Baustein 2: Inhalte einlesen und pruefen, Handouts, Suche, Glossar

Die fachlichen Inhalte liegen als Dateien unter content/ und werden beim
Start eingelesen, geprueft und in den Speicher geladen.

- Inhaltslader mit Zod-Schemata und Querverweispruefung
- Fehlermeldungen nennen Datei und Zeile, gesammelt statt beim ersten
  Fehler geworfen; die Anwendung startet bei Fehlern nicht
- npm run inhalte:pruefen prueft ohne Start
- Handout-Ansicht mit festem Aufbau, Uebersicht nach Themenbloecken
- Volltextsuche mit Gewichtung und Trefferausschnitt
- Gelesen-Markierung je Handout
- Glossar mit Suche und automatischer Verlinkung in den Handouts
- Beispielinhalte: 4 Wochen, 12 Handouts, 24 Merkkarten, 4 Aufgaben,
  4 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 24 Glossareintraege
- rahmenplan.yaml aus FIAusbV 2020 und KMK-Rahmenlehrplan, mit Fundstellen
- gray-matter entfernt, YAML-Kopf wird selbst herausgeloest
- npm run screenshots nimmt die Bilder fuer die Anleitung auf
- 39 neue Tests, insgesamt 68

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Florian Wilde
2026-09-10 07:56:38 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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@@ -0,0 +1,51 @@
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id: "1.1"
titel: Einen Arbeitsplatz übernehmen und übergeben
woche: 1
block: arbeitsalltag
ziel: Du übernimmst einen frei gewordenen Arbeitsplatz, machst ihn für die Nachfolge einsatzbereit und dokumentierst den Vorgang so, dass er prüffähig ist.
zeitrahmen: 3 Stunden
rahmenplan: [A1, A7, C3]
lernfeld: LF1
material:
- Der frei gewordene Arbeitsplatzrechner samt Bildschirm, Tastatur und Maus
- Zugang zum Ticketsystem und zur Geräteliste
- Übergabeprotokoll (Vorlage beim Ausbilder)
- Externer Datenträger für die Sicherung
kriterien:
- Nutzerdaten wurden gesichert und die Sicherung stichprobenartig zurückgespielt
- Gerät ist in der Geräteliste mit Seriennummer, Standort und Zustand erfasst
- Alle personenbezogenen Daten des Vorgängers sind entfernt oder gesperrt
- Das Übergabeprotokoll ist vollständig und von beiden Seiten unterschrieben
- Der Vorgang ist als Ticket dokumentiert, Aufwand ist erfasst
---
## Auftrag
Ein Kollege hat den Betrieb verlassen. Sein Arbeitsplatz soll in zwei Wochen von einer neuen
Kollegin übernommen werden. Bis dahin ist das Gerät bei dir.
Deine Aufgabe:
1. Nimm das Gerät auf: Seriennummer, Modell, Alter, Zustand, verbaute Ausstattung.
Trage alles in die Geräteliste ein und ergänze fehlende Angaben.
2. Sichere die Nutzerdaten des Vorgängers auf den bereitgestellten Datenträger und **prüfe
die Sicherung**, indem du eine beliebige Datei an anderer Stelle zurückspielst.
Kläre mit dem Ausbilder, wie lange diese Sicherung aufbewahrt wird.
3. Prüfe den Zustand des Datenträgers (SMART) und dokumentiere das Ergebnis. Bewerte, ob das
Gerät weiterverwendet werden kann.
4. Entferne beziehungsweise sperre das Konto des Vorgängers. Beachte: sperren, nicht löschen.
5. Fülle das Übergabeprotokoll aus und lass es vom Ausbilder gegenzeichnen.
6. Dokumentiere den gesamten Vorgang als Ticket – mit Aufwandsschätzung vorher und
tatsächlichem Aufwand nachher.
## Worauf es ankommt
Der eigentliche Prüfstein dieser Aufgabe ist nicht der technische Teil, sondern die
Dokumentation. Nimm an, du wärst in der Woche der Übernahme krank: Könnte ein Kollege
allein anhand deiner Einträge weiterarbeiten, ohne dich anzurufen?
## Zeit
Rechne mit drei Stunden. Wenn du deutlich darunter oder darüber liegst, notiere im
Berichtsheft, woran es lag – das ist Teil der Übung aus Handout A3.
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id: "2.1"
titel: Datenträger aus dem Lager beurteilen und aussortieren
woche: 2
block: hardware
ziel: Du beurteilst gebrauchte Datenträger anhand ihrer SMART-Werte, triffst eine begründete Entscheidung über Weiterverwendung und entsorgst die aussortierten datenschutzgerecht.
zeitrahmen: 2 Stunden
rahmenplan: [A3, A9, C4]
lernfeld: LF2
material:
- Fünf gebrauchte Datenträger aus dem Lager
- USB-Adapter für SATA und M.2
- Auslesewerkzeug für SMART-Werte
- Vernichtungsprotokoll des Betriebs
kriterien:
- Für jeden Datenträger sind Modell, Seriennummer, Betriebsstunden und die kritischen SMART-Werte erfasst
- Die Entscheidung Weiterverwendung oder Aussonderung ist je Datenträger begründet
- Datenträger mit Fehlern über null sind ausgesondert, nicht "unter Beobachtung"
- Aussonderungen sind im Vernichtungsprotokoll erfasst
- Weiterverwendbare Datenträger sind sicher gelöscht und beschriftet
---
## Auftrag
Im Lager liegen fünf gebrauchte Datenträger ohne Kennzeichnung. Es soll entschieden werden,
welche davon noch in Testgeräte eingebaut werden können.
1. Lies zu jedem Datenträger Modell, Seriennummer, Betriebsstunden und die SMART-Werte aus.
Halte insbesondere Reallocated Sector Count, Current Pending Sector und – bei SSDs –
Percentage Used fest.
2. Entscheide je Datenträger: Weiterverwendung oder Aussonderung. **Begründe jede
Entscheidung in einem Satz.** „Sieht in Ordnung aus" ist keine Begründung.
3. Lösche die weiterverwendbaren Datenträger sicher und beschrifte sie mit Datum und
deinem Kürzel.
4. Trage die ausgesonderten Datenträger ins Vernichtungsprotokoll ein und übergib sie dem
Ausbilder. Kläre dabei, wie im Betrieb datenschutzgerecht entsorgt wird und warum ein
einfaches Formatieren dafür nicht ausreicht.
## Worauf es ankommt
Die häufigste Fehlentscheidung an dieser Stelle lautet „ein paar defekte Sektoren sind
normal, den beobachten wir". Werden sie nicht. Ein Datenträger mit wachsenden Fehlern
kostet später mehr Arbeitszeit, als er an Anschaffung spart – und im schlechten Fall Daten.
## Zeit
Zwei Stunden, davon etwa die Hälfte für das sichere Löschen. Das läuft nebenher, plane es
aber ein.
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id: "2.2"
titel: Drei Notebooks für den Außendienst vergleichen
woche: 2
block: hardware
ziel: Du erstellst eine nachvollziehbare Beschaffungsempfehlung für drei Notebooks anhand gewichteter Kriterien und begründest sie gegenüber dem Ausbilder.
zeitrahmen: 4 Stunden
rahmenplan: [A3, A2, A7]
lernfeld: LF2
material:
- Anforderungsbeschreibung des Außendienstes (beim Ausbilder)
- Zugang zu den Katalogen der beiden Hauslieferanten
- Tabellenkalkulation für die Nutzwertanalyse
kriterien:
- Der Einsatzzweck ist in eigenen Worten beschrieben, bevor Geräte gesucht wurden
- Mindestens fünf Kriterien sind festgelegt und begründet gewichtet
- Die Gewichtung wurde vor der Gerätesuche festgelegt und nicht nachträglich geändert
- Drei Geräte sind vollständig bewertet, Punktvergabe je Kriterium ist nachvollziehbar
- Gesamtkosten über vier Jahre sind berücksichtigt, nicht nur der Anschaffungspreis
- Die Empfehlung ist schriftlich und umfasst höchstens eine Seite
---
## Auftrag
Der Außendienst braucht sechs neue Notebooks. Die Kollegen sind ganztägig unterwegs, oft
ohne Steckdose, gelegentlich auf Baustellen.
1. Schreibe zuerst den Einsatzzweck in eigenen Worten auf – **bevor** du dir ein Gerät
ansiehst. Kläre offene Punkte mit dem Ausbilder.
2. Leite daraus mindestens fünf Kriterien ab und gewichte sie. Lass die Gewichtung vom
Ausbilder abzeichnen, bevor du weitermachst.
3. Suche drei Geräte, die grundsätzlich in Frage kommen, und bewerte sie je Kriterium mit
1 bis 10 Punkten.
4. Rechne die Gesamtkosten über vier Jahre: Anschaffung, Garantieverlängerung, Zubehör,
absehbare Ersatzteile.
5. Schreibe eine Empfehlung von höchstens einer Seite: welches Gerät, warum, und was gegen
die beiden anderen spricht.
## Worauf es ankommt
Die Empfehlung muss auch dann tragen, wenn jemand die Gewichte anders setzen würde. Schreib
deshalb dazu, wie empfindlich das Ergebnis auf die Gewichtung reagiert – wenn ein Gerät
schon bei kleiner Verschiebung vorne läge, gehört das erwähnt.
## Zeit
Vier Stunden. Der größte Teil geht für Recherche drauf; die Analyse selbst ist in einer
Stunde gemacht, wenn die Kriterien stehen.
@@ -0,0 +1,48 @@
---
id: "3.1"
titel: Vier gestörte Clients ins Netz bringen
woche: 3
block: netzwerk
ziel: Du grenzt vier unterschiedlich gestörte Arbeitsplätze schichtweise ein, bringst sie ins Netz und dokumentierst je Fall Ursache, Weg und Nachweis.
zeitrahmen: 3 Stunden
rahmenplan: [B2, A8, A1]
lernfeld: LF3
material:
- Vier vorbereitete Testrechner im Schulungsnetz
- Netzplan des Schulungsnetzes
- Kabeltester
- Zugang zum DHCP- und DNS-Server (lesend)
kriterien:
- Für jeden Fall ist die geprüfte Schicht und das verwendete Werkzeug dokumentiert
- Die tatsächliche Ursache ist benannt, nicht nur die Maßnahme
- Die Fehlersuche verlief von unten nach oben, Abweichungen sind begründet
- Alle vier Clients erreichen am Ende den Dateiserver über den Namen
- Je Fall liegt ein Nachweis vor (Bildschirmfoto oder abgetippte Ausgabe)
---
## Auftrag
Im Schulungsnetz stehen vier Rechner, die alle „nicht ins Netz kommen". Die Ursachen sind
unterschiedlich. Einer davon hat mehr als einen Fehler.
Für jeden Rechner:
1. Nimm das Fehlerbild auf, **bevor** du etwas veränderst. Was genau geht nicht?
2. Arbeite dich von unten nach oben durch: Leitung und Verbindungsanzeige, Adresse und
Maske, Gateway, Port, Namensauflösung.
3. Halte fest, welches Werkzeug du auf welcher Schicht eingesetzt hast und was es ausgegeben
hat. Ein Bildschirmfoto oder die abgetippte Ausgabe reicht.
4. Benenne die Ursache. „Habe die IP neu geholt" ist die Maßnahme, nicht die Ursache.
5. Weise nach, dass der Fehler behoben ist: Zugriff auf den Dateiserver **über den Namen**,
nicht über die IP-Adresse.
