Baustein 2: Inhalte einlesen und pruefen, Handouts, Suche, Glossar

Die fachlichen Inhalte liegen als Dateien unter content/ und werden beim
Start eingelesen, geprueft und in den Speicher geladen.

- Inhaltslader mit Zod-Schemata und Querverweispruefung
- Fehlermeldungen nennen Datei und Zeile, gesammelt statt beim ersten
  Fehler geworfen; die Anwendung startet bei Fehlern nicht
- npm run inhalte:pruefen prueft ohne Start
- Handout-Ansicht mit festem Aufbau, Uebersicht nach Themenbloecken
- Volltextsuche mit Gewichtung und Trefferausschnitt
- Gelesen-Markierung je Handout
- Glossar mit Suche und automatischer Verlinkung in den Handouts
- Beispielinhalte: 4 Wochen, 12 Handouts, 24 Merkkarten, 4 Aufgaben,
  4 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 24 Glossareintraege
- rahmenplan.yaml aus FIAusbV 2020 und KMK-Rahmenlehrplan, mit Fundstellen
- gray-matter entfernt, YAML-Kopf wird selbst herausgeloest
- npm run screenshots nimmt die Bilder fuer die Anleitung auf
- 39 neue Tests, insgesamt 68

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Florian Wilde
2026-09-10 07:56:38 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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+184
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@@ -0,0 +1,184 @@
# Glossar – Begriffe in verständlichem Deutsch erklärt.
# Begriffe, die in Handouts vorkommen, werden dort automatisch verlinkt.
# `formen` nennt weitere Schreibweisen, unter denen der Begriff im Text erkannt
# werden soll (Plural, Abkürzung, ausgeschriebene Fassung).
- begriff: APIPA
steht_fuer: Automatic Private IP Addressing
formen: ["169.254"]
erklaerung: >-
Die Notlösung eines Rechners, wenn kein DHCP-Server antwortet: Er gibt sich
selbst eine Adresse aus dem Bereich 169.254.x.x. Damit erreicht er nur andere
Geräte, die dasselbe getan haben. Praktisch ist es keine Adresse, sondern
eine Fehlermeldung mit vier Zahlen.
siehe_auch: [DHCP]
- begriff: Blockgröße
erklaerung: >-
Beim Subnetting die Anzahl der Adressen, die ein Netz umfasst – einschließlich
Netz- und Broadcastadresse. Sie ergibt sich aus 256 minus dem Maskenwert im
betreffenden Oktett und ist der Schlüssel zum Rechnen im Kopf.
siehe_auch: [Subnetzmaske, CIDR]
- begriff: Broadcast
erklaerung: >-
Eine Nachricht an alle Geräte im selben Netz. Die Broadcastadresse ist die
höchste Adresse eines Netzes und kann keinem Gerät zugewiesen werden.
siehe_auch: [Netzadresse]
- begriff: CIDR
steht_fuer: Classless Inter-Domain Routing
formen: [Präfixschreibweise]
erklaerung: >-
Die Schreibweise mit Schrägstrich, etwa 192.168.10.0/24. Die Zahl nach dem
Schrägstrich sagt, wie viele Bits von links das Netz bezeichnen. Kürzer und
weniger fehleranfällig als die Maske in vier Zahlen.
siehe_auch: [Subnetzmaske]
- begriff: DHCP
steht_fuer: Dynamic Host Configuration Protocol
erklaerung: >-
Der Dienst, der Geräten beim Einschalten eine IP-Adresse zuteilt – dazu
Maske, Gateway und DNS-Server. Die Adresse gilt auf Zeit und wird
selbstständig verlängert. Ablauf in vier Schritten: Discover, Offer, Request,
Acknowledge.
siehe_auch: [APIPA, DNS, Lease]
- begriff: DNS
steht_fuer: Domain Name System
erklaerung: >-
Übersetzt Namen in IP-Adressen. Wenn eine IP-Adresse erreichbar ist, der Name
aber nicht, liegt der Fehler hier. Gegenprobe mit nslookup.
siehe_auch: [DHCP, TTL]
- begriff: Gateway
formen: [Standardgateway]
erklaerung: >-
Der Ausgang aus dem eigenen Netz. Alles, was nicht im selben Netz liegt,
schickt ein Rechner an diese Adresse. Liegt das Gateway selbst nicht im
eigenen Netz, kommt der Rechner nirgendwo hin.
siehe_auch: [Subnetzmaske, Router]
- begriff: Lease
formen: [Mietdauer]
erklaerung: >-
Die Zeit, für die ein per DHCP vergebene Adresse gilt. Nach der Hälfte der
Zeit fragt der Client von sich aus nach Verlängerung.
siehe_auch: [DHCP]
- begriff: MAC-Adresse
steht_fuer: Media Access Control
erklaerung: >-
Die werkseitig vergebene Kennung einer Netzwerkschnittstelle, sechs
Byte lang. Sie gilt nur im selben Netz und wird an jedem Router ersetzt.
