Auf dem Dashboard standen dauerhaft drei rote Kaesten mit Warndreieck und
Knopf "Frist jetzt bearbeiten": Aufwandspauschalen mit Verfall 2027, 2028
und 2029.
Alle anderen Bloecke des Dashboards filtern nach Dringlichkeit. Dieser
fragte nur, OB etwas eine Ausschlussfrist ist, und nie, WANN sie faellig
wird - eine Frist im Mai 2029 landete damit in derselben Aufmachung wie
eine, die morgen ablaeuft.
Die Daten sind richtig: Pflichtfristen werden bewusst drei Jahre im Voraus
angelegt. Sie gehoeren nur nicht in die Warnung, sondern in die Liste.
Neu ist ein Horizont von 90 Tagen. Er ist grosszuegig gewaehlt, weil die
kuerzeste hier vorkommende Ausschlussfrist sechs Monate laesst. Abgelaufene
warnen weiterhin immer - eine versaeumte Aufwandspauschale bleibt eine
schlechte Nachricht, auch wenn sie lange zurueckliegt.
Der Grund ist nicht Bequemlichkeit: Eine Warnung, die monatelang dasteht
und nichts von einem will, stumpft ab. Man uebersieht die vierte, die
etwas will - und bei § 1878 BGB ist das die Jahrespauschale, die ersatzlos
erlischt.
Ein bestehender Test behauptete "unabhaengig vom Faelligkeitstopf" und
belegte das mit einer Frist 134 Tage in der Zukunft. Die Aussage stimmt
weiterhin, das Beispiel nicht mehr - es liegt jetzt innerhalb des
Horizonts, aber ausserhalb aller Faelligkeitstoepfe.
Gegen drei Mutationen geprueft: Filter entfernt, Abgelaufenes
ausgeschlossen, Horizont um einen Tag verschoben - jede wird rot.
Refs #40
Das Dashboard beantwortet die Frage, was heute ansteht - nicht, welche
Daten es gibt. Jede Kachel endet in einer Handlung: Fristen-Ampel,
wartet auf andere (mit Tagen seit dem letzten Kontakt), offene
Nachforderungen des Bezirks mit Fortschrittsbalken, ungepruefter
Posteingang, unverbuchte Belege, Kennzahlen.
Zwoelf Abfragen in einem Promise.all, kein N+1. Cent-Betraege werden
beim Verlassen der Serverseite gewandelt.
Kacheln zu Modulen, die ein Mitleser nicht freigegeben bekommen hat,
entfallen ganz - sie zeigen nicht "0", denn das waere eine Aussage ueber
Daten, die er nicht sehen darf.
Kontaktprotokoll als Schnellerfassung: Datum vorbelegt, Art als grosse
Knopfreihe, Dauer als Schnellwahl, ein Freitextfeld. Alles andere
eingeklappt. Ziel sind unter 20 Sekunden am Handy.
Das Haekchen "persoenlicher Kontakt zur betreuten Person" ist bewusst
NICHT vorbelegt - es wandert in den Jahresbericht nach § 1863 BGB, und
ein versehentlich gesetztes Haekchen waere dort eine falsche Angabe
gegenueber dem Gericht.
Aus demselben Grund gilt der Textbaustein "regelmaessiger persoenlicher
Kontakt" erst ab persoenlichem Kontakt in mindestens 75 Prozent der
Monate. Sonst schreibt die Auswertung ausdruecklich, dass kein
persoenlicher Kontakt dokumentiert ist. Ein geschoenter Bericht hilft
niemandem.
Protokolldaten werden als 12:00 UTC gespeichert und durchgaengig in UTC
gerechnet, sonst kippt die Zeitzone einzelne Besuchstage.
51 Tests.
Etappe: 2
Phase: Alltag