fix: Bindeadresse war in der Vorlage stillschweigend vorbelegt

.env.example setzte APP_BIND=127.0.0.1 als fertigen Wert, mitten zwischen
lauter anderen fertigen Werten. Wer die Datei kopiert und seinen Reverse
Proxy auf einem anderen Server betreibt, kommt damit nicht an die
Anwendung heran - und der Fehler sieht aus, als laege es am Proxy.

Der sichere Standard bleibt 127.0.0.1. Er wird nur nicht mehr als
"schon erledigt" praesentiert, sondern als Entscheidung mit drei
benannten Faellen: Proxy daneben, Proxy woanders mit privatem Netz,
Proxy woanders ohne. Beim dritten Fall steht die Firewallregel dabei.

Die Installationsanleitung nennt APP_BIND jetzt schon in Schritt 3, wo
die .env ausgefuellt wird - nicht erst in Schritt 7, wo der Proxy
drankommt. Wer der Anleitung von oben nach unten folgt, stolpert sonst
erst vier Schritte spaeter darueber.

Dazu ein eigener Abschnitt in der Fehlersuche mit den zwei curl-Proben,
die den Unterschied zwischen falscher Bindeadresse und Firewall zeigen -
und dem Hinweis, dass dafuer kein Neubau noetig ist.

Am Programm aendert sich nichts.

Etappe: 8
Phase: Haertung
This commit is contained in:
Florian Wilde
2026-08-22 14:22:38 +02:00
parent 232543e2aa
commit 9365645f72
5 changed files with 102 additions and 10 deletions
+34 -1
View File
@@ -26,6 +26,38 @@ Wiederherstellung*.
_Noch nichts._
## [1.0.3] – 2026-08-22
Keine Änderung am Programm — nur an der Konfigurationsvorlage und der
Anleitung. Ein Neubau des Abbilds ist nicht nötig.
### Behoben
- **`.env.example` band die Anwendung stillschweigend an `127.0.0.1`.**
Der Wert stand dort als fertig ausgefüllte Zeile zwischen lauter anderen
fertigen Zeilen. Wer die Datei kopiert hat und seinen Reverse Proxy auf
einem **anderen** Server betreibt, kam nicht an die Anwendung heran —
und der Fehler sah aus, als läge es am Proxy.
Jetzt steht dort eine Entscheidung mit drei benannten Fällen statt eines
Vorgabewerts. Der sichere Standard bleibt `127.0.0.1`; er wird nur nicht
mehr als „schon erledigt" präsentiert.
Für bestehende Installationen genügt eine Zeile in der `.env`:
```bash
APP_BIND=10.0.0.5 # Adresse, über die der Proxy diesen Server erreicht
docker compose up -d
```
### Geändert
- **`docs/INSTALLATION.md`** nennt `APP_BIND` jetzt schon in Schritt 3, wo
die `.env` ausgefüllt wird — nicht erst in Schritt 7, wo der Proxy
drankommt. Dazu ein eigener Abschnitt in der Fehlersuche: „Der Proxy
erreicht die Anwendung nicht", mit den zwei `curl`-Proben, die den
Unterschied zwischen falscher Bindeadresse und Firewall zeigen.
## [1.0.2] – 2026-08-22
### Behoben
@@ -264,7 +296,8 @@ Was davon wann angegangen wird, steht in [`docs/ROADMAP.md`](docs/ROADMAP.md).
---
[Unveröffentlicht]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.2...HEAD
[Unveröffentlicht]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.3...HEAD
[1.0.3]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.2...v1.0.3
[1.0.2]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.1...v1.0.2
[1.0.1]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.0...v1.0.1
[1.0.0]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/releases/tag/v1.0.0