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betreuungs-cockpit/src/lib/schreiben/docx.ts
T
Florian Wilde c21d03abf6 Schreiben erzeugen, ausgeben und ablegen
Die Anschreiben gab es bisher nur als Text zum Kopieren. Danach war
Handarbeit: in Word nachbauen, ausdrucken, abschicken - und noch einmal
von Hand als Dokument in die Akte legen. Der letzte Schritt wurde am
haeufigsten vergessen, und dann fehlt der Nachweis im Bericht.

Neu unter /schreiben/neu: bearbeiten, als Word-Datei herunterladen, in
die Akte legen, Wiedervorlage setzen - in einem Zug. Eine Seite fuer alle
Arten und alle drei Empfaengerwege, statt die Bearbeitung dreimal an
Vertrag, Vorgang und Freitext nachzubauen.

Der dritte Weg ist der eigentliche Zugewinn: Schreiben an eine Stelle,
zu der es noch keinen Datensatz gibt. Am Anfang einer Betreuung ist das
der Normalfall - man fragt ja an, um zu erfahren, ob dort ueberhaupt
etwas besteht. Aus der freien Anschrift laesst sich mit einem Klick ein
Kontakt anlegen.

Zwei Entscheidungen, die erklaert gehoeren:

Die Akte bekommt ein PDF, heruntergeladen wird .docx. Der
Objektspeicher nimmt nur PDF und Bilder an, geprueft an den Magic Bytes.
Eine .docx ist ein ZIP-Archiv; sie durchzulassen hiesse jedes ZIP
durchzulassen, und diese Pruefung ist eine bewusste Zusage der
Anwendung. Sachlich ist PDF fuer den Nachweis ohnehin richtiger: Es
aendert sich nicht mehr. Die Oberflaeche sagt dazu, dass eine spaeter in
Word geaenderte Fassung von der Akte abweicht.

Der Berichtssatz in berichte/docx.ts bleibt unangetastet. Er setzt einen
Bericht mit Kopfzeilen und Unterschriftenblock; ein Brief braucht
Absender, Anschriftenfeld, Datumszeile und Grussformel. Beides in eine
Funktion zu zwingen haette beide Ausgaben schlechter gemacht. Der
Umsetzungshinweis im Issue ("muss nur angebunden werden") war insoweit
falsch - von mir selbst geschrieben.

Die vorhandenen Erzeuger (Rueckkaufswert, Kuendigung, Sachstandsanfrage)
bleiben unveraendert; ihr Wortlaut ist getestet und erprobt.

Geprueft: zehn Einheitstests, darunter der Gleichschritt der
Wiedervorlagefristen ueber zwei Module hinweg. Fuenf End-to-End-Tests
auf beiden Geraeteprofilen: Entwurf, Vertragsbezug, Word-Download,
Ablage samt Wiedervorlage, Kontakt aus freier Anschrift.

Refs #4
2026-08-23 10:14:59 +02:00

119 lines
3.8 KiB
TypeScript

import 'server-only'
import {
AlignmentType,
Document,
Packer,
Paragraph,
TextRun,
convertMillimetersToTwip,
} from 'docx'
/**
* Ein Brief als Word-Datei.
*
* Getrennt von src/lib/berichte/docx.ts, und das ist Absicht. Der dortige
* Satz baut einen BERICHT: Titel, Kopfzeilen mit betreuter Person,
* Aktenzeichen und Berichtszeitraum, am Ende ein Unterschriftenblock. Ein
* Brief braucht etwas anderes - Absender, Anschriftenfeld, Datumszeile
* rechts, Betreff, Anrede, Grussformel. Beides in eine Funktion zu zwingen
* haette beide Ausgaben schlechter gemacht.
*
* Warum ueberhaupt .docx und nicht nur PDF? Weil jeder Fall eine
* Besonderheit hat, die in den Brief gehoert. Wer das Schreiben vor dem
* Absenden noch anfassen will, braucht eine Datei, die sich anfassen
* laesst. Die Fassung fuer die Akte ist ein PDF - siehe
* src/lib/schreiben/pdf.tsx.
*
* Das Layout folgt DIN 5008 lose: Anschriftenfeld oben links, Datum
* rechts, Betreff fett. Nicht auf den Millimeter - der Brief geht in einen
* gewoehnlichen Umschlag, nicht in ein Fensterkuvert der Behoerde.
*/
const SCHRIFT = 'Arial'
const GROESSE = 11
/**
* Der Entwurfstext kommt als eine Zeichenkette mit Zeilenumbruechen.
*
* Er ist bereits vollstaendig gesetzt: Absender, Anschrift, Datum,
* Betreff, Anrede, Text, Gruss. Diese Funktion formatiert ihn nur - sie
* denkt sich nichts dazu und laesst nichts weg. Was der Benutzer im
* Browser gesehen hat, steht auch in der Datei.
*/
function absatz(
text: string,
optionen: { fett?: boolean; rechts?: boolean; abstandNach?: number } = {},
): Paragraph {
return new Paragraph({
alignment: optionen.rechts ? AlignmentType.RIGHT : AlignmentType.LEFT,
spacing: { after: optionen.abstandNach ?? 0, line: 276 },
children: [
new TextRun({
text,
bold: optionen.fett ?? false,
size: GROESSE * 2, // docx rechnet in halben Punkten
font: SCHRIFT,
}),
],
})
}
/**
* Erkennt die Betreffzeile, damit sie fett gesetzt werden kann.
*
* Die erzeugten Schreiben beginnen sie mit "Betreff:" - siehe
* betreffZeile() in src/lib/vertraege/anschreiben.ts. Steht dort einmal
* etwas anderes, wird die Zeile eben normal gesetzt; ein Brief mit
* unfettem Betreff ist immer noch ein brauchbarer Brief.
*/
function istBetreff(zeile: string): boolean {
return /^Betreff:/i.test(zeile.trim())
}
/**
* Die Datumszeile steht rechts, wie im deutschen Geschaeftsbrief.
* Erkennbar daran, dass sie mit einem Ort und Komma oder direkt mit einem
* Datum beginnt und sonst nichts enthaelt.
*/
function istDatumszeile(zeile: string): boolean {
return /^([A-Za-zÄÖÜäöüß .-]+,\s*)?\d{1,2}\.\d{1,2}\.\d{4}$/.test(zeile.trim())
}
export function briefAlsDocx(text: string): Document {
const zeilen = text.split('\n')
const inhalt: Paragraph[] = zeilen.map((zeile) => {
if (zeile.trim() === '') return absatz('', { abstandNach: 120 })
if (istBetreff(zeile)) return absatz(zeile, { fett: true, abstandNach: 120 })
if (istDatumszeile(zeile)) return absatz(zeile, { rechts: true })
return absatz(zeile)
})
return new Document({
creator: 'Betreuungs-Cockpit',
description: 'Schreiben aus der Betreuungsakte',
title: 'Schreiben',
sections: [
{
properties: {
page: {
margin: {
top: convertMillimetersToTwip(25),
right: convertMillimetersToTwip(20),
// Links etwas mehr: Da wird gelocht und abgeheftet.
left: convertMillimetersToTwip(25),
bottom: convertMillimetersToTwip(20),
},
},
},
children: inhalt,
},
],
})
}
/** Fertige .docx-Datei als Buffer. */
export async function briefDocxErzeugen(text: string): Promise<Buffer> {
return Packer.toBuffer(briefAlsDocx(text))
}