Baustein 2: Inhalte einlesen und pruefen, Handouts, Suche, Glossar
Die fachlichen Inhalte liegen als Dateien unter content/ und werden beim Start eingelesen, geprueft und in den Speicher geladen. - Inhaltslader mit Zod-Schemata und Querverweispruefung - Fehlermeldungen nennen Datei und Zeile, gesammelt statt beim ersten Fehler geworfen; die Anwendung startet bei Fehlern nicht - npm run inhalte:pruefen prueft ohne Start - Handout-Ansicht mit festem Aufbau, Uebersicht nach Themenbloecken - Volltextsuche mit Gewichtung und Trefferausschnitt - Gelesen-Markierung je Handout - Glossar mit Suche und automatischer Verlinkung in den Handouts - Beispielinhalte: 4 Wochen, 12 Handouts, 24 Merkkarten, 4 Aufgaben, 4 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 24 Glossareintraege - rahmenplan.yaml aus FIAusbV 2020 und KMK-Rahmenlehrplan, mit Fundstellen - gray-matter entfernt, YAML-Kopf wird selbst herausgeloest - npm run screenshots nimmt die Bilder fuer die Anleitung auf - 39 neue Tests, insgesamt 68 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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co-authored by
Claude Opus 5
parent
e856349cd4
commit
1af5613e9b
@@ -0,0 +1,51 @@
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id: "1.1"
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titel: Einen Arbeitsplatz übernehmen und übergeben
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woche: 1
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block: arbeitsalltag
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ziel: Du übernimmst einen frei gewordenen Arbeitsplatz, machst ihn für die Nachfolge einsatzbereit und dokumentierst den Vorgang so, dass er prüffähig ist.
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zeitrahmen: 3 Stunden
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rahmenplan: [A1, A7, C3]
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lernfeld: LF1
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material:
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- Der frei gewordene Arbeitsplatzrechner samt Bildschirm, Tastatur und Maus
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- Zugang zum Ticketsystem und zur Geräteliste
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- Übergabeprotokoll (Vorlage beim Ausbilder)
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- Externer Datenträger für die Sicherung
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kriterien:
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- Nutzerdaten wurden gesichert und die Sicherung stichprobenartig zurückgespielt
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- Gerät ist in der Geräteliste mit Seriennummer, Standort und Zustand erfasst
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- Alle personenbezogenen Daten des Vorgängers sind entfernt oder gesperrt
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- Das Übergabeprotokoll ist vollständig und von beiden Seiten unterschrieben
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- Der Vorgang ist als Ticket dokumentiert, Aufwand ist erfasst
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## Auftrag
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Ein Kollege hat den Betrieb verlassen. Sein Arbeitsplatz soll in zwei Wochen von einer neuen
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Kollegin übernommen werden. Bis dahin ist das Gerät bei dir.
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Deine Aufgabe:
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1. Nimm das Gerät auf: Seriennummer, Modell, Alter, Zustand, verbaute Ausstattung.
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Trage alles in die Geräteliste ein und ergänze fehlende Angaben.
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2. Sichere die Nutzerdaten des Vorgängers auf den bereitgestellten Datenträger und **prüfe
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die Sicherung**, indem du eine beliebige Datei an anderer Stelle zurückspielst.
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Kläre mit dem Ausbilder, wie lange diese Sicherung aufbewahrt wird.
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3. Prüfe den Zustand des Datenträgers (SMART) und dokumentiere das Ergebnis. Bewerte, ob das
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Gerät weiterverwendet werden kann.
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4. Entferne beziehungsweise sperre das Konto des Vorgängers. Beachte: sperren, nicht löschen.
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5. Fülle das Übergabeprotokoll aus und lass es vom Ausbilder gegenzeichnen.
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6. Dokumentiere den gesamten Vorgang als Ticket – mit Aufwandsschätzung vorher und
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tatsächlichem Aufwand nachher.
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## Worauf es ankommt
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Der eigentliche Prüfstein dieser Aufgabe ist nicht der technische Teil, sondern die
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Dokumentation. Nimm an, du wärst in der Woche der Übernahme krank: Könnte ein Kollege
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allein anhand deiner Einträge weiterarbeiten, ohne dich anzurufen?
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## Zeit
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Rechne mit drei Stunden. Wenn du deutlich darunter oder darüber liegst, notiere im
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Berichtsheft, woran es lag – das ist Teil der Übung aus Handout A3.
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@@ -0,0 +1,48 @@
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id: "2.1"
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titel: Datenträger aus dem Lager beurteilen und aussortieren
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woche: 2
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block: hardware
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ziel: Du beurteilst gebrauchte Datenträger anhand ihrer SMART-Werte, triffst eine begründete Entscheidung über Weiterverwendung und entsorgst die aussortierten datenschutzgerecht.
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zeitrahmen: 2 Stunden
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rahmenplan: [A3, A9, C4]
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lernfeld: LF2
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material:
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- Fünf gebrauchte Datenträger aus dem Lager
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- USB-Adapter für SATA und M.2
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- Auslesewerkzeug für SMART-Werte
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- Vernichtungsprotokoll des Betriebs
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kriterien:
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- Für jeden Datenträger sind Modell, Seriennummer, Betriebsstunden und die kritischen SMART-Werte erfasst
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- Die Entscheidung Weiterverwendung oder Aussonderung ist je Datenträger begründet
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- Datenträger mit Fehlern über null sind ausgesondert, nicht "unter Beobachtung"
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- Aussonderungen sind im Vernichtungsprotokoll erfasst
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- Weiterverwendbare Datenträger sind sicher gelöscht und beschriftet
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## Auftrag
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Im Lager liegen fünf gebrauchte Datenträger ohne Kennzeichnung. Es soll entschieden werden,
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welche davon noch in Testgeräte eingebaut werden können.
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1. Lies zu jedem Datenträger Modell, Seriennummer, Betriebsstunden und die SMART-Werte aus.
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Halte insbesondere Reallocated Sector Count, Current Pending Sector und – bei SSDs –
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Percentage Used fest.
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2. Entscheide je Datenträger: Weiterverwendung oder Aussonderung. **Begründe jede
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Entscheidung in einem Satz.** „Sieht in Ordnung aus" ist keine Begründung.
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3. Lösche die weiterverwendbaren Datenträger sicher und beschrifte sie mit Datum und
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deinem Kürzel.
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4. Trage die ausgesonderten Datenträger ins Vernichtungsprotokoll ein und übergib sie dem
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Ausbilder. Kläre dabei, wie im Betrieb datenschutzgerecht entsorgt wird und warum ein
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einfaches Formatieren dafür nicht ausreicht.
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## Worauf es ankommt
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Die häufigste Fehlentscheidung an dieser Stelle lautet „ein paar defekte Sektoren sind
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normal, den beobachten wir". Werden sie nicht. Ein Datenträger mit wachsenden Fehlern
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kostet später mehr Arbeitszeit, als er an Anschaffung spart – und im schlechten Fall Daten.
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## Zeit
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Zwei Stunden, davon etwa die Hälfte für das sichere Löschen. Das läuft nebenher, plane es
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aber ein.
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@@ -0,0 +1,48 @@
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id: "2.2"
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titel: Drei Notebooks für den Außendienst vergleichen
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woche: 2
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block: hardware
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ziel: Du erstellst eine nachvollziehbare Beschaffungsempfehlung für drei Notebooks anhand gewichteter Kriterien und begründest sie gegenüber dem Ausbilder.
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zeitrahmen: 4 Stunden
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rahmenplan: [A3, A2, A7]
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lernfeld: LF2
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material:
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- Anforderungsbeschreibung des Außendienstes (beim Ausbilder)
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- Zugang zu den Katalogen der beiden Hauslieferanten
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- Tabellenkalkulation für die Nutzwertanalyse
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kriterien:
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- Der Einsatzzweck ist in eigenen Worten beschrieben, bevor Geräte gesucht wurden
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- Mindestens fünf Kriterien sind festgelegt und begründet gewichtet
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- Die Gewichtung wurde vor der Gerätesuche festgelegt und nicht nachträglich geändert
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||||
- Drei Geräte sind vollständig bewertet, Punktvergabe je Kriterium ist nachvollziehbar
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- Gesamtkosten über vier Jahre sind berücksichtigt, nicht nur der Anschaffungspreis
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- Die Empfehlung ist schriftlich und umfasst höchstens eine Seite
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## Auftrag
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Der Außendienst braucht sechs neue Notebooks. Die Kollegen sind ganztägig unterwegs, oft
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ohne Steckdose, gelegentlich auf Baustellen.
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1. Schreibe zuerst den Einsatzzweck in eigenen Worten auf – **bevor** du dir ein Gerät
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ansiehst. Kläre offene Punkte mit dem Ausbilder.
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2. Leite daraus mindestens fünf Kriterien ab und gewichte sie. Lass die Gewichtung vom
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Ausbilder abzeichnen, bevor du weitermachst.
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3. Suche drei Geräte, die grundsätzlich in Frage kommen, und bewerte sie je Kriterium mit
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1 bis 10 Punkten.
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4. Rechne die Gesamtkosten über vier Jahre: Anschaffung, Garantieverlängerung, Zubehör,
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absehbare Ersatzteile.
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5. Schreibe eine Empfehlung von höchstens einer Seite: welches Gerät, warum, und was gegen
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die beiden anderen spricht.
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## Worauf es ankommt
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Die Empfehlung muss auch dann tragen, wenn jemand die Gewichte anders setzen würde. Schreib
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deshalb dazu, wie empfindlich das Ergebnis auf die Gewichtung reagiert – wenn ein Gerät
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schon bei kleiner Verschiebung vorne läge, gehört das erwähnt.
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## Zeit
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Vier Stunden. Der größte Teil geht für Recherche drauf; die Analyse selbst ist in einer
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Stunde gemacht, wenn die Kriterien stehen.
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@@ -0,0 +1,48 @@
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id: "3.1"
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titel: Vier gestörte Clients ins Netz bringen
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woche: 3
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block: netzwerk
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ziel: Du grenzt vier unterschiedlich gestörte Arbeitsplätze schichtweise ein, bringst sie ins Netz und dokumentierst je Fall Ursache, Weg und Nachweis.
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zeitrahmen: 3 Stunden
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rahmenplan: [B2, A8, A1]
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lernfeld: LF3
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material:
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- Vier vorbereitete Testrechner im Schulungsnetz
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- Netzplan des Schulungsnetzes
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- Kabeltester
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- Zugang zum DHCP- und DNS-Server (lesend)
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kriterien:
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- Für jeden Fall ist die geprüfte Schicht und das verwendete Werkzeug dokumentiert
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- Die tatsächliche Ursache ist benannt, nicht nur die Maßnahme
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- Die Fehlersuche verlief von unten nach oben, Abweichungen sind begründet
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- Alle vier Clients erreichen am Ende den Dateiserver über den Namen
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- Je Fall liegt ein Nachweis vor (Bildschirmfoto oder abgetippte Ausgabe)
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## Auftrag
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Im Schulungsnetz stehen vier Rechner, die alle „nicht ins Netz kommen". Die Ursachen sind
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unterschiedlich. Einer davon hat mehr als einen Fehler.
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Für jeden Rechner:
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1. Nimm das Fehlerbild auf, **bevor** du etwas veränderst. Was genau geht nicht?
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2. Arbeite dich von unten nach oben durch: Leitung und Verbindungsanzeige, Adresse und
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Maske, Gateway, Port, Namensauflösung.
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3. Halte fest, welches Werkzeug du auf welcher Schicht eingesetzt hast und was es ausgegeben
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hat. Ein Bildschirmfoto oder die abgetippte Ausgabe reicht.
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4. Benenne die Ursache. „Habe die IP neu geholt" ist die Maßnahme, nicht die Ursache.
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5. Weise nach, dass der Fehler behoben ist: Zugriff auf den Dateiserver **über den Namen**,
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nicht über die IP-Adresse.
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## Worauf es ankommt
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Der Rechner mit zwei Fehlern ist der eigentliche Prüfstein. Wer nach dem ersten Erfolg
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aufhört zu prüfen, meldet ihn als erledigt und bekommt ihn morgen zurück. Prüfe deshalb bei
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jedem Rechner am Ende den vollständigen Weg, auch wenn du glaubst, fertig zu sein.
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## Zeit
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Drei Stunden für alle vier. Wenn du an einem Rechner länger als 45 Minuten hängst, hol den
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||||
Ausbilder dazu – festbeißen gehört nicht zur Übung.
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@@ -0,0 +1,60 @@
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id: 01-arbeitsplatz-uebergeben
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||||
titel: Arbeitsplatz übernehmen und übergeben
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block: arbeitsalltag
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worum: >-
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Ein Gerät wechselt den Besitzer. Diese Liste stellt sicher, dass weder Daten
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noch Zuständigkeiten dabei verloren gehen.
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rahmenplan: [A1, A7, A6]
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||||
lernfeld: LF1
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||||
mit_ticket: true
|
||||
|
||||
gruppen:
|
||||
- id: vorbereiten
|
||||
titel: Vorbereiten
|
||||
schritte:
|
||||
- id: v1
|
||||
text: Auftrag geklärt – wer gibt ab, wer übernimmt, bis wann?
