Zeilenenden der 24 verbliebenen Dateien normalisieren

Ausschliesslich Zeilenenden. Nachgewiesen mit
"git diff --cached --ignore-cr-at-eol": Der Diff ist leer, es hat sich
kein Zeichen Inhalt geaendert.

Deshalb ein eigener Commit: 7448 geaenderte Zeilen in einem Commit mit
echten Aenderungen zu verstecken, macht die Historie an dieser Stelle
unlesbar. So laesst er sich beim Durchsehen ueberspringen.

Refs #26
This commit is contained in:
Florian Wilde
2026-08-23 23:37:02 +02:00
parent 6a0db51e3b
commit 1ed19eb76e
24 changed files with 7448 additions and 7448 deletions
+187 -187
View File
@@ -1,187 +1,187 @@
# Schema-Wünsche aus Etappe 3 „Papier“
Gesammelt beim Bau der Dokumentenakte. `prisma/schema.prisma` wurde
absprachegemäß **nicht** angefasst; alles hier ist umgangen worden und
funktioniert, wäre aber sauberer, wenn es im Modell stünde.
Reihenfolge: was am meisten weh tut, steht oben.
---
## 1. `DokumentVerknuepfung`: genau eine Zielspalte — nur in der Anwendung erzwungen
**Stand:** Zwölf nullbare Fremdschlüsselspalten. Der Kommentar im Schema sagt
„Die Anwendung stellt sicher, dass genau eine Ziel-Spalte gesetzt ist“ — genau
so ist es umgesetzt (`ZIEL_SPALTE` in `src/lib/validierung/dokumente.ts`,
Prüfung in `dokumentVerknuepfen`).
**Wunsch:** Ein CHECK-Constraint in der Datenbank, damit auch ein Skript, ein
Seed oder ein späterer Import das nicht verletzen kann:
```sql
ALTER TABLE dokument_verknuepfung ADD CONSTRAINT genau_ein_ziel CHECK (
(("vorgangId" IS NOT NULL)::int + ("fristId" IS NOT NULL)::int
+ ("buchungId" IS NOT NULL)::int + ("vermoegenspostenId" IS NOT NULL)::int
+ ("immobilieId" IS NOT NULL)::int + ("vertragId" IS NOT NULL)::int
+ ("kontaktprotokollId" IS NOT NULL)::int + ("gesundheitsereignisId" IS NOT NULL)::int
+ ("genehmigungId" IS NOT NULL)::int + ("nachforderungId" IS NOT NULL)::int
+ ("bescheidId" IS NOT NULL)::int + ("kontaktId" IS NOT NULL)::int) = 1
);
```
Ließe sich als eigenes SQL-Skript neben `volltextsuche.sql` legen, ohne das
Prisma-Schema zu ändern. **Warum wichtig:** Eine Akte, in der eine Verknüpfung
auf zwei Dinge gleichzeitig zeigt, ist gegenüber dem Gericht nicht mehr
erklärbar.
**Zusätzlich:** Es fehlt eine Eindeutigkeit je Paar. Doppelte Verknüpfungen
werden derzeit vor dem Anlegen abgefragt (`findFirst`) — ein Race zwischen zwei
Klicks kann sie trotzdem erzeugen. Ein partieller Unique-Index je Zielspalte,
z. B. `CREATE UNIQUE INDEX ... ON dokument_verknuepfung ("dokumentId", "vorgangId")
WHERE "vorgangId" IS NOT NULL;`, würde das schließen.
---
## 2. `Dokument.ocrStatus` ist ein freier String
**Stand:** `ocrStatus String?` mit dem Kommentar
`"ausstehend" | "laeuft" | "fertig" | "fehlgeschlagen" | "nicht_verfuegbar"`.
**Wunsch:** Ein Enum `OcrStatus` mit genau diesen fünf Werten. Der Vertrag in
`docs/SCHNITTSTELLEN.md` Abschnitt 3 gibt sie ohnehin vor, und die Oberfläche
(`OcrAbzeichen`) schaltet darauf. Ein Tippfehler beim Zurückschreiben fällt
heute erst auf, wenn das Abzeichen leer bleibt.
---
## 3. Kein Index auf `Dokument.objektSchluessel`
**Stand:** Die Ausliefer-Route `/api/dokumente/datei/[signatur]` sucht das
Dokument über `objektSchluessel`, um Anzeigename und Protokolleintrag zu
bekommen. Ohne Index ist das ein Seq-Scan bei jedem Dateiabruf.
**Wunsch:** `@@unique([objektSchluessel])` (der Schlüssel ist eine UUID, also
ohnehin eindeutig) oder mindestens `@@index([objektSchluessel])`.
---
## 4. Keine Dublettenerkennung über die Prüfsumme
**Stand:** `pruefsumme String?` (SHA-256, wird beim Ablegen gefüllt). Wer
denselben Bescheid zweimal fotografiert, bekommt zwei Datensätze.
**Wunsch:** `@@index([betreuteId, pruefsumme])`. Dann ließe sich beim Upload
sagen „dieses Blatt liegt schon in der Akte, angelegt am 12.03.2026“ — ohne den
zweiten Upload zu verbieten (manchmal ist die zweite Kopie gewollt).
---
## 5. `Nachforderung` und `Bescheid` tragen keine `betreuteId`
**Stand:** Beide hängen nur am `SozialhilfeAntrag`. Die Zugriffsprüfung beim
Verknüpfen muss deshalb über die Beziehung gehen
(`where: { id, antrag: { betreuteId } }`, siehe `zielGehoertZurAkte`).