## Worauf es ankommt
Der Rechner mit zwei Fehlern ist der eigentliche Prüfstein. Wer nach dem ersten Erfolg
aufhört zu prüfen, meldet ihn als erledigt und bekommt ihn morgen zurück. Prüfe deshalb bei
jedem Rechner am Ende den vollständigen Weg, auch wenn du glaubst, fertig zu sein.
## Zeit
Drei Stunden für alle vier. Wenn du an einem Rechner länger als 45 Minuten hängst, hol den
Ausbilder dazu – festbeißen gehört nicht zur Übung.
@@ -0,0 +1,60 @@
id: 01-arbeitsplatz-uebergeben
titel: Arbeitsplatz übernehmen und übergeben
block: arbeitsalltag
worum: >-
Ein Gerät wechselt den Besitzer. Diese Liste stellt sicher, dass weder Daten
noch Zuständigkeiten dabei verloren gehen.
rahmenplan: [A1, A7, A6]
lernfeld: LF1
mit_ticket: true
gruppen:
- id: vorbereiten
titel: Vorbereiten
schritte:
- id: v1
text: Auftrag geklärt – wer gibt ab, wer übernimmt, bis wann?
- id: v2
text: Gerät in der Geräteliste gefunden oder neu erfasst (Seriennummer, Modell, Standort)
- id: v3
text: Externen Datenträger für die Sicherung bereitgelegt und freien Platz geprüft
- id: v4
text: Mit dem Vorgänger geklärt, welche Daten persönlich und welche dienstlich sind
- id: durchfuehren
titel: Durchführen
schritte:
- id: d1
text: Nutzerdaten gesichert
- id: d2
text: Sicherung stichprobenartig zurückgespielt und geöffnet
- id: d3
text: Lizenzen und installierte Fachanwendungen notiert
- id: d4
text: Konto des Vorgängers gesperrt (nicht gelöscht)
- id: d5
text: Persönliche Daten vom Gerät entfernt
- id: d6
text: Gerät gereinigt, Kabel und Zubehör auf Vollständigkeit geprüft
- id: pruefen
titel: Prüfen
schritte:
- id: p1
text: SMART-Werte des Datenträgers gelesen und bewertet
- id: p2
text: Gerät startet, meldet sich am Netz an, Fachanwendungen starten
- id: p3
text: Keine Zugriffe des Vorgängers mehr möglich (mit Testkonto geprüft)
- id: abschliessen
titel: Abschließen
schritte:
- id: a1
text: Übergabeprotokoll ausgefüllt und von beiden Seiten unterschrieben
- id: a2
text: Geräteliste aktualisiert (neuer Nutzer, Datum)
- id: a3
text: Aufbewahrungsfrist der Sicherung notiert und Wiedervorlage gesetzt
- id: a4
text: Ticket geschlossen – mit Ursache, Maßnahme und tatsächlichem Aufwand
@@ -0,0 +1,75 @@
id: 02-windows-installieren
titel: Windows 11 installieren und übergeben
block: system
worum: >-
Von der gesicherten Ausgangslage bis zum unterschriebenen Übergabeprotokoll.
Die Liste ist bewusst länger, als es sich anfühlt – genau die Schritte am Ende
sind es, die sonst vergessen werden.
rahmenplan: [B1, B3, A5]
lernfeld: LF2
mit_ticket: true
gruppen:
- id: vorbereiten
titel: Vorbereiten
schritte:
- id: v1
text: Nutzerdaten gesichert und Rückspielen einer Beispieldatei getestet
- id: v2
text: Lizenz geklärt (Datenträger, Volumenlizenz, im Gerät hinterlegt?)
- id: v3
text: Installationsmedium auf aktuellem Stand
- id: v4
text: Treiberpaket des Herstellers heruntergeladen (Chipsatz, Netzwerk, Grafik)
- id: v5
text: Liste der benötigten Fachanwendungen erstellt und Zugangsdaten geklärt
- id: v6
text: Rechnername und Netzwerkdaten festgelegt
- id: durchfuehren
titel: Durchführen
schritte:
- id: d1
text: Von Installationsmedium gestartet, Datenträger partitioniert
- id: d2
text: Windows installiert, lokales Administratorkonto angelegt
- id: d3
text: Chipsatztreiber zuerst, danach die übrigen Treiber eingespielt
- id: d4
text: Alle Aktualisierungen eingespielt, bis "Sie sind auf dem neuesten Stand" erscheint
- id: d5
text: Gerät in die Domäne aufgenommen
- id: d6
text: Fachanwendungen installiert und einmal gestartet
- id: d7
text: Datensicherung des Arbeitsplatzes eingerichtet
- id: pruefen
titel: Prüfen
schritte:
- id: p1
text: Geräte-Manager ohne unbekannte Geräte
- id: p2
text: Anmeldung mit dem echten Nutzerkonto erfolgreich
- id: p3
text: Netzlaufwerke verbunden, Drucker erreichbar, Testdruck erfolgt
- id: p4
text: Fachanwendungen mit Nutzerkonto angemeldet getestet
- id: p5
text: Datensicherung einmal ausgeführt und Ergebnis kontrolliert
- id: p6
text: Nutzerdaten aus der Sicherung zurückgespielt und auf Vollständigkeit geprüft
- id: abschliessen
titel: Abschließen
schritte:
- id: a1
text: Rechnername, Seriennummer, Lizenz und Datum dokumentiert
- id: a2
text: Anwender eingewiesen, Anmeldung gemeinsam durchgeführt
- id: a3
text: Übergabeprotokoll unterschrieben
- id: a4
text: Altgerät beziehungsweise alter Datenträger nach Vorgabe behandelt
- id: a5
text: Ticket geschlossen mit Ursache, Maßnahme und tatsächlichem Aufwand
@@ -0,0 +1,58 @@
id: 03-client-ins-netz-bringen
titel: Client ins Netz bringen
block: netzwerk
worum: >-
Die Reihenfolge ist der eigentliche Inhalt dieser Liste: von unten nach oben.
Wer bei DNS anfängt, sucht am längsten.
rahmenplan: [B2, A8]
lernfeld: LF3
mit_ticket: true
gruppen:
- id: vorbereiten
titel: Vorbereiten
schritte:
- id: v1
text: Fehlerbild aufgenommen, bevor etwas verändert wurde
- id: v2
text: Geklärt, ob nur dieser Arbeitsplatz betroffen ist oder mehrere
- id: v3
text: Netzplan und Anschlussdokumentation zur Hand
- id: durchfuehren
titel: Durchführen
schritte:
- id: d1
text: Schicht 1 – Kabel gesteckt, Verbindungsanzeige an Gerät und Anschlussdose leuchtet
- id: d2
text: Schicht 2 – Anschluss am Switch aktiv, richtiges VLAN zugewiesen
- id: d3
text: Schicht 3 – gültige IP-Adresse vorhanden (keine 169.254.x.x), Maske und Gateway geprüft
- id: d4
text: Gateway angepingt
- id: d5
text: Schicht 4 – benötigte Ports zum Zielsystem erreichbar
- id: d6
text: Schicht 7 – Namensauflösung geprüft, Zwischenspeicher geleert
- id: pruefen
titel: Prüfen
schritte:
- id: p1
text: Dateiserver über den Namen erreichbar, nicht nur über die IP-Adresse
- id: p2
text: Drucker erreichbar, Testdruck erfolgt
- id: p3
text: Nach einem Neustart weiterhin erreichbar
- id: abschliessen
titel: Abschließen
schritte:
- id: a1
text: Ursache benannt, nicht nur die Maßnahme
- id: a2
text: Anschluss- und Netzdokumentation aktualisiert, falls etwas nicht stimmte
- id: a3
text: Anwender informiert, dass er wieder arbeiten kann
- id: a4
text: Ticket geschlossen mit Ursache, Maßnahme und tatsächlichem Aufwand
@@ -0,0 +1,64 @@
id: 04-rechner-zerlegen
titel: Rechner zerlegen und wieder aufbauen
block: hardware
worum: >-
Übung und Wartungsvorgang zugleich. Der wichtigste Teil steht unter
"Vorbereiten" – ein statischer Schlag zerstört nicht laut, sondern leise.
rahmenplan: [A3, B1, C3]
lernfeld: LF2
mit_ticket: false
gruppen:
- id: vorbereiten
titel: Vorbereiten
schritte:
- id: v1
text: Gerät heruntergefahren, Netzstecker gezogen
- id: v2
text: Einschaltknopf einige Sekunden gedrückt, um Reststrom abzubauen
- id: v3
text: Antistatikband angelegt oder Gehäuse geerdet berührt
- id: v4
text: Arbeitsfläche freigeräumt, Schälchen für Schrauben bereit
- id: v5
text: Ausgangszustand fotografiert (Kabelführung, Steckplätze)
- id: durchfuehren
titel: Durchführen
schritte:
- id: d1
text: Seitenwand geöffnet, Innenraum entstaubt (Druckluft, nicht Staubsauger)
- id: d2
text: Erweiterungskarten entnommen und beschriftet abgelegt
- id: d3
text: Datenträger und Kabel entnommen, Anschlüsse notiert
- id: d4
text: Arbeitsspeicher entnommen, Bänke notiert
- id: d5
text: CPU-Kühler abgenommen, Wärmeleitpaste beurteilt
- id: d6
text: Netzteil ausgebaut und auf Auffälligkeiten geprüft
- id: d7
text: Alles in umgekehrter Reihenfolge wieder eingebaut
- id: pruefen
titel: Prüfen
schritte:
- id: p1
text: Sichtprüfung – keine losen Kabel, keine übrig gebliebenen Schrauben
- id: p2
text: Gerät startet, Firmware erkennt alle Datenträger und den vollen Arbeitsspeicher
- id: p3
text: Arbeitsspeicher läuft im Zweikanalbetrieb
- id: p4
text: Temperaturen unter Last im Rahmen, Lüfter drehen hoch
- id: abschliessen
titel: Abschließen
schritte:
- id: a1
text: Getauschte Teile mit Datum und Grund dokumentiert
- id: a2
text: Arbeitsplatz aufgeräumt, Altteile nach Vorgabe entsorgt
- id: a3
text: Auffälligkeiten dem Ausbilder gemeldet
+184
View File
@@ -0,0 +1,184 @@
# Glossar – Begriffe in verständlichem Deutsch erklärt.
# Begriffe, die in Handouts vorkommen, werden dort automatisch verlinkt.
# `formen` nennt weitere Schreibweisen, unter denen der Begriff im Text erkannt
# werden soll (Plural, Abkürzung, ausgeschriebene Fassung).
- begriff: APIPA
steht_fuer: Automatic Private IP Addressing
formen: ["169.254"]
erklaerung: >-
Die Notlösung eines Rechners, wenn kein DHCP-Server antwortet: Er gibt sich
selbst eine Adresse aus dem Bereich 169.254.x.x. Damit erreicht er nur andere
Geräte, die dasselbe getan haben. Praktisch ist es keine Adresse, sondern
eine Fehlermeldung mit vier Zahlen.
siehe_auch: [DHCP]
- begriff: Blockgröße
erklaerung: >-
Beim Subnetting die Anzahl der Adressen, die ein Netz umfasst – einschließlich
Netz- und Broadcastadresse. Sie ergibt sich aus 256 minus dem Maskenwert im
betreffenden Oktett und ist der Schlüssel zum Rechnen im Kopf.
siehe_auch: [Subnetzmaske, CIDR]
- begriff: Broadcast
erklaerung: >-
Eine Nachricht an alle Geräte im selben Netz. Die Broadcastadresse ist die
höchste Adresse eines Netzes und kann keinem Gerät zugewiesen werden.
