Der Dev-Server verlor unter der Last eines ganzen Durchlaufs reproduzierbar Chunks (ChunkLoadError beim Laden von app/layout), was sich weder durch Aufwaermen noch durch laengere Zeitlimits stabilisieren liess. Der Smoke-Test faehrt jetzt - wie der Screenshot-Lauf schon vorher - das Produktions-Image hoch. Ergebnis: 29 Sekunden statt fuenf Minuten, keine Aussetzer, und getestet wird genau das Artefakt, das spaeter deployt wird. Dabei behoben: Der Fehlteile-Dialog hielt eine Kopie der Liste aus dem Moment des Oeffnens und zeigte ein gerade hinzugefuegtes Teil nicht an. Er liest jetzt den aktuellen Eintrag aus den Props statt aus dem Zustand. Gefunden hat das der erweiterte Screenshot-Lauf. Dokumentation zu Phase 2: Changelog 0.2.0, Roadmap abgehakt, Devlog mit Zeiten, CLAUDE.md um die neuen Module und Testkonventionen ergaenzt und die Anleitung um fuenf Kapitel (Import, Scanner, Fehlteile, Einladungen, Daten, Startbildschirm) - mit vier neuen, automatisch erzeugten Bildern. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Bricktrack – Anleitung
So benutzt du Bricktrack im Alltag. Die Bilder sind auf einem Handy aufgenommen, weil die App genau dafür gebaut ist: für den Laden und das Kinderzimmer, nicht für den Schreibtisch.
Installation und Reverse Proxy stehen im Schnellstart. Die Bilder hier lassen sich mit
pnpm screenshotsjederzeit neu erzeugen – sie stammen aus den Beispieldaten des Seed-Skripts.
Inhalt
- Das erste Konto
- Der Überblick
- Stammdaten anlegen
- Sets in den Katalog
- Was fehlt noch? Mehrere Sets auf einmal auswählen
- Die Set-Detailseite
- Die Sammlung
- Wunschlisten
- Teilen – so sehen es Oma und Tante Anne
- Passkeys einrichten
- Sets im Schnellverfahren: Import und Scanner
- Fehlteile
- Noch ein Konto für die Familie
- Daten sichern, umziehen, auswerten
- Auf den Startbildschirm legen
- Antworten auf die zwei wichtigen Fragen
1. Das erste Konto
Beim allerersten Aufruf landest du direkt auf der Registrierung. Wer sich zuerst registriert, wird Administrator – danach ist die Registrierung geschlossen. Melde dich also gleich selbst an, bevor es jemand anderes tut.
Das Passwort braucht mindestens zehn Zeichen. Einen Passkey hinterlegst du gleich danach unter „Konto" (siehe Abschnitt 10).
2. Der Überblick
Die Startseite ist die Abzweigung zu den vier Bereichen:
| Katalog | Alle bekannten Sets – egal ob vorhanden oder nicht |
| Fehlende Sets | Der direkte Weg zu allem, was noch fehlt |
| Sammlung | Was tatsächlich da ist |
| Wunschlisten | Zum Teilen mit Familie und Freunden |
Unten am Bildschirmrand liegt die Navigation – auf dem Handy mit dem Daumen erreichbar.
3. Stammdaten anlegen
Bevor du Sets anlegst, brauchst du mindestens einen Hersteller. Zu finden über das Konto-Menü oben rechts → Verwaltung.
Drei Arten von Stammdaten:
- Hersteller – Lego, Playmobil, Cobi, BlueBrixx … beliebig erweiterbar. Die hinterlegte Website erscheint später als „Zum Shop"-Link auf der geteilten Wunschliste.
- Themen – Serien wie „City", „Technic", „Novelmore". Themen gehören zu einem Hersteller und können Unterthemen haben („City → Feuerwehr").
- Standorte – „Regal Kinderzimmer", „Kiste Keller 3". Auch schachtelbar, damit „Keller → Kiste 3" möglich ist.
Ein Hersteller oder Thema lässt sich nicht löschen, solange noch Sets daran hängen. Standorte schon – die betroffenen Sammlungseinträge verlieren dann nur ihren Standort.
4. Sets in den Katalog
Der Katalog ist die Liste aller Sets, die du kennst – unabhängig davon, ob ihr sie besitzt. Das ist der wichtigste Gedanke der App:
Ein Set im Katalog heißt „das gibt es". Erst ein Eintrag in der Sammlung heißt „das haben wir".
Deshalb kannst du unbesorgt Sets anlegen, die ihr euch nur anschaut – genau die braucht die Wunschliste später.
Suchen kannst du nach Setnummer, Name oder EAN. Die vier Filter darunter: Besitzstatus, Hersteller, Thema und Jahr. Jeder Filterstand steckt in der URL – ein Lesezeichen auf „alle fehlenden Lego-Technic-Sets" ist damit möglich.
