Baustein 2: Inhalte einlesen und pruefen, Handouts, Suche, Glossar

Die fachlichen Inhalte liegen als Dateien unter content/ und werden beim
Start eingelesen, geprueft und in den Speicher geladen.

- Inhaltslader mit Zod-Schemata und Querverweispruefung
- Fehlermeldungen nennen Datei und Zeile, gesammelt statt beim ersten
  Fehler geworfen; die Anwendung startet bei Fehlern nicht
- npm run inhalte:pruefen prueft ohne Start
- Handout-Ansicht mit festem Aufbau, Uebersicht nach Themenbloecken
- Volltextsuche mit Gewichtung und Trefferausschnitt
- Gelesen-Markierung je Handout
- Glossar mit Suche und automatischer Verlinkung in den Handouts
- Beispielinhalte: 4 Wochen, 12 Handouts, 24 Merkkarten, 4 Aufgaben,
  4 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 24 Glossareintraege
- rahmenplan.yaml aus FIAusbV 2020 und KMK-Rahmenlehrplan, mit Fundstellen
- gray-matter entfernt, YAML-Kopf wird selbst herausgeloest
- npm run screenshots nimmt die Bilder fuer die Anleitung auf
- 39 neue Tests, insgesamt 68

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Florian Wilde
2026-09-10 07:56:38 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent e856349cd4
commit 1af5613e9b
70 changed files with 4779 additions and 124 deletions
+86
View File
@@ -0,0 +1,86 @@
id: woche-03
woche: 3
titel: Lernzielkontrolle Woche 3 – Netzwerkgrundlagen
dauer_minuten: 45
hinweis: >-
Offene Fragen. Bei Rechenaufgaben zählt der Rechenweg – ein richtiges Ergebnis
ohne Weg gibt die halbe Punktzahl.
fragen:
- id: f1
frage: >-
Bestimmen Sie zu 192.168.10.200 mit der Maske 255.255.255.224 die
Netzadresse, die Broadcastadresse und den nutzbaren Hostbereich. Zeigen Sie
den Rechenweg.
punkte: 8
musterloesung: >-
Maske 255.255.255.224 entspricht /27. Blockgröße = 256 − 224 = 32.
Vielfache von 32: 0, 32, 64, 96, 128, 160, 192, 224. Das größte Vielfache,
das 200 nicht übersteigt, ist 192 – Netzadresse also 192.168.10.192/27.
Broadcast = nächste Netzadresse (224) minus 1 = 192.168.10.223. Nutzbar:
192.168.10.193 bis 192.168.10.222, das sind 30 Adressen (Blockgröße minus
zwei). (Blockgröße 2 P., Netzadresse 2 P., Broadcast 2 P., Hostbereich 2 P.)
- id: f2
frage: >-
Ein Standort braucht vier getrennte Netze mit je mindestens 25 Geräten.
Zur Verfügung steht 192.168.50.0/24. Wie teilen Sie auf und warum?
punkte: 8
musterloesung: >-
25 Geräte brauchen 27 Adressen (25 Hosts plus Netzadresse plus Broadcast),
also Blockgröße 32 und damit /27 mit 30 nutzbaren Adressen. Aus einem /24
entstehen acht /27-Netze; vier werden vergeben, vier bleiben Reserve:
192.168.50.0/27, .32/27, .64/27, .96/27. Eine Aufteilung in /26 wäre
ebenfalls ausreichend, ergäbe aber nur vier Netze insgesamt und damit keine
Reserve – bei absehbarem Wachstum die schlechtere Wahl.
- id: f3
frage: >-
Ein Arbeitsplatz meldet die Adresse 169.254.13.7. Was bedeutet das, und
welche drei Prüfungen führen Sie in welcher Reihenfolge durch?
punkte: 6
musterloesung: >-
169.254.x.x ist eine Selbstvergabe des Clients (APIPA); sie bedeutet, dass
kein DHCP-Server geantwortet hat. Reihenfolge von unten nach oben:
(1) Schicht 1 – Kabel und Verbindungsanzeige an Gerät, Dose und Switch.
(2) Schicht 2 – ist der Switchport aktiv und im richtigen VLAN?
(3) DHCP – antwortet der Server, ist der Adressbereich erschöpft, ist die
DHCP-Weiterleitung im betreffenden Netz eingerichtet?
- id: f4
frage: >-
Ein Rechner kann 8.8.8.8 anpingen, aber keine Internetseite öffnen. Wo
liegt der Fehler, und wie weisen Sie ihn nach?
punkte: 5
musterloesung: >-
Bei der Namensauflösung. Die IP-Verbindung nach außen steht, also ist
entweder kein oder ein falscher DNS-Server eingetragen, oder der
eingetragene Server antwortet nicht. Nachweis: "nslookup www.example.com"
schlägt fehl, während der Ping auf die IP-Adresse funktioniert; ergänzend
"ipconfig /all" auf den eingetragenen DNS-Server prüfen und testweise einen
bekannt funktionierenden Server abfragen.
- id: f5
frage: >-
Ordnen Sie Switch, Router und Kabel den Schichten des Schichtenmodells zu
und erklären Sie, warum man bei der Fehlersuche unten anfängt.
punkte: 6
musterloesung: >-
Kabel: Schicht 1 (Bitübertragung). Switch: Schicht 2 (MAC-Adressen).
Router: Schicht 3 (IP-Adressen). Man beginnt unten, weil jede Schicht auf
der darunterliegenden aufsetzt: Fehlt die physische Verbindung, ist jede
Prüfung auf IP- oder Namensebene ohne Aussagekraft. Von unten nach oben zu
arbeiten schließt außerdem mit jedem Schritt einen ganzen Bereich
möglicher Ursachen aus.
- id: f6
frage: >-
Nennen Sie die vier Schritte des DHCP-Ablaufs in der richtigen Reihenfolge
und erklären Sie einen davon.
punkte: 5
musterloesung: >-
Discover, Offer, Request, Acknowledge. Beispiel Offer: Der DHCP-Server
antwortet auf die Suchanfrage des Clients mit einem konkreten
Adressangebot samt Maske, Gateway, DNS-Servern und Mietdauer; die Adresse
ist damit noch nicht vergeben, sondern nur vorgemerkt, bis der Client sie
mit Request anfordert.