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nebula/CLAUDE.md
T
florian.wilde 3617222cc1
CI / pruefen (pull_request) Canceled after 0s
docs: alle Markdown-Dokumente auf Stand v1.10.0
Die Dokumente waren unterschiedlich weit zurueck: FEATURES bei v1.9.0,
README bei v1.8.0, DEPLOYMENT und CLAUDE.md noch bei v1.5.0.

**README.** Die Einleitung nannte weder die projektuebergreifenden Aufgaben
noch Rueckblick, Zeitleiste oder die Issue-Anbindung. In der API-Tabelle
fehlten vier Routen (/api/activity, /api/tasks/:id/issue,
/api/repositories/:id/webhook und der eingehende /api/webhooks/:id); die
Suche war noch als "ueber die eigenen Notizen" beschrieben. Die
Projektstruktur zeigte ein lib/sync.ts, das laengst ein Verzeichnis ist, und
kannte weder tasks/ noch rueckblick/ oder verlauf/.

Unter "Getestet mit" stand Node 26.5.0, tatsaechlich laeuft 24.19.0. Die
Tabelle nennt jetzt den Werkzeugstand mit Datum und trennt ihn von der
Aussage, wann zuletzt gegen echte Git-Systeme geprueft wurde - das war im
Juli und ist seitdem nicht wiederholt worden.

**FEATURES.** Neues Kapitel 2c zu Rueckblick und Zeitleiste, samt der beiden
Entscheidungen, die sonst niemand nachvollziehen kann: Kalendertage in fester
Zeitzone statt "7 x 24 Stunden", und "erledigt" aus dem meta-Feld statt aus
dem Anzeigetext. Das Suchkapitel deckt jetzt Aufgaben mit ab.

**DEPLOYMENT.** Der Abschnitt "Updates" sprang bisher direkt ins Skript,
ohne zu erklaeren, was ein Update ueberhaupt ist - genau daran ist die Frage
"was meinst du mit Deploy?" entstanden. Jetzt steht vorneweg, dass Git und
laufende Instanz zwei Orte sind und woran man sieht, welche Fassung laeuft.
Dazu ein Abschnitt zu Webhooks (setzt Erreichbarkeit voraus, ohne sie geht
aber nichts verloren) und die Sitzungsfristen in der Haertungsliste.

**CLAUDE.md.** Sechs Fallstricke aus den letzten Runden, die sonst beim
naechsten Mal erneut Zeit kosten - allen voran "min-width: auto" bei Flex-
und Grid-Kindern, das hier zweimal zugeschlagen hat. Ausserdem: dass die
feste Zeitzone auch beim Rechnen gilt, dass Dialoge der Bildschirmtastatur
ausweichen muessen, dass ein Ausdrucksindex nur bei Zeichengleichheit
greift (mit EXPLAIN nachsehen), dass ein leeres Migrationsverzeichnis
"migrate diff" abbrechen laesst - und dass eine Ueberlaufmessung gegen
unvollstaendige Testdaten faelschlich gruen meldet.

Geprueft: Querverweise zwischen den Dokumenten aufgeloest, alle in README
und DEPLOYMENT genannten Umgebungsvariablen gegen Code und .env.example
gehalten, API-Tabelle gegen die tatsaechlich vorhandenen Routen.
2026-08-18 08:20:57 +02:00

9.6 KiB
Raw Permalink Blame History

Nebula – Hinweise für Claude Code

Dashboard für Vibe-Coding-Projekte. Next.js 15 (App Router), TypeScript, Tailwind 4, Prisma, PostgreSQL. Oberfläche und Texte sind deutsch.

Funktionsumfang: FEATURES.md · Geplantes: ROADMAP.md · Betrieb: README.md · Server: DEPLOYMENT.md

Womit man arbeitet

npm run docker:db              # Postgres, muss laufen (mit dem dev-Overlay,
                               # sonst hat die DB keinen Host-Port)
npm run dev                    # Entwicklung
npm test                       # Unit-Tests (Vitest, ohne DB)
npx tsc --noEmit               # Typprüfung
npm run build                  # Produktionsbau
docker compose --profile full up -d --build    # alles im Container

Vor dem npm run build einen laufenden npm start/npm run dev beenden. Sonst hält der Prozess die Prisma-Engine-DLL und der Bau bricht unter Windows mit EPERM … query_engine-windows.dll.node ab.

Nicht verhandelbar

Datentrennung. Jede Abfrage filtert auf den Besitzer, und zwar an erster Stelle in der where-Klausel. Schreiben und Löschen laufen über updateMany/deleteMany mit ownerId, damit fremde Datensätze gar nicht erst getroffen werden. Fremde IDs liefern 404, nicht 403 — die Antwort soll nicht bestätigen, dass es den Datensatz gibt.