**Wunsch:** Eine denormalisierte `betreuteId` wie bei allen anderen
Fachentitäten. Die Konvention „jede Abfrage ist auf `betreuteId` eingegrenzt“
ist sonst an genau diesen zwei Stellen nicht wörtlich einhaltbar — und
Ausnahmen von einer Sicherheitsregel sind die Stellen, an denen später Fehler
passieren.
---
## 6. Seitenzahl und OCR-Lauf ohne Zeitstempel
**Stand:** `seitenzahl Int?` wird von der Texterkennung nachgetragen. Wann ein
OCR-Lauf zuletzt versucht wurde, steht nirgends.
**Wunsch:** `ocrVersuchtAm DateTime?`. `ocrNachziehen()` in
`src/lib/dokumente/ocr-nachlauf.ts` holt heute alles nach, was auf
`ausstehend`/`fehlgeschlagen` steht — mit einem Zeitstempel ließe sich ein
dauerhaft kaputtes Dokument nach dem dritten Versuch in Ruhe lassen, statt es
bei jedem Nachziehen erneut durch Tesseract zu schicken.
---
## 7. Anmerkung zur Verschlüsselung der abgelegten Dateien
Kein Schema-Wunsch, aber eine Abweichung vom Kommentar im Schema, die
festgehalten gehört. Bei `Dokument.ocrText` steht:
> „die Datei selbst liegt verschlüsselt im Objektspeicher“
Umgesetzt ist das **nur beim Dateitreiber**: `src/lib/speicher/datei.ts`
verschlüsselt jede Datei anwendungsseitig mit AES-256-GCM (eigener Binär-
Umschlag `BCD1 | Schlüsselversion | IV | Tag | Geheimtext`, Schlüssel aus
`ENC_KEY_V*`). Beim S3-Treiber geht das nicht: Der Vertrag verlangt für
`signierteUrl()` eine presigned URL, die der Objektspeicher selbst ausliefert —
ein anwendungsseitig verschlüsselter Blob käme dort als Datenmüll an. Dort
läuft der Schutz deshalb über `ServerSideEncryption: AES256` plus den
AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO mit dem Anbieter.
Die SHA-256-Prüfsumme wird in **beiden** Fällen über den Klartext gebildet —
sonst wäre sie als Nachweis gegenüber dem Gericht wertlos.
Wer das vereinheitlichen will, müsste den Vertrag ändern: `signierteUrl()`
würde auch beim S3-Treiber auf die eigene Route zeigen, die den Blob holt,
entschlüsselt und ausliefert. Das kostet Durchsatz bei großen Scans, wäre aber
konsequenter. Bewusst offengelassen, weil es Abschnitt 1 der Schnittstellen
berührt.
---
# Anhang: kein Schema-Wunsch, aber dringend
## `@react-pdf/renderer` kann ohne Krücke keinen Buchstaben setzen
Beim Bau der Belegmappe aufgefallen und **betrifft jedes PDF der Anwendung**,
also auch die Berichte aus Etappe 5.
**Befund:** Jeder Aufruf von `renderToBuffer` scheitert mit
```
TypeError: Cannot read properties of undefined (reading 'unitsPerEm')
at @react-pdf/textkit/lib/textkit.js:3090
```
— auch bei einem Dokument ganz ohne Stilangaben. Nicht die Testumgebung ist
schuld: in reinem Node reproduziert es genauso.
**Ursache:** In `package.json` ist nur `@react-pdf/renderer` auf `4.1.6`
festgelegt. Seine Unterabhängigkeiten stehen als Caret-Bereiche darin und sind
inzwischen weitergewandert:
| Paket | installiert | von renderer 4.1.6 erwartet |
|---|---|---|
| `@react-pdf/font` | 3.1.0 | `^3.0.1` |
| `@react-pdf/layout` | 4.7.1 | `^4.2.0` |
| `@react-pdf/textkit` | 6.4.1 | (kommt über `layout`) |
`@react-pdf/font@3.1.0` gibt für die Standardschriften `null` zurück — früher
löste die Schicht darunter den bloßen Namen selbst auf.
`@react-pdf/textkit@6.4.1` verlangt dagegen ein echtes Schriftobjekt mit
`layout()` und wirft bei einem Namen ausdrücklich `Invalid font`. Zwischen
beiden klafft eine Lücke.
**Was ich getan habe:** `src/lib/pdf/standardschrift.ts` baut das fehlende
Schriftobjekt aus den Metriken, die `@react-pdf/pdfkit` ohnehin mitbringt, und
hängt sich vor die Schriftauflösung — aber nur, wenn sie kaputt ist. Kein neues
Paket, kein Nachladen aus dem Netz. `pdfErzeugen()` ruft das von selbst auf,
alle PDF-Wege dieser Anwendung sind damit wieder benutzbar (Test:
„Aus einem Bericht und einem Beleg wird eine Mappe" in `tests/dokumente.test.ts`).
**Was noch zu tun ist** (außerhalb meiner Pfade, deshalb hier):
`package.json` um Festlegungen ergänzen, damit die Pakete zueinander passen —
```jsonc
"overrides": {
"@react-pdf/layout": "4.2.x",
"@react-pdf/textkit": "5.x"
}
```
Die genauen Stände bitte gegen `@react-pdf/renderer@4.1.6` prüfen; alternativ
`@react-pdf/renderer` auf einen aktuellen Stand heben, dessen
Unterabhängigkeiten wieder zusammenpassen. Danach kann
`standardschrift.ts` ersatzlos entfallen — `standardschriftenSicherstellen()`
merkt von selbst, dass es nicht mehr gebraucht wird, und hält sich heraus.