siehe_auch: [Netzadresse]
- begriff: CIDR
steht_fuer: Classless Inter-Domain Routing
formen: [Präfixschreibweise]
erklaerung: >-
Die Schreibweise mit Schrägstrich, etwa 192.168.10.0/24. Die Zahl nach dem
Schrägstrich sagt, wie viele Bits von links das Netz bezeichnen. Kürzer und
weniger fehleranfällig als die Maske in vier Zahlen.
siehe_auch: [Subnetzmaske]
- begriff: DHCP
steht_fuer: Dynamic Host Configuration Protocol
erklaerung: >-
Der Dienst, der Geräten beim Einschalten eine IP-Adresse zuteilt – dazu
Maske, Gateway und DNS-Server. Die Adresse gilt auf Zeit und wird
selbstständig verlängert. Ablauf in vier Schritten: Discover, Offer, Request,
Acknowledge.
siehe_auch: [APIPA, DNS, Lease]
- begriff: DNS
steht_fuer: Domain Name System
erklaerung: >-
Übersetzt Namen in IP-Adressen. Wenn eine IP-Adresse erreichbar ist, der Name
aber nicht, liegt der Fehler hier. Gegenprobe mit nslookup.
siehe_auch: [DHCP, TTL]
- begriff: Gateway
formen: [Standardgateway]
erklaerung: >-
Der Ausgang aus dem eigenen Netz. Alles, was nicht im selben Netz liegt,
schickt ein Rechner an diese Adresse. Liegt das Gateway selbst nicht im
eigenen Netz, kommt der Rechner nirgendwo hin.
siehe_auch: [Subnetzmaske, Router]
- begriff: Lease
formen: [Mietdauer]
erklaerung: >-
Die Zeit, für die ein per DHCP vergebene Adresse gilt. Nach der Hälfte der
Zeit fragt der Client von sich aus nach Verlängerung.
siehe_auch: [DHCP]
- begriff: MAC-Adresse
steht_fuer: Media Access Control
erklaerung: >-
Die werkseitig vergebene Kennung einer Netzwerkschnittstelle, sechs
Byte lang. Sie gilt nur im selben Netz und wird an jedem Router ersetzt.
Grundlage für DHCP-Reservierungen.
siehe_auch: [Switch]
- begriff: Netzadresse
erklaerung: >-
Die kleinste Adresse eines Netzes, bei der alle Hostbits null sind. Sie
bezeichnet das Netz selbst und wird keinem Gerät zugewiesen.
siehe_auch: [Broadcast, Subnetzmaske]
- begriff: NTFS-Berechtigung
erklaerung: >-
Die Zugriffsrechte, die direkt am Dateisystem hängen. Sie gelten lokal wie
über das Netz. Trifft sie auf eine Freigabeberechtigung, setzt sich die
jeweils strengere durch.
siehe_auch: [Freigabeberechtigung, Vererbung]
- begriff: Freigabeberechtigung
erklaerung: >-
Die Rechte, die für den Zugriff über das Netz auf eine Freigabe gelten. In
der Praxis wird sie großzügig gesetzt und die eigentliche Steuerung über
NTFS-Berechtigungen gemacht – sonst sucht man den Fehler an zwei Stellen.
siehe_auch: [NTFS-Berechtigung]
- begriff: Vererbung
erklaerung: >-
Berechtigungen eines Ordners gelten für alles darunter, solange die Vererbung
nicht unterbrochen wird. Jede Unterbrechung muss dokumentiert werden – sonst
versteht sie in zwei Jahren niemand mehr.
siehe_auch: [NTFS-Berechtigung]
- begriff: Prinzip der geringsten Rechte
formen: [Least Privilege]
erklaerung: >-
Jedes Konto bekommt genau die Rechte, die es für seine Aufgabe braucht, und
nicht mehr. Auf Zeit vergebene Rechte werden wieder entzogen. Der wirksamste
einzelne Schutz gegen Schadsoftware und Fehlbedienung.
siehe_auch: [NTFS-Berechtigung]
- begriff: Port
erklaerung: >-
Die Nummer, die auf einem Rechner den Dienst bezeichnet – 443 für HTTPS, 445
für Dateifreigaben. Ist eine IP-Adresse erreichbar, ein Dienst aber nicht,
ist meist ein Port gesperrt.
siehe_auch: [Firewall]
- begriff: Firewall
erklaerung: >-
Filtert Datenverkehr nach Regeln – nach Adresse, Port und je nach Bauart
auch nach Anwendung. Eine Firewall, deren Regeln niemand mehr versteht,
schützt weniger, als sie stört.
siehe_auch: [Port]
- begriff: Router
erklaerung: >-
Verbindet verschiedene Netze und entscheidet anhand der IP-Adresse, wohin ein
Paket weitergeht. Arbeitet auf Schicht 3.
siehe_auch: [Switch, Gateway]
- begriff: Switch
erklaerung: >-
Verteilt Datenpakete innerhalb eines Netzes anhand der MAC-Adresse. Arbeitet
auf Schicht 2. Viele Geräte können zusätzlich routen – bei der Fehlersuche
muss klar sein, in welcher Rolle das Gerät gerade arbeitet.
siehe_auch: [Router, MAC-Adresse, VLAN]
- begriff: VLAN
steht_fuer: Virtual Local Area Network
erklaerung: >-
Eine logische Aufteilung eines Switches in mehrere getrennte Netze. Ein
Arbeitsplatz im falschen VLAN verhält sich wie einer mit gezogenem Kabel –
er bekommt keine passende Adresse.
siehe_auch: [Switch]
- begriff: SMART
steht_fuer: Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology
erklaerung: >-
Die Selbstauskunft eines Datenträgers über seinen Zustand. Reallocated und
Pending Sectors über null bedeuten Tausch. Ein sauberer Wert ist keine
Garantie, ein auffälliger aber eine verlässliche Warnung.
siehe_auch: [Datenträger]
- begriff: Subnetzmaske
formen: [Maske, Netzmaske]
erklaerung: >-
Legt fest, welcher Teil einer IP-Adresse das Netz bezeichnet und welcher den
einzelnen Rechner. Sie beantwortet genau eine Frage: Kann ich mein Ziel
direkt erreichen oder muss ich über das Gateway?
siehe_auch: [CIDR, Gateway, Blockgröße]
- begriff: TTL
steht_fuer: Time to Live
erklaerung: >-
Die Gültigkeitsdauer eines DNS-Eintrags im Zwischenspeicher. Wer einen Server
umzieht, setzt die TTL vorher herunter – sonst zeigen Clients tagelang auf
die alte Adresse.
siehe_auch: [DNS]
- begriff: Ticket
erklaerung: >-
Der dokumentierte Vorgang zu einer Störung oder einem Auftrag. Es ist nicht
Verwaltungsaufwand neben der Arbeit, sondern die einzige Dokumentation der
Arbeit.
siehe_auch: []
- begriff: Datenträger
formen: [Festplatte, SSD]
erklaerung: >-
Der dauerhafte Speicher eines Rechners. Festplatten verschleißen mechanisch,
SSDs durch Schreibvorgänge – die Kennzahlen für den Zustand sind deshalb
unterschiedlich.
siehe_auch: [SMART]
+49
View File
@@ -0,0 +1,49 @@
---
id: A1
titel: Ein Ticket schreiben, das keine Rückfrage auslöst
block: arbeitsalltag
woche: 1
worum: Ein gutes Ticket beantwortet vorab die drei Fragen, die sonst als Rückfrage zurückkommen.
rahmenplan: [A1, A2]
lernfeld: LF6
merksatz: Wer, was, seit wann – und was schon versucht wurde. Alles andere ist Beiwerk.
karten:
- frage: Welche vier Angaben gehören in jedes Ticket, bevor du es abschickst?
antwort: Betroffene Person und Gerät, beobachtetes Verhalten im Wortlaut, Zeitpunkt des ersten Auftretens, und was bereits versucht wurde.
- frage: Warum ist „Drucker geht nicht" ein schlechter Betreff?
antwort: Er nennt weder Gerät noch Fehlerbild. Besser ist „Kyocera Flur 2 – Druckaufträge bleiben in der Warteschlange, seit heute 08:00".
---
## Das Wesentliche
- **Ein Ticket pro Problem.** Zwei Störungen in einem Ticket führen dazu, dass eine davon
beim Schließen untergeht.
- **Betreff wie eine Schlagzeile:** Gerät oder Dienst, Fehlerbild, Zeitpunkt. Der Betreff
muss für sich allein verständlich sein – in der Übersicht sieht man nichts anderes.
- **Fehlermeldungen im Wortlaut**, abgetippt oder als Bildschirmfoto, nicht sinngemäß.
„Irgendwas mit Netzwerk" kostet später eine halbe Stunde.
- **Was schon versucht wurde**, gehört hinein. Sonst macht es der Nächste noch einmal.
- **Erreichbarkeit und Dringlichkeit** notieren: Wann ist die Person am Platz? Blockiert die
Störung die Arbeit oder ist sie lästig?
- **Beim Schließen** schreibst du auf, was die Ursache war und was du getan hast – nicht
„erledigt". Das Ticket ist die Dokumentation, und zwar die einzige.
## Übersicht
| Feld | Schlecht | Gut |
|------|----------|-----|
| Betreff | Drucker geht nicht | Kyocera Flur 2 – Aufträge bleiben in Warteschlange, seit 08:00 |
| Beschreibung | Fehler beim Drucken | Meldung „Der Spooler-Dienst wird nicht ausgeführt", betrifft alle Nutzer in Halle 2 |
| Bereits versucht | *(leer)* | Neustart des Clients, Drucker aus- und eingeschaltet |
| Abschluss | erledigt | Warteschlange geleert, Spooler-Dienst neu gestartet; Ursache war ein hängender Auftrag von PC-042 |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Nennen Sie drei Angaben, die eine Störungsmeldung enthalten muss, damit sie ohne
Rückfrage bearbeitet werden kann, und begründen Sie jeweils kurz.
**Antwort:** (1) Betroffenes System oder Gerät – sonst ist unklar, wo gesucht werden muss.
(2) Beobachtetes Verhalten samt Fehlermeldung im Wortlaut – erlaubt die Eingrenzung ohne
Rückfrage. (3) Zeitpunkt des ersten Auftretens – erlaubt den Abgleich mit Änderungen und
Protokolldateien. Zusätzlich sinnvoll: bereits durchgeführte Maßnahmen und die
Erreichbarkeit des Melders.
@@ -0,0 +1,46 @@
---
id: A2
titel: Das Gespräch am Telefon annehmen
block: arbeitsalltag
woche: 1
worum: Wer zuerst zuhört und dann in eigenen Worten wiederholt, spart sich die Hälfte der Rückfragen.
rahmenplan: [A2]
lernfeld: LF6
merksatz: Ausreden lassen, zusammenfassen, bestätigen lassen – erst dann den Rechner anfassen.
karten:
- frage: Was tust du im Kundengespräch, bevor du mit der Lösung beginnst?
antwort: Das Problem in eigenen Worten zusammenfassen und bestätigen lassen. So fällt sofort auf, wenn du etwas anderes verstanden hast als gemeint war.
---
## Das Wesentliche
- **Melden mit Name und Bereich.** „IT-Abteilung, Berger, guten Tag." Der Anrufer weiß
dann, mit wem er spricht, und du musst es nicht nachreichen.
- **Ausreden lassen.** Auch wenn nach zehn Sekunden klar scheint, worum es geht – die
letzten zwanzig enthalten oft die entscheidende Angabe.