Jeder Endpunkt prüft selbst. requireUserApi() bzw. requireUserPage() sind die Sicherheitsgrenze. Die Middleware schaut nur, ob überhaupt ein Cookie mitkommt — im Edge-Runtime gibt es keine Datenbank.

Eingaben validieren. Zod an jeder API-Grenze, Body über readJsonBody (erzwingt application/json und begrenzt die Größe).

Keine Geheimnisse nach außen. Git-Tokens verlassen den Server nie; Verbindungen werden über connectionSafeSelect geladen. Projekt-Exporte enthalten grundsätzlich keine Tokens.

Ausgehende Aufrufe nur über lib/git/http.ts — dort greift der SSRF-Schutz (lib/security/ssrf.ts).

Fallstricke, die schon zugeschlagen haben

  • node:-Module in Client-Komponenten. lib/crypto, lib/auth/password, lib/git/index ziehen node:crypto/node:net nach. Client-Komponenten importieren stattdessen lib/git/meta bzw. lib/auth/constants.
  • instrumentation.ts wird auch für Edge übersetzt. Der dynamische Import muss innerhalb von if (process.env.NEXT_RUNTIME === "nodejs") stehen, sonst scheitert der Bau an node:crypto.
  • Eigene CSS-Klassen gehören in app/components.css und dort in @layer components. Außerhalb eines Layers gewinnen sie gegen Tailwind-Utilities — dann greift pl-9 neben .field nicht mehr.
  • Menüs und Dialoge über Portal. Karten setzen overflow-hidden und backdrop-filter; Letzteres erzeugt einen neuen Bezugsrahmen, in dem position: fixed und z-index nicht mehr wie erwartet wirken. Dafür gibt es components/ui/Popover.tsx und components/ui/Modal.tsx.
  • Overlays brauchen einen deckenden Hintergrund (.popover), nicht .glass — dessen 3,5 % Deckkraft lassen alles durchscheinen.
  • Datumsangaben über lib/utils formatieren (feste Zeitzone), sonst weichen Server-Render und Hydration voneinander ab. Relative Zeiten bekommen suppressHydrationWarning.
  • Die feste Zeitzone gilt auch beim Rechnen, nicht nur beim Formatieren. Im Container läuft die Anwendung nach UTC; „welcher Kalendertag" und „welche Woche" kippen dort abends um einen Tag. lib/tasks (dueBucket) und lib/review (wocheUm) rechnen deshalb über Berliner Kalendertage. Und eine Woche ist nicht „7 × 24 Stunden" — bei einer Zeitumstellung hat sie 167 oder 169.
  • min-width: auto bei Flex- und Grid-Kindern. Hat hier zweimal zugeschlagen: ein Kind weigert sich, unter die Inhaltsbreite seines breitesten Kindes zu schrumpfen, und drückt stattdessen die Nachbarn aus dem Bild. Einmal war es ein Sortierfeld mit min-width, das „Neues Projekt" hinausschob; einmal die Heatmap, die die ganze Projektseite doppelt so breit machte. Heilmittel ist beide Male min-w-0 am Kind — ohne das greift auch ein overflow-x-auto darin nicht.
  • body { overflow-x: hidden } versteckt genau diese Fehler. Es steht in globals.css als Notnagel; was es abschneidet, ist auf dem Telefon schlicht nicht mehr erreichbar. Ursachen gehören in die Komponente.
  • Dialoge müssen der Bildschirmtastatur ausweichen. Sie verkleinert nur das sichtbare Fenster, nicht das Layoutfenster — position: fixed und 100vh beziehen sich weiter auf das volle. components/ui/Modal.tsx hängt dafür an window.visualViewport; wer ein eigenes Overlay baut, braucht dasselbe.
  • Blättern über Cursor, nicht über skip. Der Aktivitätsverlauf schreibt mehrere Zeilen im selben Augenblick; ein Offset über so eine Grenze hinweg überspringt oder verdoppelt lautlos. Muster in lib/timeline.ts: (createdAt, id) als Cursor, Sortierung identisch zur Bedingung.

Migrationen

prisma migrate dev ist hier nicht benutzbar (interaktiv). Stattdessen:

docker exec nebula-db psql -U nebula -d postgres -c "CREATE DATABASE nebula_shadow"
npx prisma migrate diff --from-migrations prisma/migrations \
  --to-schema-datamodel prisma/schema.prisma \
  --shadow-database-url postgresql://nebula:nebula@localhost:5432/nebula_shadow \
  --script --output prisma/migrations/<stempel>_<name>/migration.sql
npx prisma migrate deploy

--from-migrations, nicht --from-schema-datasource. Letzteres vergleicht mit der laufenden Datenbank. Ist eine eben erzeugte Migration dort noch nicht eingespielt, steht ihr Inhalt in der nächsten gleich noch einmal.

