Die Basis-URL einer Git-Verbindung ist eine Benutzereingabe, die der Server
anschliessend selbst abruft. Ohne Pruefung liesse sich darueber jede vom
Server erreichbare Adresse ansprechen - Cloud-Metadaten unter
169.254.169.254, lokal gebundene Dienste oder ein Portscan im Heimnetz.
ssrf.ts prueft deshalb vor jedem ausgehenden Aufruf:
- Loopback, Link-Local samt Metadaten-Endpunkt, unspezifizierte Adressen,
Multicast und CGNAT sind gesperrt
- das private LAN bleibt erlaubt, weil dort ueblicherweise die eigene
Gitea-Instanz steht; abschaltbar ueber GIT_BLOCK_PRIVATE
- GIT_ALLOW_LOOPBACK fuer eine Instanz auf demselben Rechner,
GIT_ALLOWED_HOSTS als strengster Modus
- Hostnamen werden aufgeloest und *jede* zurueckgegebene Adresse geprueft,
sonst genuegte ein zweiter A-Record fuer DNS-Rebinding
- nach einem Redirect wird das tatsaechliche Ziel erneut geprueft
Dazu:
- rateLimit.ts, ein Zaehler im Arbeitsspeicher mit vorkonfigurierten
Kontingenten fuer Anmeldung, ausgehende Aufrufe und WebAuthn
- request.ts liest JSON-Bodies nur mit Content-Type application/json und
hoechstens 256 KB. Die Content-Type-Pflicht ist zugleich CSRF-Schutz in
der Tiefe: ein Cross-Site-Formular kommt ohne Preflight nur mit
text/plain, multipart oder urlencoded durch.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>