Irrefuehrende Sicherheitszusagen entfernen, OWASP-Durchgang festhalten
Zwei Kommentare versprachen Schutz, den es nicht gab. Das ist schlimmer als eine fehlende Zusage, weil man sich darauf verlaesst: - In middleware.ts stand "Ohne Authentifizierungs-Cookie gar nicht erst weiterreichen". Die Middleware prueft keine Anmeldung, sie setzt Kopfzeilen; die Liste steuert allein den Cache-Control-Kopf. Wer den Satz glaubt, verzichtet an einer neuen Seite auf erfordereBenutzer(). Die Liste heisst jetzt OHNE_CACHE_SPERRE und sagt selbst, was sie ist. - In datei.ts hiess es, die Pfadpruefung fange "Symlink-Tricks" ab. resolve() rechnet mit Zeichenketten und folgt keinem Link - dafuer braeuchte es realpath(). Nachgeruestet wird es nicht: Wer dort einen Symlink anlegen kann, hat schon Schreibrechte im Datenverzeichnis. Der Satz musste trotzdem weg. Dazu docs/SICHERHEIT.md: Bedrohungsmodell, der Durchgang entlang der OWASP Top 10 - und ein eigener Abschnitt darueber, was ausdruecklich NICHT geschuetzt ist. Aus dem OWASP-Durchgang kamen keine weiteren Funde. Zwei Stellen sahen danach aus und waren es nicht: Prisma.join() in suche.ts fuegt nur bereits parametrisierte Fragmente zusammen, und der Suchausschnitt mit den <mark>-Markern aus ts_headline wird zerlegt und als React-Kinder gerendert, nicht als HTML - obwohl die Quelle der OCR-Text hochgeladener Dokumente ist. Refs #38
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# Sicherheit
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Was in dieser Anwendung gegen welche Bedrohung steht — und was
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ausdrücklich **nicht**. Der zweite Teil ist der wichtigere: Eine Zusage,
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die nicht gilt, ist gefährlicher als eine fehlende, weil man sich auf sie
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verlässt.
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Stand: v1.11.0. Die Fassung entstand beim Abarbeiten von Issue #38
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(Sicherheitsprüfung durch ein zweites Modell) und dem eigenen Durchgang
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entlang der OWASP Top 10 (2021).
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## Das Bedrohungsmodell
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Eine ehrenamtliche rechtliche Betreuung. Ein Benutzer, eine betreute
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Person, ein kleiner Server hinter einem Reverse Proxy. In der Datenbank
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liegen Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO), Kontobewegungen und
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Vermögensverzeichnisse.
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Nach Wahrscheinlichkeit geordnet:
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| Was | Wie wahrscheinlich | Was dagegen steht |
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| Offene Sitzung an einem unbeaufsichtigten Rechner | hoch | Abmeldung nach 30 min Leerlauf; erneute Bestätigung vor Export, Löschen, Benutzer- und Passkey-Verwaltung |
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| Verlorenes oder gestohlenes Gerät | mittel | Zweiter Faktor ist Pflicht; Passkeys verlangen Nutzerverifikation |
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| Kopiertes Backup, falsch gerechtetes Verzeichnis | mittel | Feldverschlüsselung (AES-256-GCM), Dateien im Umschlag, Schlüssel nur in der Umgebung |
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| Zugangsdaten zum Objektspeicher abhandengekommen | mittel | Objekte liegen verschlüsselt, an ihren Ablageort gebunden |
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| Raten von Passwörtern über das Formular | mittel | Anmeldesperre nach E-Mail **und** Anschluss, Argon2id |
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| Einbruch in den Server selbst | gering | Kaum etwas — wer dort Wurzelrechte hat, hat die Schlüssel |
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Der letzte Punkt ist keine Nachlässigkeit, sondern eine Grenze: Die
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Anwendung braucht die Schlüssel zur Laufzeit. Wer den Prozess kontrolliert,
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kommt an sie heran. Dagegen hilft Betriebssicherheit, kein Anwendungscode.
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## Was ausdrücklich nicht geschützt ist
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- **Der Server selbst.** Siehe oben.
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- **Metadaten in der Datenbank.** Verschlüsselt sind einzelne Felder —
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Diagnosen, IBANs, Verwendungszwecke, Notizen. Dass es einen Vorgang
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„Betreuungsgericht" gibt und wann er angelegt wurde, steht im Klartext.
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Sonst ließe sich nichts mehr sortieren oder filtern.
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- **Symlinks im Ablageverzeichnis.** `resolve()` folgt keinen Links. Wer
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dort einen anlegen kann, hat bereits Schreibrechte im Datenverzeichnis —
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dann ist der Umweg über einen Link die geringste Sorge. Bis v1.10.2 stand
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im Code das Gegenteil; der Satz ist entfernt.
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- **Die Middleware prüft keine Anmeldung.** Sie setzt Kopfzeilen, mehr
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nicht. Der Zugriffsschutz sitzt in `src/lib/auth/sitzung.ts`, und nur
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dort. Bis v1.10.2 behauptete ein Kommentar das Gegenteil.
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- **Verfügbarkeit.** Es gibt keinen Schutz gegen jemanden, der den Server
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mit Anfragen überzieht. Bei einem Nutzer hinter einem Proxy ist das die
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Aufgabe des Proxys.
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## Der Durchgang entlang der OWASP Top 10 (2021)
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### A01 Broken Access Control
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Jede Server Action und jede Seite geht durch `erfordereZugang()`, das
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zeilenweise gegen die `betreuteId` prüft — nie nur im UI ausgeblendet.