- **Zurückspiegeln:** „Ich fasse zusammen: Seit heute Morgen kommen Sie nicht mehr ins
Warenwirtschaftssystem, am Nachbarplatz geht es. Habe ich das richtig?"
- **Keine Schuldzuweisung**, auch nicht scherzhaft. „Da haben Sie was verstellt" schließt
die Tür für die nächste Meldung.
- **Verbindlich abschließen:** Was passiert als Nächstes, bis wann, und wer meldet sich.
Lieber „ich melde mich bis 14 Uhr" als „ich schaue mal".
- **Sofort notieren.** Was du nicht innerhalb einer Minute ins Ticket schreibst, ist weg.
## Übersicht
| Satz, den man sich sparen sollte | Besser |
|---|---|
| Das kann eigentlich nicht sein. | Das habe ich so noch nicht gesehen – ich schaue es mir an. |
| Haben Sie schon neu gestartet? | Damit ich nichts doppelt mache: Was haben Sie bisher probiert? |
| Ich melde mich. | Ich melde mich heute bis 14 Uhr, auch wenn ich noch keine Lösung habe. |
| Da ist wohl der Server schuld. | Ich prüfe, ob es am Arbeitsplatz oder am Dienst liegt. |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Warum ist es sinnvoll, das geschilderte Problem vor Beginn der Fehlersuche mit
eigenen Worten zu wiederholen?
**Antwort:** Weil Missverständnisse dadurch sofort auffallen, solange sie noch nichts
gekostet haben. Der Kunde kann korrigieren, bevor Arbeitszeit in die falsche Richtung
fließt. Zusätzlich zeigt die Zusammenfassung, dass zugehört wurde – das senkt die
Anspannung und verbessert die Zusammenarbeit.
+50
View File
@@ -0,0 +1,50 @@
---
id: A3
titel: Aufwand schätzen, ohne sich zu verschätzen
block: arbeitsalltag
woche: 1
worum: Eine Schätzung ist kein Versprechen, aber sie muss begründet und nachprüfbar sein.
rahmenplan: [A1, A7]
lernfeld: LF1
merksatz: In Arbeitsschritte zerlegen, jeden Schritt schätzen, den Puffer offen ausweisen.
karten:
- frage: Warum schätzt man Arbeitsschritte einzeln statt die Aufgabe als Ganzes?
antwort: Weil sich Schätzfehler beim Zerlegen ausgleichen statt aufzuaddieren, und weil sichtbar wird, welcher Schritt die Unsicherheit trägt.
- frage: Was gehört neben der reinen Arbeitszeit in eine Aufwandsschätzung?
antwort: Wege, Rüstzeiten, Wartezeiten auf Dritte, die Dokumentation und ein offen ausgewiesener Puffer für Unvorhergesehenes.
---
## Das Wesentliche
- **Zerlegen vor Schätzen.** Eine Aufgabe, die du nicht in Schritte zerlegen kannst, hast du
noch nicht verstanden – und kannst sie folglich nicht schätzen.
- **Drei Werte statt einem:** bester Fall, wahrscheinlicher Fall, schlechtester Fall. Wer nur
eine Zahl nennt, nennt immer den besten Fall.
- **Wartezeit ist keine Arbeitszeit**, kostet aber Durchlaufzeit. Beides getrennt nennen.
- **Der Puffer wird ausgewiesen, nicht versteckt.** Ein versteckter Puffer wird beim ersten
Nachverhandeln weggekürzt, ein begründeter nicht.
- **Nach der Arbeit vergleichen:** geschätzt gegen gebraucht. Nur so wird die nächste
Schätzung besser. Das ist kein Tadel, das ist Handwerk.
## Übersicht
| Schritt | Bester Fall | Wahrscheinlich | Schlechtester Fall |
|---|---|---|---|
| Gerät abholen und aufbauen | 15 min | 20 min | 40 min |
| Windows installieren | 30 min | 45 min | 90 min |
| Treiber und Fachanwendungen | 20 min | 40 min | 120 min |
| Ins Netz bringen, Funktionstest | 15 min | 20 min | 45 min |
| Dokumentation und Übergabe | 10 min | 15 min | 25 min |
| **Summe** | **1:30 h** | **2:20 h** | **5:20 h** |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Ein Kunde fragt, wie lange die Einrichtung von zehn neuen Arbeitsplätzen dauert.
Wie gehen Sie bei der Schätzung vor?
**Antwort:** Zuerst die Arbeit für einen Arbeitsplatz in Schritte zerlegen und jeden Schritt
schätzen. Dann prüfen, welche Schritte sich bei zehn Geräten vorbereiten oder
parallelisieren lassen – ein einmal erstelltes Abbild ersetzt zehn Installationen, die Zeit
steigt also nicht linear. Rüst-, Weg- und Übergabezeiten je Gerät gesondert ansetzen,
Wartezeiten auf Zulieferungen als Durchlaufzeit ausweisen und einen begründeten Puffer
offenlegen. Das Ergebnis als Spanne nennen, nicht als eine Zahl.
+52
View File
@@ -0,0 +1,52 @@
---
id: H1
titel: Der Rechner von innen – was wo sitzt und warum
block: hardware
woche: 2
worum: Wer die Baugruppen und ihre Anschlüsse kennt, findet den Fehler durch Hinschauen statt durch Raten.
rahmenplan: [A3, B1]
lernfeld: LF2
merksatz: Strom, Signal, Kühlung – an einem dieser drei hängt fast jeder Hardwarefehler.
karten:
- frage: Woran erkennst du beim Öffnen eines PCs sofort ein defektes Netzteil oder Mainboard?
antwort: An aufgewölbten oder ausgelaufenen Elektrolytkondensatoren, an Brandspuren und an Verfärbungen rund um die Spannungswandler.
- frage: In welcher Reihenfolge steckst du RAM-Module bei zwei Modulen und vier Bänken?
antwort: In die beiden gleichfarbigen Bänke desselben Kanalpaares, meist Bank 2 und 4. Nur so läuft der Speicher im Zweikanalbetrieb – das Handbuch entscheidet.
---
## Das Wesentliche
- **Vor dem Öffnen:** Netzstecker ziehen, Reststrom über den Einschaltknopf abbauen,
erden. Ein statischer Schlag zerstört nicht sofort, sondern schleichend.
- **Mainboard** ist der Verteiler: CPU-Sockel, Speicherbänke, Steckplätze, Anschlüsse.
Alles hängt daran, deshalb ist es die letzte Verdächtige, nicht die erste.
- **Netzteil** liefert die Spannungen. Zu knapp bemessen oder gealtert äußert es sich als
sporadischer Neustart unter Last – nicht als sauberer Ausfall.
- **Arbeitsspeicher** paarweise und in die richtigen Bänke. Falsch bestückt läuft der
Rechner, aber langsamer, und niemand merkt es.
- **Datenträger:** SATA braucht Daten- und Stromkabel, M.2/NVMe steckt direkt auf dem
Board und teilt sich Leitungen mit anderen Steckplätzen.
- **Kühlung** ist Wartung, nicht Kosmetik. Verstaubte Kühlkörper drosseln die CPU, das
Gerät wird „einfach langsam".
## Übersicht
| Baugruppe | Typisches Fehlerbild | Erster Handgriff |
|---|---|---|
| Netzteil | Neustart unter Last, gar kein Start | Ersatznetzteil anschließen |
| Arbeitsspeicher | Bluescreens ohne Muster, Startton | Module einzeln testen, Bänke tauschen |
| Datenträger | Hängen, lange Ladezeiten, Klicken | SMART-Werte auslesen |
| Kühlung | Drosselung, Lüfter dauerhaft laut | Temperaturen auslesen, entstauben |
| Mainboard | gar kein Lebenszeichen, keine Anzeige | Sichtprüfung Kondensatoren, Diagnose-Anzeige |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Ein Arbeitsplatzrechner startet mehrmals täglich ohne Fehlermeldung neu, sonst
läuft er unauffällig. Wie grenzen Sie die Ursache ein?
**Antwort:** Zuerst die Protokolle des Betriebssystems auf Kernel-Power-Ereignisse prüfen –
sie unterscheiden Absturz von sauberem Neustart. Dann Temperaturen und Lüfterdrehzahlen
unter Last beobachten (Drosselung oder Abschaltung durch Überhitzung). Anschließend
Arbeitsspeicher mit einem Speichertest prüfen und die Spannungsversorgung bewerten:
Neustarts ausschließlich unter Last deuten auf ein zu schwaches oder gealtertes Netzteil.
Ein Tausch gegen ein bekannt gutes Netzteil bestätigt oder widerlegt das schnell.
@@ -0,0 +1,53 @@
---
id: H2
titel: Datenträger beurteilen – SMART lesen statt hoffen
block: hardware
woche: 2
worum: Datenträger sterben selten plötzlich; sie kündigen es an, wenn man die richtigen Werte liest.
rahmenplan: [A3, A9]
lernfeld: LF2
merksatz: Bei „reallocated sectors" und „pending sectors" über null wird getauscht, nicht diskutiert.
karten:
- frage: Welche zwei SMART-Werte sind bei einer Festplatte das deutlichste Warnzeichen?
antwort: Reallocated Sector Count und Current Pending Sector Count. Steigt einer von beiden über null, wird der Datenträger getauscht.
- frage: Worin unterscheidet sich der Verschleiß einer SSD von dem einer Festplatte?
antwort: Die SSD verschleißt durch Schreibvorgänge – maßgeblich sind Media Wearout Indicator beziehungsweise Percentage Used und die geschriebene Gesamtdatenmenge. Die Festplatte verschleißt mechanisch.
---
## Das Wesentliche
- **SMART ist eine Selbstauskunft**, keine Garantie. Ein sauberer SMART-Wert schließt einen
Ausfall nicht aus – ein auffälliger Wert sagt aber verlässlich, dass es losgeht.
- **Festplatte:** Reallocated und Pending Sectors sind die beiden Werte, die zählen.
Alles über null bedeutet Tausch, nicht Beobachtung.
- **SSD:** Der Verschleiß hängt an geschriebenen Datenmengen. Percentage Used über
etwa 90 Prozent heißt: einplanen, nicht abwarten.
- **Betriebsstunden allein sagen wenig.** Eine Platte mit 60 000 Stunden und sauberen Werten
ist gesünder als eine mit 8 000 Stunden und wachsenden Fehlern.
- **Erst sichern, dann prüfen.** Diagnose auf einem angeschlagenen Datenträger kann ihm den
Rest geben.
- **Tausch dokumentieren:** Seriennummer, Einbaudatum, Grund. Sonst steht in zwei Jahren
niemand mehr fest, welches Gerät schon einmal auffällig war.
## Übersicht
| Wert | Bedeutung | Handeln ab |
|---|---|---|
| Reallocated Sector Count | ersetzte defekte Sektoren | > 0 |
| Current Pending Sector | Sektoren, die nicht gelesen werden konnten | > 0 |
| Uncorrectable Sector Count | endgültig verlorene Sektoren | > 0 |
| Percentage Used (SSD) | verbrauchte Schreiblebensdauer | > 90 % |
| Power On Hours | Betriebsstunden | nur im Zusammenhang |
| Temperature | Betriebstemperatur | dauerhaft > 50 °C prüfen |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Ein Anwender meldet, sein Rechner „hänge manchmal minutenlang". Welche
Hardwareursache prüfen Sie zuerst und wie?
