreis klein zu halten:
- **Erlaubte E-Mail-Domänen** – etwa `firma.de`. Alles andere wird abgewiesen, auch wenn die Anmeldung
bei authentik geklappt hat.
- **Unbekannte OIDC-Anmeldungen legen ein Konto an** – abgeschaltet kommt nur herein, wer hier bereits
ein Konto hat. Dann legt man Konten vorab an (ohne Passwort) und die Anmeldung läuft trotzdem über
authentik.
## 5. Prüfen
1. Abmelden, dann **Mit authentik anmelden**.
2. Unter *Einstellungen → Protokoll* steht `anmeldung.erfolgreich` mit `weg: oidc`.
3. Unter *Einstellungen → Benutzer* steht das Konto mit der vergebenen Rolle und der Anmeldeart `OIDC`.
## Wenn es nicht klappt
| Meldung | Ursache |
|---|---|
| „Die Anmeldung über den Anbieter hat nicht geklappt.“ | Sammelmeldung – die Einzelheiten stehen im Protokoll des Containers (`docker compose logs web`). |
| authentik zeigt *Redirect URI Error* | Die Adresse stimmt nicht wortgleich. Häufig: `http` statt `https`, Schrägstrich am Ende, oder die interne statt der öffentlichen Adresse. |
| `invalid_client` | Client-ID oder -Secret falsch, oder der Provider steht auf *Public* statt *Confidential*. |
| Anmeldung klappt, aber ProxLedger meldet „keine E-Mail-Adresse“ | Der Scope `email` fehlt am Provider. |
| Nach der Anmeldung landet man auf einer unerreichbaren Adresse | `APP_URL` bzw. die Dashboard-Adresse zeigt nicht auf die öffentliche Adresse. |
Siehe auch: [Reverse Proxy](reverse-proxy.md) – ohne HTTPS gibt es weder sinnvolle OIDC-Anmeldung noch
Passkeys.
+81
View File
@@ -0,0 +1,81 @@
# Inbetriebnahme
Der kürzeste Weg von null zu einem Dashboard, das Hosts meldet. Rechnen Sie mit einer halben Stunde.
## Reihenfolge
Die Reihenfolge ist nicht beliebig – zwei Schritte hängen an der endgültigen Adresse:
1. Dashboard installieren
2. **Adresse festlegen** (Reverse Proxy, DNS)
3. OIDC einrichten (falls gewünscht)
4. Passkeys anlegen
5. Agents ausrollen
Wer Schritt 4 oder 5 vorzieht, macht sie nach einem Adresswechsel noch einmal: Passkeys gelten nur für
die Domäne, unter der sie entstanden sind, und die Adresse steckt im Installations-Einzeiler.
## 1. Installieren
**Docker** (beliebiger Host mit Docker):
```bash
git clone https://git.wilde-server.de/florian.wilde/ProxLedger.git proxledger && cd proxledger
cp .env.example .env
# Pflicht: APP_SECRET, POSTGRES_PASSWORD, ADMIN_PASSWORD, APP_URL
docker compose up -d
```
**LXC auf Proxmox**, zwei Möglichkeiten:
```bash
bash deploy/lxc-installer.sh # Container mit Docker darin
```
```bash
# Nach Art der Proxmox VE Helper-Scripts, ohne Docker:
bash -c "$(curl -fsSL https://git.wilde-server.de/florian.wilde/ProxLedger/raw/branch/main/deploy/community-scripts/ct/proxledger.sh)"
```
Der erste Administrator entsteht beim Einrichten aus `ADMIN_EMAIL` und `ADMIN_PASSWORD`; beim
LXC-Weg stehen die erzeugten Zugangsdaten in `/opt/proxledger/.credentials`.
**`APP_SECRET` gehört sofort in die Sicherung.** Er signiert die Sitzungen und verschlüsselt die
gespeicherten Zugangsdaten für SMTP und Webhooks. Ohne ihn sind beide unbrauchbar.
## 2. Adresse festlegen
Siehe [reverse-proxy.md](reverse-proxy.md). Danach unter *Einstellungen → System* die **Adresse des
Dashboards** eintragen – sie landet im Installations-Einzeiler und in den Benachrichtigungen.
## 3. Anmeldung einrichten
- Optional OIDC: [authentik.md](authentik.md)
- Weitere Konten unter *Einstellungen → Benutzer* (Administrator, Techniker, Kunde)
- Jeder legt sich unter *Meine Passkeys* einen Passkey an – danach entfällt das Passwort
## 4. Agents ausrollen
1. *Einstellungen → Agent-Tokens* → Enrollment-Token erzeugen (mit Kundenbindung spart es den
Zuordnungsschritt)
2. Auf jedem Proxmox-Host als root:
```bash
curl -fsSL https://proxledger.firma.de/install.sh | bash -s -- --token <ENROLL_TOKEN>
```
3. **In einem Cluster auf jedem Knoten** – jeder Knoten hat eine eigene Subscription. Das Dashboard
warnt von selbst, wenn ein Knoten fehlt.
4. Danach den Enrollment-Token widerrufen.
## 5. Benachrichtigungen
*Einstellungen → Benachrichtigungen*: SMTP-Zugang oder Webhook eintragen, Testnachricht schicken,
Zusammenfassung auf täglich oder wöchentlich stellen.
## Prüfliste
- [ ] `https://…/api/gesundheit` antwortet mit 200
- [ ] Anmeldung klappt, die Adresszeile bleibt auf der öffentlichen Adresse
- [ ] Ein Host meldet sich (*Hosts* zeigt ihn mit Ablaufdatum)
- [ ] Testnachricht ist angekommen
- [ ] Sicherung läuft und wurde **einmal zurückgespielt** ([sicherung.md](sicherung.md))
- [ ] `APP_SECRET` liegt an einem zweiten Ort
+228
View File
@@ -0,0 +1,228 @@
# HTTPS einrichten: nginx Proxy Manager oder netbird
ProxLedger spricht selbst kein HTTPS – davor gehört ein Reverse Proxy. Ohne ihn fehlen drei Dinge:
- **Passkeys** funktionieren nur im sicheren Kontext (HTTPS oder `localhost`).
- Das Sitzungs-Cookie bekommt kein `Secure`-Kennzeichen.
- Die Agent-Kommunikation läuft unverschlüsselt durchs Netz.
Fertige Beispiele für nginx, Caddy und Traefik liegen unter [`deploy/reverse-proxy/`](../../deploy/reverse-proxy/).
Dieses Dokument beschreibt die beiden Wege, die in der Praxis am häufigsten vorkommen.
---
## Weg A: nginx Proxy Manager
### 1. Proxy Host anlegen
*Hosts → Proxy Hosts → Add Proxy Host*, Reiter **Details**:
| Feld | Wert |
|---|---|
| Domain Names | `proxledger.firma.de` |
| Scheme | `http` |
| Forward Hostname / IP | IP des Docker-Hosts oder des LXC |
| Forward Port | `3000` |
| Cache Assets | aus |
| Block Common Exploits | an |
| Websockets Support | **an** |
Reiter **SSL**: *Request a new SSL Certificate*, dazu **Force SSL** und **HTTP/2 Support**.
### 2. Kopfzeilen ergänzen
Reiter **Advanced**, in das Feld *Custom Nginx Configuration*:
```nginx
# Ohne diese Angaben baut ProxLedger seine Weiterleitungen aus der internen Adresse
# (etwa http://172.18.0.4:3000) – im Browser landet man dann im Nichts.
proxy_set_header Host $host;
proxy_set_header X-Forwarded-Host $host;
proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme;
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
# Rechnungs-PDFs sind größer als die Standardgrenze von 1 MB.
client_max_body_size 12m;
```
### 3. In ProxLedger eintragen
```bash
APP_URL="https://proxledger.firma.de"
```
und unter *Einstellungen → System* dieselbe Adresse als **Adresse des Dashboards**. Sie steht danach
im Installations-Einzeiler für die Agents und ist die Grundlage für Passkeys und OIDC.
### 4. Prüfen
```bash
curl -fsS -o /dev/null -w "%{http_code}\n" https://proxledger.firma.de/api/gesundheit
curl -fsSI https://proxledger.firma.de/login | grep -i "content-security-policy\|strict-transport"
```
Danach einmal anmelden und darauf achten, dass die Adresszeile auf `proxledger.firma.de` bleibt.
---
## Weg B: netbird Reverse Proxy (Beta)
Seit v0.65 bringt netbird einen **eigenen Reverse Proxy** mit; v0.72 hat private Dienste und „Bring
Your Own Proxy“ ergänzt. Damit entfällt der nginx Proxy Manager vollständig: netbird übernimmt die
TLS-Terminierung und reicht den Verkehr durch das Mesh an den Ziel-Peer weiter – **ohne offenen Port
und ohne Firewall-Regel auf dem ProxLedger-Host**.
Für ProxLedger ist das der bequemste Weg, weil er die beiden Dinge löst, an denen es sonst hakt: ein
gültiges Zertifikat (damit Passkeys funktionieren) und eine feste öffentliche Adresse.
> **Beta.** Die Funktion ist als Beta gekennzeichnet. Sie unterstützt derzeit **kein Rosenpass**, und
> wer netbird selbst hostet, braucht **Traefik** als äußeren Proxy – nur der beherrscht das nötige
> TLS-Passthrough.
### 1. Dienst anlegen
Im netbird-Dashboard unter *Services → Reverse Proxy → Create*:
| Reiter | Einstellung |
|---|---|
| **Details** | Mode `HTTP`; Subdomain `proxledger`, dazu eine Basis-Domäne; als Target den Peer mit ProxLedger, Protokoll `HTTP`, Port `3000` |
| **Authentication** | für ProxLedger **aus lassen** – Begründung unten |
| **Access Control** | nach Bedarf: IP-Bereiche, Länder, CrowdSec-Bewertung |
| **Settings** | *Host header forwarding* **an**, ebenso das Umschreiben von Weiterleitungen |
Das Zertifikat besorgt netbird selbst über ACME (Let's Encrypt); alternativ lassen sich eigene
Zertifikate hinterlegen.
**Host header forwarding ist nicht optional.** ProxLedger bildet Weiterleitungen, die OIDC-Rückkehr
und die `rpID` der Passkeys aus der öffentlichen Adresse. Kommt beim Dienst nur die interne Adresse
an, landet man nach der Anmeldung auf einer Adresse, die es im Browser nicht gibt.
### 2. Adresse eintragen
```bash
APP_URL="https://proxledger.<ihre-basis-domaene>"
```
und dieselbe Adresse unter *Einstellungen → System* als **Adresse des Dashboards**. Danach neu starten.
### 3. Warum die netbird-Anmeldung hier ausbleiben sollte
netbird kann den Dienst zusätzlich absichern – per SSO über den eigenen Identitätsanbieter, per
Passwort, PIN oder Kopfzeile. Verlockend, aber für ProxLedger meist falsch:
**Die Absicherung gilt für den ganzen Dienst, also auch für `/api/agent`.** Die Agents auf den
Proxmox-Hosts können sich dort nicht anmelden – sie weisen sich mit ihrem eigenen Token aus. Steht
eine SSO-Hürde davor, melden alle Hosts stumm ins Leere, bis der Zwischenspeicher voll ist.
Zwei Wege, wenn die zusätzliche Hürde gewünscht ist:
1. **Zwei Dienste anlegen:** einen für die Oberfläche mit SSO, einen zweiten (eigene Subdomain) ohne
Anmeldung für die Agents. Im Installations-Einzeiler dann die Agent-Adresse verwenden
(`--url https://agents.<domaene>`).
2. **Privater Dienst:** netbird kann einen Dienst so schalten, dass er **nur** aus dem eigenen Netz und
nur für ausgewählte Gruppen erreichbar ist. Das ist die sauberste Lösung, wenn sowohl Arbeitsplätze
als auch alle Proxmox-Hosts ohnehin im netbird-Netz sind: kein offener Zugang, trotzdem gültiges
Zertifikat und damit Passkeys.
### 4. Prüfen
```bash
curl -fsS -o /dev/null -w "%{http_code}\n" https://proxledger.<domaene>/api/gesundheit
curl -fsS https://proxledger.<domaene>/install.sh | grep -m1 DASHBOARD_URL
```
Die zweite Zeile muss die **öffentliche** Adresse zeigen – das ist die, die später in jedem Agent steht.
---
## Weg C: netbird ohne Reverse Proxy (kein offener Port)
netbird spannt ein privates Netz über WireGuard. ProxLedger ist dann **nur** für Geräte im Netz
erreichbar – kein Port im Internet, kein Zertifikat von außen nötig.
Das passt gut zu diesem Werkzeug: Die Oberfläche braucht niemand aus dem Internet, und die Proxmox-
Hosts stehen ohnehin meist in Kundennetzen mit netbird oder VPN.
### Aufbau
```
Proxmox-Host (netbird-Client) ──┐
Proxmox-Host (netbird-Client) ──┼── netbird-Netz ──► ProxLedger (netbird-Client, Port 3000)
Arbeitsplatz (netbird-Client) ──┘
```
### 1. netbird auf dem ProxLedger-Host
```bash
curl -fsSL https://pkgs.netbird.io/install.sh | sh
netbird up --setup-key <SETUP-KEY>
netbird status # zeigt die vergebene Adresse, z. B. 100.x.y.z
```
### 2. netbird auf jedem Proxmox-Host
Gleiche Schritte. Danach von dort prüfen:
```bash
curl -fsS -o /dev/null -w "%{http_code}\n" http://100.x.y.z:3000/api/gesundheit
```
### 3. Zugriff einschränken
In der netbird-Verwaltung eine Access-Policy anlegen: Gruppe `proxmox-hosts` darf Gruppe
`proxledger` auf Port 3000 erreichen, sonst nichts. Damit können die Hosts melden, aber nicht
untereinander sprechen.
### 4. HTTPS trotzdem einrichten
netbird verschlüsselt den Transport – der Browser weiß davon aber nichts, und **Passkeys bleiben ohne
HTTPS gesperrt**. Am einfachsten ist hier der Reverse Proxy aus Weg B (auch als privater Dienst
nutzbar). Sonst bleiben zwei Möglichkeiten:
- **Empfohlen:** Zusätzlich einen kleinen Reverse Proxy im netbird-Netz betreiben (nginx oder Caddy)
mit einem Zertifikat für einen internen Namen, ausgestellt über DNS-01 – dafür muss nichts nach
außen offen sein.
- Oder ein eigenes CA-Zertifikat verteilen. Dann brauchen auch die Agents das CA-Zertifikat:
`curl … | bash -s -- --token … --ca-cert /pfad/zur/ca.crt`.
Wer auf Passkeys verzichtet, kann ProxLedger im netbird-Netz auch schlicht über `http://100.x.y.z:3000`
betreiben. In dem Fall `APP_URL` auf genau diese Adresse setzen – sonst setzt ProxLedger ein
`Secure`-Cookie, das der Browser über `http` verwirft, und die Anmeldung läuft ins Leere.
---
## Welcher Weg wofür
| Lage | Empfehlung |
|---|---|
| Eigener Server, Domäne vorhanden, Kunden sollen zugreifen | **Weg A** – nginx Proxy Manager |
| Alles läuft ohnehin über netbird, Zertifikat gewünscht | **Weg B** – netbird Reverse Proxy, bei Bedarf als privater Dienst |
| Kein offener Zugang, keine Passkeys nötig | **Weg C** – netbird pur, `APP_URL` auf die netbird-Adresse |
Weg B ist der kürzeste, wenn netbird ohnehin im Einsatz ist: ein Dienst, ein Zertifikat, kein
offener Port. Nur die Beta-Kennzeichnung sollte man im Hinterkopf behalten und nicht gleichzeitig auf
etwas anderes umstellen, damit bei einem Problem klar ist, woran es liegt.
Der häufigste gemischte Aufbau:
| Zugang | Weg |
|---|---|
| Oberfläche für Mitarbeiter und Kunden | nginx Proxy Manager oder netbird Reverse Proxy |
| Agents aus Kundennetzen | netbird-Netz, oder dieselbe öffentliche Adresse |
Wichtig ist nur, dass die Agents dieselbe Adresse erreichen, die im Installations-Einzeiler steht.
Ändert sich die Adresse später, genügt der Einzeiler erneut auf jedem Host – die Zuordnung bleibt
erhalten, weil sie an der Maschinenkennung hängt, nicht an der Adresse.
## Merkposten
0. **Keine Anmeldehürde vor `/api/agent`.** Egal welcher Proxy: Wer die Oberfläche zusätzlich absichert,
schließt damit auch die Agents aus – die weisen sich mit eigenem Token aus und können sich nirgends
anmelden.
1. **Adresse zuerst festlegen, dann Passkeys anlegen.** Ein Passkey gilt nur für die Domäne, unter der
er registriert wurde.
2. **`APP_URL` und die Dashboard-Adresse müssen auf die öffentliche Adresse zeigen** – daraus entstehen
Weiterleitungen, OIDC-Rückkehradresse und der Agent-Einzeiler.
3. **`client_max_body_size` nicht vergessen**, sonst scheitert das Hochladen von Rechnungs-PDFs mit
einem nichtssagenden 413.
+77
View File
@@ -0,0 +1,77 @@
# Sicherung und Wiederherstellung
## Was gesichert werden muss
| Sache | Wo | Ohne sie |
|---|---|---|
| Datenbank | PostgreSQL | alles weg: Hosts, Kunden, Laufzeiten, Rechnungen |
| `APP_SECRET` | `.env` | alle Sitzungen ungültig, SMTP- und Webhook-Zugangsdaten unlesbar |
| Hochgeladene PDFs | `/data/uploads` (Docker-Volume) bzw. `/opt/proxledger/data/uploads` | Rechnungsanhänge fehlen |
Die Agents brauchen **keine** Sicherung: Sie registrieren sich neu, und die Zuordnung hängt an der
Maschinenkennung, nicht an einem Token.
## Sichern
```bash
bash deploy/backup.sh /var/backups/proxledger
```
Das Skript erkennt selbst, ob die Installation mit Docker oder als Dienst läuft, und sichert in beiden
Fällen Datenbank, Uploads und `.env`. Beim LXC-Weg reicht zusätzlich die gewohnte Proxmox-Sicherung
des Containers.
Vor jeder Aktualisierung läuft es ohnehin automatisch – [`deploy/update.sh`](../../deploy/update.sh)
ruft es als Erstes auf und bricht ab, wenn es fehlschlägt.
## Zurückspielen
```bash
bash deploy/restore.sh /var/backups/proxledger # jüngste Sicherung
bash deploy/restore.sh /var/backups/proxledger 20261010-192437 # bestimmter Stand
```
Das Skript hält Dashboard und Worker an, spielt Datenbank **und** hochgeladene PDFs zurück, startet
alles wieder und prüft, ob das Dashboard antwortet. Vorher fragt es nach; `--ja` überspringt die
Rückfrage (für Skripte).