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||||
- id: v2
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||||
text: Gerät in der Geräteliste gefunden oder neu erfasst (Seriennummer, Modell, Standort)
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||||
- id: v3
|
||||
text: Externen Datenträger für die Sicherung bereitgelegt und freien Platz geprüft
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||||
- id: v4
|
||||
text: Mit dem Vorgänger geklärt, welche Daten persönlich und welche dienstlich sind
|
||||
|
||||
- id: durchfuehren
|
||||
titel: Durchführen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: d1
|
||||
text: Nutzerdaten gesichert
|
||||
- id: d2
|
||||
text: Sicherung stichprobenartig zurückgespielt und geöffnet
|
||||
- id: d3
|
||||
text: Lizenzen und installierte Fachanwendungen notiert
|
||||
- id: d4
|
||||
text: Konto des Vorgängers gesperrt (nicht gelöscht)
|
||||
- id: d5
|
||||
text: Persönliche Daten vom Gerät entfernt
|
||||
- id: d6
|
||||
text: Gerät gereinigt, Kabel und Zubehör auf Vollständigkeit geprüft
|
||||
|
||||
- id: pruefen
|
||||
titel: Prüfen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: p1
|
||||
text: SMART-Werte des Datenträgers gelesen und bewertet
|
||||
- id: p2
|
||||
text: Gerät startet, meldet sich am Netz an, Fachanwendungen starten
|
||||
- id: p3
|
||||
text: Keine Zugriffe des Vorgängers mehr möglich (mit Testkonto geprüft)
|
||||
|
||||
- id: abschliessen
|
||||
titel: Abschließen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: a1
|
||||
text: Übergabeprotokoll ausgefüllt und von beiden Seiten unterschrieben
|
||||
- id: a2
|
||||
text: Geräteliste aktualisiert (neuer Nutzer, Datum)
|
||||
- id: a3
|
||||
text: Aufbewahrungsfrist der Sicherung notiert und Wiedervorlage gesetzt
|
||||
- id: a4
|
||||
text: Ticket geschlossen – mit Ursache, Maßnahme und tatsächlichem Aufwand
|
||||
@@ -0,0 +1,75 @@
|
||||
id: 02-windows-installieren
|
||||
titel: Windows 11 installieren und übergeben
|
||||
block: system
|
||||
worum: >-
|
||||
Von der gesicherten Ausgangslage bis zum unterschriebenen Übergabeprotokoll.
|
||||
Die Liste ist bewusst länger, als es sich anfühlt – genau die Schritte am Ende
|
||||
sind es, die sonst vergessen werden.
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||||
rahmenplan: [B1, B3, A5]
|
||||
lernfeld: LF2
|
||||
mit_ticket: true
|
||||
|
||||
gruppen:
|
||||
- id: vorbereiten
|
||||
titel: Vorbereiten
|
||||
schritte:
|
||||
- id: v1
|
||||
text: Nutzerdaten gesichert und Rückspielen einer Beispieldatei getestet
|
||||
- id: v2
|
||||
text: Lizenz geklärt (Datenträger, Volumenlizenz, im Gerät hinterlegt?)
|
||||
- id: v3
|
||||
text: Installationsmedium auf aktuellem Stand
|
||||
- id: v4
|
||||
text: Treiberpaket des Herstellers heruntergeladen (Chipsatz, Netzwerk, Grafik)
|
||||
- id: v5
|
||||
text: Liste der benötigten Fachanwendungen erstellt und Zugangsdaten geklärt
|
||||
- id: v6
|
||||
text: Rechnername und Netzwerkdaten festgelegt
|
||||
|
||||
- id: durchfuehren
|
||||
titel: Durchführen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: d1
|
||||
text: Von Installationsmedium gestartet, Datenträger partitioniert
|
||||
- id: d2
|
||||
text: Windows installiert, lokales Administratorkonto angelegt
|
||||
- id: d3
|
||||
text: Chipsatztreiber zuerst, danach die übrigen Treiber eingespielt
|
||||
- id: d4
|
||||
text: Alle Aktualisierungen eingespielt, bis "Sie sind auf dem neuesten Stand" erscheint
|
||||
- id: d5
|
||||
text: Gerät in die Domäne aufgenommen
|
||||
- id: d6
|
||||
text: Fachanwendungen installiert und einmal gestartet
|
||||
- id: d7
|
||||
text: Datensicherung des Arbeitsplatzes eingerichtet
|
||||
|
||||
- id: pruefen
|
||||
titel: Prüfen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: p1
|
||||
text: Geräte-Manager ohne unbekannte Geräte
|
||||
- id: p2
|
||||
text: Anmeldung mit dem echten Nutzerkonto erfolgreich
|
||||
- id: p3
|
||||
text: Netzlaufwerke verbunden, Drucker erreichbar, Testdruck erfolgt
|
||||
- id: p4
|
||||
text: Fachanwendungen mit Nutzerkonto angemeldet getestet
|
||||
- id: p5
|
||||
text: Datensicherung einmal ausgeführt und Ergebnis kontrolliert
|
||||
- id: p6
|
||||
text: Nutzerdaten aus der Sicherung zurückgespielt und auf Vollständigkeit geprüft
|
||||
|
||||
- id: abschliessen
|
||||
titel: Abschließen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: a1
|
||||
text: Rechnername, Seriennummer, Lizenz und Datum dokumentiert
|
||||
- id: a2
|
||||
text: Anwender eingewiesen, Anmeldung gemeinsam durchgeführt
|
||||
- id: a3
|
||||
text: Übergabeprotokoll unterschrieben
|
||||
- id: a4
|
||||
text: Altgerät beziehungsweise alter Datenträger nach Vorgabe behandelt
|
||||
- id: a5
|
||||
text: Ticket geschlossen mit Ursache, Maßnahme und tatsächlichem Aufwand
|
||||
@@ -0,0 +1,58 @@
|
||||
id: 03-client-ins-netz-bringen
|
||||
titel: Client ins Netz bringen
|
||||
block: netzwerk
|
||||
worum: >-
|
||||
Die Reihenfolge ist der eigentliche Inhalt dieser Liste: von unten nach oben.
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||||
Wer bei DNS anfängt, sucht am längsten.
|
||||
rahmenplan: [B2, A8]
|
||||
lernfeld: LF3
|
||||
mit_ticket: true
|
||||
|
||||
gruppen:
|
||||
- id: vorbereiten
|
||||
titel: Vorbereiten
|
||||
schritte:
|
||||
- id: v1
|
||||
text: Fehlerbild aufgenommen, bevor etwas verändert wurde
|
||||
- id: v2
|
||||
text: Geklärt, ob nur dieser Arbeitsplatz betroffen ist oder mehrere
|
||||
- id: v3
|
||||
text: Netzplan und Anschlussdokumentation zur Hand
|
||||
|
||||
- id: durchfuehren
|
||||
titel: Durchführen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: d1
|
||||
text: Schicht 1 – Kabel gesteckt, Verbindungsanzeige an Gerät und Anschlussdose leuchtet
|
||||
- id: d2
|
||||
text: Schicht 2 – Anschluss am Switch aktiv, richtiges VLAN zugewiesen
|
||||
- id: d3
|
||||
text: Schicht 3 – gültige IP-Adresse vorhanden (keine 169.254.x.x), Maske und Gateway geprüft
|
||||
- id: d4
|
||||
text: Gateway angepingt
|
||||
- id: d5
|
||||
text: Schicht 4 – benötigte Ports zum Zielsystem erreichbar
|
||||
- id: d6
|
||||
text: Schicht 7 – Namensauflösung geprüft, Zwischenspeicher geleert
|
||||
|
||||
- id: pruefen
|
||||
titel: Prüfen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: p1
|
||||
text: Dateiserver über den Namen erreichbar, nicht nur über die IP-Adresse
|
||||
- id: p2
|
||||
text: Drucker erreichbar, Testdruck erfolgt
|
||||
- id: p3
|
||||
text: Nach einem Neustart weiterhin erreichbar
|
||||
|
||||
- id: abschliessen
|
||||
titel: Abschließen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: a1
|
||||
text: Ursache benannt, nicht nur die Maßnahme
|
||||
- id: a2
|
||||
text: Anschluss- und Netzdokumentation aktualisiert, falls etwas nicht stimmte
|
||||
- id: a3
|
||||
text: Anwender informiert, dass er wieder arbeiten kann
|
||||
- id: a4
|
||||
text: Ticket geschlossen mit Ursache, Maßnahme und tatsächlichem Aufwand
|
||||
@@ -0,0 +1,64 @@
|
||||
id: 04-rechner-zerlegen
|
||||
titel: Rechner zerlegen und wieder aufbauen
|
||||
block: hardware
|
||||
worum: >-
|
||||
Übung und Wartungsvorgang zugleich. Der wichtigste Teil steht unter
|
||||
"Vorbereiten" – ein statischer Schlag zerstört nicht laut, sondern leise.
|
||||
rahmenplan: [A3, B1, C3]
|
||||
lernfeld: LF2
|
||||
mit_ticket: false
|
||||
|
||||
gruppen:
|
||||
- id: vorbereiten
|
||||
titel: Vorbereiten
|
||||
schritte:
|
||||
- id: v1
|
||||
text: Gerät heruntergefahren, Netzstecker gezogen
|
||||
- id: v2
|
||||
text: Einschaltknopf einige Sekunden gedrückt, um Reststrom abzubauen
|
||||
- id: v3
|
||||
text: Antistatikband angelegt oder Gehäuse geerdet berührt
|
||||
- id: v4
|
||||
text: Arbeitsfläche freigeräumt, Schälchen für Schrauben bereit
|
||||
- id: v5
|
||||
text: Ausgangszustand fotografiert (Kabelführung, Steckplätze)
|
||||
|
||||
- id: durchfuehren
|
||||
titel: Durchführen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: d1
|
||||
text: Seitenwand geöffnet, Innenraum entstaubt (Druckluft, nicht Staubsauger)
|
||||
- id: d2
|
||||
text: Erweiterungskarten entnommen und beschriftet abgelegt
|
||||
- id: d3
|
||||
text: Datenträger und Kabel entnommen, Anschlüsse notiert
|
||||
- id: d4
|
||||
text: Arbeitsspeicher entnommen, Bänke notiert
|
||||
- id: d5
|
||||
text: CPU-Kühler abgenommen, Wärmeleitpaste beurteilt
|
||||
- id: d6
|
||||
text: Netzteil ausgebaut und auf Auffälligkeiten geprüft
|
||||
- id: d7
|
||||
text: Alles in umgekehrter Reihenfolge wieder eingebaut
|
||||
|
||||
- id: pruefen
|
||||
titel: Prüfen
|
||||
schritte:
|
||||
- id: p1
|
||||
text: Sichtprüfung – keine losen Kabel, keine übrig gebliebenen Schrauben
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- id: p2
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text: Gerät startet, Firmware erkennt alle Datenträger und den vollen Arbeitsspeicher
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- id: p3
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text: Arbeitsspeicher läuft im Zweikanalbetrieb
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- id: p4
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text: Temperaturen unter Last im Rahmen, Lüfter drehen hoch
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- id: abschliessen
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titel: Abschließen
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schritte:
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- id: a1
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text: Getauschte Teile mit Datum und Grund dokumentiert
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- id: a2
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text: Arbeitsplatz aufgeräumt, Altteile nach Vorgabe entsorgt
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- id: a3
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text: Auffälligkeiten dem Ausbilder gemeldet
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@@ -0,0 +1,184 @@
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# Glossar – Begriffe in verständlichem Deutsch erklärt.
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# Begriffe, die in Handouts vorkommen, werden dort automatisch verlinkt.
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# `formen` nennt weitere Schreibweisen, unter denen der Begriff im Text erkannt
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# werden soll (Plural, Abkürzung, ausgeschriebene Fassung).
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- begriff: APIPA
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steht_fuer: Automatic Private IP Addressing
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formen: ["169.254"]
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erklaerung: >-
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Die Notlösung eines Rechners, wenn kein DHCP-Server antwortet: Er gibt sich
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selbst eine Adresse aus dem Bereich 169.254.x.x. Damit erreicht er nur andere
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Geräte, die dasselbe getan haben. Praktisch ist es keine Adresse, sondern
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eine Fehlermeldung mit vier Zahlen.
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siehe_auch: [DHCP]
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- begriff: Blockgröße
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erklaerung: >-
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Beim Subnetting die Anzahl der Adressen, die ein Netz umfasst – einschließlich
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Netz- und Broadcastadresse. Sie ergibt sich aus 256 minus dem Maskenwert im
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betreffenden Oktett und ist der Schlüssel zum Rechnen im Kopf.
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siehe_auch: [Subnetzmaske, CIDR]
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- begriff: Broadcast
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erklaerung: >-
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Eine Nachricht an alle Geräte im selben Netz. Die Broadcastadresse ist die
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höchste Adresse eines Netzes und kann keinem Gerät zugewiesen werden.
