Update brach ohne Meldung ab
Beim Sprung von 1.5.0 auf 1.10.1 endete scripts/update.sh mitten in der Ausgabe. Kein Fehler, keine Zeile, einfach zurueck zur Eingabeaufforderung. Ursache war eine abgeschnittene Leitung: git log --oneline "HEAD..$ZIEL" | head -15 | sed ... head schliesst die Leitung nach 15 Zeilen, git log schreibt weiter und bekommt SIGPIPE (141). Mit "set -o pipefail" gilt die ganze Kette als gescheitert, "set -e" beendet das Skript - stumm. Zeitabhaengig, deshalb monatelang unauffaellig: Solange git log fertig wurde, bevor head zumachte, ging es gut. Die Schwelle liegt exakt bei 15 Commits, und v1.5.0..v1.10.0 waren die ersten 16. Behoben, indem der Erzeuger selbst begrenzt (git log -15) statt die Leitung zu kappen. Dieselbe Behandlung fuer die beiden Tag-Listen. Dieselbe Falle steckte in der Selbstpruefung von sicherung.sh: openssl enc -d ... | head -c 5 | grep -q "PGDMP" Beide Leser schliessen frueh. Bei kleiner Datenbank steht alles im Puffer und es faellt nicht auf; mit wachsender Datenbank kippt es - und dann meldet das Skript eine INTAKTE Sicherung als kaputt und verweigert das Update. Jetzt liest dd eine feste Menge und endet regulaer. Damit so etwas nicht wieder stumm passiert: - Eine ERR-Falle nennt Zeilennummer und Exitcode und erklaert bei 141, dass es SIGPIPE ist und ein Fehler im Skript, nicht beim Benutzer. - Ein Test verbietet "| head" in Skripten mit pipefail und nennt die Zeile. Gegenprobe gemacht: Er schlaegt an. - Bei mehr als 15 Commits steht "... und N weitere" darunter, statt sie wortlos wegzulassen. Nachgestellt: der Ablauf von 1.5.0 auf 1.10.1 laeuft durch.
This commit is contained in:
+13
-3
@@ -75,9 +75,19 @@ done
|
||||
# --- Selbstpruefung ----------------------------------------------------------
|
||||
# Ein Backup, das sich nicht entschluesseln laesst, ist kein Backup.
|
||||
# Deshalb wird sofort geprueft, ob die Datei wieder lesbar ist.
|
||||
if openssl enc -d -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 \
|
||||
-pass env:SICHERUNG_PASSWORT -in "$DATEI" 2>/dev/null \
|
||||
| head -c 5 | grep -q "PGDMP"; then
|
||||
# Kein "| head -c 5 | grep -q": Beide schliessen die Leitung, sobald sie
|
||||
# genug haben. openssl schreibt dann in ein geschlossenes Rohr, bekommt
|
||||
# SIGPIPE - und mit "set -o pipefail" gilt die ganze Kette als
|
||||
# gescheitert. Bei einer kleinen Datenbank faellt das nicht auf, weil
|
||||
# alles schon im Puffer steht; mit wachsender Datenbank kippt es, und
|
||||
# dann meldet die Selbstpruefung eine INTAKTE Sicherung als kaputt.
|
||||
#
|
||||
# "dd" liest eine feste Menge und beendet sich regulaer.
|
||||
KOPF="$(openssl enc -d -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 \
|
||||
-pass env:SICHERUNG_PASSWORT -in "$DATEI" 2>/dev/null \
|
||||
| dd bs=1 count=5 2>/dev/null || true)"
|
||||
|
||||
if [ "$KOPF" = "PGDMP" ]; then
|
||||
echo "$(date -Iseconds) Selbstpruefung bestanden."
|
||||
else
|
||||
echo "$(date -Iseconds) FEHLER: Die Sicherung laesst sich nicht entschluesseln!" >&2
|
||||
|
||||
Reference in New Issue
Block a user