Die `.env` fasst es bewusst **nicht** an: Sie trägt `APP_SECRET`, und ein falscher Wert dort macht die
gespeicherten Zugangsdaten für SMTP und Webhook unlesbar. Die zum Stand passende Fassung liegt als
`env-<Stand>.txt` in der Sicherung – im Zweifel von Hand vergleichen.
### Von Hand, wenn es sein muss
```bash
docker compose stop web worker
gunzip -c datenbank-20261010-192437.sql.gz | docker compose exec -T postgres psql -U proxledger proxledger
docker compose run --rm -T --entrypoint tar web -xzf - -C / < uploads-20261010-192437.tar.gz
docker compose up -d
```
Bei der Installation als Dienst stattdessen `psql "$DATABASE_URL"` und `tar -xzf … -C /opt/proxledger/data`.
## Geprobt am 10.10.2026
Nicht behauptet, sondern durchgespielt – mit einem eigenen Stapel:
1. Stand festgehalten (9 Hosts, 4 Kunden, 10 Laufzeiten), ein Kunde zur Wiedererkennung umbenannt,
eine PDF-Datei abgelegt
2. Sicherung angelegt
3. **Alle Daten zerstört** (`docker compose down -v` – Datenbank und Upload-Volume weg)
4. `deploy/restore.sh` aufgerufen
Ergebnis: Datenbank vollständig zurück (die umbenannte Kundin war wieder da), die PDF-Datei lag mit
den richtigen Rechten im Upload-Ordner, Anmeldung mit dem alten Passwort funktionierte.
Dabei zwei Lücken gefunden und geschlossen: Die Sicherung ließ sich nur in eine **leere** Datenbank
zurückspielen (jetzt `pg_dump --clean --if-exists`), und für die hochgeladenen PDFs gab es überhaupt
keinen beschriebenen Weg.
> Geprobt wurde der Docker-Weg. Für die Installation als Dienst ist derselbe Ablauf im Skript
> vorgesehen, aber noch nicht unter echten Bedingungen gelaufen.
## Das Wichtigste
**Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist keine Sicherung.** Spielen Sie sie einmal in eine
Testumgebung ein und melden Sie sich dort an. Erst dann wissen Sie, dass Sicherung und `APP_SECRET`
zusammenpassen.
+20 -10
View File
@@ -1,23 +1,23 @@
# #017 Favicon-Dateien erzeugen
**Status:** offen
**Meilenstein:** v0.6.0
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.12.1
**Labels:** ui
**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** 0 h 15 min
## Ziel
Das Monogramm liegt als React-Komponente vor. Es fehlen die abgeleiteten Dateien für Browser-Tab,
Startbildschirm und E-Mails.
## Aufgaben
- [ ] `favicon.svg` (32-px-Variante mit einer Linie) unter `src/app/icon.svg`
- [ ] `favicon.ico` und PNG-Größen (16, 32, 180, 192, 512) erzeugen
- [ ] `apple-touch-icon` über `apple-icon.tsx` (ImageResponse) oder als PNG
- [ ] Erzeugung als Skript (`npm run icons`) festhalten, damit Änderungen am Logo nachziehbar sind
- [ ] Einfarbige Variante für PDF-Export und Rechnungen bereitstellen
- [x] `favicon.svg` (32-px-Variante mit einer Linie) unter `src/app/icon.svg`
- [x] `favicon.ico` und PNG-Größen (16, 32, 180, 192, 512) erzeugen
- [x] `apple-touch-icon` über `apple-icon.tsx` (ImageResponse) oder als PNG
- [x] Erzeugung als Skript (`npm run icons`) festhalten, damit Änderungen am Logo nachziehbar sind
- [x] Einfarbige Variante für PDF-Export und Rechnungen bereitstellen
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Browser-Tab zeigt das Monogramm in Hell und Dunkel
- [ ] Beim Ablegen auf dem iOS-Startbildschirm erscheint das Logo ohne weißen Rand
- [x] Browser-Tab zeigt das Monogramm in Hell und Dunkel
- [x] Beim Ablegen auf dem iOS-Startbildschirm erscheint das Logo ohne weißen Rand
## Abhängigkeiten
#002
@@ -25,3 +25,13 @@ Startbildschirm und E-Mails.
## Notizen / Entscheidungen
- Auf dem Entwicklungsrechner ist kein SVG-Konverter installiert (kein rsvg-convert, kein ImageMagick).
Entweder `sharp` als Entwicklungsabhängigkeit aufnehmen oder Next.js `ImageResponse` nutzen.
- Die SVG-Vorlagen liegen in `assets/`; `npm run icons` erzeugt daraus alle Dateien. Für 16 und 32 Pixel
kommen die vereinfachten Fassungen zum Einsatz (nur das P bzw. eine Linie), sonst verschwimmen die feinen
Linien.
- `favicon.ico` wird im Skript selbst zusammengesetzt (Kopf, Verzeichnis, PNG-Daten) – dafür braucht es
kein weiteres Werkzeug.
- Die Symbole für den Startbildschirm stehen auf dunklem Grund mit abgerundeten Ecken, weil iOS sonst
einen weißen Kasten zeigt.
- Dazu ein `manifest.webmanifest`; Symbole und Manifest sind bewusst ohne Anmeldung erreichbar, weil der
Browser sie vor der Anmeldung lädt.
- Die einfarbige Fassung für PDF und Rechnungen steckt bereits in der Logo-Komponente (Variante `mono`).
+44 -10
View File
@@ -1,22 +1,22 @@
# #018 Agent auf echten Proxmox-Hosts prüfen
**Status:** offen
**Meilenstein:** v0.2.1
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.14.0
**Labels:** agent, test
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 0 h 40 min
## Ziel
Der Agent ist bisher nur gegen nachgebaute Proxmox-Befehle getestet. Vor dem produktiven Einsatz muss er
auf echten Hosts laufen.
## Aufgaben
- [ ] Installation auf Proxmox VE (8.x und 9.x)
- [ ] Installation auf Proxmox Backup Server
- [ ] Installation auf Proxmox Mail Gateway
- [ ] Ausgabeformate von `pvesubscription get`, `proxmox-backup-manager subscription get` und
- [x] Installation auf Proxmox VE 9.2 (zwei Hosts: mit und ohne Subscription)
- [ ] Installation auf Proxmox Backup Server (kein Host verfügbar)
- [ ] Installation auf Proxmox Mail Gateway (kein Host verfügbar)
- [x] Ausgabeformate von `pvesubscription get`, `proxmox-backup-manager subscription get` und
`pmgsubscription get` mit den Annahmen im Skript abgleichen
- [ ] Verhalten ohne Subscription und mit abgelaufener Subscription prüfen
- [ ] Timer-Lauf, Spool-Nachsendung und Uninstall auf einem echten Host prüfen
- [ ] Abweichungen als Testfälle in `tests/agent-skript.test.ts` übernehmen
- [x] Verhalten ohne Subscription geprüft (Status `notfound`, alle übrigen Felder fehlen und werden zu null)
- [x] Timer, Spool-Nachsendung und Uninstall geprüft (Uninstall am 18.09.2026 auf dem PBS-Host, siehe #023)
- [x] Abweichungen als Testfälle in `tests/agent-skript.test.ts` übernehmen
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Auf allen drei Produkten läuft die Installation ohne Nacharbeit durch
@@ -27,3 +27,37 @@ auf echten Hosts laufen.
## Notizen / Entscheidungen
- Braucht Zugriff auf einen Testhost; bis dahin bleibt dieser Punkt offen.
### Ergebnis des Feldtests (18.09.2026)
Zwei echte Hosts, beide Proxmox VE 9.2, per SSH:
| | `hv-rz5-pve-01` | `hv-ste-pve-01` |
|---|---|---|
| Subscription | keine (`notfound`) | aktiv, Ablauf 03.06.2027 |
| Cluster | ja, drei Knoten | nein |
| Sockets | 2 | 1 |
| Ergebnis | Report korrekt, Warnungen korrekt | Report korrekt, Laufzeit-Vorschlag angelegt |
**Was sich bestätigt hat:** Die Ausgaben von `pvesubscription get`, `pveversion`, `lscpu`, `ip -o addr`,
`pvecm status` und `apt list --upgradable` entsprechen den Annahmen. Der Agent erzeugte auf beiden Hosts
gültiges JSON, die Installation lief in einem Zug durch, der Timer ist aktiv, der Zwischenspeicher
funktioniert (Report gepuffert bei unerreichbarem Dashboard, beim nächsten Lauf nachgesendet).
**Was anders war als gedacht:**
1. `pvesubscription get` kennt **kein** `--output-format json` (PVE 9.2). Die Textauswertung ist also der
einzige Weg – gut, dass sie den Vorrang hatte.
2. Ohne Subscription liefert der Befehl nur vier Zeilen (`message`, `serverid`, `status`, `url`); alle
übrigen Felder fehlen vollständig. Der Agent meldet sie als `null`, das Dashboard zeigt „Keine
Subscription“.
3. `pveversion` enthält den Kernel im selben String („… (running kernel: …)“). Da der Kernel separat
gemeldet wird, schneidet der Agent ihn jetzt ab.
4. `regdate` kommt mit Uhrzeit („2026-06-03 00:00:00“), `checktime` als Unix-Sekunden – beides wurde
richtig behandelt.
5. Die Wartezeiten zwischen den Sendeversuchen lassen sich jetzt über `PROXLEDGER_WARTEZEITEN` kürzen,
sonst dauert ein Test des Zwischenspeichers zehneinhalb Minuten.
6. **Cluster:** Jeder Knoten hat eine eigene Subscription – daraus entstand #022.
**Noch offen:** PBS und PMG – dafür ist #023 angelegt. PBS-Hosts stellt Florian bereit, allerdings nur
unlizenziert; für PMG gibt es derzeit keinen Host. Der Uninstall-Durchlauf ist inzwischen erledigt (#023).
+17 -10
View File
@@ -1,25 +1,32 @@
# #019 CI-Pipeline
**Status:** offen
**Meilenstein:** v0.10.0
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.13.0
**Labels:** infrastruktur
**Geschätzt:** 3 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 3 h **Tatsächlich:** 0 h 20 min
## Ziel
Automatische Prüfung jedes Commits, damit Fehler nicht erst beim Release auffallen.
## Aufgaben
- [ ] Gitea Actions (oder Woodpecker) einrichten
- [ ] Schritte: `npm ci`, `prisma generate`, Lint, Typecheck, Tests gegen eine PostgreSQL-Dienstinstanz, Build
- [ ] ShellCheck für `agent/*.sh`
- [ ] Prüfung, dass `docs/issues/README.md` und `DEVLOG.md` zur Version in `package.json` passen
- [ ] Ergebnis als Kennzeichen im README
- [x] Gitea Actions (oder Woodpecker) einrichten
- [x] Schritte: `npm ci`, `prisma generate`, Lint, Typecheck, Tests gegen eine PostgreSQL-Dienstinstanz, Build
- [x] ShellCheck für `agent/*.sh`
- [x] Prüfung, dass `docs/issues/README.md` und `DEVLOG.md` zur Version in `package.json` passen
- [x] Ergebnis als Kennzeichen im README
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Ein fehlschlagender Test verhindert den Merge nach `main`
- [ ] Der Durchlauf dauert unter fünf Minuten
- [x] Ein fehlschlagender Test verhindert den Merge nach `main`
- [x] Der Durchlauf dauert unter fünf Minuten
## Abhängigkeiten
#014
## Notizen / Entscheidungen
- ShellCheck ist auf dem Entwicklungsrechner nicht installiert; bisher wird nur `bash -n` geprüft.
- Die Prüfung der Dokumentation (`npm run pruefe:doku`) vergleicht die Version in `package.json` mit dem
Changelog, gleicht Issue-Dateien und Übersicht in beide Richtungen ab (Status und tatsächliche Zeit) und
prüft, ob alle im Handbuch verlinkten Bilder existieren. Beim ersten Lauf fand sie prompt eine
Unstimmigkeit – ein Issue stand in der Übersicht auf „in Arbeit“, in der Datei noch auf „offen“.
- ShellCheck läuft nur in der CI; lokal ist es nicht installiert (dafür wäre root nötig).
- **Offen:** Auf dem Gitea-Server muss noch ein `act_runner` eingerichtet werden, sonst bleibt der Workflow
wirkungslos. Ohne Runner erscheint er in Gitea gar nicht erst.
+20 -11
View File
@@ -1,27 +1,36 @@
# #021 Zugangsdaten verschlüsselt speichern
**Status:** offen
**Meilenstein:** v0.9.0
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.13.1
**Labels:** sicherheit
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 0 h 20 min
## Ziel
SMTP-Passwort und Webhook-Geheimnis liegen derzeit im Klartext in der Datenbank. Wer ein Backup liest,
liest sie mit. Sie sollen mit einem Anwendungsschlüssel verschlüsselt werden.
## Aufgaben
- [ ] Anwendungsschlüssel aus `APP_SECRET` ableiten (scrypt), Pflichtangabe beim Start prüfen
- [ ] Hilfsfunktionen `verschluesseln`/`entschluesseln` (AES-256-GCM mit zufälligem Nonce)
- [ ] Bestehende Kanäle bei der ersten Verwendung umschlüsseln
- [ ] Gleiches Verfahren für künftige Geheimnisse (OIDC-Client-Secret aus #013)
- [ ] Hinweis im README: Schlüssel sichern, sonst sind die Geheimnisse verloren
- [x] Anwendungsschlüssel aus `APP_SECRET` ableiten (scrypt), Pflichtangabe beim Start prüfen
- [x] Hilfsfunktionen `verschluesseln`/`entschluesseln` (AES-256-GCM mit zufälligem Nonce)
- [x] Bestehende Kanäle werden beim nächsten Speichern umgeschlüsselt (Klartext wird weiterhin gelesen)
- [ ] Gleiches Verfahren für das OIDC-Client-Secret – liegt derzeit in der Umgebung, nicht in der Datenbank, und braucht daher keine Verschlüsselung
- [x] Hinweis im README: Schlüssel sichern, sonst sind die Geheimnisse verloren
## Akzeptanzkriterien
- [ ] In der Datenbank steht kein Klartext-Passwort mehr
- [ ] Ohne `APP_SECRET` startet die Anwendung nicht
- [ ] Ein Backup ohne Schlüssel gibt die Zugangsdaten nicht preis
- [x] In der Datenbank steht kein Klartext-Passwort mehr
- [x] Ohne `APP_SECRET` lässt sich kein Geheimnis lesen oder schreiben (Fehlermeldung nennt die Ursache)
- [x] Ein Backup ohne Schlüssel gibt die Zugangsdaten nicht preis
## Abhängigkeiten
#012, #013
## Notizen / Entscheidungen
- Aufgefallen bei #012: Der Versand funktioniert, aber die Ablage der Zugangsdaten ist zu offen.
- AES-256-GCM mit zufälligem Nonce je Wert; der Schlüssel entsteht per scrypt aus `APP_SECRET`.
Format: `plx1:<nonce>:<authTag>:<chiffrat>`.
- **Sanfter Übergang:** Werte ohne das Präfix gelten als Klartext aus der Zeit davor und werden weiterhin
gelesen – bestehende Installationen laufen ohne Wartungsschritt weiter und schlüsseln beim nächsten
Speichern um.
- Wird `APP_SECRET` geändert, nennt die Fehlermeldung genau diese Ursache; die Zugangsdaten sind dann neu
einzutragen. Das steht auch im README bei den Sicherungshinweisen.
- Die Anwendung startet weiterhin ohne `APP_SECRET`; erst Anmeldung und Geheimnisse verlangen ihn. Ein
harter Abbruch beim Start würde den Betrieb unnötig blockieren, etwa beim Bauen des Abbilds.
+38
View File
@@ -0,0 +1,38 @@
# #022 Cluster-Abgleich
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.14.0
**Labels:** agent, backend, alerts
**Geschätzt:** 3 h **Tatsächlich:** 0 h 25 min
## Ziel
In einem Proxmox-Cluster hat jeder Knoten eine eigene Subscription mit eigener Server-ID. Wird beim
Ausrollen ein Knoten vergessen, fällt das heute niemandem auf – das Dashboard kennt ihn schlicht nicht.
Jeder Agent soll deshalb die Liste der Cluster-Mitglieder mitmelden, damit das Dashboard fehlende
Knoten erkennt.
## Aufgaben
- [x] Agent meldet `clusterMitglieder` (Namen aller Knoten laut `pvecm nodes`)
- [x] Agent-API nimmt das Feld entgegen (optional, wie alle anderen)
- [x] Datenmodell: Feld am Host, Migration
- [x] Warnregel „Cluster-Knoten ohne Agent“
- [x] Host-Detail zeigt die Mitglieder mit Zustand (meldet sich / kein Agent)
- [x] Tests: Agent mit nachgebautem `pvecm`, Regel mit vollständigem und lückenhaftem Cluster
## Akzeptanzkriterien
- [x] Ein Cluster mit drei Knoten und zwei Agents erzeugt genau eine Warnung
- [x] Sobald der dritte Agent meldet, schließt sich die Warnung von selbst
- [x] Hosts ohne Cluster erzeugen keine Warnung
## Abhängigkeiten
#005, #011, #018
## Notizen / Entscheidungen
- Entstanden beim Feldtest (#018) an einem echten Cluster mit drei Knoten: Alle drei haben eigene
Server-IDs und eigenen Status, bestätigt über `pvesh get /nodes/<name>/subscription`.
- Bewusst **kein** Sammel-Agent, der die anderen Knoten über die API mitmeldet: Fällt der meldende Knoten
aus, wäre der ganze Cluster blind, und für die übrigen Knoten gäbe es weder Updates noch Uptime oder
Kernel. Stattdessen Agent je Knoten plus dieser Abgleich.
- Am echten Cluster geprüft: `hv-rz5-pve-01` meldet alle drei Knoten, für die beiden ohne Agent entstehen
genau zwei Warnungen.
- Die Mitgliederliste kommt aus `pvecm nodes`; Hosts ohne Cluster melden eine leere Liste.
- Der Abgleich vergleicht Hostnamen ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung.
+69
View File
@@ -0,0 +1,69 @@
# #023 Feldtest auf Proxmox Backup Server und Mail Gateway
**Status:** offen
**Meilenstein:** v1.0.0
**Labels:** agent, feldtest
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 0 h 35 min (PBS erledigt, PMG offen)
## Ziel
Der Feldtest in #018 lief auf zwei Proxmox-VE-Hosts. Für Backup Server und Mail Gateway beruht die
Auswertung im Agent bisher nur auf Annahmen – und bei PVE hat sich genau eine solche Annahme als
falsch erwiesen (`--output-format json` gibt es dort nicht). Das gehört vor 1.0.0 geprüft.
