docs: Benutzerverwaltung, Passkeys und Sicherheitsmassnahmen dokumentieren

README: Abschnitt zur ersten Anmeldung mit den beiden Betriebsarten und der
Einrichtung eines Passkeys, erweiterte Variablentabelle mit dem Hinweis, dass
Name und URL zur Laufzeit gelesen werden, vollstaendige API-Uebersicht sowie
ein Sicherheitsabschnitt, der auch die Grenzen benennt: kein HSTS, keine
TLS-Terminierung, Ratenbegrenzung nur im Arbeitsspeicher, kein
Passwort-Zuruecksetzen per E-Mail, und warum Anfragen ohne Origin- und
Sec-Fetch-Site-Header durchgelassen werden.

FEATURES: neues Kapitel zu Konten und Zugang, aktualisiertes Datenmodell und
ausgebauter Sicherheitsabschnitt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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2026-07-25 21:30:59 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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+86 -9
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@@ -22,6 +22,11 @@ Jedes Projekt bekommt einen **Status** (von der rohen Idee bis „Fertig"), beli
Branches, Tags, Commits, Releases und offene Issues/PRs — egal ob **GitHub**, **GitLab**
oder eine selbst gehostete **Gitea**-Instanz.
Die Anmeldung läuft über **Benutzername und Passwort oder Passkey** (WebAuthn). Nebula
kennt zwei Betriebsarten: **Einzelbetrieb** für ein Konto oder **Mehrbenutzerbetrieb**, in
dem jede Person ihren eigenen, streng getrennten Bereich hat. Umschalten geht jederzeit in
den Admin-Einstellungen.
Alle Daten liegen in **deiner lokalen PostgreSQL**. Es gibt keinen Cloud-Dienst dahinter,
Access Tokens werden verschlüsselt abgelegt.
@@ -106,21 +111,55 @@ Alle Variablen sind in [`.env.example`](.env.example) dokumentiert.
| Variable | Bedeutung | Default |
| --- | --- | --- |
| `APP_NAME` | Anzeigename: Seitentitel, Kopfzeile, Passkey-Dialog | `Nebula` |
| `APP_TAGLINE` | Kleine Zeile unter dem Namen | `Vibe Coding` |
| `APP_URL` | Öffentliche Adresse — bestimmt die WebAuthn-RP-ID | `http://localhost:3000` |
| `DATABASE_URL` | PostgreSQL-Verbindung (Prisma) | `postgresql://nebula:nebula@localhost:5432/nebula` |
| `APP_SECRET` | Schlüssel für die Token-Verschlüsselung (AES-256-GCM) | — **unbedingt setzen** |
| `SESSION_TTL_DAYS` | Lebensdauer einer Anmeldung in Tagen | `30` |
| `PORT` | Port der Anwendung | `3000` |
| `APP_PORT` | Host-Port-Mapping des App-Containers | `3000` |
| `POSTGRES_USER` / `POSTGRES_PASSWORD` / `POSTGRES_DB` | Zugangsdaten des DB-Containers | `nebula` |
| `POSTGRES_PORT` | Host-Port der Datenbank | `5432` |
| `ADMINER_PORT` | Host-Port von Adminer (`--profile tools`) | `8080` |
| `GIT_API_TIMEOUT_MS` | Timeout für Git-API-Aufrufe | `15000` |
| `GIT_ALLOW_LOOPBACK` | Git-Instanz auf demselben Rechner erlauben | `false` |
| `GIT_BLOCK_PRIVATE` | Zugriff ins private LAN sperren | `false` |
| `GIT_ALLOWED_HOSTS` | Strengster Modus: nur diese Hosts erlauben | leer |
`APP_NAME`, `APP_TAGLINE` und `APP_URL` werden **zur Laufzeit** gelesen. Dasselbe
Docker-Image lässt sich also ohne Neubau umbenennen oder unter einer anderen Adresse
betreiben — Container neu starten genügt.
> **`APP_SECRET` nachträglich ändern** macht bereits gespeicherte Git-Tokens unlesbar.
> Sie müssen dann in den Verbindungen neu hinterlegt werden — die restlichen Daten bleiben
> unberührt.
> Sie müssen dann in den Verbindungen neu hinterlegt werden — Konten, Passwörter und
> Passkeys bleiben unberührt.
