# Nebula – Hinweise für Claude Code Dashboard für Vibe-Coding-Projekte. Next.js 15 (App Router), TypeScript, Tailwind 4, Prisma, PostgreSQL. Oberfläche und Texte sind **deutsch**. Funktionsumfang: [FEATURES.md](FEATURES.md) · Geplantes: [ROADMAP.md](ROADMAP.md) · Betrieb: [README.md](README.md) · Server: [DEPLOYMENT.md](DEPLOYMENT.md) ## Womit man arbeitet ```bash npm run docker:db # Postgres, muss laufen (mit dem dev-Overlay, # sonst hat die DB keinen Host-Port) npm run dev # Entwicklung npm test # Unit-Tests (Vitest, ohne DB) npx tsc --noEmit # Typprüfung npm run build # Produktionsbau docker compose --profile full up -d --build # alles im Container ``` **Vor dem `npm run build` einen laufenden `npm start`/`npm run dev` beenden.** Sonst hält der Prozess die Prisma-Engine-DLL und der Bau bricht unter Windows mit `EPERM … query_engine-windows.dll.node` ab. ## Nicht verhandelbar **Datentrennung.** Jede Abfrage filtert auf den Besitzer, und zwar an erster Stelle in der `where`-Klausel. Schreiben und Löschen laufen über `updateMany`/`deleteMany` mit `ownerId`, damit fremde Datensätze gar nicht erst getroffen werden. Fremde IDs liefern **404, nicht 403** — die Antwort soll nicht bestätigen, dass es den Datensatz gibt. **Jeder Endpunkt prüft selbst.** `requireUserApi()` bzw. `requireUserPage()` sind die Sicherheitsgrenze. Die Middleware schaut nur, ob überhaupt ein Cookie mitkommt — im Edge-Runtime gibt es keine Datenbank. **Eingaben validieren.** Zod an jeder API-Grenze, Body über `readJsonBody` (erzwingt `application/json` und begrenzt die Größe). **Keine Geheimnisse nach außen.** Git-Tokens verlassen den Server nie; Verbindungen werden über `connectionSafeSelect` geladen. Projekt-Exporte enthalten grundsätzlich keine Tokens. **Ausgehende Aufrufe nur über `lib/git/http.ts`** — dort greift der SSRF-Schutz (`lib/security/ssrf.ts`). ## Fallstricke, die schon zugeschlagen haben - **`node:`-Module in Client-Komponenten.** `lib/crypto`, `lib/auth/password`, `lib/git/index` ziehen `node:crypto`/`node:net` nach. Client-Komponenten importieren stattdessen `lib/git/meta` bzw. `lib/auth/constants`. - **`instrumentation.ts` wird auch für Edge übersetzt.** Der dynamische Import muss *innerhalb* von `if (process.env.NEXT_RUNTIME === "nodejs")` stehen, sonst scheitert der Bau an `node:crypto`. - **Eigene CSS-Klassen gehören in `app/components.css`** und dort in `@layer components`. Außerhalb eines Layers gewinnen sie gegen Tailwind-Utilities — dann greift `pl-9` neben `.field` nicht mehr. - **Menüs und Dialoge über Portal.** Karten setzen `overflow-hidden` und `backdrop-filter`; Letzteres erzeugt einen neuen Bezugsrahmen, in dem `position: fixed` und `z-index` nicht mehr wie erwartet wirken. Dafür gibt es `components/ui/Popover.tsx` und `components/ui/Modal.tsx`. - **Overlays brauchen einen deckenden Hintergrund** (`.popover`), nicht `.glass` — dessen 3,5 % Deckkraft lassen alles durchscheinen. - **Datumsangaben** über `lib/utils` formatieren (feste Zeitzone), sonst weichen Server-Render und Hydration voneinander ab. Relative Zeiten bekommen `suppressHydrationWarning`. - **Die feste Zeitzone gilt auch beim *Rechnen*, nicht nur beim Formatieren.** Im Container läuft die Anwendung nach UTC; „welcher Kalendertag" und „welche Woche" kippen dort abends um einen Tag. `lib/tasks` (`dueBucket`) und `lib/review` (`wocheUm`) rechnen deshalb über Berliner Kalendertage. Und eine Woche ist **nicht** „7 × 24 Stunden" — bei einer Zeitumstellung hat sie 167 oder 169. - **`min-width: auto` bei Flex- und Grid-Kindern.