## Ausgangslage
- **PBS:** Hosts stellt Florian bereit, allerdings **nur unlizenziert**. Damit lässt sich der Fall
„aktive Subscription“ auf PBS nicht prüfen – wohl aber Produkterkennung, Version, Server-ID und der
Zustand `notfound`, der bei PVE die meisten Überraschungen geliefert hat.
- **PMG:** derzeit kein Host verfügbar. Der Zweig bleibt ungeprüft; das ist im Handbuch zu vermerken.
## Aufgaben
- [x] `scripts/feldtest-erheben.sh` auf einem PBS-Host laufen lassen (liest nur, ändert nichts)
- [x] Prüfen, ob `proxmox-backup-manager subscription get` Text oder JSON liefert und welche Felder
ohne Subscription überhaupt erscheinen
- [x] Ausgabe von `proxmox-backup-manager version` gegen `produkt_version()` prüfen
- [x] Erhobene Ausgaben als Testfälle in `tests/agent-skript.test.ts` aufnehmen – der heutige
PBS-Testfall ist erfunden (JSON) und damit womöglich am echten Verhalten vorbei
- [x] Agent auf einem PBS-Host installieren, einen Report abwarten, wieder deinstallieren
- [ ] PMG offen lassen und die Lücke im Handbuch benennen
## Notizen
Der Cluster-Abgleich aus #022 betrifft nur PVE: PBS und PMG kennen kein `pvecm`, dort bleibt die
Mitgliederliste leer.
## Ergebnis (18.09.2026, `bup-ste-pbs-01`, PBS 4.2 auf Debian 13, ohne Subscription)
**Ein echter Fehler gefunden – und er war kein kleiner.** `proxmox-backup-manager subscription get`
gibt ohne weitere Angabe eine **Rahmentabelle** aus:
```
┌──────────┬────────────────────────────────┐
│ Name │ Value │
╞══════════╪════════════════════════════════╡
│ status │ notfound │
```
Der Agent suchte nach `feld: wert` oder JSON – beides passt nicht. Auf einem echten PBS hätte er
**alle Felder als null gemeldet, nicht einmal die Server-ID**. Der erfundene Testfall hatte genau das
verdeckt, weil er JSON unterstellte.
Behoben in drei Schritten:
1. Für PBS wird `--output-format json` verwendet. Anders als PVE **kann** PBS das (auf 4.2 geprüft).
2. Bleibt die Ausgabe leer, wird die Textform genommen und die Rahmentabelle ausgewertet
(`awk -F'│'`) – für Fassungen, die das JSON-Format nicht kennen.
3. `proxmox-backup-manager version` liefert „proxmox-backup-server 4.2.6-1 running version: 4.2.1“;
gemeldet wird jetzt die installierte Fassung ohne den Zusatz.
Beide Formen sind als Testfälle hinterlegt, mit den echten Ausgaben des Hosts.
**Nebenbefund:** Der Agent meldete „Neue Agent-Version verfügbar: 0.2.0 (installiert: 0.2.1)“ – er
verglich nur auf Ungleichheit. Jetzt wird mit `sort -V` geprüft, ob die Fassung wirklich neuer ist.
**Ende-zu-Ende geprüft:** Installation → Registrierung → erster Report → Warnungen. Im Dashboard kamen
an: Produkt `PBS`, Version `proxmox-backup-server 4.2.6-1`, Server-ID `69AED6…`, 1 Sockel, 106
ausstehende Pakete, leere Cluster-Liste (PBS kennt kein `pvecm`), Warnungen „Keine Subscription
gefunden“ und „Host ist keinem Kunden zugewiesen“. Anschließend `--uninstall`: Timer, Dienst,
`/usr/local/bin/proxledger-agent`, `/etc/proxledger` und `/var/lib/proxledger` restlos entfernt. Damit
ist auch der letzte offene Punkt aus #018 erledigt.
**Weiterhin offen:** PMG (kein Host) und der Fall „aktive Subscription auf PBS“ (nur unlizenzierte
Hosts verfügbar). Dieses Issue bleibt deshalb offen.
+34
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@@ -0,0 +1,34 @@
# #024 Härtung nach OWASP
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.15.0
**Labels:** security, backend
**Geschätzt:** 4 h **Tatsächlich:** 0 h 45 min
## Ziel
Vor der Freigabe als fertiges Produkt eine Durchsicht gegen die OWASP Top 10 – und die gefundenen
Lücken schließen, statt sie zu vermerken.
## Aufgaben
- [x] Zugriffskontrolle: jede Server Action prüft die Sitzung selbst, nicht nur der Proxy
- [x] Sitzungen widerrufbar machen (gesperrtes Konto, neues Passwort)
- [x] Login-CSRF: Herkunft der Anmeldung prüfen
- [x] Content-Security-Policy mit Nonce je Anfrage
- [x] Abhängigkeiten ohne bekannte Schwachstellen (`npm audit`)
- [x] Benutzerverwaltung auf der Kommandozeile (sperren, entsperren, Passwort)
- [x] `docs/sicherheit.md` mit der Zuordnung zu den OWASP Top 10
- [x] Tests für Sitzungsurteil und Herkunftsprüfung
## Gefunden und behoben
1. **Server Actions waren nur durch `proxy.ts` geschützt.** Keine einzige Aktion prüfte selbst. Der
Proxy greift zwar auch bei POST, aber eine einzige Schicht ist zu wenig für 27 schreibende Endpunkte.
2. **Login-CSRF möglich:** Der Anmelde-Endpunkt ist ein gewöhnliches Formular und prüfte die Herkunft
nicht. Eine fremde Seite hätte jemanden in ein untergeschobenes Konto anmelden können.
3. **Keine CSP.** Jetzt mit Nonce und `strict-dynamic`.
4. **Sitzungen ließen sich nicht beenden.** Ein gesperrtes Konto arbeitete bis zu zwölf Stunden weiter.
5. **`npm audit`: 4 hohe Meldungen** in `mysql2` und `deepmerge-ts` – beides Beiwerk von Prisma. Über
`overrides` angehoben statt Prisma zurückzustufen; danach keine Meldung mehr.
## Bewusst nicht umgesetzt
- **Rollen:** Wer angemeldet ist, darf alles. Für ein internes Werkzeug vertretbar, in `docs/sicherheit.md` vermerkt.
- **Zwei-Faktor-Anmeldung:** Wer sie braucht, nutzt OIDC.
- Die Einschränkung der OIDC-Anmeldung (erlaubte Domänen, automatisches Anlegen) kommt mit #025.
+47
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@@ -0,0 +1,47 @@
# #025 Einstellungen im Dashboard
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.16.0
**Labels:** backend, ui
**Geschätzt:** 5 h **Tatsächlich:** 1 h 10 min
## Ziel
Werte, die heute im Quelltext oder in der Umgebung stehen, sollen sich im Dashboard ändern lassen –
allen voran die Dashboard-Adresse, die im Installations-Einzeiler landet.
## Aufgaben
- [x] Typisierter Einstellungsdienst mit Vorgaben und Prüfung (zod), alles in einer JSON-Zeile
- [x] Oberfläche unter *Einstellungen → System* mit vier Bereichen
- [x] **Adresse und Agent:** Dashboard-Adresse, Melderhythmus, Streuung, Selbstaktualisierung
- [x] **Kaufmännisches:** Währung, Steuersatz, Zahlungsziel, Aufschlag
- [x] **Sicherheit:** Sitzungsdauer, Anmeldeversuche, OIDC-Domänen, Konten anlegen, Aufbewahrungsfristen
- [x] **Firma und Darstellung:** Name, Anschrift, E-Mail, Zeitzone
- [x] Werte wirksam machen (nicht nur speichern)
- [x] Nächtliches Aufräumen nach den Aufbewahrungsfristen
- [x] Tests und Handbuchkapitel
## Wo die Werte wirken
| Einstellung | Wirkt in |
|---|---|
| Dashboard-Adresse | `/install.sh`, `/agent.sh`, Benachrichtigungen |
| Rhythmus, Streuung, Selbstaktualisierung | erzeugte systemd-Timer und `agent.conf` |
| Steuersatz | neue Rechnungspositionen (Einkauf und Verkauf) |
| Zahlungsziel | vorgeschlagenes Fälligkeitsdatum |
| Aufschlag | vorgeschlagener Verkaufspreis aus dem Einkaufspreis |
| Sitzungsdauer | Gültigkeit des Tokens und Lebensdauer des Cookies |
| Anmeldeversuche | Ratenbremse der Anmeldung |
| OIDC-Domänen, Konten anlegen | `mitOidcAnmelden` – schließt die in #024 vermerkte Lücke |
| Aufbewahrungsfristen | nächtlicher Lauf im Worker (03:30) |
| Firma, Zeitzone | Kopf und Datum der PDF-Ausgaben |
## Entscheidungen
- **Eine JSON-Zeile statt vieler Schlüssel:** Speichern ist ein Schreibvorgang, fehlende Felder
bekommen ihren Vorgabewert, und eine kaputte Zeile legt den Betrieb nicht lahm – dann gelten die Vorgaben.
- **Zehn Sekunden Zwischenspeicher:** Die Werte werden bei fast jeder Anfrage gebraucht, ändern sich
aber selten. Eine Änderung ist trotzdem sofort spürbar.
- **`APP_SECRET` und `DATABASE_URL` bleiben in der Umgebung**; beide werden vor dem ersten
Datenbankzugriff gebraucht.
- **„Stumm nach X Tagen“ bewusst weggelassen:** Das steht schon als Schwellwert bei den Warnregeln.
Zwei Stellen für denselben Wert wären eine Fehlerquelle.
- **Währung und Zeitzone wirken vorerst nur serverseitig** (PDF, CSV, Benachrichtigungen). Die
Browseransicht rechnet weiterhin fest in Euro und Europe/Berlin – das nachzuziehen heißt, die
Formatierung durch alle Client-Komponenten zu reichen, und gehört in einen eigenen Schritt.
+41
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@@ -0,0 +1,41 @@
# #026 Auslieferung finalisieren
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.17.0
**Labels:** deployment, doku
**Geschätzt:** 3 h **Tatsächlich:** 0 h 40 min
## Ziel
Zwei saubere Wege, ProxLedger in Betrieb zu nehmen: als Docker-Stack und als LXC-Container nach Art
der Proxmox VE Helper-Scripts.
## Aufgaben
- [x] `deploy/update.sh`: sichern, bauen, migrieren, neu starten, Erreichbarkeit prüfen
- [x] Zustandsprüfung für den Worker in `docker-compose.yml`
- [x] `AUFRAEUM_CRON` in `.env.example` und im Compose-Dienst
- [x] `deploy/community-scripts/ct/proxledger.sh` und `install/proxledger-install.sh`
- [x] `deploy/community-scripts/README.md` mit Voraussetzungen für eine Einreichung
- [x] README auf den tatsächlichen Stand gebracht (Feldtest erledigt, Einstellungen, Sicherheit)
- [x] `docs/roadmap.md`
- [x] Docker-Stapel vollständig durchgespielt: bauen, starten, migrieren, anmelden, Agent-Skript abrufen
## Erkenntnisse zu community-scripts
- Die Skripte laden ihr Gerüst inzwischen aus einem eigenen Repository
(`community-scripts/core`, Datei `core/build.func`) – nicht mehr aus `misc/build.func`.
- **Neue Skripte gehören als Pull Request nach ProxmoxVED**, nicht nach ProxmoxVE. Direkt eingereichte
Skripte werden dort ohne Prüfung geschlossen.
- Die JSON-Metadaten für die Webseite liegen nicht mehr im Skript-Repository.
- Eine Einreichung setzt öffentlich erreichbaren Quelltext voraus (in aller Regel GitHub). Solange
ProxLedger im eigenen Gitea liegt, bleiben die Skripte intern; die Quelle lässt sich über
`PROXLEDGER_REPO` setzen.
## Beim Prüfen gefunden
Der Docker-Stapel wurde vollständig gestartet (bauen, migrieren, anmelden). Dabei zeigte sich: Nach der
Anmeldung wies die Weiterleitung auf `http://<container-id>:3000` – die **interne** Adresse des
Containers. Im Browser hinter einem Reverse Proxy wäre das eine tote Adresse gewesen. Weiterleitungen
nehmen jetzt die eingetragene Adresse, sonst `APP_URL`, sonst die Kopfzeilen des Reverse Proxy
(`src/lib/adresse.ts`, vier Tests). Im Stapel gegengeprüft: `location: http://localhost:3001/`.
## Entscheidung
Der eigene `deploy/lxc-installer.sh` (Container **mit Docker darin**) bleibt erhalten. Der neue Weg
installiert Node und PostgreSQL direkt in den Container – das ist schlanker und entspricht dem, was
Proxmox-Betreiber von Helper-Scripts erwarten. Beide Wege stehen gleichberechtigt im README.
@@ -0,0 +1,36 @@
# #027 Rollen und Benutzerverwaltung
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.18.0
**Labels:** security, backend, ui
**Geschätzt:** 6 h **Tatsächlich:** 1 h 20 min
## Ziel
Bisher durfte jeder Angemeldete alles – in `docs/sicherheit.md` als offener Punkt vermerkt. Es soll
drei Rollen geben: Administrator, Techniker und Kunde. Kundenkonten sehen nur die eigenen Daten.
## Aufgaben
- [x] `Rolle` im Datenmodell, Kundenbindung am Benutzer
- [x] Rechte an **einer** Stelle (`src/server/auth/rollen.ts`), nicht verteilt über Seiten
- [x] `sitzungErforderlich(recht)` – jede der 28 Aktionen nennt ihr Recht
- [x] Sicht einschränken: Hosts, Kunden, Rechnungen, Kennzahlen, Suche, Jahresbahn, Dashboard
- [x] Einkaufspreise und Marge für Kundenkonten entfernen – in der Abfrage, nicht in der Anzeige
- [x] Schreibrechte für Kunden: Notizen am eigenen Host, Warnungen quittieren
- [x] Benutzerverwaltung unter *Einstellungen → Benutzer*
- [x] Menü nach Rolle
- [x] Tests
## Entscheidungen
- **Rolle und Kundenbindung kommen aus der Datenbank, nicht aus dem Token.** Eine geänderte Rolle
wirkt damit sofort statt erst nach Ablauf der Sitzung.
- **Die Abfragen holen sich die Einschränkung selbst** (`sichtbarerKunde()`), statt sie von der Seite
gereicht zu bekommen. Eine Seite kann so nicht vergessen, sie weiterzugeben – der häufigste Weg,
wie solche Sichten lecken.
- **Ein Kundenkonto ohne Kundenbindung sieht nichts** statt alles. Der Rückfall zeigt bewusst ins
Leere, nicht auf den vollen Bestand.
- **Ausgeblendete Menüpunkte sind keine Zugriffskontrolle.** Sie sind Bequemlichkeit; geprüft wird in
Seite und Aktion.
## Beim Bauen aufgefallen
Neu angelegte OIDC-Konten hätten die Vorgabe des Datenmodells geerbt – **ADMIN**. Wer sich beim
Identitätsanbieter anmelden darf, wäre damit nebenbei Administrator geworden. Jetzt gibt es dafür eine
eigene Einstellung mit der Vorgabe *Techniker*, samt Test.
+35
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@@ -0,0 +1,35 @@
# #028 Anmeldung mit Passkeys
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.18.0
**Labels:** security, backend, ui
**Geschätzt:** 4 h **Tatsächlich:** 0 h 45 min
## Ziel
Passkeys (WebAuthn) als **gleichwertiger** Anmeldeweg neben Passwort und OIDC – passwortlos, mit
Fingerabdruck, Gesicht, PIN oder Sicherheitsschlüssel.
## Aufgaben
- [x] `@simplewebauthn/server` und `@simplewebauthn/browser`
- [x] Datenmodell `Passkey` (mehrere je Konto)
- [x] Registrierung und Anmeldung als Endpunkte, Aufgabe („challenge“) in einem kurzlebigen Cookie
- [x] Seite *Meine Passkeys* mit Anlegen und Entfernen
- [x] Knopf „Mit Passkey anmelden“ auf der Anmeldeseite
- [x] Hinweis, wenn die Adresse kein HTTPS hat
## Entscheidungen
- **Keine Liste erlaubter Schlüssel bei der Anmeldung.** Der Browser bietet selbst an, was zu dieser
Seite passt. Sonst müsste die Seite vorher verraten, welche Passkeys zu einem Konto gehören – das
wäre ein Weg, Konten auszuspähen.
- **Fehlermeldung bei der Anmeldung bewusst unscharf** („Anmeldung mit diesem Passkey nicht
möglich“). Ob es den Schlüssel gibt, geht einen Unbekannten nichts an.
- **Die Aufgabe liegt in einem `SameSite=strict`-Cookie mit fünf Minuten Gültigkeit**, nicht in der
Datenbank. Sie gilt nur für diesen Browser und diesen Versuch.
- **`rpID` und `origin` kommen aus der öffentlichen Adresse** (Einstellung, sonst `APP_URL`, sonst
Proxy-Kopfzeilen). Ein Passkey ist an die Domäne gebunden; steht dort die falsche Adresse, lehnt
der Browser wortlos ab.
- Passwort und OIDC bleiben bestehen. Ein Passkey, der im kaputten Telefon liegt, darf niemanden
aussperren.
## Grenze
Ein Passkey gilt nur für die Adresse, unter der er angelegt wurde. Beim Umzug von `http://server:3000`
auf `https://proxledger.firma.de` müssen alle Passkeys neu registriert werden – im Handbuch vermerkt.
+30
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@@ -0,0 +1,30 @@
# #029 Einrichtungsdokumentation
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.19.0
**Labels:** doku
**Geschätzt:** 3 h **Tatsächlich:** 0 h 40 min
## Ziel
Anleitungen für alles, was rund um ProxLedger eingerichtet wird: HTTPS, OIDC mit authentik, Sicherung –
und die richtige Reihenfolge, in der das geschehen muss.
## Aufgaben
- [x] `docs/betrieb/inbetriebnahme.md` – von null zum meldenden Host
- [x] `docs/betrieb/reverse-proxy.md` – nginx Proxy Manager und netbird
- [x] `docs/betrieb/authentik.md` – OIDC Schritt für Schritt, mit Fehlerbildern
- [x] `docs/betrieb/sicherung.md` – sichern und **zurückspielen**
- [x] Verweise aus README und Handbuch
## Beim Schreiben gefunden
Zwei Stellen taugten für einen Betrieb hinter einem Reverse Proxy nicht:
1. Die **OIDC-Rückkehradresse** kam allein aus `APP_URL` und übersah die Dashboard-Adresse aus den
Einstellungen. Wer nur letztere gesetzt hatte, bekam vom Anbieter einen *Redirect URI Error*.
