Vier Stellen, an denen eine Zusage nicht gehalten wurde.
1. Ein TOTP-Code galt mehrfach. Der Kommentar in totp.ts versprach seit
dem Anfang, der Aufrufer speichere das getroffene Zeitfenster - getan
hat es niemand. Damit liess sich ein abgelesener Code innerhalb von 90
Sekunden noch einmal einloesen. Jetzt geht jede Pruefung durch
zweitenFaktorEinloesen(), und die Bedingung steht im WHERE von
updateMany: Zwei gleichzeitige Anmeldungen mit demselben Code treffen
nicht beide eine Zeile.
2. Der Anschluss kam aus dem ERSTEN Eintrag von "x-forwarded-for". Das
ist der Teil, den der Aufrufer selbst schreibt. Wer bei jeder Anfrage
eine andere Zahl hineinschrieb, sah fuer die Anmeldesperre wie tausend
Anschluesse aus - die Zaehlung war nicht nur wirkungslos, sondern
irrefuehrend. Jetzt von hinten gelesen, und nur wenn VERTRAUE_PROXY
gesetzt ist. Ohne Proxy ist der Kopf fremdbestimmt; dann lieber keine
Zaehlung nach Anschluss als eine, die eine Kopfzeile aushebelt. Beim
ersten Mal steht eine Zeile im Log, damit das Fehlen auffaellt.
3. trustHost stand fest auf true. Ist AUTH_URL gesetzt - der
dokumentierte Betrieb setzt es, Passkeys brauchen es -, gibt es keinen
Grund, die Adresse aus einer Kopfzeile von aussen abzuleiten.
AUTH_TRUST_HOST bleibt wirksam, damit die dokumentierte Einstellung
nicht stillschweigend uebergangen wird.
4. Passkeys liessen sich ohne erneute Bestaetigung anlegen und entfernen.
Ein Passkey ist ein vollwertiger Zugang, der einen Passwortwechsel
ueberlebt - an einem unbeaufsichtigten Rechner waren das zwei Klicks.
Jetzt dasselbe Vorzimmer wie beim Vollexport. Dabei musste
alsFehler() lernen, die Weiterleitung von Next durchzulassen: Sonst
verschwand die Zwischenfrage in "Der Passkey konnte nicht geprueft
werden".
Refs #38
Damit ist Etappe 1 abgeschlossen und betriebsfertig dokumentiert.
README mit beiden Betriebswegen. Docker Compose auf eigenem Server ist
der Hauptweg; Vercel und Neon sind vollstaendig beschrieben, aber mit
einer klaren Begruendung, warum ich davon abrate: beide Anbieter sind
US-Unternehmen und unterliegen auch bei EU-Region potenziell dem
CLOUD-Act. Bei Gesundheitsdaten einer nicht entscheidungsfaehigen Person
ist das eine Abwaegung, die man bewusst treffen muss.
Reverse-Proxy-Beispiele fuer Caddy, nginx und Traefik - der Proxy selbst
ist nicht Teil des Compose-Setups, weil er auf dem Zielserver schon
steht. Die Datenbank hat keine Portfreigabe.
Sicherung: pg_dump schreibt direkt in die Verschluesselung, der Klartext
landet nie auf der Platte. Danach eine Selbstpruefung - laesst sich die
Datei nicht wieder entschluesseln, endet der Lauf mit Fehler statt mit
einem stillen Scheinerfolg. Der jeweils erste Stand eines Monats bleibt
dauerhaft stehen.
Die README sagt ausdruecklich, was das Backup NICHT enthaelt: den
Schluessel ENC_KEY_V1 und die Dateien im Objektspeicher. Dazu eine
Anleitung, die Wiederherstellung einmal im Jahr zu ueben - mit dem
letzten Schritt, in der Anwendung nachzusehen, ob die Diagnosen im
Klartext erscheinen. Erst dann stimmt nicht nur die Datenbank, sondern
auch der Schluessel.
Verarbeitungsverzeichnis und Datenschutzhinweise als ausfuellbare
Textbausteine. Die Hinweise sind in einfacher Sprache geschrieben - sie
sollen der betreuten Person vorgelesen werden koennen. Die Seite
/datenschutz liest denselben Text aus docs/, damit es nicht zwei
Fassungen gibt, die auseinanderlaufen.
Dockerfile in drei Stufen mit Tesseract, deutschen Sprachdaten und
poppler-utils. Zeitzone Europe/Berlin ist gesetzt - ohne sie rechnet der
Server in UTC und verschiebt Fristen um einen Tag.
Etappe: 1
Phase: Fundament