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siehe_auch: [Netzadresse]
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- begriff: CIDR
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steht_fuer: Classless Inter-Domain Routing
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formen: [Präfixschreibweise]
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erklaerung: >-
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Die Schreibweise mit Schrägstrich, etwa 192.168.10.0/24. Die Zahl nach dem
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Schrägstrich sagt, wie viele Bits von links das Netz bezeichnen. Kürzer und
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weniger fehleranfällig als die Maske in vier Zahlen.
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siehe_auch: [Subnetzmaske]
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- begriff: DHCP
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steht_fuer: Dynamic Host Configuration Protocol
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erklaerung: >-
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||||
Der Dienst, der Geräten beim Einschalten eine IP-Adresse zuteilt – dazu
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Maske, Gateway und DNS-Server. Die Adresse gilt auf Zeit und wird
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selbstständig verlängert. Ablauf in vier Schritten: Discover, Offer, Request,
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Acknowledge.
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siehe_auch: [APIPA, DNS, Lease]
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- begriff: DNS
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steht_fuer: Domain Name System
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erklaerung: >-
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||||
Übersetzt Namen in IP-Adressen. Wenn eine IP-Adresse erreichbar ist, der Name
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aber nicht, liegt der Fehler hier. Gegenprobe mit nslookup.
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||||
siehe_auch: [DHCP, TTL]
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- begriff: Gateway
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formen: [Standardgateway]
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erklaerung: >-
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||||
Der Ausgang aus dem eigenen Netz. Alles, was nicht im selben Netz liegt,
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schickt ein Rechner an diese Adresse. Liegt das Gateway selbst nicht im
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eigenen Netz, kommt der Rechner nirgendwo hin.
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||||
siehe_auch: [Subnetzmaske, Router]
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- begriff: Lease
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formen: [Mietdauer]
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erklaerung: >-
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||||
Die Zeit, für die ein per DHCP vergebene Adresse gilt. Nach der Hälfte der
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Zeit fragt der Client von sich aus nach Verlängerung.
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siehe_auch: [DHCP]
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||||
- begriff: MAC-Adresse
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steht_fuer: Media Access Control
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||||
erklaerung: >-
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||||
Die werkseitig vergebene Kennung einer Netzwerkschnittstelle, sechs
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||||
Byte lang. Sie gilt nur im selben Netz und wird an jedem Router ersetzt.
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||||
Grundlage für DHCP-Reservierungen.
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siehe_auch: [Switch]
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||||
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- begriff: Netzadresse
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erklaerung: >-
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||||
Die kleinste Adresse eines Netzes, bei der alle Hostbits null sind. Sie
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bezeichnet das Netz selbst und wird keinem Gerät zugewiesen.
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||||
siehe_auch: [Broadcast, Subnetzmaske]
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||||
- begriff: NTFS-Berechtigung
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||||
erklaerung: >-
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||||
Die Zugriffsrechte, die direkt am Dateisystem hängen. Sie gelten lokal wie
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über das Netz. Trifft sie auf eine Freigabeberechtigung, setzt sich die
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||||
jeweils strengere durch.
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||||
siehe_auch: [Freigabeberechtigung, Vererbung]
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||||
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||||
- begriff: Freigabeberechtigung
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||||
erklaerung: >-
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||||
Die Rechte, die für den Zugriff über das Netz auf eine Freigabe gelten. In
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||||
der Praxis wird sie großzügig gesetzt und die eigentliche Steuerung über
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NTFS-Berechtigungen gemacht – sonst sucht man den Fehler an zwei Stellen.
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||||
siehe_auch: [NTFS-Berechtigung]
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||||
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||||
- begriff: Vererbung
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erklaerung: >-
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||||
Berechtigungen eines Ordners gelten für alles darunter, solange die Vererbung
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||||
nicht unterbrochen wird. Jede Unterbrechung muss dokumentiert werden – sonst
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versteht sie in zwei Jahren niemand mehr.
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||||
siehe_auch: [NTFS-Berechtigung]
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||||
- begriff: Prinzip der geringsten Rechte
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formen: [Least Privilege]
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erklaerung: >-
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||||
Jedes Konto bekommt genau die Rechte, die es für seine Aufgabe braucht, und
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nicht mehr. Auf Zeit vergebene Rechte werden wieder entzogen. Der wirksamste
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||||
einzelne Schutz gegen Schadsoftware und Fehlbedienung.
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||||
siehe_auch: [NTFS-Berechtigung]
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||||
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||||
- begriff: Port
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erklaerung: >-
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||||
Die Nummer, die auf einem Rechner den Dienst bezeichnet – 443 für HTTPS, 445
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für Dateifreigaben. Ist eine IP-Adresse erreichbar, ein Dienst aber nicht,
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||||
ist meist ein Port gesperrt.
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||||
siehe_auch: [Firewall]
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- begriff: Firewall
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erklaerung: >-
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||||
Filtert Datenverkehr nach Regeln – nach Adresse, Port und je nach Bauart
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||||
auch nach Anwendung. Eine Firewall, deren Regeln niemand mehr versteht,
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||||
schützt weniger, als sie stört.
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||||
siehe_auch: [Port]
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||||
- begriff: Router
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||||
erklaerung: >-
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||||
Verbindet verschiedene Netze und entscheidet anhand der IP-Adresse, wohin ein
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||||
Paket weitergeht. Arbeitet auf Schicht 3.
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||||
siehe_auch: [Switch, Gateway]
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||||
|
||||
- begriff: Switch
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||||
erklaerung: >-
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||||
Verteilt Datenpakete innerhalb eines Netzes anhand der MAC-Adresse. Arbeitet
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||||
auf Schicht 2. Viele Geräte können zusätzlich routen – bei der Fehlersuche
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||||
muss klar sein, in welcher Rolle das Gerät gerade arbeitet.
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||||
siehe_auch: [Router, MAC-Adresse, VLAN]
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||||
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||||
- begriff: VLAN
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||||
steht_fuer: Virtual Local Area Network
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||||
erklaerung: >-
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||||
Eine logische Aufteilung eines Switches in mehrere getrennte Netze. Ein
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||||
Arbeitsplatz im falschen VLAN verhält sich wie einer mit gezogenem Kabel –
|
||||
er bekommt keine passende Adresse.
|
||||
siehe_auch: [Switch]
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||||
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||||
- begriff: SMART
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||||
steht_fuer: Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology
|
||||
erklaerung: >-
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||||
Die Selbstauskunft eines Datenträgers über seinen Zustand. Reallocated und
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||||
Pending Sectors über null bedeuten Tausch. Ein sauberer Wert ist keine
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||||
Garantie, ein auffälliger aber eine verlässliche Warnung.
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||||
siehe_auch: [Datenträger]
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||||
|
||||
- begriff: Subnetzmaske
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||||
formen: [Maske, Netzmaske]
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||||
erklaerung: >-
|
||||
Legt fest, welcher Teil einer IP-Adresse das Netz bezeichnet und welcher den
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||||
einzelnen Rechner. Sie beantwortet genau eine Frage: Kann ich mein Ziel
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||||
direkt erreichen oder muss ich über das Gateway?
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||||
siehe_auch: [CIDR, Gateway, Blockgröße]
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||||
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||||
- begriff: TTL
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||||
steht_fuer: Time to Live
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||||
erklaerung: >-
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||||
Die Gültigkeitsdauer eines DNS-Eintrags im Zwischenspeicher. Wer einen Server
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||||
umzieht, setzt die TTL vorher herunter – sonst zeigen Clients tagelang auf
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||||
die alte Adresse.
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||||
siehe_auch: [DNS]
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||||
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- begriff: Ticket
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||||
erklaerung: >-
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||||
Der dokumentierte Vorgang zu einer Störung oder einem Auftrag. Es ist nicht
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Verwaltungsaufwand neben der Arbeit, sondern die einzige Dokumentation der
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Arbeit.
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||||
siehe_auch: []
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- begriff: Datenträger
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||||
formen: [Festplatte, SSD]
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||||
erklaerung: >-
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||||
Der dauerhafte Speicher eines Rechners. Festplatten verschleißen mechanisch,
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||||
SSDs durch Schreibvorgänge – die Kennzahlen für den Zustand sind deshalb
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||||
unterschiedlich.
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||||
siehe_auch: [SMART]
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||||
@@ -0,0 +1,49 @@
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---
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||||
id: A1
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titel: Ein Ticket schreiben, das keine Rückfrage auslöst
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block: arbeitsalltag
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woche: 1
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worum: Ein gutes Ticket beantwortet vorab die drei Fragen, die sonst als Rückfrage zurückkommen.
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rahmenplan: [A1, A2]
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lernfeld: LF6
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merksatz: Wer, was, seit wann – und was schon versucht wurde. Alles andere ist Beiwerk.
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karten:
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- frage: Welche vier Angaben gehören in jedes Ticket, bevor du es abschickst?
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||||
antwort: Betroffene Person und Gerät, beobachtetes Verhalten im Wortlaut, Zeitpunkt des ersten Auftretens, und was bereits versucht wurde.
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||||
- frage: Warum ist „Drucker geht nicht" ein schlechter Betreff?
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||||
antwort: Er nennt weder Gerät noch Fehlerbild. Besser ist „Kyocera Flur 2 – Druckaufträge bleiben in der Warteschlange, seit heute 08:00".
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---
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## Das Wesentliche
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- **Ein Ticket pro Problem.** Zwei Störungen in einem Ticket führen dazu, dass eine davon
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beim Schließen untergeht.
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- **Betreff wie eine Schlagzeile:** Gerät oder Dienst, Fehlerbild, Zeitpunkt. Der Betreff
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||||
muss für sich allein verständlich sein – in der Übersicht sieht man nichts anderes.
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- **Fehlermeldungen im Wortlaut**, abgetippt oder als Bildschirmfoto, nicht sinngemäß.
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||||
„Irgendwas mit Netzwerk" kostet später eine halbe Stunde.
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||||
- **Was schon versucht wurde**, gehört hinein. Sonst macht es der Nächste noch einmal.
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||||
- **Erreichbarkeit und Dringlichkeit** notieren: Wann ist die Person am Platz? Blockiert die
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||||
Störung die Arbeit oder ist sie lästig?
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||||
- **Beim Schließen** schreibst du auf, was die Ursache war und was du getan hast – nicht
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||||
„erledigt". Das Ticket ist die Dokumentation, und zwar die einzige.
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## Übersicht
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| Feld | Schlecht | Gut |
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|------|----------|-----|
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| Betreff | Drucker geht nicht | Kyocera Flur 2 – Aufträge bleiben in Warteschlange, seit 08:00 |
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| Beschreibung | Fehler beim Drucken | Meldung „Der Spooler-Dienst wird nicht ausgeführt", betrifft alle Nutzer in Halle 2 |
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||||
| Bereits versucht | *(leer)* | Neustart des Clients, Drucker aus- und eingeschaltet |
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||||
| Abschluss | erledigt | Warteschlange geleert, Spooler-Dienst neu gestartet; Ursache war ein hängender Auftrag von PC-042 |
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||||
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||||
## Prüfungsfrage
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**Frage:** Nennen Sie drei Angaben, die eine Störungsmeldung enthalten muss, damit sie ohne
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Rückfrage bearbeitet werden kann, und begründen Sie jeweils kurz.
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**Antwort:** (1) Betroffenes System oder Gerät – sonst ist unklar, wo gesucht werden muss.
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||||
(2) Beobachtetes Verhalten samt Fehlermeldung im Wortlaut – erlaubt die Eingrenzung ohne
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||||
Rückfrage. (3) Zeitpunkt des ersten Auftretens – erlaubt den Abgleich mit Änderungen und
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||||
Protokolldateien. Zusätzlich sinnvoll: bereits durchgeführte Maßnahmen und die
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||||
Erreichbarkeit des Melders.
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@@ -0,0 +1,46 @@
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||||
---
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id: A2
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||||
titel: Das Gespräch am Telefon annehmen
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block: arbeitsalltag
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woche: 1
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worum: Wer zuerst zuhört und dann in eigenen Worten wiederholt, spart sich die Hälfte der Rückfragen.
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rahmenplan: [A2]
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lernfeld: LF6
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merksatz: Ausreden lassen, zusammenfassen, bestätigen lassen – erst dann den Rechner anfassen.
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karten:
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||||
- frage: Was tust du im Kundengespräch, bevor du mit der Lösung beginnst?
|
||||
antwort: Das Problem in eigenen Worten zusammenfassen und bestätigen lassen. So fällt sofort auf, wenn du etwas anderes verstanden hast als gemeint war.
|
||||
---
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||||
|
||||
## Das Wesentliche
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||||
|
||||
- **Melden mit Name und Bereich.** „IT-Abteilung, Berger, guten Tag." Der Anrufer weiß
|
||||
dann, mit wem er spricht, und du musst es nicht nachreichen.