Die Kacheln zeigen auf einen Blick:
- grüner Haken „Vorhanden" – ist in der Sammlung (bei mehreren Exemplaren „2× vorhanden")
- „Auf Wunschliste" – steht auf mindestens einer Liste
- Setnummer, Hersteller, Thema, Jahr und UVP
Mit „Set anlegen" oben rechts kommt ein neues Set dazu. Pflicht sind nur Hersteller, Setnummer und Name; alles andere kannst du nachtragen. Ein Bild lädst du entweder hoch (es wird verkleinert und lokal gespeichert) oder du hinterlegst eine Bild-URL.
5. Was fehlt noch?
Katalog → Filter „Fehlt noch" (oder direkt /katalog?besitz=fehlt) zeigt
ausschließlich Sets, die nicht in der Sammlung sind. Das ist der zentrale
Weg zur Wunschliste.
Mehrere Sets auf einmal
Eine Kachel lange drücken startet den Auswahlmodus – am Handy die natürliche Geste, das Gerät vibriert kurz. Am Rechner tut es der Knopf „Auswählen". Danach wählt ein Tippen jede weitere Kachel an oder ab.
Unten erscheint die Aktionsleiste mit der Anzahl und dem Knopf „Zur Wunschliste hinzufügen".
Im Dialog wählst du die Ziel-Wunschliste oder legst gleich eine neue an, dazu eine Priorität für alle ausgewählten Sets:
| Priorität | Bedeutung |
|---|---|
| Großer Wunsch | Das steht ganz oben |
| Gerne | Der Normalfall |
| Irgendwann | Nice to have |
Die Priorität lässt sich später je Eintrag ändern.
Doppelte werden übersprungen. Sets, die schon auf der Liste stehen oder bereits in der Sammlung sind, werden nicht noch einmal hinzugefügt – die Meldung danach sagt dir genau, welche das waren und warum. Das ist keine UI-Höflichkeit, sondern in der Datenbank abgesichert.
6. Die Set-Detailseite
Hier steht alles zu einem Set:
- Zur Sammlung hinzufügen – ein Tipp, und das Set gilt als vorhanden. Details wie Standort, Zustand oder Kaufpreis trägst du danach nach.
- Auf Wunschliste – derselbe Zieldialog wie oben, nur für dieses eine Set. Ist das Set bereits in der Sammlung, ist der Knopf ausgegraut: Was da ist, gehört nicht auf einen Wunschzettel.
- Anleitungen – PDFs hochladen (mehrere je Set, etwa „Buch 1 von 3") und direkt im Browser durchblättern, ohne Download und ohne fremde Dienste. Alternativ verlinkst du die Anleitung beim Hersteller.
- Fotos – eigene Bilder, am Handy direkt aus der Kamera.
- In der Sammlung – jedes Exemplar mit Status, Vollständigkeit, Zustand, Standort, Kaufdatum, Preis und „geschenkt von".
Die fünf Status eines Exemplars
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| Vorhanden | Da, aber weder auf- noch abgebaut vermerkt |
| Aufgebaut | Steht zusammengebaut im Regal |
| Zerlegt | In Einzelteilen in der Kiste |
| Verliehen | Gerade bei jemand anderem |
| Verkauft | Zählt nicht mehr als Besitz |
Der letzte Punkt ist wichtig: Ein verkauftes Set taucht wieder unter „Fehlt noch" auf und darf zurück auf eine Wunschliste.
7. Die Sammlung
Oben vier Kacheln: Anzahl Sets, Teile insgesamt, Wert nach UVP und wie viele Sets im Katalog noch fehlen. Darunter die Aufteilung nach Hersteller.
Gefiltert wird nach Status, Vollständigkeit, Standort und Hersteller – nützlich für die Frage „Was steht eigentlich in Kiste 3?".
Verkaufte Exemplare zählen in keiner Kachel mit.
8. Wunschlisten
Jede Liste hat einen Titel, einen Anlass und optional einen Termin. Die Karte zeigt, wie viele Wünsche drauf sind und wie viele davon noch niemand übernommen hat.
Auf der Liste selbst kannst du:
- die Reihenfolge mit den Pfeilen ändern – so stehen die wichtigsten Wünsche oben,
- die Priorität je Eintrag anpassen,
- Einträge entfernen,
- unten im Bereich „Aus fehlenden Sets hinzufügen" direkt weitere Sets dazunehmen. Dort steckt dieselbe Auswahlansicht wie im Katalog, schon vorgefiltert auf Sets, die weder in der Sammlung noch auf dieser Liste sind.
