Inhalte: Wochen 13 bis 16
- Woche 13 Linux-Grundlagen (B3, A6, LF9) - Woche 14 Betrieb und Ueberwachung (A8, A5, LF11) - Woche 15 Serviceanfragen bearbeiten (A1, A2, A5, LF6) - Woche 16 Vorbereitung auf Teil 1 (C3, C4, A10, LF2, LF5) 12 Handouts, 36 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 3 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen und eine Probepruefung Teil 1 (90 Minuten, 100 Punkte, eine durchgehende Fallsituation). Alle Rechenbeispiele nachgerechnet. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5.5
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86c0ab4f65
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70a3cd2d28
@@ -0,0 +1,202 @@
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id: woche-16
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woche: 16
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titel: Probeprüfung Teil 1 – Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes
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dauer_minuten: 90
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hinweis: >-
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Nachempfunden dem Aufbau von Teil 1 der Abschlussprüfung, keine Original-
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aufgabe der Kammer. Ausgangslage für alle Aufgaben: Die Muster GmbH, ein
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Betrieb mit 130 Beschäftigten, richtet für ihre neue Abteilung
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Qualitätssicherung fünf Bildschirmarbeitsplätze und ein Abteilungs-NAS ein.
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Sie unterstützen die IT-Abteilung. Hilfsmittel – ein nicht
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programmierbarer Taschenrechner. Bei Rechenaufgaben zählt der Rechenweg.
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fragen:
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- id: f1
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frage: >-
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Die Abteilungsleiterin sagt: „Wir brauchen schnelle, moderne Rechner."
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Nennen Sie drei Fragen, die Sie ihr stellen, bevor Sie Angebote einholen,
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und formulieren Sie eine der Antworten als prüfbare Muss-Anforderung.
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punkte: 8
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musterloesung: >-
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Drei aus: Welche Anwendungen laufen darauf (z. B. Mess- oder
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CAD-Software und deren Systemanforderungen)? Werden große Datenmengen
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verarbeitet oder Messgeräte angeschlossen – welche Schnittstellen? Wird
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mobil gearbeitet? Wie viele Bildschirme, welche Größe? Budget und
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Termin? Gibt es Vorgaben zu Lautstärke oder Datenschutz? (Je Frage 2 P.)
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Beispiel einer prüfbaren Muss-Anforderung: „Die Messsoftware öffnet ein
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Prüfprotokoll mit 10.000 Messpunkten in weniger als 5 Sekunden." oder
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„Jeder Arbeitsplatz hat zwei 27-Zoll-Bildschirme mit mindestens 2560 × 1440
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Bildpunkten." (2 P., nur wenn prüfbar formuliert)
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- id: f2
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frage: >-
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Für die fünf Arbeitsplätze werden je ein Bildschirm benötigt. Ein Händler
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bietet ihn zum Listenpreis von 289,00 € netto je Stück an, gewährt 12 %
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Rabatt und 2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen. Die
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Versandkosten betragen pauschal 19,90 €. Berechnen Sie den Bezugspreis für
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alle fünf Bildschirme.
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punkte: 10
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musterloesung: >-
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Listeneinkaufspreis 5 × 289,00 € = 1.445,00 €. Rabatt 12 % = 173,40 €,
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Zieleinkaufspreis 1.271,60 €. Skonto 2 % vom Zieleinkaufspreis = 25,43 €,
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Bareinkaufspreis 1.246,17 €. Bezugskosten 19,90 €. Bezugspreis
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1.266,07 € netto. (Listenpreis 1 P., Rabatt und Zieleinkaufspreis 3 P.,
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Skonto vom richtigen Betrag und Bareinkaufspreis 3 P., Bezugspreis 3 P.)
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- id: f3
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frage: >-
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Je Arbeitsplatz nehmen Rechner und Bildschirm im Betrieb zusammen 58 W auf.
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Gearbeitet wird 8 Stunden an 220 Tagen im Jahr. (a) Berechnen Sie die
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jährlichen Stromkosten für alle fünf Arbeitsplätze bei 0,32 € je kWh.
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(b) Bisher bleiben die Rechner nach Feierabend an den Arbeitstagen
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16 Stunden mit 25 W im Leerlauf eingeschaltet. Wie hoch sind die
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zusätzlichen Kosten im Jahr?
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punkte: 10
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musterloesung: >-
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(a) 0,058 kW × 8 h × 220 = 102,08 kWh je Arbeitsplatz; × 5 = 510,4 kWh;
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× 0,32 €/kWh = 163,33 €. (5 P.) (b) 0,025 kW × 16 h × 220 = 88 kWh je
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Arbeitsplatz; × 5 = 440 kWh; × 0,32 €/kWh = 140,80 €. (5 P.) Je Teilaufgabe:
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Umrechnung in kW 1 P., Stunden 1 P., kWh 1 P., Kosten 2 P.