# Schema-Wünsche aus Etappe 3 „Papier“
Gesammelt beim Bau der Dokumentenakte. `prisma/schema.prisma` wurde
absprachegemäß **nicht** angefasst; alles hier ist umgangen worden und
funktioniert, wäre aber sauberer, wenn es im Modell stünde.
Reihenfolge: was am meisten weh tut, steht oben.
---
## 1. `DokumentVerknuepfung`: genau eine Zielspalte — nur in der Anwendung erzwungen
**Stand:** Zwölf nullbare Fremdschlüsselspalten. Der Kommentar im Schema sagt
„Die Anwendung stellt sicher, dass genau eine Ziel-Spalte gesetzt ist“ — genau
so ist es umgesetzt (`ZIEL_SPALTE` in `src/lib/validierung/dokumente.ts`,
Prüfung in `dokumentVerknuepfen`).
**Wunsch:** Ein CHECK-Constraint in der Datenbank, damit auch ein Skript, ein
Seed oder ein späterer Import das nicht verletzen kann:
```sql
ALTER TABLE dokument_verknuepfung ADD CONSTRAINT genau_ein_ziel CHECK (
(("vorgangId" IS NOT NULL)::int + ("fristId" IS NOT NULL)::int
+ ("buchungId" IS NOT NULL)::int + ("vermoegenspostenId" IS NOT NULL)::int
+ ("immobilieId" IS NOT NULL)::int + ("vertragId" IS NOT NULL)::int
+ ("kontaktprotokollId" IS NOT NULL)::int + ("gesundheitsereignisId" IS NOT NULL)::int
+ ("genehmigungId" IS NOT NULL)::int + ("nachforderungId" IS NOT NULL)::int
+ ("bescheidId" IS NOT NULL)::int + ("kontaktId" IS NOT NULL)::int) = 1
);
```
Ließe sich als eigenes SQL-Skript neben `volltextsuche.sql` legen, ohne das
Prisma-Schema zu ändern. **Warum wichtig:** Eine Akte, in der eine Verknüpfung
auf zwei Dinge gleichzeitig zeigt, ist gegenüber dem Gericht nicht mehr
erklärbar.
**Zusätzlich:** Es fehlt eine Eindeutigkeit je Paar. Doppelte Verknüpfungen
werden derzeit vor dem Anlegen abgefragt (`findFirst`) — ein Race zwischen zwei
Klicks kann sie trotzdem erzeugen. Ein partieller Unique-Index je Zielspalte,
z. B. `CREATE UNIQUE INDEX ... ON dokument_verknuepfung ("dokumentId", "vorgangId")
WHERE "vorgangId" IS NOT NULL;`, würde das schließen.
---
## 2. `Dokument.ocrStatus` ist ein freier String
**Stand:** `ocrStatus String?` mit dem Kommentar
`"ausstehend" | "laeuft" | "fertig" | "fehlgeschlagen" | "nicht_verfuegbar"`.
**Wunsch:** Ein Enum `OcrStatus` mit genau diesen fünf Werten. Der Vertrag in
`docs/SCHNITTSTELLEN.md` Abschnitt 3 gibt sie ohnehin vor, und die Oberfläche
(`OcrAbzeichen`) schaltet darauf. Ein Tippfehler beim Zurückschreiben fällt
heute erst auf, wenn das Abzeichen leer bleibt.
---
## 3. Kein Index auf `Dokument.objektSchluessel`
**Stand:** Die Ausliefer-Route `/api/dokumente/datei/[signatur]` sucht das
Dokument über `objektSchluessel`, um Anzeigename und Protokolleintrag zu
bekommen. Ohne Index ist das ein Seq-Scan bei jedem Dateiabruf.
**Wunsch:** `@@unique([objektSchluessel])` (der Schlüssel ist eine UUID, also
ohnehin eindeutig) oder mindestens `@@index([objektSchluessel])`.
---
## 4. Keine Dublettenerkennung über die Prüfsumme
**Stand:** `pruefsumme String?` (SHA-256, wird beim Ablegen gefüllt). Wer
denselben Bescheid zweimal fotografiert, bekommt zwei Datensätze.
**Wunsch:** `@@index([betreuteId, pruefsumme])`. Dann ließe sich beim Upload
sagen „dieses Blatt liegt schon in der Akte, angelegt am 12.03.2026“ — ohne den
zweiten Upload zu verbieten (manchmal ist die zweite Kopie gewollt).
---
## 5. `Nachforderung` und `Bescheid` tragen keine `betreuteId`
**Stand:** Beide hängen nur am `SozialhilfeAntrag`. Die Zugriffsprüfung beim
Verknüpfen muss deshalb über die Beziehung gehen
(`where: { id, antrag: { betreuteId } }`, siehe `zielGehoertZurAkte`).
**Wunsch:** Eine denormalisierte `betreuteId` wie bei allen anderen
Fachentitäten. Die Konvention „jede Abfrage ist auf `betreuteId` eingegrenzt“
ist sonst an genau diesen zwei Stellen nicht wörtlich einhaltbar — und
Ausnahmen von einer Sicherheitsregel sind die Stellen, an denen später Fehler
passieren.
---
## 6. Seitenzahl und OCR-Lauf ohne Zeitstempel
**Stand:** `seitenzahl Int?` wird von der Texterkennung nachgetragen. Wann ein
OCR-Lauf zuletzt versucht wurde, steht nirgends.