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||||
- **Ausreden lassen.** Auch wenn nach zehn Sekunden klar scheint, worum es geht – die
|
||||
letzten zwanzig enthalten oft die entscheidende Angabe.
|
||||
- **Zurückspiegeln:** „Ich fasse zusammen: Seit heute Morgen kommen Sie nicht mehr ins
|
||||
Warenwirtschaftssystem, am Nachbarplatz geht es. Habe ich das richtig?"
|
||||
- **Keine Schuldzuweisung**, auch nicht scherzhaft. „Da haben Sie was verstellt" schließt
|
||||
die Tür für die nächste Meldung.
|
||||
- **Verbindlich abschließen:** Was passiert als Nächstes, bis wann, und wer meldet sich.
|
||||
Lieber „ich melde mich bis 14 Uhr" als „ich schaue mal".
|
||||
- **Sofort notieren.** Was du nicht innerhalb einer Minute ins Ticket schreibst, ist weg.
|
||||
|
||||
## Übersicht
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||||
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||||
| Satz, den man sich sparen sollte | Besser |
|
||||
|---|---|
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||||
| Das kann eigentlich nicht sein. | Das habe ich so noch nicht gesehen – ich schaue es mir an. |
|
||||
| Haben Sie schon neu gestartet? | Damit ich nichts doppelt mache: Was haben Sie bisher probiert? |
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||||
| Ich melde mich. | Ich melde mich heute bis 14 Uhr, auch wenn ich noch keine Lösung habe. |
|
||||
| Da ist wohl der Server schuld. | Ich prüfe, ob es am Arbeitsplatz oder am Dienst liegt. |
|
||||
|
||||
## Prüfungsfrage
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||||
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||||
**Frage:** Warum ist es sinnvoll, das geschilderte Problem vor Beginn der Fehlersuche mit
|
||||
eigenen Worten zu wiederholen?
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||||
**Antwort:** Weil Missverständnisse dadurch sofort auffallen, solange sie noch nichts
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||||
gekostet haben. Der Kunde kann korrigieren, bevor Arbeitszeit in die falsche Richtung
|
||||
fließt. Zusätzlich zeigt die Zusammenfassung, dass zugehört wurde – das senkt die
|
||||
Anspannung und verbessert die Zusammenarbeit.
|
||||
@@ -0,0 +1,50 @@
|
||||
---
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||||
id: A3
|
||||
titel: Aufwand schätzen, ohne sich zu verschätzen
|
||||
block: arbeitsalltag
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||||
woche: 1
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worum: Eine Schätzung ist kein Versprechen, aber sie muss begründet und nachprüfbar sein.
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rahmenplan: [A1, A7]
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lernfeld: LF1
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||||
merksatz: In Arbeitsschritte zerlegen, jeden Schritt schätzen, den Puffer offen ausweisen.
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||||
karten:
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||||
- frage: Warum schätzt man Arbeitsschritte einzeln statt die Aufgabe als Ganzes?
|
||||
antwort: Weil sich Schätzfehler beim Zerlegen ausgleichen statt aufzuaddieren, und weil sichtbar wird, welcher Schritt die Unsicherheit trägt.
|
||||
- frage: Was gehört neben der reinen Arbeitszeit in eine Aufwandsschätzung?
|
||||
antwort: Wege, Rüstzeiten, Wartezeiten auf Dritte, die Dokumentation und ein offen ausgewiesener Puffer für Unvorhergesehenes.
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Das Wesentliche
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||||
|
||||
- **Zerlegen vor Schätzen.** Eine Aufgabe, die du nicht in Schritte zerlegen kannst, hast du
|
||||
noch nicht verstanden – und kannst sie folglich nicht schätzen.
|
||||
- **Drei Werte statt einem:** bester Fall, wahrscheinlicher Fall, schlechtester Fall. Wer nur
|
||||
eine Zahl nennt, nennt immer den besten Fall.
|
||||
- **Wartezeit ist keine Arbeitszeit**, kostet aber Durchlaufzeit. Beides getrennt nennen.
|
||||
- **Der Puffer wird ausgewiesen, nicht versteckt.** Ein versteckter Puffer wird beim ersten
|
||||
Nachverhandeln weggekürzt, ein begründeter nicht.
|
||||
- **Nach der Arbeit vergleichen:** geschätzt gegen gebraucht. Nur so wird die nächste
|
||||
Schätzung besser. Das ist kein Tadel, das ist Handwerk.
|
||||
|
||||
## Übersicht
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||||
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||||
| Schritt | Bester Fall | Wahrscheinlich | Schlechtester Fall |
|
||||
|---|---|---|---|
|
||||
| Gerät abholen und aufbauen | 15 min | 20 min | 40 min |
|
||||
| Windows installieren | 30 min | 45 min | 90 min |
|
||||
| Treiber und Fachanwendungen | 20 min | 40 min | 120 min |
|
||||
| Ins Netz bringen, Funktionstest | 15 min | 20 min | 45 min |
|
||||
| Dokumentation und Übergabe | 10 min | 15 min | 25 min |
|
||||
| **Summe** | **1:30 h** | **2:20 h** | **5:20 h** |
|
||||
|
||||
## Prüfungsfrage
|
||||
|
||||
**Frage:** Ein Kunde fragt, wie lange die Einrichtung von zehn neuen Arbeitsplätzen dauert.
|
||||
Wie gehen Sie bei der Schätzung vor?
|
||||
|
||||
**Antwort:** Zuerst die Arbeit für einen Arbeitsplatz in Schritte zerlegen und jeden Schritt
|
||||
schätzen. Dann prüfen, welche Schritte sich bei zehn Geräten vorbereiten oder
|
||||
parallelisieren lassen – ein einmal erstelltes Abbild ersetzt zehn Installationen, die Zeit
|
||||
steigt also nicht linear. Rüst-, Weg- und Übergabezeiten je Gerät gesondert ansetzen,
|
||||
Wartezeiten auf Zulieferungen als Durchlaufzeit ausweisen und einen begründeten Puffer
|
||||
offenlegen. Das Ergebnis als Spanne nennen, nicht als eine Zahl.
|
||||
@@ -0,0 +1,52 @@
|
||||
---
|
||||
id: H1
|
||||
titel: Der Rechner von innen – was wo sitzt und warum
|
||||
block: hardware
|
||||
woche: 2
|
||||
worum: Wer die Baugruppen und ihre Anschlüsse kennt, findet den Fehler durch Hinschauen statt durch Raten.
|
||||
rahmenplan: [A3, B1]
|
||||
lernfeld: LF2
|
||||
merksatz: Strom, Signal, Kühlung – an einem dieser drei hängt fast jeder Hardwarefehler.
|
||||
karten:
|
||||
- frage: Woran erkennst du beim Öffnen eines PCs sofort ein defektes Netzteil oder Mainboard?
|
||||
antwort: An aufgewölbten oder ausgelaufenen Elektrolytkondensatoren, an Brandspuren und an Verfärbungen rund um die Spannungswandler.
|
||||
- frage: In welcher Reihenfolge steckst du RAM-Module bei zwei Modulen und vier Bänken?
|
||||
antwort: In die beiden gleichfarbigen Bänke desselben Kanalpaares, meist Bank 2 und 4. Nur so läuft der Speicher im Zweikanalbetrieb – das Handbuch entscheidet.
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Das Wesentliche
|
||||
|
||||
- **Vor dem Öffnen:** Netzstecker ziehen, Reststrom über den Einschaltknopf abbauen,
|
||||
erden. Ein statischer Schlag zerstört nicht sofort, sondern schleichend.
|
||||
- **Mainboard** ist der Verteiler: CPU-Sockel, Speicherbänke, Steckplätze, Anschlüsse.
|
||||
Alles hängt daran, deshalb ist es die letzte Verdächtige, nicht die erste.
|
||||
- **Netzteil** liefert die Spannungen. Zu knapp bemessen oder gealtert äußert es sich als
|
||||
sporadischer Neustart unter Last – nicht als sauberer Ausfall.
|
||||
- **Arbeitsspeicher** paarweise und in die richtigen Bänke. Falsch bestückt läuft der
|
||||
Rechner, aber langsamer, und niemand merkt es.
|
||||
- **Datenträger:** SATA braucht Daten- und Stromkabel, M.2/NVMe steckt direkt auf dem
|
||||
Board und teilt sich Leitungen mit anderen Steckplätzen.
|
||||
- **Kühlung** ist Wartung, nicht Kosmetik. Verstaubte Kühlkörper drosseln die CPU, das
|
||||
Gerät wird „einfach langsam".
|
||||
|
||||
## Übersicht
|
||||
|
||||
| Baugruppe | Typisches Fehlerbild | Erster Handgriff |
|
||||
|---|---|---|
|
||||
| Netzteil | Neustart unter Last, gar kein Start | Ersatznetzteil anschließen |
|
||||
| Arbeitsspeicher | Bluescreens ohne Muster, Startton | Module einzeln testen, Bänke tauschen |
|
||||
| Datenträger | Hängen, lange Ladezeiten, Klicken | SMART-Werte auslesen |
|
||||
| Kühlung | Drosselung, Lüfter dauerhaft laut | Temperaturen auslesen, entstauben |
|
||||
| Mainboard | gar kein Lebenszeichen, keine Anzeige | Sichtprüfung Kondensatoren, Diagnose-Anzeige |
|
||||
|
||||
## Prüfungsfrage
|
||||
|
||||
**Frage:** Ein Arbeitsplatzrechner startet mehrmals täglich ohne Fehlermeldung neu, sonst
|
||||
läuft er unauffällig. Wie grenzen Sie die Ursache ein?
|
||||
|
||||
**Antwort:** Zuerst die Protokolle des Betriebssystems auf Kernel-Power-Ereignisse prüfen –
|
||||
sie unterscheiden Absturz von sauberem Neustart. Dann Temperaturen und Lüfterdrehzahlen
|
||||
unter Last beobachten (Drosselung oder Abschaltung durch Überhitzung). Anschließend
|
||||
Arbeitsspeicher mit einem Speichertest prüfen und die Spannungsversorgung bewerten:
|
||||
Neustarts ausschließlich unter Last deuten auf ein zu schwaches oder gealtertes Netzteil.
|
||||
Ein Tausch gegen ein bekannt gutes Netzteil bestätigt oder widerlegt das schnell.
|
||||
@@ -0,0 +1,53 @@
|
||||
---
|
||||
id: H2
|
||||
titel: Datenträger beurteilen – SMART lesen statt hoffen
|
||||
block: hardware
|
||||
woche: 2
|
||||
worum: Datenträger sterben selten plötzlich; sie kündigen es an, wenn man die richtigen Werte liest.
|
||||
rahmenplan: [A3, A9]
|
||||
lernfeld: LF2
|
||||
merksatz: Bei „reallocated sectors" und „pending sectors" über null wird getauscht, nicht diskutiert.
|
||||
karten:
|
||||
- frage: Welche zwei SMART-Werte sind bei einer Festplatte das deutlichste Warnzeichen?
|
||||
antwort: Reallocated Sector Count und Current Pending Sector Count. Steigt einer von beiden über null, wird der Datenträger getauscht.
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- frage: Worin unterscheidet sich der Verschleiß einer SSD von dem einer Festplatte?
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antwort: Die SSD verschleißt durch Schreibvorgänge – maßgeblich sind Media Wearout Indicator beziehungsweise Percentage Used und die geschriebene Gesamtdatenmenge. Die Festplatte verschleißt mechanisch.
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## Das Wesentliche
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- **SMART ist eine Selbstauskunft**, keine Garantie. Ein sauberer SMART-Wert schließt einen
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Ausfall nicht aus – ein auffälliger Wert sagt aber verlässlich, dass es losgeht.
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- **Festplatte:** Reallocated und Pending Sectors sind die beiden Werte, die zählen.
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Alles über null bedeutet Tausch, nicht Beobachtung.
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- **SSD:** Der Verschleiß hängt an geschriebenen Datenmengen. Percentage Used über
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etwa 90 Prozent heißt: einplanen, nicht abwarten.
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- **Betriebsstunden allein sagen wenig.** Eine Platte mit 60 000 Stunden und sauberen Werten
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ist gesünder als eine mit 8 000 Stunden und wachsenden Fehlern.
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- **Erst sichern, dann prüfen.** Diagnose auf einem angeschlagenen Datenträger kann ihm den
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Rest geben.
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- **Tausch dokumentieren:** Seriennummer, Einbaudatum, Grund. Sonst steht in zwei Jahren
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niemand mehr fest, welches Gerät schon einmal auffällig war.
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## Übersicht
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| Wert | Bedeutung | Handeln ab |
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|---|---|---|
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| Reallocated Sector Count | ersetzte defekte Sektoren | > 0 |
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| Current Pending Sector | Sektoren, die nicht gelesen werden konnten | > 0 |
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| Uncorrectable Sector Count | endgültig verlorene Sektoren | > 0 |
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| Percentage Used (SSD) | verbrauchte Schreiblebensdauer | > 90 % |
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| Power On Hours | Betriebsstunden | nur im Zusammenhang |
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| Temperature | Betriebstemperatur | dauerhaft > 50 °C prüfen |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Anwender meldet, sein Rechner „hänge manchmal minutenlang". Welche
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Hardwareursache prüfen Sie zuerst und wie?
