Baustein 2: Inhalte einlesen und pruefen, Handouts, Suche, Glossar
Die fachlichen Inhalte liegen als Dateien unter content/ und werden beim Start eingelesen, geprueft und in den Speicher geladen. - Inhaltslader mit Zod-Schemata und Querverweispruefung - Fehlermeldungen nennen Datei und Zeile, gesammelt statt beim ersten Fehler geworfen; die Anwendung startet bei Fehlern nicht - npm run inhalte:pruefen prueft ohne Start - Handout-Ansicht mit festem Aufbau, Uebersicht nach Themenbloecken - Volltextsuche mit Gewichtung und Trefferausschnitt - Gelesen-Markierung je Handout - Glossar mit Suche und automatischer Verlinkung in den Handouts - Beispielinhalte: 4 Wochen, 12 Handouts, 24 Merkkarten, 4 Aufgaben, 4 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 24 Glossareintraege - rahmenplan.yaml aus FIAusbV 2020 und KMK-Rahmenlehrplan, mit Fundstellen - gray-matter entfernt, YAML-Kopf wird selbst herausgeloest - npm run screenshots nimmt die Bilder fuer die Anleitung auf - 39 neue Tests, insgesamt 68 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5
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e856349cd4
commit
1af5613e9b
@@ -0,0 +1,49 @@
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id: A1
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titel: Ein Ticket schreiben, das keine Rückfrage auslöst
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block: arbeitsalltag
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woche: 1
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worum: Ein gutes Ticket beantwortet vorab die drei Fragen, die sonst als Rückfrage zurückkommen.
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rahmenplan: [A1, A2]
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lernfeld: LF6
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merksatz: Wer, was, seit wann – und was schon versucht wurde. Alles andere ist Beiwerk.
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karten:
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- frage: Welche vier Angaben gehören in jedes Ticket, bevor du es abschickst?
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antwort: Betroffene Person und Gerät, beobachtetes Verhalten im Wortlaut, Zeitpunkt des ersten Auftretens, und was bereits versucht wurde.
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- frage: Warum ist „Drucker geht nicht" ein schlechter Betreff?
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antwort: Er nennt weder Gerät noch Fehlerbild. Besser ist „Kyocera Flur 2 – Druckaufträge bleiben in der Warteschlange, seit heute 08:00".
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## Das Wesentliche
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- **Ein Ticket pro Problem.** Zwei Störungen in einem Ticket führen dazu, dass eine davon
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beim Schließen untergeht.
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- **Betreff wie eine Schlagzeile:** Gerät oder Dienst, Fehlerbild, Zeitpunkt. Der Betreff
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muss für sich allein verständlich sein – in der Übersicht sieht man nichts anderes.
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- **Fehlermeldungen im Wortlaut**, abgetippt oder als Bildschirmfoto, nicht sinngemäß.
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„Irgendwas mit Netzwerk" kostet später eine halbe Stunde.
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- **Was schon versucht wurde**, gehört hinein. Sonst macht es der Nächste noch einmal.
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- **Erreichbarkeit und Dringlichkeit** notieren: Wann ist die Person am Platz? Blockiert die
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Störung die Arbeit oder ist sie lästig?
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- **Beim Schließen** schreibst du auf, was die Ursache war und was du getan hast – nicht
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„erledigt". Das Ticket ist die Dokumentation, und zwar die einzige.
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## Übersicht
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| Feld | Schlecht | Gut |
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|------|----------|-----|
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| Betreff | Drucker geht nicht | Kyocera Flur 2 – Aufträge bleiben in Warteschlange, seit 08:00 |
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| Beschreibung | Fehler beim Drucken | Meldung „Der Spooler-Dienst wird nicht ausgeführt", betrifft alle Nutzer in Halle 2 |
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| Bereits versucht | *(leer)* | Neustart des Clients, Drucker aus- und eingeschaltet |
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| Abschluss | erledigt | Warteschlange geleert, Spooler-Dienst neu gestartet; Ursache war ein hängender Auftrag von PC-042 |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Nennen Sie drei Angaben, die eine Störungsmeldung enthalten muss, damit sie ohne
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Rückfrage bearbeitet werden kann, und begründen Sie jeweils kurz.
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**Antwort:** (1) Betroffenes System oder Gerät – sonst ist unklar, wo gesucht werden muss.
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(2) Beobachtetes Verhalten samt Fehlermeldung im Wortlaut – erlaubt die Eingrenzung ohne
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Rückfrage. (3) Zeitpunkt des ersten Auftretens – erlaubt den Abgleich mit Änderungen und
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Protokolldateien. Zusätzlich sinnvoll: bereits durchgeführte Maßnahmen und die
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Erreichbarkeit des Melders.
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@@ -0,0 +1,46 @@
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id: A2
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titel: Das Gespräch am Telefon annehmen
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block: arbeitsalltag
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woche: 1
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worum: Wer zuerst zuhört und dann in eigenen Worten wiederholt, spart sich die Hälfte der Rückfragen.
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rahmenplan: [A2]
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lernfeld: LF6
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merksatz: Ausreden lassen, zusammenfassen, bestätigen lassen – erst dann den Rechner anfassen.
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karten:
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- frage: Was tust du im Kundengespräch, bevor du mit der Lösung beginnst?
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antwort: Das Problem in eigenen Worten zusammenfassen und bestätigen lassen. So fällt sofort auf, wenn du etwas anderes verstanden hast als gemeint war.
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## Das Wesentliche
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- **Melden mit Name und Bereich.** „IT-Abteilung, Berger, guten Tag." Der Anrufer weiß
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dann, mit wem er spricht, und du musst es nicht nachreichen.