**Wunsch:** `ocrVersuchtAm DateTime?`. `ocrNachziehen()` in
`src/lib/dokumente/ocr-nachlauf.ts` holt heute alles nach, was auf
`ausstehend`/`fehlgeschlagen` steht — mit einem Zeitstempel ließe sich ein
dauerhaft kaputtes Dokument nach dem dritten Versuch in Ruhe lassen, statt es
bei jedem Nachziehen erneut durch Tesseract zu schicken.
---
## 7. Anmerkung zur Verschlüsselung der abgelegten Dateien
Kein Schema-Wunsch, aber eine Abweichung vom Kommentar im Schema, die
festgehalten gehört. Bei `Dokument.ocrText` steht:
> „die Datei selbst liegt verschlüsselt im Objektspeicher“
Umgesetzt ist das **nur beim Dateitreiber**: `src/lib/speicher/datei.ts`
verschlüsselt jede Datei anwendungsseitig mit AES-256-GCM (eigener Binär-
Umschlag `BCD1 | Schlüsselversion | IV | Tag | Geheimtext`, Schlüssel aus
`ENC_KEY_V*`). Beim S3-Treiber geht das nicht: Der Vertrag verlangt für
`signierteUrl()` eine presigned URL, die der Objektspeicher selbst ausliefert —
ein anwendungsseitig verschlüsselter Blob käme dort als Datenmüll an. Dort
läuft der Schutz deshalb über `ServerSideEncryption: AES256` plus den
AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO mit dem Anbieter.
Die SHA-256-Prüfsumme wird in **beiden** Fällen über den Klartext gebildet —
sonst wäre sie als Nachweis gegenüber dem Gericht wertlos.
Wer das vereinheitlichen will, müsste den Vertrag ändern: `signierteUrl()`
würde auch beim S3-Treiber auf die eigene Route zeigen, die den Blob holt,
entschlüsselt und ausliefert. Das kostet Durchsatz bei großen Scans, wäre aber
konsequenter. Bewusst offengelassen, weil es Abschnitt 1 der Schnittstellen
berührt.
---
# Anhang: kein Schema-Wunsch, aber dringend
## `@react-pdf/renderer` kann ohne Krücke keinen Buchstaben setzen
Beim Bau der Belegmappe aufgefallen und **betrifft jedes PDF der Anwendung**,
also auch die Berichte aus Etappe 5.
**Befund:** Jeder Aufruf von `renderToBuffer` scheitert mit
```
TypeError: Cannot read properties of undefined (reading 'unitsPerEm')
at @react-pdf/textkit/lib/textkit.js:3090
```
— auch bei einem Dokument ganz ohne Stilangaben. Nicht die Testumgebung ist
schuld: in reinem Node reproduziert es genauso.
**Ursache:** In `package.json` ist nur `@react-pdf/renderer` auf `4.1.6`
festgelegt. Seine Unterabhängigkeiten stehen als Caret-Bereiche darin und sind
inzwischen weitergewandert:
| Paket | installiert | von renderer 4.1.6 erwartet |
|---|---|---|
| `@react-pdf/font` | 3.1.0 | `^3.0.1` |
| `@react-pdf/layout` | 4.7.1 | `^4.2.0` |
| `@react-pdf/textkit` | 6.4.1 | (kommt über `layout`) |
`@react-pdf/font@3.1.0` gibt für die Standardschriften `null` zurück — früher
löste die Schicht darunter den bloßen Namen selbst auf.
`@react-pdf/textkit@6.4.1` verlangt dagegen ein echtes Schriftobjekt mit
`layout()` und wirft bei einem Namen ausdrücklich `Invalid font`. Zwischen
beiden klafft eine Lücke.
**Was ich getan habe:** `src/lib/pdf/standardschrift.ts` baut das fehlende
Schriftobjekt aus den Metriken, die `@react-pdf/pdfkit` ohnehin mitbringt, und
hängt sich vor die Schriftauflösung — aber nur, wenn sie kaputt ist. Kein neues
Paket, kein Nachladen aus dem Netz. `pdfErzeugen()` ruft das von selbst auf,
alle PDF-Wege dieser Anwendung sind damit wieder benutzbar (Test:
„Aus einem Bericht und einem Beleg wird eine Mappe" in `tests/dokumente.test.ts`).
**Was noch zu tun ist** (außerhalb meiner Pfade, deshalb hier):
`package.json` um Festlegungen ergänzen, damit die Pakete zueinander passen —
```jsonc
"overrides": {
"@react-pdf/layout": "4.2.x",
"@react-pdf/textkit": "5.x"
}
```
Die genauen Stände bitte gegen `@react-pdf/renderer@4.1.6` prüfen; alternativ
`@react-pdf/renderer` auf einen aktuellen Stand heben, dessen
Unterabhängigkeiten wieder zusammenpassen. Danach kann
`standardschrift.ts` ersatzlos entfallen — `standardschriftenSicherstellen()`
merkt von selbst, dass es nicht mehr gebraucht wird, und hält sich heraus.
+243 -243
View File
@@ -1,243 +1,243 @@
# Schema-Wünsche aus Etappe 5 „Behörde“
Das Schema wurde nicht angefasst. Was beim Bauen des Sozialhilfemoduls
gefehlt hat, steht hier — nach Dringlichkeit sortiert, jeweils mit dem
Behelf, der jetzt an seiner Stelle steht.
---
## 1. `Heimkostenmonat`: Kostenseite und Deckungsseite überschneiden sich — wichtig
Dieselbe Sache wie Punkt 1 in `docs/schema-wuensche/dashboard.md`, hier aus
Sicht des Moduls, das die Gegenüberstellung baut.