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**Antwort:** Zuerst den Datenträger. Minutenlange Hänger ohne CPU-Last sind das typische
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Bild wiederholter Leseversuche auf schwachen Sektoren. Vorgehen: zunächst eine Sicherung
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der Nutzerdaten anlegen, dann SMART-Werte auslesen und auf Reallocated und Pending Sectors
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achten, ergänzend das Ereignisprotokoll auf Datenträgerfehler durchsehen. Bestätigt sich
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der Verdacht, wird der Datenträger getauscht und nicht repariert – die Daten sind teurer
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als das Bauteil.
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@@ -0,0 +1,53 @@
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id: H3
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titel: Geräte vergleichen und eine Empfehlung begründen
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block: hardware
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woche: 2
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worum: Ein Gerätevergleich ist erst dann etwas wert, wenn er sich am Einsatzzweck misst und nicht am Datenblatt.
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rahmenplan: [A3, A2]
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lernfeld: LF2
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merksatz: Erst den Einsatzzweck aufschreiben, dann die Kriterien, dann erst die Geräte suchen.
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karten:
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- frage: In welcher Reihenfolge gehst du bei einem Gerätevergleich vor?
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antwort: Einsatzzweck klären, daraus Kriterien mit Gewichtung ableiten, dann Geräte suchen und bewerten. Wer mit den Geräten anfängt, sucht sich die Kriterien passend zum Wunschgerät.
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- frage: Warum gehören Gesamtkosten statt Anschaffungspreis in einen Gerätevergleich?
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antwort: Weil Garantieverlängerung, Ersatzteilverfügbarkeit, Energieverbrauch und Wartungsaufwand über die Nutzungsdauer den Preisunterschied oft übersteigen.
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## Das Wesentliche
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- **Der Einsatzzweck kommt zuerst.** „Notebook für den Außendienst, acht Stunden ohne
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Steckdose, robust" ist eine Anforderung. „Ein gutes Notebook" ist keine.
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- **Kriterien gewichten**, bevor Geräte angeschaut werden. Sonst wird das Wunschgerät
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nachträglich begründet.
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- **Nutzwertanalyse:** Kriterium, Gewicht, Punktzahl je Gerät, Produkt. Das Ergebnis ist
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keine Wahrheit, aber es macht die Entscheidung nachvollziehbar.
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- **Gesamtkosten statt Kaufpreis:** Garantie, Ersatzteile, Zubehör, Strom, Aufwand für die
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||||
Einrichtung. Über vier Jahre gerechnet dreht sich die Reihenfolge häufig.
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- **Verfügbarkeit prüfen**, bevor die Empfehlung raus geht. Das beste Gerät nützt nichts,
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wenn es zwölf Wochen Lieferzeit hat.
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- **Empfehlung schriftlich** mit einem Satz Begründung je Kriterium. Der Kunde entscheidet,
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nicht die IT – aber er entscheidet auf Grundlage deiner Aufbereitung.
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## Übersicht
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| Kriterium | Gewicht | Gerät A | Gerät B | Gerät C |
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|---|---|---|---|---|
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| Akkulaufzeit | 30 % | 8 | 6 | 9 |
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| Robustheit | 25 % | 7 | 9 | 5 |
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| Gewicht | 15 % | 6 | 4 | 9 |
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| Ersatzteile und Garantie | 20 % | 8 | 9 | 5 |
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| Preis | 10 % | 6 | 5 | 8 |
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| **Nutzwert** | **100 %** | **7,25** | **6,95** | **7,05** |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Erläutern Sie, warum eine Nutzwertanalyse einer reinen Preisbetrachtung
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vorzuziehen ist, und nennen Sie eine Schwäche des Verfahrens.
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**Antwort:** Die Nutzwertanalyse bildet ab, dass ein Gerät mehrere Anforderungen
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unterschiedlich gut erfüllt, und macht die Gewichtung dieser Anforderungen sichtbar und
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diskutierbar. Eine reine Preisbetrachtung blendet Folgekosten und Eignung aus. Schwäche:
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||||
Gewichte und Punktvergabe sind subjektiv; wer das Ergebnis kennen will, kann es durch die
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||||
Wahl der Gewichte herbeiführen. Deshalb müssen Gewichte vor der Gerätesuche festgelegt und
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begründet werden.
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@@ -0,0 +1,51 @@
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id: N1
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||||
titel: Das Schichtenmodell als Werkzeug der Fehlersuche
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block: netzwerk
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woche: 3
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worum: Das Schichtenmodell ist keine Theorie zum Auswendiglernen, sondern eine Reihenfolge für die Fehlersuche.
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rahmenplan: [B2, A8]
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lernfeld: LF3
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merksatz: Von unten nach oben prüfen – Kabel vor IP, IP vor Namen, Namen vor Anwendung.
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karten:
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- frage: In welcher Reihenfolge suchst du einen Netzwerkfehler und warum?
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antwort: Von unten nach oben – erst Leitung und Verbindung, dann IP-Adresse und Weg, dann Namensauflösung, zuletzt die Anwendung. Eine untere Schicht trägt alle darüber, also ist jede Prüfung oben wertlos, solange unten etwas fehlt.
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||||
- frage: Auf welcher Schicht arbeiten Switch, Router und Firewall mit Anwendungsfilter?
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||||
antwort: Der Switch auf Schicht 2 (MAC-Adressen), der Router auf Schicht 3 (IP-Adressen), eine Firewall mit Anwendungsfilter bis hinauf auf Schicht 7.
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---
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## Das Wesentliche
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- **Vier Schichten reichen im Alltag:** Leitung, Netz, Transport, Anwendung. Die sieben
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Schichten des OSI-Modells braucht man für die Prüfung, die vier für die Arbeit.
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- **Immer von unten prüfen.** Die Verbindungsanzeige am Anschluss zu übersehen und
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||||
stattdessen DNS zu prüfen, kostet regelmäßig eine Stunde.
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||||
- **Jede Schicht hat ein eigenes Werkzeug:** Anzeige-LED und Kabeltester unten,
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||||
`ipconfig` und `ping` in der Mitte, `nslookup` darüber, Browser und Protokolldatei oben.
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||||
- **Ein Gerät kann auf mehreren Schichten arbeiten.** Ein „Switch" mit Routingfunktion ist
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||||
beides – bei der Fehlersuche muss man wissen, welche Rolle er gerade spielt.
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||||
- **Kapselung heißt:** Jede Schicht packt ihre eigene Kopfzeile davor. Deshalb sieht man im
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||||
Mitschnitt außen Ethernet, dann IP, dann TCP, dann erst die Nutzdaten.
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||||
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||||
## Übersicht
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| Schicht | Adresse | Gerät | Werkzeug | Typische Störung |
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||||
|---|---|---|---|---|
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||||
| Anwendung | URL, Name | Server, Anwendung | Browser, Protokolle | Dienst gestoppt, Anmeldung falsch |
|
||||
| Transport | Port | Firewall | `Test-NetConnection` | Port gesperrt |
|
||||
| Netz | IP-Adresse | Router | `ping`, `tracert` | falsche Adresse, kein Weg |
|
||||
| Leitung | MAC-Adresse | Switch, Kabel | LED, Kabeltester | Kabelbruch, Anschluss aus |
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||||
|
||||
## Prüfungsfrage
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||||
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||||
**Frage:** Ein Anwender kann eine interne Webanwendung nicht erreichen, andere Kollegen im
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selben Netz schon. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen anhand des Schichtenmodells.
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||||
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||||
**Antwort:** Schicht 1 und 2: Verbindungsanzeige am Anschluss und am Switch prüfen, Kabel
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||||
und Anschlussdose kontrollieren. Schicht 3: mit `ipconfig` prüfen, ob eine gültige Adresse
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||||
und ein Standardgateway vorhanden sind, danach das Gateway und den Server anpingen.
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||||
Schicht 4: mit `Test-NetConnection` prüfen, ob der Zielport erreichbar ist – schlägt das bei
|
||||
erreichbarer IP fehl, ist eine Firewallregel wahrscheinlich. Erst danach Schicht 7: Name mit
|
||||
`nslookup` auflösen, Anmeldedaten, Browserzwischenspeicher und die Protokolle der Anwendung
|
||||
prüfen. Da andere Kollegen es erreichen, liegt die Ursache erfahrungsgemäß unten oder in
|
||||
der Konfiguration dieses einen Arbeitsplatzes.
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||||
@@ -0,0 +1,52 @@
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---
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||||
id: N2
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||||
titel: IP-Adresse und Subnetzmaske – wer gehört zusammen?
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block: netzwerk
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woche: 3
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worum: Die Maske entscheidet, welchen Teil der Adresse das Netz ausmacht und welchen der einzelne Rechner.
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rahmenplan: [B2]
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lernfeld: LF3
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merksatz: Gleiche Netzadresse heißt direkt erreichbar, alles andere geht über das Gateway.
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karten:
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- frage: Woran erkennt ein Rechner, ob er ein Ziel direkt erreichen kann oder über das Gateway muss?
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antwort: Er verknüpft die eigene und die Zieladresse jeweils mit der Subnetzmaske. Kommt dieselbe Netzadresse heraus, liegt das Ziel im selben Netz und wird direkt angesprochen, sonst geht es über das Standardgateway.
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||||
- frage: Welche Adressbereiche sind privat und werden im Internet nicht geroutet?
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||||
antwort: 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16. Dazu kommt 169.254.0.0/16 für die Selbstvergabe, wenn kein DHCP antwortet.
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---
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## Das Wesentliche
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- **Eine IPv4-Adresse hat 32 Bit**, geschrieben als vier Zahlen von 0 bis 255. Die Maske
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sagt, wie viele Bits von links das Netz bezeichnen – `/24` heißt 24 Bit Netz, 8 Bit Rechner.
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||||
- **Netzadresse** ist die kleinste Adresse im Netz (alle Rechner-Bits null), **Broadcast**
|
||||
die größte (alle Rechner-Bits eins). Beide sind vergeben, keinem Gerät zuweisbar.
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||||
- **Nutzbare Adressen** sind Blockgröße minus zwei. Bei `/24`: 256 − 2 = 254.
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||||
- **Gleiche Netzadresse = direkt erreichbar.** Das ist der einzige Zweck der Maske, alles
|
||||
andere folgt daraus.
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||||
- **169.254.x.x** bedeutet: kein DHCP-Server geantwortet. Das ist keine Adresse, das ist
|
||||
eine Fehlermeldung mit vier Zahlen.
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||||
- **Privatbereiche** werden im Internet nicht weitergeleitet und dürfen im Betrieb frei
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verwendet werden – aber nicht doppelt an zwei Standorten, die sich später verbinden sollen.
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## Übersicht
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||||
| CIDR | Subnetzmaske | Blockgröße | Nutzbar |
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||||
|------|--------------|-----------|---------|
|
||||
| /24 | 255.255.255.0 | 256 | 254 |
|
||||
| /25 | 255.255.255.128 | 128 | 126 |
|
||||
| /26 | 255.255.255.192 | 64 | 62 |
|
||||
| /27 | 255.255.255.224 | 32 | 30 |
|
||||
| /28 | 255.255.255.240 | 16 | 14 |
|
||||
| /29 | 255.255.255.248 | 8 | 6 |
|
||||
| /30 | 255.255.255.252 | 4 | 2 |
|
||||
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||||
## Prüfungsfrage
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||||
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||||
**Frage:** Ein Arbeitsplatz hat die Adresse 192.168.20.130 mit der Maske 255.255.255.128,
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das Standardgateway ist 192.168.20.1. Warum funktioniert das nicht?
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**Antwort:** Die Maske 255.255.255.128 entspricht `/25`, die Blockgröße ist 128. Es gibt
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also die Netze 192.168.20.0/25 (Adressen .0 bis .127) und 192.168.20.128/25 (.128 bis .255).
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||||
Der Arbeitsplatz liegt mit .130 im zweiten Netz, das Gateway mit .1 im ersten. Das Gateway
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||||
ist damit nicht direkt erreichbar, und der Rechner kommt aus seinem Netz nicht heraus.
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||||
Richtig wäre ein Gateway aus dem Bereich .129 bis .254, üblicherweise 192.168.20.129.
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||||
@@ -0,0 +1,54 @@
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---
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||||
id: N3
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||||
titel: Subnetting rechnen – der Weg in vier Schritten
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||||
block: netzwerk
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woche: 3
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worum: Eine Adresse und eine Maske reichen, um Netz, Broadcast und Hostbereich zu bestimmen.
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rahmenplan: [B2, A8]
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lernfeld: LF3
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merksatz: Blockgröße finden, Vielfache aufschreiben, eigene Adresse einsortieren.
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||||
karten:
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- frage: Zu welchem Netz gehört 192.168.10.200 bei der Maske 255.255.255.224?
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antwort: Blockgröße 32, Netze bei .192 und .224 – die Adresse gehört zu 192.168.10.192/27. Broadcast ist .223, nutzbar sind .193 bis .222.
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||||
- frage: Wie berechnest du die Blockgröße aus der CIDR-Angabe?
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||||
antwort: Blockgröße = 256 minus dem letzten von null verschiedenen Oktett der Maske, oder gleichwertig 2 hoch (32 minus Präfixlänge), bezogen auf das betroffene Oktett.