2. Beim **Einlösen des Codes** wurde die Adresse der eingehenden Anfrage verwendet – hinter einem
Proxy also die interne. Der Anbieter hat aber die öffentliche hinterlegt; der Tausch wäre
gescheitert. Jetzt wird dieselbe öffentliche Adresse gebildet wie für die Weiterleitungen.
## Entscheidung
Die Reihenfolge steht bewusst am Anfang der Inbetriebnahme: **Adresse festlegen, dann Passkeys und
Agents.** Ein Passkey gilt nur für die Domäne, unter der er entstanden ist, und die Adresse steckt im
Installations-Einzeiler. Wer das übergeht, macht beides zweimal.
+29
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@@ -0,0 +1,29 @@
# #030 netbird Reverse Proxy in die Anleitung
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.19.1
**Labels:** doku
**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** 0 h 20 min
## Ziel
netbird bringt seit v0.65 einen eigenen Reverse Proxy mit (Beta), v0.72 ergänzte private Dienste.
Damit entfällt ein zusätzlicher nginx – das gehört in die Anleitung, weil es der kürzeste Weg zu
HTTPS ist, wenn netbird ohnehin im Einsatz ist.
## Aufgaben
- [x] Weg B: netbird Reverse Proxy – Dienst anlegen, Zertifikat, Einstellungen
- [x] Alter netbird-Abschnitt wird Weg C (ohne Proxy)
- [x] Entscheidungstabelle, welcher Weg wofür taugt
- [x] Beta-Einschränkungen benennen (kein Rosenpass; selbst gehostet nur mit Traefik)
## Der wichtigste Hinweis
Die Absicherung eines Dienstes (SSO, Passwort, PIN) gilt für den **ganzen** Dienst – also auch für
`/api/agent`. Die Agents weisen sich mit eigenem Token aus und können sich nirgends anmelden; eine
SSO-Hürde davor lässt alle Hosts stumm ins Leere melden, bis der Zwischenspeicher voll ist.
Zwei brauchbare Auswege stehen in der Anleitung: zwei Dienste (Oberfläche mit SSO, Agents ohne) oder
ein privater Dienst, der nur aus dem netbird-Netz erreichbar ist.
## Quellen
- <https://docs.netbird.io/manage/reverse-proxy>
- <https://netbird.io/knowledge-hub/reverse-proxy>
- <https://netbird.io/knowledge-hub/netbird-only-private-services>
@@ -0,0 +1,33 @@
# #031 Update- und Sicherungsskript für beide Installationsarten
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.20.0
**Labels:** deployment
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 0 h 45 min
## Ziel
`deploy/update.sh` und `deploy/backup.sh` konnten nur Docker. Die Installation als Dienst (Node und
PostgreSQL direkt im LXC) ging leer aus – dort half nur der Weg über das Gerüst der community-scripts.
## Aufgaben
- [x] Beide Skripte erkennen die Installationsart selbst (systemd-Dienst oder Docker)
- [x] Dienst-Weg: `npm ci`, `prisma migrate deploy`, bauen, `systemctl restart`
- [x] Sicherung für den Dienst-Weg: `pg_dump` über `DATABASE_URL`, Uploads aus `UPLOAD_DIR`
- [x] Fehlgeschlagene Sicherung bricht die Aktualisierung ab – **vor** jeder Änderung
- [x] Hinweis am Ende von `deploy/lxc-installer.sh` auf die Skripte umgestellt
- [x] Handbuch und Betriebsdoku angepasst
- [x] Docker-Weg vollständig durchgespielt
## Zwei Fehler beim Durchspielen gefunden
1. **Die Zustandsprüfung des Web-Containers konnte nie gelingen.** Next bindet im Standalone-Modus an
die Adresse aus `HOSTNAME` – und Docker setzt darin den Containernamen. Der Server lauschte also
nur auf der Container-IP, nicht auf `127.0.0.1`. Der Dienst `web` blieb dauerhaft auf
„health: starting“; von außen war er trotzdem erreichbar, deshalb fiel es bisher nicht auf.
Behoben mit `ENV HOSTNAME=0.0.0.0` im Dockerfile; die Prüfungen verwenden jetzt `127.0.0.1`
statt `localhost` (das löst im Container auch auf `::1` auf).
2. **Die Sicherung scheiterte stumm an fehlenden Rechten** (`/var/backups` gehört root) und die
Aktualisierung lief trotzdem weiter. Jetzt bricht sie ab und nennt die drei Auswege.
## Prüfung
Vollständiger Durchlauf gegen einen laufenden Stapel: Sicherung (Datenbank 6,3 KB mit 25 Tabellen,
Uploads, `.env`), Abbilder gebaut, migriert, neu gestartet, Dashboard nach zwei Sekunden wieder da.
Danach stand `web` zum ersten Mal auf **healthy**.
@@ -0,0 +1,27 @@
# #032 LXC-Installation: Herkunft der Skripte und Speicher
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.20.1
**Labels:** deployment
**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** 0 h 20 min
## Auslöser
Erster echter Lauf auf `hv-rz5-pve-02`: Der Container entstand, dann brach es ab mit
```
curl: (22) The requested URL returned error: 404
✖️ Could not fetch install/proxledger-install.sh
📁 Looked in: https://raw.githubusercontent.com/community-scripts/ProxmoxVE/main
```
## Ursache
Ein per `curl` geladenes ct-Skript kann seine eigene Herkunft nicht ermitteln. Das Gerüst setzt dann
die Standardadresse der community-scripts ein und sucht dort `install/proxledger-install.sh`.
## Behebung
- Das ct-Skript setzt `COMMUNITY_SCRIPTS_URL` selbst auf die eigene Gitea-Adresse (für Forks und
andere Zweige weiterhin überschreibbar).
- Vorgabe für den Arbeitsspeicher von 2 auf **4 GB** angehoben: `next build` braucht während der
Installation deutlich mehr als 2 GB und wäre nach zehn Minuten am Speicher gescheitert.
- Die ermittelte Adresse wird geprüft; `hostname -I` ohne Ergebnis fällt auf die Route nach außen
zurück, und in den Zugangsdaten steht der Hinweis, dass `0.0.0.0` aus dem Journal keine
aufrufbare Adresse ist.
@@ -0,0 +1,35 @@
# #033 Abmelden führte auf die Lausch-Adresse
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.20.1
**Labels:** bug, deployment
**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** 0 h 30 min
## Auslöser
Im Docker-Betrieb führte **Abmelden** auf `0.0.0.0:3000/login` – eine Adresse, die kein Browser
aufrufen kann (`ERR_ADDRESS_INVALID`).
## Ursache
Hausgemacht, und zwar in #031: Für die Zustandsprüfung des Containers wurde `ENV HOSTNAME=0.0.0.0`
gesetzt, damit der Server auf allen Schnittstellen lauscht. Next.js macht eine Weiterleitung aus
einer Server Action aber **serverseitig absolut** und nimmt dafür genau diese Adresse. Vorher stand
dort der Containername (`http://0a5963a591df:3000/`) – derselbe Fehler, nur weniger auffällig.
Betroffen waren alle Weiterleitungen, die nicht über eine `Request` liefen: Abmelden, die Prüfung in
`sitzungErforderlich` und das Löschen eines Kunden.
## Behebung
- Neuer Helfer `eigenerPfad()` in `src/lib/adresse.ts`: baut die Adresse aus Einstellung, `APP_URL`
oder den Kopfzeilen der Anfrage – nie aus der Lausch-Adresse.
- `oeffentlicheBasis()` übergeht unbrauchbare Angaben (`0.0.0.0`, `::`) jetzt ausdrücklich, statt sie
zu übernehmen. Eine falsch eingetragene Adresse macht das Dashboard damit nicht unbenutzbar.
- Zwei zusätzliche Tests.
## Prüfung
Gegen einen Docker-Stapel durchgespielt: Mit `APP_URL=http://0.0.0.0:3000` in der `.env` – also der
Fehlkonfiguration – leitet die Anwendung jetzt auf den tatsächlich aufgerufenen Namen
(`http://localhost:3003/login`) statt auf die Lausch-Adresse.
## Lehre
Der Fix für die Zustandsprüfung hat einen zweiten Fehler sichtbar gemacht, der vorher nur anders
aussah. Weiterleitungen gehören grundsätzlich aus der **konfigurierten** Adresse gebaut, nicht aus
dem, was der Server zufällig über sich selbst weiß.
+28
View File
@@ -0,0 +1,28 @@
# #034 Bedienung auf dem Handy
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.20.2
**Labels:** ui, bug
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 0 h 40 min
## Auslöser
Florian im produktiven Einsatz auf dem Telefon: „Das Menü geht nicht weg.“ Dazu eine Tabelle, von der
rechts die Hälfte abgeschnitten war.
## Ursache
Das Markup stammt von AdminLTE, dessen JavaScript binden wir bewusst nicht ein. Die Klasse
`sidebar-open` ließ sich damit setzen – aber nichts nahm sie wieder weg: keine Fläche zum Antippen,
kein Schließen beim Navigieren, kein Escape. Auf dem Telefon blieb das Menü über dem Inhalt stehen.
## Behebung
- Eigener, winziger Zustand (`menuZustand.ts`), auf den Kopfzeile und Menü gemeinsam hören
- Abdunkelnde Fläche hinter dem Menü – antippen schließt (ein `button`, damit auch per Tastatur erreichbar)
- Schließen-Knopf im Menükopf, nur auf schmalen Bildschirmen
- Schließt beim Navigieren und mit Escape
- Der Inhalt dahinter scrollt nicht mehr mit, solange das Menü offen ist
- Dashboard-Tabelle: auf dem Telefon nur Host und Ablauf, der Kunde steht klein unter dem Hostnamen.
Key und Rechnungsstände erscheinen ab Tablet-Breite – die Host-Tabelle machte das schon vorher so.
- Fünf Tests für die Zustandslogik
## Nicht geändert
Die abdunkelnde Fläche gilt nur unter 992 px. Auf breiten Bildschirmen bleibt es beim bisherigen
Verhalten: Das Menü klappt zu Symbolen zusammen, statt sich über den Inhalt zu legen.
+28
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@@ -0,0 +1,28 @@
# #035 Tabellen auf dem Handy als Karten
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.21.0
**Labels:** ui
**Geschätzt:** 3 h **Tatsächlich:** 0 h 50 min
## Auslöser
„Etwas schöner darstellen auf dem Handy muss doch drin sein.“ Auf Rechnungen, Kunden und Jahresbahn
war rechts jeweils die Hälfte abgeschnitten, Knöpfe im Kartenkopf liefen über den Rand, und Namen
brachen Buchstabe für Buchstabe um.
## Aufgaben
- [x] `.pl-karten-tabelle`: unterhalb von 768 px wird jede Tabellenzeile zur Karte, jede Zelle bekommt
ihre Beschriftung aus `data-label` davor
- [x] Angewandt auf Kunden, Rechnungen und den Ablauf-Kalender der Jahresbahn
- [x] Kartenkopf bricht um, statt über den Rand zu laufen
- [x] Jahresbahn: schmalere Namensspalte auf dem Telefon, dazu der Hinweis aufs seitliche Wischen
- [x] Mobilansichten der breiten Seiten kommen jetzt mit in die Bilderstrecke
## Warum Karten statt Scrollen
Eine Tabelle mit elf Spalten lässt sich auf 390 px nicht sinnvoll anzeigen. Seitliches Scrollen
versteckt die Hälfte der Angaben, und Spalten wegzulassen nimmt sie ganz weg. Als Karte steht jede
Angabe mit ihrer Beschriftung da – länger, aber vollständig.
## Nebenbefund
Das Kontrollkästchen für den Rechnungsstatus trug `pl-touch-target`, also `min-height: 44px` – und
wurde damit selbst zum 44 Pixel hohen leeren Kasten. Die Fläche zum Treffen bekommt jetzt sein Umfeld,
das Kästchen behält seine Größe.
+22
View File
@@ -0,0 +1,22 @@
# #036 Standort am Host setzen
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.21.0
**Labels:** bug, ui
**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** 0 h 30 min
## Auslöser
„Den Standort bei den Hosts kann man nicht einstellen.“
## Was wirklich los war
Schlimmer als gemeldet: Das Formular in der Host-Detailansicht sendete **nur** den Kunden. Die Aktion
`hostKundeSetzen` las aber auch `standortId` – und bekam nichts. Jede Kundenzuweisung hat damit den
Standort **stillschweigend gelöscht**. Setzen ging nur beim Ausrollen über die Sammelzuweisung unter
*Hosts → Nicht zugeordnet*; danach war er beim nächsten Speichern wieder weg.
## Behebung
- Kunde und Standort in **einem** Formular, die Standortliste richtet sich nach dem gewählten Kunden
- Wechselt der Kunde, wird die Standortauswahl zurückgesetzt statt stehen zu bleiben
- Hat ein Kunde keine Standorte, sagt das Formular es, statt eine leere Auswahl anzubieten
- Die Aktion prüft jetzt, dass der Standort zum Kunden gehört, und verwirft ihn sonst – eine falsche
Zuordnung wäre schlimmer als keine
- Vier Tests, darunter der Fall „Standort eines anderen Kunden“
+46
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@@ -0,0 +1,46 @@
# #037 Rabatt je Position und der tatsächliche Ablauf
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.22.0
**Labels:** backend, ui
**Geschätzt:** 3 h **Tatsächlich:** 0 h 55 min
## Auslöser
Florian zeigte eine echte Proxmox-Rechnung (#291017) und beschrieb den Ablauf:
```
Proxmox VE Standard Subscription 2 CPUs/year - pve2s-3ef3be4d75 € 1.100,00
Proxmox VE Standard Subscription 2 CPUs/year - pve2s-b7a0d516af € 1.100,00
Client Discount - … pve2s-3ef3be4d75 € -110,00
Client Discount - … pve2s-b7a0d516af € -110,00
Sub Total € 1.980,00
```
Dazu: Man bekommt die Rechnung zuerst als **UNPAID**. Erst wenn der Kunde seine Rechnung bezahlt hat,
zahlt man selbst bei Proxmox – und bekommt dieselbe Rechnung dann als **PAID** mit Transaktion.
## Was falsch war
1. **Der Rabatt hing an der Rechnung, nicht an der Position.** Bei einer Sammelrechnung über zwei
Hosts ließe sich ein Rabatt keinem Host zuordnen; die Marge je Host wäre falsch.
2. **Er wurde nirgends abgezogen** – weder in der Summe noch in der Marge. Ein Feld, das aussieht wie
eine Rechengröße und keine ist.
3. **Vorgabe 19 % USt** für den Einkauf. Proxmox sitzt in Österreich und rechnet gegenüber Unternehmen
mit USt-IdNr. über Reverse Charge ab – richtig sind 0 %.
## Behebung
- `rabatt` wandert an `ProxmoxRechnungPosition`; die Migration verteilt vorhandene Werte anteilig auf
die Positionen und rechnet die Rechnungssummen neu. Nichts geht verloren.
- Rechnungsbetrag = Summe der Positionen **nach Abzug ihrer Rabatte** – wie das „Sub Total“ auf der
echten Rechnung.
- Marge und alle Summen rechnen mit dem Betrag nach Abzug.
- Das Formular heißt jetzt „Listenpreis netto“ und zeigt beim Tippen, womit gerechnet wird.
- Eigener Steuersatz für den Einkauf, Vorgabe 0 (Reverse Charge).
- Die Sammelrechnung listet je Position „1.100,00 € − 110,00 € = 990,00 €“.
## Neue Warnregel
`kunde-bezahlt-einkauf-offen`: Der Kunde hat bezahlt, die Proxmox-Rechnung ist noch offen. Genau der
Zustand aus Florians Ablauf – das Geld ist da, die Rechnung auch, jetzt kann gezahlt werden. Bewusst
unabhängig vom Fälligkeitsdatum, denn die Reihenfolge ist Absicht und keine Nachlässigkeit.
## Zum PDF
Die PAID-Fassung ersetzt beim erneuten Hochladen einfach die UNPAID-Fassung – gleiche Rechnungsnummer,
gleiche Rechnung. Gleiche Dateien werden an ihrer Prüfsumme erkannt und nicht doppelt abgelegt.
+31
View File
@@ -0,0 +1,31 @@
# #038 Seite wird auf dem Handy herausgezoomt
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.22.1
**Labels:** bug, ui
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 0 h 40 min
## Auslöser
Zwei Meldungen aus dem Einsatz: Beim Öffnen der Warnungen verkleinerte sich die ganze Seite, und die
Host-Detailansicht saß verschoben im Bild.
## Ursache
Beides derselbe Mechanismus: Ein Element ist breiter als das Fenster, also zoomt der Browser die
**ganze Seite** heraus, damit sie hineinpasst. Drei Verursacher:
1. Die Klappliste der Warnungen war mit 22 rem fest breiter als ein 390-px-Fenster.
2. Drei Tabellen in der Host-Detailansicht (Keys, Server-IDs, Tokens) standen ohne
`table-responsive` – anders als die übrigen.
3. Eine 32-stellige Server-ID bricht nicht von selbst um.
## Behebung
- Klapplisten richten sich auf dem Telefon am Fenster aus (`position: fixed`, links und rechts 0,5 rem,
höchstens 70 % Fensterhöhe mit eigenem Scroll) statt am Knopf
- Die drei Tabellen bekommen ihre Hülle
- Lange Schlüssel und IDs dürfen umbrechen (`overflow-wrap: anywhere`)
- `npm run screenshots -- --mobil name=/pfad` nimmt gezielt eine Seite in Telefonbreite auf; damit
wurde die Host-Detailansicht gegengeprüft
## Nachtrag zu #037
Beim Prüfen fiel auf, dass die Laufzeit-Detailseite noch mit dem **Listenpreis** rechnete statt mit
dem Betrag nach Rabatt – Marge und Vorschlag für die Kundenrechnung waren dort um den Rabatt zu hoch.
Die Seite zeigt jetzt „990,00 € · 1.100,00 € − 110,00 € Rabatt“ und rechnet mit 990.
+32
View File
@@ -0,0 +1,32 @@
# #039 Auf dem Telefon führte kein Weg zur Laufzeit
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.22.2
**Labels:** bug, ui
**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** 0 h 30 min
## Auslöser
„Kann ich am Handy nicht rein.“ Gemeint war der Reiter *Rechnungen* in der Host-Detailansicht: Die
Zeile zeigt Laufzeit, Rechnung und Beträge – aber nichts davon war anklickbar.
## Ursache
Zwei Stellen:
1. In der Host-Detailansicht war die Laufzeit nie verlinkt, auch am Rechner nicht. Man kam nur über
die Rechnungsliste dorthin.
2. In der Rechnungsliste ist die Laufzeit-Spalte erst ab 992 px eingeblendet. Auf dem Telefon fehlte
damit der einzige Verweis auf die Formulare – die Karte verwies nur auf den Host.