**Das Problem.** `pflegeEigenanteilCent` heißt „einrichtungseinheitlicher
Eigenanteil". Der ist definitionsgemäß **schon um die Pauschale der
Pflegekasse nach § 43 Abs. 2 SGB XI gekürzt**. Steht in derselben Zeile
zusätzlich `pflegekasseCent` als Deckung, wird dasselbe Geld zweimal
gezählt — die Deckungslücke fällt um die Pauschale zu klein aus, bei
Pflegegrad 3 um 1.319 Euro im Monat.
**Was ich entschieden habe.** Dieses Modul rechnet in der Lesart
`EIGENANTEIL_NETTO` (siehe Kopfkommentar in
`src/lib/sozialhilfe/heimkosten.ts`):
```
Bedarf = pflegeEigenanteil (netto, wie auf der Heimrechnung)
+ unterkunftVerpflegung + investitionskosten
+ ausbildungsumlage + zusatzleistungen
+ barbetrag + bekleidungspauschale
Deckung = leistungszuschlag + rente + sonstigeEinkuenfte
+ sozialhilfe + eigenmittel
Deckungslücke = Bedarf − Deckung
```
`pflegekasseCent` zählt **nicht** als Deckung. Der Wert wird als
`pflegekasseNachrichtlichCent` mitgeführt und angezeigt; ist er ungleich
null, gibt `heimkostenAuswerten()` einen Hinweis aus, der die
Doppelzählung erklärt. Das Formular belegt das Feld nicht mehr vor.
`leistungszuschlagCent` zählt dagegen **sehr wohl** als Deckung: Der
Zuschlag nach § 43c SGB XI mindert den Eigenanteil erst danach und steht
auf der Heimrechnung als eigene Abzugsposition.
Die Alternative — durchgängig den Bruttosatz erfassen — ist als Lesart
`PFLEGESATZ_BRUTTO` implementiert und getestet: Bei konsistenter Erfassung
kommen beide Lesarten auf dieselbe Deckungslücke. Benutzt wird sie in der
Oberfläche nicht, weil das Schema keinen Ort hat, um die Wahl zu
speichern.
**Wunsch, in dieser Reihenfolge:**
1. Den Kommentar am Feld schärfen, damit die Lesart im Schema steht und
nicht nur hier:
```prisma
/// NETTO: der einrichtungseinheitliche Eigenanteil, wie er auf der
/// Heimrechnung steht - bereits um § 43 Abs. 2 SGB XI gekuerzt, noch
/// nicht um den Leistungszuschlag. pflegekasseCent zaehlt deshalb NICHT
/// als Deckung, sondern nur nachrichtlich.
pflegeEigenanteilCent BigInt @default(0)
```
2. Wenn beide Lesarten gebraucht werden, ein Feld dafür — sonst muss jedes
Modul raten, was in der Zeile steht:
```prisma
enum Kostenlesart {
EIGENANTEIL_NETTO
PFLEGESATZ_BRUTTO
}
lesart Kostenlesart @default(EIGENANTEIL_NETTO)
```
3. Alternativ ein `heimrechnungGesamtCent`, das schlicht den
Rechnungsbetrag trägt; die Aufteilung wäre dann nur noch informativ und
die Summe könnte gegen sie geprüft werden.
**Verabredung bis dahin**: Wer `Heimkostenmonat` schreibt — dieses Modul,
das Dashboard, ein Import — trägt als `pflegeEigenanteilCent` den Netto-
Eigenanteil ein und lässt `pflegekasseCent` auf 0.
---
## 2. `Nachforderung.checklistenSchluessel` — wichtig
```prisma
/// Stabiler Schluessel aus src/lib/sozialhilfe/checkliste.ts.
/// Verhindert Dubletten beim erneuten Uebernehmen der Standardunterlagen.
checklistenSchluessel String?
@@unique([antragId, checklistenSchluessel])
```
**Warum**: `ausCheckliste: Boolean` merkt sich nur *dass* eine Zeile aus der
Checkliste kam, nicht *welche* Position. Um beim zweiten Aufruf des Panels
nicht dieselbe Unterlage noch einmal anzulegen, vergleicht
`nochNichtUebernommen()` derzeit über die **Bezeichnung** (kleingeschrieben,
getrimmt). Das reicht, solange niemand die Bezeichnung ändert — tut er es,
entsteht beim nächsten Übernehmen eine Dublette.
**Behelf**: Vergleich über die Bezeichnung in
`src/lib/sozialhilfe/checkliste.ts` und in `checklisteUebernehmen()`.
---
## 3. Rückkaufswert am Vertrag — wichtig
```prisma
model Vertrag {
// ...
rueckkaufswertCent BigInt?
rueckkaufswertStichtag DateTime? @db.Date
}
```
**Warum**: Die Bewertungsansicht stellt Vermögensposten und Verträge
nebeneinander. Ein Vermögensposten trägt seinen Wert über `Wertstand`,
ein Vertrag hat gar kein Wertfeld — nur `beitragCent`, und das ist die
Prämie, nicht der Wert. Verträge erscheinen deshalb ohne Betrag, und die
Summe „verwertbar“ ist unvollständig, solange nicht zu jeder Versicherung
zusätzlich ein Vermögensposten angelegt wurde.
Für das Sozialhilfeverfahren ist genau dieser Wert der entscheidende: Der
Träger fragt nach Rückkaufswerten, nicht nach Versicherungssummen.
**Behelf**: Die Bewertungsansicht zeigt nur Verträge, die überhaupt einen
Wert haben können (`MIT_RUECKKAUFSWERT` aus
`src/lib/vertraege/konstanten.ts`), und markiert sie mit „Wert noch nicht
ermittelt“. Wer den Betrag braucht, legt zusätzlich einen
`Vermoegensposten` mit `vertragId` und einem `Wertstand` an — dann wird der
Vertrag in der Liste ausgeblendet, damit die Summe nicht doppelt zählt.
