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Florian Wilde 3772e360e1 Doppelt gerenderte Listen dokumentieren
Die Dokumentenliste rendert jeden Eintrag zweimal: als Karte fuers Handy,
als Tabellenzeile ab Tablet. Eine Fassung ist per Breakpoint versteckt,
steht aber im DOM. Beim Testen trifft getByText(...).first() deshalb die
unsichtbare Kopie, und die Pruefung scheitert mit "element is not
visible" an einer Stelle, die augenscheinlich in Ordnung ist. Das hat
mehrfach Zeit gekostet, weil man den Grund nicht sieht.

Nachgemessen an /dokumente mit acht Dokumenten: ein Titel liefert 16
Treffer, davon 8 sichtbar - und first() ist unsichtbar.

- Kommentar an der Komponente, mit dem Verweis auf die Hilfsdatei.
- In e2e/hilfen.ts das Muster beschrieben und drei Wege genannt, die
  tragen: innerText fuer "steht das da", visible=true zum Klicken, die
  Zusammenfassungszeile fuer Anzahlen. Alle drei nachgeprueft, bevor sie
  aufgeschrieben wurden - eine Anleitung mit kaputtem Rezept waere
  schlimmer als keine.

Zur Frage aus dem Issue, ob sich die Verdopplung vermeiden laesst: nein,
nicht ohne Verlust. Eine Tabelle, die zu Karten umbricht, verlangt
display:block auf Zeilen und Zellen - damit ist es keine Tabelle mehr,
Vorlesesoftware verliert den Zusammenhang von Spaltenkopf und Wert, und
genau der macht eine Liste mit acht Spalten erst benutzbar. Die
Begruendung steht jetzt am Code, statt die Frage offen zu lassen.

Betroffen ist uebrigens nur diese eine Stelle, nicht mehrere:
kalender-monat.tsx und das Stammdatenformular nutzen Breakpoints, ohne
Inhalt doppelt zu rendern.

Refs #28
2026-08-23 23:28:22 +02:00
Florian Wilde 1a91f62ced feat: Erinnerungen, Wartungslauf und Playwright-Tests der Anmeldung
Etappe 8, erster Teil.

Erinnerungsmails sind bewusst eine Zugabe: Ist kein SMTP konfiguriert,
wird nichts gesendet und nichts geworfen. Die Fristen stehen ohnehin im
Dashboard und im abonnierten Kalender - eine ausgefallene Mail darf
nicht dazu fuehren, dass der Wartungslauf abbricht und danach auch das
Aufraeumen liegen bleibt.

In der Mail steht, DASS etwas faellig ist und wo man nachsieht - nicht,
worum es geht. Kein Name der betreuten Person, keine Inhalte. E-Mail ist
unterwegs unverschluesselt und landet auf fremden Servern.

Je Frist geht hoechstens eine Mail pro Vorwarnstufe raus. Taeglich waere
nach einer Woche Rauschen, das man wegklickt - und genau dann verpasst
man die eine, auf die es ankam.

Der Wartungslauf faengt jeden Schritt einzeln ab: Papierkorb leeren,
Anmeldeversuche und altes Audit-Log aufraeumen laufen auch dann, wenn
der SMTP-Server nicht antwortet. Angestossen wird er ueber
/api/wartung mit einem HMAC aus AUTH_SECRET - ohne gueltigen Schluessel
antwortet die Route mit 404 statt 401.

Ein echter Fund aus den Tests: Auth.js reicht den Fehlercode aus
authorize() nicht an die Server Action zurueck. Bei gesperrtem Zugang
sah man deshalb nur die allgemeine Meldung "stimmen nicht" und haette
ratlos weiterprobiert, obwohl die Sperre bereits lief. Die Sperre wird
jetzt zusaetzlich in der Server Action geprueft und benannt; die Pruefung
in authorize() bleibt als eigentliche Sperre bestehen.

Sechs Playwright-Tests der Anmeldung, darunter zwei, die
Sicherheitszusagen nachweisen: dass zwei Fehlversuche mit
unterschiedlicher Ursache dieselbe Meldung liefern (sonst liesse sich
ablesen, welche Adressen existieren), und dass die Anmeldeseite keine
einzige Anfrage an einen fremden Host stellt.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 06:23:04 +02:00