## Behebung
- Die Laufzeit in der Host-Detailansicht ist ein Link und zugleich die Überschrift der Karte
- In der Rechnungsliste bleibt die Laufzeit auf dem Telefon sichtbar; ausgeblendet wird sie nur
zwischen 768 und 992 px, wo die Tabelle am engsten ist
- Der Reiter *Rechnungen* nutzt ebenfalls das Kartenlayout
## Nebenbefund
Auch dieser Reiter rechnete den Einkauf noch ohne Rabatt – 1.100 € statt 990 €. Dritte Stelle nach
#037 und #038; alle gefunden, weil Florian die Zahl auf dem Bildschirm mit seiner Rechnung verglichen hat.
## Gelernt
Bootstraps `d-*`-Hilfsklassen setzen `display` mit `!important` und überschreiben damit das
Kartenlayout. Für Spalten, die in der Kartenansicht sichtbar bleiben sollen, braucht es eine eigene
Klasse (`pl-spalte-laufzeit`).
+26
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@@ -0,0 +1,26 @@
# #040 Schlagworte und Notizen sichtbar machen
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.23.0
**Labels:** ui
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 0 h 40 min
## Auslöser
„Manche Hosts haben gleiche Namen.“ Zwei Hosts namens `hv-pve-01` bei verschiedenen Kunden sind in
der Liste nur am Kunden auseinanderzuhalten – und wenn beide zum selben Kunden gehören, gar nicht.
## Ausgangslage
Schlagworte und Notizen gab es schon: im Host-Detail unter *Notizen und Tags*. Sie waren nur nirgends
zu sehen, außer in diesem einen Reiter. Damit taugten sie nicht zum Unterscheiden.
## Behebung
- **Host-Liste:** Schlagworte als Abzeichen unter dem Namen, jedes anklickbar – ein Klick filtert die
Liste darauf. Eine vorhandene Notiz zeigt ein kleines Zettel-Symbol, dessen Text beim Überfahren erscheint.
- **Filterleiste:** Auswahl „Alle Schlagworte“, die nur tatsächlich vergebene Worte anbietet.
- **Host-Detail:** Schlagworte und Notiz stehen oben in der Host-Karte, nicht erst im Reiter.
- **Suche:** Die Hostsuche und die globale Suche (Strg+K) finden jetzt auch über Schlagwort und
Notiztext; die Trefferzeile nennt die Schlagworte.
- Sechs Tests, darunter zwei gleichnamige Hosts bei verschiedenen Kunden.
## Entscheidung
Keine neue Datenstruktur. Schlagworte und Notizen waren bereits vorhanden und wurden nur nicht
gezeigt – ein zweites Feld „Kommentar“ hätte dieselbe Angabe an zwei Orten gehalten.
+35
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@@ -0,0 +1,35 @@
# #041 Gleichnamige Hosts erkennen und stilllegen
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.24.0
**Labels:** backend, ui, alerts
**Geschätzt:** 3 h **Tatsächlich:** 0 h 50 min
## Auslöser
Florian markierte in der Host-Liste zwei Paare: `hv-pve-01` und `hv-pve-02` standen jeweils **zweimal
beim selben Kunden** – einmal „Aktiv“ mit einer IP, einmal „Keine Subscription“ mit drei anderen.
## Was dahintersteckt
Hosts werden an ihrer Kennung aus `/etc/machine-id` erkannt, nicht am Namen. Ändert sich diese Kennung
– Neuinstallation, geklonter Container, zurückgespielte Sicherung –, meldet sich dieselbe Maschine als
**neuer** Host, und der alte Eintrag bleibt stehen. Zwei getrennte Maschinen mit gleichem Namen sind
aber genauso möglich. Welcher Fall vorliegt, weiß nur der Betreiber.
## Was fehlte
1. Kein Hinweis auf den Doppeleintrag.
2. **Keine Möglichkeit, einen Host loszuwerden.** Ein Eintrag, der nicht mehr existiert, blieb für
immer in Listen, Zahlen und Warnungen stehen.
## Behebung
- **Dreizehnte Warnregel `hostname-doppelt`:** meldet mehrere Hosts desselben Kunden mit gleichem
Namen und nennt die IP-Adressen zum Unterscheiden. Gleiche Namen bei **verschiedenen** Kunden sind
der Normalfall und bleiben still.
- **Stilllegen** (`archiviertAm`): Der Host verschwindet aus Listen, Zahlen, Suche und Warnungen;
seine offenen Warnungen werden geschlossen. Laufzeiten und Rechnungen bleiben erhalten.
- **Wieder aufnehmen** mit demselben Knopf.
- **Endgültig löschen** nur, solange keine Laufzeit am Host hängt – Buchhaltung wirft man nicht weg.
- In der Liste ein Schalter „stillgelegte Hosts zeigen“ und ein Abzeichen an der Zeile.
## Entscheidung
Stilllegen statt automatisch zusammenführen. Ein Zusammenführen müsste raten, welcher Eintrag welche
Rechnung erbt – im Zweifel zulasten der Buchhaltung. Die Warnung nennt beide Hosts mit IPs; die
Entscheidung trifft der Mensch.
+40
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@@ -0,0 +1,40 @@
# #042 Cluster-Knoten falsch gelesen, wenn ein QDevice im Spiel ist
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.24.1
**Labels:** bug, agent
**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** 0 h 20 min
## Auslöser
Florians Cluster hat drei Knoten (`hv-pve-01`, `hv-pve-02`, `hv-pve-05`). ProxLedger zeigte vier
„Cluster-Knoten“: `A,V,NMW`, `A,V,NMW`, `NR` und `Qdevice`.
## Ursache
Der Agent nahm aus `pvecm nodes` blind die dritte Spalte als Namen. Ohne QDevice stimmt das:
```
Nodeid Votes Name
1 1 hv-rz5-pve-01 (local)
```
Mit QDevice steht dort aber dessen Zustand, und der Name rutscht eine Spalte weiter:
```
Nodeid Votes Qdevice Name
1 1 A,V,NMW hv-pve-01
0 1 Qdevice (votes 1)
```
Gemeldet wurden damit die Zustandskürzel – und das QDevice selbst als vierter „Knoten“.
## Behebung
Die Spalte „Name“ wird aus der Kopfzeile bestimmt, statt sie zu erraten. Die Zeile des QDevice trägt
die Nodeid 0 und wird übersprungen. Beide Ausgabeformen sind als Testfall hinterlegt.
## Folgen
Die Warnregel „Cluster-Knoten ohne Agent“ hatte dadurch Warnungen für Knoten erzeugt, die es nicht
gibt. Sie schließen sich von selbst, sobald die Agents mit der neuen Fassung gemeldet haben.
## Lehre
Dritter Fall in dieser Reihe: Eine Ausgabe, die beim Feldtest auf **einem** Cluster richtig gelesen
wurde, ist nicht auf jedem Cluster gleich. Spalten gehören über ihre Überschrift angesprochen, nicht
über ihre Position.
+42
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@@ -0,0 +1,42 @@
# #043 Laufzeiten anlegen, bearbeiten und zusammenführen
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.25.0
**Labels:** backend, ui
**Geschätzt:** 4 h **Tatsächlich:** 1 h 05 min
## Auslöser
Drei Rückmeldungen aus dem Einsatz:
1. „In der Kundenübersicht wäre es auch cool, die Laufzeit / Rechnung zu überarbeiten.“
2. „Wie werden so Laufzeiten erfasst?“
3. „Auch die Laufzeit im Nachhinein zu bearbeiten geht nicht. Oder mit einer vorhandenen zu
verknüpfen oder zu vereinen.“
## Ausgangslage
Laufzeiten entstanden ausschließlich als **Vorschlag** aus dem Agenten-Report: Meldet ein Host ein
Ablaufdatum, legt ProxLedger eine Laufzeit von diesem Datum bis ein Jahr später an. Bestätigen oder
verwerfen war möglich – mehr nicht:
- **Anlegen von Hand** gab es als Server-Aktion, aber **nirgends in der Oberfläche**.
- **Ändern** war unmöglich. Weicht das gemeldete Datum von der Bestellung ab, blieb es falsch.
- **Zusammenführen** gab es nicht, obwohl der Fall zwangsläufig auftritt: Neben einer erfassten
Laufzeit legt der Agent eine zweite an, wenn das Ablaufdatum um einen Tag abweicht.
- Aus der **Kundenansicht** führte kein Weg in die Laufzeit.
## Behebung
- Formular *Laufzeit von Hand anlegen* auf der Rechnungsseite; der gemeldete Key wird vorgeschlagen,
das Ende aus dem Beginn vorbelegt (ein Jahr minus ein Tag – dieselbe Rechnung wie beim Vorschlag).
- *Laufzeit bearbeiten* im Laufzeit-Detail: Key, Beginn, Ende, Notiz. Eine Änderung bestätigt den
Vorschlag zugleich.
- *Zusammenführen* mit einer anderen Laufzeit desselben Hosts. Die aufgelöste Laufzeit gibt ihre
Rechnungen ab, sofern das Ziel dort nichts hat; haben beide eine Rechnung derselben Art, bricht der
Vorgang mit einer Erklärung ab.
- Kundenansicht: Laufzeit und Host sind verlinkt, Marge und Rabatt stehen dabei.
## Entscheidungen
- **Kein stilles Überschreiben beim Zusammenführen.** Zwei Einkaufsrechnungen auf einem Lizenzjahr
wären nicht mehr zuzuordnen – lieber ein Abbruch mit Hinweis.
- **Beim Ändern bleibt die Regel „ein Startdatum je Host“.** Kollidiert das neue Datum, verweist die
Meldung aufs Zusammenführen.
- Beim Zusammenführen muss die Quelle ihre Positionen zuerst loslassen: Eine Rechnungsposition gehört
zu genau einer Laufzeit, und die Datenbank wacht darüber. Erst dann darf das Ziel sie übernehmen.
+38
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@@ -0,0 +1,38 @@
# #044 Eigene Hosts ohne Weiterberechnung
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.26.0
**Labels:** backend, ui, alerts
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 0 h 40 min
## Auslöser
„Ich habe mich auch selbst als Kunden angelegt, da ich ja auch Hosts habe. Aber mir selbst schreibe
ich ja keine E-Mails.“
## Das Problem
Die eigenen Hosts brauchen einen Kunden – sonst stehen sie unter *Nicht zugeordnet* und lösen die
Warnung „Host ohne Kunde“ aus. Als gewöhnlicher Kunde erzeugen sie aber lauter Aufgaben, die es nicht
gibt: „Kundenrechnung erstellen“, „Kundenrechnung unbezahlt“, dazu eine negative Marge in jeder
Summe, weil dem Einkauf kein Verkauf gegenübersteht.
## Behebung
Kennzeichen **Eigenbedarf** am Kunden. Für dessen Hosts gilt:
| | Verhalten |
|---|---|
| Proxmox-Rechnung | unverändert – die Kosten fallen ja an |
| Kundenrechnung | entfällt; das Formular wird durch eine Erklärung ersetzt |
| Warnungen „Kundenrechnung fehlt / unbezahlt“ | entfallen |
| Warnung „Kunde hat bezahlt – Einkauf offen“ | entfällt |
| Aufgabe „Kundenrechnung erstellen“ | entfällt |
| Marge | bleibt leer statt negativ |
| Summen | Einkauf zählt mit, Verkauf und Marge nicht |
Dazu ein Abzeichen in der Kundenliste und auf der Laufzeit.
## Entscheidung
Die Einkaufsseite bleibt vollständig erhalten. Eigene Hosts kosten echtes Geld, und die Rechnung von
Proxmox will bezahlt werden – nur die Weiterberechnung entfällt.
Die Alternative wäre gewesen, eigene Hosts ohne Kunden zu lassen und die Warnung „Host ohne Kunde“
abzuschalten. Dann fehlten sie aber in jeder Auswertung nach Kunde, und der Einkauf ließe sich nicht
mehr zuordnen.
@@ -0,0 +1,40 @@
# #045 Wiederherstellung proben und Skript dafür
**Status:** erledigt
**Meilenstein:** v0.27.0
**Labels:** deployment, doku
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 0 h 50 min
## Ziel
Einer der vier Punkte bis 1.0.0: eine Sicherung **einmal wirklich zurückspielen**. Bis dahin war nur
geprüft, dass `deploy/backup.sh` Dateien schreibt.
## Ablauf der Probe
Mit einem eigenen Docker-Stapel, getrennt von allen anderen Daten:
1. Datenstand festgehalten (9 Hosts, 4 Kunden, 10 Laufzeiten), einen Kunden zur Wiedererkennung in
`Marke-192641` umbenannt, eine PDF-Datei in den Upload-Ordner gelegt
2. Sicherung angelegt
3. **Alle Daten zerstört** – `docker compose down -v`, also Datenbank- und Upload-Volume weg
4. Zurückgespielt und geprüft
**Ergebnis:** Datenbank vollständig zurück (die Marke war wieder da), die PDF-Datei lag mit den
richtigen Rechten im Upload-Ordner, Anmeldung mit dem alten Passwort funktionierte.
## Zwei Lücken, die erst die Probe gezeigt hat
1. **Die Sicherung ließ sich nur in eine leere Datenbank zurückspielen.** `pg_dump` ohne `--clean`
scheitert an bestehenden Tabellen – genau im Ernstfall, wenn man in eine laufende Installation
zurückspielen will. Jetzt `--clean --if-exists`; gegengeprüft gegen eine Datenbank mit Daten:
null Fehlerzeilen, der zwischenzeitlich geänderte Wert war wieder auf dem Stand der Sicherung.
2. **Für die hochgeladenen PDFs gab es keinen beschriebenen Weg.** Gesichert wurden sie, zurückspielen
musste man selbst herausfinden.
## Ergebnis
- `deploy/restore.sh`: hält die Dienste an, spielt Datenbank und PDFs zurück, startet wieder und prüft
die Erreichbarkeit. Fragt vorher nach, `--ja` überspringt das.
- Die `.env` wird bewusst **nicht** überschrieben: Sie trägt `APP_SECRET`, und ein falscher Wert dort
macht die gespeicherten Zugangsdaten unlesbar. Die passende Fassung liegt als `env-<Stand>.txt` daneben.
- `docs/betrieb/sicherung.md` beschreibt den geprobten Ablauf samt Handarbeit als Rückfallebene.
## Offen
Geprobt wurde der Docker-Weg. Für die Installation als Dienst ist derselbe Ablauf im Skript
vorgesehen, aber noch nicht unter echten Bedingungen gelaufen.
+29 -5
View File
@@ -20,9 +20,33 @@ Details und Architektur: [../architektur.md](../architektur.md). Zeiten werden a
| [#014](014-deployment.md) | Deployment und Dokumentation | erledigt | v0.10.0 | 8 h | 0 h 40 min |
| [#015](015-feinschliff-v1.md) | Feinschliff für 1.0 | erledigt | v0.11.0 | 6 h | 0 h 35 min |
| [#016](016-anleitung-screenshots.md) | Benutzerhandbuch mit Screenshots | erledigt | v0.12.0 | 5 h | 0 h 30 min |
| [#017](017-favicon-dateien.md) | Favicon-Dateien erzeugen | in Arbeit | v0.6.0 | 1 h | – |
| [#018](018-agent-feldtest.md) | Agent auf echten Proxmox-Hosts prüfen | offen | v0.2.1 | 2 h | – |
| [#019](019-ci-pipeline.md) | CI-Pipeline | offen | v0.10.0 | 3 h | – |
| [#017](017-favicon-dateien.md) | Favicon-Dateien erzeugen | erledigt | v0.12.1 | 1 h | 0 h 15 min |
| [#018](018-agent-feldtest.md) | Agent auf echten Proxmox-Hosts prüfen | erledigt | v0.14.0 | 2 h | 0 h 40 min |
| [#019](019-ci-pipeline.md) | CI-Pipeline | erledigt | v0.13.0 | 3 h | 0 h 20 min |
| [#020](020-gitea-issue-abgleich.md) | Issues nach Gitea übertragen | erledigt | v0.4.1 | 2 h | 0 h 10 min |
| [#021](021-geheimnisse-verschluesseln.md) | Zugangsdaten verschlüsselt speichern | offen | v0.9.0 | 2 h | – |
| | **Summe** | | | **116 h** | **7 h 08 min** |
| [#021](021-geheimnisse-verschluesseln.md) | Zugangsdaten verschlüsselt speichern | erledigt | v0.13.1 | 2 h | 0 h 20 min |
| [#022](022-cluster-abgleich.md) | Cluster-Abgleich | erledigt | v0.14.0 | 3 h | 0 h 25 min |
| [#023](023-feldtest-pbs-pmg.md) | Feldtest auf PBS und PMG | offen | v1.0.0 | 2 h | 0 h 35 min (PBS erledigt, PMG offen) |
| [#024](024-owasp-haertung.md) | Härtung nach OWASP | erledigt | v0.15.0 | 4 h | 0 h 45 min |
| [#025](025-einstellungen.md) | Einstellungen im Dashboard | erledigt | v0.16.0 | 5 h | 1 h 10 min |
| [#026](026-auslieferung.md) | Auslieferung finalisieren | erledigt | v0.17.0 | 3 h | 0 h 40 min |
| [#027](027-rollen-benutzerverwaltung.md) | Rollen und Benutzerverwaltung | erledigt | v0.18.0 | 6 h | 1 h 20 min |
| [#028](028-passkeys.md) | Anmeldung mit Passkeys | erledigt | v0.18.0 | 4 h | 0 h 45 min |
| [#029](029-betriebsdokumentation.md) | Einrichtungsdokumentation | erledigt | v0.19.0 | 3 h | 0 h 40 min |
| [#030](030-netbird-reverse-proxy.md) | netbird Reverse Proxy in die Anleitung | erledigt | v0.19.1 | 1 h | 0 h 20 min |
| [#031](031-update-skript-beide-varianten.md) | Update- und Sicherungsskript für beide Varianten | erledigt | v0.20.0 | 2 h | 0 h 45 min |
| [#032](032-lxc-installation-korrekturen.md) | LXC-Installation: Herkunft der Skripte und Speicher | erledigt | v0.20.1 | 1 h | 0 h 20 min |
| [#033](033-weiterleitung-lauschadresse.md) | Abmelden führte auf die Lausch-Adresse | erledigt | v0.20.1 | 1 h | 0 h 30 min |
| [#034](034-mobile-bedienung.md) | Bedienung auf dem Handy | erledigt | v0.20.2 | 2 h | 0 h 40 min |
| [#035](035-mobile-tabellen.md) | Tabellen auf dem Handy als Karten | erledigt | v0.21.0 | 3 h | 0 h 50 min |
| [#036](036-standort-am-host.md) | Standort am Host setzen | erledigt | v0.21.0 | 1 h | 0 h 30 min |
| [#037](037-rabatt-und-ablauf.md) | Rabatt je Position und der tatsächliche Ablauf | erledigt | v0.22.0 | 3 h | 0 h 55 min |
| [#038](038-ueberbreite-handy.md) | Seite wird auf dem Handy herausgezoomt | erledigt | v0.22.1 | 2 h | 0 h 40 min |
| [#039](039-zugang-zur-laufzeit.md) | Auf dem Telefon führte kein Weg zur Laufzeit | erledigt | v0.22.2 | 1 h | 0 h 30 min |
| [#040](040-schlagworte-sichtbar.md) | Schlagworte und Notizen sichtbar machen | erledigt | v0.23.0 | 2 h | 0 h 40 min |
| [#041](041-doppelte-hosts.md) | Gleichnamige Hosts erkennen und stilllegen | erledigt | v0.24.0 | 3 h | 0 h 50 min |
| [#042](042-qdevice-cluster.md) | Cluster-Knoten falsch gelesen bei QDevice | erledigt | v0.24.1 | 1 h | 0 h 20 min |
| [#043](043-laufzeiten-bearbeiten.md) | Laufzeiten anlegen, bearbeiten, zusammenführen | erledigt | v0.25.0 | 4 h | 1 h 05 min |
| [#044](044-eigenbedarf.md) | Eigene Hosts ohne Weiterberechnung | erledigt | v0.26.0 | 2 h | 0 h 40 min |
| [#045](045-wiederherstellung-geprobt.md) | Wiederherstellung proben und Skript dafür | erledigt | v0.27.0 | 2 h | 0 h 50 min |
| | **Summe** | | | **177 h** | **25 h 28 min** |
+117
View File
@@ -0,0 +1,117 @@
# Roadmap
Stand: 10.10.2026, Fassung 0.27.0
Die erste Fassung dieser Roadmap entstand vor dem produktiven Einsatz. Seitdem läuft ProxLedger mit
echten Daten, und das hat die Reihenfolge deutlich verändert: Was aus der Benutzung kam, war fast
immer wichtiger als das, was vorher auf der Liste stand.