**Antwort:** Zuerst den Datenträger. Minutenlange Hänger ohne CPU-Last sind das typische
Bild wiederholter Leseversuche auf schwachen Sektoren. Vorgehen: zunächst eine Sicherung
der Nutzerdaten anlegen, dann SMART-Werte auslesen und auf Reallocated und Pending Sectors
achten, ergänzend das Ereignisprotokoll auf Datenträgerfehler durchsehen. Bestätigt sich
der Verdacht, wird der Datenträger getauscht und nicht repariert – die Daten sind teurer
als das Bauteil.
@@ -0,0 +1,53 @@
---
id: H3
titel: Geräte vergleichen und eine Empfehlung begründen
block: hardware
woche: 2
worum: Ein Gerätevergleich ist erst dann etwas wert, wenn er sich am Einsatzzweck misst und nicht am Datenblatt.
rahmenplan: [A3, A2]
lernfeld: LF2
merksatz: Erst den Einsatzzweck aufschreiben, dann die Kriterien, dann erst die Geräte suchen.
karten:
- frage: In welcher Reihenfolge gehst du bei einem Gerätevergleich vor?
antwort: Einsatzzweck klären, daraus Kriterien mit Gewichtung ableiten, dann Geräte suchen und bewerten. Wer mit den Geräten anfängt, sucht sich die Kriterien passend zum Wunschgerät.
- frage: Warum gehören Gesamtkosten statt Anschaffungspreis in einen Gerätevergleich?
antwort: Weil Garantieverlängerung, Ersatzteilverfügbarkeit, Energieverbrauch und Wartungsaufwand über die Nutzungsdauer den Preisunterschied oft übersteigen.
---
## Das Wesentliche
- **Der Einsatzzweck kommt zuerst.** „Notebook für den Außendienst, acht Stunden ohne
Steckdose, robust" ist eine Anforderung. „Ein gutes Notebook" ist keine.
- **Kriterien gewichten**, bevor Geräte angeschaut werden. Sonst wird das Wunschgerät
nachträglich begründet.
- **Nutzwertanalyse:** Kriterium, Gewicht, Punktzahl je Gerät, Produkt. Das Ergebnis ist
keine Wahrheit, aber es macht die Entscheidung nachvollziehbar.
- **Gesamtkosten statt Kaufpreis:** Garantie, Ersatzteile, Zubehör, Strom, Aufwand für die
Einrichtung. Über vier Jahre gerechnet dreht sich die Reihenfolge häufig.
- **Verfügbarkeit prüfen**, bevor die Empfehlung raus geht. Das beste Gerät nützt nichts,
wenn es zwölf Wochen Lieferzeit hat.
- **Empfehlung schriftlich** mit einem Satz Begründung je Kriterium. Der Kunde entscheidet,
nicht die IT – aber er entscheidet auf Grundlage deiner Aufbereitung.
## Übersicht
| Kriterium | Gewicht | Gerät A | Gerät B | Gerät C |
|---|---|---|---|---|
| Akkulaufzeit | 30 % | 8 | 6 | 9 |
| Robustheit | 25 % | 7 | 9 | 5 |
| Gewicht | 15 % | 6 | 4 | 9 |
| Ersatzteile und Garantie | 20 % | 8 | 9 | 5 |
| Preis | 10 % | 6 | 5 | 8 |
| **Nutzwert** | **100 %** | **7,25** | **6,95** | **7,05** |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Erläutern Sie, warum eine Nutzwertanalyse einer reinen Preisbetrachtung
vorzuziehen ist, und nennen Sie eine Schwäche des Verfahrens.
**Antwort:** Die Nutzwertanalyse bildet ab, dass ein Gerät mehrere Anforderungen
unterschiedlich gut erfüllt, und macht die Gewichtung dieser Anforderungen sichtbar und
diskutierbar. Eine reine Preisbetrachtung blendet Folgekosten und Eignung aus. Schwäche:
Gewichte und Punktvergabe sind subjektiv; wer das Ergebnis kennen will, kann es durch die
Wahl der Gewichte herbeiführen. Deshalb müssen Gewichte vor der Gerätesuche festgelegt und
begründet werden.
+51
View File
@@ -0,0 +1,51 @@
---
id: N1
titel: Das Schichtenmodell als Werkzeug der Fehlersuche
block: netzwerk
woche: 3
worum: Das Schichtenmodell ist keine Theorie zum Auswendiglernen, sondern eine Reihenfolge für die Fehlersuche.
rahmenplan: [B2, A8]
lernfeld: LF3
merksatz: Von unten nach oben prüfen – Kabel vor IP, IP vor Namen, Namen vor Anwendung.
karten:
- frage: In welcher Reihenfolge suchst du einen Netzwerkfehler und warum?
antwort: Von unten nach oben – erst Leitung und Verbindung, dann IP-Adresse und Weg, dann Namensauflösung, zuletzt die Anwendung. Eine untere Schicht trägt alle darüber, also ist jede Prüfung oben wertlos, solange unten etwas fehlt.
- frage: Auf welcher Schicht arbeiten Switch, Router und Firewall mit Anwendungsfilter?
antwort: Der Switch auf Schicht 2 (MAC-Adressen), der Router auf Schicht 3 (IP-Adressen), eine Firewall mit Anwendungsfilter bis hinauf auf Schicht 7.
---
## Das Wesentliche
- **Vier Schichten reichen im Alltag:** Leitung, Netz, Transport, Anwendung. Die sieben
Schichten des OSI-Modells braucht man für die Prüfung, die vier für die Arbeit.
- **Immer von unten prüfen.** Die Verbindungsanzeige am Anschluss zu übersehen und
stattdessen DNS zu prüfen, kostet regelmäßig eine Stunde.
- **Jede Schicht hat ein eigenes Werkzeug:** Anzeige-LED und Kabeltester unten,
`ipconfig` und `ping` in der Mitte, `nslookup` darüber, Browser und Protokolldatei oben.
- **Ein Gerät kann auf mehreren Schichten arbeiten.** Ein „Switch" mit Routingfunktion ist
beides – bei der Fehlersuche muss man wissen, welche Rolle er gerade spielt.
- **Kapselung heißt:** Jede Schicht packt ihre eigene Kopfzeile davor. Deshalb sieht man im
Mitschnitt außen Ethernet, dann IP, dann TCP, dann erst die Nutzdaten.
## Übersicht
| Schicht | Adresse | Gerät | Werkzeug | Typische Störung |
|---|---|---|---|---|
| Anwendung | URL, Name | Server, Anwendung | Browser, Protokolle | Dienst gestoppt, Anmeldung falsch |
| Transport | Port | Firewall | `Test-NetConnection` | Port gesperrt |
| Netz | IP-Adresse | Router | `ping`, `tracert` | falsche Adresse, kein Weg |
| Leitung | MAC-Adresse | Switch, Kabel | LED, Kabeltester | Kabelbruch, Anschluss aus |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Ein Anwender kann eine interne Webanwendung nicht erreichen, andere Kollegen im
selben Netz schon. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen anhand des Schichtenmodells.
**Antwort:** Schicht 1 und 2: Verbindungsanzeige am Anschluss und am Switch prüfen, Kabel
und Anschlussdose kontrollieren. Schicht 3: mit `ipconfig` prüfen, ob eine gültige Adresse
und ein Standardgateway vorhanden sind, danach das Gateway und den Server anpingen.
Schicht 4: mit `Test-NetConnection` prüfen, ob der Zielport erreichbar ist – schlägt das bei
erreichbarer IP fehl, ist eine Firewallregel wahrscheinlich. Erst danach Schicht 7: Name mit
`nslookup` auflösen, Anmeldedaten, Browserzwischenspeicher und die Protokolle der Anwendung
prüfen. Da andere Kollegen es erreichen, liegt die Ursache erfahrungsgemäß unten oder in
der Konfiguration dieses einen Arbeitsplatzes.
@@ -0,0 +1,52 @@
---
id: N2
titel: IP-Adresse und Subnetzmaske – wer gehört zusammen?
block: netzwerk
woche: 3
worum: Die Maske entscheidet, welchen Teil der Adresse das Netz ausmacht und welchen der einzelne Rechner.
rahmenplan: [B2]
lernfeld: LF3
merksatz: Gleiche Netzadresse heißt direkt erreichbar, alles andere geht über das Gateway.
karten:
- frage: Woran erkennt ein Rechner, ob er ein Ziel direkt erreichen kann oder über das Gateway muss?
antwort: Er verknüpft die eigene und die Zieladresse jeweils mit der Subnetzmaske. Kommt dieselbe Netzadresse heraus, liegt das Ziel im selben Netz und wird direkt angesprochen, sonst geht es über das Standardgateway.
- frage: Welche Adressbereiche sind privat und werden im Internet nicht geroutet?
antwort: 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16. Dazu kommt 169.254.0.0/16 für die Selbstvergabe, wenn kein DHCP antwortet.
---
## Das Wesentliche
- **Eine IPv4-Adresse hat 32 Bit**, geschrieben als vier Zahlen von 0 bis 255. Die Maske
sagt, wie viele Bits von links das Netz bezeichnen – `/24` heißt 24 Bit Netz, 8 Bit Rechner.
- **Netzadresse** ist die kleinste Adresse im Netz (alle Rechner-Bits null), **Broadcast**
die größte (alle Rechner-Bits eins). Beide sind vergeben, keinem Gerät zuweisbar.
- **Nutzbare Adressen** sind Blockgröße minus zwei. Bei `/24`: 256 − 2 = 254.
- **Gleiche Netzadresse = direkt erreichbar.** Das ist der einzige Zweck der Maske, alles
andere folgt daraus.
- **169.254.x.x** bedeutet: kein DHCP-Server geantwortet. Das ist keine Adresse, das ist
eine Fehlermeldung mit vier Zahlen.
- **Privatbereiche** werden im Internet nicht weitergeleitet und dürfen im Betrieb frei
verwendet werden – aber nicht doppelt an zwei Standorten, die sich später verbinden sollen.
## Übersicht
| CIDR | Subnetzmaske | Blockgröße | Nutzbar |
|------|--------------|-----------|---------|
| /24 | 255.255.255.0 | 256 | 254 |
| /25 | 255.255.255.128 | 128 | 126 |
| /26 | 255.255.255.192 | 64 | 62 |
| /27 | 255.255.255.224 | 32 | 30 |
| /28 | 255.255.255.240 | 16 | 14 |
| /29 | 255.255.255.248 | 8 | 6 |
| /30 | 255.255.255.252 | 4 | 2 |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Ein Arbeitsplatz hat die Adresse 192.168.20.130 mit der Maske 255.255.255.128,
das Standardgateway ist 192.168.20.1. Warum funktioniert das nicht?
**Antwort:** Die Maske 255.255.255.128 entspricht `/25`, die Blockgröße ist 128. Es gibt
also die Netze 192.168.20.0/25 (Adressen .0 bis .127) und 192.168.20.128/25 (.128 bis .255).
Der Arbeitsplatz liegt mit .130 im zweiten Netz, das Gateway mit .1 im ersten. Das Gateway
ist damit nicht direkt erreichbar, und der Rechner kommt aus seinem Netz nicht heraus.
Richtig wäre ein Gateway aus dem Bereich .129 bis .254, üblicherweise 192.168.20.129.
+54
View File
@@ -0,0 +1,54 @@
---
id: N3
titel: Subnetting rechnen – der Weg in vier Schritten
block: netzwerk
woche: 3
worum: Eine Adresse und eine Maske reichen, um Netz, Broadcast und Hostbereich zu bestimmen.
rahmenplan: [B2, A8]
lernfeld: LF3
merksatz: Blockgröße finden, Vielfache aufschreiben, eigene Adresse einsortieren.
karten:
- frage: Zu welchem Netz gehört 192.168.10.200 bei der Maske 255.255.255.224?
antwort: Blockgröße 32, Netze bei .192 und .224 – die Adresse gehört zu 192.168.10.192/27. Broadcast ist .223, nutzbar sind .193 bis .222.
