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lernbar/content/handouts/H2-datentraeger-und-smart.md
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Florian WildeandClaude Opus 5 1af5613e9b Baustein 2: Inhalte einlesen und pruefen, Handouts, Suche, Glossar
Die fachlichen Inhalte liegen als Dateien unter content/ und werden beim
Start eingelesen, geprueft und in den Speicher geladen.

- Inhaltslader mit Zod-Schemata und Querverweispruefung
- Fehlermeldungen nennen Datei und Zeile, gesammelt statt beim ersten
  Fehler geworfen; die Anwendung startet bei Fehlern nicht
- npm run inhalte:pruefen prueft ohne Start
- Handout-Ansicht mit festem Aufbau, Uebersicht nach Themenbloecken
- Volltextsuche mit Gewichtung und Trefferausschnitt
- Gelesen-Markierung je Handout
- Glossar mit Suche und automatischer Verlinkung in den Handouts
- Beispielinhalte: 4 Wochen, 12 Handouts, 24 Merkkarten, 4 Aufgaben,
  4 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 24 Glossareintraege
- rahmenplan.yaml aus FIAusbV 2020 und KMK-Rahmenlehrplan, mit Fundstellen
- gray-matter entfernt, YAML-Kopf wird selbst herausgeloest
- npm run screenshots nimmt die Bilder fuer die Anleitung auf
- 39 neue Tests, insgesamt 68

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-10 07:56:38 +02:00

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Raw Blame History

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id titel block woche worum rahmenplan lernfeld merksatz karten
H2 Datenträger beurteilen – SMART lesen statt hoffen hardware 2 Datenträger sterben selten plötzlich; sie kündigen es an, wenn man die richtigen Werte liest.
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LF2 Bei „reallocated sectors" und „pending sectors" über null wird getauscht, nicht diskutiert.
frage antwort
Welche zwei SMART-Werte sind bei einer Festplatte das deutlichste Warnzeichen? Reallocated Sector Count und Current Pending Sector Count. Steigt einer von beiden über null, wird der Datenträger getauscht.
frage antwort
Worin unterscheidet sich der Verschleiß einer SSD von dem einer Festplatte? Die SSD verschleißt durch Schreibvorgänge – maßgeblich sind Media Wearout Indicator beziehungsweise Percentage Used und die geschriebene Gesamtdatenmenge. Die Festplatte verschleißt mechanisch.

Das Wesentliche

  • SMART ist eine Selbstauskunft, keine Garantie. Ein sauberer SMART-Wert schließt einen Ausfall nicht aus – ein auffälliger Wert sagt aber verlässlich, dass es losgeht.
  • Festplatte: Reallocated und Pending Sectors sind die beiden Werte, die zählen. Alles über null bedeutet Tausch, nicht Beobachtung.
  • SSD: Der Verschleiß hängt an geschriebenen Datenmengen. Percentage Used über etwa 90 Prozent heißt: einplanen, nicht abwarten.
  • Betriebsstunden allein sagen wenig. Eine Platte mit 60 000 Stunden und sauberen Werten ist gesünder als eine mit 8 000 Stunden und wachsenden Fehlern.
  • Erst sichern, dann prüfen. Diagnose auf einem angeschlagenen Datenträger kann ihm den Rest geben.
  • Tausch dokumentieren: Seriennummer, Einbaudatum, Grund. Sonst steht in zwei Jahren niemand mehr fest, welches Gerät schon einmal auffällig war.

Übersicht

Wert Bedeutung Handeln ab
Reallocated Sector Count ersetzte defekte Sektoren > 0
Current Pending Sector Sektoren, die nicht gelesen werden konnten > 0
Uncorrectable Sector Count endgültig verlorene Sektoren > 0
Percentage Used (SSD) verbrauchte Schreiblebensdauer > 90 %
Power On Hours Betriebsstunden nur im Zusammenhang
Temperature Betriebstemperatur dauerhaft > 50 °C prüfen

Prüfungsfrage

Frage: Ein Anwender meldet, sein Rechner „hänge manchmal minutenlang". Welche Hardwareursache prüfen Sie zuerst und wie?

Antwort: Zuerst den Datenträger. Minutenlange Hänger ohne CPU-Last sind das typische Bild wiederholter Leseversuche auf schwachen Sektoren. Vorgehen: zunächst eine Sicherung der Nutzerdaten anlegen, dann SMART-Werte auslesen und auf Reallocated und Pending Sectors achten, ergänzend das Ereignisprotokoll auf Datenträgerfehler durchsehen. Bestätigt sich der Verdacht, wird der Datenträger getauscht und nicht repariert – die Daten sind teurer als das Bauteil.