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- **Ausreden lassen.** Auch wenn nach zehn Sekunden klar scheint, worum es geht – die
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letzten zwanzig enthalten oft die entscheidende Angabe.
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- **Zurückspiegeln:** „Ich fasse zusammen: Seit heute Morgen kommen Sie nicht mehr ins
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Warenwirtschaftssystem, am Nachbarplatz geht es. Habe ich das richtig?"
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- **Keine Schuldzuweisung**, auch nicht scherzhaft. „Da haben Sie was verstellt" schließt
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die Tür für die nächste Meldung.
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- **Verbindlich abschließen:** Was passiert als Nächstes, bis wann, und wer meldet sich.
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Lieber „ich melde mich bis 14 Uhr" als „ich schaue mal".
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- **Sofort notieren.** Was du nicht innerhalb einer Minute ins Ticket schreibst, ist weg.
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## Übersicht
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| Satz, den man sich sparen sollte | Besser |
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|---|---|
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| Das kann eigentlich nicht sein. | Das habe ich so noch nicht gesehen – ich schaue es mir an. |
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| Haben Sie schon neu gestartet? | Damit ich nichts doppelt mache: Was haben Sie bisher probiert? |
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| Ich melde mich. | Ich melde mich heute bis 14 Uhr, auch wenn ich noch keine Lösung habe. |
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| Da ist wohl der Server schuld. | Ich prüfe, ob es am Arbeitsplatz oder am Dienst liegt. |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Warum ist es sinnvoll, das geschilderte Problem vor Beginn der Fehlersuche mit
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eigenen Worten zu wiederholen?
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**Antwort:** Weil Missverständnisse dadurch sofort auffallen, solange sie noch nichts
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gekostet haben. Der Kunde kann korrigieren, bevor Arbeitszeit in die falsche Richtung
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fließt. Zusätzlich zeigt die Zusammenfassung, dass zugehört wurde – das senkt die
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Anspannung und verbessert die Zusammenarbeit.
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@@ -0,0 +1,50 @@
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id: A3
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titel: Aufwand schätzen, ohne sich zu verschätzen
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block: arbeitsalltag
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woche: 1
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worum: Eine Schätzung ist kein Versprechen, aber sie muss begründet und nachprüfbar sein.
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rahmenplan: [A1, A7]
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lernfeld: LF1
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merksatz: In Arbeitsschritte zerlegen, jeden Schritt schätzen, den Puffer offen ausweisen.
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karten:
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- frage: Warum schätzt man Arbeitsschritte einzeln statt die Aufgabe als Ganzes?
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antwort: Weil sich Schätzfehler beim Zerlegen ausgleichen statt aufzuaddieren, und weil sichtbar wird, welcher Schritt die Unsicherheit trägt.
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- frage: Was gehört neben der reinen Arbeitszeit in eine Aufwandsschätzung?
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antwort: Wege, Rüstzeiten, Wartezeiten auf Dritte, die Dokumentation und ein offen ausgewiesener Puffer für Unvorhergesehenes.
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## Das Wesentliche
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- **Zerlegen vor Schätzen.** Eine Aufgabe, die du nicht in Schritte zerlegen kannst, hast du
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noch nicht verstanden – und kannst sie folglich nicht schätzen.
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- **Drei Werte statt einem:** bester Fall, wahrscheinlicher Fall, schlechtester Fall. Wer nur
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eine Zahl nennt, nennt immer den besten Fall.
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- **Wartezeit ist keine Arbeitszeit**, kostet aber Durchlaufzeit. Beides getrennt nennen.
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- **Der Puffer wird ausgewiesen, nicht versteckt.** Ein versteckter Puffer wird beim ersten
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Nachverhandeln weggekürzt, ein begründeter nicht.
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- **Nach der Arbeit vergleichen:** geschätzt gegen gebraucht. Nur so wird die nächste
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Schätzung besser. Das ist kein Tadel, das ist Handwerk.
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## Übersicht
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| Schritt | Bester Fall | Wahrscheinlich | Schlechtester Fall |
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|---|---|---|---|
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| Gerät abholen und aufbauen | 15 min | 20 min | 40 min |
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| Windows installieren | 30 min | 45 min | 90 min |
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| Treiber und Fachanwendungen | 20 min | 40 min | 120 min |
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| Ins Netz bringen, Funktionstest | 15 min | 20 min | 45 min |
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| Dokumentation und Übergabe | 10 min | 15 min | 25 min |
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| **Summe** | **1:30 h** | **2:20 h** | **5:20 h** |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Kunde fragt, wie lange die Einrichtung von zehn neuen Arbeitsplätzen dauert.
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Wie gehen Sie bei der Schätzung vor?
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**Antwort:** Zuerst die Arbeit für einen Arbeitsplatz in Schritte zerlegen und jeden Schritt
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schätzen. Dann prüfen, welche Schritte sich bei zehn Geräten vorbereiten oder
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parallelisieren lassen – ein einmal erstelltes Abbild ersetzt zehn Installationen, die Zeit
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steigt also nicht linear. Rüst-, Weg- und Übergabezeiten je Gerät gesondert ansetzen,
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Wartezeiten auf Zulieferungen als Durchlaufzeit ausweisen und einen begründeten Puffer
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offenlegen. Das Ergebnis als Spanne nennen, nicht als eine Zahl.
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@@ -0,0 +1,52 @@
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id: H1
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titel: Der Rechner von innen – was wo sitzt und warum
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block: hardware
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woche: 2
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worum: Wer die Baugruppen und ihre Anschlüsse kennt, findet den Fehler durch Hinschauen statt durch Raten.
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rahmenplan: [A3, B1]
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lernfeld: LF2
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merksatz: Strom, Signal, Kühlung – an einem dieser drei hängt fast jeder Hardwarefehler.