- frage: Wie berechnest du die Blockgröße aus der CIDR-Angabe?
antwort: Blockgröße = 256 minus dem letzten von null verschiedenen Oktett der Maske, oder gleichwertig 2 hoch (32 minus Präfixlänge), bezogen auf das betroffene Oktett.
---
## Das Wesentliche
- **Schritt 1 – Blockgröße bestimmen.** Interessant ist das Oktett, in dem die Maske
„bricht". Blockgröße = 256 − Maskenwert in diesem Oktett. Bei `/27` ist die Maske
255.255.255.224, also 256 − 224 = **32**.
- **Schritt 2 – Vielfache aufschreiben.** 0, 32, 64, 96, 128, 160, 192, 224. Das sind alle
Netzadressen in diesem Oktett.
- **Schritt 3 – eigene Adresse einsortieren.** Das größte Vielfache, das nicht größer ist als
die eigene Adresse, ist die Netzadresse. Für .200 ist das **192**.
- **Schritt 4 – Grenzen ablesen.** Broadcast = nächste Netzadresse − 1, hier 224 − 1 = **223**.
Nutzbar ist alles dazwischen: **.193 bis .222**.
- **Gegenprobe:** nutzbare Adressen = Blockgröße − 2. Hier 30. Von .193 bis .222 sind es
genau 30. Passt.
- **Nie im Kopf über mehrere Oktette rechnen.** Wenn die Maske im dritten Oktett bricht,
gilt dasselbe Verfahren dort, und das vierte Oktett läuft von 0 bis 255 durch.
## Übersicht
| CIDR | Maske | Blockgröße | Netze je Oktett | Nutzbar |
|------|-------|-----------|-----------------|---------|
| /25 | 255.255.255.128 | 128 | 2 | 126 |
| /26 | 255.255.255.192 | 64 | 4 | 62 |
| /27 | 255.255.255.224 | 32 | 8 | 30 |
| /28 | 255.255.255.240 | 16 | 16 | 14 |
| /29 | 255.255.255.248 | 8 | 32 | 6 |
| /30 | 255.255.255.252 | 4 | 64 | 2 |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Ein Standort benötigt vier getrennte Netze mit jeweils mindestens 25 Geräten. Zur
Verfügung steht 192.168.50.0/24. Wie teilen Sie auf?
**Antwort:** 25 Geräte brauchen mindestens 27 Adressen (25 Hosts, Netzadresse, Broadcast),
also eine Blockgröße von 32 – das entspricht `/27` mit 30 nutzbaren Adressen. Aus einem
`/24` entstehen acht `/27`-Netze, vier davon werden vergeben, vier bleiben in Reserve:
192.168.50.0/27 (nutzbar .1–.30), 192.168.50.32/27 (.33–.62), 192.168.50.64/27 (.65–.94),
192.168.50.96/27 (.97–.126). Eine Aufteilung in `/26` wäre ebenfalls möglich und ließe mehr
Luft nach oben, aber nur vier Netze insgesamt – bei absehbarem Wachstum die schlechtere Wahl.
+51
View File
@@ -0,0 +1,51 @@
---
id: N4
titel: DHCP und DNS – Adresse bekommen, Namen auflösen
block: netzwerk
woche: 3
worum: DHCP verteilt Adressen, DNS übersetzt Namen – zwei Dienste, zwei ganz verschiedene Fehlerbilder.
rahmenplan: [B2, B3]
lernfeld: LF3
merksatz: Keine Adresse heißt DHCP, keine Auflösung heißt DNS – und 169.254 heißt beides nicht erreicht.
karten:
- frage: Welche vier Schritte umfasst der DHCP-Ablauf und wie heißen sie?
antwort: Discover, Offer, Request, Acknowledge – der Client sucht, der Server bietet an, der Client fordert das Angebot an, der Server bestätigt.
- frage: Ein Rechner kann 8.8.8.8 anpingen, aber keine Internetseite öffnen. Wo liegt der Fehler?
antwort: Bei der Namensauflösung. Die IP-Verbindung steht, also ist DNS falsch konfiguriert oder der DNS-Server antwortet nicht.
---
## Das Wesentliche
- **DHCP vergibt Adressen auf Zeit.** Der Mietzeitraum („Lease") läuft ab, der Client
verlängert nach der Hälfte der Zeit selbstständig.
- **Vier Schritte:** Discover, Offer, Request, Acknowledge. Merkhilfe: **D-O-R-A**.
- **Reservierung statt fester Adresse.** Drucker und Server bekommen im DHCP eine feste
Zuordnung über die MAC-Adresse – so bleibt die Verwaltung an einer Stelle.
- **DNS übersetzt Namen in Adressen**, in Stufen: eigener Zwischenspeicher, hosts-Datei,
konfigurierter Server, dessen Weiterleitung.
- **Die beiden Fehlerbilder unterscheiden sich klar.** Keine oder eine 169.254-Adresse:
DHCP. Adresse vorhanden, `ping` auf eine IP funktioniert, Namen nicht: DNS.
- **Zwischenspeicher leeren, bevor man verzweifelt:** `ipconfig /flushdns` auf dem Client,
und daran denken, dass Browser einen eigenen Speicher haben.
## Übersicht
| Beobachtung | Wahrscheinliche Ursache | Prüfung |
|---|---|---|
| Adresse 169.254.x.x | kein DHCP-Server erreichbar | `ipconfig /all`, Anschluss, VLAN |
| Adresse da, Gateway nicht erreichbar | falsches Netz oder Maske | `ping` Gateway, Maske prüfen |
| IP erreichbar, Name nicht | DNS | `nslookup name`, DNS-Server prüfen |
| Name löst auf alte Adresse auf | Zwischenspeicher | `ipconfig /flushdns` |
| Nur eine Anwendung geht nicht | Port oder Dienst | `Test-NetConnection -Port` |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Nach dem Austausch eines Servers erreichen einige Arbeitsplätze den Dateidienst
weiterhin nicht, andere sofort. Woran liegt das und was tun Sie?
**Antwort:** Die betroffenen Arbeitsplätze haben den alten DNS-Eintrag noch im
Zwischenspeicher; die Gültigkeitsdauer des Eintrags ist noch nicht abgelaufen. Kurzfristig
hilft `ipconfig /flushdns` auf den betroffenen Rechnern beziehungsweise ein Neustart.
Grundsätzlich: vor geplanten Umstellungen die Gültigkeitsdauer des betroffenen
DNS-Eintrags rechtzeitig herabsetzen, umstellen, und sie danach wieder anheben. Zusätzlich
prüfen, ob auf dem DNS-Server noch ein veralteter Eintrag steht.
@@ -0,0 +1,54 @@
---
id: S1
titel: Windows sauber installieren und übergabefertig machen
block: system
woche: 4
worum: Eine Installation ist erst fertig, wenn Treiber, Updates, Sicherung und Dokumentation stehen – nicht wenn der Anmeldebildschirm erscheint.
rahmenplan: [B1, B3, A5]
lernfeld: LF2
merksatz: Erst Daten sichern, dann installieren – die Reihenfolge ist nicht verhandelbar.
karten:
- frage: Was prüfst du vor jeder Neuinstallation zuerst?
antwort: Ob die Nutzerdaten gesichert sind und die Sicherung nachweislich zurückspielbar ist. Danach Lizenz, Treiberverfügbarkeit und benötigte Fachanwendungen.
- frage: Warum trennt man Betriebssystem und Nutzerdaten auf getrennte Ablagen?
antwort: Weil das Betriebssystem jederzeit neu aufgesetzt werden können muss, ohne dass Nutzerdaten davon betroffen sind.
---
## Das Wesentliche
- **Vorher sichern und die Sicherung prüfen.** Eine ungeprüfte Sicherung ist keine.
- **Installationsmedium aktuell halten.** Ein zwei Jahre altes Abbild bedeutet 300 Updates
nach der Installation und einen halben Tag Wartezeit.
- **Treiber vom Hersteller**, nicht aus der Suchmaschine. Chipsatz zuerst, dann Netzwerk,
dann der Rest.
- **Updates in Ruhe durchlaufen lassen**, bevor Fachanwendungen installiert werden. Sonst
reißt ein Neustart eine halb installierte Anwendung auseinander.
- **Konten sauber trennen:** ein lokales Administratorkonto für die Verwaltung, ein
normales Konto für die tägliche Arbeit. Nicht als Administrator arbeiten.
- **Übergabe ist Teil der Arbeit:** Rechnername, Adresse, Lizenz, installierte Software und
Datum in die Dokumentation. Danach eine kurze Einweisung des Anwenders.
## Übersicht
| Schritt | Fertig, wenn … |
|---|---|
| Sicherung | Rückspielen einer Beispieldatei erfolgreich getestet |
| Installation | Windows startet, Datenträger sinnvoll aufgeteilt |
| Treiber | Geräte-Manager ohne gelbe Ausrufezeichen |
| Updates | Windows Update meldet „Sie sind auf dem neuesten Stand" |
| Software | alle Fachanwendungen gestartet und angemeldet getestet |
| Netz und Konten | Domänenbeitritt erfolgt, Anmeldung mit Nutzerkonto geprüft |
| Dokumentation | Rechnername, Seriennummer, Lizenz, Datum eingetragen |
| Übergabe | Anwender hat sich selbst angemeldet und quittiert |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Begründen Sie, warum Fachanwendungen erst nach dem vollständigen Einspielen der
Betriebssystemaktualisierungen installiert werden sollten.
**Antwort:** Aktualisierungen tauschen Systemkomponenten und Laufzeitbibliotheken aus und
erzwingen Neustarts. Werden Fachanwendungen vorher installiert, können sie gegen
Komponenten gebunden sein, die anschließend ersetzt werden; außerdem kann ein erzwungener
Neustart eine laufende Installation abbrechen und einen inkonsistenten Zustand
hinterlassen. Erst ein vollständig aktualisiertes System bietet eine stabile Grundlage –
und Fehler bei der Anwendungsinstallation sind dann eindeutig der Anwendung zuzuordnen.
@@ -0,0 +1,53 @@
---
id: S2
titel: Benutzer, Gruppen und Berechtigungen
block: system
woche: 4
worum: Rechte werden an Gruppen vergeben, nie an einzelne Personen – sonst weiß nach zwei Jahren niemand mehr, warum jemand irgendwo hineinkommt.
rahmenplan: [B3, A6]
lernfeld: LF4
merksatz: Rechte an Gruppen, Personen in Gruppen. So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
karten:
- frage: Warum vergibt man Berechtigungen an Gruppen statt an einzelne Benutzer?
antwort: Weil beim Wechsel einer Person nur die Gruppenzugehörigkeit geändert werden muss und jederzeit nachvollziehbar bleibt, warum jemand ein Recht hat.
- frage: Was setzt sich durch, wenn Freigabe- und NTFS-Berechtigungen sich widersprechen?
antwort: Die jeweils restriktivere Berechtigung. Über das Netz gilt der Schnitt aus beiden, lokal nur die NTFS-Berechtigung.
- frage: Was besagt das Prinzip der geringsten Rechte?
antwort: Jedes Konto bekommt genau die Rechte, die es für seine Aufgabe braucht, und nicht mehr – auf Zeit vergebene Rechte werden wieder entzogen.