Zwei Einstellungen, die den Unterschied machen
- Über Link teilbar – ohne diesen Haken ist der öffentliche Link tot. Praktisch, wenn du eine Liste erst fertig bauen willst.
- Überraschungsmodus – dann siehst du nur „Reserviert", nicht von wem. Die Schenkenden untereinander sehen die Namen weiterhin, damit niemand doppelt kauft.
9. Teilen
Auf der Wunschliste steht oben der Link zum Teilen. Kopieren, oder am Handy über den Teilen-Knopf direkt in WhatsApp, Signal oder eine Mail geben.
Der Link ist der einzige Schlüssel. Wer ihn hat, sieht die Liste – mehr nicht: keine Sammlung, keine anderen Listen, keine Namen von Konten. Für Suchmaschinen ist die Seite gesperrt.
Ist ein Link in falsche Hände geraten, erzeugst du mit „Neuen Link erzeugen" einen frischen. Der alte funktioniert sofort nicht mehr.
So sieht es für die Beschenkenden aus
Kein Konto, keine Anmeldung, keine App. Nur die Liste, mit Bild, Setnummer, Preis, Priorität und – falls hinterlegt – einem Link zum Shop des Herstellers.
Ein Tipp auf „Das schenke ich", Name eintragen, fertig.
Danach sehen alle anderen, dass dieser Wunsch vergeben ist. Die Person selbst sieht „Das schenkst du" und kann die Reservierung jederzeit wieder aufheben – auf demselben Gerät mit einem Tipp, von einem anderen Gerät über den Storno-Link, den sie beim Reservieren bekommt.
Auf deiner Seite siehst du, wer was übernimmt – oder im Überraschungsmodus eben nur, dass etwas übernommen ist.
Was passiert, wenn das Geschenk ankommt? Sobald du das Set zur Sammlung hinzufügst, markiert Bricktrack den Wunsch automatisch als erfüllt und blendet ihn aus der öffentlichen Ansicht aus. Niemand kauft es dann noch ein zweites Mal.
10. Passkeys einrichten
Unter Konto → Passkeys → Passkey hinzufügen hinterlegst du Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder die Geräte-PIN als Anmeldung. Danach reicht auf der Anmeldeseite ein Tipp auf „Mit Passkey anmelden" – auf vielen Geräten schlägt der Browser den Passkey sogar von selbst vor.
Ein Passkey gilt pro Gerät. Leg ruhig mehrere an – Handy, Tablet, Laptop – und gib ihnen sprechende Namen.
Zwei Dinge, die man wissen muss:
- Passkeys brauchen HTTPS. Über eine reine
http://-Adresse (außerlocalhost) bietet der Browser sie gar nicht erst an.- Passkeys sind an die Domain gebunden. Ziehst du von
bricktrack.example.deauf eine andere Adresse um, musst du alle Passkeys neu anlegen. Das Passwort funktioniert weiterhin – deshalb ist es sinnvoll, es nicht zu vergessen.
11. Import und Scanner
Sets von Hand einzutippen ist der langsame Weg. Für Lego gibt es zwei schnellere.
Lego-Import über die Setnummer
Auf Katalog → Set anlegen steht oben das Feld für den Import. Setnummer von der Packung eintippen, „Holen" – und Name, Jahr, Teile, Minifiguren und Thema stehen drin. Das Bild wird lokal gespeichert, funktioniert also auch weiter, wenn die Quelle es irgendwann austauscht. Fehlen Hersteller oder Thema noch, legt der Import sie an.
Dafür braucht es einen kostenlosen API-Key von
rebrickable.com/api, eingetragen als
REBRICKABLE_API_KEY in der .env. Ohne Key steht an derselben Stelle ein
Hinweis, und alles andere funktioniert unverändert weiter.
Anleitungsdateien liefert Rebrickable nicht. Der Import legt stattdessen einen Link auf die LEGO-Serviceseite zur Setnummer an – von dort kommst du zum PDF, das du dann hochladen kannst.
Barcode scannen
Im Katalog sitzt neben „Set anlegen" ein Scanner-Symbol. Strichcode der Packung ins Bild halten:
- Set schon im Katalog → es öffnet sich direkt. Genau das, was man im Laden vor dem Regal wissen will.
- Noch unbekannt → das Formular „Neues Set" öffnet sich mit ausgefüllter EAN.
Gelesen wird ausschließlich im Browser, es geht nichts an einen fremden Dienst. Jeder Code wird gegen seine Prüfziffer geprüft – verlesene Ziffern landen so gar nicht erst im Katalog. Die Kamera braucht wie Passkeys HTTPS.
12. Fehlteile
Beim Aufbauen fehlt ein Stein. Auf der Set-Detailseite hat jeder Sammlungseintrag ein Puzzle-Symbol: dort trägst du ein, was fehlt – mit Teilenummer und Farbe, wenn du sie kennst, sonst reicht eine Notiz wie „Dachstein vorne links".