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---
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## Das Wesentliche
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- **Schritt 1 – Blockgröße bestimmen.** Interessant ist das Oktett, in dem die Maske
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„bricht". Blockgröße = 256 − Maskenwert in diesem Oktett. Bei `/27` ist die Maske
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||||
255.255.255.224, also 256 − 224 = **32**.
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||||
- **Schritt 2 – Vielfache aufschreiben.** 0, 32, 64, 96, 128, 160, 192, 224. Das sind alle
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||||
Netzadressen in diesem Oktett.
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||||
- **Schritt 3 – eigene Adresse einsortieren.** Das größte Vielfache, das nicht größer ist als
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||||
die eigene Adresse, ist die Netzadresse. Für .200 ist das **192**.
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||||
- **Schritt 4 – Grenzen ablesen.** Broadcast = nächste Netzadresse − 1, hier 224 − 1 = **223**.
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||||
Nutzbar ist alles dazwischen: **.193 bis .222**.
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||||
- **Gegenprobe:** nutzbare Adressen = Blockgröße − 2. Hier 30. Von .193 bis .222 sind es
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||||
genau 30. Passt.
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||||
- **Nie im Kopf über mehrere Oktette rechnen.** Wenn die Maske im dritten Oktett bricht,
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||||
gilt dasselbe Verfahren dort, und das vierte Oktett läuft von 0 bis 255 durch.
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## Übersicht
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||||
| CIDR | Maske | Blockgröße | Netze je Oktett | Nutzbar |
|
||||
|------|-------|-----------|-----------------|---------|
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||||
| /25 | 255.255.255.128 | 128 | 2 | 126 |
|
||||
| /26 | 255.255.255.192 | 64 | 4 | 62 |
|
||||
| /27 | 255.255.255.224 | 32 | 8 | 30 |
|
||||
| /28 | 255.255.255.240 | 16 | 16 | 14 |
|
||||
| /29 | 255.255.255.248 | 8 | 32 | 6 |
|
||||
| /30 | 255.255.255.252 | 4 | 64 | 2 |
|
||||
|
||||
## Prüfungsfrage
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||||
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||||
**Frage:** Ein Standort benötigt vier getrennte Netze mit jeweils mindestens 25 Geräten. Zur
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||||
Verfügung steht 192.168.50.0/24. Wie teilen Sie auf?
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||||
**Antwort:** 25 Geräte brauchen mindestens 27 Adressen (25 Hosts, Netzadresse, Broadcast),
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||||
also eine Blockgröße von 32 – das entspricht `/27` mit 30 nutzbaren Adressen. Aus einem
|
||||
`/24` entstehen acht `/27`-Netze, vier davon werden vergeben, vier bleiben in Reserve:
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||||
192.168.50.0/27 (nutzbar .1–.30), 192.168.50.32/27 (.33–.62), 192.168.50.64/27 (.65–.94),
|
||||
192.168.50.96/27 (.97–.126). Eine Aufteilung in `/26` wäre ebenfalls möglich und ließe mehr
|
||||
Luft nach oben, aber nur vier Netze insgesamt – bei absehbarem Wachstum die schlechtere Wahl.
|
||||
@@ -0,0 +1,51 @@
|
||||
---
|
||||
id: N4
|
||||
titel: DHCP und DNS – Adresse bekommen, Namen auflösen
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||||
block: netzwerk
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woche: 3
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||||
worum: DHCP verteilt Adressen, DNS übersetzt Namen – zwei Dienste, zwei ganz verschiedene Fehlerbilder.
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||||
rahmenplan: [B2, B3]
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||||
lernfeld: LF3
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merksatz: Keine Adresse heißt DHCP, keine Auflösung heißt DNS – und 169.254 heißt beides nicht erreicht.
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||||
karten:
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||||
- frage: Welche vier Schritte umfasst der DHCP-Ablauf und wie heißen sie?
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antwort: Discover, Offer, Request, Acknowledge – der Client sucht, der Server bietet an, der Client fordert das Angebot an, der Server bestätigt.
|
||||
- frage: Ein Rechner kann 8.8.8.8 anpingen, aber keine Internetseite öffnen. Wo liegt der Fehler?
|
||||
antwort: Bei der Namensauflösung. Die IP-Verbindung steht, also ist DNS falsch konfiguriert oder der DNS-Server antwortet nicht.
|
||||
---
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||||
|
||||
## Das Wesentliche
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- **DHCP vergibt Adressen auf Zeit.** Der Mietzeitraum („Lease") läuft ab, der Client
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||||
verlängert nach der Hälfte der Zeit selbstständig.
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- **Vier Schritte:** Discover, Offer, Request, Acknowledge. Merkhilfe: **D-O-R-A**.
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||||
- **Reservierung statt fester Adresse.** Drucker und Server bekommen im DHCP eine feste
|
||||
Zuordnung über die MAC-Adresse – so bleibt die Verwaltung an einer Stelle.
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||||
- **DNS übersetzt Namen in Adressen**, in Stufen: eigener Zwischenspeicher, hosts-Datei,
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||||
konfigurierter Server, dessen Weiterleitung.
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||||
- **Die beiden Fehlerbilder unterscheiden sich klar.** Keine oder eine 169.254-Adresse:
|
||||
DHCP. Adresse vorhanden, `ping` auf eine IP funktioniert, Namen nicht: DNS.
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||||
- **Zwischenspeicher leeren, bevor man verzweifelt:** `ipconfig /flushdns` auf dem Client,
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||||
und daran denken, dass Browser einen eigenen Speicher haben.
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|
||||
## Übersicht
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| Beobachtung | Wahrscheinliche Ursache | Prüfung |
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|---|---|---|
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| Adresse 169.254.x.x | kein DHCP-Server erreichbar | `ipconfig /all`, Anschluss, VLAN |
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| Adresse da, Gateway nicht erreichbar | falsches Netz oder Maske | `ping` Gateway, Maske prüfen |
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| IP erreichbar, Name nicht | DNS | `nslookup name`, DNS-Server prüfen |
|
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| Name löst auf alte Adresse auf | Zwischenspeicher | `ipconfig /flushdns` |
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| Nur eine Anwendung geht nicht | Port oder Dienst | `Test-NetConnection -Port` |
|
||||
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## Prüfungsfrage
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||||
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**Frage:** Nach dem Austausch eines Servers erreichen einige Arbeitsplätze den Dateidienst
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weiterhin nicht, andere sofort. Woran liegt das und was tun Sie?
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**Antwort:** Die betroffenen Arbeitsplätze haben den alten DNS-Eintrag noch im
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Zwischenspeicher; die Gültigkeitsdauer des Eintrags ist noch nicht abgelaufen. Kurzfristig
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hilft `ipconfig /flushdns` auf den betroffenen Rechnern beziehungsweise ein Neustart.
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||||
Grundsätzlich: vor geplanten Umstellungen die Gültigkeitsdauer des betroffenen
|
||||
DNS-Eintrags rechtzeitig herabsetzen, umstellen, und sie danach wieder anheben. Zusätzlich
|
||||
prüfen, ob auf dem DNS-Server noch ein veralteter Eintrag steht.
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||||
@@ -0,0 +1,54 @@
|
||||
---
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||||
id: S1
|
||||
titel: Windows sauber installieren und übergabefertig machen
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||||
block: system
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||||
woche: 4
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worum: Eine Installation ist erst fertig, wenn Treiber, Updates, Sicherung und Dokumentation stehen – nicht wenn der Anmeldebildschirm erscheint.
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rahmenplan: [B1, B3, A5]
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||||
lernfeld: LF2
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||||
merksatz: Erst Daten sichern, dann installieren – die Reihenfolge ist nicht verhandelbar.
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||||
karten:
|
||||
- frage: Was prüfst du vor jeder Neuinstallation zuerst?
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antwort: Ob die Nutzerdaten gesichert sind und die Sicherung nachweislich zurückspielbar ist. Danach Lizenz, Treiberverfügbarkeit und benötigte Fachanwendungen.
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- frage: Warum trennt man Betriebssystem und Nutzerdaten auf getrennte Ablagen?
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antwort: Weil das Betriebssystem jederzeit neu aufgesetzt werden können muss, ohne dass Nutzerdaten davon betroffen sind.
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---
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## Das Wesentliche
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||||
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||||
- **Vorher sichern und die Sicherung prüfen.** Eine ungeprüfte Sicherung ist keine.
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- **Installationsmedium aktuell halten.** Ein zwei Jahre altes Abbild bedeutet 300 Updates
|
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nach der Installation und einen halben Tag Wartezeit.
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- **Treiber vom Hersteller**, nicht aus der Suchmaschine. Chipsatz zuerst, dann Netzwerk,
|
||||
dann der Rest.
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||||
- **Updates in Ruhe durchlaufen lassen**, bevor Fachanwendungen installiert werden. Sonst
|
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reißt ein Neustart eine halb installierte Anwendung auseinander.
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- **Konten sauber trennen:** ein lokales Administratorkonto für die Verwaltung, ein
|
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normales Konto für die tägliche Arbeit. Nicht als Administrator arbeiten.
|
||||
- **Übergabe ist Teil der Arbeit:** Rechnername, Adresse, Lizenz, installierte Software und
|
||||
Datum in die Dokumentation. Danach eine kurze Einweisung des Anwenders.
|
||||
|
||||
## Übersicht
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||||
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| Schritt | Fertig, wenn … |
|
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|---|---|
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| Sicherung | Rückspielen einer Beispieldatei erfolgreich getestet |
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| Installation | Windows startet, Datenträger sinnvoll aufgeteilt |
|
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| Treiber | Geräte-Manager ohne gelbe Ausrufezeichen |
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||||
| Updates | Windows Update meldet „Sie sind auf dem neuesten Stand" |
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| Software | alle Fachanwendungen gestartet und angemeldet getestet |
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| Netz und Konten | Domänenbeitritt erfolgt, Anmeldung mit Nutzerkonto geprüft |
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| Dokumentation | Rechnername, Seriennummer, Lizenz, Datum eingetragen |
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| Übergabe | Anwender hat sich selbst angemeldet und quittiert |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Begründen Sie, warum Fachanwendungen erst nach dem vollständigen Einspielen der
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Betriebssystemaktualisierungen installiert werden sollten.
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**Antwort:** Aktualisierungen tauschen Systemkomponenten und Laufzeitbibliotheken aus und
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erzwingen Neustarts. Werden Fachanwendungen vorher installiert, können sie gegen
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Komponenten gebunden sein, die anschließend ersetzt werden; außerdem kann ein erzwungener
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Neustart eine laufende Installation abbrechen und einen inkonsistenten Zustand
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hinterlassen. Erst ein vollständig aktualisiertes System bietet eine stabile Grundlage –
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und Fehler bei der Anwendungsinstallation sind dann eindeutig der Anwendung zuzuordnen.
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@@ -0,0 +1,53 @@
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---
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id: S2
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titel: Benutzer, Gruppen und Berechtigungen
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block: system
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woche: 4
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worum: Rechte werden an Gruppen vergeben, nie an einzelne Personen – sonst weiß nach zwei Jahren niemand mehr, warum jemand irgendwo hineinkommt.
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rahmenplan: [B3, A6]
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lernfeld: LF4
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merksatz: Rechte an Gruppen, Personen in Gruppen. So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
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karten:
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- frage: Warum vergibt man Berechtigungen an Gruppen statt an einzelne Benutzer?
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antwort: Weil beim Wechsel einer Person nur die Gruppenzugehörigkeit geändert werden muss und jederzeit nachvollziehbar bleibt, warum jemand ein Recht hat.
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- frage: Was setzt sich durch, wenn Freigabe- und NTFS-Berechtigungen sich widersprechen?
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antwort: Die jeweils restriktivere Berechtigung. Über das Netz gilt der Schnitt aus beiden, lokal nur die NTFS-Berechtigung.
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- frage: Was besagt das Prinzip der geringsten Rechte?
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antwort: Jedes Konto bekommt genau die Rechte, die es für seine Aufgabe braucht, und nicht mehr – auf Zeit vergebene Rechte werden wieder entzogen.
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## Das Wesentliche
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- **Rechte an Gruppen, Personen in Gruppen.** Die Gruppe trägt die Begründung im Namen:
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`FS-Buchhaltung-Aendern` ist selbsterklärend, `Rechte_Meier` nicht.
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- **Prinzip der geringsten Rechte.** Kein Tagesgeschäft mit Administratorrechten. Erhöhte
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Rechte werden angefordert, benutzt und wieder abgelegt.
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- **Vererbung verstehen**, bevor man sie unterbricht. Ein unterbrochener Vererbungspfad ist
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in zwei Jahren nicht mehr nachvollziehbar.
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- **Verweigern schlägt Erlauben.** Eine explizite Verweigerung setzt sich gegen jede
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Erlaubnis durch – deshalb sparsam einsetzen, sonst sucht man sich später tot.
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- **Freigabe und NTFS greifen zusammen:** Über das Netz gilt die restriktivere der beiden.
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||||
Übliche Praxis: Freigabe auf „Jeder – Vollzugriff", die eigentliche Steuerung über NTFS.