---
## 4. `Bescheid.rechtsbehelfsbelehrungVorhanden` — mittel
```prisma
/// Ausdrueckliche Einschaetzung, nicht aus der Fristlaenge abgeleitet.
rechtsbehelfsbelehrungVorhanden Boolean @default(true)
rechtsbehelfsbelehrungBemerkung String?
```
**Warum**: Ob die Jahresfrist des § 66 Abs. 2 SGG gilt, ist eine bewusste
Einschätzung mit Begründung („die Belehrung nennt die falsche Behörde“).
Derzeit wird sie aus `rechtsbehelfsfristMonate === 12` zurückgeschlossen —
das trägt, verliert aber die Begründung, und die bräuchte man genau dann,
wenn man sich im Widerspruchsverfahren darauf beruft.
**Behelf**: `belehrungZuMonaten()` in
`src/lib/sozialhilfe/rechtsbehelf.ts`. Die Begründung gehört bis auf
Weiteres in `notizenVerschluesselt`.
---
## 5. `Bescheid.widerspruchFristId` → `Frist` — mittel
```prisma
widerspruchFristId String? @unique
widerspruchFrist Frist? @relation(fields: [widerspruchFristId], references: [id], onDelete: SetNull)
```
**Warum**: Die angelegte Frist „Widerspruch möglich bis“ wird derzeit über
`Frist.systemSchluessel = "sozialhilfe-widerspruch-<bescheidId>"` gefunden.
Das funktioniert (`@@unique([betreuteId, systemSchluessel])` trägt es), ist
aber eine Verknüpfung über eine zusammengesetzte Zeichenkette. Ein echter
Fremdschlüssel wäre sauberer und ließe die Frist beim Löschen des Bescheids
mitziehen. Dasselbe gilt für
`"sozialhilfe-nachforderung-<nachforderungId>"`.
**Behelf**: `systemSchluessel` mit festem Präfix, `upsert` statt `create`.
---
## 6. `Heimkostenmonat` — Feld für die tatsächliche Zahlung — mittel
```prisma
/// Was tatsaechlich vom Konto ging - fuer den Abgleich mit dem Bescheid.
gezahltCent BigInt?
gezahltAm DateTime? @db.Date
rechnungsnummer String?
```
**Warum**: Die Gegenüberstellung rechnet Bedarf gegen Deckung. Was
tatsächlich abgebucht wurde, steht nirgends — und genau die Differenz
zwischen „laut Bescheid“ und „tatsächlich abgebucht“ ist der Anlass, beim
Träger nachzufragen.
**Behelf**: `bemerkung`.
---
## 7. `Heimkostenmonat.abwesenheitsminderungCent` — klein
```prisma
/// Tatsaechliche Minderung laut Heimrechnung, nicht die Schaetzung.
abwesenheitsminderungCent BigInt @default(0)
```
**Warum**: `abwesenheitstage` ist da, die Wirkung schätzt
`abwesenheitSchaetzen()` nach dem Rahmenvertrag (drei Karenztage, danach
25 % auf Pflegeanteil sowie Unterkunft und Verpflegung). Was die
Einrichtung wirklich abgezogen hat, steht auf der Rechnung und ließe sich
nicht festhalten.
**Behelf**: Die Schätzung wird ausdrücklich als Schätzung ausgewiesen und
neben die erfasste Lücke gestellt, nicht in sie hineingerechnet.
---
## 8. `Leistung.wiederholungsfristMonat/-tag` — klein
```prisma
/// Fuer jaehrlich zu wiederholende Antraege: Stichtag im Jahr.
antragsschlussMonat Int?
antragsschlussTag Int?
```
**Warum**: `jaehrlichNeuBeantragen: Boolean` sagt, *dass* wiederholt werden
muss, nicht *bis wann*. Beim Landespflegegeld ist der 31.12. eine
Ausschlussfrist — daraus ließe sich automatisch eine Frist ableiten,
statt sie von Hand anzulegen.
**Behelf**: `antragsschluss` als Text im Katalog
(`src/lib/sozialhilfe/leistungskatalog.ts`) und ein Hinweis in der
Oberfläche. Die Fristableitung übernimmt `pflichtfristenAbleiten()` mit
`landespflegegeld-<jahr>` (siehe `docs/SCHNITTSTELLEN.md`).
---
## 9. `Nachforderung.notizenVerschluesselt` — klein
**Warum**: `erlaeuterung` und `begruendungNichtVorhanden` liegen im
Klartext. Beides ist meist harmlos („Grundbuchauszug beim Amtsgericht
angefordert“), kann aber Gesundheits- oder Vermögensangaben enthalten
(„Rückkaufswert 12.480 Euro, Police verpfändet“). Wäre mindestens die
Begründung verschlüsselt, wäre das konsequenter zum Rest des Schemas.
**Behelf**: keiner. Die Felder werden benutzt, wie sie sind. Falls sie
verschlüsselt werden sollen, gehört `Nachforderung` in
`VERSCHLUESSELTE_FELDER` in `src/lib/crypto/feld.ts`.
# Schema-Wünsche aus Etappe 5 „Behörde“
Das Schema wurde nicht angefasst. Was beim Bauen des Sozialhilfemoduls
gefehlt hat, steht hier — nach Dringlichkeit sortiert, jeweils mit dem
Behelf, der jetzt an seiner Stelle steht.
