Inhalte: Wochen 9 bis 12
- Woche 9 Virtualisierung (B1, A8, LF9) - Woche 10 Verzeichnisdienst und Serverdienste (B3, A6, LF10) - Woche 11 Netze trennen und verbinden (B2, A6, LF9) - Woche 12 Kundenauftrag von der Anfrage bis zur Abnahme (A2, A3, A7) 12 Handouts, 36 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 3 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 23 Glossareintraege, Themenblock Server und Virtualisierung. Die Praxisaufgaben 9.1 und 10.1 bauen aufeinander auf: Der Testserver aus Woche 9 traegt die Testdomaene in Woche 10. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5.5
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08459d8c99
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id: N5
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titel: VLANs und Trunks – ein Switch, mehrere Netze
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block: netzwerk
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woche: 11
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worum: Mit VLANs trennt man Netze, ohne neue Kabel zu ziehen. Der Preis ist, dass man an jedem Port wissen muss, welches Netz dort ankommt.
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rahmenplan: [B2, A6]
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lernfeld: LF9
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merksatz: Access-Port – ein VLAN, ohne Markierung. Trunk – viele VLANs, markiert. Und jedes VLAN hat sein eigenes Subnetz.
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karten:
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen einem Access-Port und einem Trunk-Port?
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antwort: Ein Access-Port gehört zu genau einem VLAN und überträgt dessen Rahmen ohne Markierung – dort hängen Endgeräte. Ein Trunk-Port überträgt mehrere VLANs und markiert jeden Rahmen mit seiner VLAN-ID nach IEEE 802.1Q – damit verbindet man Switches, Router und Access Points.
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- frage: Welche VLAN-IDs sind nutzbar, und warum meidet man VLAN 1?
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antwort: Die IDs 1 bis 4094. VLAN 1 ist auf allen Ports ab Werk eingestellt und wird von vielen Geräten für Verwaltungsverkehr genutzt – wer es für Benutzer verwendet, landet schnell mit allem im selben Netz.
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- frage: Warum braucht jedes VLAN ein eigenes Subnetz?
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antwort: Weil die VLANs auf Schicht 2 getrennt sind und Verkehr zwischen ihnen über einen Router laufen muss. Der Router kann nur zwischen verschiedenen IP-Netzen vermitteln, und jedes VLAN braucht seine eigene Gateway-Adresse.
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## Das Wesentliche
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- **Ein VLAN ist ein eigenes Netz auf Schicht 2.** Geräte in verschiedenen VLANs sehen sich
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nicht, auch wenn sie am selben Switch hängen. Broadcasts bleiben im eigenen VLAN.
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- **Wozu trennen?** Sicherheit (Gäste, Produktion und Verwaltung kommen nicht aneinander),
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Ordnung (Drucker, Telefone, Server je für sich), Begrenzung der Broadcasts.
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- **Access-Port:** genau ein VLAN, Rahmen ohne Markierung. Das Endgerät merkt von VLANs nichts.
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- **Trunk-Port:** mehrere VLANs über ein Kabel, jeder Rahmen trägt eine Markierung nach
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**IEEE 802.1Q** mit der VLAN-ID. Zwischen Switches, zum Router oder zur Firewall und zu
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Access Points mit mehreren Funknetzen.
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- **Natives VLAN:** Das eine VLAN, dessen Rahmen auf einem Trunk unmarkiert laufen. Muss an
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beiden Enden gleich eingestellt sein, sonst landen Pakete im falschen Netz.
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- **Jedes VLAN hat ein eigenes Subnetz** und ein eigenes Gateway. Verkehr zwischen VLANs geht
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über einen Router, eine Firewall oder einen Layer-3-Switch – und dort lässt er sich regeln.
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- **DHCP über VLAN-Grenzen:** Steht der DHCP-Server in einem anderen VLAN, braucht das Gateway
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eine DHCP-Weiterleitung.
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- **Ungenutzte Ports** abschalten oder in ein VLAN ohne Verbindung legen, und VLAN 1 nicht für
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Benutzer verwenden.
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- **Dokumentieren:** Welcher Port, welches VLAN, welches Gerät. Ohne diese Liste wird jede
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Umsteckaktion zur Fehlersuche.
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## Übersicht
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| VLAN | Name | Subnetz | Gateway |
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| 10 | Verwaltung | 10.10.10.0/24 | 10.10.10.1 |
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| 20 | Server | 10.10.20.0/24 | 10.10.20.1 |
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| 30 | Drucker | 10.10.30.0/24 | 10.10.30.1 |
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| 40 | Produktion | 10.10.40.0/24 | 10.10.40.1 |
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| 90 | Gäste | 10.10.90.0/24 | 10.10.90.1 |
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| 99 | Netzwerkverwaltung | 10.10.99.0/24 | 10.10.99.1 |
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Die VLAN-ID im dritten Oktett zu wiederholen, ist keine Pflicht, macht aber jede Adresse
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lesbar.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Access Point soll ein Funknetz für Mitarbeiter (VLAN 10) und eines für Gäste
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(VLAN 90) bereitstellen. Wie konfigurieren Sie den Switchport, an dem er hängt? Begründen Sie.
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**Antwort:** Der Port wird als Trunk konfiguriert, der VLAN 10 und VLAN 90 markiert
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überträgt; ggf. kommt das Verwaltungs-VLAN des Access Points hinzu, häufig als natives
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VLAN unmarkiert. Ein Access-Port ginge nicht, weil er nur ein einziges VLAN überträgt. Der
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Access Point ordnet jedem Funknetz die passende VLAN-ID zu, sodass Gäste-Datenverkehr
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markiert als VLAN 90 am Switch ankommt und von dort nur zum Gateway des Gästenetzes
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gelangt. Auf dem Trunk werden nur die benötigten VLANs zugelassen, nicht alle.
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