Passkeys (WebAuthn/FIDO2) als zweiter Anmeldeweg - auf der Anmeldeseite
und bei der erneuten Bestaetigung vor sensiblen Aktionen. Verwaltet unter
"Mein Konto".
Der Passkey ERSETZT den zweiten Faktor, statt zu ihm hinzuzukommen. Das
ist tragbar, weil er zwei Faktoren in sich vereint: Besitz des Geraets
und dessen Entsperrung. Damit das keine Annahme bleibt, wird die
Nutzerverifikation angefordert (userVerification: 'required') und
serverseitig nachgeprueft - eine Antwort ohne sie wird abgewiesen.
TOTP muss vorher eingerichtet sein. Ein Passkey haengt an einem Geraet;
waere er der einzige Weg hinein, koennte ein verlorenes Handy die Akte
schliessen.
Aufbau:
- Die Pruefung laeuft vollstaendig im Credentials-Provider "passkey",
nicht in der Server Action davor. Ein "war schon geprueft" ueber die
Grenze zu reichen waere die Stelle, an der sich Anmeldungen faelschen
lassen.
- Challenges liegen serverseitig und werden per DELETE genau einmal
verbraucht - die Datenbank entscheidet, wer sie bekommt.
- Bereichskennung und Herkunft kommen aus AUTH_URL, nicht aus einer
zweiten Konfigurationsquelle.
- Ohne https wird der Knopf gar nicht erst angeboten.
- Rate-Limiting, Kontosperre und Audit-Log gelten unveraendert; die
Anmeldung nennt den verwendeten Passkey namentlich.
Zwei Anmerkungen zur Migration:
- "prisma migrate diff" wollte zusaetzlich die Trigramm-Indizes aus
prisma/sql/suche.sql loeschen, die Prisma nicht kennt. Die Zeilen sind
entfernt und im Migrationskopf vermerkt - ein DROP haette die unscharfe
Suche stillgelegt, ohne dass etwas fehlgeschlagen waere.
- "prisma format" hat das Schema durchgaengig neu ausgerichtet. Ohne
Whitespace betrachtet sind es 88 hinzugefuegte Zeilen und keine
geloeschte.
Geprueft: 21 Einheitstests, drei End-to-End-Tests gegen Chromiums
virtuellen Authenticator (einrichten, anmelden, bestaetigen, entfernen,
Geraet ohne Verifikation abgewiesen), beide Geraeteprofile. 496 Tests,
null Typfehler, Produktionsbau steht.
Nebenbei: Die Zahlen im README waren veraltet (24 statt 33 Modelle, 46
statt 79 Seiten). Sie stehen jetzt mit dem Befehl daneben, mit dem man
sie nachzaehlt.
Damit ist Etappe 1 fachlich vollstaendig.
Ersteinrichtung in drei Schritten, bewusst ausserhalb des
Anwendungsrahmens: der setzt Benutzer, zweiten Faktor UND eine betreute
Person voraus - beim allerersten Start gibt es nichts davon. Die Aktion
fuer den ersten Zugang sperrt sich selbst, sobald ein Benutzer existiert.
Zweiter Faktor: Das Geheimnis wird zuerst nur abgelegt, ohne
totpAktiviertAm. Erst ein echter Code aus der App schaltet ihn scharf.
Wer sich beim Abtippen vertut oder die falsche App nimmt, wuerde sich
sonst dauerhaft aussperren. Erst danach gibt es die
Wiederherstellungscodes - einmal angezeigt, danach nur noch als Hash.
Betreuungsjahr (src/lib/stammdaten/betreuungsjahr.ts): laeuft ab dem Tag
der Bestellung, nicht ab dem Kalenderjahr. Schrittweise vorwaerts
gerechnet statt ueber eine Differenz, damit Schaltjahre und der
29. Februar von selbst stimmen. Daran haengen Jahresbericht,
Rechnungslegung und die Ausschlussfrist der Aufwandspauschale.
Aendert sich das Bestellungsdatum, werden die Pflichtfristen neu
abgeleitet - ueber einen dynamischen Import, damit die Stammdaten auch
dann speicherbar bleiben, wenn das Fristenmodul fehlt.
Protokollansicht zeigt je Eintrag die geaenderten Felder als alt -> neu.
Die Aenderungen liegen verschluesselt, weil dort Diagnosen und
Kontostaende stehen koennen.
Seed legt bewusst keine echten Personendaten an, nur den ersten Zugang.
Mit SEED_DEMO=true kommt ein vollstaendiger Beispielfall dazu - Erika
Musterfrau, COPD GOLD III, Pflegegrad 3, Heimeinzug Januar 2026,
leerstehendes Haus, zwei Versicherungen, laufender Antrag beim Bezirk
mit acht Nachforderungen. Nur ausserhalb der Produktion.
Docker Compose ohne Reverse Proxy - der ist auf dem Zielserver
vorhanden. Die Datenbank hat keine Portfreigabe und ist nur ueber das
interne Netz erreichbar; die Anwendung horcht auf 127.0.0.1.
Etappe: 1
Phase: Fundament