> **`APP_URL` nachträglich ändern** (anderer Hostname) macht bestehende **Passkeys**
> ungültig, weil sie an die RP-ID gebunden sind. Passwörter funktionieren weiter.
---
## Erste Anmeldung
Beim ersten Aufruf landest du auf `/setup`. Dort legst du das Administratorkonto an und
wählst die Betriebsart:
- **Einzelbetrieb** — genau ein Konto, keine Registrierung, keine Benutzerliste.
- **Mehrbenutzerbetrieb** — beliebig viele Konten. Projekte, Notizen und Git-Verbindungen
sind pro Konto strikt getrennt; auch ein Administrator sieht fremde Projekte nicht.
Nach der Einrichtung ist `/setup` gesperrt. Bereits vorhandene Projekte ohne Besitzer
(etwa aus den Seed-Daten) werden dem neuen Konto zugeordnet.
**Passkey einrichten:** unter *Mein Konto → Passkeys → Passkey hinzufügen*. Danach genügt
auf der Anmeldeseite ein Klick auf „Mit Passkey anmelden" — ohne Benutzernamen, weil
Nebula auffindbare Credentials nutzt.
> Passkeys brauchen einen sicheren Kontext. Sie funktionieren über `https://` und über
> `http://localhost`, **nicht** über eine LAN-IP ohne TLS. `APP_URL` muss dabei exakt der
> Adresse entsprechen, unter der du die App aufrufst.
## Git-Verbindung einrichten
1. Im Git-System einen **Personal Access Token** mit Leserechten erzeugen:
@@ -197,9 +236,23 @@ nebula/
Alle Endpunkte liefern und erwarten JSON.
Bis auf `/api/health` und `/api/auth/*` erfordern alle Endpunkte eine Anmeldung und liefern
ausschließlich Daten des angemeldeten Kontos.
| Methode | Pfad | Zweck |
| --- | --- | --- |
| `GET` | `/api/health` | Status inkl. Datenbankverbindung (Docker-Healthcheck) |
| `POST` | `/api/auth/setup` | Administratorkonto anlegen (nur beim ersten Mal) |
| `POST` | `/api/auth/login` `/api/auth/logout` `/api/auth/register` | Anmeldung |
| `GET` | `/api/auth/session` | Aktuelle Sitzung und Instanzzustand |
| `POST` | `/api/auth/passkey/{login,register}/{options,verify}` | WebAuthn |
| `PATCH` | `/api/account/profile` | Eigenes Profil |
| `POST` | `/api/account/password` | Eigenes Passwort setzen |
| `GET` `DELETE` | `/api/account/sessions` | Eigene Sitzungen / überall abmelden |
| `PATCH` `DELETE` | `/api/account/passkeys/:id` | Passkey umbenennen / entfernen |
| `GET` `PATCH` | `/api/admin/settings` | Betriebsart und Registrierung (Admin) |
| `GET` `POST` | `/api/admin/users` | Konten auflisten / anlegen (Admin) |
| `PATCH` `DELETE` | `/api/admin/users/:id` | Konto ändern / löschen (Admin) |
| `GET` `POST` | `/api/projects` | Projekte auflisten / anlegen |
| `GET` `PATCH` `DELETE` | `/api/projects/:id` | Projekt lesen / ändern / löschen |
| `POST` | `/api/projects/:id/sync` | Repo-Daten vom Git-System holen |
@@ -220,16 +273,36 @@ curl -X POST http://localhost:3000/api/projects \
---
## Sicherheitshinweise
## Sicherheit
| Bereich | Umsetzung |
| --- | --- |
| **Anmeldung** | Passwort-Hashing mit **scrypt** (N=32768, r=8, p=1), serverseitige Sitzungen — in der Datenbank liegt nur der SHA-256-Hash des Cookie-Tokens |
| **Passkeys** | WebAuthn über SimpleWebAuthn, Challenges einmalig verwendbar und in der DB abgelegt, Signaturzähler wird fortgeschrieben |
| **Cookies** | `HttpOnly`, `SameSite=Lax`, `Secure` automatisch bei https |
| **CSRF** | Jede schreibende Anfrage muss vom eigenen Origin kommen (`Sec-Fetch-Site` / `Origin`); zusätzlich wird `Content-Type: application/json` erzwungen, was den Formular-Trick ohne Preflight ausschließt |