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karten:
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- frage: Woran erkennst du beim Öffnen eines PCs sofort ein defektes Netzteil oder Mainboard?
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antwort: An aufgewölbten oder ausgelaufenen Elektrolytkondensatoren, an Brandspuren und an Verfärbungen rund um die Spannungswandler.
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- frage: In welcher Reihenfolge steckst du RAM-Module bei zwei Modulen und vier Bänken?
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antwort: In die beiden gleichfarbigen Bänke desselben Kanalpaares, meist Bank 2 und 4. Nur so läuft der Speicher im Zweikanalbetrieb – das Handbuch entscheidet.
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## Das Wesentliche
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- **Vor dem Öffnen:** Netzstecker ziehen, Reststrom über den Einschaltknopf abbauen,
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erden. Ein statischer Schlag zerstört nicht sofort, sondern schleichend.
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- **Mainboard** ist der Verteiler: CPU-Sockel, Speicherbänke, Steckplätze, Anschlüsse.
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Alles hängt daran, deshalb ist es die letzte Verdächtige, nicht die erste.
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- **Netzteil** liefert die Spannungen. Zu knapp bemessen oder gealtert äußert es sich als
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sporadischer Neustart unter Last – nicht als sauberer Ausfall.
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- **Arbeitsspeicher** paarweise und in die richtigen Bänke. Falsch bestückt läuft der
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Rechner, aber langsamer, und niemand merkt es.
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- **Datenträger:** SATA braucht Daten- und Stromkabel, M.2/NVMe steckt direkt auf dem
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Board und teilt sich Leitungen mit anderen Steckplätzen.
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- **Kühlung** ist Wartung, nicht Kosmetik. Verstaubte Kühlkörper drosseln die CPU, das
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Gerät wird „einfach langsam".
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## Übersicht
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| Baugruppe | Typisches Fehlerbild | Erster Handgriff |
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|---|---|---|
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| Netzteil | Neustart unter Last, gar kein Start | Ersatznetzteil anschließen |
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| Arbeitsspeicher | Bluescreens ohne Muster, Startton | Module einzeln testen, Bänke tauschen |
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| Datenträger | Hängen, lange Ladezeiten, Klicken | SMART-Werte auslesen |
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| Kühlung | Drosselung, Lüfter dauerhaft laut | Temperaturen auslesen, entstauben |
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| Mainboard | gar kein Lebenszeichen, keine Anzeige | Sichtprüfung Kondensatoren, Diagnose-Anzeige |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Arbeitsplatzrechner startet mehrmals täglich ohne Fehlermeldung neu, sonst
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läuft er unauffällig. Wie grenzen Sie die Ursache ein?
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**Antwort:** Zuerst die Protokolle des Betriebssystems auf Kernel-Power-Ereignisse prüfen –
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sie unterscheiden Absturz von sauberem Neustart. Dann Temperaturen und Lüfterdrehzahlen
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unter Last beobachten (Drosselung oder Abschaltung durch Überhitzung). Anschließend
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Arbeitsspeicher mit einem Speichertest prüfen und die Spannungsversorgung bewerten:
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Neustarts ausschließlich unter Last deuten auf ein zu schwaches oder gealtertes Netzteil.
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Ein Tausch gegen ein bekannt gutes Netzteil bestätigt oder widerlegt das schnell.
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@@ -0,0 +1,53 @@
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id: H2
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titel: Datenträger beurteilen – SMART lesen statt hoffen
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block: hardware
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woche: 2
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worum: Datenträger sterben selten plötzlich; sie kündigen es an, wenn man die richtigen Werte liest.
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rahmenplan: [A3, A9]
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lernfeld: LF2
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merksatz: Bei „reallocated sectors" und „pending sectors" über null wird getauscht, nicht diskutiert.
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karten:
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- frage: Welche zwei SMART-Werte sind bei einer Festplatte das deutlichste Warnzeichen?
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antwort: Reallocated Sector Count und Current Pending Sector Count. Steigt einer von beiden über null, wird der Datenträger getauscht.
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- frage: Worin unterscheidet sich der Verschleiß einer SSD von dem einer Festplatte?
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antwort: Die SSD verschleißt durch Schreibvorgänge – maßgeblich sind Media Wearout Indicator beziehungsweise Percentage Used und die geschriebene Gesamtdatenmenge. Die Festplatte verschleißt mechanisch.
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## Das Wesentliche
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- **SMART ist eine Selbstauskunft**, keine Garantie. Ein sauberer SMART-Wert schließt einen
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Ausfall nicht aus – ein auffälliger Wert sagt aber verlässlich, dass es losgeht.
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- **Festplatte:** Reallocated und Pending Sectors sind die beiden Werte, die zählen.
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Alles über null bedeutet Tausch, nicht Beobachtung.
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- **SSD:** Der Verschleiß hängt an geschriebenen Datenmengen. Percentage Used über
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etwa 90 Prozent heißt: einplanen, nicht abwarten.
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- **Betriebsstunden allein sagen wenig.** Eine Platte mit 60 000 Stunden und sauberen Werten
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ist gesünder als eine mit 8 000 Stunden und wachsenden Fehlern.
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- **Erst sichern, dann prüfen.** Diagnose auf einem angeschlagenen Datenträger kann ihm den
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Rest geben.
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- **Tausch dokumentieren:** Seriennummer, Einbaudatum, Grund. Sonst steht in zwei Jahren
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niemand mehr fest, welches Gerät schon einmal auffällig war.