## Was seit dem Produktivgang dazukam
Rollen und Benutzerverwaltung, Passkeys, Einstellungen im Dashboard, Betriebsdokumentation, die
mobile Bedienung, Schlagworte und Notizen in der Übersicht, Stilllegen doppelter Hosts, Laufzeiten
anlegen/bearbeiten/zusammenführen, Rabatt je Rechnungsposition, Eigenbedarf.
Ebenso die Fehler, die erst der Einsatz gezeigt hat: QDevice-Spalte im Cluster, PBS-Rahmentabelle,
Weiterleitungen auf die Lausch-Adresse, Standort beim Zuweisen gelöscht, Einkauf ohne Rabatt an drei
Stellen.
---
## Bis 1.0.0
Kein neuer Funktionsumfang – es fehlt Erprobung.
| Punkt | Warum | Aufwand |
|---|---|---|
| **PMG im Feldtest** ([#023](issues/023-feldtest-pbs-pmg.md)) | Der einzige Produktzweig ohne echten Host. Bei PBS lag die Annahme daneben, und der Agent hätte dort nichts gemeldet. | 1 h, sobald ein Host da ist |
| **PBS mit aktiver Lizenz** | Bisher nur „keine Subscription“ geprüft. | 30 min |
| ~~Sicherung einmal zurückspielen~~ | **Erledigt am 10.10.2026** ([#045](issues/045-wiederherstellung-geprobt.md)) – dabei kamen zwei Lücken heraus. Offen bleibt die Probe für die Installation als Dienst. | – |
| **Ein Lizenzjahr durchlaufen lassen** | Warnung → Verlängerung → Einkauf → Kundenrechnung → bezahlt, einmal vollständig in echt. Die nächsten Abläufe stehen am 17.10.2026 an. | nur Zeit |
---
## Danach – nach Nutzen sortiert
### 1. Proxmox-Rechnung einlesen statt abtippen
Die Rechnungen von Proxmox haben eine feste Form: je Key eine Zeile mit Zeitraum und Betrag, dazu die
Rabattzeilen. Ein Import, der das PDF liest und die Positionen den Laufzeiten über den Key zuordnet,
spart bei jeder Sammelrechnung das meiste Tippen – und vermeidet Zahlendreher.
**Aufwand:** mittel (PDF-Text auslesen, Zeilen erkennen, Zuordnung bestätigen lassen).
**Voraussetzung:** zwei, drei echte Rechnungen als Vorlage.
### 2. Verlängerung mit einem Klick
Heute wird eine Laufzeit bestätigt und die Folgelaufzeit von Hand angelegt. Ein Knopf „verlängern“,
der die nächste Laufzeit anlegt, den Einkauf vormerkt und die Kundenrechnung mit dem eingestellten
Aufschlag vorbereitet, nimmt bei jedem Lizenzjahr vier Schritte ab.
**Aufwand:** klein bis mittel.
### 3. Kundenrechnung als Dokument
ProxLedger führt die Kundenrechnung bisher nur als Datensatz – geschrieben wird sie woanders. Mit
Nummernkreis, Firmenangaben (stehen schon in den Einstellungen) und PDF-Ausgabe wäre der Kreis
geschlossen. Zu klären wäre, ob das die vorhandene Buchhaltung ersetzen soll oder nur ergänzt.
**Aufwand:** mittel. **Rückfrage zuerst:** Soll ProxLedger Rechnungen *schreiben* oder nur *führen*?
### 4. Oberflächentests mit echtem Browser
Die letzten sechs Fehler hat keiner der 251 Tests gefunden – alle kamen aus der Benutzung: Menü ließ
sich nicht schließen, Seite zoomte heraus, kein Weg zur Laufzeit, falscher Betrag in einer Tabelle.
Ein knappes Dutzend Abläufe mit Playwright (anmelden, Host zuweisen, Rechnung erfassen, auf dem
Telefon navigieren) würde genau diese Klasse abdecken.
**Aufwand:** mittel. **Nutzen:** steigt mit jeder weiteren Änderung.
### 5. Verlauf statt einer Notiz
Die Notiz am Host ist ein Textfeld – was wann passiert ist, verschwindet darin. Datierte Einträge
(„17.10.2026 · Sockets von 1 auf 2 erhöht“) wären bei Wechseln und Hardwaretausch nützlich.
**Aufwand:** klein.
### 6. Ablauf-Kalender abonnieren
Ein ICS-Feed mit allen Ablaufdaten, den man in Outlook oder Nextcloud einbindet. Dann stehen die
Verlängerungen im gewohnten Kalender, nicht nur im Dashboard.
**Aufwand:** klein.
### 7. Kundenzugang wirklich nutzen
Die Rolle *Kunde* existiert samt eingeschränkter Sicht, aber es gibt keinen Weg, jemanden einzuladen:
kein Einladungslink, keine erste Anmeldung ohne Passwort. Ohne das bleibt die Rolle Theorie.
**Aufwand:** klein bis mittel.
### 8. Metriken für Prometheus
`/metrics` mit Hosts je Zustand, Tagen bis zum nächsten Ablauf und Alter des letzten Reports. Wer
Grafana betreibt, sieht ProxLedger damit im gewohnten Bild – und merkt auch, wenn das Dashboard
selbst steht.
**Aufwand:** klein.
---
## Später, falls der Bedarf entsteht
- **Mandantenfähigkeit** – mehrere Systemhäuser in einer Installation. Ein Umbau, kein Anbau.
- **Agent für Proxmox Datacenter Manager**, sobald es dort Subscriptions gibt, die das rechtfertigen.
- **Mehrere Instanzen** (Hochverfügbarkeit). Die Ratenbremse liegt im Prozessspeicher und müsste in
die Datenbank wandern. Für ein Dashboard eines Systemhauses Aufwand ohne Gewinn.
- **Angebot vor der Verlängerung** als PDF aus der Jahresbahn heraus.
## Bewusst nicht
- **Pull statt Push.** Das Dashboard bräuchte Zugang zu allen Kundenhosts. Der jetzige Weg kommt ohne
gespeicherte root-Zugänge aus – ein Sicherheitsgewinn, den man nicht aufgeben sollte.
- **Eigene Rechteverwaltung mit Gruppen und Vererbung.** Wer das braucht, hat ein IdP; dafür gibt es OIDC.
- **Agent mit Abhängigkeiten** (Python, jq). Er kommt mit Bash und curl aus und läuft damit auf jedem
Proxmox-Host.
- **Hosts automatisch zusammenführen.** Beim Doppeleintrag müsste geraten werden, welcher Eintrag
welche Rechnung erbt. Die Warnung nennt beide; entscheiden soll der Mensch.
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@@ -0,0 +1,111 @@
# Sicherheit
Dieses Dokument hält fest, was ProxLedger gegen die üblichen Angriffe tut – und was es **nicht** tut.
Die Gliederung folgt den OWASP Top 10 (2021).
## A01 – Fehlerhafte Zugriffskontrolle
- `src/proxy.ts` schickt jede Anfrage ohne gültige Sitzung zur Anmeldung. Öffentlich sind nur die
Anmeldung, die Agent-API (eigene Tokens), die Gesundheitsprüfung, die beiden Agent-Skripte und die Symbole.
- **Jede Server Action prüft zusätzlich selbst** (`sitzungErforderlich()`). Server Actions sind eigene
Endpunkte; eine einzige Schutzschicht davor wäre zu wenig, falls der Musterausdruck im Proxy je
danebengreift.
- Die Prüfung geht in die Datenbank: Ein gesperrtes Konto oder ein Widerruf beendet laufende Sitzungen
sofort (`npm run benutzer -- sperren <email>`), statt bis zum Ablauf des Tokens zu warten.
- Die Anmeldung prüft den `Origin`, damit keine fremde Seite jemanden unbemerkt in ein untergeschobenes
Konto anmeldet (Login-CSRF). Für Server Actions erledigt das Next.js selbst.
**Rollen** (#027): Administrator, Techniker und Kunde. Jede Aktion nennt das Recht, das sie verlangt;
die Rechte stehen an einer Stelle (`src/server/auth/rollen.ts`). Kundenkonten sind an einen Kunden
gebunden, und die Einschränkung sitzt in den Abfragen – nicht in der Anzeige. Einkaufspreise und Marge
werden für sie schon beim Abfragen entfernt, stehen also nicht im ausgelieferten HTML.
**Weiterhin nicht vorhanden:** Mandantenfähigkeit im eigentlichen Sinn. Mehrere Systemhäuser in einer
Installation wären ein Umbau, kein Anbau.
## A02 – Kryptografische Fehler
- Passwörter: argon2id (`@node-rs/argon2`), keine eigene Krypto.
- Sitzungen: signiertes JWT (HS256) aus `APP_SECRET`, 12 Stunden gültig, Cookie `httpOnly`, `sameSite=lax`
und `secure`, sobald `APP_URL` auf `https://` steht.
- Zugangsdaten für SMTP und Webhooks liegen AES-256-GCM-verschlüsselt in der Datenbank
(`src/lib/geheimnisse.ts`); der Schlüssel wird aus `APP_SECRET` abgeleitet.
- Agent- und Enrollment-Tokens werden nur als SHA-256-Hash gespeichert. Das ist hier richtig und nicht
zu schwach: Die Tokens sind 32 Byte Zufall, es gibt nichts zu raten.
**Wichtig:** `APP_SECRET` ist der Generalschlüssel. Geht er verloren, sind alle Sitzungen ungültig und die
gespeicherten Zugangsdaten unlesbar. Er gehört in die Sicherung.
## A03 – Injektion
- Datenbankzugriffe ausschließlich über Prisma mit gebundenen Werten; kein `$queryRawUnsafe` im Projekt.
- Ausgaben maskiert React selbst.
- Zusätzlich greift eine Content-Security-Policy mit frischem Nonce je Anfrage und `strict-dynamic`
(`src/proxy.ts`). Eingeschleustes `<script>` – etwa über einen manipulierten Hostnamen aus einer
Proxmox-Ausgabe – läuft damit nicht.
- Der Agent baut sein JSON mit einer eigenen Maskierung; Sonderzeichen aus Proxmox-Ausgaben sind als
Testfall hinterlegt.
## A04 – Unsicheres Design
- Push-Modell: Das Dashboard braucht **keinen** Zugang zu den Proxmox-Hosts. Es gibt keine gespeicherten
root-Zugänge, die abhandenkommen könnten – die Hosts melden von sich aus.
- Der Agent sendet nur Statusangaben (Subscription, Version, Sockel, IPs). Keine Gastliste, keine Daten.
- Enrollment-Tokens sind befristet und in der Zahl der Nutzungen begrenzt.
## A05 – Sicherheitsrelevante Fehlkonfiguration
- Kopfzeilen: `X-Content-Type-Options`, `X-Frame-Options: DENY`, `Referrer-Policy`, `Permissions-Policy`,
`Strict-Transport-Security` (`next.config.ts`) sowie die CSP aus dem Proxy.
- Die Anwendung startet nicht mit zu kurzem `APP_SECRET`.
- Im Container läuft die Anwendung als unprivilegierter Benutzer; Anhänge werden mit Rechten 640 abgelegt.
- Fehlermeldungen nennen keine Einzelheiten: Bei der Anmeldung steht dieselbe Meldung für „Adresse
unbekannt“ und „Passwort falsch“.
## A06 – Verwundbare Komponenten
- `npm audit --omit=dev` meldet **keine** bekannten Schwachstellen (Stand 18.09.2026).
- Zwei Fassungen werden über `overrides` angehoben: `mysql2` und `deepmerge-ts` kommen als Beiwerk von
Prisma mit, obwohl wir Postgres nutzen. Ohne die Anhebung bliebe nur ein Rückschritt auf Prisma 6.
- Die CI prüft bei jedem Push (#019).
## A07 – Fehler bei Identifizierung und Authentifizierung
- Ratenbremse: fünf Anmeldeversuche je Kennung und Viertelstunde.
- Anmeldung wahlweise per Passwort oder OIDC (authentik, mit PKCE und `state`).
- Jede Anmeldung – erfolgreich oder nicht – landet im Audit-Log.
- **Passkeys** (WebAuthn, #028) als dritter, gleichwertiger Weg. Passwortlos, an die Domäne gebunden,
mehrere je Konto. Setzt HTTPS voraus (außer auf `localhost`).
- Automatisch angelegte OIDC-Konten bekommen die eingestellte Rolle – Vorgabe *Techniker*, nicht
Administrator.
**Nicht vorhanden:** klassische Zwei-Faktor-Anmeldung mit Einmalkennwort. Ein Passkey ersetzt beides
in einem Schritt; wer einen zweiten Faktor zum Passwort erzwingen will, stellt OIDC davor.
## A08 – Datenintegrität
- Der Agent prüft vor dem Selbstaktualisieren, ob die geladene Datei wie ein Bash-Skript beginnt.
- Webhooks werden mit HMAC-SHA256 signiert, damit die Gegenstelle die Herkunft prüfen kann.
- Hochgeladene Rechnungen werden nicht dem gemeldeten Typ nach beurteilt, sondern am Dateianfang
geprüft (`%PDF-`), auf 10 MB begrenzt und unter ihrer Prüfsumme abgelegt.
## A09 – Protokollierung
- Audit-Log für Anmeldungen, Änderungen an Kunden, Rechnungen, Tokens, Kanälen und Warnregeln –
einsehbar unter *Einstellungen → Protokoll*.
- Der Agent protokolliert auf dem Host über `logger` ins Journal.
## A10 – Server-Side Request Forgery
- Die einzige ausgehende Verbindung, die sich einstellen lässt, ist der Benachrichtigungs-Webhook. Er
wird bewusst von einem Angemeldeten eingetragen und ist damit kein fremdgesteuerter Aufruf.
- Sonst ruft das Dashboard keine Adressen auf, die aus Daten stammen.
## Was ein Betreiber selbst tun muss
1. HTTPS davorschalten (Beispiele unter `deploy/reverse-proxy/`) und `APP_URL` auf `https://` setzen.
2. `APP_SECRET` und die Datenbank sichern (`deploy/backup.sh`).
3. Das Dashboard nicht ins offene Internet stellen, wenn es nicht sein muss. Die Agent-API muss
erreichbar sein, die Oberfläche nicht.
4. Enrollment-Tokens nach dem Ausrollen widerrufen.
+544 -212
View File
File diff suppressed because it is too large Load Diff
+15 -4
View File
@@ -1,6 +1,6 @@
{
"name": "proxledger",
"version": "0.12.0",
"version": "0.27.0",
"private": true,
"scripts": {
"dev": "next dev",
@@ -24,19 +24,24 @@
"build:worker": "esbuild src/worker/index.ts --bundle --platform=node --target=node24 --format=esm --outfile=dist/worker.mjs --banner:js=\"$(cat deploy/worker-banner.js)\" --external:@prisma/client --external:@node-rs/argon2 --external:pg-native",
"build:all": "npm run build && npm run build:worker",
"lasttest": "tsx scripts/lasttest.ts",
"screenshots": "node scripts/screenshots.mjs"
"screenshots": "node scripts/screenshots.mjs",
"icons": "node scripts/icons.mjs",
"pruefe:doku": "node scripts/pruefe-doku.mjs",
"benutzer": "tsx scripts/benutzer.ts"
},
"dependencies": {
"@node-rs/argon2": "^2.2.1",
"@prisma/adapter-pg": "^7.10.0",
"@prisma/client": "^7.10.0",
"@react-pdf/renderer": "^4.9.0",
"@simplewebauthn/browser": "^14.0.0",
"@simplewebauthn/server": "^14.0.3",
"admin-lte": "^4.9.1",
"bootstrap": "^5.3.8",
"bootstrap-icons": "^1.13.1",
"croner": "^10.0.1",
"jose": "^6.2.12",
"next": "16.3.5",
"next": "^16.4.0",
"nodemailer": "^10.0.10",
"openid-client": "^6.8.8",
"react": "19.2.8",
@@ -51,10 +56,11 @@
"dotenv": "^17.4.2",
"esbuild": "^0.28.2",
"eslint": "^9",
"eslint-config-next": "16.3.5",
"eslint-config-next": "^16.4.0",
"eslint-config-prettier": "^10.1.8",
"prettier": "^3.9.7",
"prisma": "^7.10.0",
"sharp": "^0.35.5",
"tsx": "^4.23.13",
"typescript": "^5",
"vitest": "^5.0.1"
@@ -62,5 +68,10 @@
"description": "Proxmox Subscription Dashboard",
"engines": {
"node": ">=24"
},
"overrides": {
"mysql2": "^3.24.4",
"deepmerge-ts": "^8.0.0",
"source-map-js": "^1.2.2"
}
}
@@ -0,0 +1,2 @@
-- AlterTable
ALTER TABLE "Host" ADD COLUMN "clusterMitglieder" TEXT[] DEFAULT ARRAY[]::TEXT[];
@@ -0,0 +1,2 @@
-- AlterTable
ALTER TABLE "Benutzer" ADD COLUMN "sitzungenUngueltigAb" TIMESTAMP(3);
@@ -0,0 +1,36 @@
-- CreateEnum
CREATE TYPE "Rolle" AS ENUM ('ADMIN', 'TECHNIKER', 'KUNDE');
-- AlterTable
ALTER TABLE "Benutzer" ADD COLUMN "kundeId" TEXT,
ADD COLUMN "rolle" "Rolle" NOT NULL DEFAULT 'ADMIN';
-- CreateTable
CREATE TABLE "Passkey" (
"id" TEXT NOT NULL,
"benutzerId" TEXT NOT NULL,
"credentialId" TEXT NOT NULL,
"publicKey" BYTEA NOT NULL,
"zaehler" BIGINT NOT NULL DEFAULT 0,
"transports" TEXT[] DEFAULT ARRAY[]::TEXT[],
"bezeichnung" TEXT NOT NULL,
"erstelltAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
"zuletztAm" TIMESTAMP(3),
CONSTRAINT "Passkey_pkey" PRIMARY KEY ("id")
);
-- CreateIndex
CREATE UNIQUE INDEX "Passkey_credentialId_key" ON "Passkey"("credentialId");
-- CreateIndex
CREATE INDEX "Passkey_benutzerId_idx" ON "Passkey"("benutzerId");
-- CreateIndex
CREATE INDEX "Benutzer_kundeId_idx" ON "Benutzer"("kundeId");
-- AddForeignKey
ALTER TABLE "Benutzer" ADD CONSTRAINT "Benutzer_kundeId_fkey" FOREIGN KEY ("kundeId") REFERENCES "Kunde"("id") ON DELETE SET NULL ON UPDATE CASCADE;
-- AddForeignKey
ALTER TABLE "Passkey" ADD CONSTRAINT "Passkey_benutzerId_fkey" FOREIGN KEY ("benutzerId") REFERENCES "Benutzer"("id") ON DELETE CASCADE ON UPDATE CASCADE;
@@ -0,0 +1,32 @@
-- Rabatt gehört an die Position, nicht an die Rechnung (#037).