---
## Das Wesentliche
- **Rechte an Gruppen, Personen in Gruppen.** Die Gruppe trägt die Begründung im Namen:
`FS-Buchhaltung-Aendern` ist selbsterklärend, `Rechte_Meier` nicht.
- **Prinzip der geringsten Rechte.** Kein Tagesgeschäft mit Administratorrechten. Erhöhte
Rechte werden angefordert, benutzt und wieder abgelegt.
- **Vererbung verstehen**, bevor man sie unterbricht. Ein unterbrochener Vererbungspfad ist
in zwei Jahren nicht mehr nachvollziehbar.
- **Verweigern schlägt Erlauben.** Eine explizite Verweigerung setzt sich gegen jede
Erlaubnis durch – deshalb sparsam einsetzen, sonst sucht man sich später tot.
- **Freigabe und NTFS greifen zusammen:** Über das Netz gilt die restriktivere der beiden.
Übliche Praxis: Freigabe auf „Jeder – Vollzugriff", die eigentliche Steuerung über NTFS.
- **Austritt heißt sperren, nicht löschen.** Gelöschte Konten reißen Berechtigungen und
Dateibesitz auseinander.
## Übersicht
| Berechtigung | Erlaubt | Typisch für |
|---|---|---|
| Lesen | Öffnen, Auflisten | Nachschlagewerke, Vorlagen |
| Lesen und Ausführen | zusätzlich Programme starten | Softwareablagen |
| Ändern | zusätzlich Anlegen, Ändern, Löschen | Arbeitsverzeichnisse einer Abteilung |
| Vollzugriff | zusätzlich Berechtigungen ändern | ausschließlich Administratoren |
## Prüfungsfrage
**Frage:** Eine Mitarbeiterin wechselt von der Buchhaltung in den Einkauf. Wie gehen Sie mit
ihren Berechtigungen um?
**Antwort:** Das Konto bleibt bestehen; geändert wird ausschließlich die
Gruppenzugehörigkeit: Entfernen aus den Gruppen der Buchhaltung, Aufnahme in die Gruppen
des Einkaufs. Direkt am Konto vergebene Einzelberechtigungen sind zu suchen und zu
entfernen – sie sind der Grund, warum Rechte über Jahre mitwandern. Die Änderung wird mit
Datum und Anlass dokumentiert, und nach dem Wechsel wird stichprobenartig geprüft, dass der
Zugriff auf die Buchhaltungsablagen tatsächlich nicht mehr besteht.
+74
View File
@@ -0,0 +1,74 @@
id: woche-01
woche: 1
titel: Lernzielkontrolle Woche 1 – Arbeitsalltag und Auftrag
dauer_minuten: 30
hinweis: >-
Offene Fragen, keine Hilfsmittel. Antworte in ganzen Sätzen – bei der
Abschlussprüfung wird ebenfalls nicht in Stichworten bewertet.
fragen:
- id: f1
frage: >-
Nennen Sie vier Angaben, die in jede Störungsmeldung gehören, und
begründen Sie bei zweien davon, warum sie ohne Rückfrage nötig sind.
punkte: 8
musterloesung: >-
Betroffene Person und Gerät oder Dienst; das beobachtete Verhalten
einschließlich Fehlermeldung im Wortlaut; der Zeitpunkt des ersten
Auftretens; die bereits durchgeführten Maßnahmen. Begründungen: Der
Zeitpunkt erlaubt den Abgleich mit Änderungen und Protokolldateien und
grenzt damit den Ursachenraum ein. Die bereits durchgeführten Maßnahmen
verhindern, dass der Bearbeiter dieselben Schritte wiederholt und Zeit
verliert. (Je Angabe 1 Punkt, je Begründung 2 Punkte.)
- id: f2
frage: >-
Ein Kollege schreibt als Betreff "Rechner spinnt". Formulieren Sie einen
brauchbaren Betreff und erklären Sie in einem Satz, woran man einen guten
Betreff erkennt.
punkte: 4
musterloesung: >-
Beispiel: "PC-042 Buchhaltung – Bluescreen beim Start von Word, seit
heute 09:15". Ein guter Betreff nennt Gerät oder Dienst, das Fehlerbild
und den Zeitpunkt und ist damit in der Ticketübersicht allein verständlich,
ohne dass das Ticket geöffnet werden muss.
- id: f3
frage: >-
Warum wiederholt man im Kundengespräch das geschilderte Problem in eigenen
Worten, bevor man mit der Fehlersuche beginnt?
punkte: 4
musterloesung: >-
Weil Missverständnisse dadurch auffallen, bevor Arbeitszeit in die falsche
Richtung fließt. Der Kunde kann sofort korrigieren. Zusätzlich zeigt die
Zusammenfassung, dass zugehört wurde, was die Anspannung senkt und die
weitere Zusammenarbeit erleichtert.
- id: f4
frage: >-
Sie sollen den Aufwand für die Einrichtung von zehn Arbeitsplätzen
schätzen. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen in vier Schritten.
punkte: 8
musterloesung: >-
(1) Die Arbeit für einen Arbeitsplatz in einzelne Schritte zerlegen.
(2) Jeden Schritt getrennt schätzen, jeweils mit bestem, wahrscheinlichem
und schlechtestem Fall. (3) Prüfen, welche Schritte sich für zehn Geräte
vorbereiten oder parallelisieren lassen – ein einmal erstelltes Abbild
ersetzt zehn Installationen, die Zeit steigt also nicht linear. (4) Weg-,
Rüst- und Übergabezeiten je Gerät ergänzen, Wartezeiten als Durchlaufzeit
getrennt ausweisen und einen begründeten Puffer offenlegen; das Ergebnis
als Spanne nennen.
- id: f5
frage: >-
Was gehört in ein Ticket, wenn Sie es schließen? Nennen Sie zwei Dinge und
erklären Sie, warum "erledigt" nicht genügt.
punkte: 6
musterloesung: >-
Die festgestellte Ursache und die durchgeführte Maßnahme, idealerweise
ergänzt um den tatsächlichen Aufwand. "Erledigt" genügt nicht, weil das
Ticket die einzige Dokumentation des Vorgangs ist: Tritt der Fehler erneut
auf oder bearbeitet ihn jemand anderes, ist ohne Ursache und Maßnahme die
gesamte Fehlersuche zu wiederholen. Außerdem lässt sich ohne diese Angaben
nicht erkennen, ob ein Fehler häufig auftritt und eine dauerhafte Lösung
braucht.
+86
View File
@@ -0,0 +1,86 @@
id: woche-03
woche: 3
titel: Lernzielkontrolle Woche 3 – Netzwerkgrundlagen
dauer_minuten: 45
hinweis: >-
Offene Fragen. Bei Rechenaufgaben zählt der Rechenweg – ein richtiges Ergebnis
ohne Weg gibt die halbe Punktzahl.
fragen:
- id: f1
frage: >-
Bestimmen Sie zu 192.168.10.200 mit der Maske 255.255.255.224 die
Netzadresse, die Broadcastadresse und den nutzbaren Hostbereich. Zeigen Sie
den Rechenweg.
punkte: 8
musterloesung: >-
Maske 255.255.255.224 entspricht /27. Blockgröße = 256 − 224 = 32.
Vielfache von 32: 0, 32, 64, 96, 128, 160, 192, 224. Das größte Vielfache,
das 200 nicht übersteigt, ist 192 – Netzadresse also 192.168.10.192/27.
Broadcast = nächste Netzadresse (224) minus 1 = 192.168.10.223. Nutzbar:
192.168.10.193 bis 192.168.10.222, das sind 30 Adressen (Blockgröße minus
zwei). (Blockgröße 2 P., Netzadresse 2 P., Broadcast 2 P., Hostbereich 2 P.)
- id: f2
frage: >-
Ein Standort braucht vier getrennte Netze mit je mindestens 25 Geräten.
Zur Verfügung steht 192.168.50.0/24. Wie teilen Sie auf und warum?
punkte: 8
musterloesung: >-
25 Geräte brauchen 27 Adressen (25 Hosts plus Netzadresse plus Broadcast),
also Blockgröße 32 und damit /27 mit 30 nutzbaren Adressen. Aus einem /24
entstehen acht /27-Netze; vier werden vergeben, vier bleiben Reserve:
192.168.50.0/27, .32/27, .64/27, .96/27. Eine Aufteilung in /26 wäre
ebenfalls ausreichend, ergäbe aber nur vier Netze insgesamt und damit keine
Reserve – bei absehbarem Wachstum die schlechtere Wahl.
- id: f3
frage: >-
Ein Arbeitsplatz meldet die Adresse 169.254.13.7. Was bedeutet das, und
welche drei Prüfungen führen Sie in welcher Reihenfolge durch?
punkte: 6
musterloesung: >-
169.254.x.x ist eine Selbstvergabe des Clients (APIPA); sie bedeutet, dass
kein DHCP-Server geantwortet hat. Reihenfolge von unten nach oben:
(1) Schicht 1 – Kabel und Verbindungsanzeige an Gerät, Dose und Switch.
(2) Schicht 2 – ist der Switchport aktiv und im richtigen VLAN?
(3) DHCP – antwortet der Server, ist der Adressbereich erschöpft, ist die
DHCP-Weiterleitung im betreffenden Netz eingerichtet?
- id: f4
frage: >-
Ein Rechner kann 8.8.8.8 anpingen, aber keine Internetseite öffnen. Wo
liegt der Fehler, und wie weisen Sie ihn nach?
punkte: 5
musterloesung: >-
Bei der Namensauflösung. Die IP-Verbindung nach außen steht, also ist
entweder kein oder ein falscher DNS-Server eingetragen, oder der
eingetragene Server antwortet nicht. Nachweis: "nslookup www.example.com"
schlägt fehl, während der Ping auf die IP-Adresse funktioniert; ergänzend
"ipconfig /all" auf den eingetragenen DNS-Server prüfen und testweise einen
bekannt funktionierenden Server abfragen.
- id: f5
frage: >-
Ordnen Sie Switch, Router und Kabel den Schichten des Schichtenmodells zu
und erklären Sie, warum man bei der Fehlersuche unten anfängt.
punkte: 6
musterloesung: >-
Kabel: Schicht 1 (Bitübertragung). Switch: Schicht 2 (MAC-Adressen).
Router: Schicht 3 (IP-Adressen). Man beginnt unten, weil jede Schicht auf
der darunterliegenden aufsetzt: Fehlt die physische Verbindung, ist jede
Prüfung auf IP- oder Namensebene ohne Aussagekraft. Von unten nach oben zu
arbeiten schließt außerdem mit jedem Schritt einen ganzen Bereich
möglicher Ursachen aus.
- id: f6
frage: >-
Nennen Sie die vier Schritte des DHCP-Ablaufs in der richtigen Reihenfolge
und erklären Sie einen davon.
punkte: 5
musterloesung: >-
Discover, Offer, Request, Acknowledge. Beispiel Offer: Der DHCP-Server
antwortet auf die Suchanfrage des Clients mit einem konkreten
Adressangebot samt Maske, Gateway, DNS-Servern und Mietdauer; die Adresse
ist damit noch nicht vergeben, sondern nur vorgemerkt, bis der Client sie
mit Request anfordert.