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## Übersicht
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| Wert | Bedeutung | Handeln ab |
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|---|---|---|
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| Reallocated Sector Count | ersetzte defekte Sektoren | > 0 |
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| Current Pending Sector | Sektoren, die nicht gelesen werden konnten | > 0 |
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| Uncorrectable Sector Count | endgültig verlorene Sektoren | > 0 |
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| Percentage Used (SSD) | verbrauchte Schreiblebensdauer | > 90 % |
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| Power On Hours | Betriebsstunden | nur im Zusammenhang |
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| Temperature | Betriebstemperatur | dauerhaft > 50 °C prüfen |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Anwender meldet, sein Rechner „hänge manchmal minutenlang". Welche
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Hardwareursache prüfen Sie zuerst und wie?
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**Antwort:** Zuerst den Datenträger. Minutenlange Hänger ohne CPU-Last sind das typische
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Bild wiederholter Leseversuche auf schwachen Sektoren. Vorgehen: zunächst eine Sicherung
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der Nutzerdaten anlegen, dann SMART-Werte auslesen und auf Reallocated und Pending Sectors
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achten, ergänzend das Ereignisprotokoll auf Datenträgerfehler durchsehen. Bestätigt sich
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der Verdacht, wird der Datenträger getauscht und nicht repariert – die Daten sind teurer
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als das Bauteil.
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@@ -0,0 +1,53 @@
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id: H3
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titel: Geräte vergleichen und eine Empfehlung begründen
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block: hardware
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woche: 2
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worum: Ein Gerätevergleich ist erst dann etwas wert, wenn er sich am Einsatzzweck misst und nicht am Datenblatt.
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rahmenplan: [A3, A2]
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lernfeld: LF2
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merksatz: Erst den Einsatzzweck aufschreiben, dann die Kriterien, dann erst die Geräte suchen.
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karten:
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- frage: In welcher Reihenfolge gehst du bei einem Gerätevergleich vor?
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antwort: Einsatzzweck klären, daraus Kriterien mit Gewichtung ableiten, dann Geräte suchen und bewerten. Wer mit den Geräten anfängt, sucht sich die Kriterien passend zum Wunschgerät.
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- frage: Warum gehören Gesamtkosten statt Anschaffungspreis in einen Gerätevergleich?
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antwort: Weil Garantieverlängerung, Ersatzteilverfügbarkeit, Energieverbrauch und Wartungsaufwand über die Nutzungsdauer den Preisunterschied oft übersteigen.
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## Das Wesentliche
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- **Der Einsatzzweck kommt zuerst.** „Notebook für den Außendienst, acht Stunden ohne
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Steckdose, robust" ist eine Anforderung. „Ein gutes Notebook" ist keine.
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- **Kriterien gewichten**, bevor Geräte angeschaut werden. Sonst wird das Wunschgerät
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nachträglich begründet.
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- **Nutzwertanalyse:** Kriterium, Gewicht, Punktzahl je Gerät, Produkt. Das Ergebnis ist
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keine Wahrheit, aber es macht die Entscheidung nachvollziehbar.
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- **Gesamtkosten statt Kaufpreis:** Garantie, Ersatzteile, Zubehör, Strom, Aufwand für die
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Einrichtung. Über vier Jahre gerechnet dreht sich die Reihenfolge häufig.
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- **Verfügbarkeit prüfen**, bevor die Empfehlung raus geht. Das beste Gerät nützt nichts,
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wenn es zwölf Wochen Lieferzeit hat.
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- **Empfehlung schriftlich** mit einem Satz Begründung je Kriterium. Der Kunde entscheidet,
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nicht die IT – aber er entscheidet auf Grundlage deiner Aufbereitung.
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## Übersicht
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| Kriterium | Gewicht | Gerät A | Gerät B | Gerät C |
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|---|---|---|---|---|
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| Akkulaufzeit | 30 % | 8 | 6 | 9 |
|
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| Robustheit | 25 % | 7 | 9 | 5 |
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| Gewicht | 15 % | 6 | 4 | 9 |
|
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| Ersatzteile und Garantie | 20 % | 8 | 9 | 5 |
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| Preis | 10 % | 6 | 5 | 8 |
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| **Nutzwert** | **100 %** | **7,25** | **6,95** | **7,05** |
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||||
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Erläutern Sie, warum eine Nutzwertanalyse einer reinen Preisbetrachtung
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vorzuziehen ist, und nennen Sie eine Schwäche des Verfahrens.
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**Antwort:** Die Nutzwertanalyse bildet ab, dass ein Gerät mehrere Anforderungen
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unterschiedlich gut erfüllt, und macht die Gewichtung dieser Anforderungen sichtbar und
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||||
diskutierbar. Eine reine Preisbetrachtung blendet Folgekosten und Eignung aus. Schwäche:
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Gewichte und Punktvergabe sind subjektiv; wer das Ergebnis kennen will, kann es durch die
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||||
Wahl der Gewichte herbeiführen. Deshalb müssen Gewichte vor der Gerätesuche festgelegt und
|
||||
begründet werden.
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@@ -0,0 +1,51 @@
|
||||
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id: N1
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||||
titel: Das Schichtenmodell als Werkzeug der Fehlersuche
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||||
block: netzwerk
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woche: 3
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worum: Das Schichtenmodell ist keine Theorie zum Auswendiglernen, sondern eine Reihenfolge für die Fehlersuche.
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rahmenplan: [B2, A8]
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lernfeld: LF3
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merksatz: Von unten nach oben prüfen – Kabel vor IP, IP vor Namen, Namen vor Anwendung.
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||||
karten:
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||||
- frage: In welcher Reihenfolge suchst du einen Netzwerkfehler und warum?
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||||
antwort: Von unten nach oben – erst Leitung und Verbindung, dann IP-Adresse und Weg, dann Namensauflösung, zuletzt die Anwendung. Eine untere Schicht trägt alle darüber, also ist jede Prüfung oben wertlos, solange unten etwas fehlt.