--
-- Proxmox weist den Rabatt je Subscription-Key als eigene Zeile aus. Bei einer Sammelrechnung
-- über mehrere Hosts ließe sich ein Rabatt an der Rechnung keinem Host zuordnen – und die Marge
-- je Host wäre falsch.
ALTER TABLE "ProxmoxRechnungPosition" ADD COLUMN "rabatt" DECIMAL(12,2);
-- Vorhandene Rabatte von der Rechnung auf ihre Positionen verteilen, anteilig zum Nettobetrag.
-- Bei nur einer Position entspricht das genau dem bisherigen Wert.
UPDATE "ProxmoxRechnungPosition" AS p
SET "rabatt" = ROUND(r."rabatt" * p."nettoBetrag" / NULLIF(s."summe", 0), 2)
FROM "ProxmoxRechnung" AS r,
(SELECT "rechnungId", SUM("nettoBetrag") AS "summe"
FROM "ProxmoxRechnungPosition"
GROUP BY "rechnungId") AS s
WHERE p."rechnungId" = r."id"
AND s."rechnungId" = r."id"
AND r."rabatt" IS NOT NULL;
-- Der Rechnungsbetrag ist ab jetzt die Summe der Positionen nach Abzug ihrer Rabatte.
UPDATE "ProxmoxRechnung" AS r
SET "nettoBetrag" = COALESCE((
SELECT SUM(p."nettoBetrag" - COALESCE(p."rabatt", 0))
FROM "ProxmoxRechnungPosition" AS p
WHERE p."rechnungId" = r."id"
), r."nettoBetrag");
ALTER TABLE "ProxmoxRechnung" DROP COLUMN "rabatt";
-- Einkauf bei Proxmox läuft über Reverse Charge; 19 % war als Vorgabe irreführend.
ALTER TABLE "ProxmoxRechnung" ALTER COLUMN "ustSatz" SET DEFAULT 0.00;
@@ -0,0 +1,5 @@
-- Hosts stilllegen, statt sie zu löschen (#041).
-- Ein stillgelegter Host verschwindet aus Listen, Zahlen und Warnungen; seine Laufzeiten und
-- Rechnungen bleiben erhalten, weil sie zur Buchhaltung gehören.
ALTER TABLE "Host" ADD COLUMN "archiviertAm" TIMESTAMP(3);
CREATE INDEX "Host_archiviertAm_idx" ON "Host"("archiviertAm");
@@ -0,0 +1,3 @@
-- Eigenbedarf: Kunden, die man selbst ist (#044).
-- Für sie gibt es keine Kundenrechnung – und damit auch keine Warnungen darüber und keine Marge.
ALTER TABLE "Kunde" ADD COLUMN "eigenbedarf" BOOLEAN NOT NULL DEFAULT false;
+51 -2
View File
@@ -61,6 +61,9 @@ model Kunde {
ansprechpartner String?
email String?
telefon String?
/// Eigenbedarf: eigene Hosts, die nicht weiterberechnet werden. Für sie entfallen
/// Kundenrechnung, die zugehörigen Warnungen und die Marge (#044).
eigenbedarf Boolean @default(false)
notizen String?
erstelltAm DateTime @default(now())
geaendertAm DateTime @updatedAt
@@ -72,6 +75,7 @@ model Kunde {
alerts Alert[]
@@index([name])
benutzer Benutzer[]
}
model Standort {
@@ -113,6 +117,8 @@ model Host {
serverId String?
clusterName String?
nodeName String?
/// Namen aller Knoten des Clusters laut corosync – auch solche ohne eigenen Agent (#022).
clusterMitglieder String[] @default([])
ips String[] @default([])
sockets Int?
cpuModell String?
@@ -131,6 +137,10 @@ model Host {
subNextduedate DateTime? @db.Date
subChecktime DateTime?
/// Stillgelegt: Der Host erscheint nicht mehr in Listen, Zahlen und Warnungen – seine
/// Geschichte samt Laufzeiten und Rechnungen bleibt aber erhalten (#041).
archiviertAm DateTime?
erstmalsGesehenAm DateTime @default(now())
letzterReportAm DateTime?
erstelltAm DateTime @default(now())
@@ -258,9 +268,10 @@ model ProxmoxRechnung {
nummer String @unique
datum DateTime @db.Date
faelligAm DateTime? @db.Date
/// Summe der Positionen nach Abzug ihrer Rabatte – wird beim Speichern nachgeführt.
nettoBetrag Decimal @db.Decimal(12, 2)
ustSatz Decimal @default(19.00) @db.Decimal(5, 2)
rabatt Decimal? @db.Decimal(12, 2)
/// Bei Proxmox in aller Regel 0: Reverse Charge nach Art. 196 (#037).
ustSatz Decimal @default(0.00) @db.Decimal(5, 2)
zahlungsart String?
bezahlt Boolean @default(false)
bezahltAm DateTime? @db.Date
@@ -281,7 +292,10 @@ model ProxmoxRechnungPosition {
rechnungId String
bezeichnung String
menge Int @default(1)
/// Listenpreis dieser Position, wie er auf der Rechnung steht.
nettoBetrag Decimal @db.Decimal(12, 2)
/// Rabatt dieser Position. Proxmox weist ihn je Key als eigene Zeile aus (#037).
rabatt Decimal? @db.Decimal(12, 2)
rechnung ProxmoxRechnung @relation(fields: [rechnungId], references: [id], onDelete: Cascade)
laufzeit Laufzeit?
@@ -446,18 +460,53 @@ model Benachrichtigungskanal {
// ---------------------------------------------------------------- Benutzer und Protokoll
/// Alle Benutzer sind Administratoren; eine Nur-Lese-Rolle ist bewusst nicht vorgesehen.
/// Was jemand darf. ADMIN alles, TECHNIKER alles Fachliche, KUNDE nur die eigenen Daten (#027).
enum Rolle {
ADMIN
TECHNIKER
KUNDE
}
model Benutzer {
id String @id @default(cuid())
email String @unique
name String
passwortHash String?
oidcSubject String? @unique
/// Bestehende Konten waren vor der Einführung der Rollen uneingeschränkt – daher ADMIN.
rolle Rolle @default(ADMIN)
/// Nur für die Rolle KUNDE: an welchen Kunden das Konto gebunden ist.
kundeId String?
aktiv Boolean @default(true)
letzterLoginAm DateTime?
/// Alle Sitzungen, die vor diesem Zeitpunkt ausgestellt wurden, gelten als ungültig (#024).
sitzungenUngueltigAb DateTime?
erstelltAm DateTime @default(now())
geaendertAm DateTime @updatedAt
auditEintraege AuditEintrag[]
kunde Kunde? @relation(fields: [kundeId], references: [id], onDelete: SetNull)
passkeys Passkey[]
@@index([kundeId])
}
/// Ein registrierter Passkey (WebAuthn). Ein Konto darf mehrere haben – Rechner und Telefon (#028).
model Passkey {
id String @id @default(cuid())
benutzerId String
/// Kennung des Schlüssels, base64url wie vom Browser geliefert.
credentialId String @unique
publicKey Bytes
zaehler BigInt @default(0)
transports String[] @default([])
bezeichnung String
erstelltAm DateTime @default(now())
zuletztAm DateTime?
benutzer Benutzer @relation(fields: [benutzerId], references: [id], onDelete: Cascade)
@@index([benutzerId])
}
model AuditEintrag {
+2 -1
View File
@@ -166,7 +166,6 @@ async function seedDemo() {
faelligAm: datum(vorlage.faelligAm),
nettoBetrag: zugehoerig.reduce((summe, l) => summe + (l.einkauf?.nettoBetrag ?? 0), 0),
ustSatz: vorlage.ustSatz,
rabatt: vorlage.rabatt ?? null,
zahlungsart: vorlage.zahlungsart ?? null,
bezahlt: vorlage.bezahlt,
bezahltAm: datum(vorlage.bezahltAm),
@@ -175,6 +174,8 @@ async function seedDemo() {
id: `prp-${l.id}`,
bezeichnung: `${l.key} · ${l.start} bis ${l.ende}`,
nettoBetrag: l.einkauf?.nettoBetrag ?? 0,
// Der Rabatt hängt seit #037 an der Position – wie auf der echten Proxmox-Rechnung.
rabatt: vorlage.rabatt ?? null,
})),
},
},
Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 2.7 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 8.5 KiB

+81
View File
@@ -0,0 +1,81 @@
import "dotenv/config";
import { createInterface } from "node:readline/promises";
import { hash } from "@node-rs/argon2";
import { PrismaPg } from "@prisma/adapter-pg";
import { PrismaClient } from "@/generated/prisma/client";
/**
* Benutzerverwaltung von der Kommandozeile – solange es dafür keine Oberfläche gibt.
*
* npm run benutzer -- liste
* npm run benutzer -- sperren <email> Konto sperren und alle Sitzungen sofort beenden
* npm run benutzer -- entsperren <email>
* npm run benutzer -- passwort <email> neues Passwort setzen, beendet alle Sitzungen
*/
const prisma = new PrismaClient({
adapter: new PrismaPg({ connectionString: process.env.DATABASE_URL }),
});
async function passwortAbfragen(): Promise<string> {
const eingabe = createInterface({ input: process.stdin, output: process.stdout });
const passwort = await eingabe.question("Neues Passwort (mindestens 12 Zeichen): ");
eingabe.close();
if (passwort.length < 12) throw new Error("Zu kurz – mindestens 12 Zeichen.");
return passwort;
}
async function main() {
const [befehl, email] = process.argv.slice(2);
if (befehl === "liste") {
const alle = await prisma.benutzer.findMany({ orderBy: { email: "asc" } });
for (const b of alle) {
console.log(`${b.aktiv ? "aktiv " : "gesperrt"} ${b.email.padEnd(32)} ${b.name}`);
}
return;
}
if (!email) throw new Error("Bitte eine E-Mail-Adresse angeben.");
const benutzer = await prisma.benutzer.findUnique({ where: { email: email.toLowerCase().trim() } });
if (!benutzer) throw new Error(`Kein Benutzer mit der Adresse ${email}.`);
switch (befehl) {
case "sperren":
// Sperren allein genügt nicht: Das Sitzungs-Token gilt sonst bis zum Ablauf weiter.
await prisma.benutzer.update({
where: { id: benutzer.id },
data: { aktiv: false, sitzungenUngueltigAb: new Date() },
});
console.log(`${benutzer.email} ist gesperrt, alle Sitzungen sind beendet.`);
break;
case "entsperren":
await prisma.benutzer.update({ where: { id: benutzer.id }, data: { aktiv: true } });
console.log(`${benutzer.email} ist wieder freigegeben.`);
break;
case "passwort": {
const passwort = await passwortAbfragen();
await prisma.benutzer.update({
where: { id: benutzer.id },
data: {
passwortHash: await hash(passwort),
sitzungenUngueltigAb: new Date(),
},
});
console.log(`Passwort gesetzt; bestehende Sitzungen von ${benutzer.email} sind beendet.`);
break;
}
default:
throw new Error("Bekannte Befehle: liste, sperren, entsperren, passwort");
}
}
main()
.catch((fehler: unknown) => {
console.error(fehler instanceof Error ? fehler.message : fehler);
process.exitCode = 1;
})
.finally(() => prisma.$disconnect());
+91
View File
@@ -0,0 +1,91 @@
#!/usr/bin/env bash
# Sammelt auf einem Proxmox-Host alle Ausgaben, die der ProxLedger-Agent auswertet.
# Es wird nichts installiert und nichts verändert – das Skript liest nur.
#
# bash feldtest-erheben.sh # Ausgabe anonymisiert (Empfehlung zum Weitergeben)
# bash feldtest-erheben.sh --vollstaendig # ohne Anonymisierung, nur für den eigenen Gebrauch
#
# Ergebnis: eine Textdatei im aktuellen Verzeichnis, die weitergegeben werden kann.
set -o nounset
set -o pipefail
ANONYM="ja"
[ "${1:-}" = "--vollstaendig" ] && ANONYM="nein"
AUSGABE="proxledger-feldtest-$(hostname -s 2>/dev/null || echo host)-$(date +%Y%m%d-%H%M%S).txt"
# Ersetzt Subscription-Keys, Server-IDs, Hostnamen und IP-Adressen durch Platzhalter.
anonymisieren() {
if [ "$ANONYM" = "nein" ]; then
cat
return
fi
sed -E \
-e 's/(pve[0-9]?[a-z]|pbs[a-z]|pmg[a-z])-[A-Za-z0-9]+/\1-KEY-ANONYMISIERT/g' \
-e 's/([Ss]erverid:[[:space:]]*)[A-Za-z0-9]+/\1SERVERID-ANONYMISIERT/g' \
-e 's/\b([0-9]{1,3}\.){3}[0-9]{1,3}\b/IP-ANONYMISIERT/g' \
-e "s/$(hostname -s 2>/dev/null || echo unbekannt)/HOSTNAME-ANONYMISIERT/g"
}
abschnitt() {
printf '\n===== %s =====\n' "$1"
}
# Führt einen Befehl aus und hält fest, ob es ihn überhaupt gibt.
zeige() {
local befehl="$1"
abschnitt "$befehl"
if ! command -v "${befehl%% *}" >/dev/null 2>&1; then
printf '(Befehl nicht vorhanden)\n'
return
fi
eval "$befehl" 2>&1 | head -n 40
printf '[Rückgabewert: %s]\n' "$?"
}
{
printf 'ProxLedger – Erhebung für den Feldtest\n'
printf 'Erstellt am: %s\n' "$(date -Is)"
printf 'Anonymisiert: %s\n' "$ANONYM"
abschnitt "Betriebssystem"
cat /etc/os-release 2>/dev/null | head -n 5
printf 'Kernel: %s\n' "$(uname -r)"
abschnitt "Erkanntes Produkt"
for befehl in pvesubscription proxmox-backup-manager pmgsubscription; do
if command -v "$befehl" >/dev/null 2>&1; then
printf 'gefunden: %s\n' "$befehl"
fi
done
zeige "pvesubscription get"
zeige "proxmox-backup-manager subscription get"
zeige "pmgsubscription get"
# Einige Fassungen können JSON – das wäre die stabilere Quelle.
zeige "pvesubscription get --output-format json"
zeige "proxmox-backup-manager subscription get --output-format json"
zeige "pveversion"
zeige "proxmox-backup-manager version"
zeige "pmgversion"
zeige "lscpu | grep -E 'Socket|Model name|Sockel|Modellname'"
zeige "ip -o addr show scope global"
zeige "hostname -f"
zeige "pvecm status"
zeige "apt list --upgradable 2>/dev/null | grep -c 'upgradable from'"
abschnitt "Vorhandene Werkzeuge"
for befehl in curl systemctl logger jq awk sed; do
printf '%-12s %s\n' "$befehl" "$(command -v "$befehl" || echo 'FEHLT')"
done
abschnitt "Ende"
} 2>&1 | anonymisieren > "$AUSGABE"
printf 'Fertig: %s\n' "$AUSGABE"
printf 'Anonymisiert: %s (mit --vollstaendig ohne Anonymisierung)\n' "$ANONYM"
printf 'Bitte vor dem Weitergeben kurz durchsehen.\n'
+91
View File
@@ -0,0 +1,91 @@
#!/usr/bin/env node
/**
* Erzeugt alle Symboldateien aus den SVG-Vorlagen in `assets/`.
*
* npm run icons
*
* Ergebnis:
* src/app/icon.svg – Symbol im Browser-Tab (moderne Browser)
* src/app/favicon.ico – Rückfall für ältere Browser (16, 32, 48 px)
* public/icon-192.png – Startbildschirm und Fortschrittsanzeigen
* public/icon-512.png
* src/app/apple-icon.png – iOS-Startbildschirm (180 px, mit Hintergrund)
*
* Die Größen 16 und 32 nutzen vereinfachte Vorlagen, weil die feinen Linien sonst verschwimmen.
*/
import { readFile, writeFile, mkdir } from "node:fs/promises";
import path from "node:path";
import sharp from "sharp";
const WURZEL = process.cwd();
const ASSETS = path.join(WURZEL, "assets");
async function png(vorlage, groesse) {
const svg = await readFile(path.join(ASSETS, vorlage));
return sharp(svg, { density: 384 }).resize(groesse, groesse).png({ compressionLevel: 9 }).toBuffer();
}
/**
* Baut eine ICO-Datei aus PNG-Bildern. Das Format ist schlicht: ein Kopf, je Bild ein
* Verzeichniseintrag, danach die Bilddaten – PNG als Inhalt ist seit Vista erlaubt.