** Hat hier zweimal zugeschlagen: ein Kind weigert sich, unter die Inhaltsbreite seines breitesten Kindes zu schrumpfen, und drückt stattdessen die Nachbarn aus dem Bild. Einmal war es ein Sortierfeld mit `min-width`, das „Neues Projekt" hinausschob; einmal die Heatmap, die die ganze Projektseite doppelt so breit machte. Heilmittel ist beide Male `min-w-0` am Kind — ohne das greift auch ein `overflow-x-auto` darin nicht. - **`body { overflow-x: hidden }` versteckt genau diese Fehler.** Es steht in `globals.css` als Notnagel; was es abschneidet, ist auf dem Telefon schlicht nicht mehr erreichbar. Ursachen gehören in die Komponente. - **Dialoge müssen der Bildschirmtastatur ausweichen.** Sie verkleinert nur das *sichtbare* Fenster, nicht das Layoutfenster — `position: fixed` und `100vh` beziehen sich weiter auf das volle. `components/ui/Modal.tsx` hängt dafür an `window.visualViewport`; wer ein eigenes Overlay baut, braucht dasselbe. - **Ein verschluckter Fehler ist schlimmer als ein lauter.** `getJsonSafe` machte aus jedem Fehlschlag eine leere Liste. Damit war ein 403 nicht mehr von „das Repository hat keine Branches" zu unterscheiden: Der Abgleich meldete Erfolg, überschrieb den letzten guten Stand mit Nullen, und die Ursache war von außen nicht zu ermitteln — die Auskunft, die sie benannt hätte, war ja gerade weggeworfen worden. Wo ein Fallback nötig ist, gehört der Grund festgehalten (`Teilabrufe` in `lib/git/http.ts`). - **`Number()` auf einer Umgebungsvariable prüft nichts.** `Number("")` ist `0`, `Number("abc")` ist `NaN`, und `setTimeout` löst bei beidem sofort aus. Eine verrutschte Zeile in der `.env` konnte so den kompletten Abgleich stilllegen, ohne dass irgendwo etwas stand. - **Blättern über Cursor, nicht über `skip`.** Der Aktivitätsverlauf schreibt mehrere Zeilen im selben Augenblick; ein Offset über so eine Grenze hinweg überspringt oder verdoppelt lautlos. Muster in `lib/timeline.ts`: `(createdAt, id)` als Cursor, Sortierung identisch zur Bedingung. ## Migrationen `prisma migrate dev` ist hier nicht benutzbar (interaktiv). Stattdessen: ```bash docker exec nebula-db psql -U nebula -d postgres -c "CREATE DATABASE nebula_shadow" npx prisma migrate diff --from-migrations prisma/migrations \ --to-schema-datamodel prisma/schema.prisma \ --shadow-database-url postgresql://nebula:nebula@localhost:5432/nebula_shadow \ --script --output prisma/migrations/_/migration.sql npx prisma migrate deploy ``` **`--from-migrations`, nicht `--from-schema-datasource`.** Letzteres vergleicht mit der *laufenden* Datenbank. Ist eine eben erzeugte Migration dort noch nicht eingespielt, steht ihr Inhalt in der nächsten gleich noch einmal. **Das Zielverzeichnis vorher *nicht* anlegen.** Ein leerer Ordner unter `prisma/migrations/` lässt `--from-migrations` mit `P3015` abbrechen („Could not find the migration file"). Erst die SQL woandershin erzeugen, dann Ordner anlegen und hineinkopieren. **Die erzeugte SQL vor dem Anwenden lesen.** Die Volltextindizes `Note_fulltext_idx` und `Task_fulltext_idx` sind Ausdrucksindizes, die Prisma nicht kennt (sie werden bislang in Ruhe gelassen, aber das ist nicht garantiert). **Ein Ausdrucksindex greift nur bei Zeichengleichheit.