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- **Austritt heißt sperren, nicht löschen.** Gelöschte Konten reißen Berechtigungen und
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Dateibesitz auseinander.
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## Übersicht
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| Berechtigung | Erlaubt | Typisch für |
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|---|---|---|
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| Lesen | Öffnen, Auflisten | Nachschlagewerke, Vorlagen |
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| Lesen und Ausführen | zusätzlich Programme starten | Softwareablagen |
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| Ändern | zusätzlich Anlegen, Ändern, Löschen | Arbeitsverzeichnisse einer Abteilung |
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| Vollzugriff | zusätzlich Berechtigungen ändern | ausschließlich Administratoren |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Eine Mitarbeiterin wechselt von der Buchhaltung in den Einkauf. Wie gehen Sie mit
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ihren Berechtigungen um?
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**Antwort:** Das Konto bleibt bestehen; geändert wird ausschließlich die
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Gruppenzugehörigkeit: Entfernen aus den Gruppen der Buchhaltung, Aufnahme in die Gruppen
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||||
des Einkaufs. Direkt am Konto vergebene Einzelberechtigungen sind zu suchen und zu
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||||
entfernen – sie sind der Grund, warum Rechte über Jahre mitwandern. Die Änderung wird mit
|
||||
Datum und Anlass dokumentiert, und nach dem Wechsel wird stichprobenartig geprüft, dass der
|
||||
Zugriff auf die Buchhaltungsablagen tatsächlich nicht mehr besteht.
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||||
@@ -0,0 +1,74 @@
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||||
id: woche-01
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||||
woche: 1
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||||
titel: Lernzielkontrolle Woche 1 – Arbeitsalltag und Auftrag
|
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dauer_minuten: 30
|
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hinweis: >-
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||||
Offene Fragen, keine Hilfsmittel. Antworte in ganzen Sätzen – bei der
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||||
Abschlussprüfung wird ebenfalls nicht in Stichworten bewertet.
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||||
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||||
fragen:
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- id: f1
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||||
frage: >-
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||||
Nennen Sie vier Angaben, die in jede Störungsmeldung gehören, und
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||||
begründen Sie bei zweien davon, warum sie ohne Rückfrage nötig sind.
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||||
punkte: 8
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||||
musterloesung: >-
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||||
Betroffene Person und Gerät oder Dienst; das beobachtete Verhalten
|
||||
einschließlich Fehlermeldung im Wortlaut; der Zeitpunkt des ersten
|
||||
Auftretens; die bereits durchgeführten Maßnahmen. Begründungen: Der
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||||
Zeitpunkt erlaubt den Abgleich mit Änderungen und Protokolldateien und
|
||||
grenzt damit den Ursachenraum ein. Die bereits durchgeführten Maßnahmen
|
||||
verhindern, dass der Bearbeiter dieselben Schritte wiederholt und Zeit
|
||||
verliert. (Je Angabe 1 Punkt, je Begründung 2 Punkte.)
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||||
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||||
- id: f2
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||||
frage: >-
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||||
Ein Kollege schreibt als Betreff "Rechner spinnt". Formulieren Sie einen
|
||||
brauchbaren Betreff und erklären Sie in einem Satz, woran man einen guten
|
||||
Betreff erkennt.
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||||
punkte: 4
|
||||
musterloesung: >-
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||||
Beispiel: "PC-042 Buchhaltung – Bluescreen beim Start von Word, seit
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||||
heute 09:15". Ein guter Betreff nennt Gerät oder Dienst, das Fehlerbild
|
||||
und den Zeitpunkt und ist damit in der Ticketübersicht allein verständlich,
|
||||
ohne dass das Ticket geöffnet werden muss.
|
||||
|
||||
- id: f3
|
||||
frage: >-
|
||||
Warum wiederholt man im Kundengespräch das geschilderte Problem in eigenen
|
||||
Worten, bevor man mit der Fehlersuche beginnt?
|
||||
punkte: 4
|
||||
musterloesung: >-
|
||||
Weil Missverständnisse dadurch auffallen, bevor Arbeitszeit in die falsche
|
||||
Richtung fließt. Der Kunde kann sofort korrigieren. Zusätzlich zeigt die
|
||||
Zusammenfassung, dass zugehört wurde, was die Anspannung senkt und die
|
||||
weitere Zusammenarbeit erleichtert.
|
||||
|
||||
- id: f4
|
||||
frage: >-
|
||||
Sie sollen den Aufwand für die Einrichtung von zehn Arbeitsplätzen
|
||||
schätzen. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen in vier Schritten.
|
||||
punkte: 8
|
||||
musterloesung: >-
|
||||
(1) Die Arbeit für einen Arbeitsplatz in einzelne Schritte zerlegen.
|
||||
(2) Jeden Schritt getrennt schätzen, jeweils mit bestem, wahrscheinlichem
|
||||
und schlechtestem Fall. (3) Prüfen, welche Schritte sich für zehn Geräte
|
||||
vorbereiten oder parallelisieren lassen – ein einmal erstelltes Abbild
|
||||
ersetzt zehn Installationen, die Zeit steigt also nicht linear. (4) Weg-,
|
||||
Rüst- und Übergabezeiten je Gerät ergänzen, Wartezeiten als Durchlaufzeit
|
||||
getrennt ausweisen und einen begründeten Puffer offenlegen; das Ergebnis
|
||||
als Spanne nennen.
|
||||
|
||||
- id: f5
|
||||
frage: >-
|
||||
Was gehört in ein Ticket, wenn Sie es schließen? Nennen Sie zwei Dinge und
|
||||
erklären Sie, warum "erledigt" nicht genügt.
|
||||
punkte: 6
|
||||
musterloesung: >-
|
||||
Die festgestellte Ursache und die durchgeführte Maßnahme, idealerweise
|
||||
ergänzt um den tatsächlichen Aufwand. "Erledigt" genügt nicht, weil das
|
||||
Ticket die einzige Dokumentation des Vorgangs ist: Tritt der Fehler erneut
|
||||
auf oder bearbeitet ihn jemand anderes, ist ohne Ursache und Maßnahme die
|
||||
gesamte Fehlersuche zu wiederholen. Außerdem lässt sich ohne diese Angaben
|
||||
nicht erkennen, ob ein Fehler häufig auftritt und eine dauerhafte Lösung
|
||||
braucht.
|
||||
@@ -0,0 +1,86 @@
|
||||
id: woche-03
|
||||
woche: 3
|
||||
titel: Lernzielkontrolle Woche 3 – Netzwerkgrundlagen
|
||||
dauer_minuten: 45
|
||||
hinweis: >-
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||||
Offene Fragen. Bei Rechenaufgaben zählt der Rechenweg – ein richtiges Ergebnis
|
||||
ohne Weg gibt die halbe Punktzahl.
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||||
|
||||
fragen:
|
||||
- id: f1
|
||||
frage: >-
|
||||
Bestimmen Sie zu 192.168.10.200 mit der Maske 255.255.255.224 die
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||||
Netzadresse, die Broadcastadresse und den nutzbaren Hostbereich. Zeigen Sie
|
||||
den Rechenweg.
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||||
punkte: 8
|
||||
musterloesung: >-
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||||
Maske 255.255.255.224 entspricht /27. Blockgröße = 256 − 224 = 32.
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||||
Vielfache von 32: 0, 32, 64, 96, 128, 160, 192, 224. Das größte Vielfache,
|
||||
das 200 nicht übersteigt, ist 192 – Netzadresse also 192.168.10.192/27.
|
||||
Broadcast = nächste Netzadresse (224) minus 1 = 192.168.10.223. Nutzbar:
|
||||
192.168.10.193 bis 192.168.10.222, das sind 30 Adressen (Blockgröße minus
|
||||
zwei). (Blockgröße 2 P., Netzadresse 2 P., Broadcast 2 P., Hostbereich 2 P.)
|
||||
|
||||
- id: f2
|
||||
frage: >-
|
||||
Ein Standort braucht vier getrennte Netze mit je mindestens 25 Geräten.
|
||||
Zur Verfügung steht 192.168.50.0/24. Wie teilen Sie auf und warum?
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||||
punkte: 8
|
||||
musterloesung: >-
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||||
25 Geräte brauchen 27 Adressen (25 Hosts plus Netzadresse plus Broadcast),
|
||||
also Blockgröße 32 und damit /27 mit 30 nutzbaren Adressen. Aus einem /24
|
||||
entstehen acht /27-Netze; vier werden vergeben, vier bleiben Reserve:
|
||||
192.168.50.0/27, .32/27, .64/27, .96/27. Eine Aufteilung in /26 wäre
|
||||
ebenfalls ausreichend, ergäbe aber nur vier Netze insgesamt und damit keine
|
||||
Reserve – bei absehbarem Wachstum die schlechtere Wahl.
|
||||
|
||||
- id: f3
|
||||
frage: >-
|
||||
Ein Arbeitsplatz meldet die Adresse 169.254.13.7. Was bedeutet das, und
|
||||
welche drei Prüfungen führen Sie in welcher Reihenfolge durch?
|
||||
punkte: 6
|
||||
musterloesung: >-
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||||
169.254.x.x ist eine Selbstvergabe des Clients (APIPA); sie bedeutet, dass
|
||||
kein DHCP-Server geantwortet hat. Reihenfolge von unten nach oben:
|
||||
(1) Schicht 1 – Kabel und Verbindungsanzeige an Gerät, Dose und Switch.
|
||||
(2) Schicht 2 – ist der Switchport aktiv und im richtigen VLAN?
|
||||
(3) DHCP – antwortet der Server, ist der Adressbereich erschöpft, ist die
|
||||
DHCP-Weiterleitung im betreffenden Netz eingerichtet?
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||||
|
||||
- id: f4
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||||
frage: >-
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||||
Ein Rechner kann 8.8.8.8 anpingen, aber keine Internetseite öffnen. Wo
|
||||
liegt der Fehler, und wie weisen Sie ihn nach?
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||||
punkte: 5
|
||||
musterloesung: >-
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||||
Bei der Namensauflösung. Die IP-Verbindung nach außen steht, also ist
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||||
entweder kein oder ein falscher DNS-Server eingetragen, oder der
|
||||
eingetragene Server antwortet nicht. Nachweis: "nslookup www.example.com"
|
||||
schlägt fehl, während der Ping auf die IP-Adresse funktioniert; ergänzend
|
||||
"ipconfig /all" auf den eingetragenen DNS-Server prüfen und testweise einen
|
||||
bekannt funktionierenden Server abfragen.
|
||||
|
||||
- id: f5
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||||
frage: >-
|
||||
Ordnen Sie Switch, Router und Kabel den Schichten des Schichtenmodells zu
|
||||
und erklären Sie, warum man bei der Fehlersuche unten anfängt.
|
||||
punkte: 6
|
||||
musterloesung: >-
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||||
Kabel: Schicht 1 (Bitübertragung). Switch: Schicht 2 (MAC-Adressen).
|
||||
Router: Schicht 3 (IP-Adressen). Man beginnt unten, weil jede Schicht auf
|
||||
der darunterliegenden aufsetzt: Fehlt die physische Verbindung, ist jede
|
||||
Prüfung auf IP- oder Namensebene ohne Aussagekraft. Von unten nach oben zu
|
||||
arbeiten schließt außerdem mit jedem Schritt einen ganzen Bereich
|
||||
möglicher Ursachen aus.
|
||||
|
||||
- id: f6
|
||||
frage: >-
|
||||
Nennen Sie die vier Schritte des DHCP-Ablaufs in der richtigen Reihenfolge
|
||||
und erklären Sie einen davon.
|
||||
punkte: 5
|
||||
musterloesung: >-
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||||
Discover, Offer, Request, Acknowledge. Beispiel Offer: Der DHCP-Server
|
||||
antwortet auf die Suchanfrage des Clients mit einem konkreten
|
||||
Adressangebot samt Maske, Gateway, DNS-Servern und Mietdauer; die Adresse
|
||||
ist damit noch nicht vergeben, sondern nur vorgemerkt, bis der Client sie
|
||||
mit Request anfordert.