---
## 1. `Heimkostenmonat`: Kostenseite und Deckungsseite überschneiden sich — wichtig
Dieselbe Sache wie Punkt 1 in `docs/schema-wuensche/dashboard.md`, hier aus
Sicht des Moduls, das die Gegenüberstellung baut.
**Das Problem.** `pflegeEigenanteilCent` heißt „einrichtungseinheitlicher
Eigenanteil". Der ist definitionsgemäß **schon um die Pauschale der
Pflegekasse nach § 43 Abs. 2 SGB XI gekürzt**. Steht in derselben Zeile
zusätzlich `pflegekasseCent` als Deckung, wird dasselbe Geld zweimal
gezählt — die Deckungslücke fällt um die Pauschale zu klein aus, bei
Pflegegrad 3 um 1.319 Euro im Monat.
**Was ich entschieden habe.** Dieses Modul rechnet in der Lesart
`EIGENANTEIL_NETTO` (siehe Kopfkommentar in
`src/lib/sozialhilfe/heimkosten.ts`):
```
Bedarf = pflegeEigenanteil (netto, wie auf der Heimrechnung)
+ unterkunftVerpflegung + investitionskosten
+ ausbildungsumlage + zusatzleistungen
+ barbetrag + bekleidungspauschale
Deckung = leistungszuschlag + rente + sonstigeEinkuenfte
+ sozialhilfe + eigenmittel
Deckungslücke = Bedarf − Deckung
```
`pflegekasseCent` zählt **nicht** als Deckung. Der Wert wird als
`pflegekasseNachrichtlichCent` mitgeführt und angezeigt; ist er ungleich
null, gibt `heimkostenAuswerten()` einen Hinweis aus, der die
Doppelzählung erklärt. Das Formular belegt das Feld nicht mehr vor.
`leistungszuschlagCent` zählt dagegen **sehr wohl** als Deckung: Der
Zuschlag nach § 43c SGB XI mindert den Eigenanteil erst danach und steht
auf der Heimrechnung als eigene Abzugsposition.
Die Alternative — durchgängig den Bruttosatz erfassen — ist als Lesart
`PFLEGESATZ_BRUTTO` implementiert und getestet: Bei konsistenter Erfassung
kommen beide Lesarten auf dieselbe Deckungslücke. Benutzt wird sie in der
Oberfläche nicht, weil das Schema keinen Ort hat, um die Wahl zu
speichern.
**Wunsch, in dieser Reihenfolge:**
1. Den Kommentar am Feld schärfen, damit die Lesart im Schema steht und
nicht nur hier:
```prisma
/// NETTO: der einrichtungseinheitliche Eigenanteil, wie er auf der
/// Heimrechnung steht - bereits um § 43 Abs. 2 SGB XI gekuerzt, noch
/// nicht um den Leistungszuschlag. pflegekasseCent zaehlt deshalb NICHT
/// als Deckung, sondern nur nachrichtlich.
pflegeEigenanteilCent BigInt @default(0)
```
2. Wenn beide Lesarten gebraucht werden, ein Feld dafür — sonst muss jedes
Modul raten, was in der Zeile steht:
```prisma
enum Kostenlesart {
EIGENANTEIL_NETTO
PFLEGESATZ_BRUTTO
}
lesart Kostenlesart @default(EIGENANTEIL_NETTO)
```
3. Alternativ ein `heimrechnungGesamtCent`, das schlicht den
Rechnungsbetrag trägt; die Aufteilung wäre dann nur noch informativ und
die Summe könnte gegen sie geprüft werden.
**Verabredung bis dahin**: Wer `Heimkostenmonat` schreibt — dieses Modul,
das Dashboard, ein Import — trägt als `pflegeEigenanteilCent` den Netto-
Eigenanteil ein und lässt `pflegekasseCent` auf 0.
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## 2. `Nachforderung.checklistenSchluessel` — wichtig
```prisma
/// Stabiler Schluessel aus src/lib/sozialhilfe/checkliste.ts.
/// Verhindert Dubletten beim erneuten Uebernehmen der Standardunterlagen.
checklistenSchluessel String?
@@unique([antragId, checklistenSchluessel])
```
**Warum**: `ausCheckliste: Boolean` merkt sich nur *dass* eine Zeile aus der
Checkliste kam, nicht *welche* Position. Um beim zweiten Aufruf des Panels
nicht dieselbe Unterlage noch einmal anzulegen, vergleicht
`nochNichtUebernommen()` derzeit über die **Bezeichnung** (kleingeschrieben,
getrimmt). Das reicht, solange niemand die Bezeichnung ändert — tut er es,
entsteht beim nächsten Übernehmen eine Dublette.
**Behelf**: Vergleich über die Bezeichnung in
`src/lib/sozialhilfe/checkliste.ts` und in `checklisteUebernehmen()`.
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## 3. Rückkaufswert am Vertrag — wichtig
```prisma
model Vertrag {
// ...
rueckkaufswertCent BigInt?
rueckkaufswertStichtag DateTime? @db.Date
}
```
**Warum**: Die Bewertungsansicht stellt Vermögensposten und Verträge
nebeneinander. Ein Vermögensposten trägt seinen Wert über `Wertstand`,
ein Vertrag hat gar kein Wertfeld — nur `beitragCent`, und das ist die
Prämie, nicht der Wert. Verträge erscheinen deshalb ohne Betrag, und die
Summe „verwertbar“ ist unvollständig, solange nicht zu jeder Versicherung
zusätzlich ein Vermögensposten angelegt wurde.
Für das Sozialhilfeverfahren ist genau dieser Wert der entscheidende: Der
Träger fragt nach Rückkaufswerten, nicht nach Versicherungssummen.