+205
View File
@@ -0,0 +1,205 @@
# ---------------------------------------------------------------------------
# Nachschlagewerk für die beiden verbindlichen Dokumente der Ausbildung.
# Diese Datei wird nicht bearbeitet, um Inhalte zu planen – sie bildet ab, was
# in Verordnung und Rahmenlehrplan steht. Alles andere verweist nur darauf.
#
# Quellen:
# Betrieb: Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachinformatiker und zur
# Fachinformatikerin (FIAusbV) vom 28.02.2020, Anlage zu § 3 Abs. 1
# Schule: Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz für die Ausbildungs-
# berufe der IT-Berufe, Beschluss vom 13.12.2019
#
# Zur Nummerierung: Die Verordnung führt sechs Abschnitte (A bis F), weil sie
# alle vier Fachrichtungen abdeckt. Für die Systemintegration sind davon drei
# einschlägig. Um die Kürzel kurz zu halten, werden sie hier so benannt:
#
# A1 – A10 = Abschnitt A der Verordnung (fachrichtungsübergreifend)
# B1 – B3 = Abschnitt C der Verordnung (Fachrichtung Systemintegration)
# C1 – C5 = Abschnitt F der Verordnung (integrativ zu vermitteln)
#
# Das Feld `verordnung` nennt bei jeder Position die amtliche Fundstelle,
# damit gegenüber der IHK nachvollziehbar bleibt, was gemeint ist.
# ---------------------------------------------------------------------------
quellen:
betrieb:
titel: Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachinformatiker und zur Fachinformatikerin
kurz: FIAusbV
vom: 2020-02-28
fundstelle: BGBl. I S. 250, Anlage zu § 3 Absatz 1
schule:
titel: Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe der Informations- und Telekommunikationstechnik
kurz: KMK-Rahmenlehrplan
vom: 2019-12-13
berufsbildpositionen:
# --- Abschnitt A der Verordnung: fachrichtungsübergreifend ---------------
- id: A1
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
titel: Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen
kurz: Arbeitsaufgaben planen und durchführen
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 1
- id: A2
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
titel: Informieren und Beraten von Kunden und Kundinnen
kurz: Kunden informieren und beraten
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 2
- id: A3
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
titel: Beurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer Lösungen
kurz: IT-Systeme beurteilen
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 3
- id: A4
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
titel: Entwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-Lösungen
kurz: IT-Lösungen entwickeln und betreuen
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 4
- id: A5
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
titel: Durchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden Maßnahmen
kurz: Qualität sichern und dokumentieren
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 5
- id: A6
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
titel: Umsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz
kurz: IT-Sicherheit und Datenschutz
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 6
- id: A7
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
titel: Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss
kurz: Leistung erbringen und Auftrag abschließen
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 7
- id: A8
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
titel: Betreiben von IT-Systemen
kurz: IT-Systeme betreiben
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 8
- id: A9
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
titel: Inbetriebnehmen von Speicherlösungen
kurz: Speicherlösungen in Betrieb nehmen
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 9
- id: A10
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
titel: Programmieren von Softwarelösungen
kurz: Softwarelösungen programmieren
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 10
# --- Abschnitt C der Verordnung: Fachrichtung Systemintegration ----------
- id: B1
gruppe: systemintegration
titel: Konzipieren und Realisieren von IT-Systemen
kurz: IT-Systeme konzipieren und realisieren
verordnung: Abschnitt C, lfd. Nr. 1
- id: B2
gruppe: systemintegration
titel: Installieren und Konfigurieren von Netzwerken
kurz: Netzwerke installieren und konfigurieren
verordnung: Abschnitt C, lfd. Nr. 2
- id: B3
gruppe: systemintegration
titel: Administrieren von IT-Systemen
kurz: IT-Systeme administrieren
verordnung: Abschnitt C, lfd. Nr. 3
# --- Abschnitt F der Verordnung: integrativ zu vermitteln ----------------
- id: C1
gruppe: integrativ
titel: Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
kurz: Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
verordnung: Abschnitt F, lfd. Nr. 1
- id: C2
gruppe: integrativ
titel: Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
kurz: Aufbau und Organisation des Betriebes
verordnung: Abschnitt F, lfd. Nr. 2
- id: C3
gruppe: integrativ
titel: Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
kurz: Sicherheit und Gesundheitsschutz
verordnung: Abschnitt F, lfd. Nr. 3
- id: C4
gruppe: integrativ
titel: Umweltschutz und Nachhaltigkeit
kurz: Umweltschutz und Nachhaltigkeit
verordnung: Abschnitt F, lfd. Nr. 4
- id: C5
gruppe: integrativ
titel: Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien
kurz: Vernetztes Zusammenarbeiten
verordnung: Abschnitt F, lfd. Nr. 5
gruppen:
fachrichtungsuebergreifend: Fachrichtungsübergreifende berufsprofilgebende Fertigkeiten
systemintegration: Fachrichtung Systemintegration
integrativ: Integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten
lernfelder:
- id: LF1
titel: Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben
jahr: 1
stunden: 40
- id: LF2
titel: Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten
jahr: 1
stunden: 80
- id: LF3
titel: Clients in Netzwerke einbinden
jahr: 1
stunden: 80
- id: LF4
titel: Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführen
jahr: 1
stunden: 40
- id: LF5
titel: Software zur Verwaltung von Daten anpassen
jahr: 1
stunden: 80
- id: LF6
titel: Serviceanfragen bearbeiten
jahr: 2
stunden: 40
- id: LF7
titel: Cyber-physische Systeme ergänzen
jahr: 2
stunden: 80
- id: LF8
titel: Daten systemübergreifend bereitstellen
jahr: 2
stunden: 80
- id: LF9
titel: Netzwerke und Dienste bereitstellen
jahr: 2
stunden: 80
- id: LF10
titel: Serverdienste bereitstellen und Administrationsaufgaben automatisieren
jahr: 3
stunden: 80
- id: LF11
titel: Betrieb und Sicherheit vernetzter Systeme gewährleisten
jahr: 3
stunden: 80
- id: LF12
titel: Kundenspezifische Systemintegration durchführen
jahr: 3
stunden: 120
# Themenblöcke – die Klammer, unter der Handouts und Merkkarten gruppiert
# werden. Das Kürzel eines Handouts beginnt mit dem Buchstaben des Blocks.
bloecke:
- id: arbeitsalltag
kuerzel: A
titel: Arbeitsalltag und Auftrag
farbe: petrol
- id: hardware
kuerzel: H
titel: Hardware
farbe: petrol
- id: netzwerk
kuerzel: N
titel: Netzwerk
farbe: petrol
- id: system
kuerzel: S
titel: Betriebssysteme und Dienste
farbe: petrol
+29
View File
@@ -0,0 +1,29 @@
nummer: 1
titel: Arbeitsalltag und Auftrag
block: arbeitsalltag
leitfrage: Woran erkennst du, dass ein Auftrag verstanden ist – und nicht nur angenommen?
ziel: >-
Du kannst eine Störungsmeldung so aufnehmen und dokumentieren, dass ein
Kollege sie ohne Rückfrage übernehmen könnte.
handouts: [A1, A2, A3]
aufgaben: ["1.1"]
checklisten: [01-arbeitsplatz-uebergeben]
lernzielkontrolle: woche-01
tage:
- tag: Montag
theorie: [A1]
praxis: Ticketsystem einrichten, die letzten zwanzig geschlossenen Tickets lesen und drei davon nach Qualität bewerten.
- tag: Dienstag
theorie: [A2]
praxis: Beim Ausbilder in zwei Anrufen mithören, danach einen selbst annehmen und das Ticket schreiben.
- tag: Mittwoch
theorie: [A3]
praxis: Für drei offene Tickets eine Aufwandsschätzung erstellen und mit dem Ausbilder abgleichen.
- tag: Donnerstag
theorie: []
praxis: Praxisaufgabe 1.1 – einen Arbeitsplatz übernehmen, dokumentieren und übergeben.
- tag: Freitag
theorie: []
praxis: Lernzielkontrolle, danach Wochenrückblick und Berichtsheft schreiben.
+29
View File
@@ -0,0 +1,29 @@
nummer: 2
titel: Hardware beurteilen und beschaffen
block: hardware
leitfrage: Warum ist das billigste Gerät selten das günstigste?
ziel: >-
Du kannst einen Rechner öffnen, die Baugruppen benennen, den Zustand eines
Datenträgers beurteilen und eine Beschaffungsempfehlung begründen.
handouts: [H1, H2, H3]
aufgaben: ["2.1", "2.2"]
checklisten: [04-rechner-zerlegen]
lernzielkontrolle: null
tage:
- tag: Montag
theorie: [H1]
praxis: Zwei ausgemusterte Rechner zerlegen und wieder zusammenbauen, Baugruppen benennen.
- tag: Dienstag
theorie: [H2]
praxis: SMART-Werte von fünf Datenträgern aus dem Lager auslesen und bewerten.
- tag: Mittwoch
theorie: [H3]
praxis: Kriterien für die Notebookbeschaffung im Außendienst festlegen und gewichten.
- tag: Donnerstag
theorie: []
praxis: Praxisaufgabe 2.2 – drei Notebooks vergleichen und eine Empfehlung schreiben.
- tag: Freitag
theorie: []
praxis: Empfehlung dem Ausbilder vorstellen, Rückfragen beantworten, Berichtsheft schreiben.
+29
View File
@@ -0,0 +1,29 @@
nummer: 3
titel: Netzwerkgrundlagen
block: netzwerk
leitfrage: Wo im Netz suchst du zuerst – und warum nie oben?
ziel: >-
Du kannst Netz, Broadcast und Hostbereich zu einer Adresse bestimmen, einen
Netzwerkfehler schichtweise eingrenzen und DHCP- von DNS-Problemen unterscheiden.
handouts: [N1, N2, N3, N4]
aufgaben: ["3.1"]
checklisten: [03-client-ins-netz-bringen]
lernzielkontrolle: woche-03
tage:
- tag: Montag
theorie: [N1]
praxis: Netzplan des Betriebs abzeichnen, Geräte den Schichten zuordnen.
- tag: Dienstag
theorie: [N2]
praxis: Adressen und Masken der eigenen Netze aufnehmen, Netzadressen bestimmen.
- tag: Mittwoch
theorie: [N3]
praxis: Zwanzig Subnetting-Aufgaben rechnen, davon zehn ohne Tabelle.
- tag: Donnerstag
theorie: [N4]
praxis: Praxisaufgabe 3.1 – vier gestörte Clients ins Netz bringen und den Weg dokumentieren.
- tag: Freitag
theorie: []
praxis: Lernzielkontrolle, danach Berichtsheft schreiben.
+29
View File
@@ -0,0 +1,29 @@
nummer: 4
titel: Betriebssystem, Konten und Rechte
block: system
leitfrage: Wer darf was – und woran sieht man das in zwei Jahren noch?
ziel: >-
Du kannst Windows übergabefertig installieren und Berechtigungen so vergeben,
dass sie nachvollziehbar und pflegbar bleiben.
handouts: [S1, S2]
aufgaben: []
checklisten: [02-windows-installieren]
lernzielkontrolle: null
tage:
- tag: Montag
theorie: [S1]
praxis: Installationsmedium erstellen, Testrechner nach Checkliste neu aufsetzen.
- tag: Dienstag
theorie: []
praxis: Treiber, Updates und Fachanwendungen einspielen, Übergabeprotokoll ausfüllen.
- tag: Mittwoch
theorie: [S2]
praxis: Gruppenstruktur einer Beispielabteilung entwerfen und im Testsystem anlegen.
- tag: Donnerstag
theorie: []
praxis: Berechtigungen auf drei Testablagen setzen und mit zwei Testkonten prüfen.
- tag: Freitag
theorie: []
praxis: Monatliches Feedbackgespräch, danach Berichtsheft schreiben.