|
||||
@@ -0,0 +1,205 @@
|
||||
# ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
# Nachschlagewerk für die beiden verbindlichen Dokumente der Ausbildung.
|
||||
# Diese Datei wird nicht bearbeitet, um Inhalte zu planen – sie bildet ab, was
|
||||
# in Verordnung und Rahmenlehrplan steht. Alles andere verweist nur darauf.
|
||||
#
|
||||
# Quellen:
|
||||
# Betrieb: Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachinformatiker und zur
|
||||
# Fachinformatikerin (FIAusbV) vom 28.02.2020, Anlage zu § 3 Abs. 1
|
||||
# Schule: Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz für die Ausbildungs-
|
||||
# berufe der IT-Berufe, Beschluss vom 13.12.2019
|
||||
#
|
||||
# Zur Nummerierung: Die Verordnung führt sechs Abschnitte (A bis F), weil sie
|
||||
# alle vier Fachrichtungen abdeckt. Für die Systemintegration sind davon drei
|
||||
# einschlägig. Um die Kürzel kurz zu halten, werden sie hier so benannt:
|
||||
#
|
||||
# A1 – A10 = Abschnitt A der Verordnung (fachrichtungsübergreifend)
|
||||
# B1 – B3 = Abschnitt C der Verordnung (Fachrichtung Systemintegration)
|
||||
# C1 – C5 = Abschnitt F der Verordnung (integrativ zu vermitteln)
|
||||
#
|
||||
# Das Feld `verordnung` nennt bei jeder Position die amtliche Fundstelle,
|
||||
# damit gegenüber der IHK nachvollziehbar bleibt, was gemeint ist.
|
||||
# ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
quellen:
|
||||
betrieb:
|
||||
titel: Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachinformatiker und zur Fachinformatikerin
|
||||
kurz: FIAusbV
|
||||
vom: 2020-02-28
|
||||
fundstelle: BGBl. I S. 250, Anlage zu § 3 Absatz 1
|
||||
schule:
|
||||
titel: Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe der Informations- und Telekommunikationstechnik
|
||||
kurz: KMK-Rahmenlehrplan
|
||||
vom: 2019-12-13
|
||||
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||||
berufsbildpositionen:
|
||||
# --- Abschnitt A der Verordnung: fachrichtungsübergreifend ---------------
|
||||
- id: A1
|
||||
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
|
||||
titel: Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen
|
||||
kurz: Arbeitsaufgaben planen und durchführen
|
||||
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 1
|
||||
- id: A2
|
||||
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
|
||||
titel: Informieren und Beraten von Kunden und Kundinnen
|
||||
kurz: Kunden informieren und beraten
|
||||
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 2
|
||||
- id: A3
|
||||
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
|
||||
titel: Beurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer Lösungen
|
||||
kurz: IT-Systeme beurteilen
|
||||
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 3
|
||||
- id: A4
|
||||
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
|
||||
titel: Entwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-Lösungen
|
||||
kurz: IT-Lösungen entwickeln und betreuen
|
||||
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 4
|
||||
- id: A5
|
||||
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
|
||||
titel: Durchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden Maßnahmen
|
||||
kurz: Qualität sichern und dokumentieren
|
||||
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 5
|
||||
- id: A6
|
||||
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
|
||||
titel: Umsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz
|
||||
kurz: IT-Sicherheit und Datenschutz
|
||||
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 6
|
||||
- id: A7
|
||||
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
|
||||
titel: Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss
|
||||
kurz: Leistung erbringen und Auftrag abschließen
|
||||
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 7
|
||||
- id: A8
|
||||
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
|
||||
titel: Betreiben von IT-Systemen
|
||||
kurz: IT-Systeme betreiben
|
||||
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 8
|
||||
- id: A9
|
||||
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
|
||||
titel: Inbetriebnehmen von Speicherlösungen
|
||||
kurz: Speicherlösungen in Betrieb nehmen
|
||||
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 9
|
||||
- id: A10
|
||||
gruppe: fachrichtungsuebergreifend
|
||||
titel: Programmieren von Softwarelösungen
|
||||
kurz: Softwarelösungen programmieren
|
||||
verordnung: Abschnitt A, lfd. Nr. 10
|
||||
|
||||
# --- Abschnitt C der Verordnung: Fachrichtung Systemintegration ----------
|
||||
- id: B1
|
||||
gruppe: systemintegration
|
||||
titel: Konzipieren und Realisieren von IT-Systemen
|
||||
kurz: IT-Systeme konzipieren und realisieren
|
||||
verordnung: Abschnitt C, lfd. Nr. 1
|
||||
- id: B2
|
||||
gruppe: systemintegration
|
||||
titel: Installieren und Konfigurieren von Netzwerken
|
||||
kurz: Netzwerke installieren und konfigurieren
|
||||
verordnung: Abschnitt C, lfd. Nr. 2
|
||||
- id: B3
|
||||
gruppe: systemintegration
|
||||
titel: Administrieren von IT-Systemen
|
||||
kurz: IT-Systeme administrieren
|
||||
verordnung: Abschnitt C, lfd. Nr. 3
|
||||
|
||||
# --- Abschnitt F der Verordnung: integrativ zu vermitteln ----------------
|
||||
- id: C1
|
||||
gruppe: integrativ
|
||||
titel: Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
|
||||
kurz: Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
|
||||
verordnung: Abschnitt F, lfd. Nr. 1
|
||||
- id: C2
|
||||
gruppe: integrativ
|
||||
titel: Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
|
||||
kurz: Aufbau und Organisation des Betriebes
|
||||
verordnung: Abschnitt F, lfd. Nr. 2
|
||||
- id: C3
|
||||
gruppe: integrativ
|
||||
titel: Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
|
||||
kurz: Sicherheit und Gesundheitsschutz
|
||||
verordnung: Abschnitt F, lfd. Nr. 3
|
||||
- id: C4
|
||||
gruppe: integrativ
|
||||
titel: Umweltschutz und Nachhaltigkeit
|
||||
kurz: Umweltschutz und Nachhaltigkeit
|
||||
verordnung: Abschnitt F, lfd. Nr. 4
|
||||
- id: C5
|
||||
gruppe: integrativ
|
||||
titel: Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien
|
||||
kurz: Vernetztes Zusammenarbeiten
|
||||
verordnung: Abschnitt F, lfd. Nr. 5
|
||||
|
||||
gruppen:
|
||||
fachrichtungsuebergreifend: Fachrichtungsübergreifende berufsprofilgebende Fertigkeiten
|
||||
systemintegration: Fachrichtung Systemintegration
|
||||
integrativ: Integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten
|
||||
|
||||
lernfelder:
|
||||
- id: LF1
|
||||
titel: Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben
|
||||
jahr: 1
|
||||
stunden: 40
|
||||
- id: LF2
|
||||
titel: Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten
|
||||
jahr: 1
|
||||
stunden: 80
|
||||
- id: LF3
|
||||
titel: Clients in Netzwerke einbinden
|
||||
jahr: 1
|
||||
stunden: 80
|
||||
- id: LF4
|
||||
titel: Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführen
|
||||
jahr: 1
|
||||
stunden: 40
|
||||
- id: LF5
|
||||
titel: Software zur Verwaltung von Daten anpassen
|
||||
jahr: 1
|
||||
stunden: 80
|
||||
- id: LF6
|
||||
titel: Serviceanfragen bearbeiten
|
||||
jahr: 2
|
||||
stunden: 40
|
||||
- id: LF7
|
||||
titel: Cyber-physische Systeme ergänzen
|
||||
jahr: 2
|
||||
stunden: 80
|
||||
- id: LF8
|
||||
titel: Daten systemübergreifend bereitstellen
|
||||
jahr: 2
|
||||
stunden: 80
|
||||
- id: LF9
|
||||
titel: Netzwerke und Dienste bereitstellen
|
||||
jahr: 2
|
||||
stunden: 80
|
||||
- id: LF10
|
||||
titel: Serverdienste bereitstellen und Administrationsaufgaben automatisieren
|
||||
jahr: 3
|
||||
stunden: 80
|
||||
- id: LF11
|
||||
titel: Betrieb und Sicherheit vernetzter Systeme gewährleisten
|
||||
jahr: 3
|
||||
stunden: 80
|
||||
- id: LF12
|
||||
titel: Kundenspezifische Systemintegration durchführen
|
||||
jahr: 3
|
||||
stunden: 120
|
||||
|
||||
# Themenblöcke – die Klammer, unter der Handouts und Merkkarten gruppiert
|
||||
# werden. Das Kürzel eines Handouts beginnt mit dem Buchstaben des Blocks.
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||||
bloecke:
|
||||
- id: arbeitsalltag
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kuerzel: A
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titel: Arbeitsalltag und Auftrag
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farbe: petrol
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- id: hardware
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kuerzel: H
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titel: Hardware
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farbe: petrol
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- id: netzwerk
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kuerzel: N
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titel: Netzwerk
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farbe: petrol
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- id: system
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kuerzel: S
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titel: Betriebssysteme und Dienste
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farbe: petrol
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@@ -0,0 +1,29 @@
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nummer: 1
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titel: Arbeitsalltag und Auftrag
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block: arbeitsalltag
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leitfrage: Woran erkennst du, dass ein Auftrag verstanden ist – und nicht nur angenommen?
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ziel: >-
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Du kannst eine Störungsmeldung so aufnehmen und dokumentieren, dass ein
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Kollege sie ohne Rückfrage übernehmen könnte.
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handouts: [A1, A2, A3]
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aufgaben: ["1.1"]
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checklisten: [01-arbeitsplatz-uebergeben]
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lernzielkontrolle: woche-01
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tage:
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- tag: Montag
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theorie: [A1]
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praxis: Ticketsystem einrichten, die letzten zwanzig geschlossenen Tickets lesen und drei davon nach Qualität bewerten.
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- tag: Dienstag
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theorie: [A2]
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praxis: Beim Ausbilder in zwei Anrufen mithören, danach einen selbst annehmen und das Ticket schreiben.
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- tag: Mittwoch
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theorie: [A3]
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praxis: Für drei offene Tickets eine Aufwandsschätzung erstellen und mit dem Ausbilder abgleichen.
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- tag: Donnerstag
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theorie: []
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praxis: Praxisaufgabe 1.1 – einen Arbeitsplatz übernehmen, dokumentieren und übergeben.
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- tag: Freitag
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theorie: []
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praxis: Lernzielkontrolle, danach Wochenrückblick und Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,29 @@
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nummer: 2
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titel: Hardware beurteilen und beschaffen
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block: hardware
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leitfrage: Warum ist das billigste Gerät selten das günstigste?
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ziel: >-
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Du kannst einen Rechner öffnen, die Baugruppen benennen, den Zustand eines
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Datenträgers beurteilen und eine Beschaffungsempfehlung begründen.
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handouts: [H1, H2, H3]
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aufgaben: ["2.1", "2.2"]
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checklisten: [04-rechner-zerlegen]
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lernzielkontrolle: null
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tage:
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- tag: Montag
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theorie: [H1]
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praxis: Zwei ausgemusterte Rechner zerlegen und wieder zusammenbauen, Baugruppen benennen.
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- tag: Dienstag
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theorie: [H2]
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praxis: SMART-Werte von fünf Datenträgern aus dem Lager auslesen und bewerten.
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- tag: Mittwoch
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theorie: [H3]
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praxis: Kriterien für die Notebookbeschaffung im Außendienst festlegen und gewichten.
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- tag: Donnerstag
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theorie: []
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praxis: Praxisaufgabe 2.2 – drei Notebooks vergleichen und eine Empfehlung schreiben.
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- tag: Freitag
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theorie: []
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praxis: Empfehlung dem Ausbilder vorstellen, Rückfragen beantworten, Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,29 @@
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nummer: 3
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titel: Netzwerkgrundlagen
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block: netzwerk
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leitfrage: Wo im Netz suchst du zuerst – und warum nie oben?
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ziel: >-
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Du kannst Netz, Broadcast und Hostbereich zu einer Adresse bestimmen, einen
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Netzwerkfehler schichtweise eingrenzen und DHCP- von DNS-Problemen unterscheiden.
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handouts: [N1, N2, N3, N4]
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aufgaben: ["3.1"]
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checklisten: [03-client-ins-netz-bringen]
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lernzielkontrolle: woche-03
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tage:
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- tag: Montag
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theorie: [N1]
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praxis: Netzplan des Betriebs abzeichnen, Geräte den Schichten zuordnen.
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- tag: Dienstag
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theorie: [N2]
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praxis: Adressen und Masken der eigenen Netze aufnehmen, Netzadressen bestimmen.
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- tag: Mittwoch
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theorie: [N3]
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praxis: Zwanzig Subnetting-Aufgaben rechnen, davon zehn ohne Tabelle.
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- tag: Donnerstag
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theorie: [N4]
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praxis: Praxisaufgabe 3.1 – vier gestörte Clients ins Netz bringen und den Weg dokumentieren.
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- tag: Freitag
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theorie: []
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praxis: Lernzielkontrolle, danach Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,29 @@
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nummer: 4
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titel: Betriebssystem, Konten und Rechte
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block: system
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leitfrage: Wer darf was – und woran sieht man das in zwei Jahren noch?
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ziel: >-
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Du kannst Windows übergabefertig installieren und Berechtigungen so vergeben,
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dass sie nachvollziehbar und pflegbar bleiben.
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handouts: [S1, S2]
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aufgaben: []
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checklisten: [02-windows-installieren]
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lernzielkontrolle: null
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tage:
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- tag: Montag
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theorie: [S1]
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praxis: Installationsmedium erstellen, Testrechner nach Checkliste neu aufsetzen.
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- tag: Dienstag
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theorie: []
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praxis: Treiber, Updates und Fachanwendungen einspielen, Übergabeprotokoll ausfüllen.
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- tag: Mittwoch
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theorie: [S2]
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praxis: Gruppenstruktur einer Beispielabteilung entwerfen und im Testsystem anlegen.
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- tag: Donnerstag
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theorie: []
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praxis: Berechtigungen auf drei Testablagen setzen und mit zwei Testkonten prüfen.
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- tag: Freitag
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theorie: []
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praxis: Monatliches Feedbackgespräch, danach Berichtsheft schreiben.
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