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||||
- frage: Auf welcher Schicht arbeiten Switch, Router und Firewall mit Anwendungsfilter?
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||||
antwort: Der Switch auf Schicht 2 (MAC-Adressen), der Router auf Schicht 3 (IP-Adressen), eine Firewall mit Anwendungsfilter bis hinauf auf Schicht 7.
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---
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||||
## Das Wesentliche
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- **Vier Schichten reichen im Alltag:** Leitung, Netz, Transport, Anwendung. Die sieben
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Schichten des OSI-Modells braucht man für die Prüfung, die vier für die Arbeit.
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- **Immer von unten prüfen.** Die Verbindungsanzeige am Anschluss zu übersehen und
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||||
stattdessen DNS zu prüfen, kostet regelmäßig eine Stunde.
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||||
- **Jede Schicht hat ein eigenes Werkzeug:** Anzeige-LED und Kabeltester unten,
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||||
`ipconfig` und `ping` in der Mitte, `nslookup` darüber, Browser und Protokolldatei oben.
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||||
- **Ein Gerät kann auf mehreren Schichten arbeiten.** Ein „Switch" mit Routingfunktion ist
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||||
beides – bei der Fehlersuche muss man wissen, welche Rolle er gerade spielt.
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||||
- **Kapselung heißt:** Jede Schicht packt ihre eigene Kopfzeile davor. Deshalb sieht man im
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||||
Mitschnitt außen Ethernet, dann IP, dann TCP, dann erst die Nutzdaten.
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||||
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||||
## Übersicht
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| Schicht | Adresse | Gerät | Werkzeug | Typische Störung |
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|---|---|---|---|---|
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| Anwendung | URL, Name | Server, Anwendung | Browser, Protokolle | Dienst gestoppt, Anmeldung falsch |
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||||
| Transport | Port | Firewall | `Test-NetConnection` | Port gesperrt |
|
||||
| Netz | IP-Adresse | Router | `ping`, `tracert` | falsche Adresse, kein Weg |
|
||||
| Leitung | MAC-Adresse | Switch, Kabel | LED, Kabeltester | Kabelbruch, Anschluss aus |
|
||||
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||||
## Prüfungsfrage
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||||
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**Frage:** Ein Anwender kann eine interne Webanwendung nicht erreichen, andere Kollegen im
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selben Netz schon. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen anhand des Schichtenmodells.
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||||
**Antwort:** Schicht 1 und 2: Verbindungsanzeige am Anschluss und am Switch prüfen, Kabel
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||||
und Anschlussdose kontrollieren. Schicht 3: mit `ipconfig` prüfen, ob eine gültige Adresse
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||||
und ein Standardgateway vorhanden sind, danach das Gateway und den Server anpingen.
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||||
Schicht 4: mit `Test-NetConnection` prüfen, ob der Zielport erreichbar ist – schlägt das bei
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||||
erreichbarer IP fehl, ist eine Firewallregel wahrscheinlich. Erst danach Schicht 7: Name mit
|
||||
`nslookup` auflösen, Anmeldedaten, Browserzwischenspeicher und die Protokolle der Anwendung
|
||||
prüfen. Da andere Kollegen es erreichen, liegt die Ursache erfahrungsgemäß unten oder in
|
||||
der Konfiguration dieses einen Arbeitsplatzes.
|
||||
@@ -0,0 +1,52 @@
|
||||
---
|
||||
id: N2
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titel: IP-Adresse und Subnetzmaske – wer gehört zusammen?
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block: netzwerk
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woche: 3
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worum: Die Maske entscheidet, welchen Teil der Adresse das Netz ausmacht und welchen der einzelne Rechner.
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rahmenplan: [B2]
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lernfeld: LF3
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merksatz: Gleiche Netzadresse heißt direkt erreichbar, alles andere geht über das Gateway.
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karten:
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- frage: Woran erkennt ein Rechner, ob er ein Ziel direkt erreichen kann oder über das Gateway muss?
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antwort: Er verknüpft die eigene und die Zieladresse jeweils mit der Subnetzmaske. Kommt dieselbe Netzadresse heraus, liegt das Ziel im selben Netz und wird direkt angesprochen, sonst geht es über das Standardgateway.
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- frage: Welche Adressbereiche sind privat und werden im Internet nicht geroutet?
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antwort: 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16. Dazu kommt 169.254.0.0/16 für die Selbstvergabe, wenn kein DHCP antwortet.
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---
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## Das Wesentliche
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- **Eine IPv4-Adresse hat 32 Bit**, geschrieben als vier Zahlen von 0 bis 255. Die Maske
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sagt, wie viele Bits von links das Netz bezeichnen – `/24` heißt 24 Bit Netz, 8 Bit Rechner.
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- **Netzadresse** ist die kleinste Adresse im Netz (alle Rechner-Bits null), **Broadcast**
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die größte (alle Rechner-Bits eins). Beide sind vergeben, keinem Gerät zuweisbar.
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- **Nutzbare Adressen** sind Blockgröße minus zwei. Bei `/24`: 256 − 2 = 254.
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- **Gleiche Netzadresse = direkt erreichbar.** Das ist der einzige Zweck der Maske, alles
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andere folgt daraus.
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- **169.254.x.x** bedeutet: kein DHCP-Server geantwortet. Das ist keine Adresse, das ist
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eine Fehlermeldung mit vier Zahlen.
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- **Privatbereiche** werden im Internet nicht weitergeleitet und dürfen im Betrieb frei
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verwendet werden – aber nicht doppelt an zwei Standorten, die sich später verbinden sollen.
