Die Anleitung sagt "./scripts/update.sh" - auf Linux kam dort
"Permission denied". Die drei .sh-Dateien lagen mit Modus 644 statt 755
im Index.
Ursache ist der Entwicklungsrechner: Unter Windows steht
core.filemode=false, git nimmt ein fehlendes Ausfuehrungsrecht dort gar
nicht wahr. Gemeldet hat es der Betrieb, nicht der Bau.
Wer von 1.1.0 oder aelter kommt, braucht einmalig "bash
scripts/update.sh" - das alte Skript ist ja noch das nicht ausfuehrbare.
Steht jetzt in README und Installationsanleitung.
Zusaetzlich setzt update.sh nach dem Umschalten selbst ein chmod +x auf
scripts/*.sh. Das faengt den Fall ab, dass jemand Dateien von Hand
kopiert und das Recht dabei verliert - genau so kam man bisher an dieses
Skript, bevor es in der laufenden Fassung existierte.
Neu: tests/skripte.test.ts prueft nicht Verhalten, sondern Verpackung -
Ausfuehrungsrecht im Index, Shebang, scripts/ im Docker-Abbild, die
Sicherungsskripte in der Compose-Datei. Es ist der zweite Fehler dieser
Art (vorher fehlte scripts/ ganz im Abbild, 1.0.1); beide Male war der
Code richtig und kein Test sah hin, wie die Dateien beim Server
ankommen. Gegenprobe gemacht: mit zurueckgesetztem Recht schlaegt er
fehl und nennt die Datei.
Nebenbei aufgefallen: scripts/version.mjs datierte in UTC. Diese Fassung
waere um 00:08 deutscher Zeit auf den Vortag datiert worden. Rechnet
jetzt in Europe/Berlin.
Zwei Fehler beim ersten Probelauf des Update-Skripts.
Der Changelog blieb leer. Das Skript las CHANGELOG.md aus der Arbeitskopie
- also aus dem LAUFENDEN Stand, der die neuen Abschnitte naturgemaess noch
nicht kennt. Jetzt kommt er ueber git show aus der Zielfassung.
Das Umschalten scheiterte an einer unversionierten Datei. Genau das
passiert beim Sprung auf die Fassung, die dieses Skript eingefuehrt hat:
Man holt es sich von Hand, und in der Zielfassung gehoert es dann dazu -
git weigert sich, eine unversionierte Datei zu ueberschreiben. Solche
Dateien werden jetzt nicht weggeworfen, sondern nach .vor-update-<zeit>
beiseite geschoben, danach laeuft das Umschalten durch.
Etappe: 8
Phase: Haertung
Bisher war Aktualisieren eine Folge von Befehlen aus der Anleitung, und
zwei davon vergisst man zuverlaessig: die Sicherung vorher und die beiden
SQL-Skripte hinterher. Genau die hat es hier schon gekostet.
./scripts/update.sh macht das in einem Durchgang - mit zwei
Eigenschaften, auf die es ankommt:
Bis zur Rueckfrage wird nichts veraendert. Der erste Entwurf hat die
eigenen Aenderungen beiseite gelegt und danach am Serverzugriff
abgebrochen - Halbzustand, aus dem man erst wieder herausfinden muss.
Jetzt laufen Pruefung, Abgleich und Changelog-Anzeige vollstaendig
durch, bevor irgendetwas angefasst wird.
Eigene Aenderungen an versionierten Dateien blockieren nicht. Im Betrieb
passt man die docker-compose.yml an, bis etwas laeuft; genau diese
Anpassungen sind spaeter oft schon eingearbeitet. Das Skript legt sie mit
git stash beiseite - rueckholbar, nicht weggeworfen - und sagt, wie man
sie zurueckbekommt. Wer sie wirklich loswerden will, nimmt --verwerfen.
Die .env bleibt immer unangetastet.
Schlaegt die Sicherung fehl, wird nicht aktualisiert. Schlaegt der Bau
fehl, nennt das Skript den Weg zurueck.
Nebenbei behoben: Der Port der MinIO-Konsole stand fest auf 9001. Lief
dort schon etwas, startete der ganze Stapel nicht. Jetzt ueber
MINIO_KONSOLE_PORT einstellbar - dieselbe Moeglichkeit, die APP_PORT
schon hatte. Aufgefallen beim Aufsetzen einer Testumgebung.
Etappe: 8
Phase: Haertung