**Behelf**: Die Bewertungsansicht zeigt nur Verträge, die überhaupt einen
Wert haben können (`MIT_RUECKKAUFSWERT` aus
`src/lib/vertraege/konstanten.ts`), und markiert sie mit „Wert noch nicht
ermittelt“. Wer den Betrag braucht, legt zusätzlich einen
`Vermoegensposten` mit `vertragId` und einem `Wertstand` an — dann wird der
Vertrag in der Liste ausgeblendet, damit die Summe nicht doppelt zählt.
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## 4. `Bescheid.rechtsbehelfsbelehrungVorhanden` — mittel
```prisma
/// Ausdrueckliche Einschaetzung, nicht aus der Fristlaenge abgeleitet.
rechtsbehelfsbelehrungVorhanden Boolean @default(true)
rechtsbehelfsbelehrungBemerkung String?
```
**Warum**: Ob die Jahresfrist des § 66 Abs. 2 SGG gilt, ist eine bewusste
Einschätzung mit Begründung („die Belehrung nennt die falsche Behörde“).
Derzeit wird sie aus `rechtsbehelfsfristMonate === 12` zurückgeschlossen —
das trägt, verliert aber die Begründung, und die bräuchte man genau dann,
wenn man sich im Widerspruchsverfahren darauf beruft.
**Behelf**: `belehrungZuMonaten()` in
`src/lib/sozialhilfe/rechtsbehelf.ts`. Die Begründung gehört bis auf
Weiteres in `notizenVerschluesselt`.
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## 5. `Bescheid.widerspruchFristId` → `Frist` — mittel
```prisma
widerspruchFristId String? @unique
widerspruchFrist Frist? @relation(fields: [widerspruchFristId], references: [id], onDelete: SetNull)
```
**Warum**: Die angelegte Frist „Widerspruch möglich bis“ wird derzeit über
`Frist.systemSchluessel = "sozialhilfe-widerspruch-<bescheidId>"` gefunden.
Das funktioniert (`@@unique([betreuteId, systemSchluessel])` trägt es), ist
aber eine Verknüpfung über eine zusammengesetzte Zeichenkette. Ein echter
Fremdschlüssel wäre sauberer und ließe die Frist beim Löschen des Bescheids
mitziehen. Dasselbe gilt für
`"sozialhilfe-nachforderung-<nachforderungId>"`.
**Behelf**: `systemSchluessel` mit festem Präfix, `upsert` statt `create`.
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## 6. `Heimkostenmonat` — Feld für die tatsächliche Zahlung — mittel
```prisma
/// Was tatsaechlich vom Konto ging - fuer den Abgleich mit dem Bescheid.
gezahltCent BigInt?
gezahltAm DateTime? @db.Date
rechnungsnummer String?
```
**Warum**: Die Gegenüberstellung rechnet Bedarf gegen Deckung. Was
tatsächlich abgebucht wurde, steht nirgends — und genau die Differenz
zwischen „laut Bescheid“ und „tatsächlich abgebucht“ ist der Anlass, beim
Träger nachzufragen.
**Behelf**: `bemerkung`.
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## 7. `Heimkostenmonat.abwesenheitsminderungCent` — klein
```prisma
/// Tatsaechliche Minderung laut Heimrechnung, nicht die Schaetzung.
abwesenheitsminderungCent BigInt @default(0)
```
**Warum**: `abwesenheitstage` ist da, die Wirkung schätzt
`abwesenheitSchaetzen()` nach dem Rahmenvertrag (drei Karenztage, danach
25 % auf Pflegeanteil sowie Unterkunft und Verpflegung). Was die
Einrichtung wirklich abgezogen hat, steht auf der Rechnung und ließe sich
nicht festhalten.
**Behelf**: Die Schätzung wird ausdrücklich als Schätzung ausgewiesen und
neben die erfasste Lücke gestellt, nicht in sie hineingerechnet.
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## 8. `Leistung.wiederholungsfristMonat/-tag` — klein
```prisma
/// Fuer jaehrlich zu wiederholende Antraege: Stichtag im Jahr.
antragsschlussMonat Int?
antragsschlussTag Int?
```
**Warum**: `jaehrlichNeuBeantragen: Boolean` sagt, *dass* wiederholt werden
muss, nicht *bis wann*. Beim Landespflegegeld ist der 31.12. eine
Ausschlussfrist — daraus ließe sich automatisch eine Frist ableiten,
statt sie von Hand anzulegen.
**Behelf**: `antragsschluss` als Text im Katalog
(`src/lib/sozialhilfe/leistungskatalog.ts`) und ein Hinweis in der
Oberfläche. Die Fristableitung übernimmt `pflichtfristenAbleiten()` mit
`landespflegegeld-<jahr>` (siehe `docs/SCHNITTSTELLEN.md`).
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## 9. `Nachforderung.notizenVerschluesselt` — klein
**Warum**: `erlaeuterung` und `begruendungNichtVorhanden` liegen im
Klartext. Beides ist meist harmlos („Grundbuchauszug beim Amtsgericht
angefordert“), kann aber Gesundheits- oder Vermögensangaben enthalten
(„Rückkaufswert 12.480 Euro, Police verpfändet“). Wäre mindestens die
Begründung verschlüsselt, wäre das konsequenter zum Rest des Schemas.
**Behelf**: keiner. Die Felder werden benutzt, wie sie sind. Falls sie
verschlüsselt werden sollen, gehört `Nachforderung` in
`VERSCHLUESSELTE_FELDER` in `src/lib/crypto/feld.ts`.