Ist das Teil nachgekauft, hakst du es ab. Die Vollständigkeit pflegt sich dabei selbst: Der erste offene Eintrag setzt den Sammlungseintrag auf „Teile fehlen", der letzte erledigte zurück auf „vollständig". Der Filter in der Sammlung stimmt damit, ohne dass du daran denken musst.
13. Einladungen
Die Registrierung ist nach dem ersten Konto geschlossen – sonst könnte sich jeder, der die Adresse kennt, ein Konto anlegen. Für den zweiten Elternteil gibt es deshalb Verwaltung → Einladungen:
- „Einladung erstellen", optional an eine E-Mail-Adresse gebunden, mit Rolle und Gültigkeit.
- Den Link kopieren und weitergeben. Er wird nur einmal angezeigt – in der Datenbank liegt nur sein Hash.
- Die eingeladene Person legt darüber ihr Konto an. Danach ist der Link verbraucht.
„Mitglied" darf die Sammlung pflegen und Wunschlisten anlegen; „Administrator" zusätzlich einladen und Daten exportieren.
14. Daten
Unter Verwaltung → Daten gibt es drei Downloads:
| Wofür | |
|---|---|
| Alles als ZIP | Umziehen auf einen anderen Server, zweites Netz |
| Nur Daten (JSON) | Zum Reinschauen oder Weiterverarbeiten |
| Sammlung als CSV | Für Excel oder LibreOffice, Semikolon-getrennt |
Nicht im Export: Konten, Passwörter und Passkeys. Ein Export voller Passwort-Hashes im Download-Ordner wäre ein Risiko, kein Backup. Ebenso außen vor: Reservierungen und Teilen-Links – die gehören zu der Instanz, auf der sie entstanden sind.
Das richtige Backup bleibt
./data. Ein Verzeichnis, Datenbank und Dateien darin. Siehe README.
Der Import liest ein solches ZIP wieder ein – und ersetzt dabei alle
vorhandenen Daten. Zusammenführen zweier Sammlungen ist bewusst nicht
möglich: Es bräuchte Konfliktregeln für jede Tabelle, und das Ergebnis wäre
nicht vorhersagbar. Deshalb muss man zur Bestätigung ERSETZEN eintippen.
Wunschlisten gehören danach dir und sind zunächst nicht geteilt.
15. Startbildschirm
Bricktrack lässt sich wie eine App installieren:
- iPhone/iPad (Safari): Teilen-Symbol → „Zum Home-Bildschirm".
- Android (Chrome): Menü → „App installieren" bzw. „Zum Startbildschirm hinzufügen".
Danach startet Bricktrack ohne Browserleiste, und langes Drücken auf das Symbol springt direkt zu „Fehlende Sets" oder zur Sammlung.
Ohne Verbindung bleibt lesbar, was du schon einmal geöffnet hast – der Katalog also, wenn du ihn vorher im WLAN durchgeblättert hast. Ändern lässt sich offline nichts: Eine Reservierung, die nur auf deinem Gerät liegt, wäre für alle anderen unsichtbar und damit eine Lüge. Beim Abmelden räumt die App den Zwischenspeicher, damit auf einem geteilten Gerät nichts lesbar bleibt.
16. Die zwei Fragen
Dafür ist die ganze App gebaut:
„Welche Sets hat er?" → Sammlung. Oder im Katalog der Filter „In der Sammlung".
„Welche Sets hat er noch nicht?" → Katalog, Filter „Fehlt noch". Von dort in zwei Handgriffen auf eine Wunschliste und per Link zu Oma.
Im Laden vor dem Regal: Scanner öffnen, Strichcode einlesen. Steht ein grüner Haken dran, habt ihr es schon.
Kleinigkeiten, die den Alltag leichter machen
- Filter stecken in der URL. Ein Lesezeichen auf
/katalog?besitz=fehlt&hersteller=…ist eine gespeicherte Suche. - Preise kannst du als
12,99oder12.99eintippen – beides wird verstanden, gespeichert wird auf den Cent genau. - Dasselbe Set zweimal ist kein Problem: Zwei Exemplare sind zwei Einträge in der Sammlung, mit eigenem Standort und Zustand.
- Anleitungs-PDFs können groß sein. Kommt beim Hochladen ein Fehler
„413", muss im Reverse Proxy
client_max_body_sizehoch – siehe QUICKSTART, Schritt 5. - Alles Wichtige liegt in
./data. Dieses eine Verzeichnis sichern genügt – Datenbank, Bilder, Fotos und Anleitungen sind darin.



