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Fremdschlüssel aus Formularen werden über `src/lib/auth/verweise.ts`
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geprüft; ein verändertes Auswahlfeld kann keine fremde Akte verknüpfen
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(e2e-Test `fremdakte.spec.ts`).
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Weiterleitungsziele laufen durch `sicheresZiel()` — kein offener Redirect.
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**Behoben in dieser Runde:** Die MFA-Pflicht galt nur für Seiten, nicht
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für Server Actions und Route Handler. Sie steckt jetzt in
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`erfordereBenutzer()` selbst. `tests/mfa-grenze.test.ts` liest den
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Quelltext und schlägt an, sobald eine weitere Umgehung dazukommt.
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### A02 Cryptographic Failures
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- Felder: AES-256-GCM, Umschlag `bc1.<version>.<iv>.<tag>.<ct>`, Feldname
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als Zusatzdaten — ein Geheimtext lässt sich nicht von einem Feld in ein
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anderes kopieren.
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- Dateien: AES-256-GCM, Umschlag `BCD1`, seit v1.11.0 **beide** Treiber,
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mit dem Ablageschlüssel als Zusatzdaten.
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- Passwörter: Argon2id, Parameter im Hash, Nachziehen beim Anmelden.
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- Schlüsselrotation über `ENC_KEY_V<n>` / `ENC_KEY_AKTIV`; alte Schlüssel
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bleiben zum Entschlüsseln stehen.
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- Alle Geheimnisvergleiche laufen über `timingSafeEqual` — geprüft für
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Reauth-Cookie, Zugriffstoken, ICS-Signatur, Wartungsschlüssel und das
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Einrichtungsgeheimnis.
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**Behoben in dieser Runde:** Der Objektspeicher verließ sich auf
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`ServerSideEncryption: 'AES256'` — den Schlüssel des Anbieters.
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### A03 Injection
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Prisma parametrisiert. Die fünf Rohabfragen benutzen ausnahmslos
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`Prisma.sql`-Templates; `Prisma.join()` in `suche.ts` fügt nur bereits
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parametrisierte Fragmente zusammen und ist damit unbedenklich.
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Zu XSS: `ts_headline` liefert `<mark>`-Marker im Suchausschnitt, und die
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Quelle ist der OCR-Text hochgeladener Dokumente. Gerendert wird er in
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`dokument-liste.tsx` aber nicht als HTML, sondern zerlegt und als React-
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Kinder ausgegeben — also escaped. Das einzige
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`dangerouslySetInnerHTML` der Anwendung setzt eine feste Konstante für die
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Themenumschaltung. **Kein Fund.**
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### A04 Insecure Design
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Erneute Bestätigung vor den folgenschweren Handlungen. Anmeldesperre nach
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zwei Dimensionen. Löschen ist ein Papierkorb mit 30 Tagen Frist.
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**Behoben in dieser Runde:** Passkeys ließen sich ohne erneute
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Bestätigung anlegen und entfernen — ein Passkey ist ein vollwertiger
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Zugang, der einen Passwortwechsel überlebt.
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### A05 Security Misconfiguration
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CSP mit Nonce pro Anfrage und `strict-dynamic` im Produktivbetrieb; dazu
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`X-Content-Type-Options`, `X-Frame-Options: DENY`, `Referrer-Policy:
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no-referrer`, `Permissions-Policy`, HSTS mit zwei Jahren.
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`poweredByHeader` aus.
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**Behoben in dieser Runde:** `trustHost` stand fest auf `true`, obwohl
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`AUTH_URL` gesetzt ist. `X-Forwarded-For` wurde ohne Proxy geglaubt und
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aus dem falschen Ende gelesen.
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### A06 Vulnerable and Outdated Components
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`npm audit`: 0 Schwachstellen (vorher 32, davon 5 kritisch).
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### A07 Identification and Authentication Failures
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Passwort + TOTP in einem Schritt, kein Zwischenzustand. Passkeys mit
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erzwungener Nutzerverifikation zählen als zwei Faktoren.
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`sitzungsGeneration` macht alle Sitzungen auf einen Schlag ungültig.
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Antwortzeiten sind angeglichen, damit sich keine E-Mail-Adressen abfragen
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lassen.
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**Behoben in dieser Runde:** TOTP-Codes galten mehrfach; die Anmeldesperre
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verlängerte sich selbst; die Ersteinrichtung stand offen und war nicht
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atomar.
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### A08 Software and Data Integrity Failures
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Zu jedem abgelegten Dokument steht eine SHA-256-Prüfsumme über den
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Klartext in der Datenbank — der Nachweis der Unverändertheit gegenüber dem
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Gericht. Der Umschlag ist authentifiziert (GCM), Veränderungen fallen beim
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Lesen auf.
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### A09 Security Logging and Monitoring Failures
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`AuditLog` hält Anmeldungen, Fehlversuche, Exporte, Löschungen und
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Passkey-Änderungen fest. Anmeldeversuche stehen zusätzlich in
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`login_versuch` und werden nach 30 Tagen aufgeräumt.
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**Behoben in dieser Runde:** Während einer Sperre entstand pro Anfrage
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eine Zeile — die Tabelle ließ sich vollschreiben. Jetzt eine je Sperre.
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### A10 Server-Side Request Forgery
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Die Anwendung ruft nichts von außen ab: kein `fetch`, keine
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HTTP-Bibliothek, keine Webhooks, keine URL-Vorschauen. Ausgehend geht nur
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SMTP an den konfigurierten Server. **Keine Angriffsfläche.**
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## Wenn etwas gefunden wird
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Kein öffentliches Issue. Der Weg führt über das Dashboard; dort wird
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entschieden, ob und wie es hier landet.
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Reference in New Issue
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