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## Übersicht
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| CIDR | Subnetzmaske | Blockgröße | Nutzbar |
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|------|--------------|-----------|---------|
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| /24 | 255.255.255.0 | 256 | 254 |
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| /25 | 255.255.255.128 | 128 | 126 |
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| /26 | 255.255.255.192 | 64 | 62 |
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||||
| /27 | 255.255.255.224 | 32 | 30 |
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| /28 | 255.255.255.240 | 16 | 14 |
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||||
| /29 | 255.255.255.248 | 8 | 6 |
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| /30 | 255.255.255.252 | 4 | 2 |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Arbeitsplatz hat die Adresse 192.168.20.130 mit der Maske 255.255.255.128,
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das Standardgateway ist 192.168.20.1. Warum funktioniert das nicht?
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**Antwort:** Die Maske 255.255.255.128 entspricht `/25`, die Blockgröße ist 128. Es gibt
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also die Netze 192.168.20.0/25 (Adressen .0 bis .127) und 192.168.20.128/25 (.128 bis .255).
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Der Arbeitsplatz liegt mit .130 im zweiten Netz, das Gateway mit .1 im ersten. Das Gateway
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ist damit nicht direkt erreichbar, und der Rechner kommt aus seinem Netz nicht heraus.
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Richtig wäre ein Gateway aus dem Bereich .129 bis .254, üblicherweise 192.168.20.129.
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@@ -0,0 +1,54 @@
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id: N3
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titel: Subnetting rechnen – der Weg in vier Schritten
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block: netzwerk
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woche: 3
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worum: Eine Adresse und eine Maske reichen, um Netz, Broadcast und Hostbereich zu bestimmen.
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rahmenplan: [B2, A8]
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lernfeld: LF3
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merksatz: Blockgröße finden, Vielfache aufschreiben, eigene Adresse einsortieren.
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karten:
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- frage: Zu welchem Netz gehört 192.168.10.200 bei der Maske 255.255.255.224?
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antwort: Blockgröße 32, Netze bei .192 und .224 – die Adresse gehört zu 192.168.10.192/27. Broadcast ist .223, nutzbar sind .193 bis .222.
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- frage: Wie berechnest du die Blockgröße aus der CIDR-Angabe?
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antwort: Blockgröße = 256 minus dem letzten von null verschiedenen Oktett der Maske, oder gleichwertig 2 hoch (32 minus Präfixlänge), bezogen auf das betroffene Oktett.
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## Das Wesentliche
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- **Schritt 1 – Blockgröße bestimmen.** Interessant ist das Oktett, in dem die Maske
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„bricht". Blockgröße = 256 − Maskenwert in diesem Oktett. Bei `/27` ist die Maske
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255.255.255.224, also 256 − 224 = **32**.
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- **Schritt 2 – Vielfache aufschreiben.** 0, 32, 64, 96, 128, 160, 192, 224. Das sind alle
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||||
Netzadressen in diesem Oktett.
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- **Schritt 3 – eigene Adresse einsortieren.** Das größte Vielfache, das nicht größer ist als
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die eigene Adresse, ist die Netzadresse. Für .200 ist das **192**.
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- **Schritt 4 – Grenzen ablesen.** Broadcast = nächste Netzadresse − 1, hier 224 − 1 = **223**.
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||||
Nutzbar ist alles dazwischen: **.193 bis .222**.
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- **Gegenprobe:** nutzbare Adressen = Blockgröße − 2. Hier 30. Von .193 bis .222 sind es
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genau 30. Passt.
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- **Nie im Kopf über mehrere Oktette rechnen.** Wenn die Maske im dritten Oktett bricht,
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gilt dasselbe Verfahren dort, und das vierte Oktett läuft von 0 bis 255 durch.
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## Übersicht
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| CIDR | Maske | Blockgröße | Netze je Oktett | Nutzbar |
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|------|-------|-----------|-----------------|---------|
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| /25 | 255.255.255.128 | 128 | 2 | 126 |
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||||
| /26 | 255.255.255.192 | 64 | 4 | 62 |
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||||
| /27 | 255.255.255.224 | 32 | 8 | 30 |
|
||||
| /28 | 255.255.255.240 | 16 | 16 | 14 |
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||||
| /29 | 255.255.255.248 | 8 | 32 | 6 |
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||||
| /30 | 255.255.255.252 | 4 | 64 | 2 |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Standort benötigt vier getrennte Netze mit jeweils mindestens 25 Geräten. Zur
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Verfügung steht 192.168.50.0/24. Wie teilen Sie auf?
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**Antwort:** 25 Geräte brauchen mindestens 27 Adressen (25 Hosts, Netzadresse, Broadcast),
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also eine Blockgröße von 32 – das entspricht `/27` mit 30 nutzbaren Adressen. Aus einem
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`/24` entstehen acht `/27`-Netze, vier davon werden vergeben, vier bleiben in Reserve:
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192.168.50.0/27 (nutzbar .1–.30), 192.168.50.32/27 (.33–.62), 192.168.50.64/27 (.65–.94),
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||||
192.168.50.96/27 (.97–.126). Eine Aufteilung in `/26` wäre ebenfalls möglich und ließe mehr
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Luft nach oben, aber nur vier Netze insgesamt – bei absehbarem Wachstum die schlechtere Wahl.
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@@ -0,0 +1,51 @@
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---
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id: N4
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||||
titel: DHCP und DNS – Adresse bekommen, Namen auflösen
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block: netzwerk
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woche: 3
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worum: DHCP verteilt Adressen, DNS übersetzt Namen – zwei Dienste, zwei ganz verschiedene Fehlerbilder.
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rahmenplan: [B2, B3]
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lernfeld: LF3
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merksatz: Keine Adresse heißt DHCP, keine Auflösung heißt DNS – und 169.254 heißt beides nicht erreicht.