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- id: f4
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frage: >-
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Die Abteilung bekommt ein eigenes VLAN. Aus dem Bereich 10.20.40.0/24 soll
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ein Subnetz für höchstens 25 Geräte zuzüglich Gateway gebildet werden, so
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klein wie möglich. Geben Sie Präfix, Netzadresse, Broadcastadresse, den
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nutzbaren Bereich und eine Gateway-Adresse an. Begründen Sie das Präfix.
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punkte: 10
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musterloesung: >-
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26 Adressen für Geräte und Gateway plus Netz- und Broadcastadresse ergeben
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28; die nächste Blockgröße ist 32, also /27 (Maske 255.255.255.224) mit 30
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nutzbaren Adressen; /28 hätte nur 14. Netzadresse 10.20.40.0,
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Broadcast 10.20.40.31, nutzbar 10.20.40.1 bis 10.20.40.30, Gateway z. B.
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10.20.40.1. (Begründung und Präfix 4 P., Netz 1 P., Broadcast 2 P.,
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Bereich 2 P., Gateway 1 P.)
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- id: f5
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frage: >-
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Das Abteilungs-NAS erhält vier Festplatten mit je 6 TB. Vergleichen Sie
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RAID 5 und RAID 10 hinsichtlich nutzbarer Kapazität und Ausfallsicherheit
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und erklären Sie, warum das NAS trotzdem gesichert werden muss.
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punkte: 8
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musterloesung: >-
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RAID 5: (4 − 1) × 6 TB = 18 TB nutzbar, eine beliebige Platte darf
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ausfallen. RAID 10: 4 / 2 × 6 TB = 12 TB nutzbar, je Spiegelpaar darf eine
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Platte ausfallen – fallen beide Platten desselben Paares aus, sind die
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Daten verloren. (Je Stufe 3 P.) Ein RAID schützt nur gegen den Ausfall von
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Platten, nicht gegen Löschen, Verschlüsselung durch Schadsoftware,
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Bedienfehler oder den Verlust des ganzen Geräts; diese Fehler übernimmt es
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sofort auf alle Platten. (2 P.)
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- id: f6
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frage: >-
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In der Qualitätssicherung entstehen Prüfprotokolle, mit denen der Betrieb
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gegenüber Kunden nachweist, dass Teile maßhaltig sind. (a) Bestimmen Sie
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den Schutzbedarf der Prüfprotokolle für die drei Schutzziele mit
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Begründung. (b) Nennen Sie je eine Maßnahme für das Schutzziel mit dem
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höchsten Bedarf und für die Anmeldung an den Arbeitsplätzen.
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punkte: 10
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musterloesung: >-
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(a) Integrität hoch bis sehr hoch – verfälschte Protokolle können zu
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Haftung, Vertragsstrafen und Rückrufen führen. Verfügbarkeit normal bis
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hoch – ein kurzer Ausfall verzögert, ein Verlust der Protokolle verhindert
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den Nachweis gegenüber Kunden. Vertraulichkeit normal bis hoch – sie
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können Konstruktions- und Kundendaten enthalten. Abweichende Einstufungen
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zählen bei schlüssiger Begründung. (Je Schutzziel 2 P.) (b) Integrität:
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Schreibrechte nur für die Prüfer, Protokolle nach Freigabe schreibgeschützt
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ablegen, Änderungen protokollieren, Sicherung mit Generationen. Anmeldung:
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persönliche Konten mit zweitem Faktor bzw. Smartcard, Bildschirmsperre.
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(Je Maßnahme 2 P.)
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- id: f7
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frage: >-
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Die fünf bisherigen Rechner der Abteilung sollen entsorgt werden. Auf ihren
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Festplatten liegen Prüfprotokolle mit Namen von Kunden und Prüfern.
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Beschreiben Sie das richtige Vorgehen.
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punkte: 8
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musterloesung: >-
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(1) Prüfen, ob noch Daten gebraucht werden, und sie ggf. sichern. (2) Die
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Datenträger ausbauen und nachweisbar löschen oder vernichten – nach DIN
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66399, für personenbezogene Daten mindestens Sicherheitsstufe 3; ein
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Formatieren genügt nicht. (3) Die Vernichtung mit Seriennummern
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protokollieren bzw. das Vernichtungszertifikat des Dienstleisters ablegen.
