Inhalte: Wochen 9 bis 12
- Woche 9 Virtualisierung (B1, A8, LF9) - Woche 10 Verzeichnisdienst und Serverdienste (B3, A6, LF10) - Woche 11 Netze trennen und verbinden (B2, A6, LF9) - Woche 12 Kundenauftrag von der Anfrage bis zur Abnahme (A2, A3, A7) 12 Handouts, 36 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 3 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 23 Glossareintraege, Themenblock Server und Virtualisierung. Die Praxisaufgaben 9.1 und 10.1 bauen aufeinander auf: Der Testserver aus Woche 9 traegt die Testdomaene in Woche 10. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5.5
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id: V3
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titel: Eine virtuelle Maschine planen und bereitstellen
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block: server
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woche: 9
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worum: Eine VM ist in fünf Minuten angelegt – und in fünf Jahren noch in Betrieb. Die Planung entscheidet, ob man sie dann noch versteht.
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rahmenplan: [B1, B3, A5]
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lernfeld: LF9
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merksatz: Zweck, Ressourcen, Netz, Sicherung, Verantwortlicher – vor dem Anlegen aufgeschrieben.
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karten:
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- frage: Welche Angaben gehören zu jeder VM in die Dokumentation?
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antwort: Zweck, Verantwortlicher, Betriebssystem, zugewiesene Ressourcen, Netz bzw. VLAN und IP-Adresse, Speicherort, ob und wie sie gesichert wird, und das Datum der Bereitstellung.
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- frage: Woran orientiert man sich bei den Ressourcen einer neuen VM?
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antwort: An den Mindestanforderungen der Software und an gemessenen Werten vergleichbarer Systeme – mit wenig Reserve beginnen und nach Messung erweitern. Erweitern geht leicht, Verkleinern oft nicht.
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## Das Wesentliche
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- **Vorher aufschreiben:** Wofür ist die VM, wer ist verantwortlich, wie lange wird sie
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gebraucht? Eine VM ohne Verantwortlichen wird nie wieder abgeschaltet.
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- **Ressourcen nach Bedarf**, nicht nach Gefühl. Mindestanforderungen der Software, gemessene
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Werte vergleichbarer Systeme, etwas Reserve. Erweitern ist einfach, Verkleinern einer
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Festplatte oft nicht.
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- **Getrennte Festplatten** für System und Daten. Dann lassen sich Daten anders sichern,
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größer machen oder auf einen anderen Speicher legen.
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- **Netz bewusst wählen:** richtiger virtueller Switch, richtiges VLAN, feste IP-Adresse für
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Server, Eintrag im DNS.
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- **Gasterweiterungen installieren** (bei Proxmox der QEMU Guest Agent, bei Hyper-V die
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Integrationsdienste). Ohne sie fährt die VM nicht sauber herunter, und Sicherungen
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können inkonsistent werden.
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- **In die Sicherung aufnehmen**, bevor die VM in Betrieb geht – nicht, wenn die erste Datei
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verloren ist.
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- **Namen nach Regel:** Der Name sagt, was die VM tut und wo sie steht, etwa `SRV-DATEI-01`.
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`Test-neu-Peter` ist in einem halben Jahr ein Rätsel.
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## Übersicht
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| Planungsfrage | Beispielantwort |
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| Zweck | Dateiserver für die Verwaltung |
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| Verantwortlich | IT, Ansprechpartner: Ausbilder |
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| Betriebssystem | Windows Server 2025 Standard |
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| Prozessor / Arbeitsspeicher | 2 virtuelle Kerne / 8 GB |
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| Festplatten | 80 GB System, 500 GB Daten (thick) |
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| Netz | VLAN Server, 10.10.20.21, DNS-Eintrag `srv-datei-01` |
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| Sicherung | täglich inkrementell, wöchentlich voll |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Sie sollen für einen neuen Dienst eine VM bereitstellen. Beschreiben Sie die
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Schritte von der Anfrage bis zur Übergabe in den Betrieb.
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**Antwort:** (1) Anforderungen klären: Zweck, Verantwortlicher, benötigte Software und ihre
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Mindestanforderungen, Verfügbarkeitsbedarf. (2) Ressourcen, Festplatten, Netz bzw. VLAN und
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IP-Adresse planen und prüfen, ob der Host die Ressourcen hergibt. (3) Die VM aus einer Vorlage
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oder neu anlegen, Betriebssystem installieren, Gasterweiterungen und Updates einspielen.
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(4) Netzwerk, DNS-Eintrag und Zugriffsrechte einrichten, den Dienst installieren und testen.
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(5) Die VM in Sicherung und Überwachung aufnehmen und einen Wiederherstellungstest
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einplanen. (6) Alles dokumentieren und die VM mit Übergabe an den Verantwortlichen in Betrieb
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nehmen.
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