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karten:
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- frage: Welche vier Schritte umfasst der DHCP-Ablauf und wie heißen sie?
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antwort: Discover, Offer, Request, Acknowledge – der Client sucht, der Server bietet an, der Client fordert das Angebot an, der Server bestätigt.
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- frage: Ein Rechner kann 8.8.8.8 anpingen, aber keine Internetseite öffnen. Wo liegt der Fehler?
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antwort: Bei der Namensauflösung. Die IP-Verbindung steht, also ist DNS falsch konfiguriert oder der DNS-Server antwortet nicht.
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## Das Wesentliche
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- **DHCP vergibt Adressen auf Zeit.** Der Mietzeitraum („Lease") läuft ab, der Client
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verlängert nach der Hälfte der Zeit selbstständig.
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- **Vier Schritte:** Discover, Offer, Request, Acknowledge. Merkhilfe: **D-O-R-A**.
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- **Reservierung statt fester Adresse.** Drucker und Server bekommen im DHCP eine feste
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Zuordnung über die MAC-Adresse – so bleibt die Verwaltung an einer Stelle.
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- **DNS übersetzt Namen in Adressen**, in Stufen: eigener Zwischenspeicher, hosts-Datei,
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konfigurierter Server, dessen Weiterleitung.
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- **Die beiden Fehlerbilder unterscheiden sich klar.** Keine oder eine 169.254-Adresse:
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DHCP. Adresse vorhanden, `ping` auf eine IP funktioniert, Namen nicht: DNS.
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- **Zwischenspeicher leeren, bevor man verzweifelt:** `ipconfig /flushdns` auf dem Client,
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und daran denken, dass Browser einen eigenen Speicher haben.
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## Übersicht
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| Beobachtung | Wahrscheinliche Ursache | Prüfung |
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|---|---|---|
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| Adresse 169.254.x.x | kein DHCP-Server erreichbar | `ipconfig /all`, Anschluss, VLAN |
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| Adresse da, Gateway nicht erreichbar | falsches Netz oder Maske | `ping` Gateway, Maske prüfen |
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||||
| IP erreichbar, Name nicht | DNS | `nslookup name`, DNS-Server prüfen |
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| Name löst auf alte Adresse auf | Zwischenspeicher | `ipconfig /flushdns` |
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||||
| Nur eine Anwendung geht nicht | Port oder Dienst | `Test-NetConnection -Port` |
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||||
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||||
## Prüfungsfrage
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**Frage:** Nach dem Austausch eines Servers erreichen einige Arbeitsplätze den Dateidienst
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weiterhin nicht, andere sofort. Woran liegt das und was tun Sie?
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**Antwort:** Die betroffenen Arbeitsplätze haben den alten DNS-Eintrag noch im
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Zwischenspeicher; die Gültigkeitsdauer des Eintrags ist noch nicht abgelaufen. Kurzfristig
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||||
hilft `ipconfig /flushdns` auf den betroffenen Rechnern beziehungsweise ein Neustart.
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Grundsätzlich: vor geplanten Umstellungen die Gültigkeitsdauer des betroffenen
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||||
DNS-Eintrags rechtzeitig herabsetzen, umstellen, und sie danach wieder anheben. Zusätzlich
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||||
prüfen, ob auf dem DNS-Server noch ein veralteter Eintrag steht.
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||||
@@ -0,0 +1,54 @@
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---
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||||
id: S1
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||||
titel: Windows sauber installieren und übergabefertig machen
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block: system
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woche: 4
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worum: Eine Installation ist erst fertig, wenn Treiber, Updates, Sicherung und Dokumentation stehen – nicht wenn der Anmeldebildschirm erscheint.
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rahmenplan: [B1, B3, A5]
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lernfeld: LF2
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||||
merksatz: Erst Daten sichern, dann installieren – die Reihenfolge ist nicht verhandelbar.
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karten:
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- frage: Was prüfst du vor jeder Neuinstallation zuerst?
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antwort: Ob die Nutzerdaten gesichert sind und die Sicherung nachweislich zurückspielbar ist. Danach Lizenz, Treiberverfügbarkeit und benötigte Fachanwendungen.
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||||
- frage: Warum trennt man Betriebssystem und Nutzerdaten auf getrennte Ablagen?
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||||
antwort: Weil das Betriebssystem jederzeit neu aufgesetzt werden können muss, ohne dass Nutzerdaten davon betroffen sind.
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---
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## Das Wesentliche
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- **Vorher sichern und die Sicherung prüfen.** Eine ungeprüfte Sicherung ist keine.
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- **Installationsmedium aktuell halten.** Ein zwei Jahre altes Abbild bedeutet 300 Updates
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nach der Installation und einen halben Tag Wartezeit.
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- **Treiber vom Hersteller**, nicht aus der Suchmaschine. Chipsatz zuerst, dann Netzwerk,
|
||||
dann der Rest.
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||||
- **Updates in Ruhe durchlaufen lassen**, bevor Fachanwendungen installiert werden. Sonst
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||||
reißt ein Neustart eine halb installierte Anwendung auseinander.
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||||
- **Konten sauber trennen:** ein lokales Administratorkonto für die Verwaltung, ein
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||||
normales Konto für die tägliche Arbeit. Nicht als Administrator arbeiten.
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||||
- **Übergabe ist Teil der Arbeit:** Rechnername, Adresse, Lizenz, installierte Software und
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||||
Datum in die Dokumentation. Danach eine kurze Einweisung des Anwenders.
