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Florian WildeandClaude Opus 5.5 70a3cd2d28 Inhalte: Wochen 13 bis 16
- Woche 13 Linux-Grundlagen (B3, A6, LF9)
- Woche 14 Betrieb und Ueberwachung (A8, A5, LF11)
- Woche 15 Serviceanfragen bearbeiten (A1, A2, A5, LF6)
- Woche 16 Vorbereitung auf Teil 1 (C3, C4, A10, LF2, LF5)

12 Handouts, 36 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 3 Checklisten,
2 Lernzielkontrollen und eine Probepruefung Teil 1 (90 Minuten,
100 Punkte, eine durchgehende Fallsituation). Alle Rechenbeispiele
nachgerechnet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-05 06:33:31 +02:00

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Raw Blame History

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H5 Energie rechnen und nachhaltig beschaffen hardware 16 Ein Rechner, der nachts läuft, kostet Geld und Strom, ohne dass jemand etwas davon hat. Wer den Verbrauch rechnen kann, kann Entscheidungen begründen – auch beim Kauf und bei der Entsorgung.
C4
A3
A6
LF2 Leistung in kW mal Stunden mal Preis je kWh. Länger nutzen schlägt sparsamer kaufen. Daten vernichten, bevor das Gerät den Betrieb verlässt.
frage antwort
Wie berechnet man die Stromkosten eines Geräts? Leistung in Kilowatt mal Betriebsstunden ergibt die Energie in Kilowattstunden, mal Preis je kWh ergibt die Kosten. Ein Server mit 150 W, der das ganze Jahr läuft – 0,15 kW × 8.760 h = 1.314 kWh, bei 0,30 € je kWh also 394,20 €.
frage antwort
Welche Norm regelt die Vernichtung von Datenträgern, und welche Sicherheitsstufe ist für personenbezogene Daten üblich? DIN 66399. Sie kennt drei Schutzklassen und sieben Sicherheitsstufen. Für personenbezogene Daten wird in der Regel mindestens Sicherheitsstufe 3 angesetzt, für besonders schützenswerte Daten wie Gesundheitsdaten höher.
frage antwort
Warum ist eine längere Nutzung oft nachhaltiger als ein sparsameres neues Gerät? Weil ein großer Teil der Umweltbelastung eines Rechners bei der Herstellung entsteht, nicht im Betrieb. Ein Gerät ein, zwei Jahre länger zu nutzen, spart meist mehr als der geringere Verbrauch eines neuen.

Das Wesentliche

  • Die Formel: Leistung (kW) × Zeit (h) = Energie (kWh). Energie × Preis je kWh = Kosten. Watt erst durch 1.000 teilen, sonst stimmt die Kommastelle nicht.
  • Die Stunden richtig zählen: Ein Arbeitsplatz läuft etwa 8 Stunden an 220 Arbeitstagen, ein Server 24 Stunden an 365 Tagen, also 8.760 Stunden.
  • Leerlauf kostet am meisten, weil er die meisten Stunden hat. Ruhezustand und Energiesparpläne per Gruppenrichtlinie, Abschalten über Nacht, Drucker mit Ruhemodus.
  • Beim Kauf: Verbrauch im Leerlauf und unter Last vergleichen, Energielabel bei Bildschirmen, Siegel wie TCO Certified, Blauer Engel, EPEAT oder ENERGY STAR. Netzteile mit hohem Wirkungsgrad (80 PLUS).
  • Länger nutzen: Ein großer Teil der Umweltbelastung entsteht bei der Herstellung. Aufrüsten (SSD, Arbeitsspeicher), Reparieren und Weitergeben sind oft nachhaltiger als ein neues Gerät. Aufbereitete Geräte (refurbished) sind für viele Arbeitsplätze eine gute Wahl.
  • Entsorgen: Elektrogeräte gehören nicht in den Restmüll. Nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) gehen sie über Rücknahmestellen oder zertifizierte Entsorger zurück in die Verwertung.
  • Vorher die Daten: Datenträger werden vor der Abgabe nachweisbar gelöscht oder vernichtet – nach DIN 66399, mit Protokoll. Ein formatierter Datenträger ist nicht gelöscht.

Übersicht

Gerät Leistung Stunden im Jahr kWh Kosten bei 0,30 €/kWh
Arbeitsplatzrechner, 8 h an 220 Tagen 45 W 1.760 79,2 23,76 €
Server, durchgehend 150 W 8.760 1.314 394,20 €
Rechner, der außerhalb der Arbeitszeit im Leerlauf läuft 30 W 7.000 210 63,00 €

Bei 100 Rechnern, die nachts und am Wochenende nicht ausgeschaltet werden, sind das allein für den Leerlauf 6.300 € im Jahr.

Prüfungsfrage

Frage: In einem Betrieb laufen 60 Arbeitsplatzrechner rund um die Uhr. Im Leerlauf nimmt jeder 35 W auf. Wie viel ließe sich im Jahr sparen, wenn die Rechner außerhalb der Arbeitszeit (8 Stunden an 220 Tagen) ausgeschaltet würden? Strompreis 0,30 € je kWh.

Antwort: Stunden außerhalb der Arbeitszeit: 8.760 h − (8 h × 220) = 8.760 h − 1.760 h = 7.000 h. Energie je Rechner: 0,035 kW × 7.000 h = 245 kWh. Für 60 Rechner: 245 kWh × 60 = 14.700 kWh. Ersparnis: 14.700 kWh × 0,30 €/kWh = 4.410 € im Jahr. Hinzu kommt, dass ausgeschaltete Rechner nachts nicht angegriffen werden können; Updates lassen sich mit Wake-on-LAN trotzdem außerhalb der Arbeitszeit einspielen.