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Florian Wilde 676fbb8ee4 Texterkennung in Grenzen zwingen, die das Dokument nicht selbst setzt
Zwei Wege, auf denen ein hochgeladenes Dokument den Server umbringen
konnte. Beide haben gemeinsam, dass die Groesse aus der Datei kam.

1. Dekompressionsbombe. Die PDF-Stroeme wurden mit inflateSync ohne
   maxOutputLength ausgepackt. Ein Flate-Strom sagt nicht, wie gross er
   ausgepackt wird - ein paar Kilobyte Fuellung blaehen sich auf Gigabyte
   auf. Jetzt ein Deckel je Strom (8 MB) und einer ueber die Summe
   (64 MB); zlib bricht selbst ab, der Strom wird verworfen, der Text ist
   eben unvollstaendig.

2. Riesenseiten. "pdftoppm -r 300" rendert mit fester Aufloesung, aber
   die Seitengroesse steht im PDF. Bei 200 x 200 Zoll ergeben 300 dpi ein
   Bild von 60000 x 60000 Pixeln, und zwar je Seite. Jetzt "-scale-to"
   statt fester dpi: Die laengste Kante bekommt eine feste Pixelzahl,
   unabhaengig davon, was im Dokument als Papierformat steht. Fuer A4
   entspricht das etwa den bisherigen 300 dpi. Dazu ein Deckel auf die
   Gesamtgroesse der gerenderten Dateien.

Der erste Bombentest war wertlos: Die Nutzlast enthielt keine
PDF-Textoperatoren, also war das Ergebnis mit und ohne Grenze leer. Mit
einer Marke in der Nutzlast und einer Gegenprobe knapp unter der Grenze
schlagen beide Mutationen an.

Refs #38
2026-08-24 09:41:35 +02:00
Florian Wilde 22b3a9b9e9 feat: Stammdaten, Ersteinrichtung, Zweitfaktor und Protokollansicht
Damit ist Etappe 1 fachlich vollstaendig.

Ersteinrichtung in drei Schritten, bewusst ausserhalb des
Anwendungsrahmens: der setzt Benutzer, zweiten Faktor UND eine betreute
Person voraus - beim allerersten Start gibt es nichts davon. Die Aktion
fuer den ersten Zugang sperrt sich selbst, sobald ein Benutzer existiert.

Zweiter Faktor: Das Geheimnis wird zuerst nur abgelegt, ohne
totpAktiviertAm. Erst ein echter Code aus der App schaltet ihn scharf.
Wer sich beim Abtippen vertut oder die falsche App nimmt, wuerde sich
sonst dauerhaft aussperren. Erst danach gibt es die
Wiederherstellungscodes - einmal angezeigt, danach nur noch als Hash.

Betreuungsjahr (src/lib/stammdaten/betreuungsjahr.ts): laeuft ab dem Tag
der Bestellung, nicht ab dem Kalenderjahr. Schrittweise vorwaerts
gerechnet statt ueber eine Differenz, damit Schaltjahre und der
29. Februar von selbst stimmen. Daran haengen Jahresbericht,
Rechnungslegung und die Ausschlussfrist der Aufwandspauschale.

Aendert sich das Bestellungsdatum, werden die Pflichtfristen neu
abgeleitet - ueber einen dynamischen Import, damit die Stammdaten auch
dann speicherbar bleiben, wenn das Fristenmodul fehlt.

Protokollansicht zeigt je Eintrag die geaenderten Felder als alt -> neu.
Die Aenderungen liegen verschluesselt, weil dort Diagnosen und
Kontostaende stehen koennen.

Seed legt bewusst keine echten Personendaten an, nur den ersten Zugang.
Mit SEED_DEMO=true kommt ein vollstaendiger Beispielfall dazu - Erika
Musterfrau, COPD GOLD III, Pflegegrad 3, Heimeinzug Januar 2026,
leerstehendes Haus, zwei Versicherungen, laufender Antrag beim Bezirk
mit acht Nachforderungen. Nur ausserhalb der Produktion.

Docker Compose ohne Reverse Proxy - der ist auf dem Zielserver
vorhanden. Die Datenbank hat keine Portfreigabe und ist nur ueber das
interne Netz erreichbar; die Anwendung horcht auf 127.0.0.1.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 02:16:22 +02:00