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## Übersicht
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| Schritt | Fertig, wenn … |
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|---|---|
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||||
| Sicherung | Rückspielen einer Beispieldatei erfolgreich getestet |
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| Installation | Windows startet, Datenträger sinnvoll aufgeteilt |
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| Treiber | Geräte-Manager ohne gelbe Ausrufezeichen |
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||||
| Updates | Windows Update meldet „Sie sind auf dem neuesten Stand" |
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||||
| Software | alle Fachanwendungen gestartet und angemeldet getestet |
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||||
| Netz und Konten | Domänenbeitritt erfolgt, Anmeldung mit Nutzerkonto geprüft |
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||||
| Dokumentation | Rechnername, Seriennummer, Lizenz, Datum eingetragen |
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||||
| Übergabe | Anwender hat sich selbst angemeldet und quittiert |
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||||
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||||
## Prüfungsfrage
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||||
**Frage:** Begründen Sie, warum Fachanwendungen erst nach dem vollständigen Einspielen der
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||||
Betriebssystemaktualisierungen installiert werden sollten.
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||||
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||||
**Antwort:** Aktualisierungen tauschen Systemkomponenten und Laufzeitbibliotheken aus und
|
||||
erzwingen Neustarts. Werden Fachanwendungen vorher installiert, können sie gegen
|
||||
Komponenten gebunden sein, die anschließend ersetzt werden; außerdem kann ein erzwungener
|
||||
Neustart eine laufende Installation abbrechen und einen inkonsistenten Zustand
|
||||
hinterlassen. Erst ein vollständig aktualisiertes System bietet eine stabile Grundlage –
|
||||
und Fehler bei der Anwendungsinstallation sind dann eindeutig der Anwendung zuzuordnen.
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||||
@@ -0,0 +1,53 @@
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||||
---
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||||
id: S2
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||||
titel: Benutzer, Gruppen und Berechtigungen
|
||||
block: system
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||||
woche: 4
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||||
worum: Rechte werden an Gruppen vergeben, nie an einzelne Personen – sonst weiß nach zwei Jahren niemand mehr, warum jemand irgendwo hineinkommt.
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rahmenplan: [B3, A6]
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||||
lernfeld: LF4
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||||
merksatz: Rechte an Gruppen, Personen in Gruppen. So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
|
||||
karten:
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||||
- frage: Warum vergibt man Berechtigungen an Gruppen statt an einzelne Benutzer?
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||||
antwort: Weil beim Wechsel einer Person nur die Gruppenzugehörigkeit geändert werden muss und jederzeit nachvollziehbar bleibt, warum jemand ein Recht hat.
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||||
- frage: Was setzt sich durch, wenn Freigabe- und NTFS-Berechtigungen sich widersprechen?
|
||||
antwort: Die jeweils restriktivere Berechtigung. Über das Netz gilt der Schnitt aus beiden, lokal nur die NTFS-Berechtigung.
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||||
- frage: Was besagt das Prinzip der geringsten Rechte?
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antwort: Jedes Konto bekommt genau die Rechte, die es für seine Aufgabe braucht, und nicht mehr – auf Zeit vergebene Rechte werden wieder entzogen.
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||||
---
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||||
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||||
## Das Wesentliche
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- **Rechte an Gruppen, Personen in Gruppen.** Die Gruppe trägt die Begründung im Namen:
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`FS-Buchhaltung-Aendern` ist selbsterklärend, `Rechte_Meier` nicht.
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- **Prinzip der geringsten Rechte.** Kein Tagesgeschäft mit Administratorrechten. Erhöhte
|
||||
Rechte werden angefordert, benutzt und wieder abgelegt.
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||||
- **Vererbung verstehen**, bevor man sie unterbricht. Ein unterbrochener Vererbungspfad ist
|
||||
in zwei Jahren nicht mehr nachvollziehbar.
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||||
- **Verweigern schlägt Erlauben.** Eine explizite Verweigerung setzt sich gegen jede
|
||||
Erlaubnis durch – deshalb sparsam einsetzen, sonst sucht man sich später tot.
|
||||
- **Freigabe und NTFS greifen zusammen:** Über das Netz gilt die restriktivere der beiden.
|
||||
Übliche Praxis: Freigabe auf „Jeder – Vollzugriff", die eigentliche Steuerung über NTFS.
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||||
- **Austritt heißt sperren, nicht löschen.** Gelöschte Konten reißen Berechtigungen und
|
||||
Dateibesitz auseinander.
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||||
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||||
## Übersicht
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||||
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||||
| Berechtigung | Erlaubt | Typisch für |
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|---|---|---|
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| Lesen | Öffnen, Auflisten | Nachschlagewerke, Vorlagen |
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||||
| Lesen und Ausführen | zusätzlich Programme starten | Softwareablagen |
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||||
| Ändern | zusätzlich Anlegen, Ändern, Löschen | Arbeitsverzeichnisse einer Abteilung |
|
||||
| Vollzugriff | zusätzlich Berechtigungen ändern | ausschließlich Administratoren |
|
||||
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||||
## Prüfungsfrage
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||||
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**Frage:** Eine Mitarbeiterin wechselt von der Buchhaltung in den Einkauf. Wie gehen Sie mit
|
||||
ihren Berechtigungen um?
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||||
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||||
**Antwort:** Das Konto bleibt bestehen; geändert wird ausschließlich die
|
||||
Gruppenzugehörigkeit: Entfernen aus den Gruppen der Buchhaltung, Aufnahme in die Gruppen
|
||||
des Einkaufs. Direkt am Konto vergebene Einzelberechtigungen sind zu suchen und zu
|
||||
entfernen – sie sind der Grund, warum Rechte über Jahre mitwandern. Die Änderung wird mit
|
||||
Datum und Anlass dokumentiert, und nach dem Wechsel wird stichprobenartig geprüft, dass der
|
||||
Zugriff auf die Buchhaltungsablagen tatsächlich nicht mehr besteht.
|
||||
Reference in New Issue
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