feat(git): Webhooks fuer Push und Issues, v1.7.0
CI / pruefen (push) Canceled after 0s

Ein Push aktualisiert den Stand sofort, statt bis zum naechsten Durchlauf
des Zeitgebers zu warten; ein geschlossenes Issue hakt seine Aufgabe ab.
Der Zeitplan bleibt als Rueckfalllosung.

Der Endpunkt ist der einzige ohne Anmeldung, der schreibt – entsprechend
eng gefasst:

- Ausgewiesen wird sich mit einer Signatur ueber den Rumpf. GitHub und
  Gitea rechnen HMAC-SHA256, GitLab schickt nur den Token im Klartext;
  dessen Verfahren ist schwaecher, mehr gibt die Plattform nicht her.
  Verglichen wird durchweg zeitkonstant.
- Geprueft wird gegen den **rohen** Rumpf. Durch JSON.parse und
  JSON.stringify gedreht kaeme eine andere Zeichenfolge heraus und die
  Signatur passte nie.
- Der Rumpf ist nie Quelle fuer Inhalte. Wer das Geheimnis kennt, kann eine
  Aufgabe auf- oder zumachen und einen Abgleich ausloesen – keine
  beliebigen Daten einschleusen.
- Ratenbegrenzung je Repository, Deckel auf die Rumpfgroesse, und ein
  unbekanntes Repository antwortet wie ein nicht eingerichtetes: 404,
  damit die ID nicht bestaetigt wird.
- Unbekannte Ereignisse werden angenommen und liegen gelassen. Ein Fehler
  brachte das Git-System zum Wiederholen und irgendwann zum Abschalten.

Das Geheimnis liegt verschluesselt am Repository, wie die Zugangstoken, und
ist genau einmal zu sehen. Damit es nicht doch nach draussen wandert, laedt
repositoryInclude die Repositories nicht mehr per include, sondern ueber
eine ausdrueckliche Feldliste: ein include haette das neue Feld still in
jede Projektantwort und jede Seite mitgenommen. Ob ein Haken eingerichtet
ist, holt die Projektseite getrennt.

Die Migration legt zwei nullbare Spalten an, mehr nicht; der Gegenlauf von
migrate diff kommt leer heraus.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
2026-08-15 00:35:29 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent e1d435f10a
commit c270038edd
15 changed files with 956 additions and 52 deletions
+72
View File
@@ -503,6 +503,78 @@ Dateneinsicht. Ein Administrator sieht dadurch weiterhin keine fremden Projekte.
- **Zeitlimit** pro Aufruf über `GIT_API_TIMEOUT_MS` einstellbar; die Teilabfragen laufen
parallel, eine fehlschlagende Liste bricht den restlichen Sync nicht ab.
### 4.6 Aufgabe ↔ Git-Issue
Die Verbindung geht in beide Richtungen — mit einer bewussten Grenze.
**Nebula → Git.** Ein Knopf im Aufgabendialog legt zur Aufgabe ein Issue im
verknüpften Repository an. Nummer und Adresse landen an der Aufgabe (`sourceIssue`,
`sourceUrl`, `sourceRepositoryId` — dieselben Felder, die die Übernahme aus Issues seit
v0.9.0 füllt, samt Eindeutigkeit je Repository gegen Dubletten). In den Rumpf kommt ein
Rückverweis auf das Projekt.
Ausdrücklich **per Knopf und nie nebenbei**: was in ein fremdes System geschrieben wird,
soll jemand gewollt haben. Danach wandert der Zustand allerdings mit — erledigt schließt
das Issue, ein Zurückziehen öffnet es wieder. Schlägt der Aufruf fehl, zieht die Aufgabe
trotzdem um; ein nicht erreichbares Git-System darf das Abhaken nicht verhindern.
**Git → Nebula** über Webhooks, siehe unten.
**Die Zustände passen nicht aufeinander, und das bleibt so.** Nebula kennt
`Offen · In Arbeit · Blockiert · Erledigt`, ein Issue nur offen oder geschlossen. Nach
außen geht deshalb nur die Grenze um „erledigt“; ein Rundlauf verliert *In Arbeit* und
*Blockiert*. Labels wie `nebula:doing` wären die Alternative, würden aber den
Issue-Tracker mit Zuständen füllen, die dort niemand pflegt. Die feine Abstufung bleibt
in Nebula.
Eine echte beidseitige Synchronisation mit Konfliktauflösung gibt es **nicht** — das ist
der klassische Ort für stillen Datenverlust.
**Kein Widerspruch zu „keine eigenen Git-Operationen“:** Issues laufen über die HTTP-API
der Provider, dieselbe Schicht wie alles andere (`lib/git/http.ts`, SSRF-Schutz
inklusive). Kein Klon, kein Arbeitsverzeichnis. Schreibende Aufrufe folgen dabei
**keinen Umleitungen** — ein 307 auf eine interne Adresse nähme den Rumpf und den Token
im Header mit.
### 4.7 Webhooks
Ein Push aktualisiert den Stand sofort, statt bis zum nächsten Durchlauf des Zeitgebers
zu warten; ein geschlossenes Issue hakt seine Aufgabe ab. Der Zeitplan bleibt als
Rückfalllösung bestehen.
Einzurichten am Repository (Funksymbol im Git-Bereich): Nebula erzeugt URL und
Geheimnis, eingetragen wird der Haken im Git-System von Hand. Über die API anzulegen
wäre machbar, verlangte aber Administrationsrechte am Repository — deutlich mehr, als
Nebula sonst braucht.
Das Geheimnis ist **genau einmal** zu sehen; danach liegt es verschlüsselt in der
Datenbank, wie die Zugangstoken, und verlässt den Server nicht mehr.
| System | Ausweis | Kopfzeile |
| --- | --- | --- |
| GitHub | HMAC-SHA256 über den Rumpf | `X-Hub-Signature-256: sha256=…` |
| Gitea | dieselbe Rechnung, ohne Präfix | `X-Gitea-Signature` (ältere: `X-Hub-Signature-256`) |
| GitLab | das Geheimnis im Klartext | `X-Gitlab-Token` |
GitLabs Verfahren ist schwächer: es beweist nur, dass der Absender das Geheimnis kennt,
nicht dass der Rumpf unverändert ist. Mehr gibt die Plattform nicht her; verglichen wird
trotzdem zeitkonstant.
Geprüft wird gegen den **rohen** Rumpf — durch `JSON.parse` und `JSON.stringify` gedreht
käme eine andere Zeichenfolge heraus und die Signatur passte nie.
Was der Endpunkt bewusst **nicht** tut: den Rumpf als Quelle für Inhalte benutzen. Titel,
Beschreibung und Zustand kommen weiter aus Nebula beziehungsweise beim nächsten Abgleich
aus der API. Wer das Geheimnis kennt, kann also höchstens eine Aufgabe auf- oder zumachen
und einen Abgleich auslösen — keine beliebigen Daten einschleusen.
Unbekannte Ereignisse werden angenommen und liegen gelassen. Ein Fehler brächte das
Git-System zum Wiederholen und irgendwann zum Abschalten des Hakens.
Der Endpunkt ist der einzige ohne Anmeldung, der schreibt. Deshalb: Ratenbegrenzung je
Repository (60/Minute), Deckel auf die Rumpfgröße, und ein unbekanntes Repository
antwortet wie ein nicht eingerichtetes — mit 404, damit die ID nicht bestätigt wird.
---
## 4a. Export, Import und Sicherung