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Florian Wilde 5b54d7bc5f Ersteinrichtung schliessen: Geheimnis und eine Sperre statt zweier Schritte
Die Aktion ist die einzige Stelle der Anwendung, an der jemand ohne
Anmeldung schreiben darf. Zwei Dinge fehlten.

Erstens stand die Seite zwischen dem ersten Start und dem Anlegen des
Zugangs fuer jeden offen: Wer sie in diesem Fenster fand, wurde
Administrator einer Anwendung mit Gesundheits- und Finanzdaten. Das
Fenster ist kurz, aber Zufall ist keine Zugriffskontrolle. Jetzt muss
ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS aus der .env mit eingegeben werden; verglichen
wird ueber Hashes in gleichbleibender Zeit, und ein falscher Wert
antwortet mit derselben Mindestdauer wie das Anmeldeformular.

Fehlt der Wert, ist die Einrichtung gesperrt statt offen. Das ist
Absicht: Eine Installation, bei der die Zeile vergessen wurde, soll eine
Meldung zeigen und nicht einrichtbar sein.

Zweitens waren Pruefung und Anlegen zwei Schritte. Beide laufen jetzt in
einer Transaktion, und die Sperrzeile mit fester Id entscheidet - eine
zweite gleichzeitige Anfrage scheitert am Primaerschluessel, bevor ein
zweiter Administrator entsteht.

Die Seite liest die Sperrzeile mit: Lag der erste Zugang im Papierkorb,
stand Schritt 1 sonst wieder offen. Der Seed setzt sie ebenfalls.

Refs #38
2026-08-24 08:03:49 +02:00
Florian Wilde 22b3a9b9e9 feat: Stammdaten, Ersteinrichtung, Zweitfaktor und Protokollansicht
Damit ist Etappe 1 fachlich vollstaendig.

Ersteinrichtung in drei Schritten, bewusst ausserhalb des
Anwendungsrahmens: der setzt Benutzer, zweiten Faktor UND eine betreute
Person voraus - beim allerersten Start gibt es nichts davon. Die Aktion
fuer den ersten Zugang sperrt sich selbst, sobald ein Benutzer existiert.

Zweiter Faktor: Das Geheimnis wird zuerst nur abgelegt, ohne
totpAktiviertAm. Erst ein echter Code aus der App schaltet ihn scharf.
Wer sich beim Abtippen vertut oder die falsche App nimmt, wuerde sich
sonst dauerhaft aussperren. Erst danach gibt es die
Wiederherstellungscodes - einmal angezeigt, danach nur noch als Hash.

Betreuungsjahr (src/lib/stammdaten/betreuungsjahr.ts): laeuft ab dem Tag
der Bestellung, nicht ab dem Kalenderjahr. Schrittweise vorwaerts
gerechnet statt ueber eine Differenz, damit Schaltjahre und der
29. Februar von selbst stimmen. Daran haengen Jahresbericht,
Rechnungslegung und die Ausschlussfrist der Aufwandspauschale.

Aendert sich das Bestellungsdatum, werden die Pflichtfristen neu
abgeleitet - ueber einen dynamischen Import, damit die Stammdaten auch
dann speicherbar bleiben, wenn das Fristenmodul fehlt.

Protokollansicht zeigt je Eintrag die geaenderten Felder als alt -> neu.
Die Aenderungen liegen verschluesselt, weil dort Diagnosen und
Kontostaende stehen koennen.

Seed legt bewusst keine echten Personendaten an, nur den ersten Zugang.
Mit SEED_DEMO=true kommt ein vollstaendiger Beispielfall dazu - Erika
Musterfrau, COPD GOLD III, Pflegegrad 3, Heimeinzug Januar 2026,
leerstehendes Haus, zwei Versicherungen, laufender Antrag beim Bezirk
mit acht Nachforderungen. Nur ausserhalb der Produktion.

Docker Compose ohne Reverse Proxy - der ist auf dem Zielserver
vorhanden. Die Datenbank hat keine Portfreigabe und ist nur ueber das
interne Netz erreichbar; die Anwendung horcht auf 127.0.0.1.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 02:16:22 +02:00