Das Zielverzeichnis vorher nicht anlegen. Ein leerer Ordner unter prisma/migrations/ lässt --from-migrations mit P3015 abbrechen („Could not find the migration file"). Erst die SQL woandershin erzeugen, dann Ordner anlegen und hineinkopieren.

Die erzeugte SQL vor dem Anwenden lesen. Die Volltextindizes Note_fulltext_idx und Task_fulltext_idx sind Ausdrucksindizes, die Prisma nicht kennt (sie werden bislang in Ruhe gelassen, aber das ist nicht garantiert).

Ein Ausdrucksindex greift nur bei Zeichengleichheit. Weicht der Ausdruck in der Abfrage auch nur in einem coalesce vom Index ab, rechnet Postgres to_tsvector je Zeile neu — ohne Fehlermeldung. Nachsehen statt annehmen:

docker exec nebula-db psql -U nebula -d <db> -c "SET enable_seqscan = off;
EXPLAIN (COSTS OFF) SELECT …"    # muss einen Bitmap Index Scan zeigen

Datenmigrationen von Hand schreiben. migrate diff kennt nur den Zielzustand: Spalten, die woandershin wandern, würde es ersatzlos löschen. Vorgehen wie in 20260726230000_repositories: neue Tabelle anlegen, Bestand per INSERT … SELECT übernehmen, dann erst die alten Spalten entfernen. Danach migrate diff erneut laufen lassen — kommt „empty migration“ heraus, stimmt das Ergebnis mit dem Schema überein. Und gegen eine Kopie mit echten Daten prüfen, nicht nur gegen eine leere Datenbank.

Prüfen, nicht behaupten

Vor „fertig": npx tsc --noEmit, npm test, npm run build.

Bei Änderungen an der Oberfläche hinsehen. Chrome ist installiert, ein Skript mit playwright-core und channel: "chrome" genügt für Screenshots. Mehrere Anzeigefehler dieses Projekts sind ausschließlich so aufgefallen.

Seitlichen Überlauf misst man. document.documentElement.scrollWidth gegen clientWidth auf 375 px — das findet in Sekunden, was beim Ansehen durchrutscht. Ein Skript, das dabei nur die obersten Verursacher meldet (Eltern, die selbst schon überlaufen, herausfiltern), ist deutlich brauchbarer als eine Liste aller betroffenen Knoten.

Die Testdaten müssen die Bausteine enthalten, um die es geht. Eine Messung gegen ein Projekt ohne Repository, ohne Snapshot und ohne README bescheinigte hier einmal „alles in Ordnung", während die echte Projektseite doppelt so breit war wie der Bildschirm. Erst mit vollständigen Daten nachgestellt trat der Fehler zutage.

Barrierefreiheit misst man, statt sie zu behaupten. axe-core liegt als Entwicklungsabhängigkeit bereit; ein Skript hängt es per addScriptTag in die laufende Seite und ruft axe.run mit den WCAG-Tags auf. Jeder Dialogzustand ist eine eigene Prüfung — geschlossene Dialoge stehen nicht im DOM. Der Kontrast gedämpfter Texte ist der Punkt, der hier schon einmal gerissen wurde; die aufgehellten Stufen stehen in globals.css im @theme.

Wer den Standalone-Bau von Hand startet (node .next/standalone/server.js), muss vorher .next/static und public danebenkopieren — sonst lädt kein JavaScript, die Seite bleibt serverseitig gerendert, und Formulare senden sich nativ ab. Das sieht aus wie ein Anwendungsfehler, ist aber keiner:

cp -r .next/static .next/standalone/.next/ && cp -r public .next/standalone/

pkill gibt es in dieser Git-Bash nicht. Prozesse über PowerShell beenden (Get-CimInstance Win32_Process … | Stop-Process) — sonst läuft der alte Server weiter, hält die Prisma-DLL und blockiert den nächsten Bau.

Niemals gegen die echte Datenbank testen. Eine Wegwerf-Datenbank anlegen und danach löschen:

docker exec nebula-db psql -U nebula -d postgres -c "CREATE DATABASE nebula_test"
DATABASE_URL=postgresql://nebula:nebula@localhost:5432/nebula_test npx prisma migrate deploy

Sprache

Code-Kommentare, Commit-Nachrichten und Oberfläche auf Deutsch, ohne Umlaute in Bezeichnern und Commit-Nachrichten (bestehende Konvention). In Markdown-Dateien und in der Oberfläche sind Umlaute erwünscht.

Commits: Conventional Commits, Betreff deutsch, Rumpf erklärt warum — nicht was der Diff ohnehin zeigt.