Ein Einmalkennwort zusaetzlich zum Passwort, mit QR-Code zum Einrichten und
zehn Wiederherstellungscodes fuer den Fall, dass das Geraet verloren geht.
Die Rechnung nach RFC 6238 steht in lib/auth/totp.ts statt in einer
Abhaengigkeit. Es sind wenige Zeilen, das Verfahren liegt seit 2011 fest, und
der RFC bringt Testvektoren mit - die Richtigkeit ist damit belegt und nicht
nur behauptet. Fuer den QR-Code kommt qrcode dazu; ihn selbst zu zeichnen
waere unverhaeltnismaessig.
Einrichtung in zwei Schritten: der Schluessel wird hinterlegt, aber erst ein
bestaetigter Code schaltet ihn scharf. Wer den QR-Code nicht scannen konnte
und abbricht, sperrt sich sonst beim naechsten Anmelden selbst aus.
Zwischen Passwort und Code steht ein eigenes Modell statt einer halbfertigen
Sitzung. Eine Sitzungszeile mit einem "noch nicht gueltig"-Merker waere eine
Zeile, die bei einem vergessenen Filter irgendwo doch als Anmeldung
durchgeht; dieses Versehen kann hier nicht passieren. Nach fuenf
Fehlversuchen ist der Vorgang verbrannt, damit sechs Stellen nicht in Ruhe
durchprobiert werden.
Die Wiederherstellungscodes liegen als SHA-256 statt als scrypt: sie sind
zufaellig erzeugt und lang genug, dass Raten aussichtslos ist - ein
langsames Verfahren brauchte bei jeder Anmeldung zehn teure Vergleiche und
kaufte nichts dafuer. Das Alphabet laesst O, I und B weg, weil die Codes von
Hand abgeschrieben werden.
Abschalten und Neuerzeugen verlangen das Passwort. Ein unbeaufsichtigter
Rechner mit offener Sitzung soll den zweiten Faktor nicht im Vorbeigehen
entfernen koennen.
Nachgewiesen im Browser: Einrichtung, Anmeldung mit Code, Anmeldung mit
Wiederherstellungscode, derselbe Code ein zweites Mal abgelehnt, Abschalten
mit falschem und richtigem Passwort.
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51 Tests, unter einer Sekunde, ohne DOM, Datenbank oder laufenden Server.
Abgedeckt sind die Stellen, an denen ein Fehler teuer waere:
- Slug-Erzeugung mit Umlauten, Tag-Aufbereitung, Textkuerzung
- URL-Zerlegung fuer https, SSH, verschachtelte GitLab-Gruppen und
Oberflaechenpfade; Provider-Erkennung; Bildung der Aktivitaetskurve
- SSRF-Sperrlisten: Loopback, Link-Local samt Metadaten-Endpunkt, CGNAT,
Multicast, IPv4-gemappte IPv6-Adressen; Formpruefung; alle drei
Umgebungsschalter
- Passwoerter: scrypt-Rundlauf, unterschiedliches Salz je Hash, Ablageformat,
Verhalten bei kaputten Hashes, Unicode-Normalisierung, Passwortregeln
Bewusst ohne Datenbank- und Browsertests - die brauchen Infrastruktur und
gehoeren in eine Pipeline. Steht als naechster Punkt in der ROADMAP.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Kern der Benutzerverwaltung.
Passwoerter:
- scrypt aus der Node-Standardbibliothek (N=32768, r=8, p=1), speicherhart
und ohne zusaetzliches natives Modul
- Format scrypt$N$r$p$salt$hash, damit sich die Parameter spaeter anheben
lassen
- fakeVerifyDelay verbrennt bei unbekanntem Benutzernamen dieselbe
Rechenzeit, sonst liesse sich an der Antwortzeit ablesen, welche Konten
existieren
Passkeys ueber SimpleWebAuthn 13:
- Anmeldung ohne Benutzernamen ueber auffindbare Credentials
- Challenges liegen in der Datenbank und werden beim Einloesen geloescht,
koennen also nicht erneut eingespielt werden
- rpID und Origin kommen aus APP_URL
Sitzungen:
- Zufallstoken im HttpOnly-Cookie, in der Datenbank nur dessen Hash
- Abmelden und Sperren wirken sofort, weil bei jeder Anfrage nachgeschlagen
wird - anders als bei einem selbsttragenden Token
Middleware: CSRF-Pruefung ueber Sec-Fetch-Site bzw. Origin,
Sicherheitskopfzeilen inklusive CSP mit Per-Request-Nonce und
strict-dynamic, dazu eine grobe Zugangsschranke. Letztere ist ausdruecklich
keine Sicherheitsgrenze - im Edge-Runtime gibt es keine Datenbank.
Verbindlich entscheiden requireUserPage und requireUserApi, serverseitig,
in jeder Seite und jedem Endpunkt.
config.ts liest APP_NAME, APP_TAGLINE und APP_URL zur Laufzeit statt ueber
NEXT_PUBLIC_-Variablen. Die waeren beim Build fest ins Bundle geschrieben;
so laesst sich dasselbe Docker-Image ohne Neubau umbenennen und unter einer
anderen Adresse betreiben.
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