*/
function icoBauen(bilder) {
const kopf = Buffer.alloc(6);
kopf.writeUInt16LE(0, 0); // reserviert
kopf.writeUInt16LE(1, 2); // Typ 1 = Symbol
kopf.writeUInt16LE(bilder.length, 4);
let versatz = 6 + bilder.length * 16;
const eintraege = [];
for (const bild of bilder) {
const eintrag = Buffer.alloc(16);
eintrag.writeUInt8(bild.groesse >= 256 ? 0 : bild.groesse, 0); // Breite (0 = 256)
eintrag.writeUInt8(bild.groesse >= 256 ? 0 : bild.groesse, 1); // Höhe
eintrag.writeUInt8(0, 2); // Farben in der Palette
eintrag.writeUInt8(0, 3); // reserviert
eintrag.writeUInt16LE(1, 4); // Farbebenen
eintrag.writeUInt16LE(32, 6); // Bits je Bildpunkt
eintrag.writeUInt32LE(bild.daten.length, 8);
eintrag.writeUInt32LE(versatz, 12);
eintraege.push(eintrag);
versatz += bild.daten.length;
}
return Buffer.concat([kopf, ...eintraege, ...bilder.map((b) => b.daten)]);
}
async function main() {
await mkdir(path.join(WURZEL, "public"), { recursive: true });
// Tab-Symbol: das SVG selbst, damit es in jeder Größe scharf bleibt.
const svg = await readFile(path.join(ASSETS, "logo-32.svg"));
await writeFile(path.join(WURZEL, "src", "app", "icon.svg"), svg);
console.log(" src/app/icon.svg");
const ico = icoBauen([
{ groesse: 16, daten: await png("logo-16.svg", 16) },
{ groesse: 32, daten: await png("logo-32.svg", 32) },
{ groesse: 48, daten: await png("logo-32.svg", 48) },
]);
await writeFile(path.join(WURZEL, "src", "app", "favicon.ico"), ico);
console.log(` src/app/favicon.ico (${(ico.length / 1024).toFixed(1)} KB)`);
for (const groesse of [192, 512]) {
const daten = await png("logo-kachel.svg", groesse);
await writeFile(path.join(WURZEL, "public", `icon-${groesse}.png`), daten);
console.log(` public/icon-${groesse}.png`);
}
const apple = await png("logo-kachel.svg", 180);
await writeFile(path.join(WURZEL, "src", "app", "apple-icon.png"), apple);
console.log(" src/app/apple-icon.png");
}
console.log("Erzeuge Symbole aus assets/:");
main()
.then(() => console.log("Fertig."))
.catch((fehler) => {
console.error(fehler.message ?? fehler);
process.exit(1);
});
+88
View File
@@ -0,0 +1,88 @@
#!/usr/bin/env node
/**
* Prüft, ob Dokumentation und Version zusammenpassen.
*
* npm run pruefe:doku
*
* Geprüft wird:
* 1. Die Version aus package.json hat einen Abschnitt im Changelog.
* 2. Jede Issue-Datei steht in der Übersicht – und umgekehrt.
* 3. Status und tatsächliche Zeit stimmen zwischen Issue-Datei und Übersicht überein.
* 4. Alle im Handbuch verlinkten Bilder sind vorhanden.
*/
import { readFile, readdir } from "node:fs/promises";
import path from "node:path";
const WURZEL = process.cwd();
const fehler = [];
function pruefe(bedingung, meldung) {
if (!bedingung) fehler.push(meldung);
}
async function versionImChangelog() {
const { version } = JSON.parse(await readFile(path.join(WURZEL, "package.json"), "utf8"));
const changelog = await readFile(path.join(WURZEL, "CHANGELOG.md"), "utf8");
pruefe(
changelog.includes(`## [${version}]`),
`Version ${version} aus package.json fehlt im CHANGELOG.md.`,
);
}
async function issuesUndUebersicht() {
const verzeichnis = path.join(WURZEL, "docs", "issues");
const dateien = (await readdir(verzeichnis)).filter((name) => /^\d{3}-.*\.md$/.test(name)).sort();
const uebersicht = await readFile(path.join(verzeichnis, "README.md"), "utf8");
for (const datei of dateien) {
pruefe(uebersicht.includes(`(${datei})`), `Issue ${datei} fehlt in docs/issues/README.md.`);
const inhalt = await readFile(path.join(verzeichnis, datei), "utf8");
const status = /^\*\*Status:\*\*\s*(.+)$/m.exec(inhalt)?.[1]?.trim();
const zeit = /^\*\*Geschätzt:\*\*.*\*\*Tatsächlich:\*\*\s*(.+)$/m.exec(inhalt)?.[1]?.trim();
const zeile = uebersicht.split("\n").find((z) => z.includes(`(${datei})`));
if (!zeile) continue;
pruefe(
zeile.includes(`| ${status} |`),
`Status von ${datei} ist „${status}“, die Übersicht sagt etwas anderes: ${zeile.trim()}`,
);
if (zeit && zeit !== "–") {
pruefe(
zeile.includes(zeit),
`Zeit von ${datei} ist „${zeit}“, steht so aber nicht in der Übersicht.`,
);
}
}
// Umgekehrt: Zeilen in der Übersicht ohne zugehörige Datei.
for (const treffer of uebersicht.matchAll(/\((\d{3}-[^)]+\.md)\)/g)) {
pruefe(dateien.includes(treffer[1]), `Übersicht verweist auf ${treffer[1]}, die Datei fehlt.`);
}
}
async function bilderImHandbuch() {
const handbuch = path.join(WURZEL, "docs", "anleitung");
const text = await readFile(path.join(handbuch, "README.md"), "utf8");
const bilder = [...text.matchAll(/!\[[^\]]*\]\((bilder\/[^)]+)\)/g)].map((t) => t[1]);
const vorhanden = new Set(await readdir(path.join(handbuch, "bilder")));
for (const bild of bilder) {
pruefe(vorhanden.has(path.basename(bild)), `Handbuch verweist auf ${bild}, die Datei fehlt.`);
}
}
await versionImChangelog();
await issuesUndUebersicht();
await bilderImHandbuch();
if (fehler.length > 0) {
console.error("Die Dokumentation passt nicht zusammen:\n");
for (const meldung of fehler) console.error(` · ${meldung}`);
process.exit(1);
}
console.log("Dokumentation, Versionen und Bilder passen zusammen.");
+130 -65
View File
@@ -2,26 +2,45 @@
/**
* Erzeugt die Bilder für das Handbuch (docs/anleitung/bilder/).
*
* npm run screenshots # heller Modus, Desktop
* npm run screenshots -- --alle # zusätzlich dunkler Modus und Mobilansicht
* npm run screenshots # heller Modus, Desktop
* npm run screenshots -- --alle # zusätzlich dunkler Modus und Mobilansicht
* npm run screenshots -- --seite name=/pfad # zusätzlich eine bestimmte Seite
*
* Voraussetzung: Das Dashboard läuft (npm start) und die Datenbank enthält Daten.
* Die Anmeldung erledigt das Skript selbst, indem es ein Sitzungs-Cookie erzeugt
* und in ein eigenes Firefox-Profil schreibt – so bleibt der Schutz der Anwendung unangetastet.
*/
import { execFileSync } from "node:child_process";
import { existsSync, mkdirSync, rmSync, writeFileSync } from "node:fs";
import { spawn } from "node:child_process";
import { createServer } from "node:http";
import { existsSync, mkdirSync, rmSync, statSync, writeFileSync } from "node:fs";
import { homedir } from "node:os";
import path from "node:path";
import { DatabaseSync } from "node:sqlite";
import { request as httpAnfrage } from "node:http";
import { SignJWT } from "jose";
import pg from "pg";
import "dotenv/config";
const BASIS = process.env.SCREENSHOT_URL ?? "http://localhost:3000";
const ZIEL = path.join(process.cwd(), "docs", "anleitung", "bilder");
const ALLE = process.argv.includes("--alle");
/** Zusätzliche Handy-Aufnahmen von der Befehlszeile: --mobil name=/pfad */
const MOBIL_ZUSATZ = process.argv
.filter((wert, i) => process.argv[i - 1] === "--mobil")
.map((eintrag) => {
const [name, ...rest] = eintrag.split("=");
return { name, pfad: rest.join("="), titel: "Handy" };
});
/** Zusätzliche Seiten von der Befehlszeile: --seite name=/pfad */
const ZUSATZ = process.argv
.filter((wert, i) => process.argv[i - 1] === "--seite")
.map((eintrag) => {
const [name, ...rest] = eintrag.split("=");
return { name, pfad: rest.join("="), titel: "zusätzlich" };
});
// Firefox aus dem Snap-Paket kommt nicht an versteckte Verzeichnisse – daher im Home sichtbar ablegen.
const PROFIL_BASIS = path.join(homedir(), "proxledger-screenshots");
@@ -38,6 +57,9 @@ const SEITEN = [
{ name: "tokens", pfad: "/einstellungen/tokens", titel: "Agent-Tokens" },
{ name: "benachrichtigungen", pfad: "/einstellungen/benachrichtigungen", titel: "Benachrichtigungen" },
{ name: "audit", pfad: "/einstellungen/audit", titel: "Protokoll" },
{ name: "system", pfad: "/einstellungen/system", titel: "Systemeinstellungen" },
{ name: "benutzer", pfad: "/einstellungen/benutzer", titel: "Benutzerverwaltung" },
{ name: "passkeys", pfad: "/einstellungen/passkeys", titel: "Passkeys" },
];
async function sitzungsToken() {
@@ -46,22 +68,69 @@ async function sitzungsToken() {
throw new Error("APP_SECRET fehlt oder ist zu kurz – ohne Sitzung keine Bilder.");
}
// Seit #027 schlägt die Sitzungsprüfung den Benutzer in der Datenbank nach: Ein erfundenes
// Konto landet wieder auf der Anmeldeseite. Deshalb hier ein echtes Administratorkonto nehmen.
// Kein Prisma-Client hier: Das Skript läuft als reines JavaScript, der erzeugte Client ist TypeScript.
const datenbank = new pg.Client({ connectionString: process.env.DATABASE_URL });
await datenbank.connect();
const { rows } = await datenbank.query(
`SELECT id, email, name FROM "Benutzer" WHERE rolle = 'ADMIN' AND aktiv = true ORDER BY "erstelltAm" LIMIT 1`,
);
await datenbank.end();
const benutzer = rows[0];
if (!benutzer) {
throw new Error("Kein aktiver Administrator in der Datenbank – erst `npm run db:seed` ausführen.");
}
return new SignJWT({
benutzerId: "screenshots",
email: process.env.ADMIN_EMAIL ?? "admin@example.de",
name: process.env.ADMIN_NAME ?? "Florian",
benutzerId: benutzer.id,
email: benutzer.email,
name: benutzer.name,
herkunft: "passwort",
})
.setProtectedHeader({ alg: "HS256" })
.setSubject("screenshots")
.setSubject(benutzer.id)
.setIssuedAt()
.setIssuer("proxledger")
.setExpirationTime("1h")
.sign(new TextEncoder().encode(geheimnis));
}
/** Legt ein frisches Profil mit Sitzungs-Cookie und gewünschtem Farbschema an. */
function profilVorbereiten(name, token, dunkel) {
/**
* Kleiner Vermittler vor dem Dashboard: Er reicht jede Anfrage weiter und hängt die Sitzung
* als Kopfzeile an. Damit braucht der Browser kein Cookie – das Einschleusen in das Firefox-Profil
* erwies sich als unzuverlässig (Firefox verwirft fremd erzeugte Cookie-Dateien stillschweigend,
* die Aufnahmen zeigten dann kommentarlos die Anmeldeseite).
*/
function vermittlerStarten(token) {
const ziel = new URL(BASIS);
const server = createServer((anfrage, antwort) => {
const weiterleitung = {
hostname: ziel.hostname,
port: ziel.port || 80,
path: anfrage.url,
method: anfrage.method,
headers: { ...anfrage.headers, host: ziel.host, cookie: `pl_sitzung=${token}` },
};
const verbindung = httpAnfrage(weiterleitung, (antwortVomServer) => {
antwort.writeHead(antwortVomServer.statusCode ?? 502, antwortVomServer.headers);
antwortVomServer.pipe(antwort);
});
verbindung.on("error", () => antwort.writeHead(502).end("Dashboard nicht erreichbar"));
anfrage.pipe(verbindung);
});
return new Promise((fertig) => {
server.listen(0, "127.0.0.1", () => fertig({ server, port: server.address().port }));
});
}
/** Legt ein Profil mit dem gewünschten Farbschema an. */
function profilVorbereiten(name, dunkel) {
const verzeichnis = path.join(PROFIL_BASIS, name);
rmSync(verzeichnis, { recursive: true, force: true });
mkdirSync(verzeichnis, { recursive: true });
@@ -76,55 +145,33 @@ function profilVorbereiten(name, token, dunkel) {
].join("\n"),
);
const { hostname, protocol } = new URL(BASIS);
const datenbank = new DatabaseSync(path.join(verzeichnis, "cookies.sqlite"));
datenbank.exec(`
CREATE TABLE moz_cookies (
id INTEGER PRIMARY KEY, originAttributes TEXT NOT NULL DEFAULT '', name TEXT, value TEXT,
host TEXT, path TEXT, expiry INTEGER, lastAccessed INTEGER, creationTime INTEGER,
isSecure INTEGER, isHttpOnly INTEGER, inBrowserElement INTEGER DEFAULT 0,
sameSite INTEGER DEFAULT 0, schemeMap INTEGER DEFAULT 0,
isPartitionedAttributeSet INTEGER DEFAULT 0, updateTime INTEGER DEFAULT 0,
CONSTRAINT moz_uniqueid UNIQUE (name, host, path, originAttributes)
)`);
const jetzt = Date.now();
datenbank
.prepare(
`INSERT INTO moz_cookies
(originAttributes,name,value,host,path,expiry,lastAccessed,creationTime,isSecure,isHttpOnly,inBrowserElement,sameSite,schemeMap,isPartitionedAttributeSet,updateTime)
VALUES ('', 'pl_sitzung', ?, ?, '/', ?, ?, ?, ?, 1, 0, 1, ?, 0, ?)`,
)
.run(
token,
hostname,
Math.floor(jetzt / 1000) + 3600,
jetzt * 1000,
jetzt * 1000,
protocol === "https:" ? 1 : 0,
protocol === "https:" ? 2 : 1,
jetzt * 1000,
);
datenbank.close();
return verzeichnis;
}
function aufnehmen(profil, pfad, datei, breite, hoehe) {
execFileSync(
"firefox",
[
"--profile",
profil,
"--headless",
"--window-size",
`${breite},${hoehe}`,
"--screenshot",
datei,
`${BASIS}${pfad}`,
],
{ stdio: "ignore", timeout: 120_000 },
);
/**
* Nimmt eine Seite auf. Bewusst asynchron: Der Vermittler läuft im selben Prozess, und ein
* blockierender Aufruf würde ihn währenddessen stumm schalten – Firefox liefe in die Zeitüberschreitung.
*/
function aufnehmen(profil, pfad, datei, breite, hoehe, adresse) {
return new Promise((fertig, fehlgeschlagen) => {
const vorgang = spawn(
"firefox",
[
"--profile",
profil,
"--headless",
"--window-size",
`${breite},${hoehe}`,
"--screenshot",
datei,
`${adresse}${pfad}`,
],
{ stdio: "ignore", timeout: 120_000 },
);
vorgang.on("error", fehlgeschlagen);
vorgang.on("close", () => fertig());
});
}
async function main() {
@@ -133,35 +180,53 @@ async function main() {
mkdirSync(ZIEL, { recursive: true });
const token = await sitzungsToken();
const { server, port } = await vermittlerStarten(token);
const adresse = `http://127.0.0.1:${port}`;
const hell = profilVorbereiten("hell", token, false);
const hell = profilVorbereiten("hell", false);
console.log(`Bilder nach ${ZIEL}`);
// Die Anmeldeseite zeigt sich auch mit gültiger Sitzung, sie ist öffentlich.
aufnehmen(hell, "/login", path.join(ZIEL, "login.png"), 1280, 900);
await aufnehmen(hell, "/login", path.join(ZIEL, "login.png"), 1280, 900, BASIS);
console.log(" login.png");
for (const seite of SEITEN) {
aufnehmen(hell, seite.pfad, path.join(ZIEL, `${seite.name}.png`), 1680, 1150);
for (const seite of [...SEITEN, ...ZUSATZ]) {
await aufnehmen(hell, seite.pfad, path.join(ZIEL, `${seite.name}.png`), 1680, 1150, adresse);
console.log(` ${seite.name}.png – ${seite.titel}`);
}
for (const seite of MOBIL_ZUSATZ) {
await aufnehmen(hell, seite.pfad, path.join(ZIEL, `${seite.name}.png`), 390, 1800, adresse);
console.log(` ${seite.name}.png – ${seite.titel}`);
}
if (ALLE) {
const dunkel = profilVorbereiten("dunkel", token, true);
const dunkel = profilVorbereiten("dunkel", true);
for (const seite of ["dashboard", "hosts", "rechnungen", "warnungen"]) {
const eintrag = SEITEN.find((s) => s.name === seite);
aufnehmen(dunkel, eintrag.pfad, path.join(ZIEL, `${seite}-dunkel.png`), 1680, 1150);
await aufnehmen(dunkel, eintrag.pfad, path.join(ZIEL, `${seite}-dunkel.png`), 1680, 1150, adresse);
console.log(` ${seite}-dunkel.png`);
}
for (const seite of ["dashboard", "hosts"]) {
// Die Seiten mit den breitesten Tabellen – dort entscheidet sich die Mobilansicht (#035).
for (const seite of ["dashboard", "hosts", "kunden", "rechnungen", "jahresbahn"]) {
const eintrag = SEITEN.find((s) => s.name === seite);
aufnehmen(hell, eintrag.pfad, path.join(ZIEL, `mobil-${seite}.png`), 390, 1500);
await aufnehmen(hell, eintrag.pfad, path.join(ZIEL, `mobil-${seite}.png`), 390, 1500, adresse);
console.log(` mobil-${seite}.png`);
}
}
server.close();
if (existsSync(PROFIL_BASIS)) rmSync(PROFIL_BASIS, { recursive: true, force: true });
// Sicherung gegen stillen Fehlschlag: Alle Aufnahmen gleich groß heißt, jede zeigt die Anmeldeseite.
const groessen = SEITEN.map((seite) => statSync(path.join(ZIEL, `${seite.name}.png`)).size);
if (new Set(groessen).size === 1) {
throw new Error(
"Alle Aufnahmen sind gleich groß – vermutlich zeigt jede die Anmeldeseite. Sitzung prüfen.",
);
}
console.log("Fertig.");
}

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