Die fachlichen Inhalte liegen als Dateien unter content/ und werden beim Start eingelesen, geprueft und in den Speicher geladen. - Inhaltslader mit Zod-Schemata und Querverweispruefung - Fehlermeldungen nennen Datei und Zeile, gesammelt statt beim ersten Fehler geworfen; die Anwendung startet bei Fehlern nicht - npm run inhalte:pruefen prueft ohne Start - Handout-Ansicht mit festem Aufbau, Uebersicht nach Themenbloecken - Volltextsuche mit Gewichtung und Trefferausschnitt - Gelesen-Markierung je Handout - Glossar mit Suche und automatischer Verlinkung in den Handouts - Beispielinhalte: 4 Wochen, 12 Handouts, 24 Merkkarten, 4 Aufgaben, 4 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 24 Glossareintraege - rahmenplan.yaml aus FIAusbV 2020 und KMK-Rahmenlehrplan, mit Fundstellen - gray-matter entfernt, YAML-Kopf wird selbst herausgeloest - npm run screenshots nimmt die Bilder fuer die Anleitung auf - 39 neue Tests, insgesamt 68 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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| id | titel | block | woche | worum | rahmenplan | lernfeld | merksatz | karten | ||||||||||||
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| N1 | Das Schichtenmodell als Werkzeug der Fehlersuche | netzwerk | 3 | Das Schichtenmodell ist keine Theorie zum Auswendiglernen, sondern eine Reihenfolge für die Fehlersuche. |
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LF3 | Von unten nach oben prüfen – Kabel vor IP, IP vor Namen, Namen vor Anwendung. |
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Das Wesentliche
- Vier Schichten reichen im Alltag: Leitung, Netz, Transport, Anwendung. Die sieben Schichten des OSI-Modells braucht man für die Prüfung, die vier für die Arbeit.
- Immer von unten prüfen. Die Verbindungsanzeige am Anschluss zu übersehen und stattdessen DNS zu prüfen, kostet regelmäßig eine Stunde.
- Jede Schicht hat ein eigenes Werkzeug: Anzeige-LED und Kabeltester unten,
ipconfigundpingin der Mitte,nslookupdarüber, Browser und Protokolldatei oben. - Ein Gerät kann auf mehreren Schichten arbeiten. Ein „Switch" mit Routingfunktion ist beides – bei der Fehlersuche muss man wissen, welche Rolle er gerade spielt.
- Kapselung heißt: Jede Schicht packt ihre eigene Kopfzeile davor. Deshalb sieht man im Mitschnitt außen Ethernet, dann IP, dann TCP, dann erst die Nutzdaten.
Übersicht
| Schicht | Adresse | Gerät | Werkzeug | Typische Störung |
|---|---|---|---|---|
| Anwendung | URL, Name | Server, Anwendung | Browser, Protokolle | Dienst gestoppt, Anmeldung falsch |
| Transport | Port | Firewall | Test-NetConnection |
Port gesperrt |
| Netz | IP-Adresse | Router | ping, tracert |
falsche Adresse, kein Weg |
| Leitung | MAC-Adresse | Switch, Kabel | LED, Kabeltester | Kabelbruch, Anschluss aus |
Prüfungsfrage
Frage: Ein Anwender kann eine interne Webanwendung nicht erreichen, andere Kollegen im selben Netz schon. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen anhand des Schichtenmodells.
Antwort: Schicht 1 und 2: Verbindungsanzeige am Anschluss und am Switch prüfen, Kabel
und Anschlussdose kontrollieren. Schicht 3: mit ipconfig prüfen, ob eine gültige Adresse
und ein Standardgateway vorhanden sind, danach das Gateway und den Server anpingen.
Schicht 4: mit Test-NetConnection prüfen, ob der Zielport erreichbar ist – schlägt das bei
erreichbarer IP fehl, ist eine Firewallregel wahrscheinlich. Erst danach Schicht 7: Name mit
nslookup auflösen, Anmeldedaten, Browserzwischenspeicher und die Protokolle der Anwendung
prüfen. Da andere Kollegen es erreichen, liegt die Ursache erfahrungsgemäß unten oder in
der Konfiguration dieses einen Arbeitsplatzes.