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(4) Die Geräte über einen zertifizierten Entsorger oder eine Rücknahmestelle
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nach dem ElektroG abgeben, nicht in den Restmüll. (5) Die Geräte in der
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Geräteliste als ausgesondert kennzeichnen. Ebenfalls richtig: Weitergabe zur
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Wiederverwendung nach sicherer Löschung. (2 P. für Löschen/Vernichten mit
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Norm, 2 P. Nachweis, 2 P. Entsorgung nach ElektroG, 2 P. für weitere
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Schritte)
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- id: f8
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frage: >-
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Ein Messgerät liefert eine Liste von Messwerten in Millimetern. Ein Teil ist
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in Ordnung, wenn der Wert zwischen 24,95 und 25,05 liegt, Grenzen
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eingeschlossen. Schreiben Sie einen Pseudocode, der die Anzahl der Teile
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außerhalb der Toleranz und den größten gemessenen Wert ausgibt. Führen Sie
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einen Schreibtischtest mit den Werten 25,01; 24,90; 25,06 durch.
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punkte: 12
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musterloesung: >-
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ausserhalb ← 0; groesster ← werte[0]; FÜR jeden wert IN werte: WENN wert
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< 24,95 ODER wert > 25,05 DANN ausserhalb ← ausserhalb + 1; WENN wert >
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groesster DANN groesster ← wert; ENDE FÜR; AUSGABE ausserhalb, groesster.
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Schreibtischtest: Start ausserhalb 0, groesster 25,01. Wert 25,01 – in
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Toleranz, groesster bleibt 25,01. Wert 24,90 – außerhalb, ausserhalb 1.
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Wert 25,06 – außerhalb, ausserhalb 2, groesster 25,06. Ausgabe 2 und 25,06.
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(Initialisierung 2 P., Schleife 2 P., Bedingung mit ODER und richtigen
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Grenzen 3 P., Maximum 2 P., Schreibtischtest 3 P.)
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- id: f9
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frage: >-
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Eine Mitarbeiterin der Abteilung klagt nach einer Woche über
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Nackenschmerzen und Blendung. Ihr Bildschirm steht vor dem Fenster.
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Nennen Sie vier Maßnahmen und die Vorschrift, die die Anforderungen an
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Bildschirmarbeitsplätze regelt.
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punkte: 8
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musterloesung: >-
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Vier aus: Arbeitsplatz so drehen, dass die Blickrichtung parallel zum
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Fenster verläuft; Bildschirm so einstellen, dass die oberste Zeile auf oder
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knapp unter Augenhöhe liegt; Abstand etwa eine Armlänge; Hauptbildschirm
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direkt vor den Körper; Stuhl und Tischhöhe anpassen; Sonnenschutz am
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Fenster; Hinweis auf die Angebotsvorsorge für die Augen. (Je Maßnahme
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1,5 P., zusammen 6 P.) Vorschrift: Arbeitsstättenverordnung, Anhang Nr. 6.
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(2 P.)
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- id: f10
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frage: >-
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Ein externer Dienstleister richtet das NAS ein. Um welche Vertragsart
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handelt es sich, und welche Folgen hat die Abnahme?
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Werkvertrag, weil ein Erfolg geschuldet ist – ein eingerichtetes,
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funktionierendes NAS. (2 P.) Folgen der Abnahme (vier aus, je 1 P.): Die
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Vergütung wird fällig; die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beginnt;
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die Gefahr geht auf den Auftraggeber über; bekannte, nicht vorbehaltene
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Mängel können später nur eingeschränkt geltend gemacht werden; Restmängel
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werden im Protokoll festgehalten.
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- id: f11
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frage: >-
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Am ersten Arbeitstag gehen zwei Tickets ein: (a) Eine Prüferin kann die
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Messsoftware nicht starten, die Abteilung kann deshalb keine Teile
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freigeben. (b) Ein Prüfer möchte ein anderes Hintergrundbild. Ordnen Sie
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Art und Priorität zu und begründen Sie.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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(a) Störung mit hoher Priorität – hohe Auswirkung, weil ohne Freigabe der
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Ablauf der Abteilung steht, und hohe Dringlichkeit, weil Teile nicht
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ausgeliefert werden können. (3 P.) (b) Serviceanfrage mit geringer
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Priorität – nichts ist beeinträchtigt, die Anfrage wird nach dem üblichen
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Ablauf bzw. den Vorgaben des Betriebs erledigt oder abgelehnt. (2 P.)
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- id: f12
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frage: >-
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Die Abteilungsleiterin verkraftet höchstens einen Arbeitstag Datenverlust.
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Wie oft muss das NAS mindestens gesichert werden, und welche Regel gilt
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für die Aufbewahrung der Kopien?
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Mindestens einmal täglich, z. B. jede Nacht nach Arbeitsende, weil das
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RPO einen Arbeitstag beträgt. (2 P.) Für die Aufbewahrung gilt die
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3-2-1-Regel: drei Kopien auf zwei verschiedenen Medien, eine davon außer
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Haus; zusätzlich eine Kopie offline oder unveränderlich gegen
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Schadsoftware. (3 P.)
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