docs: Installationsanleitung fuer vorhandenes Docker und externen Proxy

Die Anleitung setzt jetzt voraus, was ohnehin da ist: ein Server mit
laufendem Docker und ein Reverse Proxy, der schon steht - auch auf einem
anderen Rechner. Docker-Installation und Betriebssystemhaertung sind
raus, dafuer ist der Proxy-Abschnitt der ausfuehrlichste geworden.

Damit ein externer Proxy die Anwendung ueberhaupt erreicht, war eine
Aenderung noetig: Die Bindeadresse stand fest auf 127.0.0.1. Jetzt gibt
es APP_BIND, Standard bleibt die Loopback-Adresse.

Der Weg dorthin ist nach Vorzug sortiert - privates Netz, dann
WireGuard, dann als Notloesung oeffentliche Adresse mit Firewallregel.
Zwischen Proxy und Anwendung laeuft unverschluesseltes HTTP; das gehoert
nicht ins offene Netz. Deshalb steht in der Kontrolle eine Gegenprobe,
die fehlschlagen MUSS: Antwortet der Anwendungsport von aussen, ist die
Firewallregel falsch.

Fertige Konfigurationen fuer Caddy, nginx und Traefik, jeweils mit den
Werten, die sonst uebersehen werden:

- Zeitgrenze 10 Minuten - sonst brechen Belegmappe, Rechnungslegung und
  Vollexport mitten im Erzeugen ab. Die Standardwerte von nginx liegen
  bei 60 Sekunden.
- Antwort nicht puffern - der Vollexport kommt als Strom. Puffert der
  Proxy, wartet der Browser, bis alles im Speicher des Proxys liegt, und
  laeuft dabei in die Zeitgrenze.
- Und der Hinweis, dass der Proxy KEINE eigene CSP setzen darf: Sie
  enthaelt eine Nonce, die pro Anfrage neu ist. Eine feste CSP blockiert
  die eigenen Skripte - die Seite laedt dann, laesst sich aber nicht
  bedienen.

Der A-Record zeigt auf den Proxy-Server, nicht auf den Anwendungsserver.
Stand vorher falsch da.

Etappe: 8
Phase: Haertung
This commit is contained in:
Florian Wilde
2026-08-22 11:00:29 +02:00
parent 89bc5fe5a8
commit c35fc16133
4 changed files with 411 additions and 285 deletions
+20 -7
View File
@@ -4,10 +4,13 @@
#
# docker compose up -d --build
#
# Kein Reverse Proxy in dieser Datei: der ist auf dem Server bereits
# vorhanden. Die Anwendung horcht nur auf 127.0.0.1:3000 - von aussen
# erreichbar wird sie ausschliesslich ueber den vorhandenen Proxy, der
# auch TLS beendet. Siehe README, Abschnitt "Reverse Proxy".
# Kein Reverse Proxy in dieser Datei: der ist bereits vorhanden. Die
# Anwendung beendet selbst kein TLS und horcht standardmaessig nur auf
# 127.0.0.1:3000.
#
# Liegt der Proxy auf einem anderen Server, setze APP_BIND in der .env auf
# die Adresse, ueber die er herankommt - siehe docs/INSTALLATION.md,
# Schritt 7.
#
# Die Datenbank hat bewusst KEINE Portfreigabe. Sie ist nur ueber das
# interne Docker-Netz erreichbar. Wer mit psql heran muss, geht ueber
@@ -111,9 +114,19 @@ services:
SMTP_FROM: ${SMTP_FROM:-}
TZ: Europe/Berlin
ports:
# Nur Loopback. Der vorhandene Reverse Proxy auf dem Host reicht
# von aussen hierher durch und beendet TLS.
- '127.0.0.1:${APP_PORT:-3000}:3000'
# Standard ist die Loopback-Adresse: dann erreicht die Anwendung nur
# ein Proxy, der auf demselben Rechner laeuft.
#
# Liegt der Reverse Proxy auf einem ANDEREN Server, muss hier die
# Adresse stehen, ueber die er herankommt - am besten die eines
# privaten Netzes oder eines WireGuard-Tunnels:
#
# APP_BIND=10.0.0.5
#
# 0.0.0.0 nur setzen, wenn eine Firewall den Port ausschliesslich
# fuer die IP des Proxy-Servers oeffnet. Die Anwendung beendet kein
# TLS und gehoert nie unverschluesselt ins offene Netz.
- '${APP_BIND:-127.0.0.1}:${APP_PORT:-3000}:3000'
networks: [intern]
healthcheck:
test: ['CMD', 'node', '-e', "fetch('http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit').then(r=>process.exit(r.ok?0:1)).catch(()=>process.exit(1))"]