Grundlage für DHCP-Reservierungen.
siehe_auch: [Switch]
- begriff: Netzadresse
erklaerung: >-
Die kleinste Adresse eines Netzes, bei der alle Hostbits null sind. Sie
bezeichnet das Netz selbst und wird keinem Gerät zugewiesen.
siehe_auch: [Broadcast, Subnetzmaske]
- begriff: NTFS-Berechtigung
erklaerung: >-
Die Zugriffsrechte, die direkt am Dateisystem hängen. Sie gelten lokal wie
über das Netz. Trifft sie auf eine Freigabeberechtigung, setzt sich die
jeweils strengere durch.
siehe_auch: [Freigabeberechtigung, Vererbung]
- begriff: Freigabeberechtigung
erklaerung: >-
Die Rechte, die für den Zugriff über das Netz auf eine Freigabe gelten. In
der Praxis wird sie großzügig gesetzt und die eigentliche Steuerung über
NTFS-Berechtigungen gemacht – sonst sucht man den Fehler an zwei Stellen.
siehe_auch: [NTFS-Berechtigung]
- begriff: Vererbung
erklaerung: >-
Berechtigungen eines Ordners gelten für alles darunter, solange die Vererbung
nicht unterbrochen wird. Jede Unterbrechung muss dokumentiert werden – sonst
versteht sie in zwei Jahren niemand mehr.
siehe_auch: [NTFS-Berechtigung]
- begriff: Prinzip der geringsten Rechte
formen: [Least Privilege]
erklaerung: >-
Jedes Konto bekommt genau die Rechte, die es für seine Aufgabe braucht, und
nicht mehr. Auf Zeit vergebene Rechte werden wieder entzogen. Der wirksamste
einzelne Schutz gegen Schadsoftware und Fehlbedienung.
siehe_auch: [NTFS-Berechtigung]
- begriff: Port
erklaerung: >-
Die Nummer, die auf einem Rechner den Dienst bezeichnet – 443 für HTTPS, 445
für Dateifreigaben. Ist eine IP-Adresse erreichbar, ein Dienst aber nicht,
ist meist ein Port gesperrt.
siehe_auch: [Firewall]
- begriff: Firewall
erklaerung: >-
Filtert Datenverkehr nach Regeln – nach Adresse, Port und je nach Bauart
auch nach Anwendung. Eine Firewall, deren Regeln niemand mehr versteht,
schützt weniger, als sie stört.
siehe_auch: [Port]
- begriff: Router
erklaerung: >-
Verbindet verschiedene Netze und entscheidet anhand der IP-Adresse, wohin ein
Paket weitergeht. Arbeitet auf Schicht 3.
siehe_auch: [Switch, Gateway]
- begriff: Switch
erklaerung: >-
Verteilt Datenpakete innerhalb eines Netzes anhand der MAC-Adresse. Arbeitet
auf Schicht 2. Viele Geräte können zusätzlich routen – bei der Fehlersuche
muss klar sein, in welcher Rolle das Gerät gerade arbeitet.
siehe_auch: [Router, MAC-Adresse, VLAN]
- begriff: VLAN
steht_fuer: Virtual Local Area Network
erklaerung: >-
Eine logische Aufteilung eines Switches in mehrere getrennte Netze. Ein
Arbeitsplatz im falschen VLAN verhält sich wie einer mit gezogenem Kabel –
er bekommt keine passende Adresse.
siehe_auch: [Switch]
- begriff: SMART
steht_fuer: Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology
erklaerung: >-
Die Selbstauskunft eines Datenträgers über seinen Zustand. Reallocated und
Pending Sectors über null bedeuten Tausch. Ein sauberer Wert ist keine
Garantie, ein auffälliger aber eine verlässliche Warnung.
siehe_auch: [Datenträger]
- begriff: Subnetzmaske
formen: [Maske, Netzmaske]
erklaerung: >-
Legt fest, welcher Teil einer IP-Adresse das Netz bezeichnet und welcher den
einzelnen Rechner. Sie beantwortet genau eine Frage: Kann ich mein Ziel
direkt erreichen oder muss ich über das Gateway?
siehe_auch: [CIDR, Gateway, Blockgröße]
- begriff: TTL
steht_fuer: Time to Live
erklaerung: >-
Die Gültigkeitsdauer eines DNS-Eintrags im Zwischenspeicher. Wer einen Server
umzieht, setzt die TTL vorher herunter – sonst zeigen Clients tagelang auf
die alte Adresse.
siehe_auch: [DNS]
- begriff: Ticket
erklaerung: >-
Der dokumentierte Vorgang zu einer Störung oder einem Auftrag. Es ist nicht
Verwaltungsaufwand neben der Arbeit, sondern die einzige Dokumentation der
Arbeit.
siehe_auch: []
- begriff: Datenträger
formen: [Festplatte, SSD]
erklaerung: >-
Der dauerhafte Speicher eines Rechners. Festplatten verschleißen mechanisch,
SSDs durch Schreibvorgänge – die Kennzahlen für den Zustand sind deshalb
unterschiedlich.
siehe_auch: [SMART]