Damit ist Etappe 1 abgeschlossen und betriebsfertig dokumentiert. README mit beiden Betriebswegen. Docker Compose auf eigenem Server ist der Hauptweg; Vercel und Neon sind vollstaendig beschrieben, aber mit einer klaren Begruendung, warum ich davon abrate: beide Anbieter sind US-Unternehmen und unterliegen auch bei EU-Region potenziell dem CLOUD-Act. Bei Gesundheitsdaten einer nicht entscheidungsfaehigen Person ist das eine Abwaegung, die man bewusst treffen muss. Reverse-Proxy-Beispiele fuer Caddy, nginx und Traefik - der Proxy selbst ist nicht Teil des Compose-Setups, weil er auf dem Zielserver schon steht. Die Datenbank hat keine Portfreigabe. Sicherung: pg_dump schreibt direkt in die Verschluesselung, der Klartext landet nie auf der Platte. Danach eine Selbstpruefung - laesst sich die Datei nicht wieder entschluesseln, endet der Lauf mit Fehler statt mit einem stillen Scheinerfolg. Der jeweils erste Stand eines Monats bleibt dauerhaft stehen. Die README sagt ausdruecklich, was das Backup NICHT enthaelt: den Schluessel ENC_KEY_V1 und die Dateien im Objektspeicher. Dazu eine Anleitung, die Wiederherstellung einmal im Jahr zu ueben - mit dem letzten Schritt, in der Anwendung nachzusehen, ob die Diagnosen im Klartext erscheinen. Erst dann stimmt nicht nur die Datenbank, sondern auch der Schluessel. Verarbeitungsverzeichnis und Datenschutzhinweise als ausfuellbare Textbausteine. Die Hinweise sind in einfacher Sprache geschrieben - sie sollen der betreuten Person vorgelesen werden koennen. Die Seite /datenschutz liest denselben Text aus docs/, damit es nicht zwei Fassungen gibt, die auseinanderlaufen. Dockerfile in drei Stufen mit Tesseract, deutschen Sprachdaten und poppler-utils. Zeitzone Europe/Berlin ist gesetzt - ohne sie rechnet der Server in UTC und verschiebt Fristen um einen Tag. Etappe: 1 Phase: Fundament
86 lines
3.0 KiB
Bash
86 lines
3.0 KiB
Bash
#!/bin/sh
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# =============================================================================
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# Taegliche Sicherung der Datenbank
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# =============================================================================
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#
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# Laeuft im Behaelter "sicherung" per cron um 03:15 Uhr. Von Hand:
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#
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# docker compose exec sicherung /bin/sh /sicherung.sh
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#
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# Was passiert:
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# 1. pg_dump im eigenen Format (-Fc), damit einzelne Tabellen
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# wiederherstellbar bleiben.
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# 2. Verschluesselung mit AES-256 und PBKDF2 aus SICHERUNG_PASSWORT.
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# Das Backup liegt oft auf fremdem Speicher - unverschluesselt waere
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# es ein Datenleck mit Ansage.
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# 3. SHA-256-Pruefsumme daneben.
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# 4. Staende, die aelter sind als SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE, entfernen.
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# Der jeweils erste Stand eines Monats bleibt stehen.
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#
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# WICHTIG: Dieses Backup enthaelt die verschluesselten Felder, aber NICHT
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# den Schluessel ENC_KEY_V1. Ohne ihn sind Diagnosen, IBANs und Notizen
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# auch aus einer wiederhergestellten Datenbank nicht lesbar. Den Schluessel
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# getrennt sichern - Passwortmanager oder ausgedruckt im Ordner.
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set -eu
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ZIEL="${SICHERUNG_ZIEL:-/backups}"
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AUFBEWAHRUNG="${SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE:-30}"
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ZEITSTEMPEL="$(date +%Y-%m-%d_%H%M)"
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TAG_IM_MONAT="$(date +%d)"
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DATEI="$ZIEL/cockpit_${ZEITSTEMPEL}.dump.enc"
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if [ -z "${SICHERUNG_PASSWORT:-}" ]; then
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echo "$(date -Iseconds) FEHLER: SICHERUNG_PASSWORT ist nicht gesetzt. Abbruch." >&2
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exit 1
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fi
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mkdir -p "$ZIEL"
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echo "$(date -Iseconds) Sicherung beginnt: $DATEI"
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# pg_dump schreibt direkt in die Verschluesselung - der Klartext landet
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# nie auf der Platte.
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pg_dump --format=custom --compress=6 --no-owner --no-privileges \
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| openssl enc -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 -salt \
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-pass env:SICHERUNG_PASSWORT \
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-out "$DATEI"
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GROESSE="$(du -h "$DATEI" | cut -f1)"
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sha256sum "$DATEI" > "$DATEI.sha256"
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# Der jeweils erste Stand eines Monats bekommt eine Markierung und bleibt
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# beim Aufraeumen verschont.
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if [ "$TAG_IM_MONAT" = "01" ]; then
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touch "$DATEI.monatsstand"
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fi
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echo "$(date -Iseconds) Sicherung fertig ($GROESSE)"
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# --- Aufraeumen --------------------------------------------------------------
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ENTFERNT=0
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for alt in "$ZIEL"/cockpit_*.dump.enc; do
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[ -e "$alt" ] || continue
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[ -e "$alt.monatsstand" ] && continue
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if [ -n "$(find "$alt" -mtime "+$AUFBEWAHRUNG" 2>/dev/null)" ]; then
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rm -f "$alt" "$alt.sha256"
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ENTFERNT=$((ENTFERNT + 1))
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fi
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done
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[ "$ENTFERNT" -gt 0 ] && echo "$(date -Iseconds) $ENTFERNT alte Staende entfernt"
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# --- Selbstpruefung ----------------------------------------------------------
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# Ein Backup, das sich nicht entschluesseln laesst, ist kein Backup.
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# Deshalb wird sofort geprueft, ob die Datei wieder lesbar ist.
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if openssl enc -d -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 \
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-pass env:SICHERUNG_PASSWORT -in "$DATEI" 2>/dev/null \
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| head -c 5 | grep -q "PGDMP"; then
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echo "$(date -Iseconds) Selbstpruefung bestanden."
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else
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echo "$(date -Iseconds) FEHLER: Die Sicherung laesst sich nicht entschluesseln!" >&2
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exit 1
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fi
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