| **CSP** | Strikte Policy mit Per-Request-**Nonce** und `strict-dynamic`, dazu `frame-ancestors 'none'`, `object-src 'none'`, `base-uri 'none'` |
| **Weitere Header** | `X-Frame-Options`, `X-Content-Type-Options`, `Referrer-Policy`, `Permissions-Policy`, `Cross-Origin-Opener-Policy`, `Cross-Origin-Resource-Policy` |
| **SSRF** | Die Basis-URL einer Git-Verbindung ist Benutzereingabe. Vor jedem ausgehenden Aufruf werden Hostname und **alle** aufgelösten IPs geprüft (auch nach Redirects); Loopback, Link-Local samt Cloud-Metadaten, Multicast und CGNAT sind gesperrt |
| **Datentrennung** | Jede Abfrage filtert auf den Besitzer. Fremde IDs liefern `404`, nicht `403` — die Antwort verrät also nicht einmal, dass es den Datensatz gibt |
| **Rate-Limiting** | Anmeldung pro IP und Konto, ausgehende Git-Aufrufe, WebAuthn-Optionen; Konto sperrt sich nach 8 Fehlversuchen für 15 Minuten |
| **Eingaben** | Zod-Schemas an jeder API-Grenze, Body auf 256 KB begrenzt |
| **Git-Tokens** | AES-256-GCM, Schlüssel per scrypt aus `APP_SECRET`. Werden nie an den Browser ausgeliefert — die API zeigt nur `ghp_…9f3a` |
| **Sitzungsende** | Deaktivieren, Löschen oder ein neues Passwort beenden sofort alle Sitzungen des Kontos |
Grenzen, die du kennen solltest:
- Nebula hat **keine Benutzerverwaltung** und ist für den Betrieb im eigenen Netz gedacht.
Vor einer Veröffentlichung im Internet unbedingt einen Reverse Proxy mit Authentifizierung
davorschalten.
- Access Tokens werden mit **AES-256-GCM** verschlüsselt gespeichert, aus `APP_SECRET` per
scrypt abgeleitet. Sie werden ausschließlich serverseitig entschlüsselt und nie an den
Browser ausgeliefert — die API zeigt nur einen Hinweis wie `ghp_…9f3a`.
- Ist `APP_SECRET` nicht gesetzt, warnt die App beim Start und nutzt einen unsicheren
Entwicklungsschlüssel.
- Ohne `Origin`- **und** `Sec-Fetch-Site`-Header wird eine schreibende Anfrage
durchgelassen. Das betrifft nur Nicht-Browser-Clients (curl, Skripte) und ist bewusst so,
damit die API skriptbar bleibt — ein CSRF-Vektor ist es nicht, weil jeder Browser
mindestens einen der beiden Header sendet.
- Das Rate-Limiting liegt im Arbeitsspeicher und wird beim Neustart zurückgesetzt.
- Es gibt **kein** HSTS und keine TLS-Terminierung. Für den Betrieb im Internet gehört ein
Reverse Proxy mit gültigem Zertifikat davor — der ist ohnehin nötig, damit Passkeys
funktionieren.
- Passwort-Zurücksetzen per E-Mail gibt es nicht; ein Administrator setzt Passwörter neu.
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@@ -245,6 +318,10 @@ curl -X POST http://localhost:3000/api/projects \
| Tokens plötzlich ungültig | `APP_SECRET` wurde geändert — Tokens neu eintragen |
| Port 3000 belegt | `APP_PORT` in der `.env` ändern (Docker) bzw. `npm run dev -- -p 3001` |
| `package.json#prisma is deprecated` | Harmlose Warnung von Prisma 6.19. Die Umstellung auf `prisma.config.ts` steht aus, weil dann die `.env` nicht mehr automatisch geladen wird — vor Prisma 7 zu erledigen |
| Passkey-Knopf fehlt / „kein sicherer Kontext" | `APP_URL` zeigt weder auf `https://` noch auf `http://localhost` |
| Passkey wird nicht akzeptiert | `APP_URL` weicht von der aufgerufenen Adresse ab, oder der Hostname wurde geändert (RP-ID) |
| Nach `docker compose down -v` ist alles weg | Das Volume enthielt Konten und Projekte — `-v` löscht es |
| Kein Zugriff auf die eigene Gitea im LAN | Läuft sie auf demselben Rechner? Dann `GIT_ALLOW_LOOPBACK=true` setzen |
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