** Weicht der Ausdruck in der Abfrage auch nur in einem `coalesce` vom Index ab, rechnet Postgres `to_tsvector` je Zeile neu — ohne Fehlermeldung. Nachsehen statt annehmen: ```bash docker exec nebula-db psql -U nebula -d -c "SET enable_seqscan = off; EXPLAIN (COSTS OFF) SELECT …" # muss einen Bitmap Index Scan zeigen ``` **Datenmigrationen von Hand schreiben.** `migrate diff` kennt nur den Zielzustand: Spalten, die woandershin wandern, würde es ersatzlos löschen. Vorgehen wie in `20260726230000_repositories`: neue Tabelle anlegen, Bestand per `INSERT … SELECT` übernehmen, dann erst die alten Spalten entfernen. Danach `migrate diff` erneut laufen lassen — kommt „empty migration“ heraus, stimmt das Ergebnis mit dem Schema überein. Und gegen eine Kopie mit echten Daten prüfen, nicht nur gegen eine leere Datenbank. ## Prüfen, nicht behaupten Vor „fertig": `npx tsc --noEmit`, `npm test`, `npm run build`. Bei Änderungen an der Oberfläche **hinsehen**. Chrome ist installiert, ein Skript mit `playwright-core` und `channel: "chrome"` genügt für Screenshots. Mehrere Anzeigefehler dieses Projekts sind ausschließlich so aufgefallen. **Seitlichen Überlauf misst man.** `document.documentElement.scrollWidth` gegen `clientWidth` auf 375 px — das findet in Sekunden, was beim Ansehen durchrutscht. Ein Skript, das dabei nur die *obersten* Verursacher meldet (Eltern, die selbst schon überlaufen, herausfiltern), ist deutlich brauchbarer als eine Liste aller betroffenen Knoten. **Die Testdaten müssen die Bausteine enthalten, um die es geht.** Eine Messung gegen ein Projekt ohne Repository, ohne Snapshot und ohne README bescheinigte hier einmal „alles in Ordnung", während die echte Projektseite doppelt so breit war wie der Bildschirm. Erst mit vollständigen Daten nachgestellt trat der Fehler zutage. **Barrierefreiheit misst man, statt sie zu behaupten.** `axe-core` liegt als Entwicklungsabhängigkeit bereit; ein Skript hängt es per `addScriptTag` in die laufende Seite und ruft `axe.run` mit den WCAG-Tags auf. Jeder Dialogzustand ist eine eigene Prüfung — geschlossene Dialoge stehen nicht im DOM. Der Kontrast gedämpfter Texte ist der Punkt, der hier schon einmal gerissen wurde; die aufgehellten Stufen stehen in `globals.css` im `@theme`. Wer den Standalone-Bau von Hand startet (`node .next/standalone/server.js`), muss vorher `.next/static` und `public` danebenkopieren — sonst lädt kein JavaScript, die Seite bleibt serverseitig gerendert, und Formulare senden sich nativ ab. Das sieht aus wie ein Anwendungsfehler, ist aber keiner: ```bash cp -r .next/static .next/standalone/.next/ && cp -r public .next/standalone/ ``` `pkill` gibt es in dieser Git-Bash nicht. Prozesse über PowerShell beenden (`Get-CimInstance Win32_Process … | Stop-Process`) — sonst läuft der alte Server weiter, hält die Prisma-DLL und blockiert den nächsten Bau. **Niemals gegen die echte Datenbank testen.** Eine Wegwerf-Datenbank anlegen und danach löschen: ```bash docker exec nebula-db psql -U nebula -d postgres -c "CREATE DATABASE nebula_test" DATABASE_URL=postgresql://nebula:nebula@localhost:5432/nebula_test npx prisma migrate deploy ``` ## Sprache Code-Kommentare, Commit-Nachrichten und Oberfläche auf Deutsch, **ohne Umlaute in Bezeichnern und Commit-Nachrichten** (bestehende Konvention). In Markdown-Dateien und in der Oberfläche sind Umlaute erwünscht. Commits: Conventional Commits, Betreff deutsch, Rumpf erklärt **warum** — nicht was der Diff ohnehin zeigt.